Altersvorsorge

Warum der Bund am Comparis-Rentenrechner gar keine Freude hat

Was bedeutet die Reform der Altersvorsorge für den Einzelnen? Simulationen sind tückisch.

22.08.17, 07:32

Doris Kleck / Nordwestschweiz

Die Reform der Altersvorsorge hat spürbare Auswirkungen für jeden Einzelnen. Frauen müssen länger arbeiten, selbst Rentner höhere Mehrwertsteuern bezahlen. Für die Erwerbstätigen und Unternehmen steigen die Lohnabgaben, und im obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge sinken die Renten aufgrund des tieferen Umwandlungssatzes. Logisch, dass jeder wissen will, wie die Reform das eigene Portemonnaie belastet. Doch so einfach ist das nicht.

Der Vergleichsdienst Comparis hat zusammen mit Lukas Müller von der Universität St. Gallen einen Rentenrechner entwickelt und verspricht: «Mehr Transparenz über die finanziellen Folgen: Was bedeutet die Reform für den einzelnen Bürger?»

Der Rechner ist einfach gehalten. Der Nutzer gibt Alter, Geschlecht und das Jahreseinkommen an und legt offen, ob er in der zweiten Säule im Obligatorium oder im Überobligatorium versichert ist. Aus diesen Angaben ermittelt Comparis, ob die Reform unter dem Strich positiv oder negativ ausfällt. Also ob die höheren Beiträge auch zu höheren Leistungen führen.

Der Abstimmungsrechner der Comparis wird kritisiert. Bild: AZ

«Problematische Annahmen»

Das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) hat den Abstimmungsrechner gegenüber einer Parlamentarierin als «unbrauchbar» taxiert. Gegenüber der «Nordwestschweiz» wiegelt BSV-Kommunikationschef Rolf Camenzind ab: «Verschiedene Annahmen sind problematisch.»

So geht Comparis etwa von der gleichen Lebenserwartung für Frauen und Männer aus. Deswegen weise der Rechner tendenziell zu tiefe Leistungen für die Frauen aus, sagt Camenzind. Weiter berücksichtige der Rechner nicht, dass verschiedene Massnahmen gestaffelt in Kraft treten. Tatsächlich wird die zweite Erhöhung der Mehrwertsteuer erst 2021 fällig und auch die Lohnbeiträge von 0.3 Prozentpunkten zur Finanzierung des AHV-Zuschlags von 70 Franken für Neurentner werden erst zu jenem Zeitpunkt steigen.

Professor Müller weist Kritik zurück

Das BSV hat seine Kritik Comparis mitgeteilt. Lukas Müller ist daran, die beanstandeten Punkte zu prüfen. In Bezug auf die Lebenserwartung gibt Müller dem Bundesamt recht: «Eine Unterscheidung nach Geschlecht wäre einfach zu machen.»

Dass der Rechner die gestaffelte Einführung verschiedener Massnahmen nicht berücksichtigt, werde offengelegt. Müller schätzt diesen Effekt allerdings «als relativ gering ein». Andere Annahmen hätten einen viel grösseren Einfluss: «Die individuellen Konsumausgaben und damit auch die Mehrwertsteuer schwanken enorm.»

Pauschale Kritik am Rechner weist Müller zurück. «Mathematische Exaktheit ist nicht möglich. Doch die Stimmbürger bekommen ein Gefühl für die Kosten der Reform.» Die Leute würden länger leben und das Anlageumfeld sei schwierig. Wenn man Leistungen garantieren wolle, müsse jemand dafür bezahlen. Dass der Saldo für die meisten Leute negativ ist, sei logisch.

Müller ist längst nicht mit allen Einwänden des BSV einverstanden. Dessen Mängelliste geht nämlich weiter. Zumindest diskutabel sei, dass Comparis von einer Mehrwertsteuer-Erhöhung von 0.6 Prozent ausgehe. «Für den Konsumenten ist nur die Erhöhung um 0.3 Prozent spürbar», sagt Camenzind.

Grund dafür ist, dass die Zusatzfinanzierung für die Invalidenversicherung Ende Jahr ausläuft – dieses Geld wird ab 2018 direkt in den AHV-Topf umgeleitet. Müller hält diese Argumentation – die viele Befürworter übernommen haben – für falsch. «Nur weil die Erhöhung nicht spürbar ist, heisst es nicht, dass diese Kosten für den Konsumenten nicht anfallen.» Er vermisst in diesem Punkt die Redlichkeit.

