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Back home! Zum Abschluss gibt's Barcelona, die Toten Hosen und ganz viele Tränen

26.08.17, 18:32
Thomas Schlittler
Thomas Schlittler

Es ist der zweitletzte Tag meiner Autostopp-Weltumrundung. Meine Freundin Lea und ich sitzen im Backstage-Bereich des Open Air Gampel. Ungeplant. In wenigen Stunden spielt meine Lieblingsband, die Toten Hosen. Und das Unglaubliche: Wir mussten für die begehrten Tickets keinen Rappen bezahlen.

Zu verdanken haben wir das alles dem Segen des Autostopp-Gottes – oder besser gesagt: Alexis. Der junge Franzose arbeitet für das Walliser-Radio Rhône FM und nimmt uns an der Autobahneinfahrt in Sion mit. Es ist Alexis, der uns erzählt, dass dieses Wochenende Open Air ist und heute Abend die Hosen auf dem Programm stehen. Es ist Alexis, der die Idee hat, Backstage-Tickets für uns zu organisieren. Und es ist Alexis, dem dieses Kunststück tatsächlich gelingt.

Alexis hat es Spass gemacht, uns eine Freude zu machen. Das zeigt nicht zuletzt dieser Facebook-Eintrag von ihm. screenshot:  facebook.com/ Alex velt

Die Heimreise:

Wieso Alexis das alles für uns tut, weiss ich nicht. Klar, wir haben ihm erzählt, dass ich mehr als 26 Monate gebraucht habe, um per Autostopp von Winterthur bis ins Wallis zu gelangen. Doch er hätte auch einfach «Wow» sagen, uns in Gampel absetzen und zur Arbeit fahren können. Schon dafür wären wir ihm sehr dankbar gewesen. Doch Alexis will uns offensichtlich ein weiteres unvergessliches Reiseerlebnis bescheren. Es ist, als will er ein Ausrufezeichen setzen hinter all die Einladungen, Geschenke und netten Gesten, die ich während meiner Reise auf der ganzen Welt entgegennehmen durfte.

Der unglaubliche Alexis, das Open Air Gampel, die Toten Hosen sowie die Aussicht auf das kurz bevorstehende Wiedersehen mit Familie und Freunden – eigentlich sollte ich der glücklichste Mensch sein auf Erden. Doch dem ist nicht so. Mir ist melancholisch zumute.

Alexis hat uns vom Terroranschlag in Barcelona erzählt. Wir wussten bis jetzt nichts davon, weil wir die Nacht zuvor im Zelt verbracht hatten. Die Nachricht ist ein Schock für uns. Schliesslich kommen wir direkt aus Barcelona. Zwei Tage vor den Anschlägen waren wir noch durch die Stadt geschlendert. Ich hatte sogar Fotos gemacht von den Menschenmassen auf der Flaniermeile La Rambla.

Bis Dienstag waren wir in Barcelona – auch auf der Flaniermeile La Rambla. Zwei Tage später werden hier 13 Menschen ermordet und über 100 werden verletzt. bild: thomas schlittler

Der Rummel am Gampel ist uns zu Beginn deshalb ein bisschen zuviel. Mit der Zeit können wir das Ganze dann aber doch in vollen Zügen geniessen. bild: thomas schlittler

„Es hätte auch uns treffen können“, schiesst es mir immer wieder durch den Kopf. Ein Gedanke, den ich auf meiner ganzen Reise sonst nie haben musste. Erst jetzt, in der allerletzten Woche. Ich bin aufgewühlt, traurig – und verdammt wütend auf die feigen Täter.

Die Situation überfordert mich emotional. Zumal um uns herum zehntausende Menschen in Trink- und Feierlaune sind. Wir sind zwar wieder in der Schweiz, aber ich fühle mich in diesem Moment irgendwie wie ein komplett Aussenstehender. Ich komme mir vor wie ein Fremder im eigenen Land.

Lea geht es ähnlich. Erst indem wir miteinander über das Gefühlschaos reden, können wir die Melancholie Stück für Stück überwinden. Ein heftiger Sturm zieht über das Festgelände. Es regnet in Strömen. Als das Unwetter vorbei ist, hebt sich auch unsere Stimmung. Als spät nachts die Toten Hosen auf der Bühne stehen, sind die düsteren Gedanken ganz verflogen. Und als die Düsseldorfer zum Abschluss singen „An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit“, habe ich Tränen in den Augen. Freudentränen.

