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Wassergeburt sagen Sie? Warum nicht gleich im Caumasee kafi freitag

Kafi, ich will eine sanfte Geburt, was kann ich tun?

Ich bin in der 31. Schwangerschaftswoche und mache mir grosse Gedanken über die Geburt. Viele meiner Freundinnen haben im Geburtshaus geboren, eine hatte einen Kaiserschnitt. Ich möchte auch eine möglichst sanfte und selbstbestimmte Geburt und dem Baby einen guten Start ins Leben ermöglichen, im Moment liebäugle ich mit einer Wassergeburt. Habe mich für einen Geburts-Hypnosekurs angemeldet. Kann ich noch mehr tun? Danke für Deine Tipps! Claudia, 36

01.06.17, 12:14 01.06.17, 17:08

Liebe Claudia

Ach wie schön! Eine Wassergeburt! Wunderbar! Das stelle ich mir wirklich schön vor. Sie bädelen bitzli im seichwarmen Wasser und ihr Partner liegt unter Ihnen wie ein Connyland Tierwärter, der von einem Walross an den Beckenrand gedrückt wird und dabei ein mitfühlendes Gesicht zu machen versucht. Sie sehen, ich stelle es mir wirklich schön vor. Wunderschön. Und dann flutscht das kleine Würmchen aus Ihrem Unterleib, und wenn Sie nicht aufpassen, bemerken Sie es fast nicht, weil die CD mit dem Walgesang bitz zu laut wummert und das Baby unter Wasser ja nicht schreien kann. Ach, wie schön. Wunderschön. Und dann verfärbt sich das Wasser wie nach einem Walgemetzel vor der japanischen Küste tiefrot und ein Greenpeace-Schiff steuert mit allen vorhandenen Knoten auf sie zu und duelliert sich mit der Sea Org um den neugeborenen Erdenbürger. So schön. So Wunderschön.

Ach, wenn ich noch einmal zurückkönnte, ich würde alles anders machen. Wüki alles. Mit ein bisschen mehr Selbstbestimmung wäre ich nicht zwecklose zig Stunden in Wasser gehockt und dann weitere zig im trockenen, bis ich dann endlich die erlösende PDA bekommen habe, welche dann aber leider nur halbseitig gewirkt hat. Mit ein bisschen mehr gutem Willen und dem richtigen Kurs wäre es sicherlich ganz anders gekommen. Ach hätte ich doch nur bitz mehr an meinem Mind-Set gearbeitet. Vielleicht hätte ich mir dann die Fahrt ins Spital schenken und meinen Sohn auf eine Plastikplane gebären können. Zuhause. In voller und totaler Geborgenheit. Ach, wäre das schön gewesen.

Mich kotzen die Erlebnisberichte über sanfte Geburtsvorgänge sehr an. Denn einmal mehr geht es um einen Wettbewerb, bei denen sich die einen Mütter über die andern erhaben fühlen können.

Ich weiss, dass ich Ihnen jetzt Ihre zuckerwattenfarbenen Geburtsfantasien jetzt bitz zur Sau mache, liebe Claudia. Aber irgendjemand muss das tun und so wie es scheint, hat sich Ihre Kaiserschnittfreundin vor dieser Aufgabe gedrückt. Dann halt ich. Also.

Eine Geburt ist eine Geburt. Sie können 100 Jahre nette Kürsli besuchen und richtig atmen; verdammt weh tun wird es trotzdem. Es ist schön und richtig, wenn Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und mit einer positiven Einstellung an die Geburt herangehen. Aber selbst das beste Mind-Set ist kein Garant dafür, dass die Geburt dann reibungslos verläuft. Ich kenne zig Frauen, die sich vollgedönst haben mit Yoga und Hypnose und allem, was der lukrative Schwangerschaftsmarkt so hergibt und die dann schlussendlich vom Geburtshaus mit der Ambulanz in die Klinik gefahren wurden, um dort mit einem Notkaiserschnitt zu gebären. Und dann gibt es ganz viele, die sich um gar nichts kümmern und ihr Baby innerhalb weniger Stunden richtiggehend hinwerfen um dann nach der Dusche mit dem Baby unter dem Arm den Bus nach Hause zu besteigen. Es gibt alles und das ist auch ok.

Was mich persönlich nervt, ist der ganze Hype, der um die Geburt gemacht wird. Wir Frauen haben schon immer Kinder zur Welt gebracht, es liegt in unserer Natur, dies zu tun. Aber es ist dennoch falsch, wenn man schwangeren Frauen das Gefühl vermittelt, es wäre ein Klacks, den man schnell zu Hause erledigen kann. Es sind schon immer Frauen und Babys bei der Geburt gestorben und sie tun es heute einfach nicht mehr, weil es die moderne Medizin verhindert. Darum nervt mich die Aussage, dass eine Geburt keine medizinische Angelegenheit ist, sondern ein ganz natürlicher Vorgang. Das stimmt nur so lange, wie alles ohne Komplikationen verläuft. Und das tut es halt leider nicht immer.

