Blogs

Junge Gläubige beim Weltjugendtag in Deutschland (2005). Bild: keystone

Sind Gläubige die besseren Menschen? Wohl nur während des Gottesdienstes

Auch Ungläubige haben ein moralisches Gewissen.

10.06.17, 07:56 10.06.17, 16:43

Gäbe es ein Ranking der Religionen, wie zum Beispiel beim Tennis, wäre der Islam in letzter Zeit weit zurückgefallen – wohl hinter viele Sekten. «IS», Al Qaida, Boko Haram und wie all die islamistischen Terrorgruppen heissen, haben den Ruf der zweitgrössten Weltreligion gründlich ramponiert. Den Rest an Goodwill haben die Attentäter von Nizza, Paris, London, Brüssel, Berlin, Manchester usw. zerstört.

Doch auch andere Weltreligionen kämpfen gegen einen Imageverlust. Die orthodoxen Juden, die in den westlichen Ländern verstreut leben, isolieren sich und wehren sich nach Kräften gegen jegliche Integration.

Lebensfeindliche Verhaltensnormen: Orthodoxe Juden in westlichen Ländern (hier in Zürich, 2015). Bild: KEYSTONE

Ausserdem rufen ihre lebensfeindlichen Verhaltensnormen und die strengen religiösen Dogmen Unverständnis hervor. Und Israel erwirbt sich mit seiner Siedlungspolitik und der Unterdrückung der Palästinenser auch keine Sympathien für den jüdischen Staat.

Auch die katholische Kirche leidet an Imageverlust

Ein Imageproblem hat auch die katholische Kirche mit ihrer rückständigen und frauenfeindlichen Politik. Die sexuellen Übergriffe vieler Geistlichen und die zögerliche Aufarbeitung der Skandale sind dem Ruf nicht eben förderlich.

Doch wie steht es mit dem Ranking der Gläubigen? Oder andersrum: Welche Religion bringt die «humansten Menschen» hervor? Oder: Welche Glaubensgemeinschaft schafft es am besten, die Gläubigen zu einem ethisch-moralischen Handeln anzuleiten und zu motivieren?

Alle Religionen wollen das Gleiche: die Gläubigen zu einem humanen und gottesfürchtigen Leben motivieren.

Schlüssige Antworten sind schwierig, doch eines ist klar: Im Grunde genommen wollen alle Religionen in etwa das Gleiche: die Gläubigen auf humane Werte einschwören und anhalten, altruistisch zu handeln. Es geht um ein möglichst «sündenfreies», soziales und verantwortungsbewusstes Verhalten. Insofern sind die Werte, die die meisten Religionen und Glaubensgemeinschaften vermitteln, austauschbar.

Auffällig ist aber, dass praktisch alle Religionen exakt die Werte, die sie den Gläubigen vermitteln, selbst nicht einhalten. Obwohl sie Bescheidenheit und Toleranz predigen, streben sie selbst nach Macht und Einfluss: Ihre Missionstätigkeit dient nicht nur dazu, möglichst viele Seelen für den angeblich richtigen Gott zu rekrutieren, Ziel ist auch, den Einflussbereich auszuweiten.

Islam mit der aggressivsten Missionstätigkeit

Die aggressivste Mission übt zweifellos der Islam aus. Aber auch die katholische Kirche und die Freikirchen sind seit Jahrhunderten in allen Ecken der Welt dabei, die letzten Dschungelbewohner und «Heiden» zu bekehren. (Ein schrecklicher Begriff, der allein schon die Intoleranz zum Ausdruck bringt und in diesem Zusammenhang aus dem Vokabular gestrichen werden sollte.)

Missionieren heute (Muslime in Deutschland) ... Bild: Screenshot SAT1

... und damals (Christen in Brasilien, 1910). Bild: Wikimedia commons

Die katholische Kirche demonstriert einen weiteren Widerspruch. Während Jesus als Wanderprediger asketisch und in Armut lebte, residieren seine Stellvertreter und Würdenträger teilweise in prunkvollen Palästen. Und sie gebieten über Ländereien, die sie früher korrupten Politikern abgerungen haben.

Ausserdem demonstrieren Geistliche der meisten Religionsgemeinschaften, dass sie selbst nicht einmal ansatzweise die Ansprüche ihres Glaubens umzusetzen vermögen. Deshalb ist es heuchlerisch, wenn sie von ihren Gläubigen ethisch-moralisches Verhalten verlangen und ihnen mit der ewigen Verdammnis drohen.

Fraglicher Nutzen

Deshalb stellt sich die Frage: Welchen Nutzen bringen Religionen und Glaubensgemeinschaften, die voll von Widersprüchen und fragwürdigen Entwicklungen sind? Wäre es nicht ehrlicher, wenn sie den Anspruch, Hüter von Moral und Ethik zu sein, offen und ehrlich relativieren würden? Und wenn sie anerkennen würden, dass auch Menschen, die noch nie etwas von Gott gehört haben, einen Gerechtigkeitssinn und ein moralisches Gewissen entwickeln und nach diesem zu leben versuchen?

Das würde viel zu ihrer eigenen Glaubwürdigkeit beitragen. Doch dieser Schatten scheint zu gross zu sein, als dass sie darüberspringen könnten.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
245Alle Kommentare anzeigen
245
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • paeblos 06.08.2017 14:32
    Highlight Herr Stamm, was ist ihr Glaube, an was glauben sie, worin besteht ihr Glaube? Auf was beziehen sie sich, wo ist ihre Orientierung, was ist ihr Fundament?

    "Wo ein Wille ist, da ist ein Weg, und hilf dir selbst, so hilft dir Gott," macht das ihnen Mut oder Verdruss?



    0 0 Melden
    • paeblos 10.08.2017 02:35
      Highlight Eigentlich schafft sich jeder seinen eigenen Weg, ausser er lebt in einer Sekte und einer Diktatur. Ohne Moral und Ethik ist das Leben in der Gesellschaft unmöglich, und würde noch umso viel grössere Entgleisungen führen als wie zuvor.
      0 0 Melden
    600
  • paeblos 27.06.2017 07:19
    Highlight Eine sektiererische Lehre ist, zu Eigennutz des Betreibers von ihm zusammengesetztes Puzzle von der Bibel, nicht in den Context passend.

    0 0 Melden
    • paeblos 28.06.2017 03:11
      Highlight Die Bibel ein Auslaufmodel, das für chritl. Ex-Anhänger nichts mehr taugt, geschweige die noch daran glauben; es ist zweckgeschneidert, für die schon alles anders machen, was ein gesunder Menschenverstand eher nicht machen würde. Geistlicher Kadavergehorsam aus angst tuen dasselbe, als Berufung und Erleuchtung, durch die Predigt eingegebener Geist zum Gehorsam, für alles von Gott Nichtgewolltes, was der Gemeinschaft schaden könnte, und der Berufung der geistlichen Waffenrüstung alles zu bekämpfen was ihnen nicht in den Kram passt, egal wie!
      0 0 Melden
    • paeblos 02.07.2017 19:34
      Highlight Bisschen wahr und doch wirr, ein besser verständlich wenn weiter über den Horizonten-Krümmung Richtung Westen gesehen wird.
      0 0 Melden
    600
  • paeblos 26.06.2017 20:11
    Highlight Leider ist gläubig heute, etwas zu schuldig machen, wo nichts zu holen gibt. Heute kostet alles, es hat jedes seinen Preis, es gibt nichts gratis, denn alles hat seinen Pfand.

    Gläubiger so scheinst, gibt es genug, die sich als schuldig sehen, u. daran zerbrechen wenn rel. Gruppenleiter ihnen keinen Schulderlass erteilen, wenn der Zehnte vom Monatseinkommen nicht gezahlt wird, denn ansonsten droht der, Zitat; Das abfallen vom Glauben, von dem es kein zurück mehr gibt, dann wird herausgestossen in die Finsternis, da wird sein Heulen Zähneklappern. Das ist nirgendswo im Kontext zu lesen.
    0 0 Melden
    • paeblos 27.06.2017 07:11
      Highlight Einfach irgendwen den Gang zum Himmelreich, durch ausschliessen und rauswerfen aus der Gemeinde, so es aus den Lehren an den Gläubigen indoktriniert wird, ist für den Rausgeschmissenen eine schwere psychische Schädigung, die nachvollziehbare Folgen im alltäglichen Leben des Opfers haben. Erschwerte Arbeitsablauf in den Betrieben, auch vereinsamt durch verlorene Beziehungen, u. Arbeitsstellenverlust, die mit einweisen in ein Heim und Behinderten Werkstätten zu folge haben. Damit ist man zweimal gestraft, mit dem Ausschluss aus der christl. Gem. u. dem ausgrenzen aus der Gesellschaft.
      0 0 Melden
    • paeblos 27.06.2017 09:26
      Highlight Ausschluss aus einer christl. Gem., bedeutet für den Betroffenen seines Glaubens, auch gleich die Verdammnis, u. den Ausschluss, je einmal in das Himmelreich zu kommen. Die sexuellen Übergriffe werden ausser den Katholiken auch in verschwiegenen Orten ausgeführt, wo niemand danach forscht, u. fragt wer es eigentlich war! Einfach grundsätzlich immer dieselben zu beschuldigen, kommen dem Judas- Syndrom gleich, wo die Verantwortung für wirtschaftlichen Miesere, gleich den vermeintlicher Schuldigen zugeschoben wurde, die folgen den Holocaust. So hatte keiner Gewissensbisse für Wirtschaftgrounding
      0 0 Melden
    600
  • Jokerf4ce 22.06.2017 16:37
    Highlight Sind von Religionen?

    Teile und herrsche
    0 0 Melden
    • paeblos 26.06.2017 01:54
      Highlight Glauben ist sich zu festigen, in der unbeständigen Gegenwart unserer Zeit. Statt verzweifeln ist glauben das zuversichtlichste was geboten werden kann. Wenn wirkliches glauben nicht mehr geboten wird, und nur noch gesetzliches hassen und töten für richtig gilt, das selbstgerechtes anarchistische entgleisen nicht auslässt.
      0 0 Melden
    • paeblos 27.06.2017 19:16
      Highlight Missionnörgele tunst nicht alle dieselben, die mit Plakaten u. Transparenten ihre Trakdate,=Abschlepper-Attacken verteilen. Dabei wird queruliert was das Zeugs hält, u. lässt nichts aus was noch Gutes zu finden gibt, um schlecht zu machen u. zu vernichten, bis nichts mehr übrig bleibt. Wenn die Miesmacherei Erfolg hat, u. alles positive Denken gegenüber der Gesells. ausgelöscht ist, dann kommt das Nächste: das Opfer in Zwänge nehmen, u. löscht das letzte, den Lebensmut, indem mit der Hölle gedroht wird, wenn nicht machst was gesagt ist. 3-ens: Gibst; nur fröhliche Geber hat Gott lieb, tue es!
      0 0 Melden
    • paeblos 28.06.2017 03:59
      Highlight Gebet, und Gebet dann wird " dann werden "für bitten; vor Gott gebracht," natürlich im Gebet mit dem Seelsorger im Vereinsstyl mit kosten verbunden, den Zehnten, oder einen Beitrag für Ausserstehenden. Den Gott-glauben hatte schon immer seinen Preis, von den Pharaonen, den Griechen, den Germanen und bis zu den Esoterikern, der modernen gegenwärtigen Geistesbewegungen. Es scheint alles Gut zu sein, was zufriedenstellend ist, wenn es nur den Pöppel nicht wegnimmt. Das Unwort: Geiz ist geil, ist gegenwärtig im Wohlstand-generiere von jetzt.
      0 0 Melden
    600
  • paeblos 20.06.2017 20:30
    Highlight Ah-aber Herr Hugo Stamm, wären die Pfarrer nicht in altausdienlichen Gebäuden, würden neue Milliardenteure Bauwerke als Bürogebäude dienen, so wie bei Donalds Trump Fanpastorin. Relativ unter uns ist die Anarchie, wo doch gleich jeder jammert, wenn es nicht nach seiner Ordnungs-Vorstellung läuft. Warum denn der Sektenblog, wenn quo Vadis- nie rechtens stimmt!? Wenn evangelikale Missionare im Atlantik und Ozeanen mit teuren mächtigen Kolossen herum schiffen, warum denn die Betroffenheit Herr Stamm, es sind doch keine Evangelisch-reformierte!
    1 0 Melden
    • paeblos 27.06.2017 10:47
      Highlight Was vermeintlich bei Katholiken zu sehen glaubt, liegt auch bei Nichtgenannten vor, von dem geschwiegen wird. Bei den Kath. ist alles zentralisiert, die einen falschen Eindruck, eines mächtigen religiösen Gemeinschaftsapparat wiedergibt. Die gemeinschaftlichen evangelischen Kirchen, fallen da weniger auf, da ihre geistl. bischöflichen Ordonanz, in verschiedentlich geistl. Glaubensrichtungen aufgeteilt ist, und in ihrer Gesamtheit u. Grösse, weltweit nicht überschaubar ist.

