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Der Kampf um Boden für Skater in Interlaken wird mit grossen Worten geführt. bild: facebook/davidbacher

Aufregung in der Durchschnitts-Schweiz: Interlakens Skater proben den Aufstand

Seit die Interlakner Skater keinen eigenen Park mehr haben, rollen sie auf betonierten Schulanlagen hin und her. Weil den Anwohnern der Lärm zu viel wurde, gilt ab morgen ein Verbot. Jugendliche fühlen sich vertrieben – und rufen zum Widerstand auf.

31.03.17, 18:17 02.04.17, 16:37

Müsste man für die Schweiz einen Durchschnitts-Wert angeben, man könnte getrost die Gemeinde Interlaken nennen. Die Einwohnerzahl von 5700 Menschen: Durchschnitt. Interlaken ist weder städtisch noch ländlich, der Gemeinderat ist gutbürgerlich, der Ausländeranteil mit 20 Prozent ebenfalls: durchschnittlich. Und keine Gemeinde stimmt so oft genau gleich ab wie die Mehrheit der Schweizer. Interlaken ist, was sein Slogan verspricht: «Pure Switzerland».

Doch es geht ein Riss durch die Durchschnitts-Schweiz.

Hier die gutbürgerlichen Gartenpfleger, die nach Ruhe sinnen und Veränderungen verwünschen. Da die skatende Jugend, die sich je länger je mehr an den Rand gedrängt fühlt.

Schweizerisch, durchschnittlich: Interlaken. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Seit der einzige Skatepark der Region 2011 geschlossen wurde, weichen Skater auf die Schulanlagen aus. Zahlreiche Anwohner der Schulhäuser haben sich inzwischen beschwert, weil sie sich durch den Lärm belästigt fühlten. Die Konsequenz wird ab morgen spürbar sein. Denn ab morgen darf in Interlaken niemand mehr auf Schulanlagen der Kindergärten und Volksschulen Velo oder Skateboard fahren. So lautet der Beschluss der Änderung zum Polizeireglement des Grossen Gemeinderats vom vergangenen Dienstag.

«Sukzessive Verdrängung»

Für die skatende Jugend und deren Fürsprecher ein Skandal. Dimitri Rougy, Co-Präsident des Jugendparlaments Berner Oberland, etwa ist mehr als verärgert. Einen «schlechten Witz» nennt er das Verbot, einen «weiteren Schritt in die falsche Richtung».

Dimitri Rougy präsidiert das Jugendparlament Berner Oberland. bild: jugendparlament Berner oberland

Rougy ist entschlossen, etwas «gegen das Bünzlitum lärmempfindlicher Anwohner» zu unternehmen. «Kaum sitzt man mit einer Gitarre draussen, greift garantiert schon ein Anwohner zum Hörer, um die Polizei zu alarmieren», beschreibt er den Zustand in der Durchschnitts-Schweiz.

Das sei aber nicht das einzige Problem – auch die Politik, die solche Beschlüsse wie das Skater-Verbot erlasse, bestätige die intolerante Haltung eher, als dass sie einen Diskurs im Dorf anstrebe. Das wiederum fördere die «passiv-aggressive Stimmung», die in der Stadt herrsche, so Rougy. «Die Jungen können sich ohnehin schon nicht mit Interlaken identifizieren, jetzt werden sie weiter verdrängt», sagt der 19-Jährige. Jetzt bringt dieser Frust die Interlakner Volksseele zum Kochen. Zumindest die der Jugend.

Interlakens Skatepark-Song:

Denn die ältere Garde sieht das anders. Zum Beispiel Gemeinderat Peter Michel, SVPler und erfolgreichster Steinstösser, den die Schweiz je gesehen hat. Er sagt gegenüber der «Berner Zeitung», ein Skatepark sei das Bedürfnis einer kleinen Gruppe. Er finde, in Interlaken gebe es genügend Möglichkeiten, «wo sich speziell Jugendliche aufhalten können».

Der Gemeinderat macht es den Skatern besonders schwer: Vergangenen Dienstag hat er nicht nur das Verbot beschlossen, sondern auch, dass die Gemeinde dem Verein «Skatepark Bödeli», der mehrere 100 Mitglieder zählt, keine Unterstützung bei der Standortsuche leistet. Rougy spricht von «sukzessiver Verdrängung der Jugendlichen». «Das ist wie eine Blase, die sich während der letzten Jahre aufgebläht hat», sagt Rougy. «Und diese Blase platzt jetzt.» Die Interlakner Jugend probt den Aufstand.