Dennoch brauchen Sie keine Panik haben, liebe Claudia. Ihr Körper ist grundsätzlich für den Akt der Geburt geschaffen und Sie werden Ihr Kind zur Welt bringen, auf welchem Weg auch immer. Sie tun sich allerdings einen grossen Gefallen, wenn Sie die romantisch verklärten Vorstellungen etwas zurückschrauben. Eine Geburt ist mit Sicherheit ein intensives Erlebnis, romantisch würde ich es allerdings nicht nennen. Ich kenne viele Frauen, die mit einer konkreten Vorstellung und top Vorbereitung an die Sache herangegangen sind und sich danach als grosse Versagerinnen gefühlt haben, weil sich die schönen Vorstellungen nicht erfüllten.

Es lastet schon genügend Druck auf uns Müttern, wir müssen uns das Leben nicht auch noch zusätzlich schwer machen, indem wir uns vorschreiben lassen, wie wir richtig zu gebären haben. Mich kotzen die Erlebnisberichte über sanfte Geburtsvorgänge sehr an. Denn einmal mehr geht es um einen Wettbewerb, bei denen sich die einen Mütter über die andern erhaben fühlen können. Eine Geburt hat nichts mit Selbstbestimmung zu tun, sondern hauptsächlich mit Glück. Ob Sie einen Kaiserschnitt planen oder das Kind in der Waldhütte zur Welt bringen ist unter dem Strich vollkommen schnurz. Hauptsache Sie und das Baby sind wohlauf und gesund.

Herzlich. Ihre Kafi

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Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

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  • rahelle 06.06.2017 07:02
    Highlight http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-31970417.html
    1 0 Melden
    600
  • Telomerase 04.06.2017 20:45
    Highlight Kafi, wenn ich an den Caumasee baden geh, muss ich auch eine professionellen Fotografen und eine Drohne mitnehmen, um abschalten und den Alltag vergessen zu können, oder nur wenn ich ein Narzisst bin?
    10 9 Melden
    • Yoshuan 04.06.2017 23:27
      Highlight nein, musst du nur, wenn du künstlerisches feeling hast und du die fähigkeit besitzt, von farben inspiriert werden zu können.
      10 2 Melden
    • Yoshuan 04.06.2017 23:40
      Highlight ... kannst du offensichtlich fotografien überhaupt nicht "lesen"- um zu sehen, dass in diesem bild die farben das thema sind und nicht die person, schon gar nicht eine bestimmte person. die farbe der haare u des badeanzugs sind einzig relevant. du beweist, dass in unserem schulsystem kunsterziehung zu kurz kommt.
      8 2 Melden
    • Spooky 05.06.2017 02:22
      Highlight Na ja, liebe Telo, also dieses Foto wurde sicher NICHT von einer professionellen Fotografin gemacht.

      Alles total unscharf - und NICHT absichtlich unscharf.

      👻😂🌹
      7 0 Melden
    • Telomerase 05.06.2017 21:46
      Highlight Haha, da hab ich wohl die Kafi-Groupies geweckt.
      Ich hab da nur mal auf den angegebenen Link geklickt, und das sah für mich mehr nach personenzentrischem Instagramnarzissmus aus, als nach fehlender Kunsterziehung meinerseits.
      (https://www.kafifreitag.com/unterwegs-mit-kafi/caumasee)
      3 3 Melden
    • Spooky 06.06.2017 00:19
      Highlight @ Telomerase
      Wo ist das Problem?
      5 1 Melden
    600
  • Ovolover 04.06.2017 10:49
    Highlight Wären wir nicht im Spital gewesen, wär ich heute Witwer: Plazenta löste sich nicht, es ging um Minuten. Komplikationen mögen selten sein, sind aber schrecklich. Konsequenzen trägt der Partner lebenslang, also sollte er ein Mitspracherecht haben.
    26 3 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 17:44
    Highlight Ach weh! Geburten! Aber wenn man sie in Armen hält. Unsagbar. Beim zweiten Mal als meine Frau darniederkam war ich ziemlich besoffen. Was soll ich sagen? Mein Kleiner kam vor Termin und ich gönnte mir was vor dem grossen Windelnwechseln. Ich weiss, ich weiss, ziemlich bannonmässig mein Verhalten so von wegen Nachgeborenen und so. Der Arzt wollte mich auch rausschmeissen vor der Geburt. Aber die Krankenschwestern legten ein gutes Wort für mich ein. Ich durfte meinen Sohn dann auch baden und alles. Und der Arzt war auch versöhnlich. Danke für immer ihr wahren Engel in weiss!
    18 1 Melden
    • Lichtblau 03.06.2017 20:09
      Highlight Mein Vater hat sich zur Geburt meines kleinen Bruders auch "ein bisschen was gegönnt". Nach dem Ereignis wanderte er mit mir (2,5 Jahre) und einem guten Chianti im Gepäck vom Zürcher Neumünsterspital bis ins Kloster Fahr und wieder zurück. Nicht nur ich habe schönste Erinnerungen an das grosse Ereignis ...
      13 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2017 00:08
      Highlight Lichtblau

      Danke für diese Geschichte. Liebe!
      6 0 Melden
    600
  • plop 03.06.2017 17:20
    Highlight Arme Fragende, ich hätte diese Antwort an ihrer Stelle nicht gemocht.
    Bin aber ganz Kafis Meinung.

