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Kafi, soll ich abtreiben oder nicht?

Liebe Frau Freitag, ich stehe vor der schwersten Entscheidung meines Lebens – trotz Pille bin ich schwanger geworden, die Zeit drängt. Mein Freund und ich haben bereits zwei Kinder, er möchte partout kein weiteres Kind, fühlt sich zu alt dafür, meint, er hätte keine Nerven ... Ich wollte auch keine weiteren Kinder, aber eine Abtreibung kann ich mir so überhaupt nicht vorstellen. Ich habe so Angst, dass ich damit nicht klar kommen werde. Bis Donnerstag muss ich entscheiden. Was soll ich nur tun? Anna, 37

20.03.17, 11:40

Liebe Anna

Sie sind in einer schwierigen Lage und ich kann Ihnen sehr gut nachfühlen. Ihr Kopf und Ihr Herz spielen verrückt, von Ihrem Bauch ganz zu schweigen.

Damit Sie etwas Ruhe gewinnen können, sollten Sie zuerst einmal tief durchatmen. Das mag zu simpel klingen, aber wenn wir unter Druck geraten, dann atmen wir nicht mehr richtig. Und wenn wir nicht richtig atmen, können wir keinen klaren Gedanken fassen. Darum: Langsam ein und ausatmen. Bis tief in den Bauch hinein. 10 Mal.

Was Sie tun sollen, können nur Sie allein entscheiden. Selbst dann, wenn der Kindsvater auch mit der Kinderbetreuung konfrontiert ist, mit den Folgen der Abtreibung muss die Frau umgehen können. Ich habe darüber bereits eine sehr ausführliche Antwort geschrieben, die sehr vielen Frauen in Ihrer Situation geholfen hat. Weil meine Antwort hier genau gleich ausfallen würde, verlinke ich ausnahmsweise einen alten Text. Ich hoffe, dass diese auch Sie bei der Entscheidung etwas unterstützen wird.

Ich wünsche Ihnen alles Liebe und ganz viel Kraft. Ihre Kafi

PS: Ich publiziere diese Antwort auf all meinen Kanälen gleichzeitig und hoffe, dass meine Antwort Sie rechtzeitig erreicht.

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Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • mia83 24.03.2017 13:51
    Highlight Die Einstellung des werdenden Vaters sollte nie ein Grund zu einer Abtreibung sein.
    7 10 Melden
  • JoJodeli 23.03.2017 13:09
    Highlight Keine Frau muss diese Entscheidung ganz alleine durch machen. Es gibt in jedem Kanton hervorragende Beratungsstellen inklusiver psychologischer Betreuung für solche Fälle. Da wird der Partner auf Wunsch auch miteinbezogen. Sollte man sich für eine Abtreibung entscheiden, so gibt es auch gute Nachbetreuungsstellen. Die Frauenärzte haben diese Adressen und auch alle Spitäler. So eine Situation überfordert viele Frauen, um so wichtiger ist eine professionelle Begleitung. Ich wünsche der Familie viel Glück und egal wie sie sich entscheiden, dazu stehen und es ohne bereuen durch ziehen
    10 0 Melden
  • Lapos 22.03.2017 20:17
    Highlight Ehrlich gesagt, würde meine freundin mir gestehen dass sie darunter leiden könnte, würde ich raten das kind nicht ab zu treiben. Schliesslich, war ich mit verantwortlich. Ich könnte es ihr schlicht nicht antun.
    21 1 Melden
  • Tikvaw 22.03.2017 18:03
    Highlight Praktisch jedes Spital in der Schweiz, bietet zu diesem Thema psychologische Beratung mit ausgebildetem, medizinischen Fachpersonal an.
    Ist meiner Meinung nach ein besserer Ort um Hilfe zur Entscheidungsfindung zu erhalten, als von einer selbsternannten "Coacher". Welche für "einfachere" Dingen, sicherlich auch ihren Platz hat.
    24 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.03.2017 17:53
    Highlight Frage dein Herz. Ist da Liebe. Mache es nicht!
    4 14 Melden
  • Ökonometriker 22.03.2017 07:08
    Highlight Mich stört an der ganzen Abtreibungsdiskussion wie sehr noch manche Leute der Frau Schuldgefühle einreden möchten - und wie viele Frauen in unserem Kulturkreis noch Schuldgefühle wegen einer Abtreibung haben.

    Egal wie sich Anna entscheidet: ich wünsche ihr, dass ihr Umfeld sie unterstützt und sie den Entscheid aus Zuversicht (mehr Kapazitäten für bestehende Kinder oder ein weiteres Mal das Erleben von Mutterglück) treffen kann.
    Und nicht aus Schuld und falsch verstandenem Pflichtgefühl (mein Mann will nicht / wenn ich abtreibe bin ich ein schlechter Mensch). Angst ist ein schlechter Ratgeber.
    31 1 Melden
  • pedrinho 21.03.2017 14:40
    Highlight Das "traurige" an der frage finde ich, dass man diese oeffentlich stellen und diskutieren will/muss. Dabei ist es ein "problem" welches alleine von den betroffenen und dort vor allem von der frau entschieden werden sollte.

    Sie sollte/muss entscheiden bei welchem weg sie fuer sich eine bessere zukunf sieht. Und die mehr oder weniger "guten ratschlaege" einfach ignorieren.

    17 9 Melden
    • Pasionaria 22.03.2017 00:47
      Highlight Pedrinho
      Und wie Recht Sie haben!
      Von Anfang an dachte ich, wieso man (frau) ueberhaupt ein solch intimes Thema der Oeffentlichkeit preisgibt. Wurde die Betroffene dazu befragt?
      2 14 Melden
    • Anam.Cara 22.03.2017 07:16
      Highlight Es soll Menschen geben, die ihre schwierigsten Entscheidungen gerne so breit wie möglich abstützen. Diese Frau wendet sich an Menschen, die i ihren Augen weise oder sonst wie kompetent sind. Damit bekommt sie ein ganz breites Spektrum von Begründungen und Handlungsoptionen. Oder auch nur die Bestätigung ihrer eigenen Überlegungen.
      Viele Frauen funktionieren so. Nur wenige Männer versthen das.
      Und ja, das Thema gehört an die Öffentlichkeit. Immer wieder. Damt wir alle die Entscheidung diese Frauen ein bisschen mittragen könne.
      18 2 Melden
    • Pasionaria 22.03.2017 08:17
      Highlight Anam.Cara
      und wo bleibt dabei der Ehemann, auf der Strecke?
      1 12 Melden
    • pedrinho 22.03.2017 12:52
      Highlight @anam.cara "...Öffentlichkeit. Immer wieder. Damt wir alle die Entscheidung diese Frauen ein bisschen mittragen könne."

      ziemlich scheinheilig, am ende steht sie alleine da, wie auch immer ihre entscheidung ausfaellt.

