Kommentar

Endlich in der 1. Liga: Die Roten Bullen feiern den dritten Aufstieg in vier Jahren. Bild: Ottmar Winter/freshfocus

Ob es einem passt oder nicht – Aufsteiger RB Leipzig wird irgendwann zum Traditionsverein

RB Leipzig hat es geschafft. Sieben Jahre nach dem Einstieg von Getränkehersteller Red Bull ist der Aufstieg von RasenBallsport in die 1. Bundesliga perfekt. Dort wird sich der «Dosenklub» etablieren, allen «Hatern» und Fussball-Romantikern zum Trotz.

09.05.16, 11:15 09.05.16, 16:39

Da sind sie also, die Roten Bullen. In der 1. Bundesliga. Nach drei Aufstiegen in vier Jahren. Doch während die Spieler von RB (für RasenBallsport) Leipzig ausgelassen auf dem Rasen tanzen und sich mit Bier bespritzen, ärgern sich vor dem Fernseher die Fussball-Romantiker. Denn ausserhalb Leipzigs freuen sich nur die wenigsten über den ersten Ostklubs in der höchsten Liga seit dem Abstieg von Energie Cottbus im Jahr 2009.

RB Leipzig verkörpert für viele Fans das «Böse» des modernen Fussballs. Ein Produkt aus dem «Red-Bull-Reagenzglas» ohne Tradition seien die Bullen. Ein machtgieriger Klub, der nur so mit Geld um sich wirft und einem der abstiegsgefährdeten Traditionsvereine wie dem VfB Stuttgart, Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt den Platz in der Bundesliga wegnähme. Der streitbare Investor Dietrich Mateschitz sei auch nicht besser als die Scheichs bei Manchester City und Paris St-Germain. Fussball sei für ihn nur eine weitere Plattform, sein Brausegetränk weltweit zu vermarkten.

Unwillkommen in der Bundesliga, doch das ist Fabio Coltorti (dritter von rechts) und seinen Teamkollegen egal. Bild: Modla/freshfocus

Klar, diese Vorwürfe sind nicht von der Hand zu weisen. Doch wer so argumentiert, hat ein sehr romantisiertes Bild vom Fussball. Dieser ist im Jahr 2016 längst ein Millionen-Business. Ohne Fremdkapital sind die immer höheren Spielergehälter vor allem für Durchschnittsklubs kaum mehr zu finanzieren. Wo wäre der FC Zürich ohne die Canepas, wo der FC Sion ohne Christian Constantin, wo der FC Luzern ohne Bernhard Alpstaeg? Womöglich am selben Ort wie Servette oder Xamax.

Traditionsvereine sind selber schuld

Doch zurück in die Bundesliga: Dort ist die hochgelobte 50+1-Regel, gemäss der kein Investor mehr als 50 Prozent Stimmenanteil im Klub haben darf, längst untergraben. Nicht nur für Werksklub Leverkusen, bei dem Pillenhersteller Bayer die völlige Kontrolle hat, gibt es eine Ausnahme. Auch beim VfL Wolfsburg (VW) und 1899 Hoffenheim (SAP) wird ein Auge zugedrückt. Warum also nur RB Leipzig verteufeln?

Traditionsvereine wie Stuttgart, Frankfurt oder Bremen sind für ihre Misere selbst verantwortlich. Auch sie sind längst zu Wirtschaftsunternehmen mutiert, schaffen es aber nicht, aus ihren Möglichkeiten das Beste herauszuholen. Dass es auch anders geht, zeigen kleinere Klubs wie Mainz 05, Augsburg oder der SC Freiburg (neben Leipzig der zweite direkte Bundesliga-Aufsteiger).

Ständiger Führungswechsel und kein Konzept: Der VfB Stuttgart hat sich sein Grab selbst geschaufelt.
Bild: EPA/DPA

Und auch vom ungeliebten Retortenklub gibt es längst nicht nur Negatives zu berichten: Der Vorwurf, die Roten Bullen würden mit dem Geld nur so um sich werfen, ist schlichtweg falsch. In den sieben Saisons seit der Neugründung hat der Klub vor allem in junge (nur in Ausnahmefällen älter als 23), hungrige Spieler investiert und dafür 48 Millionen Euro ausgegeben, 43,5 davon allein in den letzen beiden Zweitliga-Saisons.

Das ist zwar eine stattliche Summe, aber Leipzig hat im Vergleich zu Klubs wie PSG oder ManCity ein völlig anderes Konzept: Statt wahllos Stars von anderen Klubs zusammen zu kaufen, setzt man in Deutschlands Osten auf Nachhaltigkeit.