      Was den teuren Palästen betrifft, die teuren modernen geistlichen Gebäuden, sind auch teuer, in ihrem Wert u. Aufwand.
      0 0 Melden
    600
  • Ohniznachtisbett 12.06.2017 13:06
    Highlight Ich bin erklärtermassen kein Marxist. Aber mit dem Opium fürs Volk hatte er wohl recht. Von mir aus darf jeder glauben was er will, nur soll er mir bitte nicht davon erzählen und erst recht nicht versuchen, mich zu missionieren.

    Seien es die Lies-Deppen, der Trottel der von Jesus "bäägged" am Stadelhofen und der BhfStrasse, die Zeugen die zu Hause läuten, die ICF-Pfeifen, die ihre Kollegen zum "Fest" einladen oder Scientologen, die erzählen man müsse "besser" werden. Verpisst euch alle. Lebt euren Glauben, aber lasst mich bitte bitte in Ruhe. Und nicht nur mich sondern alle!
    13 1 Melden
    • Pasionaria 13.06.2017 23:33
      Highlight 3. Versuch
      Ob diesem Votum darfst Du ohne weiteres > mitznachtundzwaremefeineisbett!
      2 1 Melden
    • Oxymora 14.06.2017 21:24
      Highlight Pasionaria

      Was 3. Versuch?
      Bleibst du etwa auch > immeröfterinderzensurhängen?


      0 0 Melden
    • Pasionaria 15.06.2017 01:11
      Highlight Oxy
      .......ist sicher NICHT Zensur, so wie wir den toleranten Blogautoren kennen, moegen, diskreditieren, verwuenschen, nicht verstehen wollen u.v.m. Ist bestimmt ein > wats(not)on digitaltechnoversagen.
      Herr Stamm, koennten Sie mal (anstatt einen Baum....) die Technik bei Watson umarmen. Soll helfen....., wie veten! Danke.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 15.06.2017 01:16
      Highlight ......sollte natuerlich > beten heissen.
      Meine Hispanotastatur mag das > b wie beten nicht so, eher > v wie viva!
      0 1 Melden
    • Alienus 15.06.2017 08:05
      Highlight Die laufen in den gleichen Klamotten rum wie Ihre eigenen Vermittler ihrer Götter rum. Das ist der äußere und ultimative „Beweis“ der propagierten Gottesfürchtigkeit.

      Mützchen, Käppis, Küchentücher, Sandalen, Riemen, Schnüre, Schals, Binden, Tücher, Perlenschnüre uam.: Mit so nem Zeugs soll Gott bezirzt werden! Der Zustand, oh Gott: heiter bis peinlich, einfach menschlich! <<<

      Nachtrag: Gerne würde man wissen, im welchem Habitus nun Gott so vor sich hin existiert. Hat Gott eine vergleichbare darwinistische Entwicklung wie wir Affen, Halbaffen und derzeit Vollaffen hinter sich gebracht?
      1 0 Melden
    • Alienus 15.06.2017 13:05
      Highlight Pasionaria

      4. Versuch

      Habe auch nächtens meine Antwort reingestellt.

      Da scheint es gewisse Probleme zu geben. In der letzten Zeit sind mir etwa bis 1/10 der Schreiben nicht veröffentlicht worden. Ein Wurm geht bzw. kriecht wohl da bei den watson-Radakteuren herum.

      Aber eine Zensur ? Neeeee, offensichtlich ein menschlicher Schwachpunkt!


      >>> In solch einer unchristlichen Zeit gibt’s im Blog keine „spukhafte Erscheinungen aus dem Horrormagazin Breitbart“, die einem den Verstand rauben vermögen.
      Schau die „Gottesvermittler“ in den verschiedensten Religionen an.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 15.06.2017 19:25
      Highlight Alienus
      Nun gebe ich Dir, ganz unter uns, Einblick in meine persoenl. Verkleidungsgeschichte:
      Mein Gewand bestand bis zum Tage X, dem Tag meines Suenden(ver)falls aus einem weichen, weissen Lichtkleid (Symbol meiner Unschuld). Da ich dann eines Tages 'Gott' untreu wurde und sich meine Verbindung zu ihm loeste, verschwand auch sein Licht, das mich umgab.
      Nackt und beschaemt ersetzte ich seit diesem Vorkommen das verlorene Himmelskleid durch Schuerze, Feigenblaetter u Felle (!)

      Es ist unverstaendlich, dass sich die 'Gottesvermittler' nicht ebenso demuetig vor und nach dem Suendigen kleiden..
      1 1 Melden
    • Alienus 15.06.2017 20:34
      Highlight Pasionaria

      Es geht noch schlimmer.

      Bei der Eroberung dieser flachen Welt wurde mir als Zeichen der Würde ein großes weißes Dreieckstuch um die Lenden gewunden. Ab da begann die Füllung dieses mit essenziellem Inhalt.

      Analog zu dieser Tat möchte ich die Gottesvermittler, Gaukler, Hütchenspieler, Rosstäuscher und heilige Schurken mit solchen Windeln sehen, in denen diese ihren verbalen Schwachsinn dort deponieren müssten. Die göttliche Windel.

      Der wahre Gang des Lebens. Denn Gott hat keine Verdauung.

      Aber sicher Blähungen wegen uns Menschelein!
      2 1 Melden
    600
  • VIsitor 11.06.2017 14:09
    Highlight "Doch wie steht es mit dem Ranking der Gläubigen?"

    Herr Stamm, es gibt auch Gläubige auf dieser Welt, denen geht es gar nicht um ein Ranking. Ihr Glaube ist einfach eine anerzogene Lebensweise, nachdem sie quasi vertraut danach leben. Für Andere ist es ein Entscheid nach welcher Lebensphilosophie sie leben möchten. Jeder weiß doch ganz genau, dass es Juden, Christen, Muslime und weitere Religiöse und auch Atheisten oder Agnostiker gibt, die versuchen ethisch und moralisch zu handeln ihrem Leben. Ich auf jeden Fall erlebe diese Tatsache immer wieder mit dem Umgang mit Menschen.
    11 0 Melden
    600
  • Dong 11.06.2017 11:09
    Highlight Ich glaube, Hugo Stamm liest zuviel Sektenblog, jedenfalls schreibt er immer davon ab.
    8 15 Melden
    600
  • AMU 11.06.2017 10:38
    Highlight Als soziales Wesen erfährt der Mensch von Geburt an im Normalfall Liebe, die Bereitschaft zum Verzicht und zur Fürsorge. Sonst ist ein Zusammenleben nicht möglich. Diese Werte sind, ob ihr wollt oder nicht christlich. ZU BEHAUPTEN DIE MORAL SEI VERSTAUPT DER VERSCHLISST DIE AUGEN VON DER REALITÄT, DENN SIE IST UM SO WICHTIGER. Und noch was, Herr Stamm richtet über Gläubige die in die Kirche gehen, schon sehr anmassend.
    5 42 Melden
    600
  • vera.vox 11.06.2017 10:14
    Highlight „Sind Gläubige besseren Menschen?“

    Nun Gläubige haben die Einsicht, dass sie Sünder sind und der Vergebung der Sünden und Versöhnung mit Gott bedürfen.

    Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung!

    Menschen mit religiöser Moral und Orientierung zu Gott sind daher eindeutig die besseren Menschen.

    Die Einsicht in die eigene Fehlbarkeit und Ausrichtung des Lebens an Jesus Christus sind einfach unerlässlich; um ins Paradies zukommen.

    Gottlosen Terroristen und militanten Atheisten fehlt diese Einsicht; sie haben daher keinen Grund sich zu bessern.
    3 43 Melden
    • rodolofo 11.06.2017 11:49
      Highlight Ja und dass Du das in einem Kommentar gesagt hast, ist auch Sünnndeee!
      Der christliche Sünder sündigt bescheiden, still und demütig und hängt das nicht an die grosse Kirchenglocke, Amen!
      21 3 Melden
    • vera.vox 11.06.2017 12:29
      Highlight rodolofo
      Ich bin da anderer Meinung.

      Wenn Gläubige nur noch unter ihres Gleichen offen berichten können,
      dann hätten wir sehr bald nur noch ein Hinterzimmer-christentum.
      In der Öffentlichkeit Worte gut abwägen und hinter verschlossen Türen unter Gleichgesinnten klar Text reden; wäre zudem auch sehr heuchlerisch.

      Unserer christlichen Kultur und unserer Christlichen Nation zu liebe, sollte man damit gar nicht anfangen.
      4 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.06.2017 12:50
      Highlight @ vera.vox

      "Die Selbstüberheblichen müssen eine Lupe von Gott mitbekommen haben, damit sie im Spiegel mehr von sich sehen. Das schlimme daran ist nur, daß sie ihren Badezimmerspiegel für Realität halten."

      Jens P. (*1971), Gelegenheitsaphoristiker
      16 1 Melden
    • Lavamera 11.06.2017 22:01
      Highlight Kann also ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, aber ein herzensguter Mensch ist nicht ins Paradies? Da fragt man sich was das ,,Ziel" von Gott ist. Will er, dass die Menschen gut sind oder will er einfach nur angebetet werden? Es wäre ziemlich egoistisch von ihm alle, die ihn nicht anhimmelten in die Hölle zu schicken. Und was sind überhaupt Sünden? Jeder Gläubiger hat da eine andere Meinung, wer hat Recht? Meiner Meinung nach soll man so leben wie man es für richtig hält und versuchen immer gerecht zu sein und anderen nicht am Leib und Leben zu schaden. Egal ob gläubig oder nicht.
      24 0 Melden
    • rodolofo 12.06.2017 08:04
      Highlight Lavamera
      Die Moral ist nicht nur eine Orientierungshilfe, sondern auch eine Falle für Selbstgerechte, die nicht einfach nur gut, sondern die Allerbesten sein wollen.
      Jesus selber hat das erkannt und seinen Jüngern empfohlen, nicht vorschnell über Andere zu richten. Ausserdem zeigte er keine Berührungsängste gegenüber dem Gesindel, über das die Pharisäer in ihren Tempeln die Nasen rümpften.
      Letztlich sehe ich hier einen Ansporn, das Leben in seiner ganzen Vielfalt und Widersprüchlichkeit anzunehmen, also auch die unangenehmen "Schattenseiten".
      So stelle ich mir das Paradies vor, als Dschungel.
      5 0 Melden
    • Share 12.06.2017 09:42
      Highlight Echt jetzt? Paradies und Dschungel? Jaeger und Sammler? Immer noch?
      1 1 Melden
    • rodolofo 12.06.2017 20:48
      Highlight @ Share
      Nicht immer, aber immer öfter.
      2 0 Melden
    • Share 12.06.2017 21:54
      Highlight @Rod
      Oh, jetzt habe ich vorschnell geherzt. Das hu im Sound glatt überhört.