Die Toten Hosen – An Tagen wie diesen

34s

Per Autostopp um die Welt – An Tage wie diesen

Video: Thomas Schlittler

Neben dem Toten-Hosen-Konzert erlebe ich am Gampel übrigens noch einen anderen grossen Moment: Eine Journalistin des Walliser Boten erkennt mich, weil sie meinen Blog liest, und will ein Interview. bild:  1815.ch

Das Konzert verfolgen auch Philipp und Walä. Die beiden Kumpels bringen uns am nächsten Morgen durch den Lötschbergtunnel und bis zur Raststätte Grauholz in Bern. Dort nimmt uns Max mit. Der Renter ist der 1009. Fahrer auf meiner Weltreise – und der letzte. Max muss eigentlich nach Dübendorf, doch er macht einen kleinen Umweg für uns uns und setzt uns direkt im Zentrum von Winterthur ab. Geschafft!

Wir setzen uns in eine Gartenbeiz und machen ein Video für unsere Familien sowie unsere engsten Freunde: „Hallo zusammen! Wir sind zurück und werden hier in der Stadt sein, bis nichts mehr offen hat. Wir freuen uns über alle, die Zeit und Lust haben auf ein Bierchen mit uns.“ Es dauert keine Stunde, bis die ersten eintreffen. Jetzt habe ich nicht mehr nur Tränen in den Augen, sondern heule wie ein Baby. Es ist schön, wieder zu Hause zu sein!

Geschafft! Rentner Max bringt uns von Bern direkt nach Winterthur und wird uns somit immer als unser 1009. und letzter Fahrer in Erinnerung bleiben. bild: thomas schlittler

Per Autostopp um die Welt – die Heimreise:

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Thomas Schlittler 28.08.2017 14:11
    Highlight Vielen herzlichen Dank für all die tollen Rückmeldungen und Gratulationen. Ich habe mich riesig darüber gefreut! Neben den Fahrern und sonstigen Reisebekanntschaften in den 811 Tagen "on the road" war auch der Austausch mit euch Lesern und Kommentarschreibern ein Highlight für mich. Mal ergänzend, mal kritisch, mal witzig, selten undifferenziert und ganz oft motivierend. Es war schön mit euch. Oder wie wir im Thurgau sagen: Hammo! ;-)

    Hebet eu Sorg!