Spitzenausbildung für junge Talente

Die Mehrheit des kolportierten der 100-Millionen-Investments Mateschitz' flossen nämlich nicht in Spielermaterial, sondern in die Infrastruktur. Für 33 Millionen Euro wurde beispielsweise ein neues Trainingszentrum gebaut, wo nach modernsten Erkenntnissen trainiert wird. Mit dem Ziel, jungen Talenten eine Spitzenausbildung zu bieten und langsam aber kontinuierlich an den Profifussball heranzuführen. Und das Projekt trägt schon erste Früchte: In Deutschlands U-Nationalmannschaften findet man bereits die ersten bei RB Leipzig ausgebildeten Spieler.

In Leipzig ist bei der Aufstiegsfeier am Sonntagabend die Hölle los.
Bild: Ottmar Winter/freshfocus

Auch die Akzeptanz beim Publikum steigt – zumindest in Leipzig. An den Zuschauerzahlen – mit 29'167 hat man hinter Nürnberg den zweithöchsten Schnitt der 2. Liga –  lässt sich ablesen, dass die Menschen in der Region den Klub zunehmend akzeptieren. Bei der Fahrt im offenen Doppeldecker waren die Strassen am Sonntagabend voll jubelnder Fans. Mode-Fans mögen viele nun sagen. Doch wer hatte vor dieser Saison schon Sympathien für Leicester City?

Fakt ist: RB Leipzig wird kein Projekt mit kurzer Lebensdauer sein. Der ungeliebte Aufsteiger wird sich in der Bundesliga etablieren – und irgendwann zum Traditionsverein werden. Wer weiterhin Profifussball sehen will, muss das akzeptieren. Ob es einem passt oder nicht. 

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  • 27%Katastrophe! Dieser Retortenklub hat in der Bundesliga aber rein gar nichts verloren.

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  • Almos Talented 11.05.2016 18:54
    Highlight Ihr könnt euch den club ja gerne schönreden.
    Wer in die zukunft schauen will muss nur den US-Sport betrachten.

    wenn der einfluss der investoren so gross ist, werden sie früher oder später eine geschlossene liga machen. denn ein investor hat kein interesse daran, das sportliche und finanzielle risiko eines abstiegs in kauf zu nehmen.
    klar, man kann sich damit dann zufrieden geben. als zuschauer wird man das höchste niveau des fussballs geniessen können. aber mMn entspricht dies nicht dem grundkonzept vom wettbewerbs sport
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  • 5000AA 09.05.2016 18:42
    Highlight wer es nicht lebt kann es nicht verstehen!
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  • rodman 09.05.2016 17:18
    Highlight Ich stelle mir selber die Frage, warum RB Leipzig den Fussball kaputt machen würde. Weil die einen grossen Sponsor anstatt 20 kleine Geldgeber haben?

    Warum sollte ich wütend auf ein Verein sein, das noch nicht lange viele Matchbesucher hat, dafür aber offensichtlich einen guten Job nicht nur Fussball) macht? Es gibt genug Beispiele von Vereinen die trotz viel Geld einen sehr schlechten Job machten. Ich hab all diese Historienvereinsgeschäftsführer satt, die wahllos Trainer entlassen, Spieler aussortieren oder verkaufen und die Branche diskreditieren . Wo ist dort der "Hass" anderer Fans?
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    • gecko25 09.05.2016 18:41
      Highlight mir fällt es einfach leichter einem vor 100 Jahren gegründeten Sportverein zuzujubeln als einem Produkt eines Grossindustriellen nachzueifern. Ja die Traditionsvereine haben auch Sponsoren, nur drängen sich diese nicht in einen Vereinsnamen und ändern so mir nichts dir nichts die Vereinsfarben.
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    • rodman 09.05.2016 19:03
      Highlight Ich weiss, was du meinst. Es wird allerdings von keinem Fan eines Jahrhundertvereins verlangt, dass er RB Leipzig zujubeln soll. Es geht mir lediglich darum, dass man einen anderen Verein - trotz sinnvoller Langzeitstrategie und ohne aggressiveres Konkurrenzverhalten als andere Vereine - nicht dumpf hassen muss.
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  • Fairness_3 09.05.2016 16:44
    Highlight Bis Redbull Leipzig ein Traditionsverein wird dauert es viele viele Jahre, wenn überhaupt. Ich habe grossen Respekt vor Vereinen wie Freiburg, Augsburg, Darmstadt oder Main, welche sich den Erfolg hat erarbeiten ohne Grossinvestor.
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  • f303 09.05.2016 15:55
    Highlight Also mal ehrlich: Den Sport hat RB sicher nicht kaputt gemacht und wird es auch nicht tun. Das machen die (geldgeilen Sportfunktionäre und Spieler) schon schön selbst. RB nutzt lediglich die vorhandenen Strukturen bestmöglich aus. Das System war schon vorher krank. Warum haben es die Traditionsvereine verpasst, diesen Transferwahnsinn zu bremsen als sie noch konnten? Lange genug dabei sollten sie ja gewesen sein. Ich verstehe die Kritik an der Auslöschung des übernommenen Vereins. Mehr nicht. Ich persönlich denke, dass hinter den "Traditionalisten" oft einfach auch Neider stecken. just my 2ct
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  • Libertas 09.05.2016 15:12
    Highlight Freut mich sehr, dass es RB Leipzig geschafft hat. Die Mannschaft hat es verdient. Ich finde es einfach nur peinlich wieviel Hass dem Verein von sogenannten Fussballfans entgegengebracht wird. Jeder Verein wird irgendwann gegründet. Das Geschwafel von fehlender Tradition ist im Sport einfach nur lächerlich.

