Blogs

Ein Herz, so gross wie das Meer. kafi freitag

Liebe Kafi. Kann man eine Person, die man einmal geliebt hat, immer irgendwie gern behalten?

Wohin geht die Liebe, wenn sie geht? Wohin mit diesen Gefühlen? Und machen solche Gefühle etwas mit der aktuellen Beziehung? Ich möchte nicht zurück, bin diesem Menschen aber dankbar und mag ihn immer noch ... Wir haben losen Kontakt, was für meinen Mann kein Problem ist. Aber eben, wo ist die Liebe nun, und welche Gefühle kommen danach? Liebe Grüsse Olivia, 30

09.01.17, 10:03 09.01.17, 11:24

Liebe Olivia

Was für eine schöne, versöhnliche Frage. Danke dafür. Viele Menschen sind nicht imstande, die Liebe nach einer Trennung in etwas Neues zu transformieren, Sie ertragen die Gefühle nur in reinem Weiss oder dunkelstem Schwarz. Sie scheinen in dieser Beziehung die Vielfalt vieler Graustufen zu haben und das ist ein wunderbarer Charakterzug, den Sie unbedingt schätzen und schützen sollten.

Die Liebe ist noch da, sie hat sich nur verändert. Wenn man jemandem einen Platz in seinem Herzen eingeräumt hat, dann darf dieser auch nach einer Trennung noch bestehen bleiben. Das ist die wahre Liebe, die nicht an äusserliche Rahmenbedingungen geknüpft ist, weil sie ohne Konventionen auskommt. Auch in meinem Herzen wohnen noch Menschen, mit denen ich einmal ein Stück meines Lebens geteilt habe und die für mich in dieser Zeit sehr wichtig waren. Das können ehemalige Liebespartner sein oder auch Menschen, mit denen man auf andere Art und Weise eine Intimität geteilt hat, oder noch immer teilt. Das Herz ist gross und je mehr Menschen darin Platz haben, umso stärker und erfüllter wird es. Mich erfüllt die Liebe zu diesen Menschen mit ganz starker Dankbarkeit und das ist auch die Antwort auf Ihre Frage, welche Gefühle danach kommen. Seien Sie dankbar dafür, geliebt worden zu sein und geliebt zu haben. Dieses Gefühl ist die Basis für ganz viel mehr Liebe, denn alles was Sie fühlen, ziehen Sie nur noch stärker in Ihr Leben!

Ihr Mann scheint über eine wunderbare Herzensbildung zu verfügen und zu verstehen, dass diese Liebe Ihre Beziehung nicht gefährdet. Das ist ein kostbares Geschenk, tragen Sie bitte Sorge dazu und zu Ihrem Mann! Die meisten Menschen kennen in dieser Angelegenheit wenig Offenheit und verwechseln Liebe mit einem seltsamen Besitzanspruch. Wenn man fähig ist, den ehemaligen Partner loszulassen, dann kann man eine neue Art von Zuneigung entwickeln, die darauf gründet, dass man sich ehrlich freut, wenn es dem anderen gut geht.

Sie brauchen nichts weiter zu tun, als zu geniessen. Sie machen alles richtig, sie lieben!

Mit ganz herzlichem Gruss. Ihre Kafi

P.S. Und nein, ich widerspreche mich keinesfalls wenn ich behaupte, dass
Frauen und Männer keine besten Freunde sein können...

Kafi Freitag - Das Buch

Die 222 besten Fragen und Antworten in einem schön gestalteten und aufwendig hergestellten Geschenkband.

www.fragfraufreitag.ch
www.salisverlag.com

Fragen an Frau Freitag? ​

Hier stellen!

Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

Haben Sie Artikel von FRAG FRAU FREITAG verpasst?
Sälber tschuld! Hier nachlesen!

