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Screenshot: watson

Hausbrand in Houston

Bauarbeiter nach Rettung: «Ich sollte gar nicht hier sein»

Es war eine Rettung in letzter Sekunde: Aus einem brennenden Gebäude hat die Feuerwehr einen Bauarbeiter befreit, kurz bevor dieses einstürzte. Nun hat sich der Mann bei seinen Helden bedankt. «Diese Jungs gehen in das Inferno, um andere zu retten.»

27.03.14, 22:32 28.03.14, 09:13

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Ein Bauarbeiter steht auf dem Balkon eines brennenden Hauses. Langsam nähert sich ein Feuerwehrmann auf einer beweglichen Leiter – und rettet ihn nur Sekunden bevor ein Teil des Gebäudes einstürzt. Der Bauarbeiter Curtis Reissig hat sich am Donnerstag, zwei Tage nach der spektakulären Rettung, bei seinen Helden bedankt.

Dem US-Sender NBC sagte Reissig: «Ich bin vor dem Inferno geflüchtet und habe versucht, mich selbst zu retten.» In bewegenden Worten wandte er sich an die Feuerwehr: «Diese Jungs gehen in das Inferno, um andere Menschen zu retten. Ich sollte gar nicht hier sein. Diese Jungs, sie verdienen alles Lob.»

«Ich bin vor dem Inferno geflüchtet und habe versucht, mich selbst zu retten.»

Curtis Reissig, Überlebender

Das im Bau befindliche, fünfstöckige Haus in Houston hatte am Dienstag Feuer gefangen. In einem Internetvideo ist zu sehen, wie der Arbeiter sich zunächst durch einen beherzten Sprung vom obersten auf einen darunter liegenden Balkon retten konnte. Dort harrte er aus und wartete auf die Leiter der Einsatzkräfte, auf die er sich kurz darauf rettet. Nur Sekunden später stürzte ein Teil der brennenden Fassade in die Tiefe.

Nachbarn nehmen die spektakuläre Rettung auf und kommentieren. Video: YouTube/Vid Cast

Zahlreiche US-Fernsehsender zeigten die spektakulären Szenen in ihren Nachrichten. Vermutlich hatten Schweisserarbeiten den Brand ausgelöst, berichtete die Zeitung «Houston Chronicle» auf ihrer Webseite.

Eine andere Perspektive zeigt im Zeitraffer das Ausmass der Zerstörung. Video: YouTube/PKandDK

(kha/spiegel online/dpa)

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