    Red Bull ermöglicht es den Bewohnern der Stadt Leipzig Spitzenfussball zu sehen. Dafür gehört dem Konzern einen grossen Dank. RB ist eine Bereicherung für jeden Sport!
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    • Yes. 09.05.2016 16:53
      Highlight RB ist sicher auch für die Austria Salzburg Fans, deren Club aus kommerziellen Gründen aufgelöst wurde, eine Bereicherung.
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    • Libertas 09.05.2016 17:07
      Highlight Austria Salzburg wurde nicht aufgelöst sondern in RB Salzburg unbenannt. Das hat den Club auch vor dem finanziellen Ruin gerettet.
      Im übrigen wurde im Anschluss ein neuer Verein namens Austria Salzburg gegründet. Die haben aber schon wieder Geldoprobleme.

      So gesehen war der Einstieg von Red Bull in Salzburg nicht nur eine Bereicherung, sondern auch Existenzerhaltend.
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    • Randy Orton 09.05.2016 17:42
      Highlight Wie kann Uniformität eine Bereicherung darstellen? Soll es in 10 Jahren nur noch FcMcDonald's, Samsung und RedBull-Vereine geben, die je nach Zuschauerzahlen die Standorte jährlich wechseln? Mit der ganzen Fussballtradition, dem Zusammenhal, der Leidenschaft und dem eigentlichen Gedanken des Sportes hat das alles nichts zu tun.
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  • Randy Orton 09.05.2016 14:29
    Highlight Der Vergleich mit Leverkusen und die Aussagen über Leicester zeigen einfach auf, dass der Journalist selbst keine Ahnung vom Fussball hat. Klar ist es ein Geschäft, aber Traditionen sind den Fans halt auch wichtig. Und schlussendlich zeigt sich, ob ein Verein akzeptiert und in der Bevölkerung getragen wird nicht an einer Aufstiegsfeier sondern wie zB bei Pauli wenn man absteigt.
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    • dumdidumdidum 09.05.2016 16:45
      Highlight "Traditionen sind den Fans halt auch wichtig..."
      1. Gibts nur in Mannschaftssportarten
      2. Den Vereinen sind die Meinungen der Fans nicht so wichtig wie es immer behauptet wird.
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    • Randy Orton 09.05.2016 17:40
      Highlight 1. Fussball ist ja auch eine Mannschaftssportart...
      2. Und worauf stützt du diese Aussage? Ohne Fans kann ein Klub gar nicht existieren und wenn du mal an ein paar Fussballspiele gehst und mit den Fans sprichst, merkst du auch, was die Klubs und Spieler alles für die Fans machen, nicht nur umgekehrt.
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    • dumdidumdidum 09.05.2016 22:06
      Highlight Woher ich das nehme. Würden sie auf die Fans hören, wäre Steffen nicht bei Basel, Petric nie gewechselt, Da Costa noch im Tor von Zürich, Salzburg wie auch andere Vereine wären nicht gekauft worden,...
      (übrigens ich bin fast jede Woche im Stadion)

      Ich hab nicht bestritten, dass Fussball keine Mannschaftssportart ist. Ich wollte darauf hinaus, dass in anderen Sportarten nicht auf Tradition gepocht werden kann und trotzdem haben sie z.T. viele Anhänger. Kann man dann noch guten Gewissens Fan eines Einzelsportlers sein? Wie siehts bei Radteams aus, die wechseln permanent den Namen.
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    • Randy Orton 09.05.2016 23:52
      Highlight Du vermischst jetzt die Geldgier von Einzelpersonen mit dem Spirit des ganzen Vereins: Du hast behauptet den Vereinen sei die Meinhng der Fans nicht wichtig aber belegst das mit keinem Beispiel. Klar gibt es Einzelspieler denen das egal ist. Und ehemals Austria Salzburg ist ja jetzt auch ein Dosenverein und dort ist ja genau das passiert, was alle Fussballfans vorausgesagt haben, keine Stimmung, kein Erfolg wie erhofft.
      Bei welchem Verein stehst du in der Kurve, dass du behauptest der Verein mache sich nichts aus den Fans? GC?
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    • dumdidumdidum 10.05.2016 07:44
      Highlight In Basel. Ich habe gesagt nicht so wichtig wie immer behauptet wird, nicht es sei gar nicht wichtig. Ein riesen unterschied (richtig lesen). Die Vereine brauchen die Fans das ist richtig. Die Meinung der Fans sind aber überbewertet. Sie müssen die Fans bei Laune halten, mehr aber nicht. Alles andere ist eine romantische Vorstellung. Ich habe Beispiele genannt, in welchen die Fans deutliche Voten gemacht haben und vom Verein ignoriert wurden. Solange der Erfolg da ist, hat es auch Fans.

