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So esse ich normalerweise. Momentan aber nicht. Seufz. 
Bild: facebook/obi

Selbstversuch Runde 2: Nach einer Woche als Veganer weiss ich, dass ich dieser Religion nicht beitreten möchte

09.09.15, 10:43 24.12.15, 13:47

Dies ist ein Selbstversuch: Kann ich, Omnivore, innert kürzester Zeit ein glücklicher Veganer werden?

Der Plan: Eine Woche vegetarisch essen, danach eine Woche als Veganer, und dann noch eine Woche ohne Kaffee, Zucker, Alkohol und überhaupt. Detox und so. Geht das?

«Vegetarisch ist einfach», behauptete ich noch vollmundig am Anfang dieses Experiments. Auch für einen bekennenden Karnivoren wie ich.

Ein Mann, ein Wort: Die erste Woche war ausschliesslich vegetarische Ernährung angesagt (nachzulesen hier). Und zwar so:

Das war vergleichsweise einfach. Easy peasy. Es war ja nur eine Woche, und damit sind sämtliche Befunde alles andere als wissenschaftlich. Doch die Vermutung liegt nahe, dass, ernährt man sich grösstenteils mediterran-asiatischer Küche, vegetarische Ernährung ein Kinderspiel ist.

Nun wird die Schraube aber angezogen. Nichts da mit Feta-Käse-Omeletten und Pizza mit Büffelmozzarella! Jetzt ist eine Woche lang VEGAN angesagt:

Montag

bild: watson/obi

Dienstag

Bild: watson/obi

Mittwoch

Bild: watson/obi

Donnerstag

Bild: watson/obi

Freitag

Bild: watson/obi

Samstag

Bild: watson/obi

Sonntag

Bild: watson/obi

Und, du alter Trend-Veganer? Wie war's?

*Schenkt sich erst mal ein Glas ein.*
Bild: watson/obi

Bisher habe ich keine Lust verspürt, mir einen Hipster-Bart oder Haar-Bömbel wachsen zu lassen. Schon mal gut.

Bild: Weheartit

Ich ass viel Pasta, Reis und Curry – das, was ich immer esse. Einfach ohne Fleisch. Ein Unterschied war aber, dass ich vermehrt zu Sachen wie Brot und Chips griff. Ja, als Veganer esse ich mehr Kohlenhydrate als sonst. Abnehmen? Vergiss es!

Eher enttäuschend waren die Produkte, die spezifisch für Veganer vermarktet werden; Okara-Bällchen, Quinoa-Plätzchen und Konsorten. Furchtbar fades Kinderfood ist das. Die Quinoa-Tofu-Balls etwa waren angeblich «mit Lemongrass und Chili» gewürzt. Nicht, dass man's geschmeckt hätte.

Jemand ist mit etwas Zitronengras und Chili am Quinoa-Tofu-Topf vorbeigelaufen. Beigefügt hat er's aber nicht.
Bild: watson/obi

Am Mittwoch merkte ich, dass ich einen Ledergürtel trug. Fail.

Seitan, Quorn und Co.: Sorry, ich werde den Verdacht nicht los, dass dies Fake-Food ist. Auf dieselbe Art fake wie Chicken McNuggets nichts mit gutem Hühnerfleisch zu tun haben. Seitan mag ein traditionelles Produkt der japanischen Zen-Buddhistischen Küche sein, während Quorn industriell aus fermentierten und abfiltrierten Schimmelpilzkulturen gewonnen wird – doch beide werden mit dem Verkaufsargument vermarktet, in der Konsistenz, den Zubereitungsmöglichkeiten und dem Proteinanteil dem Fleisch sehr ähnlich zu sein.

In Taiwan gibt's Seitan als «falsche Ente». Irgendwer?
Bild: wikicommons

Nein, Seitan ist kein Fleischersatz, denn jedes fade Pouletstück hat im Vergleich dazu mehr Geschmack. Für den Mittwochs-Curry war es okay, denn die Goa-Masala macht den Geschmack aus. Aber ein Gemüse-Curry wäre genauso lecker gewesen. (Aber dann würden die Proteine fehlen ... ach, kompliziert dieser Veganismus!)

Aufsteller der Woche: Branston's Pickle ist vegan! Erdnussbutter auch! Yay! Alles wird gut.

Okay, Nicht-Briten werden mich nicht ganz verstehen.
Bild: Morrisons

Die grösste Einschränkung bei der veganen Ernährung sind nicht die fehlenden Tierprodukte, sondern die Freiheit, nach Lust und Laune sein Menu zusammenzustellen. «Wie erkennt man einen Veganer?», so geht der Witz. «Keine Sorge, er wird's allen sagen.» Vielleicht ist dieses Körnchen Wahrheit eine Folge davon, dass man sich als Veganer dauernd mit seiner Ernährung auseinandersetzen muss: Darf ich das essen? Ist das Vegan? Im Supermarkt verbringt man Stunden damit, Etiketten und Inhaltsangaben zu lesen.

Oft hat Veganismus zuweilen religiöse Züge. «Ich hätte Lust, im Bikini ins Wasser zu springen.» Geht nicht, wegen deiner Religion. «Ich fühle mich zu meinem gleichgeschlechtlichen Freund romantisch hingezogen.» Geht nicht, wegen deiner Religion. «Rösti mit Spiegelei – das wär's jetzt!» Geht nicht wegen deiner Reli... öh ... wegen deinem Veganismus. Gewiss, manch eine Kopftuch-tragende Muslima und manch ein gläubiger Katholik werden dir erklären, dass diese vermeintlichen Einschränkungen eigentlich Freiheit bedeuten. Tun sie vielleicht auch – aber nur, wenn man religiös ist. Ich bin nun mal kein religiöser Mensch, weder im Glauben noch in der Ernährung. 