    PS: In den nächsten Tagen gibt's dann noch einen Rückblick auf meine Reise. Wie dieser aussieht, konnte ich aber nur bedingt bestimmen ... :-D
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    • MBArocsTrucker 28.08.2017 19:58
      Highlight Danke für die vielen tollen Berichte😄
      Wenn es mal wieder auf Reisen geht: Die Tür meines Trucks steht euch offen :)
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    • The Origin Gra 28.08.2017 21:34
      Highlight Wenn Du mal im Sarganserland bist spendiere ich Dir ein Bier 😊
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    • MBArocsTrucker 12.09.2017 20:51
      Highlight Gopf, war ich am freitag😅
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    • The Origin Gra 12.09.2017 21:06
      Highlight @MBA: Schade ☹Hättest vorbei kommen
      Dann das nächste mal 😊
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  • Bloody Mary 27.08.2017 22:44
    Highlight Tausend Dank für die tollen Reiseberichte während den letzten 2 Jahren und alles Gute wieder zu Hause! Auf Das Hosen Konzert wäre ich auch gern gegangen. Wie geil ist das denn!! Ich werde deinen Blog sehr vermissen.
    Habe mir schon Sorgen gemacht als ich letzten Samstag keinen Eintrag von Euch gefunden habe. Ich bin froh ist Euch nichts passiert! Was in Barcelona passiert ist machte mich auch unfassbar traurig und wütend.
    Viel Liebe Euch 2.
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  • iNDone 27.08.2017 13:17
    Highlight "Schon" vorbei? Schade. Werde den Blog vermissen. Die nächste Reise sollte durch Afrika führen...
    Vielen Dank und alles gute.
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  • wololowarlord 27.08.2017 10:49
    Highlight Vielen dank für die samstagslektüre! Du warst einige male das thema in unserem kollegenkreis, hast für inspiration gesorgt. Nur die besten wünsche für die zukunft!
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  • DaAlex 27.08.2017 09:34
    Highlight Willkommen daheim! Vielen Dank für diesen tollen Blog und ich wünsche euch ein gutes Ankommen und Verarbeiten. Falls du mal Lust hast in der Schweiz ein bisschen Vögel zu beobachten, melde dich bei mir und ich nehme euch gerne auf eine Exkursion in ein tolles Gebiet wie das Neeracherried oder das Fanel mit.
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    • Thomas Schlittler 28.08.2017 14:59
      Highlight Vielen herzlichen Dank für das Angebot. Vielleicht komme ich bei Gelegenheit gerne darauf zurück. Witzig, dass dir meine Freude am Vögel beobachten aufgefallen ist ... :-D
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  • dä dingsbums 27.08.2017 09:30
    Highlight Willkommen zurück und vielen Dank für all die tollen Berichte von Eurer Reise. Ich hab immer gern gelesen wie es auf der Reise vorangeht und werde die Berichte sehr vermissen.
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  • khargor 27.08.2017 08:44
    Highlight Super Blog war das. Hat mich immer gefreut ihn zu lesen. Mach doch noch einen Bericht wie es ist, wenn man sich nach zwei Jahren im Ausland wieder hier integrieren muss.
    21 1 Melden
    • Thomas Schlittler 28.08.2017 15:00
      Highlight Habe ich mir auch schon überlegt. So richtig lässt sich das aber wohl erst nach dem beruflichen Wiedereinstieg sagen. Mal schauen. ;-)
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  • stardust 27.08.2017 08:34
    Highlight Hey, so gut, seid ihr wohlauf zurück in der Heimat angekommen. Ist ein riesen Geschenk, ist euch auf der langen Reise nichts Gefährliches widerfahren!
    Vielen Dank, Thomas, dass du uns auf deine/eure Reise mitgenommen hast! Ich habe mich jede Woche auf deine Beiträge gefreut! Euch ein gutes Einleben und Verarbeiten.
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  • Calvin WatsoFF 27.08.2017 08:21
    Highlight Schön geht es dir und Lea gut. Willkommen daheim euch beiden. Zum Abschluss alles Gute und Merci für die tollen wöchentlichen Blogs deiner Eindrücke und dem Erlebten.
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  • Randy Orton 27.08.2017 04:04
    Highlight Danke!
    Durch deine Artikel hat man das Gefühl gehabt selber all die Länder bereist zu haben. Es war jedes Mal wieder erfrischend und spannend deine Beiträge zu lesen, was mich nun auch ein bisschen melancholisch stimmt. Ich hoffe, du bleibst dem Journalismus erhalten, mit deiner offenen, unvoreingenommen Art und der Faszination für Details.
    Geniesst eure Ankunt zu Hause.
    12 1 Melden
    • Thomas Schlittler 28.08.2017 15:02
      Highlight Ich bleibe dem Journalismus definitiv erhalten. Kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen! Und in Zukunft werde ich auch wieder mehr recherchieren. Meinen Autostopp-Blog kann man ja nicht wirklich als investigativen Journalismus bezeichnen ...
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  • Pana 27.08.2017 03:37
    Highlight Gratuliere herzlich zur geschafften Weltreise. Hoffe die ganze Reise und die wohl nicht ganz einfache Zeit danach, wird in ein paar weiteren Artikeln verarbeitet.

    Noch ein Danke schön von meiner Seite. Hat Spass gemacht deinen Blog zu lesen. Verrückt wie schnell die Zeit vergangen ist.
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  • MajorQuimby 27.08.2017 03:33
    Highlight Schade!!
    Was passiert ez mit Schlittler?
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    • Thomas Schlittler 28.08.2017 15:05
      Highlight Schlittler versucht jetzt, in der Schweiz wieder Fuss zu fassen - und all die Reiseerlebnisse möglichst lange in seinem Herzen zu behalten.
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  • Oban 27.08.2017 01:52
    Highlight Danke für diese unglaubliche Zeit, ich habe mich jede Woche auf einen weiteren Bericht gefreut.
    Wünsche einen guten Wiedereinstieg und nochmals ein 👍 für diesen Blog.
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  • Bean81 27.08.2017 00:22
    Highlight Vielen dank für deine worte - sie waren der hammer! 😊👍 die hosen würden sagen: geeeileeees auswärtsspiiiel von dir! 💪
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  • Andi Amo 27.08.2017 00:14
    Highlight „Es hätte auch uns treffen können, schiesst es mir immer wieder durch den Kopf. Ein Gedanke, den ich auf meiner ganzen Reise sonst nie haben musste. Erst jetzt, in der allerletzten Woche. Ich bin aufgewühlt, traurig – und verdammt wütend auf die feigen Täter." Zitat Ende

    Ja, das ist mittlerweile die neue traurige Realität speziell in Europa, das war noch anderst als du abgereist bist!

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  • Kommenta(to)r 27.08.2017 00:10
    Highlight Tolle Abschlussstory!

    Mir fällt erst jetzt nach 26 Monaten was auf... Herr Schlittler war während der Weltreise nie in Afrika.