      Austria wäre übrigens Konkurs. Da sind einige Meistertitel glaube schon als Erfolg zu werten.
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    • Randy Orton 10.05.2016 10:30
      Highlight Basel ist ja gerade ein Paradebeispiel, dass es mit gutem Management (Bernhard Heusler) gelingt, erfolgreich zu geschäften! Und das sage ich als Berner. In dem Fall hättest du kein Problem damit, wenn Ende der 90er als ihr in der Nati B gekickt habt, ein Investor gekommen wäre, die Führung gegen Leute aus der Firma ausgetauscht hätte, das Stadion, den Vereinsnamen und das Logo gewechselt hätten nur damit ihr jetzt ein paar Meistertitelgewinnt? Basel hat das alles geschafft ohne seine Seele und Identität zu verkaufen, klar haben sie finanzielle Hilfe, aber es ist immer noch der FC Basel.
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    • dumdidumdidum 10.05.2016 14:00
      Highlight Bitte nicht etwas reininterpretieren, was ich nicht geschrieben habe. Ich habe lediglich geschrieben, dass die Meinungen der Fans den Vereinen nicht so wichtig sind, wie immer behauptet wird. Ein Profiverein ist ein Unternehmen...

      Ich weiss nicht ob ich dann FCB Fan wäre oder nicht. Wenn sie nicht gekauft würden wären sie Konkurs (so macht es auf jeden Fall Red Bull). Somit könnte ich ja entweder einem Verein zujubeln den es nicht mehr gibt oder einen der Verkauft wurde. Übrigens Basel ist seit 1994 in der Obersten Liga.
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    • Randy Orton 10.05.2016 14:16
      Highlight Makranstädt war aber nicht in finaziellen Schwierigkeiten, es war einfach ein kleiner Provinklub, der per Zufall nah genug an einer grossen Stadt lag, so dass RedBull ihn gefressen hat um Marketing betreiben zu können. Da kannst du als Fan nicht mehr entscheiden, dein Klub existiert schlichtweg nicht mehr, anderer Name, Logo, Stadion etc.
      Stimmt, ihr seid ja länger wieder oben als YB.
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  • Stachanowist 09.05.2016 14:03
    Highlight Ich mag RB Leipzig, sie leisten einen super Beitrag zur Diversität in der Bundesliga.

    Denn: Jetzt gibt es dort Traditionsvereine mit wenig Kohle (Werder Bremen, VfB Stuttgart etc.), Traditionsvereine mit viel Kohle (Bayern München, BVB), Vereine mit Tradition und neuerdings viel Kohle (Hoffenheim, Wolfsburg) und jetzt eben auch einen Verein, den es neuerdings gibt, und das mit viel Kohle - RB Leipzig. Eine Kombi mehr! Wer hat was gegen Wandel und Diversität? Ist ja nicht so, dass 18 Redbull-Teams um den Titel kämpfen, oder?

    Vorsicht: Beitrag mag Spuren von Ironie enthalten. Aber nur Spuren.
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    • maxi 09.05.2016 16:55
      Highlight Hoffenheim zum traditionsverein gemacht...autsch!
      9 7 Melden
    • Stachanowist 09.05.2016 17:16
      Highlight TSG 1899 Hoffenheim... In Worten: Achtzehnhundertneunundneunzig...

