Wir haben endlich herausgefunden, was die Menschen auf diesen 12 mittelalterlichen Gemälden gedacht haben. Vielleicht

04.09.16, 00:59 08.09.16, 11:31

anna rothenfluh

Die mittelalterlichen Maler haben allerhand geschmückt: Die Bücher wurden mit winzigen Zeichnungen dekoriert, auf den Wänden der Kirchen strahlten die Märtyrer, die Heilige Jungfrau, Engelschöre und Gottes Sohn auf die Sünder hinunter. Von überall wehte einem ein religiöser Hauch entgegen. Den können wir vielleicht heute nicht mehr so gut spüren. Das Magische und Heilige ist aus den Bildern gewichen und was bleibt, ist die Verwunderung über eine zweidimensionale Welt, in der die Burgen kleiner sind als die Menschen, die darin wohnen, und das Jesuskind aussieht, als wäre es mindestens 57 Jahre alt. 

Also sind wir mal in die Köpfe der mittelalterlichen Menschen gestiegen und haben sie zum Sprechen gebracht. Was dabei herauskam? 

Die Spannung steigt ...

gif: imgur

Diese 12 Bilder: 

Die thronende Jungfrau Maria mit ihrem Jesuskindlein auf einem byzantinischen Gemälde aus dem 13. Jahrhundert. bild: watson

Noch immer die Mutter Gottes. Jetzt allerdings mit einem leicht säuerlichen Jesuskind, gemalt von Duccio di Buoninsegna. BILD: WATSON

Die Eroberung Konstantinopels (1453) durch die Osmanen. Und nein, die niedrigen Mauern waren eigentlich nicht schuld daran. Bild: watson

Papst Hadrian I. empfängt Karl den Grossen (ohne sein Pferd). Bild: watson

Freske in der Arenakapelle in Padua: Die Szene zeigt das Jüngste Gericht und wurde ca. 1304 von Enrico Scrovegni gemalt.  BILD: WATSON

Eine Buchillustration von einem virtuosen Geiger und einem seltsamen anderen Typen. BILD: WATSON

Ein Penis-Baum in einer Handschrift vom Rosenroman aus dem 14. Jahrhundert. bild: watson

Christi Himmelfahrt, Buchmalerei aus dem 14. Jahrhundert. BILD: WATSON

Vitalis von Mailand (der Joint-ähnliche) ist in Tat und Wahrheit ein frühchristlicher Märtyrer. Er soll während der Christenverfolgung unter Kaiser Nero die Überreste eines Arztes beerdigt haben. Als Strafe dafür wurde er auf der Streckbank gefoltert und in einer Grube lebendig begraben.  bild: watson

Margareta von Antiochia wurde von ihrem eigenen (heidnischen) Vater angezeigt, weil sie sich zum christlichen Glauben bekannte. Der Richter fand sie aber vor allem eines: sehr, sehr schön. Und als sie ihn zurückwies, liess er sie durch Fackeln versengen und in Öl braten. Doch ihre Wunden heilten wieder. Selbst der Drache, der in ihrem Gefängnis auftauchte, kapitulierte vor ihrem Kreuzzeichen. Um 305 wurde sie dann enthauptet.  BILD: WATSON

Aus einer Handschrift von Jacques de Longuyons Gedicht «Die Schwüre des Pfaus», ca. 1350. BILD: WATSON

Eine wunderbare Schöpfung von Imgur. bild: watson

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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