    Generell scheint man bei Weltreisen Afrika einfach auszulassen. Weshalb?

    Hat Sie das nicht auch gereizt Herr Schlittler? Nach Südamerika noch Afrika anhängen?
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    • loplop717 27.08.2017 15:19
      Highlight Weil Afrika nicht wirklich auf dem weg ist, wenn man von Europa nach Osten oder Westen losreist, was man ja macht bei einer Weltreise.
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    • Thomas Schlittler 28.08.2017 15:17
      Highlight Natürlich würden mich auch viele afrikanische Länder reizen. Und Russland. Und Indien. Und Papa-Neuguinea. Und ganz viele andere Länder. Aber ich kann und will nicht mein ganzes Leben auf Reisen verbringen ... Wieso Afrika auf Weltreisen generell eher gemieden wird, weiss ich nicht. Die Erklärung von loplop717 macht für mich durchaus Sinn. Ein Grund könnte aber auch sein, dass viele afrikanische Ländern als schwierige, unsichere Reiseländer gelten. Auch in Ländern wie Iran, Turkmenistan, Usbekistan oder El Salvador hat es weniger Touristen als in Kanada, den USA oder Thailand ...
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    • Kommenta(to)r 28.08.2017 15:23
      Highlight Natürlich... aber Sie zählen hier Länder auf. Ich spreche von einem ganzen Kontinent der links liegen gelassen wird.

      Sollte ich mal das Glück haben, eine Weltreise machen zu können, würde ich Ihre Route (mit ein paar Änderungen) als Vorbild nehmen - nach Südamerika aber definitiv noch einige Ländern in Afrika anhängen. Südafrika, Kenia, Algier, Marokko, etc.
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  • 's all good, man! 26.08.2017 23:39
    Highlight Willkommen zuhause, lieber Thomas & Lea! Vielen herzlichen Dank für deine vielen tollen Geschichten. Dieser Blog war eine echte Bereicherung und eine Inspiration. Ich bewundere Menschen, die von solchen Abenteuern nicht nur träumen, sondern sie dann auch wirklich in Taten umsetzen. Das muss echt eine Reise für's Leben gewesen sein - schön, durften wir daran teilhaben.
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  • mazzarelli 26.08.2017 22:06
    Highlight Super, vielen Dank für diesen super Blog! Es war mir eine grosse Freude immer mal wieder eine spannende Geschichte von deinen/euren Abenteuern rund um die Welt zu lesen. Ich bin selber seit 20 Monaten auf Weltreise und frage mich jetzt schon wie speziell es wohl wird in etwa 5 Monaten wieder nach Winterthur zurück zu kehren. Ich wünsche euch einen guten Einstieg in den Alltag und vielleicht läuft man sich in Winti mal über den Weg.
    81 4 Melden
    • Thomas Schlittler 28.08.2017 15:19
      Highlight Wow, 20 Monate! Wo warst du überall? Würde mich natürlich freuen über ein Bierchen in Winti. Ich hoffe, wir haben bis dann eine Wohnung gefunden. ;-)
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  • Charlie Brown 26.08.2017 21:53
    Highlight Danke für alles.
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  • Gröipschi 26.08.2017 21:48
    Highlight Willkommen daheim!
    Danke für deine spannenden und interessanten Beiträge, ich werde sie vermissen!
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  • Micha Moser 26.08.2017 21:13
    Highlight Danke für deine Beiträge. Deine Weltreise hat mich viele dinge anders sehen lassen. Geniess deine Zeit mit deiner Familie ❤️
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  • Pfalafel 26.08.2017 20:50
    Highlight Der wohl berührendste Eintrag der ganzen Reise. Vielen Dank für die vielen Eindrücke, die wir miterleben durften. Es war immer wieder eine Freude am Samstag von deinen Abenteuern zu lesen.
    Ich wünsche euch einen guten Start zurück im Alltag und hoffe, dass du Watson und damit auch uns erhalten bleibst.
    Danke! :)
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    • celi 26.08.2017 22:04
      Highlight Sorry für den Blitz:( sollte ein ❤ sein
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  • lily.mcbean 26.08.2017 20:25
    Highlight Wilkommen zuhause, ich vermisse deinen Blog jezt schon! 🍻
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  • Karl Müller 26.08.2017 20:09
    Highlight "Klar, wir haben ihm erzählt, dass ich mehr als 26 Monate gebraucht habe, um per Autostopp von Winterthur bis ins Wallis zu gelangen."

