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Abgebrüht, dreist, teuflisch: Das sind die berüchtigtsten Top-Spione aller Zeiten

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Ob als Nackttänzerin, als Physiker oder als Journalist: Wenn es um die richtige Tarnung beim Spionieren geht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Diese 13 Agenten haben es mit ihren Schnüffel-Aktionen in die Geschichtsbücher geschafft.

Publiziert: 23.11.15, 11:50 Aktualisiert: 26.11.15, 17:26

Jean-Louis Jeanmaire – ein Spitzel in der Schweizer Armee

Bild: KEYSTONE

Ein Grossteil der brisantesten Spionage-Affären der Geschichte steht in Zusammenhang mit der UdSSR – und dies gilt auch für den bekanntesten Schweizer Fall. Denn Jean-Louis Jeanmaire ist der ranghöchste verurteilte Schweizer Landesverräter des 20. Jahrhunderts. Jeanmaire hatte beim Schweizer Militär eine steile Karriere hingelegt und war schliesslich zum Brigadier und Chef des Bundesamts für Luftschutztruppen erkoren worden.

Seine Freundschaft zu Oberst Wassili Denissenko, dem Militär- und Luftwaffenattaché an der sowjetischen Botschaft in Bern, brachte ihn jedoch auf den falschen Weg: Der Schweizer übergab dem Vertreter des sowjetischen Militärnachrichtendienstes GRU – und dessen Nachfolger – geheime Informationen der Schweizer Armee. Im Jahr 1976 flog Jeanmaire auf, wurde verhaftet und anschliessend zu 18 Jahren Haft verurteilt.

Mata Hari – die Spionin, die mit vollem Körpereinsatz arbeitete

Bild: AP

Die Nackttänzerin Margaretha Geertruida Zelle alias «Mata Hari» aus den Niederlanden gilt als eine der bekanntesten Spioninnen aller Zeiten. Und das, obwohl bis heute nicht ganz klar ist, ob sie tatsächlich je brisantes Material verraten hat. Unbestritten ist die Tatsache, dass sie ab 1915 für den deutschen Geheimdienst tätig war und während des Ersten Weltkrieges französische Offiziere aushorchen sollte. Als ihre Tarnung aufflog, wurde sie verhaftet und am 15. Oktober 1917 hingerichtet.

Kim Philby – der Agent, der das «Manhatten-Projekt» auffliegen liess

bild: wikipedia

Harold Adrian Russell «Kim» Philby war Agent der Sowjets. Der britische Diplomatensohn hatte sich 1934 verpflichten lassen – jedoch nicht wegen des Geldes, sondern aus Überzeugung. Ihm gelang es, ab 1940 beim britischen Geheimdienst Secret Service Karriere zu machen: Dort avancierte er zum Leiter der Abteilung, die für die Bekämpfung des Kommunismus zuständig war. Von 1949 bis 1951 koordinierte er zudem die Zusammenarbeit der amerikanischen und britischen Geheimdienste.

Ab 1944 lieferte Hinweise auf die US-amerikanischen Atombombenpläne und trug so entscheidend dazu bei, dass der sowjetische Geheimdienst zahlreiche Agenten auf die Bombenbauer ansetzte – und die Sowjets selbst eine Bombe bauen und 1949 zünden konnten. Nach fast 30 Jahren endete Philbys heimlicher Einsatz, als er verraten wurde. Doch ihm gelang die Flucht in die UdSSR, wo er bis an sein Lebensende weilte.

Julius Rosenberg – der Mann, der den Kalten Krieg schürte

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Und auch diese Herrschaften, Julius und Ethel Rosenberg, gaben brisante Informationen nach Moskau weiter. Die beiden New Yorker Kommunisten waren für den sowjetischen Geheimdienst besonders nützlich, weil Ethel Rosenbergs Bruder, David Greenglass, am «Manhattan-Projekt» – und somit an der Entwicklung der Atombombe – direkt beteiligt war.

Greenglass lieferte seinem Schwager die nötigen Informationen, dieser leitete sie nach Moskau weiter. Ethel Rosenberg war wohl lediglich Mitwisserin. Als Greenglass aufflog, weil es den Amerikanern gelungen war, sowjetische Nachrichten zu entschlüsseln, sagte dieser gegen das Ehepaar aus, um sich selbst zu schützen. Daraufhin wurden Julius und Ethel Rosenberg zum Tode verurteilt und im Jahr 1953 hingerichtet.