      Das einzige, was oeffentlich diskutiert werden sollte, ob die meisst alten maenner, volksvertreter. "gutmenschen" ueberhaupt das recht haben vorzuschreiben ob nun eine frau darf oder nicht.

      Ich fuer meinen teil trage gerne mit, dass sich die frau (jede) frei von moral, gesetz und geschellschaftlicher norm fuer oder gegen eine abbruch entscheiden darf/kann.
      8 1 Melden
    • Maracuja 22.03.2017 19:18
      Highlight @Pasionaria: und wo bleibt dabei der Ehemann, auf der Strecke?

      Schwierige Frage! Gilt der Anspruch "Mein Bauch gehört mir", nur wenn Frau abtreiben will und Mann dagegen ist? Oder gilt er auch, wenn Frau, das Kind behalten will und Mann für eine Abtreibung ist? Ich kenne mehrere ähnliche Fälle, in denen die Frau, sich für eine Abtreibung entschieden hat, um den Mann nicht gegen seinen Willen zum Vater zu machen und die Beziehung bald nach der Abtreibung zerbrochen ist.
      9 0 Melden
    • Pasionaria 23.03.2017 00:11
      Highlight Maracuja
      ...... es geht mir lediglich darum, dass der Partner nicht von der Entscheidung, welcher auch immer, verbannt.....wird. (Dieses Wort scheint bei uns beiden heute omnipraesent...., leider!)

      'Wem gehoert der Bauch' - diese lapidare Frage kann ich schon gar nicht mehr hoeren. Traurig, wenn man solch gravierende Fragen, Frau ebenso wie Mann betreffend, auf einen 'Bauch' reduziert.
      0 5 Melden
  • Butter 21.03.2017 13:21
    Highlight In einer sexuell aktiven Partnerschaft und Ehe muss man einander vertrauen können. Anna und ihr Mann haben für sich gemeinsam beschlossen, keine Kinder mehr zu wollen. Annas Mann verlässt sich hierbei auf ihr Wort. Nun ist sie schwanger und überlegt sich, ihr Wort zu brechen und ihren Mann dazu zu zwingen, erneut und gegen seinen Willen Vater zu werden. Für mich wäre das so ein massiver Vertrauensbruch, dass ich die Beziehung ernsthaft in Frage stellen würde. Genau so, wie wenn mein Partner mir zusichert, dass er auch ein Kind will und bei einer Schwangerschaft auf einmal Zweifel äussern würde
    13 62 Melden
    • Catnip 21.03.2017 15:18
      Highlight Weil Unfälle trotz Verhütung ja nicht mehr passieren, wenn man es ganz fest verspricht, oder wie?

      Keine Kinder mehr zu wollen und bei ungewollter Schwangerschaft tatsächlich abzutreiben sind zwei gänzlich verschiedene Entscheidungen. Und die Zweitere fällt nicht plötzlich superleicht nur weil man sich für die Erste entschieden hat.
      54 2 Melden
    • Arutha 21.03.2017 15:31
      Highlight Und warum haben Anna und ihr Mann keine Massnahmen ergriffen, dass diese Situation definitiv nicht eintrifft? Eine Vasektomie wäre relativ einfach und sehr sicher.
      Sie wollten keine Kinder und somit auch keine Schwangerschaft. In dieser Situation die ganze Schuld auf die Frau schieben zu wollen, ist weder fair noch hilft es ihr in der Entscheidung.

      Eine alternative Lösung zum Abbruch der Schwangerschaft könnte eine Adoptionsfreigabe sein, wenn sich das Paar am Ende der Schwangerschaft immer noch sicher ist, das Kind nicht zu wollen. Keine einfache Entscheidung.
      30 3 Melden
    • Emma Jones 21.03.2017 17:10
      Highlight Wow Haustierhalter sind echt Fanatiker. Das eigene Kind soll man ohne mit der Wimper zu zucken abtreiben. Aber wehe man bezahlt der Katze keine Chemotherapie!
      21 4 Melden
    • Butter 21.03.2017 18:31
      Highlight @Emma Jones
      Niemand treibt ein Kind "ohne mit der Wimper" zu zucken ab. Ich habe auch nie behauptet, dass ich ein Kind abtreiben würde.
      Seinen Ehemann dazu zu zwingen Vater zu werden, finde ich einfach falsch. Ich möchte meinem Parter zu 100% vertrauen und ansonsten möchte ich keine Kinder mit ihm gross ziehen. Anscheinend interessiert hier aber niemand, was mit der Paarbeziehung passiert und wie es dem Ehemann dabei geht. Ist sicher super für das Kind....
      Hey, aber nice one-du musstest ziemlich tief in meiner Kommentarkiste wühlen, bis du den gefunden hast.
      6 21 Melden
    • Arutha 21.03.2017 18:49
      Highlight Der Ehemann wird ja nicht gezwungen. Du tust so, als sei es der Wunsch der Frau gewesen schwanger zu werden. Dies ist jedoch nicht der Fall.
      Das Paar hat sich für eine Verhütungsmethode entschieden die nicht 100% sicher ist und ist mit dem Sex das kleine Restrisiko einer Schwangerschaft eingegangen. Dieser eher unwahrscheinliche Fall ist nun eingetreten. Da nun zwingen und Wortbruch zu sprechen ist eine masslose Falschdarstellung der Situation. Aber im Zeitalter von alternativen Fakten scheint dies der Normalfall zu werden.
      30 2 Melden
    • Emma Jones 21.03.2017 19:06
      Highlight Naja wir hatten damals eine Diskussion. Da ich nicht so viel schreibe, musste ich eigentlich überhaupt nicht wühlen.
      Aber zum Thema, was bleibt denn ausser den Ehemann dazu zu zwingen oder abzutreiben?
      6 2 Melden
    • Butter 21.03.2017 21:46
      Highlight Eine Adoption wäre evtl eine Lösung. Aber nicht jedes Paar hat die Kraft dazu. Schliesslich bleibt eine Schwangerschaft nicht unbemerkt und wirft Fragen nach dem Verbleib des Kindes auf. Ich stelle es mir auch schwierig bis unmöglich vor, das Kind nach der Geburt aus den Armen zu geben.
      Sie sollte die Entscheidung aber auf jeden Fall mit ihrem Mann treffen. Wenn sie das Kind unbedingt behalten will, dann muss sie mit ihm reden. Mit ihm und nicht mit Frau Freitag oder uns. Sie ist mit ihm verheiratet und es ist deren beiden Kind. Nicht unseres.
      6 10 Melden
    • Emma Jones 22.03.2017 07:59
      Highlight Sie hat es doch mit ihrem Freund besprochen. Er will partout nicht, die Zeit drängt, sie muss sich entscheiden. Wenn man ein bisschen Einfühlungsvermögen hat, kann man gut nachvollziehen, dass man sich in einer solchen Situation Rat von aussen holt, was ja den Dialog mit dem Freund überhaupt nicht ausschliesst oder beeinträchtigt. Sie muss danach mit der Entscheidung leben. Also soll sie es sich auch gut überlegen dürfen, ohne dass man ihr deswegen Wort- und massiven Vertrauensbruch vorwirft.
      14 0 Melden
    • Yoshuan 23.03.2017 23:37
      Highlight mit einem abbruch muss nur sie alleine leben, bzw alles alleine tragen. mit dem behalten tragen beide gleich viel, weil ja beide das nicht geplant haben..
      0 1 Melden
    • Butter 24.03.2017 09:42
      Highlight Ein Abbruch ist auch für den Kindsvater eine Belastung. Ein Freund hat sehr darunter gelitten, als seine Ex ihr gemeinsames Kind abgetrieben hat. Wieso ignoriert man eigentlich die Meinung des Kindsvaters so konsequent? Das Kind ist zwar im Bauch der Mutter, aber zur Hälfte das Kind es Vaters. Trotzdem geht es immer nur darum, was die Frau will. Der Vater muss es einfach hin nehmen. Ich finde das einfach nicht richtig.
      1 1 Melden
    • Catnip 24.03.2017 15:11
      Highlight Weil die Frau das Kind für neun Monate in ihrem Körper austragen muss. Eine Schwangerschaft hat sehr grosse, nicht selten gefährliche körperliche/psychische Auswirkungen und es kann zudem auch nach der Geburt noch weitreichende gesundheitliche/psychische Folgen haben (erst recht wenn sie das Kind gar nicht bekommen wollte). Mal davon abgesehen dass auch heute noch Frauen bei der Geburt sterben. Deswegen sollte immer die Frau das letzte Wort haben. Das heisst nicht, dass sie die Meinung ihres Partners nicht in Betracht ziehen soll, aber die Entscheidung muss allein bei ihr liegen.
      7 1 Melden
    • Capitan 26.03.2017 19:31
      Highlight Es ist nicht ganz zutreffend hier einen Vertrauensbruch zu vermuten.
      Aber es stimmt schon, dass die Beziehung zu ihrem Mann ernsthaft in Frage gestellt ist.
      Indem sie in Betracht zieht, die ungewollte Schwangerschaft nicht abzubrechen, widerruft sie die bis anhin gültige und einmütige Übereinkunft, keine weiteren Kinder haben zu wollen.
      Eine Abmachung von derart grossem Einfluss auf das Leben beider Ehepartner zu brechen, rechtfertigt die Auflösung dieser Beziehung.
      Es ist also gut möglich, dass sie sich nicht für oder gegen die Abtreibung, sondern zwischen Kind und Ehemann entscheiden muss.
      2 1 Melden
  • Noeldi18 21.03.2017 08:41
    Highlight Liebe Anna

