US-Sports

Alejandro Villanueva geht als einziger Spieler der Steelers ins Stadion, um die Nationalhymne zu singen. Bild: AP

Und einer kommt ganz allein doch zur Hymne

Weit über 150 NFL-Profis protestieren am Wochenende gegen die Rassendiskriminierung und US-Präsident Donald Trump. Die Pittsburgh Steelers bleiben bei der Nationalhymne geschlossen in der Kabine. Geschlossen? Nicht ganz. Einer kann das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren und offenbart so, warum die Kluft zwischen Protest-Befürwortern und -Gegnern so gross ist.

25.09.17, 15:46 25.09.17, 17:39

Ihr Protest geht um die Welt. Mehr als 150 NFL-Profis knieten am Sonntag vor dem Spiel während der Nationalhymne nieder. Sie tun es ihrem mittlerweile arbeitslosen Kollegen Colin Kaepernick gleich, der vor einem Jahr begann, mit dieser Geste ein Zeichen gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Rassendiskriminierung zu setzen. Und sie protestieren gegen US-Präsident Donald Trump, der am Freitag im US-Bundesstaat Alabama dazu aufgerufen hat, NFL-Spiele zu boykottieren, solange die Proteste anhielten. 

Einer der grössten Proteste fand in Washington beim Spiel der Redskins gegen die Oakland Raiders statt, wo sich fast die gesamte Mannschaft der Raiders hinkniete. Beim Spiel der New England Patriots gingen 15 Spieler während der Hymne zu Boden; Superstar Tom Brady und ein paar Kollegen schlossen sich Arm in Arm stehend zusammen.

Um zu verhindern, dass sich einzelne Spieler in der Öffentlichkeit exponieren müssen, entschieden die Pittsburgh Steelers, dass sie vor ihrem Spiel in Chicago während der Hymne geschlossen in der Kabine bleiben würden. Obwohl es seit 2009 und dem Beginn der starken finanziellen Unterstützung der Liga durch das US-Militär üblich geworden ist, dass die Mannschaften während der Zeremonie auf dem Platz stehen.

Die Chicago Bears sind da, die Steelers in der Kabine geblieben. Bild: AP/AP

«Wir werden heute nicht an der Hymne teilnehmen. Nicht, weil wir die Hymne nicht respektieren. Wir wollen uns nur von der Situation distanzieren», begründete Trainer Mike Tomlin. «Wir stehen zu 100 Prozent hinter der Entscheidung.» Doch einer hielt sich nicht daran: Alejandro Villanueva. 

Armee-Veteran mit «Bronze Star Medal»

Der Left Tackle konnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, der Zeremonie im Stadion fernzubleiben. Als einziger «Steeler» kam er aus der Kabine, um sich während der Hymne vor den Zuschauern die Hand auf die Brust zu halten. Für viele Amerikaner haben Flagge und Hymne, die als Symbol für Freiheit und den Zusammenhalt der 50 Bundesstaaten gelten, eine riesige Bedeutung, die für uns Europäer befremdlich und unverständlich wirkt. Für Villanueva haben die beiden Symbole aber einen immensen Stellenwert, denn er hat sein Leben riskiert.

Villanueva kommt als einziger «Steeler» für die Nationalhymne aus der Kabine. Video: streamable

Der 29-Jährige ist Armee-Veteran und kämpfte zwischen 2011 und 2013 insgesamt acht Monate in Afghanistan gegen die Taliban. Bei einem seiner ersten Einsätze trat ein Kamerad auf eine Mine. Die Explosion riss ihm die Beine ab, die Villanueva schliesslich zurück zur Basis tragen musste.

Die restlichen «Steelers» ...

... waren gar nicht so weit von Villanueva entfernt.

Wenig später starb bei einem Taliban-Hinterhalt einer seiner Kollegen, zwei wurden verletzt, weshalb er noch heute ein Armband mit dem eingravierten Namen des Toten trägt. Für die Rettung von Kollegen unter feindlichem Beschuss erhielt er eine «Bronze Star Medal». Erst nach dem Ende seiner militärischen Laufbahn startete der einstige College-Footballer der Militärakademie in West Point seine NFL-Karriere.