Das war also die vegane Woche. Ging ja noch. Nächste Woche wird's aber hart: Vegan ... ohne Kaffee, ohne Zucker ...

Gif: Giphy

... und ohne Alkohol.

Ach übrigens, so esse ich meistens:

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • seventhinkingsteps 29.12.2015 17:11
    Highlight Kein Kaffee? Viel Spass mit den Kopfschmerzen, lol. Ausser Tee und Guarana ist ausgenommen.
    4 0 Melden
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  • obi 15.09.2015 11:47
    Highlight An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Tipps und Kritiken! Hier ist die dritte (und vorläufig letzte) Runde: http://www.watson.ch/!576741044
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  • Claire Naomi Honegger 11.09.2015 11:57
    Highlight Zu deinem Argument, Veganismus sei eine Religion. Nun, was soll man als überzeugte Atheistin und Veganerin dazu sagen? Vielleicht könnte man das so vergleichen: Es gibt Dinge, die tust auch du nicht, obwohl du vielleicht manchmal Lust dazu hättest. Du spuckst deinem Chef nicht ins Gesicht, schlägst deine Freundin nicht und greifst ab und zu im Supermarktregal zum Fair Trade Kaffee. Das alles machst du bestimmt nicht aufgrund einer Religion. Sondern aus Respekt, aus ethischen Gründen und weil du versuchst, ein etwas besserer Mensch zu sein. Genau so geht es mir auch. Deshalb lebe ich vegan.
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    • AJACIED 26.12.2015 10:19
      Highlight Ein besserer Mensch zu werden? Es gibt x verschiedene Sachen wo Mann eher ein besserer Mensch sein sollte als "ein" essen.
      Aber das ist auch was. Trotzdem Mann es auch übertreiben. In unserer heutigen Zeit tun ein paar so als ob Fleisch ect. nicht ethisch sei und sie durch dieses nicht essen bessere Menschen seien.
      Was haben die Leute vor 200 Jahren gemacht. Da hatte Mann keine Zeit, Geld ect zum einen auf öko Johnny zu machen.
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  • Thies Bay 10.09.2015 14:54
    Highlight Lustig - wir machen grad einen ähnlichen Selbstversuch. Nur halt immer alles 2 Wochen…so richtig hart halt. Angefangen hat's mit 2 Wochen ohne sämtliche Milchprodukte (ja, auch kein Ziegenkäse). War schon nicht sehr amüsant. Momentan sind wir in der zweiten Woche Vegan - ist richtig ätzend. Dann kommen noch 2 Wochen Glutenfrei und zum (krönenden) Abschluss gibt's dann 2 Wochen ohne Alkohol… Uiuiui….. Aber die Erfahrung ist schon interessant...
    11 3 Melden
    • obi 11.09.2015 09:19
      Highlight Das ist alles nichts im Vergleich zu kein Kaffee (was ich momentan mache - richtig sch...)
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  • Bastian Zuberbuehler 10.09.2015 07:27
    Highlight @zhgr1989: was genau findest du peinoooo an meinem kommentar?
    @obi: schon mal in einem schlachthaus gewesen? ich empfehle einen besuch in einem grossindustriellen betrieb, wenn tränkekälber (das "abfallprodukt" der milchindustrie - ohne kalben keine milch) geschlachtet werden. die sind ein paar wochen alt, mit kindchenschema "hoch 10". bin gespannt, was du dann schreibst.

    aber wenn wir beim bashing bleiben wollen: wenn dich die 27 chf für ein glückliches huhn stören, dann kauf doch ein billiges brasilianisches!? oder verzichte ab und zu auf fleisch (OMG VERZICHT?!?)
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    • obi 11.09.2015 09:21
      Highlight Mich stören die 27 Schtutz für ein Huhn nicht, denn ich weiss, dass Artgerechte Bio-Haltung in der Schweiz nun mal seinen Preis hat und das ist auch gut so. Mich stört eher, wenn "teure" Fleischstücke wie Entrecote etc. zum Billigtarif angeboten werden. Sowas geht nicht auf - bzw. nur mit industrieller Massenhaltung, was höchst verwerflich (und Umweltschädigend etc.etc.) ist.
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  • StealthPanda 09.09.2015 20:10
    Highlight Unsere Kuh im Himmel, gefüllt sei unser magen. Dein Fleisch komme, meine marinade geschehe. Wie im Himmel so auf Erden. Unser täglich Fleisch gib uns Heute und vergib uns unsere Beilage. Verteil uns das Fleisch, wie auch wir verteilen unser Fleisch. Und führe uns nicht in versuchung sondern erlöse uns vom Salat. Denn dein ist das Steak und das Hack und die vorzüglichkeit. Amen. Mein Beitrag zur Essens Religion.
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  • sakkar 09.09.2015 19:23
    Highlight verschone uns mit deinem gejammer, schwächling! ;)
    nein im ernst, ich wünsche dir viel kraft für die nächste etappe, lieber du als ich. ich ernährte mich selber gut 6 monate vegan (aus gesundheitlichen gründen, tinitus), habe aber (gottseidank) festgestellt, das fleisch (wenn nicht industriell) keinen negativen einfluss auf mein leiden hat. hauptsache food ist frisch und naturbelassen, dann bleibt mein piff auf einem absolut erträglichem minimum. und ich persönlich kann nicht sein ohne FLAISCH, dann doch lieber auch noch tinitus aus dem löchlein hinten... ;)
    12 9 Melden
    • obi 11.09.2015 09:22
      Highlight Interessant. Merkst du einen Unterschied bz. Tinitus?
      2 2 Melden
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  • chirschi 09.09.2015 19:04
    Highlight Sehr geehrter Herr Baroni
    Ich verfolge Ihre Artikel im Bereich "Essen" gerne. Diese Mischung aus leichtem Narzissmus (Selfie!), Foodporn (das esse ich normalerweise!) und italienischer Kochkultur (die italienische Petersilie, nicht die doofe unitalienisch gekrauste!) hat es mir besonders angetan. Ich freue mich schon auf den Bericht nächste Woche und auf weitere hübsche Foodföteli, egal ob vegan oder nicht.
    19 0 Melden
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  • Leee 09.09.2015 17:44
    Highlight Klar verbringt man die erste Woche mit lesen der Inhaltsangabe:D
    Tut mir leid, ich kann diesen Text nicht ernst nehmen;) Habe ihn allerdings sehr amüsant gefunden:D Tag versüsst:'D
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  • Happybe 09.09.2015 16:39
    Highlight Man Oli, vegan kauft man ja auch nicht beim Grossverteiler...Versuchs mal hier www.hellovegan.ch
    14 8 Melden
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  • Tanea 09.09.2015 14:49
    Highlight Seitan schmeckt übrigens super, wenn man's selbst macht und dementsprechend würzt bzw. mariniert.
    21 2 Melden
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  • Wilhelm Haas 09.09.2015 14:23
    Highlight Kochbücher vom Philipp Hochuli besorgen, und schon wird vegan einfach, abwechslungsreich und lecker :)... En Guate
    10 7 Melden
    • obi 11.09.2015 09:46
      Highlight Spot the vegan.

