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Wer sagt, dass eine Hochzeit unbedingt schön sein muss?  kafi freitag

Muss ich die Familie zur Hochzeit einladen?

Liebe Kafi, ich heirate bald und freue mich sehr darüber. Die Familie meines Zukünftigen allerdings weniger. Sie meinen, ich passe nicht in ihre Familie. Mein Freund hat daraufhin den Kontakt zu ihnen abgebrochen und auch seine Familie meldet sich nicht mehr bei ihm. Sollen/Müssen wir sie trotzdem zur Hochzeit einladen? Fiona, 37

07.11.16, 16:09 07.11.16, 16:39

Liebe Fiona

Herzliche Gratulation zur anstehenden Heirat! Unbedingt. Menschen, mit denen man gebrochen hat, veredeln einen solchen Tag ungemein.

Ganz herzlich, Ihre Kafi.

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Kafi Freitag (40!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 11-jährigen Sohn in Zürich.

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  • Gummibär 14.01.2017 20:22
    Highlight Wenn überhaupt, lädt man seine Freunde zur Feier ein.
    Meine Frau und ich haben vor 22 Jahren im Beisein zweier Zeugen und eines Standesbeamten geheiratet und einige Wochen später eine wilde Party für unsere Freunde steigen lassen. Verwandte haben bei der Heirat nichts zu suchen - es sei denn es handle sich um eine arrangierte Verbindung zweier Interessengemeinschaften mit gemeinsamen Geschäftsinteressen.
    0 0 Melden
  • R&B 11.11.2016 13:16
    Highlight Ich verstehe Kafis Logik und finde auch, dass man nicht seinen Feind zum schönsten Tag des Lebens einladen soll. Wenn diese Vorgehensweise zu tough ist, empfehle ich Fiona zusammen mit Ihrem Verlobten vorher seine Familie zu treffen und es zu thematisieren. Danach ist es dann wohl einfach zu entscheiden, ob seine Familie eingeladen werden soll oder nicht, denn die Familie hat es bei diesem Gespräch selber entschieden.
    5 0 Melden
  • MacB 09.11.2016 11:37
    Highlight Wozu einladen?

    Es ist EUER Fest mit den Leuten, die EUCH etwas bedeuten. Wir haben zu unserer Hochzeit vor kurzem auch einige nicht eingeladen und staunende Blicke geerntet. Aber who cares? SIe hätten sowieso nichts zur Feier beigetragen.

    Man soll sich mit Menschen umgeben, die Freude bereiten und einem menschlich etwas geben, nicht mit Miesepetern.
    23 0 Melden
    • Pasionaria 09.11.2016 22:19
      Highlight Cc Fiona
      Prinzipiell haben Sie recht, MacB
      Aber die Familie des Verlobten kann man nicht mit allgemein 'Leute....' abtun. Sicher hat er auch viele schoene Jahre (hoffentlich) mit ihnen verbracht. So sollte man nicht schon von Anfang einer Ehe an, alle Bruecken abreissen lassen. Die stuerzen schon (hoffentlich nicht) schon frueh genug ein!!
      Die Einladung tut ja nicht weh, und sollten sie dann kommen, braucht es dem Fest nicht unbedingt etwas Negatives abzutun, vielleicht das Gegenteil.
      Kommen Sie nicht - dann umso besser!

      9 3 Melden
    • Butter 10.11.2016 07:57
      Highlight Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.Ein Elternteil oder beide aus seinem Leben zu streichen ist immer sehr schmerzhaft. Ich hatte allen Grund dazu, aber es hat mich trotzdem kaputt gemacht. Daher würde ich jedem anraten Brücken niemals unbedacht ganz abzureissen.Eltern bleiben Eltern. Diese Verbindung ist einmalig und sie bleibt auch aufrecht, wenn man das eigentlich gar nicht will. Der Mann wird unter der Trennung leiden und zukünftige Kinder haben ein Anrecht ihre Grosseltern zu kennen. Die Frau ist gut beraten, wenn sie alles tut, dass man ihr das nie zum Vorwurf machen kann.
      18 0 Melden
    • Pasionaria 10.11.2016 19:03
      Highlight sassenach
      Sie bringen es auf den Punkt!
      Die gleiche Erfahrung haben wir im naechsten Familienverbund gemacht: Eltern gibt es nur einmal, und wenn es auch nur einigermassen moeglich ist, sollte man nicht alle Bruecken abreissen Lassen.
      Trotzdem gibt es Faelle, wo es nicht anders moeglich ist, das ist ganz klar.
      Aber auf eine Hochzeit sollte man 'wenigstens' eine Einladung senden - und mal schauen, was das bewirkt. Die beiden Gluecklichen werden sich dabei bestimmt wohler fuehlen.