      Nicht alt genug für Dein Verständnis von Tradition? Sollte die Tradition bis 1291 zurückreichen? :P
      8 6 Melden
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  • Switch_On 09.05.2016 13:15
    Highlight Ich bin mit der These des Autors nicht ganz einverstanden. Was passiert, wenn Mateschitz keine Lust mehr hat und sich ein anderes Hobby sucht? Dann wird RB so schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind. Und zwar genau weil es kein Traditionsverein ist.
    Trotz allen Millionen sind bsplw. Man City und Chelsea Traditionsvereine, die auch bei einem Ausstieg der Investoren weiterleben würden und einige Zuschauer hätten.
    Das ist bei RB nicht der Fall. Es ist auch nicht vergleichbar mit Wolfsburg oder Leverkusen. Wir werden sehen wie das Projekt verläuft....
    32 18 Melden
    • Bluetooth 09.05.2016 17:06
      Highlight Ich bezweifle, dass RB schon bald wieder aussteigen wird. Wie man sie kennt, sind sie sonst schon überall im Sport präsent und haben wohl keine Angst vor Verluste. Ausserdem würden sie mit einem plötzlichen Verschwinden und Stich-Lassen-des-Clubs sehr schlechte Werbung für ihre Marke machen. Das Projekt Leipzig dient ja als Marketingzweck.
      Bevor RB geht, wird man RB Leipzig schon lange akzeptiert haben. Vor allem dadurch, dass eben RB Leipzig das einzige BuLi Team aus dem Ostblock ist, haben sie kaum Konkurrenz Fans zu finden.
      4 2 Melden
    600
  • Saint-City 09.05.2016 13:13
    9 1 Melden
    • peeti 09.05.2016 14:53
      Highlight Merci! Etwas mehr Recherche hätte dem Artikel gut getan. Momentan gibt es ja Gerüchte um einen Kauf von Leeds United durch RB... Als Fan von einem solch traditionsreichen Club hätte ich meine liebe Mühe, wenn dann Vereins-Logo, -Name und Farben geändert würden.
      16 0 Melden
    600
  • zg1967 09.05.2016 13:11
    Highlight
    Das war gestern ein schwarzer Tag für den deutschen Fussball.

    Schickt die Bullen zurück in den Kuhstall!

    Dieser Verein darf NIEMALS zur Normalität werden und muss jedes Spiel den Hass spüren. Ihr macht unseren Sport kaputt!!
    52 73 Melden
    • Cityslicker 09.05.2016 13:19
      Highlight Genau - und Hass wird "unseren Sport" retten... Stimmt - Normal ist das sicher nicht.
      37 14 Melden
    • maljian 09.05.2016 13:38
      Highlight Unseren Sport

      Findest du, dass man mit einer Mannschaft einen ganzen Sport kaputt machen kann?
      Spielst du denn selber oder bist du "nur" Anhänger einer Mannschaft?
      17 3 Melden
    • zg1967 09.05.2016 15:18
      Highlight Ich bin seit Jahren Anhänger einer Mannschaft und spiele seit Jahren selbst Fussball. Es ist natürlich nicht nur Red Bull alleine, die unseren Sport immer mehr zum Zerfall bringen. Nein auch die Scheichs und anderen Fimen die einen Klub alleine besitzen! (Golfsburg, Hoppenheim, und die Chemie Pillen aus Leverkusen). Es darf nicht sein dass eine Person oder Frima einen Klub alleine führt und nur Geld einschiesst. Denn der Verein gehört allen die sich mit diesem Verein idendifiziern können. So wird unser Sport früher oder später kaputt gehen. Football is for you and me not for fucking industry.
      6 8 Melden
    • Thomas_v_Meier 09.05.2016 15:33
      Highlight zg1967 du liebst den Fussball und das ist gut.
      Wenn du ihn wirklich liebst setze dich mit der Geschichte des Sport und ganz besonders mit Leverkusen und Wolfsburg. Diese Vereine in den selben Topf zu werfen wie z.b PSG, ManCity und co ist unfair und zeugt nicht von Kompetenz....
      13 2 Melden
    • Boniek 09.05.2016 16:38
      Highlight @zg1967. Und was ist mit Clubs wie Juve (Fiat), Sochaux (Peugeot) oder PSV Eindhoven (Philips)? Im Übrigen gedeihen halt auch Sportvereine in wirtschaftlich starken Regionen am besten. Die hohe Dichte an Traditionsclubs im Westen Deutschlands ist vor allem darauf zurückzuführen, dass dies in der 1. Hälfte des 20. Jhds. die wirtschaftlich stärkste Region in D war. Der Aufstieg von Bayern München erfolgte parallel mit dem Aufschwung Bayerns vom Armenhaus Deutschlands zum wirtschaftlich stärksten und reichsten Bundesland. Schon seit immer gilt also auch im Fussball: Ohne Moos nix los.
      5 0 Melden
    • zg1967 09.05.2016 16:40
      Highlight Ah genau denen wurde in letzer zeit ja der Geldhahn mehr oder weniger zu gedreht ^^ Nein klar PSG und Man City sind schlimmer aber auch Wolfsburg und Leverkusen gehen in diese Richtung...
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  • Thomas_v_Meier 09.05.2016 13:11
    Highlight Mag alles sein.

    Wichtige Unterschied zu den Clubs mit Scheichs und anderen Mäzenen. Diese übernehmen nicht einen Club und löschen dessen Historie und Farben wie es Red Bull macht, auch z.B ins Innsbruck. Das ist eine andere Dimension.

    Der immer wiederkehrende Vergleich mit Leverkusen oder Wolfsburg hinkt gewaltig. Diese Vereine wurde von Mitarbeiter des Werk gegründet für Firmensport und haben sich entwickelt.