      (Sorry konnte nicht widerstehen ;-) - nichts für ungut)
      9 1 Melden
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  • voe 09.09.2015 14:15
    Highlight damit meine Meinung auch noch kundgetan ist:

    Mein Entschluss vegan zu leben basiert nicht auf meiner Tierliebe (ganz im Gegenteil). Mich wiedert es an, meinen Körper mit unzähligen Chemikalien, Pharmazeutika und Pestiziden vollzustopfen.
    Würden du, du und du realisieren was ihr den ganzen Tag in euch reinstopft und wie es euren Körper zerstört, hättet ihr eure Ernährung schon vor Jahren umgestellt und würdet von eurer gesunden und zudem ressourcenschonenden Lebensweise profitieren.

    ...just to say, man ist schliesslich was man isst.
    24 47 Melden
    • Pokus 09.09.2015 14:42
      Highlight Ich bin ein Berliner.
      75 3 Melden
    • tinu32 09.09.2015 14:54
      Highlight Nun, um sich von allen schädlichen Chemikalien fernzuhalten, reicht es kaum, "bloss" Veganer zu sein. Mich würde interessieren, ob du denn all deine Produkte nur vom lokalen Biobauern beziehst? Wenn man bei jedem konsumierten Produkt sowohl auf den Einsatz von Chemikalien, auf schonenden Umgang mit Ressourcen, auf faire Behandlung, etc., achtet, wirds meiner Meinung nach recht kompliziert!
      26 2 Melden
    • voe 09.09.2015 16:53
      Highlight Da gebe ich dir Recht, tinu32. Komplett auf Chemikalien etc. zu verzichten ist unrealistisch und irgendwann will ich ehrlichgesagt auch noch was essen :) Allerdings ist ein Bewusstsein für die Misstände und der Kauf von lokalen Bio-Produkten ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wann immer möglich beziehe ich die Produkte von entsprechenden Quellen.
      9 6 Melden
    • Gulli 09.09.2015 18:49
      Highlight @holy

      you made my day :-*
      5 0 Melden
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  • poesie_vivante 09.09.2015 13:58
    Highlight Toller Artikel, bis auf den Titel und den letzten Abschnitt. Zum Glück gibt es aber den tollen «Artgenossen», der zuerst überlegt bevor er seinen Senf zu einem Thema gibt:

    10 3 Melden
    • obi 09.09.2015 14:42
      Highlight Tja, der hat natürlich recht. Den Religions-Vergleich ziehe ich in dem Moment, in dem man seine spontane Lust zügeln/unterdrücken muss aufgrund eines selbst auferlegten Regelwerkes.
      P.S. Diese Augenbrauen?
      8 3 Melden
    • poesie_vivante 09.09.2015 21:44
      Highlight Ich bin halt praktizierender Kamasutra-Hinduist. Spontane Lustunterdrückung? Christlicher KrimsKrams ;-)
      3 2 Melden
    • SapereAude 10.09.2015 08:15
      Highlight interessantes verständnis von religion.
      6 0 Melden
    • Claire Naomi Honegger 11.09.2015 12:03
      Highlight Dann bin ich also religiös, wenn ich nicht spontan in der Öffentlichkeit die Hose runterlasse, weil ich pinkeln muss? Du verwechselst Religion mit Anstand und Respekt. Und genau das habe ich anderen Lebewesen gegenüber - auch den nicht menschlichen Tieren.
      14 3 Melden
    • Asha 26.12.2015 15:22
      Highlight Super Kommentar, Claire Naomi Honegger!
      2 1 Melden
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  • nickname* 09.09.2015 13:53
    Highlight Ich finde den Versuch und die Idee hinter dem Artikel super! Auch ich probiere mich vegan zu ernähren und auf tierische Produkte so gut es geht zu verzichten. Vegetarierin bin ich schon länger, aber vegan zu leben ist nicht ganz so einfach. Es sollte keinen Grund geben, gute Absichten (wie probieren vegan oder vegetarisch zu leben) mit bösen Kommentaren abzustrafen! Jeder der probiert die Welt ein bisschen besser zu machen, verdient ein Lob, egal ob es ihm gelingt oder nicht. Die Bemühung alleine reicht doch für ein Lob, dass sollte doch kein Angriffspunkt sein?
    38 4 Melden
    • Liederli 09.09.2015 14:24
      Highlight Die meisten Schwierigkeiten die sich durch Veganismus ergeben(einkaufen, geschmackvoll und abwechslungsreich kochen, Restaurantbesuche...) sind weitgehend eine Frage der Übung und Erfahrung. Meine erste Woche vegan war nicht einfach, nach nun 12 Jahren ist für mich meine Ernährung aber praktisch kein Mehraufwand, und darüber reden tu ich von mir aus auch praktisch nie.
      22 4 Melden
    • nickname* 09.09.2015 14:40
      Highlight Kann schon sein, aber auf gewisse Produkte kann (oder will) ich nicht verzichten. Beispielsweise gibt es immer noch keinen guten Ersatz für gewisse Käsesorten oder auch das Schuhe kaufen gestaltet sich in Zürich als schwierig. Das ist im Ausland viiiiiel einfacher, da es dort einfach mehr zur Auswahl gibt...
      2 5 Melden
    600
  • Pokus 09.09.2015 13:45
    Highlight Ich finde die Vegane Ernährung sehr interessant. Man muss einfallsreich und kreativ sein. Fleisch macht simpel alles besser, aber das darf man ja nicht verwenden. Die Not macht bekanntlich erfinderisch.
    So wie andere ihren PC selber zusammenbasteln, um für ihr Budget das letzte quäntchen Power rauszuholen.
    Aber dafür bin ich wohl schlichtweg zu faul. Und im Restaurant beim gemeinsamen Essen die Kellnerin fragen zu müssen, ob das Gericht denn nicht nur Vegetarisch, sondern auch Vegan ist (wenn es denn eins gibt) - dafür bin ich einfach zuwenig extrovertiert. Sorry liebe Tierchen.
    22 4 Melden
    600
  • StealthPanda 09.09.2015 13:32
    Highlight Herrlich wie sich hier der Sellerie- Club aufregt.
    51 21 Melden
    600
  • strange 09.09.2015 13:23
    Highlight Nun gut, dann ist aber Fleischessen auch eine Religion. Und zwar eine, die ziemlich hoch im Trend ist. Schlussendlich unterscheidet einen Veganer und ein Fleischesser nur eines- der Bezug zu Tieren. Die einten finden es ok, Tiere zu quälen und zu essen. Die anderen finden es nicht ok und möchten es daher nicht unterstützen. Das ist ein Grundsatzentscheid und hat nichts mit Religion zu tun. Mir sagt kein Gott und irgendein Buch, dass ich kein Fleisch essen darf. Ich selbst empfinde es als falsch und tue es daher nicht.
    35 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 13:49
      Highlight Ist Milchprodukte essen auch Religion? Es geht hier um Veganer, nicht Vegetarier.. Zwei komplett verschiedene Lebensstile meines Erachtens, oder, Oliver Baroni?
      10 8 Melden
    • obi 09.09.2015 13:53
      Highlight Die schnelle Antwort lautet: Als Versuchs-Vegetarier hatte ich keine Probleme einzukaufen. Als Versuchs-Veganer muss ich mich eher einschränken.
      14 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 14:02
      Highlight Ich finde, dass der Veganismus sehr viel weiter geht als der Vegetarismus. Einige Beispiele.
      - Kuhmilch / Rahm (Herkunft CH) ersetzen durch Kokosmilch (jene der Migros stammt aus Sri Lanka). Ökologischer Schwachsinn (Transport..).
      - Landwirtschaftsland im steilen Hang oder Berg ist nicht zur Getreideproduktion geeignet. Nur Gras möglich! (Für Kühe). Gras auch guter CO2-Speicher.
      - Jeder Veganer der eine Katze hält die nach draussen geht begeht einen Widerspruch. Grund: 10'000e Nagetiere werden gequält und getötet, nur zur Belustigung des Menschs am Halten einer Katze.
      -(Ich bin Teilzeitvegi)
      33 16 Melden
    • strange 09.09.2015 14:15
      Highlight Um den Text nicht zu verkomplizieren habe ich mich einfach auf Fleisch beschränkt. Dann halt ausführlicher: Ich als Veganer möchte nicht, dass ein Tier für mich leiden und/oder sterben muss. Für die Milchproduktion braucht es Kälbchen. Diese Kälbchen werden getötet. In der Eierindustrie werden männliche Küken nach dem Schlupf getötet und Hennen leben nur ein paar Monate, bevor sie entsorgt werden. Ich möchte nicht, dass dies wegen mir passiert. Ich empfinde es als falsch. Daher verzichte ich auf den Konsum von Produkten tierischen Ursprungs.
      19 5 Melden
    • strange 09.09.2015 14:28
      Highlight @ph9284
      Du empfindest einfach nicht, wie ein Veganer. Das ist ok. Ich will nicht, dass ein Tier wegen mir sterben muss. Oder ich versuche zumindest, das von mir verursachte Leid so weit wie möglich zu reduzieren. Denn auch bei der Getreideproduktion etc sterben Tiere. Das ist jedem Veganer klar. Und zum Thema Haustiere: Eine Katze oder ein Hund MUSS Fleisch essen. Es liegt in seiner Natur. Daher würde ich es meinen Katzen niemals verbieten. So weit ich weiss, führt meine Katze aber keine Massentierhaltung. Ihre Beute hatte ein schönes Leben und eine Chance zu entkommen.
      8 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 14:40
      Highlight Ok, ich verstehe und respektiere deine (Lebens)ethik (?).