Freiräume ja, aber bitte nicht in der Nachbarschaft

Damit könnte Interlaken ein Exempel statuieren. Denn was in der Durchschnitts-Gemeinde vor sich geht, passiert auch andernorts, nur die Protest-Partys blieben bislang aus: Schlieren versenkte erst vergangenen Sommer den Zusatzkredit für einen Skatepark, nachdem der sechs Jahre andauernde Streit mit den Anwohnern das Projekt verteuert hatte.

Auch in Biel mussten Skater 2015 einen Platz am See wieder räumen, weil Anwohner sich über Lärm beschwert hatten. Und die Zürcher Gemeinde Stäfa hat 2011 ein Projekt für eine Skateranlage beerdigt, weil sie nach mehreren Anläufen keinen geeigneten Standort gefunden hatte. Auch da hatte sich Widerstand bei potenziellen Anwohnern geregt. Man könnte das beliebig ausdehnen: Fussballplätze, die wegen einzelner Klagen verhindert werden, Clubs, die niemand in der Nachbarschaft will.

Christoph Hak, der Leiter der Schlieremer Jugendarbeit, urteilte damals nach dem Abschmettern des Skatepark-Kredits in der «Limmattaler Zeitung»: Man wolle den Jungen Freiräume geben, aber nicht bei sich in der Nachbarschaft.

Doch dieses Mal, in Interlaken, regt sich der Widerstand auf der Seite der Lärmenden. 400 Leute haben sich zur Kundgebung «Aktion für öffentlichen Raum» angemeldet. Gemeinsam wollen sie auf Rollen die Schulhausplätze umrunden und Partys an jenen Orten feiern, von denen sie wegen der Lärmklagen vertrieben wurden.

Update: Und so sah die Demo aus:

Umfrage

Und was hältst du davon?

  • Abstimmen

2,532 Votes zu: Und was hältst du davon?

  • 86%Ja zu Freiräumen! Make Interlaken skate again!
  • 3%So einfach ist das nicht – Räume für Jugendliche ja, aber wenn sie lärmen, sind sie selber schuld.
  • 1%Ich bin dagegen.
  • 5%Skater? Interlakens Gemeindepräsident ist Steinstösser! DAS sollte gefördert werden.
  • 5%Ich will nur die Antwort sehen.

Derweil in Afghanistan: Weil die Mädchen kein Velo fahren dürfen, greifen sie zum Skateboard

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Stab 02.04.2017 19:48
    Highlight Bin für ein Spendenkonto für die Jugendlichen damit sie sich mit Alkohol und Gras eindecken und am Bahnhof rumlungern können. Ist der schnellste Weg ihren geistigen Horizont einzuschränken um auf das gleiche Niveau zu kommen wie die Alten.
    16 3 Melden
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  • Yamamoto 02.04.2017 00:28
    Highlight Vermutlich sollte die Stadtberner Bevölkerung eine Anti-Skateparkgegner-Initiative einreichen. Gemeinden, welche keine Skateparks unterhalten gemäss Anhang III, erhalten nur noch die Hälfte aus dem kantonalen Finanzausgleich (FILAG). Als erste Gemeinde kann unter Anhang III Interlaken als einzige Gemeinde aufgeführt werden. Sollte die Initiative vom Grossen Rat für ungültig erklärt werden, empfehle ich den Entscheid ans Bundesgericht weiterzuziehen. Schliesslich verstösst sie keinesfalls gegen die Gemeindeautonomie und die Rechtsgleichheit wie wir nun dank Dr. iur Erich Hess wissen. ;)
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  • Roman Ronner 01.04.2017 21:56
    Highlight Ich finde kommisch das die Gemeinden zum Teil den Weg des geringsten Wiederstands gehen. Ich denke es wäre einfacher gewesen die belästigten Anwohner mit den Skater zusammenzuführen. Ich glaube das durch einen Dialog vieles Vermieden werden konnte. Tja heute geht leider nur noch Politik mit der Extreme. Sonst hat man keinen Erfolg mehr.
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  • Pfützentreter 01.04.2017 16:21
    Highlight Die Gegenseite macht plusminus 10% aus in der Watsonumfrage. Was meint Ihr? Solange nur pro ausgesprochen wird, wird das nie was. Ein Pro-Monolog nützt leider nicht viel. Dialoge hingegen...