    Meine Frau und ich mussten über 20 Jahre warten, bis wir dank einer Schweizer Adoption Eltern eines wunderbaren Mädchens wurden. Wir sind der Mutter und dem Vater dieses Kindes von ganzem Herzen dankbar für ihre mutige Entscheidung! Ich möchte auch sie ermutigen, die Freigabe zur Adoption in Betracht zu ziehen. Das Kind würde sicher auch zu ganz tollen Eltern kommen - wie ihr es ja bereits seid - und die Beratung der Fachstelle ist sehr professionell und unterstützend. Für diese wichtige Entscheidung wünsche ich dir Anna viel Kraft und einen inneren Frieden.
    38 5 Melden
  • Pasionaria 20.03.2017 23:05
    Highlight Lukas Blatter
    Entschuldigen Sie, da off topic.
    Aber koennten Sie ev. Frau Freitag fragen, welche Kriterien es braucht, um von ihr auf eine hoeflich gestellte Frage (mind. 10 x gleich hoeflich gestellt :-)), eine Antwort zu erhalten.
    Sie will und will es mir einfach nicht verraten. Hingegen antwortet Sie umgehend auf (hoch verdiente) Komplimente an ihre Adresse.
    Danke
    7 15 Melden
    • Lukas Blatter 21.03.2017 00:04
      Highlight @Pasionaria: Da kann ich Ihnen wohl auch nicht weiterhelfen 😕 Aber über das Kontaktformular auf Kafis Blog dürfen Sie bestimmt auch mal eine Frage deponieren, die Kafi Freitag dann nicht gleich öffentlich beantwortet. Und vielleicht – wer weiss, mit etwas Glück – antwortet Sie Ihnen ja hier mal 😉
      9 0 Melden
    • Pasionaria 21.03.2017 00:16
      Highlight Danke vielmals fuer Ihre Antwort.
      Nun unter 'Glueck' stelle ich mir eigentlich etwas anderes, erhabeneres vor.

      "Aber über das Kontaktformular auf Kafis Blog dürfen Sie bestimmt auch mal eine Frage deponieren..."
      darf ich das wirklich? Welch grosses Privileg....
      Wie konnte ich auch diesem Glueck bis jetzt fernbleiben? :-)
      Danke sonst geht es mir gar nicht so schlecht!

      7 13 Melden
    • Spooky 21.03.2017 19:31
      Highlight @Pasionaria
      Vielleicht antwortet Kafi nicht, weil sie gar nicht mehr weiss, was du eigentlich wissen wolltest. Ist ja schon lange her.

      Frag doch einfach noch einmal! Vielleicht antwortet sie. 😂
      12 3 Melden
  • Gohts? 20.03.2017 20:29
    Highlight Eigentlich egal, was ich hier schreibe. Der Kommentar wird sowieso wieder gelöscht, gäll @kafi?
    5 26 Melden
    • Lukas Blatter 20.03.2017 20:45
      Highlight @Gohts?: Nein, aber konstruktive Kommentare schalte ich umso lieber frei 😉 ! Also hopp, an die Tasten, und bitte etwas Themenbezogenes.
      31 2 Melden
    • kafi 20.03.2017 21:35
      Highlight ich lösche eh nix weil ich die Kompetenz dazu nicht habe, Sehe die Kommentare erst, wenn sie freigeschaltet sind.
      35 1 Melden
  • OkeyKeny 20.03.2017 19:57
    Highlight Es gibt Gründe, weshalb man Föten abtreiben darf. Klar sollte eine Abtreibung durch Verhütung verhindert werden, aber - es wurde verhütet, absolut nicht Ihr Fehler, dass Sie also trotzdem schwanger wurden.
    26 8 Melden
  • Spooky 20.03.2017 19:21
    Highlight @Anna
    Also wenn dir die Entscheidung derart schwer fällt, dann würde ich sagen: Im Zweifel für den Angeklagten.