Auch den Vorwurf des BSV, dass er zwar ein Lohnwachstum von einem Prozent jährlich angenommen, beim AHV-Zuschlag aber keine Teuerung miteinberechnet habe, lässt Müller nicht gelten. Es gehe um die individuelle Lohnentwicklung aufgrund von Stellenwechseln und Karriereschritten und nicht etwa um Reallohnerhöhungen aufgrund gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen.

Politische Absicht dahinter?

CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer hält nichts vom Comparis-Rechner. Sie hält fest, dass man während der Beratungen genaustens darauf geschaut habe, dass niemand schlechtergestellt werde. Sie unterstellt den Machern eine gewisse Absicht – ein Vorwurf, den Müller vehement von sich weist.

Das BSV wiederum hat bewusst keinen eigenen Rechner entwickelt. «Es kann nur eine Modellrechnung resultieren, die der Realität im Einzelfall nicht gerecht werden kann», sagt Camenzind. 

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  • Stefan Wiesendanger 23.08.2017 13:28
    Highlight Die Comparis-App ist richtig: fast alle verlieren bei der Rentenreform. Weil nicht mehr erarbeitet wird, was zur Verteilung nötig ist. Es hilft nur: länger arbeiten.
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  • zialo 22.08.2017 09:47
    Highlight Habe den Fall einer Frau eingegeben, die noch 20 Jahre bis zur Pensionierung hat und dann 20 Jahre Rente bezieht:44/45 Jahre, Einkommen 210000 CHF.
    Output:

    Jährliche Mehrkosten AHV 315 CHF , Jährliche Mehrleistungen ..840 CHF und
    'Im Vergleich zur heute gültigen Regelung werden Sie CHF 50'819 schlechter gestellt sein'
    ??

    Erstens ist 20 × 315 nicht 18578, wie mir hier vorgerechnet wird.
    Zweitens kann man doch moralisch nicht den Verlust von AHV Leistungen für sich selbst beklagen und gleichzeitig genau solche Leistungen stoppen wollen??
    Drittens geht die AHV kaputt, zahlt jede/r viel mehr!!
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  • Platon 22.08.2017 09:46
    Highlight Soweit ich weiß, profitieren gemäß den Simulationen des BSV wirklich fast alle. Übrigens auch wir Jungen, weshalb ich ja stimmen werde! Der größte Skandal sind schlicht und ergreifend die rechtsbürgerlichen Lügen. Nicht nur unterschlagen sie die Tatsache, dass alle von der Reform profitieren und die AHV gesichert wird. Ohne die Wimper zu zucken vergessen sie einfach mal, dass ihre gewünschte Reform nachweislich einen Haufen Verlierer gebracht hätte und 24mrd. teurer gewesen wäre! Kommt hinzu, dass auch ihre Reform eine MwSt.-Erhöhung gebracht hätte! Eine Lügenkampagne sondergleichen!
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    • Jein 22.08.2017 10:49
      Highlight Das BSV selbst gibt auch an dass die Rentenreform für Versicherte ab Jahrgang 1974 mit einem Einkommen über 70'000 Franken auf jeden Fall negative Auswirkungen mitbringt.

      Und das "AHV gesichert"-Argument ist auch nicht ernst zu nehmen, 2025 müsste die nächste Reform auf dem Tisch liegen um Milliardendefizite ab 2030 zu vermeiden.
      15 4 Melden
    • Freddie 22.08.2017 10:59
      Highlight Empfehle den Artikel einer neuen zeitung aus zürich. Dabei geht es um die Tqtsachen, welche beide Lager verschweigen.
      7 3 Melden
    • Philipp135 22.08.2017 12:26
      Highlight @Freddie
      Kannst du den Artikel hier posten damit wir ihn auch lesen können?
      Danke!
      7 0 Melden
    • Freddie 22.08.2017 15:54
      3 1 Melden
    • Philipp135 22.08.2017 22:37
      Highlight Danke Freddie!
      Jap darf man hiere soviel ich weiss, sonst sind viele Diskussionen ziemlich schnell zu Ende wenn man keine Quellen angeben dürfte.
      P.S.: spannender Artikel!
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  • tiefergleit 22.08.2017 09:23
    Highlight Sie versprechen dir Rente damit du die Hoffnung nicht aufgibst...