Klaus Fuchs – der Atomphysiker mit heissem Draht nach Moskau

Bild: KEYSTONE

Klaus Fuchs belieferte ebenfalls die Sowjetunion mit nützlichen Details zum Atombombenbau der Amerikaner. Nur, dass seine Informationen nicht bloss aus zweiter, sondern aus allererster Hand stammten. Denn der deutsch-britische Kernphysiker war höchstpersönlich und praktisch von Beginn an am «Manhattan-Projekt» beteiligt. Indem er die streng geheimen Baupläne an die Sowjets weitergab, ermöglichte er diesen die Aufholjagd im Rüstungswettkampf.

Doch genau wie Mata Hari, Abel, Philby und die Rosenbergs flog auch Fuchs auf. Im Jahr 1950 wurde er zu vierzehn Jahren Haft verurteilt – doch bereits neun Jahre später folgte die Begnadigung. Von da an lebte er in der DDR, wo ihm wegen seiner «Gesinnungstreue» Ruhm und Ehre zuteil wurden.

Oleg Gordijewski – der aalglatte Doppelagent

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Auch der Russe Oleg Gordijewski liess sich vom sowjetischen Geheimdienst einstellen und nahm dort eine führende Position ein, um die Briten auszuspionieren. Das nützte den Sowjets jedoch nicht sonderlich viel, denn Gordijewski war bereits vorher vom britischen MI6 eingestellt worden, um seinerseits die Sowjets auszuspionieren.

Gordijewski hatte also die kluge Doppelagenten-Masche gewählt und belieferte so den Westen elf Jahre lang mit geheimen Informationen aus der UdSSR. Unter anderem informierte er schon früh über den wahrscheinlichen Aufstieg des späteren Generalsekretärs der KP, Michail Gorbatschow.

Zwar schöpften die Sowjets zwischenzeitlich Verdacht und orderten ihren Agenten nach Moskau, um ihn dort zu verhören. Doch sie konnten ihm die Mitarbeit beim britischen Geheimdienst nicht beweisen. Gordijewski gelang die Flucht nach England, wo er bis heute lebt.

Rudolf Iwanowitsch – der Künstler unter den Spionen

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Rudolf Iwanowitsch Abel war einer der erfolgreichsten Spione der Sowjetunion. Getarnt als Künstler Emil Goldfus – und unter zahlreichen anderen Pseudonymen – gelang es ihm, in den USA einen riesigen Spionagering aufzubauen. Dank ausgezeichneter Kontakte war es ihm gelungen, geheime Atomwaffen-Informationen der Amerikaner an seine Auftraggeber in der UdSSR zu liefern.

Nach seiner Enttarnung im Jahr 1957 wurde er zu 30 Jahren Haft verurteilt. Nur fünf Jahre später kam es jedoch zu einem Gefangenenaustausch: Abel durfte zurück in seine Heimat, weil die Sowjetunion im Gegenzug Gary Francis Powers, den Piloten des abgeschossenen U-2 Spionageflugzeugs, freiliess.

Gleich geht's weiter. Zwischendurch kurz ein Hinweis:

BRIDGE OF SPIES - ab 26. November im Kino!

Der Thriller erzählt die Geschichte des Anwalts James Donovan (Tom Hanks) aus Brooklyn. Während des Kalten Krieges wird er plötzlich in das politische Geschehen verwickelt. Die CIA beauftragt Donovan, die Freilassung eines in der UdSSR verhafteten US-amerikanischen U-2-Piloten zu erwirken – eine Aufgabe, die sich als nahezu unmöglich erweist. Das Drehbuch beruht auf wahren Begebenheiten. Regie führt der dreifache Oscar-Preisträger Steven Spielberg («Der Soldat James Ryan», «Schindlers Liste»). Mehr zum Film >>

Und weiter geht's mit der Liste der berühmt-berüchtigten Spione.

Georg Blake – der Mann, der den MI6 auffliegen liess

Auch George Blake war ein Doppelagent, doch von seinen Tätigkeiten profitierten in erster Linie die Sowjets. Denn Blake arbeitete zwar ursprünglich für den britischen Geheimdienst, wurde aber nach seinen Erfahrungen im Korea-Krieg zum Kommunisten. Von diesem Moment an belieferte Blake den KGB mit Informationen.

Unter anderem verriet er die «Operation Gold»: Die Briten hatten gemeinsam mit der CIA einen Tunnel zum sowjetisch besetzten Sektor in Berlin graben wollen, um dort unterirdisch Telefonleitungen anzuzapfen. Dank Blakes Verrat waren acht Monate mühevoller Grabungsarbeiten praktisch wertlos.