    Auch bei Hoffenheim wurde die Geschichte des Vereins nicht gelöscht, da trat ein Mäzen auf mit Bezug zum Ort und Verein auf den Plan
    51 2 Melden
    • maxi 09.05.2016 17:04
      Highlight Villeicht meinst du salzburg nicht innsbruck?

      Was hat den hoppenheim.in seiner geschichte geleistet das ea für einen traditionsverein reicht? Ausser den etiketenschwindel 1899... Es braucht mehr als das grünsungsjahr um als traditionsverein durchzugeh.
      2 0 Melden
    600
  • choecherli 09.05.2016 13:02
    Highlight "Warum also nur RB Leipzig verteufeln?" Stimmt, Hoffenheim ist ja derart beliebt...
    38 0 Melden
    600
  • 2sel 09.05.2016 12:59
    Highlight Alles was mit "Red Bull" anfängt, wird sicherlich nie ein "Tradirionsverein" werden...
    43 3 Melden
    600
  • Valindra Valindragam 09.05.2016 12:54
    Highlight RB Leipzig ein Traditionsverein! Das werden wir alle nicht mehr erleben und RB Leipzig hoffentlich auch nicht!
    36 3 Melden
    600
  • Schreiberling 09.05.2016 12:26
    Highlight Das ist doch alles ein Marketingtrick der Bayern, damit sie nicht mehr der meistgehasste Verein der BuLi sind 😄
    101 6 Melden
    • maxi 09.05.2016 17:04
      Highlight Das hat machen die freunde wob und hoffenheim unter sich aus
      0 0 Melden
    600
  • Coach Cpt. Blaze 09.05.2016 12:00
    Highlight Red Bull Leipzig hat in der vergangenen Saison mehr für Transfers ausgegeben als der Rest der 2. Liga zusammen. Zudem stehen Sie gemessen an Transferausgaben an 8. Stelle in ganz Deutschland (inkl. 1. BL!). Während Traditionsvereine (und auch andere Retortenklubs wie Lev oder Wob) abertausende Mitglieder zählen, sind dies bei RB genau 14 an der Zahl; grösstenteils Kadermitglieder der Firma Red Bull... (Quellen: Transfermarkt & Block1898). Gute Ausbildung hin oder her - Red Bull soll die Finger vom Mannschaftssport lassen und lieber Musiker, Einzelsportler oder Weltallspringer finanzieren!
    94 19 Melden
    • Cityslicker 09.05.2016 13:11
      Highlight Nun ja... sie haben zu Beginn der Saison sehr viel ausgegeben - dafür in der Winterpause im Gegensatz zu vielen anderen gar nichts. Und der Verein hat über 300 Mitglieder, nach DE-Vereinsrecht würden sieben genügen.
      8 18 Melden
    • old_el_paso 09.05.2016 15:30
      Highlight Vielen Dank, Cheesesteak! Nun hat wenigstens jemand für den Artikel recherchiert...
      4 2 Melden
    600
  • Luca Brasi 09.05.2016 11:51
    Highlight Für den Artikel gibt es für Herrn Reich eine Jahreslieferung des Gummibärchengesöffs umsonst. ;)
    Freuen wir uns auf weitere tolle neue Fussballclubs wie Union Ballsportliebender Schweizer Zürich, Calcio Svizzero Zürich, Nouvelle Equipe Sans Tradition pour L'Economie Vevey, etc. Wer braucht da noch "Loservereine" wie Aarau, St. Gallen oder Lugano? Kommt mal im modernen Fussball an, Leute! Geld regiert die Welt. Und sonst gibt es immer noch die nordkoreanische Fussballliga.

    Achtung: Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.
    92 26 Melden
    • maxi 09.05.2016 12:24
      Highlight Sry das mit der ironie zuspät gesehn nach zwei sätzen wollte ivh kotzen und hab den blitz gedrückts
      16 13 Melden
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  • Jaing 09.05.2016 11:46
    Highlight Das Problem ist vielmehr, dass es ein Club ist, der nur als Werbe-Plattform der Marke Red Bull dient. Zwar muss er Rassenball heissen und das Logo geringfügig abgeändert werden, das ändert aber nichts am eigentlichen Zweck. Für die Scheichs etc. mögen zwar PSG oder City Spielzeuge sein, sie haben aber als erstes immer noch den Fussball zum Zweck. Und zum ewigen Beispiel Leverkusen: Dieser wurde auf Bitten der Arbeiter gegründet, die einen werkseigenen Sportclub wollten. Also eine völlig andere Ausgangslage.
    71 11 Melden
    • Hoppla! 09.05.2016 12:24
      Highlight Da bin ich mir nicht so sicher.