Villanueva wünscht sich anderen Weg

Die Teamkollegen zeigten sich nach der 17:23-Niederlage in Chicago überrascht von Villanuevas Alleingang, wollten ihn aber nicht dafür kritisieren. «Wir stehen hinter ihm», sagte Defensive End Cam Heyward. «Er hatte das Gefühl, das tun zu müssen. Dieser Typ hat unserem Land gedient und wir danken ihm dafür.» Guard David DeCastro zeigte ebenfalls Verständnis und erklärte, dass er eben ein «Spezialfall» sei.

Villanueva selbst wollte sich nicht zu seinem Boykott des Hymnen-Boykotts äussern. Vor einem Jahr sagte er zu Kaepernicks Kniefall aber Folgendes: «Ich denke, dass die meisten Amerikaner wissen, dass die Minderheiten schlecht behandelt werden und es ein Problem gibt. Ich bin der Erste, der Colin Kaepernicks Hand halten und etwas gegen Polizeigewalt gegen Minderheiten, das Justizsystem und die unterschiedliche Bezahlung für gleiche Jobs tun würde. Aber ich glaube nicht, dass sein Weg der richtige ist, weil er diejenigen brüskiert, die versuchen, unsere Freiheit und unser Land zu schützen.» Schon damals sagte Villanueva, dass er stets stolz dastehen werde, wenn die Hymne gespielt werde. Selbst wenn seine Teamkollegen knien würden.

Auf dem Spielfeld hält er die Gegner von Quarterback Ben Roethlisberger fern: Alejandro Villanueva. Bild: AP

Und genau da liegt wohl das grosse Missverständnis zwischen Protestierenden und jenen, die sich darüber aufregen. Die wenigsten Amerikaner haben etwas gegen die Anliegen der NFL-Profis. Das Problem ist für sie nur, wie und wann sie ihren Protest zum Ausdruck bringen. Sie stören sich daran, dass die Symbole der Freiheit und Unabhängigkeit ihres Landes von privilegierten Millionären diskreditiert werden, während andere, die einen Bruchteil davon verdienen, dafür ihr Leben lassen.

Plötzlich Symbol des Widerstands

Villanuevas Teamkollege DeCastro bringt es auf den Punkt: «Ich wünschte, es hätte eine andere Lösung für Al gegeben. Aber es gibt halt Leute, für die steht die Nationalhymne für Patriotismus, Soldaten und all das Zeug. Die Leute regen sich deshalb über den Protest auf und ich verstehe das. Es wäre einfach schön, wenn beide Seiten verstehen würden, dass jede nur das Richtige tun will.»

Der Protest der NFL-Spieler spaltet – angeheizt von US-Präsident Trump – jedenfalls ein Land, das ohnehin schon gespalten ist. Auf der einen Seite wird der Protest öffentlich durch viele Amerikaner unterstützt, auf der anderen Seite wachsen die Wut und das Unverständnis. Viele bauen ihren Frust in der scheinbaren Anonymität der sozialen Medien ab. Einzelne aufgebrachte Fans verbrennen dort sogar ihre Fan-Utensilien und spielen dazu die Nationalhymne ab.

Als Gesicht des stillen Widerstands gegen die Protestaktion muss nun Villanueva herhalten. Er wird von Konservativen und Trump-Anhängern als wahrer Patriot gefeiert. Sein Trikot wurde über Nacht zu einem der meistverkauften in der NFL. Ob ihm das passt? Eigentlich wollte er ja nur die Hymne und die Flagge seines Landes ehren.