Das könnte dich auch interessieren:

Aus diesen 7 Gründen ist Trump der Chancentod aller Rechtspopulisten

Europa aus Schweizer Sicht – böse, böse, böse, böse, böse

17 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Jep, Xenia Tchoumi(tcheva) gibt es immer noch – und sie ist äusserst erfolgreich

9 falsche Vorurteile, die Menschen ohne Katze leider immer noch haben

Wie Erdogan Europa sieht – oder eine Karte mit ganz viel Keçi Seven

Kaiserin Theodora von Byzanz: Die Frau, die ihre Vagina mitten im Gesicht trug

Wie ein australisches Bier in eine Shitstormspirale gerät – ohne jegliche Absicht

Sex mit Tieren, Folter, Depressionen: 6 Beweise, dass Märchenprinzessin ein Scheissjob ist

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
31 Kommentare anzeigen
31
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Wold 1967 22.03.2017 19:02
    Highlight Was meinen Sie wie ich meine Frau rum gekriegt habe. Ich sagte: Ich will nichts von Ihr. Aber ich war immer da für Sie. Heute sind wir über 25 Jahre zusammen und haben einen 13 Jahre alten herzens lieben Sohn und wünschen uns noch eine Tochter.
    0 0 Melden
    600
  • Moustachine 10.01.2017 22:26
    Highlight Liebe Frau Freitag,

    Mich würde brennend interessieren, was es mit der Antwort, die Sie zur verlinkten Frage gegegeben haben, auf sich hat. Ist das höchst ironisch oder ernst? Ich komme nicht darum herum, zu fragen, denn ich verstehe das nicht.
    11 0 Melden
    600
  • Spooky 09.01.2017 17:57
    Highlight Nach dieser Antwort weiss ich endlich, warum sie Kafi in der Kirche predigen lassen 😇
    21 2 Melden
    600
  • Menel 09.01.2017 13:16
    Highlight Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin, die mir sehr nah gekommen sind und mich sie wirklich haben sehen lassen, die kann ich gar nicht nicht lieben. Wenn man einen Menschen wirklich sieht und versteht, wieso er ist wie und wer er ist, dann liebt man ihn und das endet nicht.
    Mir gehts jedenfalls so.
    49 9 Melden
    • Capoditutticapi 09.01.2017 19:22
      Highlight Darf ich dich heiraten?
      18 3 Melden
    • Spooky 09.01.2017 21:46
      Highlight Du bist eine schöne Seele, Menel, keine Frage. Aber anscheinend hast du noch keine Teufel in Menschengestalt kennengelernt.
      15 3 Melden
    • Menel 09.01.2017 21:58
      Highlight @Spooky, vielleicht deswegen, weil ich nicht den Drang verspüre, allen gefallen zu wollen und sehr sehr wählerisch bin, bei den Menschen, die ich nah an mich heran lasse.
      20 4 Melden
    • Spooky 09.01.2017 23:15
      Highlight @Menel
      Genau. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich wünschte, ich hätte das gewusst, was du sagst, als ich jung war.

      Andererseits muss halt jeder Mensch mit dem arbeiten, was er bei der Geburt bekommen hat: du mit deinem Verstand, ich mit meinem.
      15 2 Melden
    600
  • Mimichechelle 09.01.2017 11:55
    Highlight wunderschöne antwort, danke kafi :)
    38 5 Melden
    • Bruno Wüthrich 09.01.2017 13:49
      Highlight Die Antwort muss nicht wunderschön sein. Nicht einmal schön. Sie sollte einfach stimmen. Das reicht.

      Aber diesmal stimmt die Antwort. Hoffen wir, dass es sich nicht nur um ein Zwischenhoch handelt bei Frau Freitag.
      20 92 Melden
    • JasCar 10.01.2017 19:13
      Highlight Dein Ross wird immer grösser.... ich befürchte bald, die Dinos sind zurück @ Herr Wüthrich
      11 3 Melden
    • Bruno Wüthrich 10.01.2017 20:34
      Highlight Wie kann man nur Rösser mit Dinos vergleichen? Aber ich weiss schon: echte Fans können es nicht haben, wenn ihr Idol kritisiert wird. Echte Fans merken auch nur, wenn ihr Idol etwa gut, nicht aber, wenn es etwas schlecht macht. Ich merke beides, aber Frau Freitag ist auch nicht mein Idol.
      6 12 Melden
    • JasCar 10.01.2017 23:03
      Highlight Bist du mit Passionaria verwandt?
      Nein im Ernst:
      Mir ist es ziemlich egal, was du von Kafi hältst und was nicht, ist ja dein Bier.
      Ich frag mich bloss, warum hier einige Kafi immer kritisieren müssen. Tut das gut? Schlaft ihr besser?
      Und ich frag mich grad, warum ich eigentlich die Kafikritiker kritisier... bringt s mir was? Schlaf ich besser?
      Eigentor. Gute Nacht 😄
      25 2 Melden
    600
  • Madison Pierce 09.01.2017 11:46
    Highlight Sehr schön geschrieben!