    K.I.Z

    Haha....
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  • Bonzino 22.08.2017 08:31
    Highlight Der BSV ist vom Büro Berset gesteuert. Comparis kommt dem Endprodukt näher. Sache ist jedenfalls, dass ein heute 65-jähriger in die Röhre schaut. Statt Nägel mit Köpfen zu machen, die Mwst, vielleicht auf 10% zu setzen und allen Rentnern diese Erhöhungen zu geben, wird ein Klein-klein-Denken praktiziert. Das ein SP BR zwei Sorten Rentner will, Eine mit mehr- die Anderen mit weniger Geld, ist eigentlich ein Skandal. Genau wie die Gewerkschafft in selbe Horn bläst.
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    • LookatLuki 22.08.2017 08:44
      Highlight Der Comparis-Rechner beachtet die gestaffelte Einführung der Massnahmen nicht, sondern addiert alles von Anfang an, bspw. von Anfang an 0,6% Mehrwertsteuer drauf, statt erst ab 2021 effektive 0,3% mehr. Es wird eine einheitliche Lebenserwartung für alle Frauen und Männer von 85 Jahren unterstellt, etc.
      Soviel also mal zum „gesteuerten BSV“.
      Mehrwertsteuererhöhung haben wir schon mal probiert. 1% Mehrwertsteuererhöhung für AHV ist 2004 mit 68.6% und an allen Ständen gescheitert. Jetzt auf eine 2%-Erhöhung zu setzen und darum die AV2020 abzuschiessen ist keine erfolgsversprechende Alternative.
      6 17 Melden
    • Hoppla! 22.08.2017 08:50
      Highlight Wenn ein Wohlfahrtsstaat gewünscht ist, kann man die MWST, mit allen Konsequenzen, schon so erhöhen. Aber da hätte eine AHV nicht mehr den ursprünglichen Sinn im Rentenbouquet und einiges müsste hinterfragt werden.
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    • Platon 22.08.2017 09:56
      Highlight @Bonzio (Trump?)
      Hast du den Artikel gelesen? Natürlich liegt es im Interesse des EDI, dass die Reform angenommen wird, die Renten werden schließlich gesichert. Nur zu behaupten, dass jede Simulation vom BSV falsch ist, weil sie vom BSV ist, ist gelinde gesagt ziemlich dumm. Aber in jedem schlummert ein kleiner Trump. Wenn du die Kritik des BSV gelesen hättest, würdest du sehen, dass der Comparisrechner einfach einige Fehler beinhaltet. Ich für meine Seite glaube lieber einem serösen Amt als einem Rechner, der mal schnell zum Spass von einer Internetseite angeboten wird.
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    • Bonzino 22.08.2017 10:34
      Highlight Wenn Du mir mal eine Flasche Mineral bezahlt hast, darfst Du mich gerne duzen, dann kennen wir uns. Mich aber mit einem Trump anzusprechen ist schon etwas dumm. Natürlich habe ich den Artikel nicht gelesen, deshalb schreibe ich über ihn. So zum Spass.
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    • Freddie 22.08.2017 11:03
      Highlight @platon
      Mit "einfach einem amt glauben" bist du genauso trump. Glauben kannst du in der kirche. Es geht um das hinterfragen. Beide sind nicht korrekt, der mittelweg wirds wohl sein.
      7 3 Melden
    • Platon 22.08.2017 12:29
      Highlight @Freddie
      Aber man kann doch nich immer im vornherein vom Mittelweg ausgehen. Dieser Relativismus ist sowas von schädlich! Ein Weg ist richtig und der von Comparis scheint es nachweislich nich zu sein. Ich sage nicht, dass das BSV zwingend recht hat, nur erscheint es eindeutig glaubwürdiger.
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    • Freddie 22.08.2017 15:50
      Highlight Und wie man den Mittelweg nehmen soll, warum auch nicht? Nur dass es am schluss noch zwei extreme gibt. Nein danke...
      Und das bsv ist auch nachweislich falsch, wobei ich Comparis auch als ein verlässliches Portal einstufe, genauso wie der prof
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  • Elpolloloco 22.08.2017 08:25
    Highlight Abgesehen von der Einstellung zur AHV-Revision: ich finde der Rechner ist durchaus nützlich, um sich ein Bild zu den Auswirkungen zu machen.
    Die m.E. etwas vorschnelle und grad etwas dick aufgetragene Kritik des BSV zeigt deren Nervosität im Hinblick auf die Abstimmung. Müssten die nicht eigentlich neutral bleiben (Bundesämter machen ja nur, was deren Departements Chef/in sagt)?
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    • Platon 22.08.2017 10:01
      Highlight @Elpolloco
      Um Himmels Willen wo kämen wir da hin, wenn ein Bundesamt nicht einmal auf die Fehler eines plumpen Rechners im Internet hinweisen darf?! Ich glaube dann hätten sich die Fake News tatsächlich auch hierzulande etabliert.
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    • Elpolloloco 22.08.2017 13:59
      Highlight äh ja genau, der Fehler ist auch gravierend.
      Vor allem: "ah nein, es sind ja nur 0.3-MwSt.-Prozente."
      Not.