      Wie heisst es so schoen: Lieber durch einen Verwandten gebissen, als von einem Verwandten geleckt.

      4 0 Melden
  • Pasionaria 08.11.2016 23:34
    Highlight Frau Freitag's Antwort, wie das Foto, in den Grautoenen.
    Was soll die verunsicherte Fiona damit anfangen?
    Das ist eigentl., was ich Ihnen vorwerfe, Frau Freitag, sorry.
    Ihre Antworten nehmen sich der schwierigen Lage, in denen sich die Fragenden befinden, oft - nicht immer - nicht wirklich an. Mein Gefuehl jedenfalls.
    Alles Gute.

    Fiona - Sicher ist es die beste Loesung, die Familie (formell) einzuladen. So wird Euch niemals einen Vorwurf gemacht werden koennen, sie haetten sie uebergangen.
    Es wird kaum schiefgehen - sonst, wie schon gesagt, einfach ein zweites Fest danach steigen lassen!
    25 9 Melden
    • kafi 09.11.2016 17:29
      Highlight Sie gehen davon aus, dass meine LeserInnen über nicht allzu viel Intelligenz verfügen. Das ist ein grosser Fehler. Unterschätzen Sie diese nicht.

      Nur weil Sie die Antwort nicht verstehen, bedeutet es noch lange nicht, dass niemand sie versteht.
      14 29 Melden
    • Pasionaria 09.11.2016 22:11
      Highlight kafi
      Dass ich Ihre LeserInnen unterschaetze....., tue ich mit Bestimmtheit nicht.
      Dann ist es vielleicht, dass ich bei Ihren Antworten (nochmals: nicht bei allen!) eine tiefere Empathie vermisse.
      Wie koennen Sie sonst ein fuer die Fragestellerin wichtiges Problem in 2 1/2 Saetzen abtun?
      Oder wie in einem vorgehenden Blog, die Zugehoerigkeit einer Freundin zu einer Freikirche (welche Fundamentalisten sind) als Klecks (Ihr Wort) abtun?

      P.S. Danke noch fuer den freundlichen Seitenhieb.
      Gruss.
      17 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 09.11.2016 23:45
      Highlight Ich lese und staune: Frau Freitag bedient sich der SVP-Rhetorik. Und das am Wahltag von Donald Trump...

      Die SVP weist auch immer darauf hin, dass man die Urteilsfähigkeit oder die Intelligenz des Volkes (z.B. bei der Minarett- oder der MEI-Abstimmung) nicht unterschätzen solle.

      Geht man davon aus, dass Frau Freitag keinen Ratgeber, sondern wie sie selbst sagt, einen Blog schreibt, ist die Antwort absolut ausreichend. Doch weil sie sich Fragen stellen lässt, ist ihr Blog trotz aller Beteuerungen dem Ratgeber sehr nahe. Doch dafür wären dann ihre Antworten zum Teil nicht ausreichend.
      10 7 Melden
    • Pasionaria 10.11.2016 19:06
      Highlight B.W.
      "Frau Freitag bedient sich der SVP-Rhetorik. Und das am Wahltag von Donald Trump..."

      Interessante Koinzidenz, stimmt wirklich, v.a. die SVP-Rhetorik.
      Wird wohl Zufall sein. Weil Frau Freitag sonst nicht wirklich nach SVP riecht, gar nicht! Das wollen wir ihr nicht auch noch antun.
      1 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.11.2016 01:12
      Highlight Nein, das wollen wir Frau Freitag nicht unterstellen. Wobei ihre Aussagen zwar nicht in die selbe Richtung weisen, aber bezüglich Radikalität nicht selten durchaus mit jener der SVP verglichen werden können.