    Ich denke es hängt mit der Reife der involvierten Personen zusammen, wie sie nach einer Trennung miteinander umgehen.

    So auf Stufe Pubertät geht es von "Liebe des Lebens" direkt zu "dumme Schlampe", aber mit der Reife kommen mehr Schattierungen dazu.
    46 5 Melden
    600
  • Joël 09.01.2017 11:36
    Highlight Eine sehr sehr schöne Antwort.
    29 2 Melden
    600
  • Bruno Wüthrich 09.01.2017 11:19
    Highlight Bravo! Zumindest zwischenzeitlich scheint Frau Freitag den Turnarround wieder zu schaffen. Sowohl die Frage als auch die Antwort sind nicht nur spannend, sondern dürften für viele auch hilf- und lehrreich sein. Doch eine Zeitlang waren Frau Freitags Antworten derart miserabel, dass ich dachte, sie provoziert ihren Abschied von Watson.

    Noch zu «beste Freunde» zwischen Mann und Frau. Da spricht überhaupt nichts dagegen, ausser dass dies oft eine grosse Herausforderung für die jeweiligen Partner dieser besten Freunde ist. Eine Herausforderung, an welcher eine Beziehung auch scheitern kann.
    47 39 Melden
    • JuliSaflor 09.01.2017 17:25
      Highlight Ist es ein Talent wenn man selbst dann noch was zu meckern hat, wenn man mit der Situation eigentlich zufrieden ist?
      Immerhin haben sie es geschafft in gleich zwei Kommentaren aus einem Kompliment eine Beleidigung zu machen.
      47 4 Melden
    • Bruno Wüthrich 09.01.2017 20:13
      Highlight Mit dem ersten Teil Ihrer Zeilen bin ich eiverstanden. Das kann man so sehen.

      Trotzdem eine kleine Frage: Wissen Sie, was eine Beleidigung ist?
      6 20 Melden
    • JuliSaflor 09.01.2017 22:17
      Highlight Miserable Antworten mit denen sie ihren Abschied provoziert, kann man durchaus als Beleidigung auffassen ;-)
      15 3 Melden
    • Bruno Wüthrich 09.01.2017 23:41
      Highlight Sie haben recht - unter der Voraussetzung, dass die Bezeichnung «miserabel» unzutreffend ist.

      Es gibt genügend Beiträge von Frau Freitag, die darauf hinweisen, dass sie die Wahrheit für sich gepachtet haben will. Entsprechend tritt sie auf und kanzelt auch mal Fragesteller/innen auf äusserst arrogante Weise ab. Für derartige Auftritte sollte die Quote guter Antworten den Wert von 90 Prozent klar übertreffen (liegt mE in letzter Zeit weit unter 50%).

      Gut schreiben können allein genügt nicht. Es muss auch Wahrheit in den Texten stecken. Und dies nicht nur jedes zweite oder dritte mal!
      11 13 Melden
    • oldman 10.01.2017 09:09
      Highlight Lieber Bruno, Kafi schreibt in einem Bereich, der von Subjektivität geprägt ist. Insoweit gibt sie als Blog-Herrin (nur) ihre Erfahrungen kund - nicht Wahrheit! (Unwahr wäre eine bewusste falsche Wiedergabe.) Allerdings ist sie es selbst, die ihren Antworten bzw. Ratschlägen, die sie zudem öffentlich bekannt macht, den Anstrich der Objektivität verleiht. Da gibt es aber richtig und falsch. Und da müsste sie sich auch Kritik gefallen lassen (welche sie nicht so schätzt). Aber schreiben tut sie gut. LG Ralph
      9 0 Melden
    • JuliSaflor 10.01.2017 09:37
      Highlight Es ging mir einzig und allein darum, dass sie auf einen guten Artikel einen negativen Kommentar schreiben, nur um darauf hinzuweisen, dass sie sonst aber sehr unzufrieden mit Kafis Beiträgen sind. Manchmal sollte man einfach mal Fünfe gerade sein lassen und sich an etwas Gutem erfreuen.
      8 4 Melden
    • Bruno Wüthrich 10.01.2017 11:20
      Highlight @ JuliSaflor - Einerseits haben sie recht mit dem geraden Fünfer. Andererseits ist es Frau Freitag selbst, welche die hohen Ansprüche weckt, die sie dann nur selten erfüllen kann. Es reicht einfach nicht, gelegentlich mal einen guten Blog rauszuhauen. In den letzten Monaten waren ihre Texte zu oft ungenügend durchdacht und zudem aus einer Eigenwahrnehmung heraus geschrieben, die an Überheblichkeit kaum zu überbieten ist.

