Letztes Konzert von Black Sabbath am Gründungsort

04.02.17, 23:56

Die Urväter des Heavy Metal treten ab: Fast ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung hat die legendäre britische Band Black Sabbath am Samstagabend ihre Fans zum letzten Konzert gelockt - in Birmingham, wo die Bandmitglieder 1968 zusammengefunden hatten.

Die Kult-Musiker um Ozzy Osbourne traten anfangs unter dem Namen Polka Tulk Blues Band auf. Über die Jahre veränderte sich die Formation laufend: total hatte sie mehr als zwei Dutzend Musiker. Bei der Abschiedstournee «The End» waren auch die Gründungsmitglieder Tony Iommi (Leadgitarre) und Geezer Butler (Bass) dabei.

Er sei besonders stolz darauf, dass Black Sabbath nicht «von irgendeinem Mogul» gegründet worden sei, sagte Ozzy Osborne vor dem Konzert dem Sender BBC. «Es waren einfach vier Typen, die sagten: 'Lasst uns einen Traum haben' - und der wurde dann Wirklichkeit.»

Er selbst wolle allein als Musiker in Zukunft weitermachen, berichtete der 68-Jährige, der immer wieder grosse Drogen- und Alkoholprobleme hatte und zuletzt bekanntgab, auch unter Sexsucht zu leiden.

Ozzy Osbourne ging schon in den 90er Jahren solo auf vermeintliche Abschiedstour. Ob es dieses Mal wirklich der allerletzte Auftritt der Hardrocker als Band ist? Der «Fürst der Finsternis» ist sich da ganz sicher. In Interviews sagte er: «Das ist nicht eine dieser letzten Touren, wo wir ein paar Jahre warten, und dann noch eine machen.» (sda/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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