#takeaknee: Footballer protestieren gegen Trump

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Video: Angelina Graf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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59
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  • Palatino 25.09.2017 19:58
    Highlight Der amerikanische Umgang mit nationalen Symbolen treibt seltsame Blüten. Genauso wie getragene Unterwäsche verkauft wird, sind auch benutzte US-Flaggen ein Handelsgut. Guckt ihr hier: https://libertyflags.com/how-to-purchase-a-flag-flown-over-u-s-capitol-building/
    3 6 Melden
  • Informant 25.09.2017 19:47
    Highlight Als Gedankenexperiment würde es mich wunder nehmen, wie die Reaktionen ausfallen würden, wenn sich die Spieler unserer Nationalmannschaft mit Migrationshintergrund dazu entschliessen würden, ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen und sich fortan während der Nationalhymne umdrehen oder die Hände zum Albanischen Adler formen würden.

    Wie gesagt, ein Gedankenspiel ohne Polemik und Wertung meinerseits.

    20 30 Melden
    • FrancoL 25.09.2017 22:24
      Highlight Ohne Polemik? Sind es denn nur Migranten aus dem Kosovo?
      5 5 Melden
  • whoisniklaus 25.09.2017 19:03
    Highlight Ach ja, einen Idioten zum Präsidenten wählen und dann eben nicht mit den Konsequenzen leben. Kim Jong Un wird die Amerikaner schon aufrütteln. 🙈

    Die Unbesiegbaren die sich selbst geschlagen haben.

    'Wenn 50 Millionen Menschen etwas dummes tun, dann bleibt es trotzdem eine Dummheit'

    39 15 Melden
    • UnbequemeFakten 26.09.2017 00:10
      Highlight Der Kim wird in den USA neben ein paar Politiker nicht wirklich viele Menschen "aufrütteln". Die meisten interessieren sich gar an dem Thema, zumal auf die USA schon Jahrzente lang Atomwaffen gerichtet werden.
      3 2 Melden
  • Grundi72 25.09.2017 19:03
    Highlight Hahaha die NFL Millionäre mit ihren Villen, Karren, Ketten und Weibern: zusammen mit McCain und Kim die neuen linken Helden 😂
    58 41 Melden
    • Amadeus 25.09.2017 19:15
      Highlight @Grundi72
      Erleuchten sie mich. Ist das die vorherrschende Meinung in der rechtsnationalen Filterblase? Wenn ja, sollten sie mal den Sender wechseln. Nur Fox News ist auf Dauer einseitig.
      25 35 Melden
    • DaCrooked 25.09.2017 20:34
      Highlight Gegen Rassismus zu sein ist etwas linkes?

      38 29 Melden
  • Rumbel the Sumbel 25.09.2017 18:33
    Highlight Wer sich zum Patriotimus bekennt, wird u.a. dem rechten Sumpf zugeordnet, warum auch immer. Ich pers stehe auch zu unserer Fahne und unserer Hymne und habe auch nichts gegen Menschen, gleich welcher Herkunft, die hier leben! Aber ich habe etwas gegen solche, die hier die Hilfsbereitschaft ausnutzen und sich nicht integrieren wollen. Darum würde ich auch hinstehen und singen. Wenn ich nicht auf die Knie gehe, heisst das noch lange nicht, dass ich Rassismus, welcher übrigens auch gegen Schweizer ausgeübt wird, gutheisse.
    45 22 Melden
    • whoisniklaus 25.09.2017 18:59
      Highlight 'Ich pers stehe auch zu unserer Fahne und unserer Hymne und habe auch nichts gegen Menschen, gleich welcher Herkunft, die hier leben!'

      Find ich toll. 😊 👏

      'Aber ich habe etwas gegen solche, die hier die Hilfsbereitschaft ausnutzen und sich nicht integrieren wollen.'

      Trotzdem hast du etwas gegen diese Menschen.

      Spielt es echt eine Rolle welcher Nationalität man angehört? Versteh mich nicht falsch, aber das ist pure blasphemie.