    Pro! Pro! Pro! ;-)
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  • Pokus 01.04.2017 15:44
    Highlight Gut erkannt. Wenn man ihnen schon den Atommüll hinterlässt, kann man sie ja auch gleich wie solchen behandeln.
    14 2 Melden
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  • aberhallo 01.04.2017 15:16
    Highlight Die Jungen sollen ihrem Gemeindepräsidenten nacheifern und auch Steinstossen. Zumindest so lange, bis sie ihren Skatepark erhalten. Einfach dumm nur, wenn beim Steinstossen Schaufensterscheiben zu Bruch gehen.
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  • luckyrene 01.04.2017 10:05
    Highlight so was ist in der schweizer Politik leider alltag. Sie macht alles, damit sich diejenigen mit Geld wohlfühle, verraten und diskriminieren dafür einheimische. Anscheinend sind alle anderen Minderheiten in Interlaken willkommen. Steinstösser, Gutchi, Armani... ein Pausenplatz muss öffentlich sein!! Vertreibt doch die Jugendlichen nicht von überall! diejenigen die heute solche Verbote aussprechen durften sich früher (ich 50J. auch) noch überall treffen. Heute wüsste ich nichtmehr was ich in meiner Freizeit machen könnte, wenn junge überall unerwünscht und vertrieben werden. BITTE WEHRT EUCH!!
    38 1 Melden
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  • Hey Jeff 01.04.2017 09:52
    Highlight Netter Aprilscherz. :-D
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  • Scrj1945 01.04.2017 06:56
    Highlight Eine kleine minderheit ist dafür? Aber mehrere hundert leute würden die anlage nutzen. Weit mehr als sonst was.
    43 2 Melden
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  • Martin68 01.04.2017 02:07
    Highlight Interlaken behandle deine Söhne und Töchter doch nicht schlechter als deine Touristen!

    Oder stören diese die verhüllten Menschen die dort vermummt umherziehen.

    Macht doch auch bei den Skatern die nicht so viel Kohle haben auch die Augen und Ohren zu!
    54 8 Melden
    • manhunt 01.04.2017 15:03
      Highlight da zeigt sich wieder einmal mehr die doppelmoral der svp. einerseits islamophob und gegen religiöse verschleierung. ausser die herrschschaften lassen gehörig zaster liegen. dann ists natürlich etwas anderes.
      12 2 Melden
    • Martin68 01.04.2017 19:19
      Highlight @Manhunt: Was um Gottes willen hat das ganze mit der SVP zu tun?
      7 9 Melden
    • manhunt 01.04.2017 20:28
      Highlight Zum Beispiel Gemeinderat Peter Michel, SVPler und erfolgreichster Steinstösser, den die Schweiz je gesehen hat.

      reicht das?
      13 0 Melden
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  • FliegenderTeppich 31.03.2017 23:14
    Highlight Lieber Skaten als den ganzen Tag vor dem Handy, Bildschirm etc. zu verbringen.
    Wie frustriert muss man denn bitte sein, wenn man keine Skategeräusche tolerieren kann?!
    111 1 Melden
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  • Funny 31.03.2017 22:15
    Highlight Ich wäre froh, wenn auf unseren schulanlagen noch lärm hersche. Aber nein, nur noch virtuell am handy spoet machen anstatt skaten oder fussball oder sonstige aktivitäten draussen machen. Lieber skater lärm als kiddies vor dem handy
    109 4 Melden
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  • goldmandli 31.03.2017 22:07
    Highlight Ich bin immer wieder genervt darüber, wie egoistisch viele Leute sind. Kann man nicht einen Kompromiss eingehen. Manchmal muss man auch einfach etwas hinnehmen, was einem vielleicht nicht gefällt, dafür anderen hilft. Dieses egoistische bünzlitum wird hier in zug auch stark ausgelebt und es macht die stadt je mehr je unatraktiver. Einfach mal ein bisschen lockerer sein.
    93 3 Melden
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  • Butschina 31.03.2017 21:56
    Highlight Wenn die Jugendlichen niergends mehr erwünscht sind, darf sich aber keiner mehr darüber aufregen wenn sie nur noch vor den Bildschirmen hocken. Und ganz ehrlich, wer neben ein Schulhaus zieht sollte mit ziemlich Lärm rechnen. Auf unserem Schulhausplatz war nach der Schule Action mit Fussball, PingPong und Skaten. Nur regte sich niemand darüber auf, sondern alle waren froh, dass wir uns sinnvoll beschäftigten.
    123 4 Melden
    • dä dingsbums 31.03.2017 23:04
      Highlight Fussball, Skateboarding und Pingpong bemerke ich als Stadtmensch kaum. Ich wohne neben einem Schulhaus und hab mich noch nie an irgendwelchem Lärm gestört. Verstehe nicht wie man das als dermassend störend empfinden kann, dassman dagegen gesetzlich vorgehen muss.