    In diesem Fall ist der Angeklagte der Fötus.

    Aber es ist brutal: Du musst selber wissen.

    Aber trotzdem: keine Angst, es kommt schon richtig.
    15 18 Melden
    • Pasionaria 20.03.2017 23:01
      Highlight Selten bloeder Mist von Dir, Spooky:
      "In diesem Fall ist der Angeklagte der Fötus."
      Vorallem nehme ich an, dass es sich bei Anna noch um ein Embryo (Fruehstadium) und noch nicht um ein Foetus handelt!
      Anna's Situation ist deshalb so schwierig, weil es Argumente fuer beide Handlungs-, resp. Nichthandlungsweisen gibt.
      Ganz pers., was zum Glueck nicht zaehlt, sehe ich in ihrer Situation das Abtreiben als langfristig viel befriedigendere Loesung, da fuer alle stimmend.
      Nur Sie alleine kann es wissen, ganz alleine entscheiden hingegen, finde ich dem Partner gegenueber als auch nicht besond. fair.
      8 10 Melden
    • Spooky 21.03.2017 00:06
      Highlight @Pasionaria
      "Vorallem nehme ich an, dass es sich bei Anna noch um ein Embryo (Fruehstadium) und noch nicht um ein Foetus handelt!"

      Du legst jedes Wort auf die Goldwaage. Was für ein Erbsenzähler du bist!
      ______________

      "Ganz pers.(.....) sehe ich in ihrer Situation das Abtreiben als langfristig viel befriedigendere Loesung, da fuer alle stimmend."

      Woher willst du wissen, was für das Kind stimmt?
      9 9 Melden
    • Pasionaria 21.03.2017 19:50
      Highlight Erbsenzaehler? Wie bitte?
      Fuer mich macht es einen riesengrossen, ja entscheidenden Unterschied, ob es sich um ein Embryo oder ein Foetus handelt, Entschuldigung!
      Ob es sich um einen Zellhaufen oder um ein sich zu entwickeln beginnendes Lebewesen handelt! Fuer Dich nicht?
      "Woher willst du wissen, was für das Kind stimmt?"
      Sprich mir beim Embryo bitte einfach noch nicht von > Kind!
      Aus welcher fundamental-religioeser Sicht schreibst denn Du in dieser Sache?

      Aber wie gesagt, Anna wird selbst entscheiden muessen, hoffentlich im Einklang mit ihrem Partner. Wuensche ihr von Herzen nur das Beste.
      7 7 Melden
    • Spooky 21.03.2017 20:00
      Highlight "...hoffentlich im Einklang mit ihrem Partner."

      ...und hoffentlich auch im Einklang mit ihrem Kind.

      (so habe ich das gemeint)

      Aber weil sie das Kind nicht fragen kann, muss sie ganz allein selber entscheiden. Das ist brutal.

      Aber sie wird sich richtig entscheiden, da bin ich überzeugt. Bauchgefühl.
      3 4 Melden
    • Pasionaria 21.03.2017 21:42
      Highlight ....Bauchgefuehl und ihren Ehemann hoffentlich miteinbeziehend!!
      2 6 Melden
    • Spooky 21.03.2017 23:07
      Highlight Nein, den Freund kann sie getrost vergessen. Der hat sich ja gegen das Kind entschieden. Der ist ihr keine Hilfe. Der fühlt sich zu alt und hat keine Nerven...

      Sie muss ganz allein entscheiden. Für sich und das Kind.
      13 3 Melden
  • Zeit_Genosse 20.03.2017 18:48
    Highlight Die Angst mit einem Abbruch nicht klar zu kommen ist grösser als der ursprüngliche und beidseitige Wunsch zu den bestehenden Kindern kein weiteres Kind aufzuziehen. Wenn wir es jetzt von der Freude her sehen, ist da ein Bild das ihnen mehr Freude bereitet. Zu viert mit einem Neugeborenen, also zu fünft, oder zu viert bleiben? Würden sie es bereuen nur zu viert gelebt und alt geworden zu sein? Ein Abbruch ist einschneidend für eine Mutter, aber muss kein Unglück sein. Und eine lebendige Überraschung ist auch keine Katastrophe. So oder so, eine partnerschaftliche Entscheidung wäre gut.
    28 2 Melden
  • stadtzuercher 20.03.2017 17:49
    Highlight Ein Kind ist nicht nur das Kind der Mutter, sondern auch eines Vaters (etwas seltsam, dass wir darüber im 2016 noch diskutieren müssen).
    Insofern spielt auch die Meinung des Vaters eine Rolle. Die Jungliberalen in Schweden haben konsequenterweise auch schon ein Abtreibungsrecht des Vaters gefordert (male abortion). Dass der Vater sich zumindest der finanziellen Forderungen verwehren kann, im Falle einer ungewollten Schwangerschaft (dürfte hier ja zutreffen).

    -

    Dies ist natürlich ein politischer Beitrag, betrifft nicht die persönliche Situation von Anna.
    45 24 Melden
    • lilie 20.03.2017 21:07
      Highlight @stadtzuercher: Das ist für mich ein ganz neuer Gedanke.

      Einerseits verstehe ich den Gedanken, dass der Mann mitreden dürfen muss, da er schliesslich bezahlen muss.

      Andererseits graut es mir bei der Vorstellung, dass eine Frau abtreiben muss, weil der Vater das Kind nicht will.

      Vielleicht wäre ein Kompromiss gut: Der Vater darf das Kind bei einer ungewollten Schwangerschaft ablehnen. Wenn die Mutter das Kind trotzdem bekommen will, muss sie auf die Alimente vom Vater verzichten. Dafür bekommt er aber auch kein Besuchsrecht.

      Weiss aber nicht, ob das funktionieren würde.
      19 5 Melden
    • Rendel 20.03.2017 21:44
      Highlight Wer keine Kinder will und auch nicht zahlen, falls die Frau doch schwanger wird und sie das Kind behalten möchte, soll halt nicht vögeln. Das wäre Erwachsen sein.
      40 6 Melden
    • Bruno Wüthrich 20.03.2017 22:00
      Highlight Vielleicht noch erwähnenswert: Die Liberale Volkspartei in Schweden, zu welcher die Jungliberalen gehören, hat etwas über fünf Prozent Wähleranteil. Das ist etwas mehr als die GLP in der Schweiz. Die Jungliberalen werden also keine grosse Rolle spielen.

      Wichtig: Nicht einmal die Mutterpartei geht in dieser Frage mit ihrer Jugend einig. Mit andern Worten: Fordern kann man vieles. Es findet sich immer jemand, der das unterstützt.