    "Menel" schrieb es auch schon und da ich annehme, dass die Fragerin hier mitliest: Beleghebammen sind, meiner Meinung nach, das beste dass man sich leisten kann für eine Geburt, gerade wenn man ein bisschen unsicher ist (ich war das bei der zweiten Geburt und die Hebamme war mir eine grosse Hilfe).

    Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute.
    12 0 Melden
    600
  • rahelle 03.06.2017 10:46
    Highlight Die selbstbestimmte Geburt
    Ina May Gaskin
    7 1 Melden
    600
  • Sharkdiver 02.06.2017 20:07
    Highlight Da hat sich Kafi selbst übertroffen! Hammer Antwort Danke. Ich war bei beiden Geburten dabei. Saug Glocke und Keiserschnitt. Ich bin überzeugt eine Sanfte Geburt gibt es nicht. Meine Frau hatte während der 1. Geburt unter Lachgas (PDA zu spät bekommen und nicht mehr gewirkt) geschumpfen wie ein rohrspatz, dass ich es vergessen kann dass sie diesen scheiss Schmerz ein zweites Mal durch macht. 2 Tage später mit riesen grinzen " lueg wie härzig, gäll i will den e zweits" ich nur "bitte nicht einmal reicht" 😂

    Jetzt haben wir zwei wundervolle Kinder
    37 2 Melden
    600
  • strange 02.06.2017 12:20
    Highlight Jede Frau sollte selbst entscheiden können ohne von anderen angegriffen zu werden.Ich finde den "sanfte Geburt im Regenwald zu Delfingesängen-Boom" auch ziemlich fragwürdig. Wenn das die Schwangeren aber toll finden, sollen sie doch. Ich werde sie genau so wenig verurteilen wie die, die einen Wunschkaiserschnitt anstreben. Eine Geburt ist eine Notwendigkeit und keine Challenge. Bei uns im Noden verlassen die Mütter wenige Stunden nach der Geburt das Spital oder Geburtshaus. Daher versteh ich nicht ganz, warum Frauen hier so lange bleiben. Wisst ihr wieso?
    12 9 Melden
    • Maracuja 02.06.2017 15:46
      Highlight <Daher versteh ich nicht ganz, warum Frauen hier so lange bleiben>

      Im Gegensatz zum Norden gibt's hier keinen Vaterschaftsurlaub. Wöchnerinnen müssen sich hier nicht nur um das Baby und allfällige ältere Geschwister, sondern sehr schnell auch um Haushalt kümmern, wenn keine Verwandten/Freunde in der Nähe leben.
      34 1 Melden
    • Pasionaria 02.06.2017 18:45
      Highlight Maracuja
      Deinem Einwand kann ich voll zustimmen, ausser
      "...wenn keine Verwandten/Freunde in der Nähe leben."
      In der Schweiz sind die lieben Verwandten/Freunde aeusserst herzlich,um das Neugeborene zu bestaunen, ob sie auch so enthusiastisch im Helfen sind, das mag ich erfahrungsgemaess bezweifeln!
      16 12 Melden
    • Maracuja 02.06.2017 20:50
      Highlight @Pasionaria

      Meine Verwandten waren mir eine grosse Unterstützung, aber alle waren berufstätig und wohnten in anderen Quartieren, was der Hilfsbereitschaft gewisse Grenzen setzte. Wäre es mir möglich gewesen, die Schwiegermutter oder eine Schwägerin einzufliegen, hätte ich in den ersten Wochen nach der Geburt keinen Finger rühren müssen.
      18 1 Melden
    • Lichtblau 03.06.2017 21:41
      Highlight Bei uns war die Geburt des einzigen Kindes auch keine grosse Sache: Das Ganze dauerte im Spital um die Ecke ein paar Stunden (aber schmerzmässig hörte ich die Engel im Himmel singen - krass). Auch krass ist aber, dass uns trotz bester Versicherung weder PDA noch irgendwelche "postpartale" Hebammendienste angeboten wurden. Das Kind ist heute 20. Hm.
      5 1 Melden
    600
  • karima 02.06.2017 08:57
    Highlight und @kafi: toller beitrag! - endlich mal eine stimme der vernunft zwischen all diesem erlebnis-eso-natülich-achtsam-gebären
    42 1 Melden
    600
  • karima 02.06.2017 08:55
    Highlight in fast jedem spital in der schweiz ist der kreisssahl super eingerichtet. viele haben ne wanne für wassergeburt.

    die leute sind aufgestellt und freundlich.

    und ja: eine geburt bleibt eine geburt. sie birgt viel risiko für kind und mutter.

    daher frage ich mich sehr was dieser geburtshaus boom soll. kaum stehen erste probleme an, wird ins spital gewechselt. weil genau: dort hats ja dann alles. auch ärzte, welche frau ja umgehen wollte, und vieles andere lebensrettende...

    daher, geh doch einfach in ein spital und schau dir den kreisssahl dort mal an. sprich mit den hebammen.