      Ohne diese Überheblickeit könnten wir die Blogs von Frau Freitag als Steilpässe für Diskussionen verwenden, ohne dass wir die Verfasserin deswegen kritisieren müssten.
      5 5 Melden
    • Bruno Wüthrich 10.01.2017 11:27
      Highlight @ Oldman - Du hast recht. Frau Freitag schreibt gut und trägt damit auch zu meiner Unterhaltung bei. Doch dafür braucht es weder Wahrheit noch Objektivität.

      Ich bin nahezu überzeugt, dass Frau Freitag mit ihren Texten nicht nur Eigenwerbung, sondern auch Eigentherapie betreibt. Und zwar so sehr, dass dabei die Objektivität oft zwangsläufig auf der Strecke bleiben muss. Deshalb möglicherweise auch ihre Arroganz. Es wird ja oft vermutet, dass sich hinter Arroganz Unsicherheit oder Selbstschutz verbergen. Schwierig wird es, weil bei Frau Freitag Narzismus und Kritikunfähigkeit zusammen treffen.
      11 7 Melden
    • oldman 12.01.2017 10:18
      Highlight @B.W. Letzthin hat Kafi eine 20-Jährige aufgefordert, unvernünftig zu leben. Hätte sie geschrieben, sie habe in ihrem Leben gute Erfahrungen damit gemacht, unvernünftig zu leben - okay. (Du hättest dann wohl angemerkt "das merkt man".) Sie hat dies aber als (objektiven) Ratschlag erteilt, was ich als "jenseitig" betrachte und Kritik klar rechtfertigt. Es steht Kafi nicht zu, ihre (subjektiven) Erfahrungen als objektive Wahrheit der Öffentlichkeit (insbes. nicht einer 20-Jährigen!) zu verkaufen. Ich finde allerdings ebenso, dass wir, auch Du, uns mit Werturteilen über Kafi zurückhalten sollten.
      1 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 12.01.2017 11:31
      Highlight Wieso sollten wir uns zurückhalten? Wenn an Frau Freitag alles so gut wäre, wie ihr Marketing, dann gäbs wohl nichts zu meckern und Werturteile wären entweder unnötig oder würden fast immer positiv ausfallen. Doch je länger desto mehr bin ich der Auffassung, dass das Marketing und der Schreibstil (und damit die Unterhaltung) zwar gut sind, aber da Frau Freitag Ratschläge zu erteilen versucht, sinkt die Wertigkeit ihrer Blogs massiv ab.

      In meiner Wahrnehmung versucht Frau Freitag, uns ein total überhöhtes Werturteil über ihre Person zu verkaufen. Darüber dürfen wir uns unterhalten.
      3 0 Melden
    • oldman 13.01.2017 13:18
      Highlight Wie schon gesagt, soweit Kafi "ihre Weisheiten" als objektiv richtig verkauft, darf selbstverständlich kritisiert, Du schreibst: "gemeckert", werden. (Das genügt, um den Wert des Blogs richtig darzustellen.) Vielleicht darf noch angemerkt werden, dass die Lebensweisheiten Kafis zu einem grossen Teil auf ihren diversen gescheiterten Beziehungen aufbauen und etwas beruflichem Erfolg. Aber ein Werturteil über Kafi, also ihre Person, steht uns nicht zu. Du kennst ja den Spruch aus der Bibel der "mit dem ersten Stein". Und, Bruno, versuchen wir nicht alle, uns in irgendeiner Form gut zu verkaufen?
      1 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 13.01.2017 15:18
      Highlight Gut zu verkaufen schon. Aber nicht, indem wir andere vorführen.