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass wenn Frau Freitag Politikerin wäre, und sich einer Wahl in ein oberstes Exekutivamt stellen wollte, gut beraten wäre, als sozusagen weiblicher, links-gepolter Donald Trump aufzutreten. Themen und Ansichten wären grundverschieden, aber die Rhetorik hätte sie wahrscheinlich drauf. Mangels Sachkenntnissen müsste sie wohl genau darauf zurück greifen.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 11.11.2016 07:26
      Highlight B.W.
      Einspruch, nein, nein, sehe sie sicher nicht als "links-polternden Donald Trump" - die meisten (!)Llinken haben mehr Empathie.
      Da gaebe es noch die FBI-Partei, die ev. zu ihr passen koennte: F_reie B_log I_nitiantin.
      1 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.11.2016 10:00
      Highlight Wobei Trump auch deswegen an die Macht kam, weil die Linke in den USA wenig Empatie hatte.

      Vielleicht wäre eine neue CH-Linkspartei sogar gut. Eine, die sich ganz klar und unmissverständlich gegen den EU-Beitritt positioniert und sich von linker Seite her den Ängsten und Sorgen der einfachen Leute annimmt. Diese hätte jedoch mit freien Blogerinnen nichts zu tun, sondern müsste meiner Ansicht nach einen wirklich eingängigen Namen haben. Ich würde sie LIB nennen (ausgeschrieben L_inggs I_sch B_esser). Wir zwei könnten dann das Doppel-Präsidium bilden. Frau Freitag dürfte in den Vorstand.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 11.11.2016 19:11
      Highlight B.W.
      einverstanden, vorallem....> "...und sich von linker Seite her den Ängsten und Sorgen der einfachen Leute annimmt."
      Das Praesidium ueberlasse ich Ihnen, ich wuerde mich eher als 'Ghoastthinker' im Hintergrund betaetigen, und Frau F. duerfte doch immerhin als fotografierende Hauptberaterin, v.a. den 'burnout' Gefaehrdeten zur Seite stehen.
      0 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 12.11.2016 14:33
      Highlight Hypothetisch: Frau Freitag könnte ev. eine wichtige Rolle einnehmen. Sie könnte dafür zuständig sein, zu verhindern, dass allenfalls zur LIB überlaufende Salon-Linke aus den Städten bei uns keinen Schaden anrichten können, damit wir nicht innert kurzer Zeit dieselben Zustände haben wie die SP, die den Draht zu den einfachen Leuten seit längerer Zeit nicht mehr findet.

      Ich bin mir aber überhaupt nicht sicher, ob Frau Freitag da mitmachen würde. Denn sie ist den Salon-Linken eher mehr zugetan als den einfachen Leuten, und ob sie je den Draht zu Letzteren finden würde, ist deshalb nicht sicher.
      1 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 08.11.2016 14:42
    Highlight Menschen, die als (Familien)Verbund beschliessen, dass jemand nicht in "ihre" Familie passt, sollte man nicht einladen. Was sind das für Menschen, die ihrem eigenen Sohn, Bruder, Neffe und Enkel nicht zutrauen, dass er schon die Richtige heiratet.
    38 1 Melden
  • ShadowSoul 08.11.2016 12:20
    Highlight Oder ihr heiratet einfach, lädt sie ein und dann, wenn sie euch alles versauen, heiratet ihr nochmals. Irgendwo, nur ihr 2, an einem wunderschönen Ort weit weit weg :)
    5 25 Melden
  • OkeyKeny 08.11.2016 05:02
    Highlight Nur einladen, wenn du weisst, dass sie nicht kommen. Hehehe ;)
    35 3 Melden
  • Butter 07.11.2016 22:54
    Highlight Ladet sie ein. So beweist ihr Grösse und könnt euch nichts vorwerfen. Und wer weiss, vielleicht haben sich die Wogen ja geglättet? Wenn sie nicht kommen, dann haben sie selbst gewählt und beweisen wenig Anstand. Denk daran, dass sie trotzdem die Eltern deines Mannes sind. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem ihr mit ihnen an einen Tisch sitzen müsst (Erbschaft).
    41 16 Melden
    • Nguruh 08.11.2016 10:26
      Highlight Bei einer Erbschaft muss man im Normalfall nicht mit den Eltern an den Tisch sitzen... meistens sind sie Erblasser...
      31 3 Melden
    • Butter 08.11.2016 11:29
      Highlight @Nguruh es gibt einige Gründe, warum man wieder mit seiner Familie "an einen Tisch sitzen muss". Logisch kann man dies auch via Anwalt/Notar und Schriftverkehr lösen, aber das würde ich nicht empfehlen. Der Todesfall eines Elternteils oder des Sohnes ist nur ein Beispiel. Es kann aber auch sein, dass Eltern oder Sohn zum Pflege- oder Sozialfall werden. Als Verwandte 1. Grades hängt man da mit drin. Verwandtschaft bleibt nun mal bestehen, auch wenn man sie nicht mehr will. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem Kontakt wieder notwendig ist.
      16 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.11.2016 20:49
      Highlight Nun, das mit der verwandtenunterstützung trifft nur bei sehr hohen Einkommen zu! Normalgutverdienende müssen sich da keine Sorge machen!