      Es gibt einfach zu viele überempfindliche Spiessbürger in der Schweiz.
      97 4 Melden
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  • Nausicaä 31.03.2017 21:48
    Highlight Ich reg mich schon lange auf was sich viele Erwachsene gegenüber Jugendlichen so anmassen. Ewig drüber motzen wie unflätig und weiss Gott was die Jugend sei, im schlimmsten Fall die Jungen gängeln, kein Gespür (mehr) für die Herausforderungen dieser Zeit und sich gern als Herr und Meister aufspielen gegenüber den Jugendlichen…Widerlich.
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  • Gelöschter Benutzer 31.03.2017 21:36
    Highlight Ist schon traurig das der Jugend alles verboten wird. Einfach nur "rumhängen" dürfen sie nicht und sich sportlich betätigen dürfen sie auch nicht wenns ein bisschen Geräusche macht.
    Und bei beidem beschweren sich erst noch oft die gleichen Vornehmtuer...


    89 4 Melden
    • Darkside 31.03.2017 23:33
      Highlight Ja und wenn sie sich dann in Videogames, Social Media oder Drogen verlieren, heisst es von der Bünzlifront wieder "die heutige Jugend, wir waren früher immer draussen und konnten uns entwickeln statt nur vor dem TV zu hocken." Traurige Tendenzen.
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  • lily.mcbean 31.03.2017 21:00
    Highlight Das sind doch genau die, die immer rumnölen das die heutige Jugend immer nur zuhause rumhockt. Dazu kommt das die jungen ja nicht bis spätnachts am skateplatz/schulplatz rumlärmen. Let them skate!
    110 5 Melden
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  • Resche G 31.03.2017 20:32
    Highlight In Thun/Steffisburg haben wir 13 Jahre für einen Park gekämpft... Dieser wird nun endlich eröffnet. Leider werde ich wohl mit meinen alten Knochen nicht mehr viel mit dem Pool anfangen können ;)

    Aber die Probleme sind hier gleich... Die Bünzlis ziehen in die Stadtnahen quartiere natürlich mit Schulhaus für Ihre kids beschweren sich dann aber über den Betrieb auf dem Schulhausplatz z.b. Fussballtraining.
    128 5 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 31.03.2017 20:26
    Highlight Wirklich sehr durchschnittlich und schweizerisch. Für die (reichen) (Tages)Touristen putzt man sich schön heraus und erlaubt sehr vieles, bringen ja Zaster... die Einheimischen? Wer braucht die schon? In Luzern triffts viele kleine Läden, zugunsten von fetten Uhrmarken - hier die Jugend.

    Einfach schwachsinnig!
    101 6 Melden
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  • Murky 31.03.2017 20:03
    Highlight Unglaublich. Ich kenne das noch von meiner Jugend, der Skatepark den wir vor 20 Jahren aufstellen konten steht noch heute. Sprich einfach ein paar Metallrampen und Rails.
    Aber in Zürich ging es 10 Jahre bis überhaupt mal etwas offizielles stand...