      0 0 Melden
    • rodolofo 12.06.2017 22:21
      Highlight @ Share
      Meinst du das "Hu!", als Teil des Isländer- "Hu! Hu! Hu! usw." ?
      0 0 Melden
    • Share 12.06.2017 22:33
      Highlight @Rod
      Wir befinden uns in den Geisteswissenschaften, wenn ich dich daran erinnern darf.
      Wobei wir nun wieder beim Schatten wären. Da kann von Inspiration nicht die Rede sein. Welche Mumie bitteschoen hat denn einen Schatten über den sie springen könnte?
      0 0 Melden
    • paeblos 14.06.2017 00:48
      Highlight Paranoischer Glaube gilt nicht als einzig unter den vielen Gläubigen. Selbstvorstellen von es könnte so sein, als wär es schon so wie es eben sein sollte. Wenn von ökumenisches Friedensgebet berichtet wird, sich nichts ändert, ist doch schon ein Kläger in sich wegen den Vieler unvollkommenen Einsicht, dass alles in sich selbst an jeden sich selbst zuerst anfangen soll. Nicht immer nur den Andern kritisieren, sondern den Urpunkt an sich zuerst zu finden, als Ausgangslage für den Frieden zum Nächsten benützen. Wir brauchen keine stagnierten Christenperfektionisten sondern immer wieder versuchen
      1 0 Melden
    • Pasionaria 15.06.2017 01:20
      Highlight paeblos
      Dazu passend Mahatma Gandhi:
      "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt"
      Wie wahr!
      0 0 Melden
    • rodolofo 16.06.2017 08:49
      Highlight @ Share
      Gerade ist mir in den Sinn gekommen, dass ich Dir sagen wollte, dass meine Antwort an Dich zensuriert wurde.
      Warum, verstehe ich nicht.
      Vielleicht war die Watson-Redaktion überlastet wegen zu wenig Personal?
      Oder sie dachten: "Was für ein Quatsch!"
      Ich meine, die müssen ja rentieren, und wir alle kommentieren hier einfach gratis mit.
      Da müssen wir schon auch Abstriche machen, was den Service angeht.
      Also, ich habe Dir geantwortet, aber diese Antwort war es nicht.
      Aber so wie ich Dich einschätze, hast Du bestimmt genug Phantasie, um Dir etwas vorzustellen von Mumien und Schatten und so.
      0 0 Melden
    • Share 18.06.2017 18:01
      Highlight Ja, vor lauter Enttäuschung über, deinen mitgezählt, also drei verlorene Kommentare hat mein Gehirn schon vor Tagen das Echo Hatschepsut kreiert.
      1 0 Melden
    • paeblos 21.06.2017 00:12
      Highlight Wo bleibt einsehen wenn keine Vorsätze gemacht sind, die eigentlich die Einsicht bewirken sollte!? Faule ausreden, wie mit dem Satz: Ich bin des Gottes, < punkten bei mir nicht, wohlan man liest und hört, vergisst es aber, auf dass es an andern vermeintlich Nichtgläubigen abgewinkt wird, nach dem Motto; das betrifft nicht mich, sondern den Andern da draussen, und nicht unter uns.
      0 0 Melden
    • paeblos 21.06.2017 10:53
      Highlight Atlantis eine Kriegsreitmacht, die Insel im Atlantik, irgendwo in der nähe von Zypern, das könnte schon sein!? Wie im Athen wo selbsternannte philosophierende Lehrer ihr Unwesen in den Gassen und Plätzen treiben. So war Atlantis hingegen eine vermögende Götterkultstätte mit viel Reichtum an Bodenschätzen, u. eine Handelsstadt der Antike. Wo bleibt die Atlantis der Neuzeit, wenn nicht in Paris!? Frankreich hat viele Philosophen erfinderischen neuzeitlichen Empfinden. Watson genannt Emilie bei Harry Potter hatten auch ihren Kult, u. der gefallene verbannte Prof. u. Zauberer
      0 0 Melden
    600
  • rodolofo 11.06.2017 08:37
    Highlight Wenn ich mir während einem Gottesdienst so die Gläubigen betrachte (eigentlich darf man das ja nicht tun, denn Gläubige während einem Gottesdienst zu beobachten ist sündig und unanständig!), dann fällt mir immer wieder auf, wie lustlos viele ihr Pflichtpensum absolvieren. Dabei setzen sie ein passendes, sorgenvoll leidendes Gesicht auf, und das Absingen der langweiligen Kirchenlieder mit noch langweiligeren Texten folgt schleppend, kleinlaut und geradezu widerwillig der forsch voraus spielenden Orgel.
    Also nach einem besseren Leben von besseren Menschen sieht mir DAS nicht gerade aus...
    16 7 Melden
    600
  • manuel0263 11.06.2017 07:12
    Highlight Ich bin ein gläubiger Mensch und versuche grundsätzlich, mich fair und ethisch gegenüber meinen Mitmenschen zu verhalten. Dazu brauche ich aber definitiv keine Religion, die sich wie eine gewinnsüchtige Firma zwischen Gott und mich stellt, um irgendetwas vermitteln zu müssen. Mein Draht nach oben funktioniert ganz direkt, ohne zweifelhaften Zwischenhandel.
    26 7 Melden
    • manuel0263 11.06.2017 10:12
      Highlight Sehr geehrte Disliker, seid doch entweder tolerant oder argumentiert. Ich lasse Euch auch Eure Meinung und Eure Religion, welche auch immer.
      14 8 Melden
    • manuel0263 11.06.2017 18:19
      Highlight Einige von Euch haben also keine Argumente und lassen anderen nicht ihren Glauben.
      Genau das ist das Problem.
      8 6 Melden
    600
  • Elvenpath 10.06.2017 21:34
    Highlight Moral ist ein veraltetes, untaugliches und gefährliches Konzept. Moral unterteilt die Welt in Gut und Böse. Aber es gibt kein objektives Gut und Böse. Diese Unterteilung hat nur zu endlos viel Gewalt und Leid geführt. Es gibt nur schwarz und weiß.

    Besser ist Ethik. Ethik fragt: Was ist fair gegenüber dem anderen?

    Ich habe kein moralisches Gewissen. Sondern ein ethisches Gewissen.
    19 12 Melden
    • Tinul❤️ 11.06.2017 08:48
      Highlight Bekanntlicherweise wird die Ethik von der Moral bestimmt
      11 0 Melden
    • AMU 11.06.2017 10:41
      Highlight Ich bin in der Ausbildung von Lehrnenden tätig, zu sagen, dass Moral verstaubt ist, ist in jeder Hinsicht realitätsfremd. Und wenn man von Ethik spricht will man nur ein anderes Word, weil man sich vom Christentum so weit entfernd hat, dass man diese Begriffe nicht mehr ertragen kann.
      3 17 Melden
    • Maracuja 11.06.2017 11:41
      Highlight @Elevenpath: Sondern ein ethisches Gewissen

      Was immer das auch sein mag und wie sehr es Ihnen auch das Gefühl vermittelt, deswegen ein besserer Mensch zu sein, gebrauchen Sie Begriffe wie "ethisch/Ethik" bzw. "moralisch/Moral" doch in einer etwas ungebräuchlichen Art: https://www.sapereaudepls.de/was-soll-ich-tun/ethik/ethik-vs-moral/
      1 2 Melden
    • Michael Bamberger 11.06.2017 12:16
      Highlight AMU: "Ich bin in der Ausbildung von Lehrnenden tätig,...nur ein anderes Word, weil man sich vom Christentum so weit entfernd..."

      "Lehrnenden" / "Word" / "entfernd" ?!?

      Ihre Schüler können einem aufrichtig Leid tun, oder sind Sie vielleicht Englischlehrer?
      16 2 Melden
    600
  • Soulrider 10.06.2017 21:33
    Highlight Naja, langsam nerven diese immer gleichen Artikel. Hugo Stamm könnte eigentlich mehr.

    Manche Kirchen haben auch ihre guten Seiten. So machen die Kirchen viel für Flüchtlinge. Deutsch Kurse zum Beispiel... Und es gibt ja nicht nur die Extrem Gläubigen. Und ein "normaler" Pfarrer respektiert andere Religionen sowie auch Atheisten.
    27 6 Melden
    600
  • ybfreak 10.06.2017 18:00
    Highlight Ich habe nicht das geringste Problem mit religiösen Menschen nur weil sie oder er religiös ist. Das ist nicht abhängig vom Glauben oder sonstwas, sondern einzig und allein vom Verhalten des jeweiligen Menschen. Was ich aber sehr begrüssen würde, wenn Staat und Religion zu 100% getrennt werden, in der Schweiz sowieso, am liebsten weltweit.
    51 4 Melden
    600
  • karima 10.06.2017 17:42
    Highlight religion ist evolutionstechnisch wohl ganz wichtig.

    doch bis jetzt, hier und heute, gibts keinen einzigen beweis, dass es irgend einen gott gibt.

    28 13 Melden
    • _kokolorix 10.06.2017 19:21
      Highlight Religion ist ein Seiteneffekt der menschlichen Neigung zum Nachahmen. Der eigentliche evolutionäre Vorteil resultiert daraus, dass Menschen Dinge tun welche sie zwar nicht verstehen, aber die einen Vorteil bringen. Es ist die Weitergabe von Kultur. Einem Schimpansen kann man kein Ritual beibringen, er wird die unnötigen Handlungen sofort weglassen. Ein Mensch tut das nicht. Er macht es so wie er es gelernt hat
      11 9 Melden
    • Elvenpath 10.06.2017 21:34
      Highlight Das ist nur eine unbewiesene Behauptung.
      1 7 Melden
    • Firefly 10.06.2017 22:55
      Highlight Glauben. Der Glaube ist wohl evolutionsbedingt sehr wichtig. Religion ist blos institutionalisierter Glaube und die Institution ist auch oft missbräuchlich.
      4 1 Melden
    • Alienus 11.06.2017 04:36
      Highlight @kokolorix

      Eine gute Erkenntnis.

      Schaut man sich die mohammedanischen Hunde vom IS an, so sieht man, wie diese „Extrem-Gläubige“ den Kaftan und den Bart tragen, die Tonfall der arabischen Sprache anwenden und in Sandalen rumlatschen, um durch Imitation über den Propheten Gott nahe zu sein. Beim Barte des Propheten.

      Bei extremen christlichen Fraktionen, orthodoxen Juden und anderen Gemeinschaften ist es aber auch vergleichbar.

      Die Nachäffung zeigt den „waren“ Gläubigen. Je gleicher dem Vorbild als „Idol“, um so „gläubiger“ meint man zu sein.