      Die Jungliberalen in Schweden fordern auch die Legalisierung von Inzest und Nekrophilie (= Sex mit Leichen).
      16 1 Melden
    • Macke 20.03.2017 23:07
      Highlight Ein Mann kann ein Kondom benutzen oder sich unterbinden lassen, wenn er keine Kinder möchte. Eine Vasektomie kann unter Umständen rückgängig gemacht werden. Tut er das nicht, trägt er die Verantwortung mit. Punkt.
      Zur Frage selbst: Ich finde es unangebracht, hier die Moralkeule hervorzuholen. Sie bezieht die Wünsche ihres Partners in ihre Fragestellung mit ein. Das reicht. Da braucht man nicht noch mehr Menschen, die mit Moral argumentieren.
      31 4 Melden
    • lilie 21.03.2017 06:34
      Highlight @Rendel und Macke: Ich wundere mich über euren moralischen Zeigefinger. Natürlich darf ein Mann auch dann vögeln, wenn er aktuell gerade keine Kinder will!

      Es gibt x Gründe, warum ein Mann gerade keine Kinder möchte (noch in Ausbildung, unsicheres Einkommen, fühlt sich nicht bereit, falsche Frau für Kinder etc.). Deswegen muss er weder enthaltsam leben noch sich gleich sterilisieren lassen.

      Verhüten muss er allerdings.

      Das gleiche Recht hat auch jede eine Frau (und sie hat die gleiche Pflicht).

      Unfälle passieren aber auch mit Verhütung. Und dann muss man eine Lösung finden.
      15 6 Melden
    • Rendel 21.03.2017 09:57
      Highlight Es ging mir um das Abtreibungsecht des Vaters und der finanziellen Verwehrung, die Stadtzürcher anführte. Jeder weiss doch, dass auch wenn man verhütet auch mal ein Kind zeugen kann. Es ist schlussendlich die Entscheidung der Frau, ob sie abtreibt oder nicht, sie muss mit einer Abtreibung leben. Da sollte nicht noch mehr Druck entstehen. Die Entscheidung ist für die meisten Frauen schon schwer genug.
      17 2 Melden
  • Capitan 20.03.2017 14:07
    Highlight Es ist eines der grossen Dilemmata,
    bei denen man, so oder so, leider,
    trotz aller Gründe tiefes Inventar,
    auf Dauer nie ganz kommt aus dem Schneider.
    Dann kommt und geht der Zweifel, ob's gut war.
    21 7 Melden
  • Bruno Wüthrich 20.03.2017 13:16
    Highlight Liebe Fragestellerin, ich bin wahrlich kein Experte. Doch ich möchte Ihnen etwas zu bedenken geben:

    Es ist ja unstrittig, dass eine Abtreibung für viele Frauen eine grosse seelische Belastung mit sich bringt, die zum Teil ein ganzes Leben lang anhält. Sie sind bereits Mutter zweier Kinder. Denen müssen Sie trotz dieser seelischen Belastung weiterhin gerecht werden. Es könnte möglicherweise sehr viel einfacher sein, drei Kinder ohne seelische Belastung zu meistern statt zwei Kinder mit.

    Bitte bedenken Sie das, bevor Sie sich unglücklich machen. Wer zwei Kinder «meistert», schafft auch drei.
    76 75 Melden
    • Wehrli 20.03.2017 14:46
      Highlight Wieso nicht gleich vier oder fünf? Halt so chli Katholik, "Sie hat sich füllen lassen, jetzt soll sie noch Moralin schlucken"
      35 73 Melden
    • Alex_Steiner 20.03.2017 14:58
      Highlight Blödsinn. Welche "seelische Belastung"? Nur Leute wie du belasten sie. Ihr redet ihr Schuldgefühle ein. Ein Fötus kann ohne bedenken abgetrieben werden.

      Ausserdem würd ich sie als Mann verlassen, wenn sie einfach so bestimmt ein weiteres Kind haben zu wollen. Aber eine Scheidung gibt sicher keine "seelische Belastung".
      51 150 Melden
    • béast 20.03.2017 15:16
      Highlight @A_S: glücklich die frau, die im falle einer solchen entscheidung einen mann und nicht sie an ihrer seite weiss.

      das ist nicht als votum fürs 'behalten' auszulegen.
      76 7 Melden
    • Lady Shorley 20.03.2017 16:05
      Highlight Oje Herr Steiner, damit beweisen Sie so gar kein Einfühlungsvermögen!! Ihre Aussage ist durchweg absolut egoistisch, kurzsichtig und arrogant!
      Die seelische Belastung kommt nicht von aussen, sondern von innen!
      Eine Aussage wie "ich würde sie als Mann verlassen" disqualifiziert sie zudem in jeglicher Hinsicht! Ich finde keine Worte um Ihnen zu beschreiben, wie unfassbar wütend mich Ihr Kommentar macht!
      101 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 16:18
      Highlight @ Steiner: von einem Mann wie Ihnen hätte sich die gute Anna erst gar nicht berühren lassen.

      Und nur weil er abhauen würde, kann er sich nicht der (finanziellen) Verantwortung entziehen.

      Liebe Anna: tun Sie das was Sie für richtig halten. Und das mit deren Konsequenzen Sie den Rest Ihres Lebens ohne schlechtes Gewissen leben können.
      31 8 Melden
    • Alex_Steiner 20.03.2017 17:13
      Highlight Sie will ja auch kein Kind mehr. Und nur weil es Leute wie euch gibt hat sie ein Problem. Ihr redet ihr ein das eine Abtreibung etwas schlimmes ist. Was es nicht ist.

      Und warum wäre der Mann bei einer Scheidung der Böse? Frau sagt sie will kein Kind, Mann sagt er will kein Kind. Und dann wenn etwas passiert dreht sie das Messer im Rücken des Mannes um und will doch nicht abtreiben. Wie kann man so einen Verrat hinnehmen?
      18 62 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 17:37
      Highlight Hätte der Mann halt sich unterbinden lassen sollen.

      Es ist IHR Körper. Mit dem darf sie machen was sie will.

      Verrat ist die Tatsache, dass der Mann sie erpresst.
      55 12 Melden
    • Bruno Wüthrich 20.03.2017 17:38
      Highlight Den Reaktionen auf meinen Kommentar entnehme ich, dass ungefähr die Hälfte der Leserschaft es nicht so mit dem Bedenken (Nachdenken) hat.

      Ich habe keine Empfehlung abgegeben. Mein Post ist weder ein Statement pro noch contra Abtreibung. Ich finde einfach die Situation der Fragestellerin speziell. So, wie sie fragt, könnte sie eine sein, die hinterher von grossen seelischen Qualen befallen wird. Darunter würde auch der Rest der Familie leiden.