      Eigentlich wissen wir ja wenig von Frau Freitag. War sie in der Vergangenheit wirklich beruflich erfolgreich? Keine Ahnung! Das Einzige, was wir wissen ist, dass sie dies so darstellt. Kein Problem ist sicher ihr Privatleben. Jemand, bei dem alles reibungsfrei lief, kann uns kein Berater sein. Da könnten Frau Freitags gescheiterte Beziehungen Gold wert sein. Die Frage ist, was sie daraus macht.

      Fazit: Ich habe den Eindruck, dass Frau Freitag ihr Marketingerfolg - etwas anderes ist es bisher nicht - in den Kopf gestiegen ist.
      2 0 Melden
    • oldman 14.01.2017 09:59
      Highlight Mit Deinem 2. Satz in Deiner obigen Anmerkung triffst Du "des Pudels Kern"! Viele, nicht nur Kafi, bauen ihr Leben darauf auf, (vermeintlich) besser zu sein als andere. Leider agiert Kafi auch so und ist sich damit des Applauses eines Teils der Leser sicher - wie der eine Boxer, der den anderen niederschlägt, ja auch bejubelt wird. (Das ist auch "Marketing".) Wahre Grösse liegt aber im selber Besser-(Richtig-)machen und nicht darin, Andere zu erniedrigen bzw. - wie Du schreibst - vorzuführen, um sich besser/überlegen zu fühlen. Da hat Kafi - aber nicht bloss - noch Nachholfbedarf.
      2 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 14.01.2017 11:14
      Highlight Habe oben einen Nebensatz vergessen. Es sollte heissen, «nicht, indem wir andere, die sich vertrauensvoll an uns wenden, vorführen.

      Frau Freitag wendet sich bewusst an die Öffentlichkeit. Völlig klar, dass man da ihre Texte unterschiedlich aufnimmt. Es gibt solche, die sich ob schön formulierten Worten blenden lassen, und eben andere, die auf den Inhalt achten. Und manchmal flippt ja Frau Freitag auch etwas aus und kanzelt eine/n Fragesteller/in arrogant ab.

      Wenn wir Frau Freitag kritisieren, kritisieren wir jemanden, der sich an die Öffentlichkeit, und nicht vertrauensvoll an uns wendet.
      3 0 Melden
    • oldman 15.01.2017 13:04
      Highlight Loben wir Kafi 'mal: Einem Teil ihrer Antworten kann ich zustimmen. Da kritisiert sie zu Recht gesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen, wie z.B. die Intoleranz. Leider aber finden sich auch Antworten, in denen ihr die Achtung
      gegenüber der fragenden Person fehlt, wie Du richtig bemängelst. Bei anderen Antworten schwimmt Kafi im Mainstream "moderner Frauen" mit, wie bei der seriellen Monogamie. Da verteidigt sie nur ihre eigene Lebensposition, ohne tiefer zu schürfen. Das darf sie natürlich. Was sie nicht darf, aber doch tut, ist ihre subjektive Einstellung als objektive Erkenntnis zu verkaufen.
      1 0 Melden
    600

Keine Kirchensteuer bezahlen und trotzdem unter dem Christbaum sitzen! Goht's no?

Liebe Kafi. Deine Antworten bringen mich oft zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Nun beschäftigt mich eine Frage, bei der es mich wundernimmt, wie du darüber denkst. Ein befreundetes Paar ist aus der Kirche ausgetreten und stellt aber dennoch einen Weihnachtsbaum auf und feiert Weihnachten. Als absolut toleranter Mensch sollte mich das eigentlich nicht stören. Da ich aber eine Abneigung gegen halbe Sachen und Steuerdrücker habe, finde ich es dennoch komisch und nicht ganz gradlinig. Entweder ich beken

Liebe Tamara Entschuldigen Sie, dass ich Ihre Frage etwas verspätet beantworte. Ich elende Atheistin war mit dem Schmücken unseres elenden Atheistenbäumli beschäftigt. Wir haben wunderbar kitschige Kügeli aus China drangehängt und ein paar äusserst halbpatzige Songs dabei gehört.Ja, das mit der Toleranz ist so eine Sache, gell. Eigentlich ist man ja absolut tolerant! So wie man ja eigentlich auch kein Rassist ist, oder eigentlich auch nichts gegen Ausländer hat. Solange man mit keinem …

Artikel lesen