Trump holt sich Republikaner-Hochburg South Carolina

Publiziert: 09.11.16, 02:20

Der Bundesstaat West Virginia hat wie erwartet für Donald Trump gestimmt. Das berichten übereinstimmend die grossen US-Medienhäuser. Der Republikaner gewann zudem den Bundesstaat South Carolina.

Das Ergebnis war in der Hochburg der Republikaner erwartet worden. South Carolina stellt 9 Wahlleute. Damit steht Trump bei 33 Wahlmännern. Kurz nach Schliessung der Wahllokale sprachen ihm US-Fernsehsender bereits die elf Wahlleute aus Indiana und acht aus Kentucky zu.

Clinton hat erst den Bundesstaat Vermont und dessen drei Wählerstimmen auf sicher. Allerdings liegen noch keine klaren Ergebnisse aus den meisten Staaten vor, die eher für die Demokraten stimmen.

In den beiden für Trump wichtigen Staaten Ohio und North Carolina haben derweil die Wahllokale geschlossen. Dem TV-Sender CNN zufolge kann jedoch noch kein Ergebnis vorhergesagt werden.

In Florida liefern sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nach 43 Prozent ausgezählten Stimmen führt Trump laut CNN mit 0.7 Prozentpunkten Vorsprung. Die bevölkerungsreichen Counties im Süden dürften Clinton später aufholen lassen - das ist ein erstes gutes Zeichen für die Demokratin. Donald Trump hätte ohne die 29 Wahlleute aus Florida kaum eine Chance.

Trumps Lager baut zudem auf den Sieg in Georgia mit 16 Wahlleuten.

Auszählung im wichtigen Florida begonnen

Erste Zahlen gibt es auch aus New Hampshire, allerdings wurden dort laut «New York Times» erst wenige Stimmen ausgezählt. Ausserdem begann die Auszählung im östlichen Teil Floridas, einem besonders umkämpften Bundesstaat mit 29 Wahlleuten. Wegen eines hohen Anteils von Frühwähler wird dort rasch mit einem Trend gerechnet.

Georgia hat einen hohen schwarzen Bevölkerungsanteil von 32 Prozent. Erste Zahlen von Fernsehsendern aus landesweiten Umfragen deuten auf eine ähnlich hohe Wahlbeteiligung der afroamerikanischen Bevölkerung hin wie 2012 - ein schlechtes Zeichen für den weiteren Abend von Donald Trump.

Hohe Zahl an Unentschlossenen

Die meisten Befragungen im Vorfeld der Wahl deuteten auf einen Sieg der früheren Aussenministerin, Senatorin und First Lady Hillary Clinton über den Immobilienmilliardär Donald Trump hin. Allerdings gibt es in diesem Jahr eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Bundesstaaten, in denen das Rennen immer noch auf der Kippe steht.

Einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge haben 13 Prozent der Wähler sich erst in der letzten Woche des Wahlkampfs für einen Kandidaten entschieden. Im Jahr 2012 waren es neun Prozent. Wahlforscher hatten auf die hohe Zahl von Unentschlossenen verwiesen. (sda/dpa/afp/reu)

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