USA

Nichts geht mehr – in den Strassen von San Francisco. Bild: Jeff Chiu/AP/KEYSTONE

Zappenduster: In San Francisco sind Zehntausende Menschen nach einer Panne ohne Strom

22.04.17, 01:40 22.04.17, 12:25

Eine technische Panne in einem Elektrizitätswerk in San Francisco hat zehntausende Menschen über Stunden von der Stromzufuhr abgeschnitten. Rund 88'000 Kunden waren von dem Ausfall betroffen, wie ein Sprecher des Unternehmens Pacific Gas and Electric am Freitag sagte.

Ampeln in der Millionenmetropole an der US-Westküste fielen aus, Geschäfte waren dunkel, U-Bahnen blieben stehen. Laut Feuerwehr gingen zahlreiche Notrufe ein, darunter auch 20 von in Fahrstühlen stecken gebliebenen Menschen.

Viele Bewohner San Franciscos reagierten indes besonnen auf den Stromausfall und verliessen ihre Büros und Wohnungen für Gespräche auf den Strassen. Auch einige Cafés und Geschäfte blieben trotz des Stromausfalls geöffnet. Kunden bezahlten nicht wie sonst üblich mit Kreditkarten, sondern bar oder per Smartphone.

Zu der Panne und einem anschliessenden Brand in dem Elektrizitätswerk kam es gegen 09.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ). "Wir wissen, dass es eine Störung war, sagte Unternehmenssprecher Paul Doherty. Um über die genaue Ursache zu spekulieren, sei es allerdings noch zu früh. Am Nachmittag waren nach Unternehmensangaben bis auf rund 3000 alle Kunden wieder am Netz. (viw/sda/afp)

Passend dazu: Blackout – wenn nichts mehr geht

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  • Zeit_Genosse 22.04.2017 12:31
    Highlight An anderen Orten verhungern Menschen oder sie werden vom Krieg getötet. Da tut uns San Francisco richtig leid.
    1 10 Melden
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  • ConcernedCitizen 22.04.2017 07:32
    Highlight Halb so wild, passiert in Zürich ja auch relativ häufig.
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