    Ja, die Schweiz ist ein hartes Pflaster für Autostopper ;)
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    • 2sel 26.08.2017 22:15
      Highlight Nun ja, so kann ich das nicht glauben, da wäre ich ja noch mit Wandern schneller...
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    • Thomas Schlittler 28.08.2017 14:42
      Highlight Lieber 2sel
      Du kannst mir das glauben: Winterthur - Wallis in 810 Tagen. Allerdings via Iran, China, Kanada, Brasilien, etc. Vom Wallis nach Winterthur ging es dann in drei, vier Stunden mit nur zwei Fahrern ... ;-) LG
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  • Mia_san_mia 26.08.2017 20:00
    Highlight Wow super Bericht zum Abschluss 👍 Und das geilste finde ich, dass Ihr noch ans Hosen Konzert gehen konntet. Das ist auch meine Lieblingsband ✌
    50 4 Melden
    • Randy Orton 27.08.2017 04:06
      Highlight Würdest du auch nie im Leben zu den Bayern gehen ;)
      Spass beiseite, die Hosen sind toll.
      9 0 Melden
    • Mia_san_mia 27.08.2017 13:43
      Highlight Ja das Bayern Lied lassen wir mal weg 😉
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  • Luzi Fair 26.08.2017 19:53
    Highlight Schade ist's schon vorbei. Aber du warst doch gar nicht in Afrika. Wie wäre es mit Kapstadt retour als nächstes Projekt?😉
    44 3 Melden
    • Thomas Schlittler 28.08.2017 14:39
      Highlight Das nächste Projekt heisst erst einmal arbeiten und wieder etwas Geld verdienen ... ;-) Aber Afrika ist definitiv in meinem Hinterkopf. Zwei Jahre werden es aber wohl eher nicht.
      4 0 Melden
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  • Duweisches 26.08.2017 19:47
    Highlight Was für eine wunderschöne Geschichte. Schade das es vorbei ist, ich werde die inspirierenden, aufrüttelnden und witzigen Geschichten vermissen...
    37 2 Melden
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  • FrancesB 26.08.2017 19:38
    Highlight Wilkommen daheim!
    Vielen Dank für die tollen Berichte aus der ganzen Welt, ich habe diese immer sehr gerne gelesen.
    38 2 Melden
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  • Luca Brasi 26.08.2017 19:02
    Highlight Ich hatte mir letzte Woche schon ein wenig Sorgen um Sie gemacht wegen diesem feigen Anschlag. Ich bin froh, dass es Ihnen beiden gut geht.
    Alles Gute und vielen Dank für all die tollen Berichte. Ich werde diesen Blog vermissen. :(
    55 3 Melden
    • Thomas Schlittler 28.08.2017 14:21
      Highlight Lieber Herr Brasi
      Ihre Kommentare werde ich besonders vermissen. Ganz herzlichen Dank!
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  • Goon 26.08.2017 18:48
    Highlight Oh mann. Habe deine Berichte von Anfang an gelesen. Was mache ich nun? Willst du nicht noch ne Runde drehen? Afrika ging ja komplett vergessen zb. 😉
    53 1 Melden
    • Thomas Schlittler 28.08.2017 14:16
      Highlight Lieber Goon
      Nein, eine Zusatzrunde ist nicht geplant. Wir geniessen es jetzt erst einmal, wieder zu Hause zu sein. Aber ich habe Afrika definitiv auf meine Reiseliste aufgenommen ... ;-)
      4 0 Melden
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  • Spooky 26.08.2017 18:48
    Highlight Ich gratuliere herzlich! Was für ein Abenteuer! Soll euch zuerst einer nachmachen!
    41 2 Melden
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  • The Origin Gra 26.08.2017 18:45
    Highlight Hoi, Willkommen zurück in der Schweiz 😊
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  • Matthias Calvin Trüb 26.08.2017 18:40
    Highlight Chapeau! Au ich ha grad chli Träne i de Auge. Schad sind dini Gschichte verbi
    61 1 Melden
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Wieso Mohammed nicht in Europa leben will

Wir sind zurück in Europa, doch Trampen im Süden Spaniens ist kein Zuckerschlecken: In Córdoba warten meine Freundin Lea und ich fast sechs Stunden in der unbarmherzigen andalusischen Sonne, während Hunderte Autos an uns vorbeifahren. Das Thermometer zeigt 41 Grad. Immerhin erhalten wir zwischendurch eine Motivationsspritze: Ein älterer Herr, der uns von einer Restaurant-Terrasse aus beobachtet hat, schenkt uns eine Flasche Wasser und einen Schatten spendenden Regenschirm.

Endgültig erlöst …

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