      Ich bin ein Mensch, spielt überhaupt keine Rolle wo ich geboren worden bin.
      24 42 Melden
    • FrancoL 25.09.2017 19:05
      Highlight Ich bin mir nicht sicher ob es patriotisch ist das Ausnutzen nur in eine Richtung zu betrachten, nein ich finde ein Patriot der zur Fahne steht sollte in beide Richtungen sehen können, es sollte sogar seie Pflicht sein um seiner Heimat einen wahren Wert zu geben, sonst ist er schlichtwegs wenn überhaupt nur ein halber Patriot.
      29 1 Melden
    • Baba 26.09.2017 05:57
      Highlight @whoisniklaus: Blasphemie ist Gotteslästerung. Was in Rumbel the Sumbels Post ist also blasphemisch? Er/sie hat (vielleicht) etwas ungelenk ausgedrückt stolz auf die Schweiz und ihre Symbole zu sein, es aber gleichzeitig nicht zu schätzen, wenn die Schweiz(erInnen) ausgenützt werden.

      Ausgenützt zu werden mag ich auch nicht. Ich bin überzeugt, dass von jedem hier lebenden Menschen ein fairer Beitrag an die Gesellschaft erwartet werden darf. Und wenn es 'nur' ein respekt- und rücksichtsvolles Verhalten ist. Das erwarte ich von allen, egal ob mit oder ohne CH Pass.
      2 0 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 08:48
      Highlight @baba: auch Respekt gegenüber denen die kein Ch Pass haben? Denn genau um das geht es. Respekt in beide Richtungen. Man kann nicht nur einfordern. Dein Schlusssatz sieht nur eine Richtung vor. Etwas ungeschickt.
      1 2 Melden
    • Baba 26.09.2017 17:37
      Highlight @FrancoL, was genau an meiner Aussage "Das erwarte ich von allen, egal ob mit oder ohne CH Pass" ist Ihnen da nicht klar?? Wenn ich es erwarte, bemühe ich mich selbstverständlich auch, danach zu leben.

      Ihre Kritik ist mir ehrlich gesagt schleierhaft...
      1 0 Melden
  • Meinungsvielfalt 25.09.2017 18:17
    Highlight Der eigentliche Skandal ist und bleibt die Tatsache, dass Trump die Mütter der Spieler als Huren bezeichnete.
    74 6 Melden
    • Baba 26.09.2017 19:14
      Highlight Es gibt Länder auf diesem Planeten, da müsste der Typ nach solchen Äusserungen um sein Leben fürchten... Seine Wortwahl ist in der Tat skandalös.