Zwar wurde Blake 1959 entlarvt und zu 42 Jahren Haft verurteilt – nur fünf Jahre später gelang ihm jedoch die Flucht aus dem Gefängnis. Heute lebt Blake in Moskau und hält Vorträge zum Thema Spionage. Bei einer Einreise nach Grossbritannien würde er sofort ins Gefängnis wandern und seine Reststrafe absitzen, da noch immer ein Haftbefehl besteht.

Richard Sorge – der Spion, der den 2. Weltkrieg kehrte

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Ebenfalls als Spion für die Sowjetunion tätig war der Journalist Richard Sorge – Deckname Ramsay. Er bespitzelte zunächst China und dann Japan und gab Stalin im Jahr 1941 einen Hinweis, der so wichtig war, dass einige Historiker davon ausgehen, dass dadurch der Verlauf des Zweiten Weltkriegs entscheidend beeinflusst wurde.

Sorge verriet, dass das mit Nazi-Deutschland verbündete Japan keinen Angriff auf die UdSSR plante. Diese Information ermöglichte es, Truppen aus Sibirien an die Westfront zu verlegen, um dort gegen die deutsche Wehrmacht zu kämpfen. Nur einen Tag nach diesem wichtigen Tipp wurde Sorge verhaftet und drei Jahre später in Tokio gehenkt.

Einen anderen wichtigen Hinweis, den Sorge ein paar Monate vor seiner Enttarnung geliefert hatte, wurde von der Sowjet-Führung ignoriert, weil man dem Top-Spion nicht glaubte. Dabei hatte dieser den deutschen Überfall auf die Sowjetunion fast auf den Tag genau vorhergesagt.

Aldrich Ames – der Spion, dem der Luxus zum Verhängnis wurde

Bild: AP

Auch Aldrich Ames gehört in die Kategorie Doppelagent – zumindest ab dem Jahr 1985. Zuvor war er bereits 23 Jahre «nur» für die CIA tätig gewesen. Doch als er zum Chef der Abteilung Gegenspionage UdSSR aufstieg und somit für die Analyse sowjetischer Geheimdienstaktivitäten zuständig gemacht wurde, kam ihm eine Idee.

Er bot der sowjetischen Botschaft in Washington D.C. den Zugang zu geheimen Informationen gegen Geldzahlungen an – der Deal kam zustande. In den kommenden neun Jahren verkaufte Ames zahllose brisante Unterlagen. Ames’ Informationen führten zur Enttarnung und Hinrichtung von mindestens zehn CIA-Spionen und zum Scheitern von 100 CIA-Geheimdienstoperationen – angeblich kassierte er dafür knapp 2,5 Millionen Dollar.

Obwohl bereits im Jahr 1990 Zweifel entstanden, weil Ames mit seinem 540'000-Dollar-Haus und seinem 49'500-Dollar-Sportwagen einen eher ausufernden Lebensstil pflegte, führten die internen Ermittlungen des CIA zu keinem Ergebnis. Zweimal gelang es Ames, den Lügendetektor-Test zu bestehen. Im Jahr 1994 ist der Doppelagent dann aber doch vom FBI entlarvt und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Diese sitzt er bis heute ab.

Günter Guillaume – wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr

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Der wohl brisanteste Spionagefall der deutsch-deutschen Geschichte ist die Affäre Guillaume, die den deutschen Kanzler Willy Brandt zu Fall brachte. Günter Guillaume war, nachdem er im 2. Weltkrieg gekämpft hatte, von der Stasi angeheuert worden. 1956 reiste er in die Bundesrepublik ein und gab sich dort als Flüchtling aus. Es gelang ihm, sich in die SPD einzuschleusen, ab 1970 war er Mitarbeiter im Bundeskanzleramt.

Zwei Jahre später wurde er zum persönlichen Referenten des Bundeskanzlers befördert: Von diesem Moment an organisierte der Spitzel Willy Brandts Wahlkämpfe und Parteitermine, nahm an Hintergrundgesprächen teil, führte den Schriftverkehr des Kanzlers – und hatte somit Einblicke in zahlreiche geheime Dokumente. Als einer seiner engsten Mitarbeiter begleitete Guillaume den Bundeskanzler sogar in die Ferien.