      Ich würde nur mir gutgesinnte Gäste einladen... Soll ja ne tolle Sause sein...
      .
      3 0 Melden
  • pamayer 07.11.2016 22:29
    Highlight Auf jeden Fall nur einladen, wer es wirklich wert ist. Alle pflichteinladungen bleiben eine Pflichtübung.

    Alles Gute dem Paar!
    39 3 Melden
  • Bruno Wüthrich 07.11.2016 21:25
    Highlight Müssen tut man nichts. Es steht nirgendwo geschrieben, dass die Familie eingeladen werden muss. Aber soll man? Eine gute und auch wichtige Frage! Es nicht zu tun, ist zumindest heikel. Denn dies (und nicht etwa das blöde Gerede zuvor) dient später als Grund für den Bruch. Und wie von Jojodeli richtigerweise angetönt, kann bereits die Einladung der Versöhnung oder der Annäherung dienlich sein, was - auch wenn dies wohl nicht alle so sehen - sicher eher ein Vorteil als ein Nachteil sein wird.

    Aber wenn die Situation sowieso hoffnungslos «verkachelt» ist, und das Fest darunter leiden würde...
    28 4 Melden
  • humpfli 07.11.2016 21:16
    Highlight Ich würde sie nur einladen, wenn ich mir sicher wäre, dass sie sich an diesem Tag zurückhalten können und nicht nörgeln. Sobald ich aber Zweifel daran hätte, würde ich sie nicht einladen. Der Hochzeitstag soll ein schöner Tag sein, den wollte ich mir nicht zerstören lassen.
    39 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.11.2016 17:59
    Highlight Lieber Menschen einladen die Sie so mögen wie Sie sind - die freuen sich :) Alles Gute!
    49 3 Melden
  • TanookiStormtrooper 07.11.2016 17:55
    Highlight Sarkasmus? 😉

    PS: Warum ist Frau Freitag plötzlich wieder 40! ?
    Hab ich zu früh gratuliert? Altert sie nicht...?
    32 1 Melden
    • JoJodeli 08.11.2016 12:25
      Highlight Ich dachte wir Frauen altern sowieso nicht, sondern werden nur weiser und reifer... oder so ;)
      6 0 Melden
  • JoJodeli 07.11.2016 16:33
    Highlight Klar, auf jeden Fall einladen. Sie kommen sowieso nicht und man selber steht gut da. Oder es gibt der Familie einen Anlass sich zu versöhnen. Win win mit ein Augenzwinkern 😉
    76 1 Melden
    • Hoppla! 08.11.2016 07:01
      Highlight Mit der Gefahr, dass die Stimmung der Fete gedrückt wird? Nee. Verwandschaft verpflichtet zu rein gar nichts!
      14 6 Melden
    • JoJodeli 08.11.2016 09:11
      Highlight Schon klar, darum das Augenzwinkern. Muss jeder für sich selber entscheiden und dann aber auch dazu stehen und es nicht bereuen. Heiraten kann man auch nur zu zweit... mühsam sind allerdings auch die geladenen Gäste welche dann an dem Fest "Mitleid" und "Verständnis" ausdrücken oder nicht informierte Gäste die nach dem Verbleib der Verwandtschaft des Bräutigams fragen. Somit sind sie auch wieder Thema am eigentlich schönsten Tag
      10 0 Melden
    • Yelina 09.11.2016 15:21
      Highlight Ich stelle mir gerade vor, wie die Schwiegermutter/der Schwiegervater oder der Schwager eine "aufbauende" Rede über die ungeliebte Braut halten könnten und sage: Nicht einladen.
      2 1 Melden

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