      45 ist und bleibt eine Schande für das Amt, das er bekleidet.
      1 0 Melden
  • manhunt 25.09.2017 17:57
    Highlight "Aber ich glaube nicht, dass sein Weg der richtige ist, weil er diejenigen brüskiert, die versuchen, unsere Freiheit und unser Land zu schützen."
    wo müsst ihr denn euer land und eure freiheit schützen? am hindukush, im irak? oder damals in vietnam? an orten die ihr meist nicht einmal findet, auf der weltkarte?
    98 13 Melden
    • Thanatos 25.09.2017 18:46
      Highlight Überall wo es keine «Demokratie» gibt 😂😂😂
      32 3 Melden
    • arni99 26.09.2017 13:43
      Highlight manhunt, oder zb. 1944 in Europa, so das sie dem westlichen Teil von Europa ein Leben in Freiheit und Demokratie möglich gemacht haben. Natürlich ist von 1944 bis jetzt nicht alles perfekt, aber ganz sicher besser als unter der Knechtschaft vom Dritten Reich, oder dem Russischen Terror Regime
      2 0 Melden
    • manhunt 26.09.2017 16:11
      Highlight @arni99: darum habe ich den 2wk explizit nicht erwähnt. was viele junge amerikaner, unter ihnen einige welche ein falsches alter angaben, um dienen zu können, einst für uns europäer geleistet haben, weiss ich durchaus zu würdigen. was die nachfolgende konflikte mit amerikanischer beteiligung allerding bewirkt haben, ist hinreichend bekannt. dabei noch vom schutz des eigenen landes und der eigenen freiheit zu sprechen, ist ein schlag ins gesicht all jener, welche unter den folgen zu leiden haben. es ist ja nicht so, als hätten die amerik. "demokratisierungbemühungen" auch früchte getragen. ...
      1 1 Melden
    • manhunt 26.09.2017 16:22
      Highlight ...vielmehr wurden dann entscheidungsträger von us-gnaden eingesetzt, um den besatzern ihre wirtschaftlichen interessen zu sichern. siehe h. karsai in afghanistan, al nuri im irak, diem in vietnam. wie gesagt, für uns europäer war da us-engagement im 2wk ein segen. alles darüber hinaus konnte die jeweiligen situationen nicht befrieden, im gegenteil, es hat meist erst zur eskalation geführt.
      einen soldaten oder veteran als dumm zu bezeichnen, weil erst stolz aus sein land ist und daran glaubt gutes getan zu haben, finde ich jedoch auch vermessen. viele wissen es nach einer militärischen ...
      2 1 Melden
    • manhunt 26.09.2017 16:23
      Highlight ... erziehung ganz einfach nicht besser. dabei ist es sicher auch nicht hilfreich, das die amerikanische geschichtsschreibung mit der unabhängigkeitserklärung beginnt.😉
      1 1 Melden
  • Rafa D 25.09.2017 17:10
    Highlight "Und das, obwohl die vom US-Militär seit 2009 finanziell stark unterstützte Liga vorschreibt, dass die Mannschaften während der Zeremonie auf dem Platz stehen müssen."

    Stimmt so nicht, wird aber über Facebook in den Kommentaren von NFL-Posts verbreitet...
    49 2 Melden
  • de_spy 25.09.2017 16:55
    Highlight Haha, das verlinkte Video auf Twitter habt ihr aber wohl ziemlich fehlinterpretiert ;-)
    16 1 Melden
    • PRE 25.09.2017 17:30
      Highlight War nur das falsche Video drin. Ist korrigiert, danke!
      17 10 Melden
    • sambeat 25.09.2017 23:06
      Highlight … Zum Glück ist watson kostenlos, sonst würde ich mich über so viel „Danke, wurde korrigiert“ ärgern ;)
      6 1 Melden
  • meine senf 25.09.2017 16:43
    Highlight Für die einen sind, in verschiedenen Ländern, diese ganzen "National-Sachen" (Hymne, Flagge usw.) etwas quasi Heilliges mit einer riesigen aufgeblasenen Bedeutung, fast wie ein Religionsersatz.

    Und weil sie nicht nachvollziehen können, wie man das anders sehen kann, empfinden sie die anderen wohl wirklich als schlimme Vaterlandsverräter.

    Für die anderen ist es halt ein Stück Stoff oder ein Lied.

    Und weil sie nicht nachvollziehen können, wie man das anders sehen kann, sind die anderen für sie Ultra-Nationalisten.

    Ich würde da für gegenseitige "Religionsfreiheit" plädieren.
    36 19 Melden
    • just sayin' 25.09.2017 17:28
      Highlight "quasi Heilliges mit einer riesigen aufgeblasenen Bedeutung"

      Dann mache doch den ersten Schritt mit deinem Vorschlag und werte es nicht
      17 19 Melden
    • meine senf 25.09.2017 18:15
      Highlight Nein, darauf verzichte ich nicht.

      'Die anderen machen lassen, auch wenn man sie nicht versteht' ungleich 'die Meinung dazu nicht äussern'.
      9 9 Melden
    • just sayin' 26.09.2017 08:38
      Highlight mol. bravo!
      4 0 Melden
  • Hussain Bolt 25.09.2017 16:37
    Highlight Bin Steelers Fan, ich finde das war eine einende Aktion von Villanueva weder für die eine noch andere Seite Partei genommen sondern einfach seinem Land geehrt und gezeigt das alle dazu gehören ob schwarz oder weiss.