      Ein Hebel für übelste Religionsverführer!
      9 2 Melden
    • rodolofo 11.06.2017 12:05
      Highlight Wir wissen zwar nicht, wer Gott ist, aber wir spüren oft sehr deutlich, wo Gott hockt.
      Ernsthafter:
      Ob Gott existiert, oder nicht, entscheiden die Menschen selber, nämlich mit ihren Definitionen von Gott!
      Naturvölker entdeck(t)en Gott in eindrücklichen Naturerscheinungen, zum Beispiel in einem hohen Berg.
      Die Ägypter, Griechen und Römer brachten ihre Götter ebenfalls mit den launischen Naturkräften in Verbindung, mit der Sonne, der Erde, dem Meer, den Gewittern, oder mit Tieren, wie dem Pferd, dem Adler und der Schlange.
      Dann kamen Einige in der Wüste auf die Idee mit einem abstrakten Gott...
      4 4 Melden
    • Pasionaria 12.06.2017 06:11
      Highlight Alienus
      Fazit Dein > 11.06.2017 04:36h (welch unchristliche Zeit):
      Religions(ver)fuehrer lassen sich nachaeffen, Aliens nicht mal nachahmen....
      3 1 Melden
    600
  • Share 10.06.2017 17:28
    Highlight Die Revolution frisst ihre Kinder. Das erleben wir doch gerade mit der zelebrierten Beliebigkeit, neusprachlich Fake News und das Leben in der Sippe, also der Bubble.
    Messlatte anstelle Richtschnur, da macht das Ranking von Hugo wieder Sinn. Was soll das anderes produzieren als Überforderung und das Bedürfnis nach tradierter Verbindlichkeit? Wenn Identifikation eigentlich Brot und Spiele meint und meine eigene individuelle Identität auf zwei Zeichen, Daumen hoch, Daumen runter, beschränkt ist? Wem dienen diese Fragen und Thesen? Aber doch nur der Vermessung des Menschen. Myon jubelt.
    2 10 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 10.06.2017 17:16
    Highlight Als ich im Gymi anfing war da am ersten Tag ein Typ in Neonazikampfmontur. Alle grenzten ihn sofort aus. Das gefiehl mir nicht. In der Mittagspause setzte ich mich neben ihn und ich sagte ihm gleich, dass ich seine Ideologie verabscheue. Ich wollte aber wissen, wie er dazu kam und was ihm sonst noch wichtig sei im Leben. Mit der Zeit freundeten wir uns an und er begriff, dass er völlig falsch gewickelt war. Wir wurden beste Freunde und mit ein paar MitschülerInnen eine Art Club der toten Dichter. Er half Freunden aus dem Drogensumpf, die Ballkönigin war seine Freundin, er studierte Geschichte.
    25 5 Melden
    • Dirk Leinher 10.06.2017 21:37
      Highlight Sie haben definitiv den falschen Nicknamen. Diese Einstellung zeigt aus meiner Sicht wahre Grösse.
      10 2 Melden
    600
  • Dirk Leinher 10.06.2017 14:47
    Highlight Stamm spricht ein durchaus wichtiges Thema an. Ich habe in den letzten 30 Jahren unzählige Gespräche mit allen möglichen Menschen verschiedenster religiöser Gemeinschaften gesprochen. Ebenfalls hatte ich interessante Gespräche mit Atheisten. Es ergaben sich aus diesen Gesprächen sehr interessante Erkenntnisse für mich persönlich. Andere Ansichten als minderwertig zu brandmarken ist meiner Ansicht nach das wirkliche Problem. Darin ist Hugo Stamm durchaus mit einem sehr fanatischen religiösen Menschen zu vergleichen. Nicht die Religion ist das Problem, sondern das Verhalten des Menschen selbst.
    49 21 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 16:36
      Highlight Ich finde es einfach seltsam wenn katholisch Priester Waffen segnen. Genau diese Menschen sagen mir als Atheist dann, ich würde gemäss ihrem Dogma in die Hölle kommen. Welche Arroganz braucht es um so über seinen Mitmenschen zu urteilen? Und warum soll Jemand der solche Missstände benennt fanatisch sein?
      29 6 Melden
    • Benot 10.06.2017 17:00
      Highlight Ich bin auch sehr für Toleranz und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Meinungen.

      Wenn es dann aber um Manipulation, Ausnützen oder gar Schädigen von Menschen geht, psychisch und physisch, hört es bei mir auf mit der Toleranz.

      Leider ist es so, dass viele Religionen, trotz den herzlichen Mäntelchen in denen sie oft daherkommen, im Kern extrem intolerant und auf Missbrauch ausgelegt sind. Oftmals ignorieren die Gläubigen selber diese dunklen Seiten ihres Glaubens.
      Gewusst?: Der Vatikanstaat hat die Menschenrechts-Charta nicht unterzeichnet, weil diese Mann und Frau gleichstellt...
      24 0 Melden
    • Regas 10.06.2017 17:33
      Highlight @Dirk: Das beisst sich jetzt aber in den eigenen Schwanz: Die Religion prägt das verhalten der Menschen ziemlich stark, besonders auch gegenüber den Andersgläubigen.
      8 2 Melden
    • Dirk Leinher 10.06.2017 21:28
      Highlight @regas
      Das beisst sich meiner Ansicht überhaupt nicht. Die allgemeinen Menschenrechte beinhalten sehr gute Grundlagen um das gemeinsame Zusammenleben unterschiedlichster Glaubensrichtungen und Ideologien zu regeln. Daher sollte man das Verhalten eines Menschen anhand der allgemeinen Deklaration der Menschenrechte beurteilen. Egal welcher religiösen Richtung er angehört. Insbesondere ist es wichtig jeden Menschen als gleichberechtigte Person anzuerkennen. Genau da mache ich bei Hugo Stamm ein grosses Fragezeichen, denn er wirft halt gerne alles in den gleichen Topf.
      6 3 Melden
    • paeblos 11.06.2017 06:59
      Highlight Selbst in anders frommen Gefilden werden Aktien durch Einnahmen von Pflichtabgaben aus dem Zehnten von einem Lohneinkommen finanziert. Aus welcher Quelle kommen denn diese Gelder, wenn nicht durch die apokalyptischen Drohpredigten, wo Zuhörer zum Geldabgaben genötigt werden.
      Ob mit Händchen falten, ineinander greifenden Fingerchen, u. ausgelegten Händchen, gibt es kein vorrangiges vor anerkennendes Gebet vor Gott. Es wird viel um Frieden gebetet, u. was folgt daraufhin, man finanziert kriegerisches Morden noch dazu. Dem Spruch gerecht: Friede Friede Friede, und es wird doch kein Friede sein
      4 1 Melden
    • Stachanowist 11.06.2017 11:42
      Highlight "Ich finde es einfach seltsam wenn katholisch Priester Waffen segnen. Genau diese Menschen sagen mir [...]"

      Wo oder wann haben Sie denn diese Priester kennen gelernt? Die katholische Kirche segnet seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962) keine Waffen mehr.

      Falls Sie also nicht vor 1962 diese Gespräche mit Priestern hatten, würde mich ehrlich interessieren, wer diese waffensegnenden katholischen Gottesmänner sind? Merci für die Konkretisierung!
      6 3 Melden
    • Regas 11.06.2017 13:39
      Highlight @Dirk: In Saudiarabien gelten andere Menschenrechte.
      0 3 Melden
    • Oxymora 11.06.2017 23:22
      Highlight @ Stachanowist
      Die katholische Befehlskette muss sehr lang sein.
      55 Jahre sind vorbei und auf den Philippinen werden immer noch Waffen von römisch katholischen Priestern gesegnet.
      4 0 Melden
    • Oxymora 11.06.2017 23:27
      Highlight Stachanowist
      Aber die Konzernleitung trifft Vorbereitungen; um diesen Waffensegnern mal tüchtig einzuheizen.
      3 0 Melden
    • Stachanowist 12.06.2017 08:40
      Highlight In der Tat peinliche Fotos, doch Segnungen bilden sie keine ab. Und um die ging es hier ja.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 12.06.2017 19:56
      Highlight Stachanowist
      Cc Oxy
      Nur peinlich, wie bitte?
      Danke Oxy, die Oberabscheulichkeit bildlich darzustellen. Sicherlich musstest Du nicht lange suchen.
      Segnen: klerikale Handlungen (hier gar Spielchen) vollziehen, die vernunftsgesteuerten und humanen Leuten die Sprache verschlaegt!
      1 1 Melden
    • paeblos 13.06.2017 23:38
      Highlight Da bleibt den Geistlichen wohl nur geistliches belächeln über Waffen die nicht den Frieden bringen, sondern Gewalt und Tod. Waffennarren gibt es zu genüge, doch ob die geistliche Waffenrüstung, den Besitz von Waffen fundieren kann, ist zu bezweifeln.
      0 0 Melden
    600
  • Phrosch 10.06.2017 14:25
    Highlight "Auffällig ist aber, dass praktisch alle Religionen exakt die Werte, die sie den Gläubigen vermitteln, selbst nicht einhalten. Obwohl sie Bescheidenheit und Toleranz predigen, streben sie selbst nach Macht und Einfluss: ... Ziel ist auch, den Einflussbereich auszuweiten."
    Hier geht vergessen, dass "Religion" ein abstraktes Konstrukt ist. Wie überall sind es Menschen, die einer Religion angehören und darunter hat es immer auch einige, die unmoralisch oder machtgierig oder militant oder eben moralisch und human und friedlich sind. Einige Gläubige sind bessere Menschen, einige Ungläubige auch.
    31 2 Melden
    • Nick Name 10.06.2017 17:36
      Highlight Das ist mal ein Wort. Ich würds noch ergänzend erweitern: Es geht vergessen, dass "die Religionen" ganz einfach nichts weiter als menschengemachte Vehikel sind, um das Menschsein in all seinen Ausprägungen vermeintlich legitimieren zu können.
      Religionen sind entstanden aus tiefen menschlichen Bedürfnissen.
      Ein guter Mensch sein hat nicht das Geringste mit religiös oder nicht religiös sein zu tun.
      Arschlöcher und Heilige gibt es überall.
      14 1 Melden
    600
  • Roaming212 10.06.2017 14:10
    Highlight Ach Religionen sind doch einfach klasse...
    12 6 Melden
    600
  • Gummibär 10.06.2017 14:00
    Highlight Die Frage "Wer ist der bessere Mensch ?" lässt sich nicht diskutieren ohne die Definition des "guten Menschen".
    Und schon scheiden sich die Meinungen.
    Ein guter Mensch ist einer, der alle Regeln seiner Religion befolgt ?
    . der niemandem wissentlich Schaden oder Schmerz zufügt ?
    . der sich um Umwelt, Natur,Tiere, Pflanzen sorgt.
    . der niemanden aus Gründen von Rasse, Nationalität, Glauben ausgrenzt oder ausschließt ?
    . der andere auf den Heilsfad bringen will (des Christus, Buddha, Mohammed) ?
    . der sich für das Wohl anderer aufopfert ?
    Heilige denen Maria erschienen ist ?
    Nationalisten ?
    9 9 Melden
    • Dirk Leinher 10.06.2017 21:34
      Highlight Duchaus berechtigte Frage diese Definitionsfrage.

