Macron empfängt US-Präsident Trump in Paris

13.07.17, 18:28

Der französische Staatschef Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump zu einem eintägigen Besuch in Paris empfangen. Macron empfing den Amerikaner am Donnerstag mit militärischen Ehren im Hof des Invalidendoms.

Eine Blaskapelle spielte die Nationalhymnen der beiden Länder. Anschliessend führte Macron gemeinsam mit seiner Frau Brigitte das Ehepaar Trump durch den Dom, unter anderem zum Grab Napoleons.

Der Pariser Regierungssprecher hatte vorab erklärt, Macron wolle Trump mit der Einladung symbolisch die Hand reichen. Auf internationaler Ebene gibt es wegen der Positionen des US-Präsidenten zum Klima und zum Welthandel Verstimmungen, auch Macron hatte Trumps Abkehr vom Pariser Klimaabkommen scharf kritisiert.

In seiner Heimat steht Trump wegen einer Affäre um mögliche Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams unter Druck.

In Paris wurden vor dem Besuch aber auch gemeinsame Interessen betont, etwa beim Anti-Terror-Kampf und beim Syrien-Konflikt. Was die beiden Staatschefs bei ihrem Arbeitstreffen am späten Nachmittag im Élyséepalast besprechen, wollen sie bei einer anschliessenden Medienkonferenz erklären.

Für die Frauen Brigitte Macron und Melania Trump ging es derweil weiter mit der Stadtrundfahrt: Sie wollten sich noch die Kathedrale Notre-Dame anschauen und eine Bootstour auf der Seine machen.

Enden soll der erste Abend des Paris-Besuches mit einem Essen im Wahrzeichen der französischen Hauptstadt: im Restaurant des Eiffelturms.

Anlass für Trumps Paris-Besuch ist die Militärparade auf den Champs-Elysées zum französischen Nationalfeiertag am Freitag. Trump ist in diesem Jahr Ehrengast. Bei der Militärparade wird auch an den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren erinnert.

Für Trumps Besuch gelten in Paris strenge Sicherheitsvorkehrungen. Allein für die Absicherung der Militärparade werden angesichts der Anschlagsgefahr 3500 Polizisten im Einsatz sein. (sda/dpa/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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