    22 8 Melden
    • Lami23 02.06.2017 10:38
      Highlight Im Verhätniss sind die Risiken immer noch gering. Und die meisten vorhersehbar. Meine Nachbarin macht als Hebamme Hausgeburten. Bei sorgfältiger Vorabklärung hatte sie in ihrer lagjährigen Karriere erst wenige "spontane" Zwischenfälle.
      Ich habe teilweise eher das Gefühl, die Geburt wird pathologisiert. Aber eben, jeder muss einfach das auswählen, was für ihn stimmt.
      Ich finde es verständlich, dass einige Frauen den intimeren, weniger medizinischen Rahmen vorziehen. Die anderen können ja ins Spital, nichts ist falsch.
      18 7 Melden
    • Volare 02.06.2017 11:01
      Highlight Von welchem Geburtshausboom soll hier die Rede sein, bitte schön? Die Schweiz hat eine sehr hohe Kaiserschnittrate und steigend. Den Rat den ich geben kann: Egal wo eine Frau gebärt, es ist harte Arbeit und machen muss man es selber. Es ist weder ein Spaziergang noch ein Sprint. Es ist ein Marathon und zwar mit allen Phasen. Von Aufregung, Freude über Schmerz, Frust und Kraftlosigkeit bis hin zum Hochrappeln usw. In einem guten Kurs lernt man die Mittel eine "Durststrecke" zu überwinden. Eine Gebärende hat vieles in der eigenen Hand, aber eben nicht alles. Am Ende kommts, wie es kommt.
      25 1 Melden
    • Pasionaria 02.06.2017 18:50
      Highlight Lami23
      "Im Verhätniss sind die Risiken immer noch gering. Und die meisten vorhersehbar."

      Wollen Eltern unnoetige Risiken, welche eben NICHT vorhersehbar sind, wirklich eingehen?
      Fuer mich ist diez verantwortungslos?
      Immer wieder gibt es bei Geburten Unvorhersehbares, wobei dann jede Minute durch Spezialisten und den vorhandenen Instrumenten/Material entscheidend sein kann.
      Aber frau hat die Wahl!
      10 10 Melden
    • Pasionaria 02.06.2017 18:53
      Highlight Lami23
      "Im Verhätniss sind die Risiken immer noch gering. Und die meisten vorhersehbar."

      Wollen Eltern unnoetige Risiken, welche eben oftmals NICHT vorhersehbar sind, wirklich eingehen?
      Fuer mich ist dies verantwortungslos?
      Immer wieder gibt es bei Geburten Unvorhersehbares, wobei dann jede Minute am Eingriff/Hilfe durch Spezialisten und den vorhandenen Instrumenten/Material entscheidend sein kann.
      Aber frau hat die Wahl!
      4 12 Melden
    • Lami23 02.06.2017 19:12
      Highlight Wie gesagt, die Komplikationsrate ist bei Hausgeburten Geburtshäusern etc nicht höher. Nein, eigentlich gibt es eher selten unvorhersehbares und noch seltener unvorhersehbares gefährliches.
      Und glaub mir gäbe es schwere Komplikationen bei Hausgeburten würde dass schon lange den Weg in die Medien finden :-)
      Ich finde es einfach wichtig niemanden als verantwortungslos zu bezeichnen, den das ist nicht wahr. Jeder kann das für sich entscheiden.
      16 4 Melden
    • strange 03.06.2017 12:05
      Highlight wieso bekommt der Kommentar von @Lami23 so viele Dislikes? Sie sagt nichts negatives. Ich finde Geburtshäuser auch sympathischer, aber wie sie sagt, kann ja jede selbst entscheiden. So lange man ein Spital innert kurzer Zeit erreichen könnte, ist es sicher nicht verantwortungslos. Die Hebammen dort wissen schon, wann sie eine Frau ans Spital übergeben müssen. Wem das nicht zusagt, der kann ja ins Spital. Es ist zum Glück alles möglich.
      6 3 Melden
    600
  • Koukla 02.06.2017 08:33
    Highlight Meine Ärztin sagte mir vor der Geburt: werten sie nicht, jede Geburt ist ok egal ob natürlich mit Medis oder OP. Sehen sie die Varianten nicht als besser oder schlechter.

    Wir machen Pläne und das Leben lacht darüber. Und nie ist man dem Leben so ausgeliefert wie wenn sich ein Baby ankündigt.
    34 0 Melden
    600
  • Informant 02.06.2017 00:10
    Highlight Kafi scheint gerne Fragen zu beantworten, bei welchen sie selber Dampf ablassen kann. So war das ja eigentlich nicht gedacht mit der Lebensberatung. ;)

    Aber lustig (und wohl wahr) wars trotzdem. :)

    Allen werdenden Müttern viel Glück und Gesundheit!





    28 7 Melden
    • kafi 02.06.2017 10:59
      Highlight Wie kommen Sie auf Lebensberatung? Woher dieses Wort? Wo steht das?
      12 17 Melden
    • Informant 02.06.2017 11:22
      Highlight Wenn die Beantwortung von Fragen zum Leben nicht als "Lebensberatung" durch geht, dann entschuldige ich mich und verwende in Zukunft gerne den Ihnen genehmen, korrekten Begriff.