      Für mich ist sie aber inkonsequent, da du solches Leiden eh nicht verhindern kannst (Hauskatzen quälen und töten viele Kleintiere - Bist du gegen deren Haltung?); leidet nicht zwangsläufig durch deinen Konsum (Import von Nahrung, Kleidern, Gebrauchsgegenstände..) auch Menschen, welche unwürdig dafür schuften müssen? Und die Ökologie? Und so gehen Lebensräume für weitere Millionen Tiere verloren.

      Aber, no offense.
      8 5 Melden
    • illoOminated 09.09.2015 15:06
      Highlight Darf ich dir indirekt widersprechen / dich präzisieren?
      Der '0815'-Omnivor hat wohl mit Ernährungsreligionen (lasst sie uns mal unter diesem Begriff zusammenfassen) ziemlich wenig am Hut - er isst zu viel Fleisch, zu viel Fett, zu wenige Nahrungsfasern (Ballaststoffe hat einen ziemlich negativen Touch), etc.
      Dass auch Fleischessen eine Religion sein kann, sehe ich auch so - aber eine unterstützungswürdige: "Religiöse Fleischesser" achten nämlich SEHR genau auf die Herkunft ihres Fleischs; mit ein wenig Recherche findet man (in der Schweiz) Top-Fleisch von glücklichen Tieren - kostet aber was..
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 15:14
      Highlight (Unsere Kommentare haben sich gekreuzt, sorry dass der wegen der Katzen noch mal kam, @sassenach)
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 15:48
      Highlight @sassenach aus reinem Interesse, da ich nicht Katzenhalter bin: Wie viel "reines Fleisch" kaufst Du für Deine Katzen? Sowas wie 200 Gramm pro Woche pro Katze?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 16:09
      Highlight @ ph9284
      Die Veganer, die ich kenne verwenden Kokosmilch nicht öfter als Nichtveganer. Nussmilch oder Getreidemilch eignen sich viel besser. Versuch z.B. mal Mandelmilch im Herdöpfelstock! Ist geschmacklich um Längen besser. Du wirst nie wieder Tiermilch drin wollen.
      10 10 Melden
    • strange 09.09.2015 20:08
      Highlight Ich war schon laktoseintolerant, bevor es bezahlbare Alternativen gab. Daher beinhaltet meine Ernährung auch kaum Ersatzprodukte. @Katzennahrung meine Katzen bekommen BIO Katzenfutter. Ich schränke sie, wie gesagt, nicht ein. Von einer veganen Katzenernährung halte ich nichts. Das Fleisch stammt aus BIO Fleisch Schlachtabfällen. Das ist nicht ideal, aber ich hatte meine Büsis schon vor meiner Ernährungsumstellung. Sie sollen ein normales und gesundes Katzenleben führen. Das, was ich jedem Tier wünsche.
      5 3 Melden
    • illoOminated 10.09.2015 10:56
      Highlight @Rhabarber Ah ja stimmt, Mandeln werden ja direkt bei uns vor Ort angebaut... ah, doch nicht?

      Mandelmilch ist genauso kritisch wie Kokosmilch (bezgl. CO2-Bilanz) - und wer aus Schwermetall-Belastungsgründen kein Fleisch oder Fisch isst, sollte auf die meisten (insb. exotischen) Nusssorten ebenfalls verzichten, da siehts nicht viel besser aus (sofern es denn, abgesehen von Raubfischen, bei den Tieren tatsächlich schlecht aussieht).
      7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.09.2015 12:01
      Highlight Das ideale, glückliche Leben, dass du deiner Katze ermöglichst, erfordert dutzende Vögel- und Nagetierleben, welche grausam gequält werden. Dazu eben noch das Fleisch aus der Dose.

      Es scheint mir, dass manche einen Unterschied machen, wie "herzig" sie das jeweilige Tier finden. Je kleiner die phylogenetische Distanz zu uns Mensch, desto grösser die Sympathie (Keine Allgemeingültigkeit, aber Tendenz).

      Zur Klarstellung: Ich mag Katzen und bin nicht gegen der Haltung. Was ich kritisiere, ist die "in-konsequentialistische" Ethik gewisser Leute.
      6 3 Melden
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  • zhgr1989 09.09.2015 13:08
    Highlight Finde den Versuch super! Geht ja nicht darum, dass er jetzt vollkommen Vegan leben will, sondern um die Umstellung und die damit Verbundenen Veränderungen im Alltag aufzuzeigen!
    12 0 Melden
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  • Max Havelaar 09.09.2015 12:43
    Highlight Ich wollte mich mal einen Monat Vegan ernähren. Musste nach 2 Wochen abbrechen, weil ich extreme und schmerzhafte Blähungen gekriegt habe. Auch Anis, Kümmel etc. halfen wenig. Der Vorteil war aber, dass sich mein hoher Blutdruck in dieser Zeit massiv gesenkt hat. War sehr interessant!
    23 1 Melden
    • MarGo 09.09.2015 13:00
      Highlight Der Körper braucht etwa einen bis zwei Monate bis er sich umgestellt hat. Wäre sicher gut ausgegangen, ganz ohne "Explosionsgefahr" ;)
      16 1 Melden
    • Max Havelaar 09.09.2015 13:11
      Highlight Okay, danke für den Hinweis. Werde mir mal überlegen, nochmals zu starten und durchzuhalten. Was mir aber auch aufgefallen ist, ist, wie sehr die Verteiler auf tierische Produkte ausgelegt sind. Ausser Früchte und Gemüse sind z.B. Soja-Produkte erst nach langem Suchen auffindbar. Nur die leckeren Soja-Joghurte habe ich sofort gefunden ;)
      9 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 09.09.2015 15:47
      Highlight Vielleicht mal schonend damit beginnen?
      Also Woche für Woche auf einzelne Fleischarten verzichten oder an einzelnen Tagen verzichten.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 16:19
      Highlight Max Havelaar
      Ich würde allgemein empfehlen nicht von jetzt auf gleich komplett umzustellen. Gib dir genug Zeit für die Umstellung, bzw. deinem Körper, deinem Geist, deinen Gewohnheiten.
      Stelle eine Sache um, gewöhn dich dran und geh dann erst die nächste an.
      Sonst könnte es zu viel oder zu unübersichtlich werden oder es fühlt sich wie Zwang an wie beim Autor des Artikels.

