Schweizerische Luftrettung

Stabile Einsatzzahlen 2013 und viele neue Gönner bei der Rega

24.04.14, 14:32
Un helicoptere de la Rega photographie apres la conference de presse de bilan 2013 de la Rega sur la base de l'aeroport de la Blecherette ce jeudi, 24 avril 2014, a Lausanne. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega will in Zukunft auch bei schlechtem Wetter fliegen und rüstet ihre Helikopter auf das Instrumentenflugverfahren IFR um. Im vergangenen Jahr organisierte die Rega 13'793 (-1,2 Prozent) Rettungseinsätze und blieb dabei unfallfrei. Die Zahl der Gönnerschaften stieg um 59'000.

Die leichte Abnahme bei den Rettungseinsätzen gegenüber dem Vorjahr bewege sich im Rahmen der zu erwartenden Schwankungen, sagte Rega-Chef Ernst Kohler am Donnerstag vor den Medien. Mit der Konkurrenz durch den TCS im Kanton Aargau habe dies nichts zu tun. «Wir spüren das nicht», sagte Kohler.

Kopfzerbrechen bereitet der Rega jedoch das schlechte Wetter. Derzeit können pro Jahr rund 600 Patientinnen und Patienten wegen Nebel oder Schneefall nicht aus der Luft versorgt werden. «Das müssen wir ändern,» sagte Kohler.

Als ersten Schritt schult die Rega ihre Helikopterpiloten für Flüge mit dem Instrumentenflugverfahren IFR. Damit ist es möglich, nicht auf Sicht, sondern auf Instrumentenbasis zu fliegen. Das Training absolvieren die Piloten zum grossen Teil im neuen Flugsimulator. Bis Ende 2014 werden die Helikopter Augusta Westland Da Vinci auf IFR umgerüstet.

Die Rega erwirtschaftete rund 3 Millionen Franken (Vorjahr: 11 Millionen). Zwei Gründe seien für die schlechtere Ertragslage verantwortlich, sagte Kohler: zum einen die Preisreduzierung bei Einsätzen mit Flächenflugzeugen und zum anderen der gestiegene Aufwand. Die Rega stehe auf solidem finanziellen Fundament.

Um 59'000 ist die Zahl der Gönnerinnen und Gönner gestiegen. Das entspricht einer Nettozunahme von 2,4 Prozent. Insgesamt halten 2,5 Millionen Gönnerschaften die Rega in der Luft. (rar/sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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