      22 1 Melden
    • kafi 02.06.2017 14:12
      Highlight Ich mache keine Lebensberatung. Ich beantworte lediglich Fragen die man mir zustellt.
      15 15 Melden
    • Pasionaria 02.06.2017 18:57
      Highlight Vielleicht gefaellt Kafi besser:
      Existenz-Beschlagenheitscoachin
      7 11 Melden
    • Addi 03.06.2017 13:23
      Highlight Kafi,

      was soll denn das sonst sein außer 'Lebensberatung'?

      Leute auslachen und sich über sie lustig machen?

      15 6 Melden
    • Addi 03.06.2017 13:25
      Highlight Ach ja: Was soll denn Dein 'Prozessorientiertes Coaching' sein außer Lebensberatung?

      Ich zitiere von Deiner Seite:

      Prozessorientiertes Coaching hat zum Ziel, persönlichen Herausforderungen mit individuellen Lösungen zu begegnen sowie einschränkende Glaubenssätze aufzubrechen und durch bestärkende zu ersetzen. Der lösungsorientierte Ansatz stellt nicht das Problem, sondern das Ziel in den Mittelpunkt und ermöglicht dadurch eine persönliche Weiterentwicklung in relativ kurzer Zeit.

      Und das für 180 SFR pro Stunde. Ein stolzer Satz. Bekommst Du hier auch so viel?
      12 7 Melden
    • kafi 03.06.2017 17:29
      Highlight Oh nein. Gottlob werde ich hier viel besser bezahlt.
      11 7 Melden
    • Pasionaria 03.06.2017 18:16
      Highlight Kafi
      Ist Ihr eigener loesungsorientierter Ansatz >
      antworte auf kritische Fragen NICHT und wenn schon, dann nur zynisch?
      Bitte, wo ist da die Selbstreflexion, die Sie immer so hoch halten?
      Geht dies nicht unter > Wasser predigen und.....
      Sie wissen schon!
      13 9 Melden
    • Lichtblau 03.06.2017 21:48
      Highlight Kafi. Kerzengerade, wie man sie kennt. Ich find sie gut.
      12 7 Melden
    600
  • Spooky 01.06.2017 22:12
    Highlight "Hauptsache Sie und das Baby sind wohlauf und gesund."

    Ich weiss schon, dass das gut gemeint ist. Aber für jene Frauen, die behinderte Kinder bekommen, ist das kein Trost.
    15 58 Melden
    • Eteokles81 02.06.2017 08:31
      Highlight Whataboutism.
      22 2 Melden
    600
  • Pasionaria 01.06.2017 19:41
    Highlight Staun, staun, das erste Mal, dass ich mich dem Votum von J..... anschliesse: "das erste Mal, dass ich Kafi zu 100% zustimme! Bravo, diesmal aber wüki nichts zu meckern von mir!"
    Vorallem, dass sie fuer einmal keines ihrer Seminare anbot!!
    Ah, vielleicht doch etwas: warum nicht ein Selfie von Kafi als Neugeborenes??

    Claudia
    Es wird viel von hoellischen Schmerzen erzaehlt. Meines Erachtens sind das die Ausnahmen. Wie eine Vorkommentatorin schon schrieb - es geht auch mit 'normalen Strapazen'. Aber profess Hilfe. in der Naehe kann lebensentscheidend sein. Habe verschiedene Beispiele erlebt.
    27 18 Melden
    600
  • Menel 01.06.2017 18:51
    Highlight Meineus Erfahrung aus 3 Geburten.

    1. Belegehebammen, die keinem Schichtwechsel unterworfen sind und die im Notfall 24h mit einem verbringt und die eigenen Interessen vertritt (weil gebärend ist man manchmal nicht mehr so fähig dafür)

    2. Ambulante Geburt in einem Spital! Gebären und dann zuhause Wochenbett. Ohne Spital gäbe es wahrschein mind. ein Kind von mir und mich nicht mehr. Man weiss nie, was der Körper bei der Geburt so anstellt und wie fit das Baby ist.

    3. Keine Erwartungen! Macht nur Frust, wenn es anders kommt als man denkt. UND es kommt anders! ;)
    64 1 Melden
    • strange 02.06.2017 12:23
      Highlight Du hast das Wochenbett in dem Fall auch nach Hause verlegt. Kannst Du mir erklären warum hier Frauen, nach unkomplizierten Geburten, so lange im Spital bleiben? Also ich rede hier von den Normalfällen, bei denen es Kind und Mutter gut geht. Bei uns gehen diese Frauen nach wenigen Stunden heim und werden dort von der Hebamme betreut. Ich verstehe das Schweizer System in der Hinsicht nicht ganz.
      3 8 Melden
    • Menel 02.06.2017 14:29
      Highlight Also bei meinem 3. Kind blieb ich eine Woche im Spital, weil ich da mehr Ruhe hatte als zuhause 🤣
      20 0 Melden
    • Menel 02.06.2017 14:32
      Highlight PS: ...und ich glaube auch, dass viele sich vielleicht auch um keine Wochenbettbetreuer/in für Zuhause gekümmert haben. Beim ersten Kind könnte das womöglich dann ziemlich stressig werden, wenn man so alleine auf sich gestellt ist. Wie stillt man richtig? Was wenn es mit dem Stillen nicht klappt? Nabelpflege beim Baby. Wochenfluss. Allfällige Nahtversorgung....usw.
      18 0 Melden
    • Lami23 02.06.2017 16:18
      Highlight Das mit dem Stress verstehe ich eben nicht. Gerade beim ersten Kind hat man ja dann den ganzen Tag Zeit dafür. Und wenn das Stillen wirklich zur Katastrophe wird --> Mutter Kind Beratung, Stillberatung etc.
      Das es, wenn man bereits eines oder mehrere kleine Kinder zu Hause hat etwas stressig werden dürfte, kann ich noch eher nachvollziehen.
      1 14 Melden
    • Menel 02.06.2017 16:54
      Highlight @Lami23, also bei mir hat es mit dem Stillen am Anfang nicht wirklich geklappt und ich war froh, nicht mit Wochenfluss, Naht die beim Gehen weh tat und schreiendem Baby, 2km zur Mübe gehen zu müssen, sondern meine Hebamme zuhause zu haben, die sich gleich um mich/uns kümmerte.