      Natürlich nicht so einer wie Alex_Steiner. Der würde noch nicht mal merken, dass es seiner Frau nicht gut geht.
      56 11 Melden
    • Wehrli 20.03.2017 20:28
      Highlight Oder einer wie Papst Wütherich, der das erwartet von der Frau, etwas Seelenheil vor dem Fegefeuer.
      7 17 Melden
    • Tartaruga 20.03.2017 20:38
      Highlight Alex_Steiner na dann kann sich Mann ja auch unterbinden lassen. Aber nein, dann ist er ja kein "echter" Mann mehr.
      Bei so einer Heuchlerei kommt mir nur das kalte Kotzen echt....
      38 4 Melden
    • Yoshuan 20.03.2017 22:03
      Highlight @steiner: ethisch ist nicht ganz das gleiche wie das moralische gewissen.
      es kann ethisch vertretbar sein, einen fötus abzutreiben -ev hat er noch keine nervenzellen? (dann wärs sogar vertretbarer als ein tier zu töten)
      trotzdem meine ich, dass das eigene moralische gewissen wichtig ist zu befolgen, egal ob dieses kulturell oder biologisch bedingt ist.
      ich für mich wüsste, dass ich weder fötus noch tier eigenhändig abtöten könnte, (wenn sie vor mir lebendig liegen würden.) daher denke ich, dass mein moralisches gewissen eine solche (auch indirekte) handlung nicht verkraften würde -auch bei...
      10 1 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 09:24
      Highlight @Zäme!: Was redest du da? Wenn ich meiner Frau sage, dass ich nicht will das sie ein Hund adobtiert. Sie mir zustimmt und am nächsten Tag einen Hund mit nach Hause bringt sag ich ihr auch - entweder geht der Hund oder ich. Das hat nichts mit dem Hund zu tun. Sondern mit der Lüge und dem Verrat. Du lässt schon alles mit dir mache ...
      2 20 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 09:54
      Highlight @Yoshuan: Also wenn du dich entscheiden müsstest zwischen ungewollten Fötus töten oder leben von 4+ Menschen zerstören würdest du das leben von 4+ Menschen zerstören. Das ist Moralisch vertrettbar?
      Du gehst davon aus, dass der ungewollte Fötus zu einem fröhlichem Kind in einer fröhlichen Familie enden wird. Was es vermutlich nicht wird.

      Und wenn du ein Bibel Zitat brauchst darfst du es gerne haben.
      Pred. 6:3-5: "Wenn einer hundert Kinder zeugte und viele Jahre lebte, bis ins hohe Alter, aber er könnte sein Glück nicht geniessen - ich müsste sagen: Glücklicher ist die Fehlgeburt. "
      1 15 Melden
    • Lady Shorley 21.03.2017 11:31
      Highlight @Alex, du machst es dir wirklich sehr sehr einfach!
      Zur einer Zeugung gehören noch immer zwei Personen! Falls ungwollt eine Schwangerschaft entsteht, dann tragen zwei Personen die Verantwortung dafür! Auch du als Vater! Der Vergleich mit dem Hund ist einfach nur daneben! Dies würde nur zutreffen, falls die Frau absichtlich die Verhütung weggelassen hat und ihren Partner darüber nicht informiert hat.
      Im vorliegenden Fall ist das ja aber nicht so.
      Und die Tatsache, dass eigentlich kein Kind mehr geplant war, macht die Entscheidung dafür oder dagegen trotzdem nicht einfacher.
      20 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.03.2017 11:33
      Highlight Ja, dann sind Sie Ihre Frau los und sie hat mit dem Hund einen mehr als würdigen Ersatz :)

      Aber der Vergleich ist etwas hohl...

      Es ist ok dass Sie für Abtreibungen sind. Aber finde das in diesem Fall hier hat nichts mit Verrat zu tun. Der Mann trägt auch eine Verantwortung.

      Abzuhauen ist eine von vielen Möglichkeiten. Aber jeder ist ersetzbar, vor allem Typen die das Weite suchen. Und Erpressung ist sowieso feige... ob bei einem Baby oder einem Hund wie in Ihrem Fall. Erpressung ist unterste Schublade.
      13 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 21.03.2017 11:37
      Highlight Lieber Alex_Steiner - vergleichen Sie jetzt tatsächlich ein Kind mit einem Hund? Wie bitteschön sollen wir Sie einschätzen? Als einen mit einer extrem beschränkten Intelligenz oder als einen mit einer abstrusen Geisteshaltung?

      Mir scheint, dass Sie ein reiner «Schönwetterpartner» sind. Wobei vermutlich immer die Partnerin für das «Wetter» zuständig ist. Und dann, wenn es einen Partner wirklich braucht (und kein «schönes Wetter» ist), sind Sie weg.

      Ich weiss schon auch, was Sie meinen. Auch ich würde nicht gerne vor Tatsachen gestellt. Doch das, was Sie da raus lassen, geht wirklich nicht!

      18 3 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 12:19
      Highlight @Zäme!: Warum glaubt ihr eigentlich das eine Scheidung gleichzusetzen mit "Abhauen" ist? Ich schreibe nicht, dass ich mich nach Mexiko absetzen würde. Sondern einfach keine intime Beziehung zu der Frau, die mich betrogen hat, will.

      Es wurde bereits dagegen entschieden. Dann ist es keine Erpressung mehr. Wenn ich jemanden Geld bezahle damit er mein Haus streicht erwarte ich das er das Haus streicht. Falls er das nicht tut will ich mein Geld zurück. Das ist keine Erpressung, sondern nur das erfüllen der abgemachten Bedingungen.

      2 14 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 12:22
      Highlight @Lady Shorley: Ich würde auch die Verantwortung übernehme – ich will einfach nichts mehr von der Frau wissen die mir in den Rücken gefallen ist. Du musst dich mal informieren was eine Scheidung ist...
      1 12 Melden
    • Lady Shorley 21.03.2017 14:31
      Highlight Alex, was wäre denn im umgekehrten Fall? du als Mann wünschtst dir Kinder und die Frau kann keine bekommen.... fühlst du dich dann auch verraten und verlässt sie? (ich rede hier bewusst von "kann keine bekommen" und nicht "möchte keine bekommen". Denn genau wie die ungewollte Schwangerschaft ist das Nicht-Kinder-Kriegen-Können in den meisten Fällen nicht gewünscht).
      14 0 Melden
    • Tartaruga 21.03.2017 14:44
      Highlight Lady Shorley bringts auf den Punkt: es wurde nicht absichtlich gehandelt, es ist, wie in den meisten Fällen, unabsichtlich passiert. Und da jeder (zumindest hoffe ich es) weiss, das Kinder durch Geschlechtsverkehr entstehen können, hat auch jeder die resultierende Verantwortung zu tragen.
      Eine Abtreibung kann nun mal nicht jeder seelisch ertragen.
      13 1 Melden
    • Yoshuan 21.03.2017 14:47
      Highlight @alex
      ich kann da nur für mich reden; das wissen, dass ich diesen fötus nicht eigenhändig töten könnte, würde mir helfen, mich positiv darauf einzustellen. (das hat nichts mit bibel zu tun- sondern mit verantwortung übernehmen für das eigene handeln/entscheiden. weiss ich, was ich da tue?)
      ich glaube auch nicht, dass 4 leben wegen einem 5. zerstört werden können. das 5. hätte es aber sicher verdient, geliebt zu werden!
      sicher müsste überlegt werden, wie die familie inkl. vater entlastet werden könnte.
      könnt ichs wirklich nicht lieben, könnte ichs vielleicht auch selber töten..