    Will man eigentlich dass sich die Jugend sportlich betätigt oder nicht? Huere Bünzlis. 🤘🏼 skateboarding rules!
    104 5 Melden
    • Scrj1945 01.04.2017 06:59
      Highlight Die jungen dürfen nur noch fussball oder unihockey spielen gehen. Sonst sind ja alle aktivitäten zu laut
      24 1 Melden
    600
  • atomschlaf 31.03.2017 20:02
    Highlight Fragt sich jetzt, ob die Gruppe der Skater oder jene der Steinstösser grösser ist...
    61 4 Melden
    • Randy Orton 31.03.2017 21:00
      Highlight Und auch, was mehr Lärm verursacht ;)
      24 4 Melden
    600
  • atomschlaf 31.03.2017 20:00
    Highlight ...
    86 5 Melden
    • chilli37 01.04.2017 10:13
      Highlight BOOM!
      7 1 Melden
    600
  • Blutgrätscher 31.03.2017 19:56
    Highlight Meine vollste Unterstützung and jeden, der sich gegen das Bünzlitum wehrt, welches versucht die Schweiz durch und durch langweilig zu machen!
    81 4 Melden
    • dimitrirougy 02.04.2017 01:44
      Highlight Yeah! 🙌🏽 Danke!
      4 1 Melden
    600
  • Peace.Nik 31.03.2017 19:40
    Highlight Das ist nur krank. Auf dem Schulareal nicht mehr Velo fahren und skateboarden dürfen? Genau das war früher mein Highlight, auf dem riesigen asphaltierten Platz meine Runden mit dem Velo und dem Skateboard zu drehen.
    171 5 Melden
    • Funny 31.03.2017 22:17
      Highlight danke. du bringst es auf den Punkt!
      32 2 Melden
    600
  • Pointer 31.03.2017 19:27
    Highlight Interlaken hat doch viel mehr Touristen als der Schweizer Durchschnitt.
    51 5 Melden
    • Olaf! 01.04.2017 15:34
      Highlight Die Ausnahme bestätigt die Regel ;P
      0 0 Melden
    600
  • Fabiolous 31.03.2017 19:13
    Highlight Skateboarding is not a crime!
    80 6 Melden
    600
  • KarlWeber 31.03.2017 19:08
    Highlight Ich mag den SVP Politiker mit seiner Aussage:

    "ein Skatepark sei das Bedürfnis einer kleinen Gruppe"

    Und ich habe immer gedacht, die SVP sei der Vertreter des kleinen Mannes ?

    Räume nehmen verlagert die "Probleme" nur. In diesem Bereich hat die Schweiz ein grosses Defizit.





    144 12 Melden
    • manhunt 31.03.2017 19:45
      Highlight naja, was die svp von "minderheiten" oder in diesem fall "kleinen gruppen" und deren unterstützung hält, ist ja allgemein bekannt. das traditionen erst einmal entstehen müssen und nicht gottgegeben sind, sich mit dem gesellschaftlichen wandel ändern oder gar wieder verschwinden, ist leider vielen menschen fremd. genauso wie ihnen das neue, das andere und veränderung fremd ist. die haltung des gemeindepräsidenten verdeutlicht dies wohl sehr treffend. sehr zum leidwesen der nächsten generationen.
      54 8 Melden
    600
  • Liselote Meier 31.03.2017 19:06
    Highlight Gibts eines gutes Zitat von Gorki Das Wort Philister braucht heute praktisch keiner mehr ist aber ein Synonym von Spiessbürger.

    "Der Philister ist ein Geschöpf, dass durch den engen Kreis seit alters erarbeiteter Denkgewohnheiten beschränkt ist und in den Grenzen dieses Kreises mechanisch denkt"
    84 7 Melden
    600
  • Justareader 31.03.2017 19:01
    Highlight Gebt den jungen Menschen Raum, um sich auszutoben. Lieber mit Skateboard und ein wenig damit verbundenen Geräusche, anstelle Drogen oder sinnlosem Rumgehänge. skating is not a crime, its a sport!
    Und bi the way ist der Skaterpark-Song absolut der Hammer!
    Peace out and good luck for the Skatepark!
    108 7 Melden
    • Murky 31.03.2017 20:06
      Highlight Stimmt, der Song ist der Hammer!
      13 5 Melden
    • Phoria 31.03.2017 21:23
      Highlight 4Life sind eh cool.:)
      9 4 Melden
    600
  • Raembe 31.03.2017 18:52
    Highlight Warum wurde die Anlage denn geschlossen?
    39 5 Melden
    600
  • N. Y. P. 31.03.2017 18:40
    Highlight Jetzt stellt den Jugendlichen so einen Skatepark hin.
    Meine Fresse ! Dieses Bünzlitum ist ja nicht zum aushalten.
    Dimitri Rougy vom Jugendparlament,
    Du solltest jetzt gleich den Vorschlaghammer hervorholen und eine eidgenösische Initiative starten mit dem Text MAKE INTERLAKEN SKATE AGAIN ? Mein Ja hast Du bereits auf sicher😄😄