      Es stimmt, der Rechner kann verbessert werden, er gibt aber wohl auch nur eine Momentaufnahme, mit dieser supertollen Reform muss die nächste ja auch schon bald folgen, drum dürften langfristig auch die Korrekturen des BSV irrelevant sein.

      Zudem: Sorry, aber die vom BSV haben eh alle einen Riesendünkel. Und nein, persönliche Erfahrung und ich will das nicht begründen :p
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  • Wölfli beim Lamm 22.08.2017 08:13
    Highlight Niemand weiss wie sich die Rentenreform 2020 auf künftige Renten auswirkt. Weil ja nicht nur Rentenreformen einen Einfluss haben sondern die Einkommens-entwicklung. Wieviel kann man z.B. künftig noch von seinem Einkommen erübrigen für die 3. Säule? Gem. Studien werden sich die Krankenkassenprämien bis 2040 verdoppeln. Es gibt immer weniger günstige Mietwohnungen. Die digitale Revolution wird Abeitsplätze kosten, usw. All das hat Einfluss auf die Renten unter Betrachtung aller 3-Säulen. An diesen Fronten sollte man kämpfen, anstatt dauernd die "Alten" zu bepöbeln.
    29 9 Melden
    • DerTaran 22.08.2017 09:24
      Highlight Nein, die digitale Revolution wird, wie jede andere wirtschaftliche Revolution davor, am Ende Arbeitsplätze schaffen. Wir werden kreative Wege finden das Geld, das wir durch die digitale Revolution sparen auszugeben. Und mit jeder dieser neuen Ideen werden Arbeitsplätze entstehen.
      Das bedingungslose Grundeinkommen ist übrigens eine dieser Ideen, wird aber nicht die Letzte bleiben.
      11 8 Melden
    • L1am 22.08.2017 10:41
      Highlight Auch wenn hier alle Blitzen, DerTaran hat schon recht. Die Digitale Revolution wird Arbeitsplätze schaffen (bzw. macht dies schon jetzt). Doch sie wird auch zerstören. Schlussendlich gibt es eine Umlagerung davon und eine höhere Spezialisierung.

      Dafür gibt es immer mehr Berufe in Medienbereich, Unterhaltungsbereich, Kunst, etc.

      Wie und ob die Rechnung aufgehen wird, sehen wir dann... Und falls bis dahin irgendwo der Krieg ausbricht (was ich nicht hoffe), wird sowieso nochmals alles anders.
      6 2 Melden
    • Datsyuk 22.08.2017 10:49
      Highlight Die digitale Revolution wird ganz viele Arbeitsplätze vernichten.
      8 5 Melden
    • Freddie 22.08.2017 11:07
      Highlight Nun, ich sehe das pessimistischer als du. Entgegen der anderen revolutionen wird die.digitale fast die ganze bevölkerung beeinträchtigen. Also von der putzfrau bis zum manager. Da sehe ich das problem. Jedoch soll man nicht schon jahrzente im vorraus in eine unvorhersehbare zukunft planen, ich finde damit legt man sich nur steine in dem weg und wird unflexibler.
      3 1 Melden
    • L1am 22.08.2017 11:27
      Highlight Wird betreffen ja, wird beeinträchtigen jain, wird Arbeitsplätze vernichten ja, wird Arbeitsplätze schaffen ja.

      Es muss ein Umdenken stattfinden und zwar ein komplettes (Arbeitsmodell, Ziele, etc.). Ich behaupte nicht, dass es einfach wird aber es wird eine Lösung geben, auch wenn wir dafür vielleicht (ganz sicher) viele Jahre zuvor negative Auswirkungen haben.

      Und ganz ehrlich, diverse Erfindungen wie das Telefon, Internet, Maschinen, Autos, etc. haben praktisch alle Berufe betroffen.

      .....
      5 1 Melden
    • L1am 22.08.2017 11:29
      Highlight .....Aber ich bin froh, dass es auch Leute gibt, die das ganze pessimistischer anschauen als ich. Denn nur so gibt es eine Diskussion, was schlussendlich auch zu einer Lösung führt. Danke deshalb auch für die spannende und sachliche Diskussion hier :)
      7 0 Melden
    • Freddie 22.08.2017 15:48
      Highlight L1am
      Ich denke schon, dass wir eine gute Lösung finden, haben wir bis jetzt auch immer geschafft. Nur kann keine Person dies voraussehen. Und mam soll diese veränderung ja nicht auf die leichte schulter nehmen.
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