Frostnächte nach Ostern sind nichts Aussergewöhnliches

19.04.17, 12:04

In der Nacht auf Mittwoch ist es nochmals richtig kalt geworden. Vor allem im westlichen Mittelland sanken die Temperaturen selbst in den tiefen Lagen teilweise unter null Grad. Im Flachland herrschte Bodenfrost.

Aussergewöhnlich sind Frostnächte um diese Jahreszeit nicht, wie Daniel Maurer von MeteoSchweiz auf Anfrage erklärte. Weil die Temperaturen jedoch bereits im April teilweise auf sommerliche Werte kletterten, ist der Kälteeinbruch für viele stärker spürbar.

Besonders frostig wurde es im westlichen Mittelland und im Zentralwallis. In diesen Gebieten war die Nacht praktisch unbewölkt. Deshalb sanken die Temperaturen selbst in den tiefen Lagen mehrheitlich auf -1 bis -4 Grad. Zum Beispiel in Bern und Visp wurden zwei Meter über Boden Tiefstwerte von -2.7 Grad und -4.2 Grad gemessen.

Ausnahme war die Genfersee-Region. Dank der Bise hielten sich die Temperaturen über der Null-Grad-Grenze. Auch im Tessin war es dank Nordwind warm. So zeigte das Thermometer in Lugano und Locarno auch in der Nacht noch 6 Grad an.

Es wird noch kälter

In der Nacht auf Mittwoch herrschte im Flachland auch Bodenfrost. In Bern und Visp wurden auf 5 Zentimeter über Boden -6.4 und -8.5 Grad gemessen. Solch tiefe Temperaturen seien allerdings nicht selten. Sie kommen etwa jedes zweite oder dritte Jahr vor, sagt der Experte.

Es wird noch kälter. Weil der Wind abstellt, fallen die Temperaturen bereits kommende Nacht noch stärker in die Tiefe. MeteoSchweiz werde deshalb eine Bodenfrostwarnung herausgeben, sagt der Experte. Die kälteste Nacht wird von Donnerstag auf Freitag erwartet. (sda)

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