Obwohl der Bundesnachrichtendienst schon früh Verdacht gegen Guillaume geschöpft, und dies 1969 dem Kanzleramt gegenüber geäussert hatte, wurde der DDR-Agent erst im April 1974 enttarnt. Guillaume wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt, musste die Strafe jedoch nicht vollständig absitzen, weil es 1981 zu einem Agentenaustausch zwischen DDR und BRD kam. Bundeskanzler Brandt war von dem Fall menschlich schwer betroffen und übernahm am 7. Mai 1974 mit seinem Rücktritt die politische Verantwortung.

Eli Cohen – der Mossad-Spion, der den Sechs-Tage-Krieg vorbereitete

bild: wikipedia

Der Ägypter Elijahu (Eli) ben Schaul Cohen liess sich im Alter von 33 Jahren in Israel nieder und begann drei Jahre später eine Agentenausbildung, nachdem er erfahren hatte, dass sich der israelische Geheimdienst Mossad für ihn interessierte. Im Jahr 1961 tauchte er dann mit einem syrischen Pass in Buenos Aires auf und nahm Kontakt zur dortigen arabischen Gemeinde auf. Da Cohen neben Hebräisch auch Arabisch sprach, fiel es ihm leicht, sich als reicher syrischer Bürger auszugeben. Cohen lernte den syrischen Militärattaché kennen und reiste Ende Dezember 1961 nach Damaskus.

Dort pflegte er engen Kontakt zu ranghohen Militärmitgliedern und Politikern und genoss deren volles Vertrauen. Cohens Wohnung, die sich direkt gegenüber dem Stabshauptquartier der syrischen Armee befand, nutzten dessen «neue Freunde» gerne, um ihre Mätressen zu empfangen. Mit einer eigenen Sendung im syrischen Radio war Cohen im ganzen Land berühmt.

Als ein syrischer Offizier den Mossad-Spion auf eine Besichtigungstour der Stellungen an der syrisch-israelischen Grenze auf die Golanhöhen mitnahm, regte Cohen an, dort Bäume zu pflanzen, um den Soldaten Schatten zu spenden. Tatsächlich dienten diese Bäume aber Israel im Sechs-Tage-Krieg 1967 als Markierung von wichtigen Zielen. Cohen erlebte den israelischen Sieg allerdings nicht mehr: Am 24. Januar 1965 wurde eines seiner Funksignale abgefangen. Er wurde festgenommen, zum Tode verurteilt und nach vier Monaten der Folter öffentlich gehenkt.

Anna Chapman – die Spionin in Spitzenhöschen

Bild: DMITRY KOROBEINIKOV/EPA/KEYSTONE

Aus der jüngeren Vergangenheit stammt der Fall Anna Chapman, die 2010 als Teil eines elfköpfigen russischen Spionagerings in den USA aufgeflogen ist. Wie sich herausstellte, war die Gruppe jedoch nicht sonderlich «fleissig» gewesen und hatte sich stattdessen lieber darum gekümmert, ein anständiges Mittelstandsleben in den USA zu leben.

Zwei Wochen nach ihrer Verhaftung einigten sich die amerikanische und die russische Regierung auf einen Deal: Die Gruppe rund um Anna Chapman wurde gegen vier Russen eingetauscht, die wegen des Verdachts auf Spionage für den Westen in Russland inhaftiert waren. Seit ihrer Rückkehr geniesst Chapman ein ruhmreiches Leben als TV-Moderatorin, Model und Spitzenfunktionärin der Jugendorganisation der Regierungspartei «Einiges Russland».

Die Gadgets der Top-Agenten von damals

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  • Rahel W 26.11.2015 08:07
    Highlight Laura D'Oriano wäre noch eine mit schweizer Bezug :)
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  • reputationsprofi 24.11.2015 15:09
    Highlight Die echten Spione sind wohl eher die Nachrichtenoffiziere, welche diese "Täter" rekrutierten. Und was ist eigentlich mit Snowden?
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  • deleted_337758608 23.11.2015 18:42
    Highlight Also die Anna Chapman hätte aus mir auch so einiges rausholen können...
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  • Luca Brasi 23.11.2015 17:24
    Highlight Wo ist denn Thomas Edward Lawrence aka Lawrence von Arabien? Oder darf der etwa nicht genannt werden, weil das Filmunternehmen Columbia Pictures den Stoff verfilmt hat und nicht der geschätzte Sponsor dieses Artikels, nämlich 20th Century Fox? Die Erwähnung wäre zumindest "fair und ausgeglichen" gewesen. ;)
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