      Leicester City
      Owner: King Power International Group
      Chairman: Vichai Srivaddhanaprabha (per Zufall auch Chairman des Owners)
      Stadionname: King Power Stadium
      Sponsor: King Power
      Übernahme des Vereins nach einem dreijährigen Sponsorengagement

      Sieht doch auch sehr primär nach Werbeinstrument aus.
      39 7 Melden
    • DerTaran 09.05.2016 12:38
      Highlight Ich finde es tatsächlich auch weniger verwerflich ein Marketing-Instrument zu sein anstatt ein Spielzeug.
      19 14 Melden
    600
  • thompson 09.05.2016 11:42
    Highlight Als Spieler würde ich sofort zu RB gehen. Was hier aber vergessen geht, sind die Fans.
    Tradition und Fankultur kann man sich nicht kaufen.
    Das werden harte Auswärtsfahrten für die Fans von RB Leipzig
    64 5 Melden
    • Bash Burelli 09.05.2016 11:48
      Highlight Ich glaube, die sind da bereits ziemlich leidenserprobt. Eine Fankultur kann aber bei RB noch entstehen. Man kann ja nicht von einem jungen Club erwarten, dass der bereits bei der Entstehung Tradition und Geschichte hat. Wichtig ist, was die Fans nun daraus machen.
      27 16 Melden
    • Amboss 09.05.2016 11:54
      Highlight Zwei Anmerkungen:
      Erstens:
      Es heisst doch Schalke "04", Mainz "05". Und meines Wissens ist auch Bayern München nicht aus dem Urknall entstanden und BVB hat ein "09" im Logo.
      Also: Auch diese Vereine wurden irgendwann mal gegründet...
      Wieso ist es in den 2000er jahren Verboten, einen Verein zu gründen? Fankultur kann sich ja auch entwickeln...

      Zweitens:
      Der Protest gegen RB ist schon alt. Unangenehme Auswärtsfahrten sind die sich gewohnt. Und ich würde mich in einem Viertligastadion, wo man die Sicherheitsmassnahmen nicht wirklich kenn, unwohler fühlen als in einem BL -Stadion
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    • maxi 09.05.2016 12:28
      Highlight Wenn ein marsch zu einen heimspiel, wie vor ca 2-3 hahren passiert, unter polizeischutz stattfinden muss würde ich mich auf frankfurt schalke dortmund hsv und so seeehr freuen :D
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    • Saint-City 09.05.2016 13:12
      Highlight @amboss: nur wurde RB Leipzig nicht einfach gegründet und musste zuunterst anfangen. Dank Lizenzkauf gings gleich ein paar Ligen weiter oben los.
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    • Amboss 09.05.2016 14:19
      Highlight @Saint-City: Uuuuuh Lizenzkauf - jetzt auch das noch - die bösen.

      Sorry, aber dieses Thema ist nun so was von völlig irrelevant. Okay, sie haben ein paar Ligen überhüpft - aber wären also halt in zwei oder drei jahren so weit.

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    • Saint-City 09.05.2016 18:09
      Highlight @Amboss: Natürlich ist das relevant. Ums zu verdautlichen, schau nach Österreich. Da hat Red Bull gleich in der ersten Liga eingekauft. Die SV Austria Salzburg musste zuunterst wieder anfangen. Eigentlich müsste es doch anders rum sein, oder?
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    • thompson 09.05.2016 20:28
      Highlight Eine Fankultur kann nicht entstehen, wenn die böhsen jungs alle gegen RB sind. Ich hoffe natürlich auch ganz fest auf uefacup spiele im Osten.

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    • Amboss 09.05.2016 21:31
      Highlight @Saint: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was da mir sagen willst.
      Es lief ja in Ö und in D etwa gleich ab: Man übernimmt einen Verein und benennt ihn neu.

      Der einzige Unterschied: hätte man nicht dur Lizenz vom SSV makranstädt übernommen, sondern den Verein neu gegründet, wäre es halt zwei, drei Jahre länger gegangen...


      Und klar musste SV Austria ganz unten starten. ist ja ein neuer Verein
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  • Léon Sim 09.05.2016 11:41
    Highlight Mir wäre es lieber gewesen wenn St. Pauli aufgestiegen wäre...
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    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 11:44
      Highlight Nein eine Fankurve mit politischer Ausrichtung (Antifa) ist kacke!
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    • Léon Sim 09.05.2016 12:00
      Highlight Ist mir 10000mal lieber als Lazio-Fans die Klose mit dem Hitler Grüss begrüssen...
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    • peeti 09.05.2016 12:03
      Highlight äh und wieso? Hältst du es wie Blatter, dass Fussball und Politik nichts miteinander zu tun haben?
      St. Pauli leistet übrigens einen bemerkenswerten Beitrag zur Integration, indem sie bspw. immer einige Tickets gratis an Flüchtlinge, Sans-Papiers etc verschenken.
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    • maxi 09.05.2016 12:30
      Highlight Pauli ist abschaum... Politik hat in fankurven nichts zu suchen! Keine refugees welcome spruchbänder keine affengeräusche keine hitlergrüsse einfach nix!