      6 0 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 15:15
      Highlight @Lady Shorley: Adoptieren, Leihmutter, ... usw.

      @Tartaruga: Wegen Leuten wie euch die ihr vorwürfe machen.
      0 6 Melden
    • Lady Shorley 21.03.2017 15:40
      Highlight Alex, ich glaube du willst diese seelische Belastung bei einer Abtreibung schlicht nicht verstehen.
      Ich bin nicht gegen Abtreibung, ich finde es gut, dass wir diese Möglichkeit mittlerweile legalisiert haben. Und ich will definitv nicht über jemanden urteilen, der diesen Schritt geht und schon gar nicht will ich deswegen jemandem Vorwürfe machen.
      Eine Frau muss ihr Leben lang damit klarkommen, dass sie eine Abtreibung vorgenommen hat und dies kann definitiv schwierig sein. Man wird sich immer fragen: Was wäre gewesen wenn...

      11 1 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 15:48
      Highlight @Lady Shorley: Ich glaube du willst nicht verstehen das die seelische Belastung nur durch verurteilende Menschen wie dir kommen. Und die Belastung durch ein ungewolltes Kind interessiert hier anscheinend niemand.

      Ich hab ein mögliches "was wäre wenn" Szenario beschrieben. Wenn sie sich tatsächlich wünscht, dass die Familie in die Brüche geht hat sie andere Probleme.

      Ausserden wäre die "was wäre wenn" Frage ziemlicher Blödsinn bei ungewollten Kindern.
      Ansonsten müsstest du dich bei jeder Monatsblutung fragen - was wäre wenn...
      1 14 Melden
    • Tartaruga 21.03.2017 16:22
      Highlight Lady Shorley schliesse mich dir voll und ganz an. Hätte es nicht besser sagen können.
      Habe das Gefühl Alex' Aussagen sollen eher das Gewissen jener beruhigen, die eine Frau zur Abtreibung "überreden wollen".
      Es ist eine schwierige Entscheidung und jede Frau soll selber entscheiden können, was für sie das Richtige ist.
      12 1 Melden
    • Lady Shorley 21.03.2017 17:08
      Highlight Lies richtig Alex! Ich verurteile niemanden!
      7 1 Melden
    • Alex_Steiner 21.03.2017 17:13
      Highlight @Tartaruga: Natürlich. Und ein Mann soll sich von seiner Frau scheiden lassen können.
      0 5 Melden
    • Raphael Bühlmann 21.03.2017 18:01
      Highlight Alex, ich habe eine Weile überlegt, ob ich beide Kommentare löschen sollte.
      Ich habe Brunos stehen lassen, weil er m. E. gerade noch vertretbar ist.
      Deiner hingegen hatte die Grenze des Tolerierbaren ohne Frage überschritten.
      6 0 Melden
    • Anam.Cara 22.03.2017 07:54
      Highlight @Alex. Ich erlaube mir, es auch noch einmal zu versuchen.
      Anna hat ihre Typen nicht reingelegt. Die Verhütung hat versagt. Das ist halt das Risiko beim Sex.
      Die Entscheidung über das ungeborene Leben wird sie treffen müssen. Egal wie sie sich entscheidet. Die Hauptlast dürfte an ihr hängen bleiben (und nein, Geld ist nicht die Hauptlast).
      In einer Partnerschaft sollte sie sich darauf verlassen können, dass er sie unterstützt. Nicht erpresst (wie du es vorschlägst).
      Die seelische Belastung einer Abtreibung kommt nicht von den andern. Auch wenn du das vielleicht nie verstehen wirst (willst)...
      16 0 Melden
    • Alex_Steiner 22.03.2017 15:10
      Highlight @Anam.Cara: Ja, aber die Abmachung keine Kinder zu bekommen kam vorher. Und sie will jetzt da sie schwanger ist immer noch kein Kind. Also was genau spricht gegen die Abtreibung? Nichts. Ausser die dubiose seelische Belastung.

      In einer Partnerschaft sollte er sich darauf verlassen können, dass sie ihn unterstützt. Nicht mit einer Schwangerschaft erpresst.

      Ich verstehe "angeblich" die Seelische Belastung nicht - ihr versteht die Belastung eines ungewolltes Kindes aber nicht. Ist ja kein Problem so ein Kind. Die 18+ Jahre sind im nu vorbei. Wenn alles gut geht...
      0 5 Melden
    • Alex_Steiner 22.03.2017 15:25
      Highlight @Lady Shorley: Dafür, dass du anscheinend niemand verurteilst, verurteilst du mich doch ziemlich stark.

      Erklär doch mal die seelische Belastung ein ungewolltes Kind abzutreiben. Fang am besten mit der Erklärung von Seele an. Das hilft sicher weiter. Und dann stell es in Relation mit der Belastung eines ungewollten Kindes. Am besten ein kleines Diagramm? Vielleicht mit Variablen wie Zwillinge oder Behindert.
      0 7 Melden
    • Tartaruga 22.03.2017 21:08
      Highlight Hallo Leute
      Können wir uns darauf einigen, das Ganze gut sein zu lassen? Wenn jemand kein Einfühlvermögen besitzt, kann man ihn noch so lange versuchen zu überzeugen.
      Schöne abig
      9 0 Melden
    • Alex_Steiner 23.03.2017 17:08
      Highlight @Tartaruga: Wenn einer von euch richtige Argumente hätte, müsstet ihr nicht immer auf Beledigungen zurückgreifen.
      0 3 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.03.2017 17:51
      Highlight @ Alex_Steiner - Wenn der Mensch eine Maschine wäre, hätten Sie recht. Denn Ihre Argumentation wäre dann logisch und in sich stimmig. Aber der Mensch ist keine Maschine, denn - meistens glücklicherweise, selten mal auch leider - haben Menschen Gefühle und - noch schlimmer - können nicht nur körperlich, sondern auch psychisch erkranken.