      Ein guter Mensch ist aus meiner Sicht jemandem, der sich die allgemeine Erklärung der Menschenrechte zu Herzen nimmt und danach lebt. Egal ob er sich Atheist, Moslem oder Christ nennt.
      11 1 Melden
    600
  • Matrixx 10.06.2017 13:53
    Highlight Die Frage ist eher, ob der Mensch Gutes vollbringt im Glauben, damit in den Himmel zu kommen, oder ob er es tut im Glauben, damit dem/den Menschen zu helfen.
    27 1 Melden
    • Bluetooth 10.06.2017 17:33
      Highlight Spielt das eine Rolle? Hintergrundmotiv und Absicht sind schlussendlich rein fiktiv.
      Ist ein Mensch, der kein Gefühl für gute Taten empfindet, verdammt ein schlechter mensch zu sein, obwohl er sich sein Leben lang bemüht Gutes zu vollbringen?
      1 6 Melden
    • Regas 10.06.2017 17:42
      Highlight @Matrixx: Ein Sprengstoffselbstmordattentäter tut Gutes für seine Glaubensgemeinschaft und kommt erst noch direkt in den Himmel wo 70 Jungfrauen auf ihn warten.
      0 9 Melden
    • Matrixx 10.06.2017 19:31
      Highlight @Bluetooth: Ja, das spielt eine sehr grosse Rolle.
      5 0 Melden
    600
  • Angelo C. 10.06.2017 13:48
    Highlight Ein durchaus ausgewogener Bericht, würde man meinen -und dies egal, ob man einer dieser erwähnten Religionen angehört oder nicht. Er entspricht gängiger Faktenlage...

    Und natürlich kann man auch problemlos ethisch und sozial handeln, wenn man Agnostiker oder Atheist ist.

    Das Eine schliesst das Andere jedenfalls nicht aus.

    Amen 😉

    32 8 Melden
    600
  • BigPun 10.06.2017 13:39
    Highlight Klar gibt es Menschen die die Religionen ausnützen um ihre Macht auszuweiten. Das ist auch nicht sehr verwunderlich wenn man sich diese Welt mal so anschaut.

    Aber dass dieser Stamm immer nur von diesen spricht finde ich sehr schade. Sehr einseitige Berichte...
    19 25 Melden
    600
  • blaubar 10.06.2017 13:10
    Highlight Fanatiker gibts auf beiden Seiten ;-)
    13 9 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 14:13
      Highlight Gut dann nenne uns doch mal 5 atheistische Fanatiker:
      1.
      2.
      3.
      4.
      5.
      PS. Stalin hat das Priesterseminar besucht und Hitler war Katholik.
      27 23 Melden
    • Michael Mettler 10.06.2017 16:08
      Highlight @schurke: den besuch eines priesterseminars qualifiziert den besucher als religiös? Flacher gehts fast nicht mehr...
      19 7 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 16:48
      Highlight Ein Atheist würde wohl kaum das Priesterseminar besuchen....
      10 9 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 16:48
      Highlight Indessen ist noch kein atheistischer Fanatiker genannt worden.
      11 7 Melden
    • Share 10.06.2017 17:03
      Highlight Fidel?
      4 4 Melden
    • Luca Brasi 10.06.2017 17:24
      Highlight @kleiner_Schurke: Stalin hat das Priesterseminar wegen seiner religiösen Eltern besucht, hasste aber Religion. Er liess Kirchen zerstören und Priester ermorden. Ein Zitat von ihm:
      "You know, they are fooling us, there is no God… all this talk about God is sheer nonsense."
      Quelle: https://www.marxists.org/archive/murphy-jt/1945/stalin/01.htm
      Aber missionierende Atheisten verleugnen Stalins Atheismus ja gerne, weil dieser Fundi-Atheist eben genau beweist, dass es auch auf der atheistischen Seite Extremisten gibt.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_atheism
      12 2 Melden
    • Nick Name 10.06.2017 17:30
      Highlight kleiner_Schurke: Kim Jong-un? Mao?
      Abgesehen davon gehts ja auch ein bisschen drum, ob der Fanatismus religiös motiviert ist. Das dürfte etwa bei Stalin und Hitler nicht unbedingt der Fall sein...
      Anders gesagt: Bis vor ziemlich Kurzem war man in weitesten Teilen der Welt einfach mal von Geburt an Mitglied einer irgendwie religiösen oder Glaubensgemeinschaft. Ganz einfach, weil so üblich, weil man das tat. Und da war wohl der eine und die andere fanatische Person (was immer das genau heisst...) zwar vielleicht auf dem Papier, aber sicher nicht ganz immer mit dem Herzen dabei.
      6 2 Melden
    • Michael Mettler 10.06.2017 18:23
      Highlight @kleiner_Schurke: weisst du es gibt menschen die interessieren sich für etwas oder entscheiden sich während einer ausbildung gegen das in der ausbildung angebotene. Kenne das bei vielen theologiestudenten. Ein. Isschen engstirnig deine denkweise
      5 1 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 18:53
      Highlight @Luca Brasi

      Haben Sie Quellen, dass Stalin das Priesterseminar wegen seiner Eltern besuchte? Wiki vermerkt, dass er als guter Schüler für dieses Seminar vorgeschlagen wurde. In einem alten Artikel der Welt steht: <Gegen den Willen des Vaters besuchte Stalin ein Priesterseminar in Tiflis. Keine weltliche Schule, so ein Klassenkamerad Stalins später, brachte so viele Atheisten hervor wie das Priesterseminar.> https://www.welt.de/wams_print/article934677/Die-Flegeljahre-des-Josef-Stalin.html
      Fakt ist, dass er das Seminar nicht abschloss, sich zum Atheismus bekannte und Gläubige verfolgen liess
      3 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 18:55
      Highlight Also hat Mao Manchen wegen einer atheistischen Weltsicht gemodert? Dann zeig mir das mal genau auf...
      4 5 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 19:02
      Highlight @Schurke

      Stalin scheint zwar, wenn man der Biographie "Young Stalin" von Simon Sebag Montefiore glauben darf, einiges im Priesterseminar in Tiflis gelernt zu haben: <Stalin verließ die Schule ohne Abschluss, dennoch verdankte er der Schule viel: neben einer klassischen Ausbildung eben auch die Techniken der Überwachung, der Spionage, der Zerstörung der Privatsphäre und der gezielten emotionalen Verletzung - oder, wie Stalin sagte: "Priester lehren einen, die Menschen zu verstehen.">. Er hat sich aber klar zum Atheismus bekannt, im Gegensatz zu Hitler, der sich nie vom Christentum lossagte.
      4 0 Melden
    • Luca Brasi 10.06.2017 20:39
      Highlight @Maracuja: Ich kenne nur die Geschichte, dass sein Elternhaus äusserst religiös war und das ihn das u.a. zu einer anti-religiösen Haltung gebracht haben soll und ein Mitschüler diese oben erwähnte Aussage über Stalin machte.
      Stalins Mutter soll ihn ermutigt und finanziell unterstützt haben Theologie zu studieren. Ich habe das aus wikipedia, der Abschnitt scheint aber aus der Montefiore-Biografie zu stammen, die ich leider nicht besitze:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Keke_Geladze
      1 0 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 21:01
      Highlight Blaubar hat recht. Fanatiker, Manipulatoren und Hetzer gibt es allenthalben. Sie bedienen sich der gerade zur Verfügung stehenden Mittel um die Mitläufer aufzuheizen und aufzuhetzen - Religion, politische Doktrin, unterschwelliger Fremdenhass, Hass auf unfaire weltliche oder kirchliche Obrigkeit, was auch immer.
      Und wie leicht sie es haben ! Und wer je einer Holy Roller Veranstaltung in Texas oder Westafrika beigewohnt hat, weiss was ich meine.
      Bis dahin normale und unauffällige Menschen trinken Benzin, lassen sich von Schlangen beissen, essen Gras und zünden anderer Leute Häuser an.
      3 0 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 21:09
      Highlight @Schurke: Also hat Mao Manchen wegen einer atheistischen Weltsicht gemodert?

      Nein, aber der Atheismus war Bestandteil des Maoismus. Kampf gegen Gläubige Teil des Kampfes gegen Reaktionäre:
      <Getreu dem Marx'schen Diktum, dass Religion das Opium des Volkes sei, haben die meisten sozialistischen Regierungen im 20. Jahrhundert die Religionsfreiheit eingeschränkt ... kam es zu Verfolgungen. Oft sind diese von Massenmorden allgemeiner Art (an denen das 20. Jh reich war), nicht genau zu trennen. ... die Roten Khmer ermordeten etwa 2 Millionen „Reaktionäre“, darunter auch die meisten Mönche.> Wiki
      4 0 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 21:16
      Highlight @Schurke

      Hier noch ein Link, zu einem Text, der den Fakt, dass die (atheistischen!) Sozialisten genauso eine Blutspur hinterliessen, wie gewisse Religionen, damit zu erklären versucht, dass es sich beim Sozialismus auch um eine Heilslehre (Religion ohne Gott) handelt, der aber grundsätzlich bejahrt, dass man auch Atheismus auf fanatische Art ausleben kann: http://www.schmidt-salomon.de/atheismus.htm
      5 0 Melden
    • Dirk Leinher 10.06.2017 21:52
      Highlight @kleiner Schurke
      Du verwendest genau die gleichen fanatischen Grundlagen um die Sicht der "Atheisten" zu verteidigen und machst damit nichts anderes als das was du den religiösen Menschen zum Vorwurf machst. Und nein Mao hat eben nicht wegen seiner atheistischen Weltsicht gemordet, sondern weil er ein Mörder war. Und Hitler hat auch nicht wegen seiner christlichen Sicht gemordet sondern ebenfalls weil er ein Mörder war. Man kann die Verantwortung für dieeigenen Handlungen eben nicht einer Ideologie in die Schuhe schieben, man ist selbst verantwortlich für das eigene Verhalten.
      9 0 Melden
    • paeblos 10.06.2017 23:56
      Highlight Stalin entstammt auch aus einem religiösen Hintergrund seiner Ahnen, so gelesen. Nicht wenige aus ihnen waren trotz ihren Vorsätzen für eine bessere Welt, die grössten Tyrannen. Man nennt diesen die Weltverbesserer, in zynischer Art. Diese geistlichen Tyrannosaurus fressen alles was ihnen über den Weg läuft. Mit Angstpredigten fressen sich die Pfaffen in die Herzen religiösen frommen Menschen, die eigentlich nicht anders wollen, als Geborgenheit und Zuwendung. Doch diese Versprechen bleiben alle aus. Wie man so sagt: Friede, Friede, Friede, und es wird doch kein Friede sein!
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 11.06.2017 00:41
      Highlight Nun mach mal einen Punkt Dirk! Ich stehe nicht vor dem Coop und verteile den atheistischen Wachturm. Ich foltere nicht im Namen des Atheismus. Ich morde nicht für den Atheismus. Atheismus ist nichts weiter als die Verneinung der Frage ob es Gott gibt. Mehr auch nicht. Damit lässt sich kein Weltbild bauen. Und ich denke kaum das Mao seine Revolution auf der Verneinung von Gott aufbaut hat.
      4 4 Melden
    • Alienus 11.06.2017 04:09
      Highlight Kleiner Schurke

      Ach, beim @blaubar können Sie bis zum Sankt Nimmerleinstag warten. Da ist und kommt NIX.

      Sobald es in concreto um eine Antwort geht, kommen aus den dick aufgeplusterten Backen keine Pfiffe raus.