    Leider verlor man in OT gegen die Bears :( Aber das ist nebensache
    33 14 Melden
  • Amadeus 25.09.2017 16:28
    Highlight "Sie stören sich daran, dass die Symbole der Freiheit und Unabhängigkeit ihres Landes von privilegierten Millionären diskreditiert werden, während andere, die ein Bruchteil davon verdienen, dafür ihr Leben lassen."

    Offensichtlich haben diese Leute aber kein Problem Trump zu wählen. Ein Wehrdienstverweigerer der jetzt einen auf Patriot macht. Ein privilegierter Milliardär, der Frauen, Medien und Minderheiten und Kriegsveteranen diskreditiert. Während andere friedlich für Gleichberechtigung protestieren und dafür vom amerikanischen Präsidenten als "Son of a Bitch" verunglimpft werden.

    98 16 Melden
    • just sayin' 25.09.2017 17:47
      Highlight Die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung hat Trump nicht gewählt.
      37 13 Melden
  • Libertas 25.09.2017 16:25
    Highlight Ein wahrer Held, welcher zeigt, was das Ganze für ein Kindergarten ist mittlerweile. Vor allem viele schwarze Spieler nutzen diesen "Protest" bloss für ihr eigene Profilierung. Ich mochte Colin sehr als QB der 49ers, seine Art zu spielen gefiel mir sehr gut. Leider hat er es mit diesem Hinknien übertrieben. Einmal wäre ja ok gewesen. Aber alles andere ist halt auch ein Zeichen dafür, wie sehr diese angebliche Diskrimminerung und Polizeigewalt gehypt wird. Der Realität hält dies aber nicht stand. Die Schwarzen sollten sich mal an der eigenen Nase nehmen...
    26 125 Melden
    • Domsh 25.09.2017 17:43
      Highlight Sag das mal Thabo Sefolosha...
      50 8 Melden
    • phreko 25.09.2017 17:52
      Highlight "Der Realität hält dies aber nicht stand. Die Schwarzen sollten sich mal an der eigenen Nase nehmen..."
      Was hast du für einen Filter am Start?
      Hälst all die Videos die im Netz kursieren für Fälschungen?
      63 10 Melden
    • Roaming212 25.09.2017 18:57
      Highlight Bei Bennett wurde er ja entlarvt dass er die Opferkarte ausspielte und behauptete, dass er willkürlich von der Polizei verhaftet wurde. Dabei hat er sich den Anweisungen widersetzt und ist ohne Grund geflohen. Wie es unter den Weissen Rassisten gibt, gibt es unter den Schwarzen die "toughen Ghetto-Jungs" die eben das Profiling bei den Polizisten auslöst. Nicht jeder Polizist ist Rassist und nicht jeder Schwarze ist Krimineller.
      20 2 Melden
    • DaCrooked 25.09.2017 19:05
      Highlight "Gehypt". Scheisse diese Arroganz. So etwas kann man auch nur aus der Ferne sagen.

      Wie Domsh sagt: Sag das mal unserem Landsmann Thabo. Aber sein Schienbeinbruch durch Polizeischlagstock hat er sicher nur auf"gehypt".
      13 7 Melden
    • phreko 25.09.2017 19:15
      Highlight @Roaming, so, und deshalb sind alle anderen Fälle ganz okee? Erschossene Kinder, Taube, Normalos u.s.w.