      Gehts dir um Ethik, reduzier zuerst nadisna das Fleisch.
      Gehts um deine Gesundheit, reduzier erst alle Milchprodukte.
      11 2 Melden
    • Max Havelaar 09.09.2015 16:39
      Highlight Ich esse schon jetzt sehr wenig Fleisch. Allerdings könnte ich z.B. Milchprodukte langsamer absetzen.
      4 0 Melden
    • strange 09.09.2015 20:10
      Highlight Ein bisschen Natron im Kochwasser hilft.
      1 0 Melden
    • Max Havelaar 10.09.2015 06:31
      Highlight Danke für die Tipps! Gibt es empfehlenswerte Foren, indenen man sich austauschen kann?
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  • Bastian Zuberbuehler 09.09.2015 12:37
    Highlight p.s.: wenn's hier nach religion müffelt, dann von deiner seite, sry...
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  • Bastian Zuberbuehler 09.09.2015 12:37
    Highlight oh maaaaaaan... echt jetzt?!!
    bin zwar auch omnivore und hab' auch schon ähnlich erfolglose versuche gestartet, aber zu solchen schlüssen kommen?! peeeinooo!!
    hats nicht vielleicht primär mit ungenügender vorbereitung (wo gibts welche produkte, wie kann ich was verarbeiten etc.), der macht der gewohnheit und etwas wenig zeit zu tun, dass dein experiment in die hose ging?
    und der religionsvergleich hinkt auch gewaltig; oder versuch mal bei den nächsten 10 fleischgerichten vor jedem biss an das tier, dessen haltung und grossindustr. schlachtung zu denken. fühlst dich dann noch gut und "frei"?
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    • zhgr1989 09.09.2015 12:55
      Highlight Sie sorry aber ähm, das isch ja wohl di gröschti afickerei...

      Ich finde er machts ganz anständig! Ist ja auch nicht einfach für einen Menschen der eingekauft und gegessen hat worauf er gerade Lust hatte. Mein Versuch endete beim ersten Kater... er ziehts durch!
      Aber zurück zu ihrem Kommentar... Wutrede bei so einem Experiment weil der Herr Baroni ein wenig jammert... also Bitte!

      Peinooooo ist höchstens ihr ach so toller Kommentar!
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    • obi 09.09.2015 13:08
      Highlight Also ich finde, der Versuch ging nicht "in die Hose". Bin weiterhin vegan unterwegs (bis Sonntag). Bisher noch nicht heimlich Salami genascht.
      Ich denke tatsächlich sehr viel an das Tier und an die Schlachtung usw. Vor allem wenn ich 27.- für ein Bio-Huhn ausgegeben habe. Teuer, dafür aber keine Käfighaltung etc. Und besser im Geschmack.
      But I digress ... :-D
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  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 12:36
    Highlight Herr Baroni, Sie sollten unbedingt mal zu den sinomenschen essen gehen. das würde ihnen gefallen. die hauen einfach alles in die Pfanne, kennen null nahrungstabus und wissen Sie was das beste daran ist? es schmeckt sau gut. Tofu z.b., hier ist das ein blödsinn. dort hab ichs geliebt.
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  • Adrian Schwarz 09.09.2015 12:33
    Highlight Nächste Woche also Straight Edge unterwegs... Hui. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Straight_Edge

    Das wird wohl wirklich sehr hart.
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    • obi 09.09.2015 13:56
      Highlight Genau. Das mit dem Alk geht noch. Aber keinen Kaffee ... mann ist das hart.
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    • kEINKOmmEnTAR 09.09.2015 15:45
      Highlight Darfst du RedBull trinken?

      Oder wenn nicht vegan ein anderen verganen Energy-Drink.
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    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 16:22
      Highlight Alles eine Frage der Gewohnheit. Mag jemand keinen Cafe und trinkt ihn nicht, fehlt er dann auch nicht. Aber wenn man seit ewig täglich mehrere Tassen trinke, dann gehts auf Entzug.

      Versuch mal Matcha-Tee! Den trinken viele Leute als Muntermacher. Soll genauso stark wirken wie Cafe.
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    • Luca Andrea 26.12.2015 12:41
      Highlight satt kaffee bis zu 1 liter lauwarmes wasser trinken und kalt duschen. das sollte dich genau so gut wecken
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  • Adrian Schwarz 09.09.2015 12:27
    Highlight Und nur Bier das das deutsche Reinheitsgebot hat ist zwingend vegan - Hier spielt vor allem die Klärung des Biers eine Rolle, da nicht alle Hersteller auf Basis von Kieselgur oder ähnlichem klären, sondern ggfs. durch Fischblasen oder Gelatine. Dies muss dann aber nicht deklariert werden, da es kein Hauptbestandteil des eigentlichen Produktes ist.
    Es gibt veganen Wein - da daselbe Problem mit der Gelatine.
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    • strange 09.09.2015 20:12
      Highlight Essig und Fruchtsaft ebenso
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  • Adrian Schwarz 09.09.2015 12:25
    Highlight Bier ist aus der Flasche getrunken nicht vegan... der Kleber, der die Etiketten befestigt, kann tierische Bestandteile beinhalten. So kommt es vor, dass caseinhaltiger Leim verwendet wird, wobei Casein der Proteinanteil der Milch der höheren Säugetiere ist.