      Hoffentlich ist das kein giftiger Kugelfisch.
      5 2 Melden
    • paeblos 13.06.2017 23:25
      Highlight Jedes ideologische Ideal ist eine Idiologie religiöser Konflikte zum Realismus. Eigentlich ist jede Vorstellung, wie die Gegenwart eben sein sollte, bereits schon eine Religion, weil man alles fundieren will, mit gesammelten Weisheiten durch Bücher von den Philosophen. Fundamentalistische Grundfeste ist auf Sand gebaut, da der Grundboden unter dem Fundament auf dem man steht nicht stabil genug ist. Man nimmt als Beispiel den schiefen Turm von Pisa, den man stetig stabilisieren muss, dass er nicht umkippt.
      1 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 10.06.2017 12:36
    Highlight Das Thema kommt mir ein wenig so vor, wie wenn sich Jungs in der Umkleide fragen, wer den Längsten hat. Ich kenne Menschen aus nahezu allen Kulturkreisen, Religionen, philosophischen Denkarten und in allen sind die meisten sehr liebenswerte Menschen, die mit mir sprechen und mich oft bereichern mit ihren Sichtweisen. Echte FanatikerInnen sind doch eher selten. Auch solche kenne ich und wenn man ihre Einsamkeit empfindet, wecken sie eher Mitgefühl als Befürchtungen. Suchen sie doch auch nur den richtigen Weg irgendwie. Psychopathen gibt es überall. Das Beste? Seien wir gut zueinander.
    48 1 Melden
    600
  • blaubar 10.06.2017 12:30
    Highlight Ich finde diesen Blog einfach grauenhaft. (und ich bin nicht religiös) Woche für Woche saugt sich der spätpubertäre Stamm irgendeine unnötige, dumme Provokation aus den Fingern, die die Welt nicht besser, sondern gespaltener macht. Hör eifach uff!
    52 60 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 12:46
      Highlight Na dann lies ihn doch einfach nicht!
      26 15 Melden
    • Neruda 10.06.2017 12:52
      Highlight Musst's ja nicht lesen 😀
      18 15 Melden
    • Gilbert Schiess 10.06.2017 13:14
      Highlight Ich finde diesen Blog gut und freue mich immer tierisch darauf.
      Weniger auf H. Stamm's Meinung, sondern auf die Kommentare der User, die hier wöchentlich am Rad drehen.
      43 14 Melden
    • phreko 10.06.2017 13:42
      Highlight Aufklärung ist für manche halt hart.
      26 16 Melden
    • blaubar 10.06.2017 14:30
      Highlight ... ist halt wie ein Unfall. Man will nicht hinschauen, schaut aber trotzdem.
      9 12 Melden
    • blaubar 10.06.2017 14:30
      Highlight @phreko: der war gut.
      5 8 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:08
      Highlight Lieber blaubar, um aufschlussreiche Kommentare wie den Deinen zu provozieren braucht es eine Aussage oder Frage die in deinen Augen dumm, grauenhaft, provokativ, spätpubertär und unnötig ist.
      Etwa so wie meine Frage in der Sonntagschule :
      Was hat der liebe Gott in der Woche vor der Schöpfung gemacht ? Sass er im Dunkeln ?
      Ausser "spätpubertär" war die Reaktion ähnlich.
      Wer kein Argument hat, der schimpft.
      11 5 Melden
    • Benot 10.06.2017 17:05
      Highlight "Woche für Woche lese ich" ...

      - wie die katholische Kirche Schwule und Lesben verteufelt
      - wie Islamisten unverhüllte Frauen als Huren verurteilen

      Haben Sie, Blaubar, das auch schon mal als "grauenhaft" empfunden und gepostet: "Hört eifach uff!!" ?
      9 5 Melden
    • blaubar 11.06.2017 08:24
      Highlight @Gummibär: Du möchtest also die ganze Welt mit dem gegenwärtigen Wissenschaftsstand erklären?
      Viel Vergnügenm Alltag!
      0 1 Melden
    • Gummibär 11.06.2017 10:18
      Highlight @blaubar Nein, ich möchte nicht die ganze Welt erklären. Es gibt eine mutige und wirklich einfache Antwort die da heisst : Wir wissen es nicht.
      Und je grösser der Wissensstand wird, je mehr wird uns bewusst wie wenig wir wissen.
      Die Hypothese, dass jemand im Hintergrund alles weiss und mit freiem Willen und ausgerechnet mit menschichen Gefühlen wie Liebe, Zorn, Rachsucht und Grossmütigkeit lenkt ist eine von unendlich vielen möglichen Hypothesen. Unerträglich ist, dass Alleswisser ihre mit Märchen unterbaute Hypothese anderen als Wahrheit aufzwingen wollen. Wehrt Euch. Denken ist erlaubt
      1 0 Melden
    • blaubar 11.06.2017 11:56
      Highlight Es gibt noch etwas zwischen nichtwissen und wissen: Ahnen, Glauben, beobachten, zweifeln usw.
      Diese Begriffe sind eher dem Gefühlsleben oder der Intuition zuzuordnen.
      Ob die Wissenschaft diese Begriffe toleriert ist wurscht. Immerhin haben berühmte Forscher wie Heisenberg u.a. Ihre Ideen und Vermutungen eben gerade nicht aus der Mathematik, sondern aus der Kontemplation in der Natur, beim Musik machen etc. gezogen.
      Das hören viele nicht gerne, ist aber nachweislich so.
      2 0 Melden
    600
  • Wölfli beim Lamm 10.06.2017 12:22
    Highlight Ehrlich gesagt, ich würde als Verleger Herrn Stamm kein Geld zahlen für das Wiederholen der immer gleichen Textbausteine, der immer gleichen Rundumschläge. Ich empfehle Herrn Stamm das Wort "Gott" aus seinem Wörterbuch zu streichen und durch "seriösen Journalismus" zu ersetzen.
    40 34 Melden
    • Benot 10.06.2017 17:08
      Highlight Ich kenne da eine Organisation, die wöchentlich in jeder Stadt und jedem Dorf auf dem Kontinent die immer gleichen Textbausteine predigt, mit den immer gleichen Rundumschlägen.
      8 5 Melden
    • Gummibär 11.06.2017 10:42
      Highlight @ Benot Und wir müssen sie bezahlen. Firmen unfreiwillig.
      Für das Verbreiten einer Märchensammlung mit Engeln, Teufeln und Salzsäulen. Für das Verlesen fast zweitausend Jahre alter Briefe eines Wanderpredigers durch Männer in langen Röcken.Briefe an die Einwohner einer Stadt in der Nähe von Izmir, die längst verschwunden ist.
      1 1 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 10.06.2017 12:21
    Highlight Aus meiner sich sind die Sikhs (Nordindien) die altruistischen Religiösen die ich bisher getroffen habe. Im grossen Sikh Tempel in New Delhi werden täglich 30'000 Mahlzeiten gekocht und an Bedürftige verschenkt. Die Daoisten und Konfuzianisten (China) würde ich auf Nr. 2 setzen. Ich habe noch nie von einem solchen Extremisten gehört. Nr. 3 dürften die Bahai (Iran) sein, sie integrieren einfach jegliche andere Religion und sind wohl deshalb nicht so aggressiv wie die Monotheisten. Auf Nr. 4 sind die Hindus (Indien). Ihr Götterzoo macht sie, wie die Bahai milde gegenüber anderen Religionen.
    18 18 Melden
    600
  • fiodra 10.06.2017 12:09
    Highlight Gegenfrage: Sind Journalisten mit einer Mission die besseren Menschen?
    29 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 10.06.2017 12:33
      Highlight ....im Fall von Herrn Stamm geht die Mission ins Leere, er basht einen Gott an den er nicht glaubt und die Gläubigen, denen er ein gottgefälliges Leben abspricht, gegenüber einem Gott den es nicht gibt......gutbezahlter Leerlauf. Herr Stamm sollte sich stattdessen für Menschenrechte einsetzen. Das wäre der Beweis, dass man auch ohne Religion ein guter Mensch sein kann.
      29 19 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:24
      Highlight Der Beweis wurde schon oft erbracht.
      6 6 Melden
    • Benot 10.06.2017 17:10
      Highlight Ha, ha, Chocoholic ... Menschenrechte?

      Der Vatikan hat als einziger europäischer Staat die Menschrechts-Charta nicht unterzeichnet. Da besteht wohl Nachhlbedarf, trotz Religion ein guter Mensch zu sein...

      Was meinen Sie dazu, Chocoholic?
      1 5 Melden
    • Firefly 10.06.2017 23:11
      Highlight Naja, immerhin kommst du nicht in die Hölle oder wirst gesteinigt, wenn du nicht mitliest. Auch hatt sich noch nie jemand gegenseitig wegen eines Artikels abgeschlachtet. Äpfel und Birnen und so!
      1 0 Melden
    • Gummibär 11.06.2017 10:47
      Highlight Sie sind nicht bessere Menschen, behaupten es nicht, verlangen nicht uneingeschränkte Gefolgschaft, drohen nicht mit Hölle und Fegefeuer und versprechen keine Plätze an Gottes Seite. Das ist immerhin schon etwas.
      0 0 Melden
    600
  • Knäckebrot 10.06.2017 12:08
    Highlight Eine Freundin (27) wurde mal in einen Gottesdienst mitgenommen (war ca. 12). Sie war begeistert und ihre Eltern wütend. Sie verboten ihr seither in irgendeine Gemeinde zu gehen, verboten ihr christliche Literatur. Sie begründeten dies übrigens auch mit Schriften von H. Stamm. Sie wurde von den Eltern "fertig" gemacht, wenn sie positiv über Glaube sprach (auch als Erwachsene). Manchmal schlossen die Eltern sie deswegen aus dem Haus aus und musste draussen übernachten.

    Gut, gibt es Kirchenkritik.
    Aber ich beobachte teils einen automatisierten gesellschaftlichen Antireflex gegen Gläubige.
    37 23 Melden
    • phreko 10.06.2017 13:44
      Highlight Wenn meine Kinder plötzlich imaginäre Freunde hätten, wäre ich auch nicht besonders begeistert.
      29 25 Melden
    • saukaibli 10.06.2017 14:55
      Highlight Und wie viele religiöse Eltern haben schon ihre Kinder bestraft weil sie sich von der Kirche abgewandt haben? Ich denke da gibt es viel mehr Beispiele. Das mag jetzt Whataboutism sein, soll aber nur zeigen, dass es in vielen Dingen keine Rolle spielt, ob jemand religiös ist oder nicht, Intoleranz gibt es überall.
      17 8 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 10.06.2017 11:43
    Highlight Eine Antwort:
    > http://www.watson.ch/Schweiz/Homosexualität/414550058-Trotz-Regenbogen-Offensive-–-Basler-Bischof-lehnt-schwulen-Seelsorger-ab
    11 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.06.2017 11:51
      Highlight (Hoffentlich) vollständiger Link:
      http://www.watson.ch/Schweiz/Homosexualität/414550058-Trotz-Regenbogen-Offensive-–-Basler-Bischof-lehnt-schwulen-Seelsorger-ab

      (Anmerkung des Kommentar-Freischalters: Klappt leider auch beim zweiten Mal nicht richtig, sorry. Der Link ist offenbar zu lang. Wer am Desktop ist, kann ja den Link kopieren. Für die anderen: Die Story ist heute publiziert worden und relativ leicht auf der Front zu finden)
      9 9 Melden
    600
  • saukaibli 10.06.2017 11:40
    Highlight Ich glaube nicht, dass Religion einen "schlechten" Menschen zu einem "guten" machen kann oder umgekehrt. Sie hilft höchstens dabei das eigene Handeln zu rechtfertigen. Ein gewalttätiger, intoleranter Rassist wird in den "heiligen" Büchern genau so eine Rechtfertigung für sein Handeln finden wie ein gutherziger Humanist. Oder einfach gesagt: Ein Arschloch bleibt ein Arschloch, egal wie religiös es ist.
    47 8 Melden
    • Rendel 10.06.2017 13:39
      Highlight Sie sprechen Menschen also jegliche Fähigkeiten und Möglichkeiten ab, sich zu ändern. Na bravo!
      9 6 Melden
    • saukaibli 10.06.2017 14:51
      Highlight @Rendel: nicht kategorisch, aber Menschen mit antisozialer Persönlichkeitsstörung oder sonstigen genetisch bedingten sozialen Störungen können sich nicht vollkommen ändern. Ausserdem geht es nicht darum, sondern darum dass Religion nichts an der Persönlichkeit ändert und dass Religion nicht nur eine Art von Menschen anzieht. Oder denkst du, dass z. B. ein Trump ein anständiger Mensch werden würde, wenn er gläubig würde?
      8 2 Melden
    • Rendel 10.06.2017 15:16
      Highlight Vielleicht musst du mir erst erklären, wie du Arschloch definierst. Ich brauch dieses Wort nicht nur für Menschen mit antisozialen Persönlichkeitsstörungen. Ist auch umgangssprachlich nicht üblich.

