Bis zu 10 Kilometer Stau vor dem Gotthard in Richtung Süden

14.07.17, 15:24

Reisende brauchen für ihre Autofahrt in den Süden an diesem Wochenende wieder einmal viel Geduld: Bereits am Freitagnachmittag war die A2 zwischen Erstfeld UR und Göschenen UR überlastet. Vor dem Gotthard-Nordportal bildete sich ein Stau von bis zu 10 Kilometer.

Wie der Internetseite des TCS zu entnehmen war, bedeutete das eine Wartezeit von einer Stunde und 40 Minuten. Auch auf der Südseite des Tunnels, zwischen Quinto TI und Airolo TI, gab es auf Grund der Verkehrsüberlastung drei Kilometer Stau und Wartezeiten von 45 Minuten.

Das grösste Verkehrsaufkommen werde von Mitte bis Ende Juli erwartet, teilte der TCS in einem Communiqué mit. In dieser Zeit beginnen die Schulferien in Zürich und bevölkerungsreichen deutschen Bundesländern Bayern und Bade-Württemberg.

An Freitagen und Samstagen der Ferienwochen könnten die Blechschlangen vor dem Gotthard-Tunnel bis zu 13 Kilometer lang werden, hiess es. Und auch vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda müsse mit langen Wartezeiten gerechnet werden.

Der TCS empfahl Reisenden ab Basel, Zürich und der Ostschweiz, auf die A13-San Bernardino-Route auszuweichen. Doch auch auf dieser Strecke wurden über das Wochenende Staus erwartet, vor allem bei der Rückreise. Mögliche Gotthard-Umfahrungsrouten wären daneben die Fahrt über den Gotthardpass oder über die A8 via Brünigpass und dann über den Grimsel- und Nufenenpass.

Für Autofahrer aus Bern, Freiburg und dem Jura wäre gemäss TCS die Reise ins Berner Oberland, mit dem Autoverlad durch den Lötschberg und dann durch oder über den Simplonpass eine Alternative. Auch die Fahrt durch oder über den Grossen St. Bernhard könnte in Betracht gezogen werden. (sda)

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