    P. S. Wenn ich sehe, wem ihr Interlakener den Speichel leckt, sollte auch so ein Park für die Jugendlichen drin liegen..
    118 8 Melden
    • dimitrirougy 01.04.2017 14:42
      Highlight Naja, also der mit dem Vorschlaghammer.. Aber jetzt muss auch politisch etwas passieren! Und glaub mir: Wir werden kämpfen. Wir sind ein unermüdliches Team ¯\_(ツ)_/¯ Weiteres wird kommen, ganz sicher ✊🏽
      9 1 Melden
    • N. Y. P. 01.04.2017 19:22
      Highlight Oh, ich kriege persönlich Antwort. Dann wünsche ich euch viel Kraft, bleibt locker und arbeitet beharrlich auf euer Ziel hin..
      4 0 Melden
    • dimitrirougy 02.04.2017 01:39
      Highlight Ja klar doch! Danke für die Unterstützung!
      7 0 Melden
    • Murky 03.04.2017 17:14
      Highlight All the best Dimitri.
      3 0 Melden
    600
  • Caturix 31.03.2017 18:38
    Highlight Das sind die Berner so wie in Gstaad. Die wollen nur das Geld der Touristen egal von wo sie kommen hauptsache viel Geld. Die Jugend passt da nicht rein die kosten nur.
    67 10 Melden
    • dimitrirougy 02.04.2017 01:41
      Highlight Hmm.. Nun ja, Touristen sind diejenigen, die Interlakens Wirtschaft am Leben erhalten. Ohne sie, wären wir nirgends. Es braucht aber eine Balance und ein Abwägen der Investitionen!
      1 0 Melden
    600
  • Androider 31.03.2017 18:36
    Highlight "Und keine Gemeinde stimmt so oft genau gleich ab wie die Mehrheit der Schweizer."

    Ich dachte, dass die Gemeinde Ebikon die Richtgemeinde für Abstimmungen ist, da das Ergebnis dort oftmals mit dem nationalen Ergebnis übereinstimmt. Aber so lernt man dazu :)
    21 8 Melden
    600
  • Tschakkaaa! 31.03.2017 18:31
    Highlight Den jugendlichen alle Freizeitmöglichkeiten nehmen und dann motzen,dass die heutige Jugend nur noch am Handy und am Rechner hängt.
    Skateboard fahren ist Sport.
    Wir hatten Anno 1994 auch schon unsere Skaterevolution. Uns wurde auch überall das skaten verboten. Aber das Gefühl zur "anderen Seite" zu gehören hat uns beflügelt😄 Bin heute trotzdem vernünftig geworden und erziehe meine Kinder zur vernunft. Aber ein bisschen Revolution kann nicht schaden....🤙🤙🤙
    172 11 Melden
    • manhunt 31.03.2017 21:40
      Highlight du sprichst mir aus seele. erinnert mich gerade an eine sehr schöne zeit in meinem leben.
      21 5 Melden
    • dimitrirougy 02.04.2017 01:41
      Highlight Venceremos! ✊🏽
      5 2 Melden
    600

Schweizer Touristen wollen nicht zahlen: Ferien-Hunde werden am Flughafen eingeschläfert

51 Hunde und Katzen aus dem Ausland wurden dieses Jahr am Flughafen Zürich beschlagnahmt, weil ihre neuen Halter sich nicht genügend über die Einfuhrbestimmungen informiert haben – das sind mehr als noch vergangenes Jahr. Zeigen sich die Neu-Halter dann auch noch geizig, müssen dies manche Tiere mit ihrem Leben bezahlen.

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Die Zollstelle Zürich-Flughafen hat in diesem Jahr bereits 45 Hunde und sechs Katzen wegen mangelnder Bewilligungen bei ihrer Einreise beschlagnahmt und dem Grenztierarzt übergeben – das sind knapp 20 Tiere mehr als letztes Jahr zum gleichen Zeitpunkt. 

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