      Geht ins stadtparlament oder so aber lasst fussball fussball sein!
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    • 5000AA 09.05.2016 12:40
      Highlight das stadion sollte eine politik freie Zone sein wo die Zuschauer einfach denn kopf abschalten können und die schönste Nebensache der Welt geniessen können ohne über die ganzen Lügen der linken und rechten Politiker nachdenken zu müssen ;)
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    • peeti 09.05.2016 13:47
      Highlight Mein lieber Scholli... Refugges welcome mit Hitlergrüssen gleichzusetzen. Und dann noch 12 likes ernten. Zum kotzen.
      Auch Fankurven sind Teil der Zivilgesellschaft und können sich zu aktuellen Themen äussern und positive Zeichen setzen.
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    • Léon Sim 09.05.2016 13:49
      Highlight Wer bestimmt, ob ein Stadion gebaut werden darf? Die Politik. Wer entscheidet wie viel Polizei für ein Spiel benötigt wird? Die Politik. Wer bestimmt ob es ein Fan Marsch geben darf? Die Politik! Wer bestimmt die Abgaben für Getränke essen etc.? Die Politik! Wer bestimmt...Politik gehört ins Stadion!
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    • Gelöschter Benutzer 09.05.2016 14:54
      Highlight Nein gehört sie nicht. Finde ich auch witzig, die genau so dummen Antifas erlaubst du und findest du toll, nur die Faschos von Lazio müssen draussen bleiben, aber mol die Zecken aus Hamburg sind alles geili Sieche.
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    • Paul_Partisan 09.05.2016 15:34
      Highlight Genau! Und all die ACAB-rufe sind völlig unpolitisch, die Statements gegen Stadionverbote und gegen die Fanüberwachung natürlich auch, gell?! Das Fussball unpolitisch sei, ist schlichtweg schwachsinnig. Fussball war, ist und wird immer politisch sein. Zum Thema: http://www.fussball-gegen-nazis.de/beitrag/unpolitische-fankurven-gibt-es-nicht-10557
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  • Amboss 09.05.2016 11:40
    Highlight Sehr gute, sachliche und treffende Analyse.

    Was man vielleicht noch anfügen kann:
    Ich vermute, RB hat in der Tat einen Vorteil: Sie konnten sich die Strukturen geben, die erforderlich sind im Milliarden-Business "Fussball".
    Mir scheint, andere Vereine (zB VfB, Werder) haben den Schritt in die Gegenwart nicht geschafft. Zu viel "Vereins-Mythos", zu wenig Unternehmen, zu wenig Professionalität. In den gemütlichen 90er und Nullerjahren ging das noch.
    Im Milliarden-Fussball der 2010er-Jahre aber nicht mehr...
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  • Hoppla! 09.05.2016 11:34
    Highlight Interessant finde ich die Defintion von Retorte: "[...]ist die künstliche oder planmäßige Herstellung einer Sache gemeint, die normalerweise einen natürlichen oder ungeplanten Ursprung hat." Quelle: wikipedia

    VfB Stuttgart: Geplante Fusion aus FV Stuttgart und Kronen-Klub Cannstatt -> Retortenklub!
    1. FC Kaiserlautern: Alles geplant (https://de.wikipedia.org/wiki/1._FC_Kaiserslautern#Stammbaum) -> Retortenklub!
    Real Madrid: Gründung als Madrid und erst ab 1920, dank einem könglichen Erlasses als Real Madrid bekannt -> Retortenklub!
    usw.

    Tief durchatmen und eine Fünf gerade stehen lassen.
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Wer noch immer nicht recht wusste, was Büne mit «Pussy-Fussball» meinte: Genau DAS hier

Eintracht Frankfurt bleibt zumindest ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga. Die Hessen waren das bessere von zwei schwachen Teams im Duell mit dem 1. FC Nürnberg. Aber was die Eintracht in den letzten Minuten vorführte: peinlich.

Dank diesem Treffern von Haris Seferovic führte Eintracht Frankfurt im Barrage-Rückspiel in Nürnberg 1:0. Das Resultat reichte nach dem 1:1 im Hinspiel zum Ligaerhalt.

Natürlich hatte es der Bundesligist nach der Führung nicht mehr eilig und zeigte seine wahre Stärke: das Zeitspiel. Büne Huber, der während dem Eishockey-Playoff-Final mit seinen Aussagen zu «Pussy-Fussball» nicht nur in der Schweiz für Aufsehen sorgte, musste sich mehr als nur bestätigt sehen. Hier nochmals kurz zur …

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