    Tierfreundliche Klebemittel sind dagegen

    Leim auf Kunststoffbasis,
    Leim auf Basis von Maisstärke,
    Leim auf synthetischer Basis und
    Leim auf Basis von Harz.

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    • obi 09.09.2015 12:55
      Highlight OK, danke. Tja und den Ledergürtel habe ich auch noch.
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    • zhgr1989 09.09.2015 13:04
      Highlight Killer-Kommentar :D
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    • strange 09.09.2015 13:28
      Highlight @Adrian nun, das Bier selbst ist vegan, denn es enthält keine tierischen Bestandteile. Solange du die Flasche nicht mitisst..... ich ernähre mich selbst hauptsächlich vegan. Aber ich halte mich mittlerweile von anderen Veganer fern, weil mich so Zeug einfach extrem nervt. Es kommt einem so vor, als würden manche Veganer das "Abzeichen" vegan, als Ritterschlag handeln, welchen man nur erhält, wenn man 5cm über dem Boden schwebt und sich von Licht ernährt.
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  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 12:07
    Highlight So ein Test wie du ihn machst, ist unfair und kann nur in die Hose gehen.
    Genauso gut könntest als totaler Schlaffi eine Woche das Leben eines Extremsportlers ausprobieren und dann darüber meckern, weil es nicht so gut läuft wie beim Original.

    Fair wär der Test, wenn du dich von einem erfahrenen Veganer bekochen und begleiten lassen würdest. Alles andere ist nur Trafficschinderei. Sorry.
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    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 12:30
      Highlight der Kanon der Religion muss eingehalten werden.
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    • obi 09.09.2015 12:47
      Highlight Gerne würde ich mich von einem erfahrenen Veganer bekochen lassen - habe ich auch schon. Habe einen vorzüglichen Lasagne (mit Quorn) vorgesetzt bekommen und Ähnliches. Ich will aber ausprobieren, wie einfach und schnell und problemlos man heute zum Vegi und Veganer werden kann, ohne, dass man seinen Alltag komplett umstellen muss. Meine Vermutung lautet: Das ist gar nicht so schwierig. Nach ein paar Wochen Praxis sage ich: Geht an sich gut, aber mit ein wenig Ärger.
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    • MarGo 09.09.2015 13:03
      Highlight Es ist das Ablegen von alten Gewohnheiten... Klar sind das Hindernisse, aber auf jeden Fall machbar...
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    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 16:25
      Highlight Ok, dann ist die Intention anders als von mir gedacht. Viel Glück weiterhin :-)
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    • The fine Laird 09.09.2015 17:06
      Highlight Tan Long, du bist nicht alleine.
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  • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 12:05
    Highlight Gesunder Veganismus setzt Informationen voraus. Wenn man den Fertigfrass aus dem Supermarkt konsumiert, ... Ja da würd ich mich auch verweigern. Schon der Gedanke daran ekelt. Aber einfach die eigenen omnivoren Ernährungsgewohnheiten ohne Tier weiterzuführen kann nur im Desaster enden. Sowas nennt man einen Puddingvegi. Er isst genauso ungesund weiter wie zuvor, nur ohne Tier, dafür vermehrt das ganze andere ungesunde Zeugs.
    Das hab ich vor 30 Jahren versucht und kotzend wieder aufgeben.
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    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 12:29
      Highlight ich hab immer gedacht du seist ein teenager.
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    • obi 09.09.2015 12:43
      Highlight Darf ich fragen - seit wie lange bist du schon Veganer? Ich würde gerne mit jemanden reden, der bereits seit (z.Bsp.) 20 Jahren so lebt. Bitte Mail an oliver.baroni@watson.ch
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  • Datsyuk * 09.09.2015 11:59
    Highlight Wenn man überzeugt davon ist, dass man sich vegan ernähren will, wird man nicht an "Rösti mit Speck" denken. Man wird viele andere Gerichte entdecken, die eben vegan sind und auch gut schmecken.
    Ein Veganer wird auch keine Lust auf "Rösti mit Speck" haben, weil er vor seinem geistigen Auge anstatt den Speck ein Schwein sieht.
    Ich ernähre mich fast ausschliesslich vegan und denke beispielsweise nie an irgendwelche Fleischwaren, obwohl ich den Geschmack grundsätzlich mögen würde. Ich habe früher gerne und viel Fleisch gegessen. Jetzt kann ich mir das aber nicht mehr vorstellen.
    Oliver Baroni, der Fleischkonsum hat auch viel mit Tradition und Gewohnheit zu tun. Deshalb ist es wohl sehr unrealistisch, dass du dich eine Woche vegan ernährst und dass du dies dann auch noch alles magst. ;-)
    16 9 Melden
    • obi 09.09.2015 12:54
      Highlight Gemocht habe ich fast alles (ausser das im Elle'n'Belle, das ein vollkommener Quatsch war). Vegane Gerichte sind auch kein Problem - ist ja alles ziemlich lecker. Als Einschränkung empfinde ich nicht die fleischlosen Menüs an sich, sondern die Auswahl, die von Regeln diktiert wird und nicht von der Lust. Leicht religiös, halt. "Wenn man überzeugt davon ist, dass man sich vegan ernähren will, wird man nicht an 'Rösti mit Speck' denken" - qed.
      11 4 Melden
    • MarGo 09.09.2015 13:08
      Highlight Obi, für jemanden, der sich vegan ernähren möchte, ist das keine Regel... Niemand sagt, jetzt werd ich voll der coole Veganer - was muss ich denn jetzt machen bzw. welche Regeln muss ich befolgen...?
      Nein, man sieht die Scheisse in der Welt, und wie die Tiere behandelt werden und sagt sich, ich unterstütze das nicht mehr. Das hat nichts mit Regeln zu tun...
      5 9 Melden
    • Datsyuk * 09.09.2015 13:42
      Highlight Besten Dank für deine Antwort. Ich meine damit, dass man gar keine Lust auf beispielsweise ein Schnitzel hat, wenn man will, dass kein Tier für die eigene Ernährung getötet werden muss. Ich jedenfalls erlebe das keinesfalls als Einschränkung.
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  • Schreiberling 09.09.2015 11:53
    Highlight Dürfen Veganer überhaupt Brot essen? Schliesslich lebt die dafür benötigte Hefe ja auch ;-)
    42 5 Melden
    • Jol Bear 09.09.2015 14:52
      Highlight Auch die Getreidepflanze für das Brot hat mal gelebt. Die Hefe ist ein Pilz, gehört zu den Mikroorganismen, nach früherer Systematik wurden die auch zu den Pflanzen gezählt. Die Veganer meiden offenbar aber nur jegliches vom Tier. Allerdings frage ich mich, ob es den Veganern erlaubt ist, Haustiere, z.B. Hunde zu halten und diese artgerecht zu ernähren. Gekauftes Hundefutter ist oftmals ein Nebenprodukt aus der für den Menschen erfolgten Fleischproduktion.
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  • Tobias K. 09.09.2015 11:44
    Highlight Also ich bin ein "Allesfresser", aber was du da alles hingezaubert hast, sieht wirklich lecker aus. Würde ich also auch probieren.