      War beim 3. Kind in einer Privatklinik. Das war wie im Hotel. Super entspannend ☺️
      15 0 Melden
    • Lami23 02.06.2017 17:47
      Highlight ja eben aber das ist doch eigentlich standard? Als ich noch auf dem Wochenbett gearbeitet habe hat jede quasi eine Hebamme für zu Hause nachgeschmissen bekommen :-)
      2 11 Melden
    • Pasionaria 02.06.2017 19:02
      Highlight Lami23
      ev. verstehen Sie das mit dem 'Stress' erst, wenn Sie sich Lami38 nennen?
      15 2 Melden
    • Lami23 03.06.2017 08:52
      Highlight Vielleicht ;-) , obwohl ich nicht 23 bin. Glaube aber trotzdem nicht das das leben mit einem kleinen kind bis auf einige worst case situationen viel stressiger ist als mein jetztiger job. Sache der Einstellung...Aber eben sagen kanns niemand, man wirds sehen :-)
      1 15 Melden
    600
  • Gröipschi 01.06.2017 17:40
    Highlight Ich erwarte in 5 Wochen mein erstes Kind, welches ich im Spital gebären werde. Ich nehme es einfach, wie es kommt, habe keine speziellen Wünsche, schliesse aber auch nichts aus. Hauptsache, das Baby ist gesund.
    Aber ich rechne ganz sicher nicht mit einer "sanften Geburt".
    72 0 Melden
    600
  • Wolf2000 01.06.2017 17:23
    Highlight Es gibt keine sanfte Geburt. Es gibt nur die eine Geburt und die kann mit Komplikationen gespickt sein. Es kommt so wie es kommen muss. Augen zu und durch. Aber bitte in einem Spital.
    43 8 Melden
    • Menel 01.06.2017 18:53
      Highlight Nach 3 Geburten muss ich sagen, dass es schon Geburten gibt die sanfter sind als andere. Ich hatte zB. bei zwei Geburten während der ganzen Eröffnungsphase keine Schmerzen. Meine Schwiegermutter hat eine ganze Geburt ohne Schmerzen.
      29 1 Melden
    • Tilman Fliegel 02.06.2017 00:39
      Highlight Wieso in einem Spital. Ich bin Vater von 4 Kindern und habe 2 Geburten im Geburtshaus und 2 im Spital miterlebt. Es hat halt beides seine Vor und Nachteile. Aber Spital muss nicht sein, wenn man nicht zu ängstlich ist.
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    • crik 02.06.2017 00:41
      Highlight Bin nicht ganz sicher, worauf sich "Aber bitte in eine Spital" bezieht. Eine Hausgeburt ist nicht zwingend mit größeren Risiken verbunden, wobei es sehr auf das Gesundheitssystem und die Ausbildung der Hebammen ankommt. Siehe zB folgende Studie aus den Niederlanden, die bei 740'000 Geburten keinen Unterschied feststellen konnte:
      "Perinatal mortality and morbidity up to 28 days after birth among 743 070 low-risk planned home and hospital births: a cohort study based on three merged national perinatal databases"
      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25204886
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    • Lami23 02.06.2017 10:41
      Highlight Spital muss nicht unbedingt sein, genauso wie Hausgeburt nicht unbedingt sein muss.
      Aber eine Hausgeburt setzt eine sehr fähige Hebamme voraus, die noch dazu flexibel ist, nichts mit nach 8 Stunden heim.
      Bei manchen Schwangeren ist eine schwierige Geburt aber absehbar, dann macht das Spital Sinn.
      Ich kenne eine Hebamme die seit vielen Jahren Hausgeburten durchführt, auch bei teils schwierigeren Voraussetzungen. Komplikationen: selten.
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    • Tilman Fliegel 02.06.2017 11:10
      Highlight Also im Geburtshaus haben sie uns damals gesagt, dass die meisten Komplikationen nicht wirklich überraschend kommen und sie deshalb die Risiko Geburten schon rechtzeitig ins Spital überweisen, nicht erst wenn die Geburt schon weit fortgeschritten ist (resp. eben nicht mehr voran geht).
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  • LupaLouu 01.06.2017 17:20
    Highlight Amen🙏 Würde ich genau so unterschreiben.
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  • Elpolloloco 01.06.2017 16:56
    Highlight #ischdochalesganzeifach
    gewisse Spitäler bieten gebären unter Aufsicht der Hebamme in einem extra eingerichteten Zimmer, das zwar innerhalb des Spital angesiedelt ist, aber wie ein (heimeligeres) Hotelzimmer eingerichtet ist. Geht alles gut ists fast wie zu Hause, passiert etwas unvorhergesehenes ist die Ärztin 100m weiter. Oh und der Kontakt mit der Hebamme wird bereits etwa in der Mitte der Schwangerschaft hergestellt und sie steht jederzeit für Hilfe zur Verfügung (und ist natürlich auch selbst an der Geburt dabei).
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  • Gelöschter Benutzer 01.06.2017 15:37
    Highlight Wie soll man jemandem, der eine Geburt so verromantisiert angeht, empathischer (Ohhey) mitteilen, dass das völliger Quatsch ist. Eine Geburt kann man nicht planen wie eine Geburtstagsparty, die kommt, tut einfach verrückt weh und kann überall passieren. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Baby dass Sie beide dieses grossartige Moment gesund überstehen und dass Sie stolz darauf sind, dass alles so gekommen ist, wie es ganz allein zu Ihnen persönlich passte und dass Sie den Moment, wo Sie Ihr Kindchen erstmals im Arm halten, dieses einmalige Gefühl der Zweisamkeit spüren und geniessen können.
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    • öpfeli 03.06.2017 01:11
      Highlight FÜR MICH "verromantisiert" sie die Geburt nicht. Sie WÜNSCHT sich eine sanfte Geburt. Voll verständlich. Eine Geburt kann Angst und Unsicherheit auslösen. Da will man sich Sicherheit holen. Man hätte ihr z.b raten können eine Doula zu organisieren. Die kennt man und kann sich während der Geburt auf sie verlassen (=weniger Stress). Die Hebammen und Ärzte kennt man nicht & passen einem evt. auch nicht. Es gibt keine Tipps für eine sanfte Geburt, aber Tipps was man für sich selber machen kann.
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  • JoJodeli 01.06.2017 15:32
    Highlight Das erste Mal, dass ich Kafi zu 100% zustimme! Bravo, diesmal aber wüki nichts zu meckern von mir 😂 Hut ab!
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  • Dogbone 01.06.2017 14:54
    Highlight Frauen übertreiben es wohl schon oft mit den Vorbereitungen auf die Geburt und die Therapeuten-Gilde würde ihnen besser Kurse verkaufen, um sie auf die ganze Zeit danach vorzubereiten. Aber diese Antwort von Kafi, die ist mit Ausnahme von ein paar witzigen Passagen einfach nur peinlich, kindisch (so schön, so wunderschön...) und lässt ein Minimum an Empathie vermissen. Jemand der einigermassen in seiner Mitte ist, antwortet nicht so auf eine ernsthafte Frage.