      Dass nicht jeder Mensch sich komplett ändern kann, damit geh ich ja einig.

      Du hast das halt sehr flapsig formuliert und sehr verallgemeinert, was ich halt nicht gut finde. Anstand ist übrigens eine Definitionssache, je nach Kultur.
      2 2 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:30
      Highlight @ Rendel. Gut gbrüllt, Löwe.
      Sie sind fähig und es ist möglich.
      Vom Bösen zum Guten.
      Vom Guten zum Bösen.

      jetzt müsste man noch herausfinden ob Religion mehr in die eine Richtung oder in die andere hilft
      ;-) ;-)
      1 3 Melden
    • Rendel 10.06.2017 17:34
      Highlight Ich habe nicht von Gut und Böse geredet, Gummibär. Sie legen das so aus.
      _Sie_ denken ja in religiösen Begriffen: Gut und Böse. ;-)


      0 0 Melden
    • Gummibär 11.06.2017 10:58
      Highlight @ Rendel
      Die Frage im Titel des Artikels : sind Gläubige bessere Menschen ?
      Ich drücke mich im Rahmen des Artikels aus und habe schon anderswo darauf hingewiesen, dass man ohne Definition von "gut" gar nicht über "besser" diskutieren kann.
      Auch hier hast Du recht : Des einen "gut" ist des anderen "schlecht"
      0 0 Melden
    • Rendel 11.06.2017 12:21
      Highlight Ah ok, dann hab ich sie falsch verstanden, sorry. Ich finde die Frage ja eh unsinnig. Man kann höchstens fragen, halten sich gläubige Menschen für bessere Menschen als es die nichtgläubigen Menschen tun.

      Ja, ich gebe ihnen da auch Recht, dass man Gut und Böse erst definieren müsste, um von besser zu sprechen. Herr Stamm denkt halt au es bitzeli religiös. ;-) .

      Meiner Erfahrung nach hält sich das etwas
      die Waage, wer sich für besser hält. (Auf unseren Kulturkreis bezogen.)

      0 0 Melden
    600
  • fernandopessoa 10.06.2017 11:36
    Highlight Ganz ehrlich: ich mag den Stamm eigentlich nicht sehr, da er alles so unglaublich vereinfacht und plakativ macht. Aber dass er die Religionen einem Ranking unterzieht, finde ich total erfrischend. Trotzdem ist es immer noch ein wenig befremdlich, wenn wir Schweizer mit unseren Barbequebäuchen in einer isolationistischen Gesellschaft leben, die das Frauenstimmrecht erst seit 40 Jahren kennt, und hämisch mit unserem Finger auf rückständige Ansichten zeigen. Die reaktionären Weltbilder sind tief in unserem Volk verankert, egal ob wir an einen Gott glauben oder nicht
    35 8 Melden
    600
  • Ökonometriker 10.06.2017 11:00
    Highlight Viel Blabla aber die Eingangsfrage wurde nicht beantwortet. Wo sind jetzt die Studien, die messen, wer die besseren Menschen sind? Wie misst man, wer ein besserer Mensch ist? Und was sind die Mechanismen dahinter?
    26 10 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 11:31
      Highlight @ Ökonometriker

      Hier haben Sie Zugang zu einer Studie, welche im Fachmagazin "Science" publiziert wurde:

      http://www.focus.de/wissen/mensch/religion/tid-12039/religion-sind-glaeubige-die-besseren-menschen_aid_337803.html

      Oder diese Studie des Schweizerischen Nationalfonds:

      http://www.academia.edu/5919184/Cattacin_Sandro_2006.03.01_._Ist_Religion_unmenschlich_Kirchenbote._Ausgabe_5
      9 5 Melden
    • Ökonometriker 10.06.2017 12:52
      Highlight Danke für die Links. Besonders überraschend ist für mich die Erkenntnis, dass religiöse Menschen fremden Religionen gegenüber toleranter sind als nicht-religiöse.
      Da hätte ich jetzt das Gegenteil erwartet.
      6 0 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:43
      Highlight @ nicht überraschend. Die Fans zweier Fussballklubs verprügeln sich zwar gegenseitig machen aber sofort gemeinsame Front gegen Leute die allen kommerzialisierten Schausport als Blödsinn ablehnen
      Umgekehrt spielt es für die Schausportgegner keine Rolle, ob 11 Erwachsenen einem Ball hinterherrennen, zwei Frauen stundenlang einen einzelnen Ball hin-und herschlagen oder ein Einzelner mit dem Auto im Kreis fährt.
      Trägt alles nichts zu einer besseren Welt bei
      6 3 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 19:16
      Highlight @Gummibär: Umgekehrt spielt es für die Schausportgegner keine Rolle, ob 11 Erwachsenen einem Ball hinterherrennen ... Trägt alles nichts zu einer besseren Welt

      bei Ihnen scheinen die Werbekampagnen des Blatter Sepp im Stile "FIFA wants to make the world a butter place" irgendwie nicht verfangen zu haben.
      2 0 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 20:37
      Highlight @Maracuja Du darfst mich gerne duzen (watson netiquette). Da ich zur Zeit fernab im Busch lebe ist es nicht so schwierig sich der Werbung zu entziehen. Ganz resistent wird man wohl nie,

      Nichts gegen ein spannendes Fussballspiel oder Motorradrennen, fröhliches Hallelujahsingen in der Kirche oder schweigende Nonnen - aber eben, bringt's was ? Macht es the wurld a butter place ? Me thinks not.
      2 1 Melden
    600
  • Hades69 10.06.2017 10:38
    Highlight Wie die Geschichte zeigt, glaubt der Mensch, nur was er will! Wer jedoch eine göttliche Weltsicht entwickelt, vermag die Gegenwart Gottes (Energie /Schöpfer/ Intelligenz) überall und immer wahrzunehmen.
    19 38 Melden
    • Ollowain 10.06.2017 12:44
      Highlight Confirmation bias. Bleib mal auf dem Boden...
      6 8 Melden
    • Hades69 10.06.2017 14:08
      Highlight Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig gell?
      5 4 Melden
    • Hades69 10.06.2017 14:19
      Highlight Wieso denkst du ich sei nicht auf dem Boden? Und von Erwartungen war niemals die Rede, es ist ein transzendenter Zustand.
      4 2 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:46
      Highlight Ich gratuliere zur göttliche Weltsicht.
      Divine Vision by Ray-ban
      4 6 Melden
    600
  • Töfflifahrer 10.06.2017 10:36
    Highlight Ich bin da etwas differenzierter. Religion ist das Eine, sie bietet Werte und Lebensanschauungen, diese sind wie erwähnt so ziemlich deckungsgleich. Das andere sind die irdischen Institutionen, die diese Religion vermitteln sollen. Aber da hapert es. Die christliche Lehre spricht von Rücksicht, Respekt, Toleranz und einem Miteinander. Die Kirche(n) agieren jedoch machversessen, teilend, intolerant und sind öfters korrupt. Mir ist auch aufgefallen, wie viele Kirchenbesucher ganz brav die Gottesdienste besuchen, sobald aber wieder draussen, sind es die Intolerantesten und Machtversessensten.
    34 9 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 11:09
      Highlight Töfflifahrer: "Die christliche Lehre spricht von Rücksicht, Respekt, Toleranz und einem Miteinander."

      Falsch.

      „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm. (Joh 3,36)

      „Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.“ (Joh 15,6)

      „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.“ (Lk 11,23)

      22 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.06.2017 11:46
      Highlight Irgendwem muss man ja die eigene Charakterlosigkeit in die Schuhe schieben - und dafür ist ein Gott, der so angenehm nie widerspricht, perfekt, nicht wahr?
      18 4 Melden
    600
  • FrancoL 10.06.2017 10:32
    Highlight Ja da frage ich mich nachdem ich x Kommentare auch aus alten Stamm-Texten gelesen habe: Wieso stellt sich nicht auch die Gegenfrage:
    Wieso halten sich nicht Gläubige für vernünftiger, intelligenter und damit wohl auch als moralischer?

    Ich stamme aus einer Familie die schon seit den 20-ger Jahren mehrheitlich atheistisch geprägt wird. Ich mag mich nach vielen Jahren NICHT an eine Diskussion erinnern in der zwischen den eher gläubigen und den Atheisten die Frage nach dem "wer ist der bessere Mensch" gestellt wurde.
    30 6 Melden
    600
  • giguu 10.06.2017 10:22
    Highlight Liebet und vermehret Euch!
    10 15 Melden
    • äti 10.06.2017 10:39
      Highlight .. oder: vermehret und bekriegt euch!
      15 17 Melden
    • Wölfli beim Lamm 10.06.2017 14:46
      Highlight Besser: wer wirklich liebt, respektiert es, wenn die Frau sagt sie wolle keine Kinder mehr....
      2 1 Melden
    • giguu 10.06.2017 22:40
      Highlight Ora et labora!
      1 0 Melden
    600
  • Yann Wermuth 10.06.2017 10:11
    Highlight Das enttäuscht mich jetzt aber! Habe etwas ganz anderes erwartet. Religion ist doch eher eine der Antworten auf folgende Frage: Wie kriege ich anständige Leute dazu, unmoralisch zu handeln?
    21 29 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 10:45
      Highlight Ist das die Antwort die alleine der Religion zudammen hängt?
      Kann man so eine bescheidene Sicht haben?
      Oder stellt man gerne diese Antwort in die Ecke der Religion weil man zu feige ist diese Antwort fast in jeden Bereich zu stellen?
      11 9 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 11:33
      Highlight Genau wegen dieser Frage entstanden überhaupt Religionen. Siehe das Christentum im Römerreich. Dass sie heute jedoch nicht mehr gebraucht würden (als Institution, ich möchte niemandem sein Recht auf Glaube absprechen) ist für mich aber genauso sicher. Nur sind die Institutionen genauso mächtig wie Weltkonzerne. When Cash flows just upwards…
      6 3 Melden
    • Yann Wermuth 10.06.2017 14:42
      Highlight @FrancoL EINE der (mehrzahl) Antworten ist religion.
      2 0 Melden
    600
  • pachnota 10.06.2017 09:45
    Highlight Herr Stamm
    Wie erklären sie sich, die neu erworbene Affintät, der SP, und mit ihr, vielen säkularen Westlern, dem Islam gegenüber?
    Hat dies möglicherweise auch mit der Entfremdung, gegenüber dem Christentum zu tun?
    15 62 Melden
    • DerTaran 10.06.2017 10:37
      Highlight Die angebliche Affinität der SP dem Islam gegenüber sind SVP Fake News und völliger Blödsinn.
      48 12 Melden
    • äti 10.06.2017 10:44
      Highlight ... nein, das hat nur mit deinem Feindbild zu tun. Es gibt Milliarden Menschen, die bestens ohne Feindbild leben. Es gibt wenige, die sowas eben unbedingt brauchen.
      35 7 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 11:03
      Highlight Nicht ständig "bashen" heisst nicht affin sein. Viele SPler stehen ALLEN Religionen skeptisch gegenüber, was eigentlich so sein sollte. Heuchlerisch ist es die bei der skeptischen Betrachtung einzelne Religionen nicht gleich skeptisch zu betrachten. Das stört Dich wohl kaum, da Du eine Rangliste der guten und bösen Religionen fährst.
      25 4 Melden
    • pachnota 10.06.2017 14:27
      Highlight Franco
      Eben, das meine ich.
      Die SP betrachtet nicht alle Religionen gleich.
      Dies ist heuchlerisch.
      3 4 Melden
    600
  • fabsli 10.06.2017 09:44
    Highlight Die Frage sollten sich mehr Menschen stellen: Was ist der Nutzen von Religionen?
    Man kann bestens auch ohne leben.
    40 7 Melden
    600
  • amei 10.06.2017 09:34
    Highlight Und am Schlimmsten ist der Staat, der im Fahrwasser dieser Kirchen das Volk noch mehr ausnehmen, kontrollieren und dumm halten will. Unser Staat mit den Landeskirchen ist auch ein grosser Heuchler! Wie sagte einst der Fürst zum Bischof? "Halt du sie dumm, ich mach sie arm." Totalschaden ist gar nicht so selten ein Krieg.
    29 33 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 10:15
      Highlight Schon erstaunlich wie man in einem Staat der doch die Demokratie recht ausgeprägt ausübt sagen kann des DER STAAT da etwas macht was der Bürger nicht will.
      Das ist eine totale VERNEINUNG der Demokratie.