    Ich vermute jetzt einfach mal, dass die vegane Küche eine sehr hohe Krativität und Experimentierfreude voraussetzt. Vermutlich tun sich Neo-Veganer damit schwer.

    Was mich an der modernen Küche stört (vegan oder nicht), sind die neuen Trends wie Quinoa. Kein Dunst was ich da esse. Aber es hört sich verdammt hipp an. :-)

    Übrigens habe ich auch schon mal in ein asiatisches Nudelgericht Tofu anstatt Poulet reingeschmissen. War gar nicht so übel.
    16 1 Melden
    • MarGo 09.09.2015 13:10
      Highlight Quinoa neuer Trend? War ja nur 6000 Jahre lang Hauptnahrungsmittel in Südamerika ;) Nur wenn man etwas nicht kennt, ist es noch lange nicht ein neuer Trend ;)
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    • Tobias K. 09.09.2015 14:16
      Highlight Naja das mag sein, aber der Boom ist erst seit jüngster Zeit hier spürbar.
      6 1 Melden
    • smoe 09.09.2015 14:22
      Highlight @MarcoG
      Zu sagen Quinoa sei Haupnahrunsmittel Südamerikas, ist in etwa so, wie wenn du behaupten würdest Rentierfleisch sei Hauptnahrungsmittel Europas, nur weil es in Skandinavien eine wichtige Rolle spielte.

      Quinoa hat und hatte ausserhalb der Andenregion kaum Bedeutung.
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    • Gelöschter Benutzer 09.09.2015 17:32
      Highlight Tobias K.
      Versuch mal Buchweizen! Der ist super lecker, wenn richtig zubereitet (auf jeden Fall vorher anrösten). Und eine nette Abwechslung zu den ewigen Kartoffeln, Teigwaren und Reis.

      Wird im deutschsprachigen Raum seit dem Mittelalter - also lange vor Kartoffeln - gegessen. Also nichts Neuartiges, nur was Vergessenes :-)

      In unseren Ländern ging es dem Buchweizen mit dem Weizen wie dem Krautstiel (Mangold) mit dem Spinat. Verdrängung weil das neue hipper war.
      4 0 Melden
    • Tobias K. 09.09.2015 19:33
      Highlight Merci Rhabarber. Werde ich gerne mal versuchen.
      2 0 Melden
    • obi 11.09.2015 09:42
      Highlight Quinoa ist ganz OK. Aber nicht so verreckt gut wie einige tun.
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  • Sylvan Coron 09.09.2015 11:38
    Highlight Ich bin jetzt seit ein paar monaten vegetarier und verspüre ganz selten lust auf fleisch (ausser beim geruch von nuggets oder speck, das grenzt an folter)
    aber vegan wäre mir ein zu grosser verzicht, abgesehen vom aufwand, immer alles was man in den mund nimmt strengstens kontrollieren zu müssen.

    no carb find ich aber noch krasser, da isst man ausser gemüse und hüttenkäse nicht viel
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  • Typer 09.09.2015 11:26
    Highlight Ich nehme an das sind Eierteigwaren? ;-) Wenn ja, dann war das schon ein Fail beim ersten Mittagessen...
    14 11 Melden
    • Anded 09.09.2015 12:00
      Highlight Bezweifle stark, dass der Baroni auch im nicht-veganen Alltag Eierteigwaren isst. Richtige Teigwaren sind Eierlos. Barilla, Agnesi, oder die blauen im Migros. Ich bin kein Veganer, kaufe aber keine Eierteigwaren, da Eierherherkunft oft unbekannt. Batterie oder Indoor-Boden. Freilandeier hat es garantiert nicht drin.
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    • obi 09.09.2015 13:00
      Highlight Pasta gibt es mit oder ohne Eier als Zutat, wobei die eierlosen die Standard-Pasta sind. Eierteigwaren nimmt man nur für gewissen Saucen, zu denen sie passen.
      17 0 Melden
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  • Caprice 09.09.2015 11:10
    Highlight Ich fühle mit dir. Aber was du veganes gegessen hast, sieht ziemlich lecker aus! Auch nur pflanzlich kann man unglaublich vielfältig kochen, aber ja, der Convenience-Food schmeckt nach Karton....
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