      7 1 Melden
    • Domsh 26.09.2017 01:18
      Highlight Nein, nein, liber und Roaming, der Thabo ist eine Ausnahme weil er Schweizer ist.
      Nur die nicht-schweizer Schwarzen sind alle selber schuld, oder..?
      Vielleicht mal den eigenen Blickwinkel reflektieren.
      2 1 Melden
    • Libertas 26.09.2017 10:46
      Highlight Es gibt bewiesenermassen keine erhöhte Gewalt von Polizisten gegen Schwarze. Das ist bloss eine selektive Wahrnehmung aufgrund völlig verzerrter Medienberichterstattung. Die Schwarzen inszenieren sich ganz gerne als Opfer. Meistens sind sie aber halt einfach selber schuld.
      1 3 Melden
    • Domsh 26.09.2017 12:25
      Highlight Wie kann man in einer 100% falschen Aussage das Wort "bewiesenermassen" verwenden..?
      Dann bitte "ich vermute" und anschliessend "OK, ist hat falsch".
      2 1 Melden
    • Libertas 26.09.2017 16:38
      Highlight Das ist genau die verzerrte Berichterstattung, die ich meine. Es wird einfach mal verschwiegen, dass Schwarze um ein vielfaches mehr an schweren Gewalttaten beteilligt sind als Weisse, und daher automatisch mehr an Schusswechseln mit der Polizei beteiligt sind. Und zwar massiv mehr! Die Zahl von unschuldigen Schwarzen, die von der Polizei aus rassistischen Gründen getötet werden ist so klein, dass sie statistisch irelevant ist. Aber genau diese minime Zahl wird so gehypt, damit sich die Schwarzen wieder mal als Opfer darstellen können.
      1 2 Melden
    • DaCrooked 26.09.2017 19:24
      Highlight "wieder mal als Opfer darstellen können"

      No words.
      1 1 Melden
    • Domsh 26.09.2017 21:47
      Highlight Aussage: Es gibt bewiesenermassen keine erhöhte Gewalt von Polizisten gegen Schwarze.
      Fazit: FALSCH
      Über die nachgeschobene Relativierung bezüglich Anzahl Straftaten lässt sich diskutieren. Gib doch mal eine “unverzehrte“ Quelle an.
      1 1 Melden
  • 11lautin 25.09.2017 16:15
    Highlight Haben wir keine grösseren Probleme die zu lösen sind als so ein Theater das vom Unvermögen des Herrn Trump ablenken soll!?
    62 19 Melden
    • Heledar 25.09.2017 16:29
      Highlight Es scheint einfacher den Protest zu bekämpfen, als das Problem zu lösen.
      30 2 Melden
    • Fulehung1950 25.09.2017 16:33
      Highlight Trump IST das Problem. Für die USA, die Welt, für uns!
      64 16 Melden
    • phreko 25.09.2017 16:33
      Highlight Also, du forderst, dass die schwarze US-Bevölkerung sich weiterhin widerstandslos von der Polizei erschiessen lassen soll?

      Steht dein lächelndes Sünneli fürs Wegschauen von Problemen?
      39 13 Melden
    • ThomasHiller 25.09.2017 16:56
      Highlight Na ja, man muß die Amis ja nicht mögen. Aber wenn Amerika ein Problem hat - und das hat es zur Zeit definitiv - dann haben auch wir ein Problem. Dafür stehen wir - vielem Ärger zum Trotz - vielleicht doch zu nahe zusammen.
      Oder was glaubst du, warum sich die Franzosen wegen des Ergebnisses der AfD - und obwohl ich den FN für schlimmer halte - Sorgen? Kein Land steht allein.
      23 5 Melden
    • riqqo 25.09.2017 17:24
      Highlight Das UNS ist falsch. Denn mit UNS meinst du UNS alle. Und er ist nicht mein Problem, ich habe meine eigenen Probleme.
      13 7 Melden
    • Theor 25.09.2017 19:41
      Highlight @riqqo

      Die Frage ist eher, wann du etwas als Problem identifizierst. Anscheinend erst dann, wenn es vor deiner Haustüre steht. Kann man machen, das lässt jedoch jegliche Weitsicht vermissen.
      7 3 Melden
    • riqqo 25.09.2017 21:03
      Highlight Ich bezweifle, dass der Herr Trunp jemals vor meine Haustür kommen würde.
      3 2 Melden
    • ThomasHiller 25.09.2017 21:05
      Highlight @riqqo: Das was du hast ist nicht "nicht dein Problem" sondern schlicht Ignoranz ...
      4 2 Melden

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