    Aber hey, ich bin ein Mann und weiss möglicherweise eh nicht genau, von was ich spreche🙄
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    • Gelöschter Benutzer 01.06.2017 17:09
      Highlight Wo bitte soll Kafi hier Empathie demonstrieren? Bei der Anfrage geht es um die Bestimmung einer Location, in der die Geburt vonstatten gehen soll in der Hoffnung, dass Kafi da noch etwas ganz besonderes in Petto haben könnte. Da gibt es nichts anderes als das, was Kafi geantwortet hat. Mit Verlaub: In der Frage ist genau so viel Empathie vorhanden wie in der Antwort.
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    • Menel 01.06.2017 18:57
      Highlight Wie würden sie sich denn auf etwas vorbereiten, von dem sie nicht wissen wie das genau abläuft und eigentlich nur gehört haben, dass es Schmerzen verursacht, die sie so in ihrem ganzen Leben noch nie empfunden haben?
      Würden sie das einfach ganz locker auf sich zukommen lassen oder hätten sie da nicht auch ein etwas mulmiges Gefühl, vielleicht sogar so etwas wie Angst? Ich denke, Kurse zu belegen wirkt dieser Angst entgegen. Es gibt einem wenigstens ein bisschen ein Gefühl von Kontrolle (welche natürlich illusorisch ist).
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    • Tilman Fliegel 02.06.2017 00:44
      Highlight Die Kurse sollen ein ja gerade darauf vorbereiten, was einen erwartet. Werden in der Regel auch von erfahrenen Hebammen gegeben. Also ich als Mann fand vor allem vor der ersten Geburt die Kurse enorm hilfreich. Schon um abschätzen zu können, wann es Zeit ist das Mobility zu reservieren um ins Spital/Geburtshaus zu fahren.
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  • lolamanson 01.06.2017 14:47
    Highlight Kafi, herzlichen Dank für diese Antwort, musste beim 1. Teil herzlich lachen und bin froh über die Aufklärung - wie oft habe ich schon Plakate mit 'sanfte Geburt' gesehen und mich gefragt, ob das nicht schon ein Wiederspruch in sich ist, jetzt weiss ich es mit Sicherheit ;)
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  • usina 01.06.2017 14:42
    Highlight Es liegt übrigens nicht nur an der Mutter, ob eine Geburt super läuft. Wenn das Kind nicht optimal liegt oder Komplikationen auftreten, darf man sich bei der Geburt auch von Hebamme und Arzt helfen lassen!
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  • Caprice 01.06.2017 14:08
    Highlight Ha grossartig, einfach GRANDE! Danke :D
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  • Ylene 01.06.2017 13:38
    Highlight WORD, Kafi!!!! Ich hatte 2 extrem unterschiedliche (Spital-)Geburten, die eine sehr einfach und in 45 min. durch ohne 'Nachwirkungen', nach der ich mich einfach nur toll fühlte, die andere mit stundenlangen, 'nutzlosen' Wehen, dann PDA, Saugglocke, Zange, Entzündungen an allen möglichen Orten, krasser Babyblues, usw... Schmerzhaft und blutig waren allerdings beide, machen Sie sich mal keine Illusionen. Es kommt, wie es kommt, gucken Sie einfach, dass das Spital in der Nähe ist und haben Sie Verständnis, wenn andere Frauen das nicht als 'der schönste Moment in meinem Leben, hach' bezeichnen.
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  • Arutha 01.06.2017 13:26
    Highlight Gute Anwort!
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  • Miicha 01.06.2017 13:13
    Highlight Ich wurde bei jeder Wehe wütend, weil es so weh tat. Da meinte meine Hebamme wenn ich gegen die Wehen kämpfe verliere ich. Also versuchte ich, jedesmal daran zu denken, dass es mich meinem Kind näher bringt und dafür dankbar zu sein. Mir hat das geholfen.