      Davon scheinen Sie leider keine Ahnung zu haben (ich zugegebenermassen auch nicht allzu viel). Denn hätten Sie Ahnung, wüssten Sie, dass Ihre logische Argumentation der Wirklichkeit in keiner Weise standhalten kann.
      5 1 Melden
    • Alex_Steiner 24.03.2017 10:31
      Highlight @Bruno Wüthrich: Warum glaubst du ein Ungewolltes Kind hat keinen einfluss auf die Psyche eines Menschen? Beantworte endlich einmal meine Frage. Was glaubst du ist schlimmer. Abtreibung oder 21+ Jahre ein ungewolltes Kind? Wie oft denkst du an eine Abtreibung - und wie oft denkst du an ein Kind das bei dir zuhause wohnt?

      Sagen wir dein Vater ist gestorben. Wie oft denkst du an ihn? Täglich für die Nächsten 21+ Jahren? Vermutlich nicht. Wie oft denkst du an dein Kind? Vermutlich Täglich... für 21+ Jahren.
      Also was hat wohl mehr einfluss auf deine Psyche?
      1 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 24.03.2017 13:14
      Highlight @ Alex_Steiner - Jetzt fängt sogar Ihre bisher auf Logik beruhende Argumentation an zu hinken. 1.) Weil immer wieder von Frauen berichtet wird, die nach einer Abtreibung ein Leben lang leiden (nicht nur eine bestimmte Zeit). 2. Ein Mann kann sich zwar nicht aus seiner finanziellen Verantwortung ziehen, aber wenn er das Kind nicht will, kann er sich von der Frau trennen und vom Kind fern halten. 3.) Selbst ein ungewolltes Kind bereitet nie nur Ärger, vor allem, wenn man sich bemüht, die negative Einstellung dazu zu korrigieren. Dies sollte einem Mann, der schon Kinder hat, nicht schwer fallen.
      3 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 24.03.2017 13:20
      Highlight Und noch etwas (@ Alex_Steiner): - Es geht nicht nur um die Psyche des Mannes. Es geht eben auch um die Psyche der Frau. Sie ist letztendlich entscheidend, weil sie allein für den Abbruch verantwortlich ist. Sie wird sich immer sagen müssen, dass sie anders hätte entscheiden können.

      Hingegen der Mann: Der kann sich hinterher locker aus der Affäre ziehen. Er kann zwar Druck aufsetzen. Aber wenn die Frau dann tatsächlich abtreibt (und dann darunter leidet), kann er sich aus der Verantwortung ziehen indem er sagt, dass der Entscheid ja nicht bei ihm gelegen habe.

      Seinen Willen hat er ja dann.
      4 0 Melden
    • Alex_Steiner 24.03.2017 16:28
      Highlight @Bruno Wüthrich: Klar ein Leben lang - aber nicht jeden Tag die ganze Zeit. Darum habe ich das Beispiel mit dem Tod des Vaters genommen. Den tot deines Vaters wird dich auch ein Leben lang begleiten - aber nicht tag täglich. Wie schwer ist das zu verstehen?

      Und wer redet hier vom Mann? Die Frau will das Kind auch nicht. Und sie muss das 21+ Jahre mit dem ungewollten Kind leben. Warum glaubst du ich rede hier nur vom Mann? Wie oft muss ich noch schreiben, dass die Mutter das Kind auch nicht will. Das Thema ist nicht "Ich will Kind, mein Mann aber nicht."
      0 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 24.03.2017 18:58
      Highlight Lesen Sie mal die Frage ganz genau durch. Überlegen Sie sich danach ganz ganau, weshalb die Frau die Frage gestellt haben könnte. In welcher Verfassung befindet sie sich wohl?

      Ich gehe davon aus, dass sie sehr genau fühlt, wie es ihr nach der Abtreibung gehen wird (oder mit grosser Wahrscheinlichkeit gehen könnte).

      Ihre Vergleiche hinken total. Sie wissen ja gar nicht, was die Frau nach der Geburt des Kindes fühlt? Vielleicht ist sie dann glücklich und froh, dass sie nicht abgetrieben hat.

      Sie denken einfach zu einseitig. Für Sie gibt es nur diese eine (von Ihnen gedachte) Möglichkeit.
      2 0 Melden
  • lilie 20.03.2017 12:46
    Highlight Super Antwort! Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. 👍
    13 10 Melden
  • Gilbert Schiess 20.03.2017 11:51
    Highlight Wenn der Kindvater weiss, dass er keine Kinder mehr will, keine Nerven mehr dafür hat, sich zu alt fühlt, dann frage ich mich, wieso er sich nicht alt genug gefühlt hat, sich unterbinden zu lassen.
    240 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 12:36
      Highlight Eine warmherzige, einfühlende Antwort von Kafi. Und ich gebe @ Gilbert Schiess absolut recht mit seinem Statement, nur hilft das leider im Moment gerade nicht. Anna muss entscheiden. Ich bin einfach der Meinung dass, wenn man so viel Angst vor den Folgen einer Abtreibung hat, man es lieber nicht tut. Und dann? An diesem Punkt denke ich, dass der Mann ja nicht entscheiden, sich hinlegen und das Ganze ertragen muss, damit es für ihn stimmt. Er stellt sein "will" in den Raum, ihr bleibt das "muss", keine Gemeinsamkeit, kein Entgegenkommen. Und genau da würde ich mich zum "will nicht" entscheiden.
      50 6 Melden
    • Capitan 20.03.2017 13:53
      Highlight Weil das Schicksal oft lustig drechselt,
      Und später man die Meinung wechselt.
      Oder wär's, wie bei and're Länder,
      nicht der Freund ist der Samenspender.
      5 15 Melden

FRAGFRAUFREITAG

Liebe Kafi. Was ist wichtiger, Geld oder Lebenserfahrung? Ich meine, ich weiss schon ... Lebenserfahrung. 

Lass es mich anders formulieren: Wie weit darf ich die Waage aus dem Gleichgewicht bringen, wenn es um Arbeitserfahrungen geht? Zurzeit arbeite ich einigermassen gelangweilt in einem Büro und werde dafür durchschnittlich bezahlt, so dass ich mir einiges an Luxus leisten kann. Und diesen Luxus (wir sprechen von grosser Wohnung mit Garten und Verzehr von Biorüäbli und Konzertbesuchen) möchte ich nicht aufgeben. Kann ich nicht aufgeben. Gerade habe ich ein sehr sympathisches Angebot erhalten für einen

Liebe Manuela  Ihre Frage erstaunt mich auf mehreren Ebenen. Sie sind 26 Jahre alt und können Biorüebli & Co. nicht aufgeben, weil das unsexy wäre. Und gleichzeitig schreiben Sie kein einziges Wort darüber, was Ihnen an der Ausbildung zur Sozialpädagogin Freude machen würde. Steht diese Frage nur zur Diskussion, weil man Ihnen das angeboten hat, oder fliesst irgendwo Herzblut für diese Sache? Wenn ich auf Wikipedia den Begriff Sozialpädagogik eingebe, erhalte ich folgenden …

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