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  • Mayadino 01.06.2017 13:02
    Highlight Danke!!! Das lese ich in letzter zeit viel zu oft, warum soll ich ins spital ich bin doch nicht krank blabla, wenn ich das kind nicht alleine und ohne schmerzmittel zur welt bringe, fühl ich mich als versagerin blabla
    Ist doch egal!!! Seid froh, dass ihr und euer kind wohl auf seid! Denn darum sollte es bei der geburt gehen, dass mutter und kind möglichst unbeschadet da raus kommen 😊
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    • Chihirovocale 01.06.2017 16:07
      Highlight @Mayadino: Du hast recht, das wichtigste ist,Mutter und Kind sind gesund. Das Problem an manchen Krankenhausgeburten ist jedoch dass zu viel interveniert wird und die Mutter sich nicht fallen lassen kann da mal Schichtwechsel ist, mal die eigentlich betreuende Hebamme grade noch woanders dringender gebraucht wird. Dann aufgrund dieser unentspannten Situation die Geburt nicht wie gewünscht voranschreitet, was seinerseits zu Interventionen führt.
      Zudem sollte die Mutter jederzeit das recht haben für sich zu entscheiden oder jemanden dabei haben, der das auf jeden Fall in ihrem Sinne tut.
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    • Mayadino 02.06.2017 15:10
      Highlight Ich sage ja nicht, dass man unbedingt ins kh muss, aber ich finde es wertend zu sagen man müsse nicht ins kh für eine geburt! Das sollte eben jeder selber entscheiden ohne verurteilt zu werden, zudem kenne ich zwei fälle in denen fast was schiefgegangen wäre und man mit dem krankenwagen vom geburtshaus ins kinderspital musste...
      Die kh sind auch verschieden, ich habe das letzte mal falsch entschieden, beim nächtem kind werde ich in ein kh gehen welches familiärer ist und mehr betreuung durch die hebammen anbietet. Aber das ist MEINE entscheidung und das sind meine ansichten
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  • Chamäleon 01.06.2017 12:58
    Highlight Danke Kafi für die Ehrlichkeit! Es wird viel zu oft nur über das wunderschöne Geburtserlebniss gesprochen, die unangenehmen Vorgänge werden brav unter den Teppich gekehrt... ich bin heilfroh, dass ich im Krankenhaus entbunden habe....
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  • Amboss 01.06.2017 12:54
    Highlight Tolle Antwort.
    Bei all dem Getue um die Geburt habe ich wirklich manchmal das Gefühl, die Leute wollen einfach die Geburt erleben und gar nicht so wirklich das Kind.

    Dabei ist es ab dem Moment, wo das Kind da ist, sowas von egal, wie die Geburt war. Das Kind ist da. Das zählt. Darum hat man die ganze Schwangerschaft und alles durchgemacht. Für das Kind!

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    • Tilman Fliegel 02.06.2017 00:48
      Highlight Ach, das Kind tut am Anfang nur Trinken und Scheissen. Das wird erst mit den Jahren interessant.
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    • Pasionaria 02.06.2017 19:06
      Highlight Tilman
      aufgepasst, Monsieur, noch mehr solcher Beitraege und Sie nennen sich fuer mich (ev. auch fuer andere) > T. Flegel!
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    • Tilman Fliegel 02.06.2017 19:59
      Highlight Damit kann ich leben 😁
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  • öpfeli 01.06.2017 12:42
    Highlight Na, das Ganze hätte man doch eine Spur empathischer mitteilen können.
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Die Street Parade zum Ausschneiden!

Ausdrucken, Ausschneiden und Spass haben!

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