      Vermutlich meinen Sie aber dass der Staat nur das machen sollte was SIE als richtig empfinden und das wäre noch die grössere Absage an die Demokratie.

      Mit dieser Ansicht halten sie die Bürger einer Demokratie für mehr als dumm.
      27 9 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 11:42
      Highlight klar leben wir im vielleicht Demokratischsten Land der Welt, was aber nicht heisst, dass das Volk bei uns der Herrscher ist. Wir haben grossen Einfluss wer bestimmt und manchmal bestimmen auch wir, von der Herrschaft des Volkes sind aber auch wir noch ein Stück entfernt. Insofern das noch die Definition von Demokratie ist… Einige Webtools (auch google) haben da zeitgenössischere Definitionen erschaffen.
      1 5 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 12:26
      Highlight @rauchzeichen; WIR hätten alle intakten Karten um dem Bürger Gehör zu verschaffen, EINE MEHRHEIT will das aber nicht, denn sonst hätten wir nicht durchschnittliche Abstimmungsbeteiligungen unter 50%!
      Viele wollen nichts bestimmen, viele wollen delegieren und ganz viele wollen keine Verantwortung für andere übernehmen auch nicht für sich selbst. Zugeteilte "Macht" auszuüben ist nicht eine einfache Sache, sie setzt voraus, dass man alles tun müsste um diesem Mandat gerecht zu werden und das ist aus Erfahrung gesprochen alles andere als leicht.
      5 0 Melden
    600
  • Anded 10.06.2017 09:22
    Highlight Ist so als würde man fragen ob Akademiker die besseren Menschen wären. Oder Spitzensportler. Oder Männer. Oder Weisse.
    Kein Mensch kann sich anmassen zu beurteilen wie gut andere Menschen als "Menschen" sind. In einzelnen bedeutungslosen Disziplinen können wir uns messen, ja. Aber sonst sollten wir es lassen. Es wurde schon gemacht und es kam nie gut raus.
    49 12 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 10:19
      Highlight Hält sich die grosse Mehrheit der Gläubigen für besser als nicht Gläubige?
      Ich stelle bewusst diese Frage, weil ich Gläubige und nicht Gläubige kenne und feststellen muss dass bei beiden Gruppen das "sich als besser oder vernünftiger sehen" etwa gleich ausgeprägt ist.
      14 5 Melden
    600
  • reamiado 10.06.2017 09:21
    Highlight Überall, in den Religionen sowie bei den Atheisten & Agnostikern gibt es bessere, "moralischere" Menschen und solche die gewisse Werte nicht vertreten. So viele Religionen wie es gibt und ihre unterschiedlichen Interpretationen & Auslebeweisen, würde ich mir nicht anmassen wollen über sie alle zu urteilen.

    Kleine Anmerkung: Religionen selbst streben nicht "nach Macht und Einfluss", lediglich ihre Vertreter tun dies.
    30 9 Melden
    • amei 10.06.2017 09:41
      Highlight Lies die Zehn Gebote nochmals durch. Rund die Hälfte sind reine Selbsterhaltung.
      11 4 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 09:52
      Highlight reamiado: "Religionen selbst streben nicht "nach Macht und Einfluss", lediglich ihre Vertreter tun dies."

      Falsch.

      "Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;..." (Mt 28,18-19)
      17 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.06.2017 10:30
      Highlight Michael
      diese Verse sind bekanntermassen später dazu gekommen. Nichtsdestoweniger stehen sie im Evangelium und werden auch so verstanden.
      12 3 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 11:01
      Highlight Rabbi

      Der Machtanspruch Jesu kommt in verschiedenen Versen klar zutage, nicht bloss im (effektiv später dazugekommen) Missionsbefehl. So z.B. hier:

      "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun." (Joh 15,5)

      oder hier:

      „Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.“ (Mt 16,28)

      u.s.w...
      8 4 Melden
    • TheMan 10.06.2017 11:48
      Highlight Michael und diese Verse sind Böse. Wo hat den Jesus nach Macht ergriffen? Wo? In den Versen die du zeigst, ergreift er keine Macht. Er sagt, gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört.
      2 7 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 11:50
      Highlight Ja das hat der Onkel Jesus sicher gesagt. Seine Stimme war so mächtig, das ein Schreiberling Kilometer und Jahrzehnte entfernt sie niederschreiben konnte.

      Die Bibel ist ein Designstück der Römer. Aus 50 Evangelien mach 4, mit genau den Texten, die einem schwankenden Römischen Reich Stabilität und Macht geben. Hat ja super geklappt… Danach war das Christentum da und wurde bis heute nur schwach in Frage gestellt. Die Unwissenheit der Christen über ihr eigenes Buch ist traurig, wiederspiegelt aber die Ignoranz welche einem dazu befähigt Gottesgläubig zu sein.
      7 5 Melden
    600
  • dracului 10.06.2017 08:54
    Highlight Es gibt Menschen, die alles daran setzen, im Moment leben zu können und höchste Achtsamkeit im Augenblick zu erreichen, während die meisten grossen Religionen, das Hier und Jetzt und das ganze Leben einem späteren, möglichen Glück im Jenseits opfern. Durch Kestigung erhoffen sich Flagellanten Einlass ins himmlische Reich. Ich frage mich oft, welchen Zweck ein Paradies haben könnte, wenn wir nicht zu leben gelernt haben? Würde wir das Paradies überhaupt als Paradies erkennen können?
    27 7 Melden
    600
  • Nate Summer-Cook 10.06.2017 08:41
    Highlight Naja, den Sinn des christlichen Glaubens hat Herr Stamm nicht verstanden, wie es leider auch viele Christen immer wieder falsch verstehen. Auch die Galater haben gedacht, dass man ein möglichst Gesetzgetreues Leben führen muss, um die Erlösung zu "verdienen". Paulus und auch Jesus selbst (Joh. 3,16) haben jedoch klar gesagt worum es geht. Das Geschenk der Vergebung von Jesus annehmen ist die einzige Bedingung. Es war Paulus ein besonderes Anliegen, dass wir uns nicht vom Gesetz unterjochen, versklaven lassen, sondern frei leben.
    19 47 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 09:59
      Highlight Nate Summer-Cook: "Es war Paulus ein besonderes Anliegen, dass wir uns nicht vom Gesetz unterjochen, versklaven lassen, sondern frei leben."

      Falsch.

      „Wenn du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedrücken; auch wenn du frei werden kannst, lebe lieber als Sklave weiter.“ (1. Kor 7,21)

      „Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren in allem!“ (Kol 3,22)

      18 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 10:03
      Highlight Das Geschenk der Vergebung von Jesus annehmen ...

      Für mich ein unerträglicher Satz. Ich will dieses Geschenk nicht, weil es keines ist, weil es im Gegenteil eine anmassende und zutiefst unehrliche Formulierung für die Unterwerfung des Menschen unter die Herrschaft der Irrationalität ist.

      Das ist nur meine bescheidene Meinung.
      31 11 Melden
    • Nate Summer-Cook 10.06.2017 11:08
      Highlight @Toerpe: Als Software Engineer fühle ich mich nicht gerade der Irrationalität unterworfen, trotzdem bin ich Christ...
      10 8 Melden
    • Nate Summer-Cook 10.06.2017 11:11
      Highlight @Michael: Wunderbar Zitate aus dem Kontext gerissen. Vielleicht sollte man eher das gesamte Kapitel lesen, um zu verstehen, was er hier meinte...
      9 6 Melden
    • TheMan 10.06.2017 11:51
      Highlight Nate , der Michael ist wie Stamm. Er Intepretiert sachen wie er es will. Ohne Kenntnise der Bibel.
      5 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 11:58
      Highlight Alle Gläubigen unterwerfen sich der Irrationalität.

      Interessanter aber: Was soll Jesus vergeben?
      9 2 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 12:12
      Highlight Nate wieso glaubst du an ein Buch? Oder woher sonst hast du von eurem Gott erfahren? Ich kann den Glauben an eine höhere Macht nicht verstehen, aber ich kann verstehen, wieso ein Mensch diesen entwickelt. Was für mich nicht verständlich ist, wieso hält ihr an diesem Buch fest? Ist das so wie bei der SVP und ihrem Parteiprogramm, was da steht stimmt und mich interessiert nicht wer das wieso geschrieben hat?
      8 1 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 13:50
      Highlight Jesus und die Sklaverei:

      "Wer unter euch hat einen Sklaven, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt: Komm gleich her und setz dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war? So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren." (Luk 17,7-10)
      2 0 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 13:53
      Highlight @ Nate Summer-Cook

      Aus welchem Kontext soll was gerissen sein? Glauben Sie tatsächlich, dass ich die entsprechenden Kapitel nicht kenne?

      Gerne erwarte ich Ihre Belege für Ihre haltlose Anschuldigung.
      2 2 Melden
    • TheMan 10.06.2017 15:14
      Highlight Michael cool nimmst du alles aus dem Kontext. Jesus hat nie Sklaverei gebiligt. Er sagt: Wer von Euch würde dem Knecht sagen, iss mit mir. Keiner. Den jeder würde sagen: Gib mir Essen und Trinken und wen Ich fertig bin, darfts du. Jesus meint somit, er würde dem Sklaven sagen: Setz dich hin und hab das Maul mit mir. Weil er keinen Unterschied zwischen Chef und Knecht kennt. Darum, wer von Euch würde sagen, Setz dich hin und Ess mit mir. Er nimmt sich aus diesem Satz. Er würde Essen mit Sklaven.
      3 2 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 16:11
      Highlight @The Man

      Lernen Sie endlich lesen!

      Dazu der Britische Evangelist Roy Hession:

      1. Der Sklave muss bereit sein, dass ihm eine um die andere Aufgabe aufgeladen wird, ohne dass ihm irgendeine Aufmerksamkeit dafür geschenkt wird.

      2. Wenn er seine Aufgaben erfüllt, muss er bereit sein zu ertragen, dass niemand ihm dankt.

      3. Wenn er all das getan hat, darf er seinen Herrn nicht des Egoismus anklagen.

      4. Er muss bekennen, dass er ein unnützer Knecht ist.

      5. Er muss eingestehen, dass er bloss seine Pflicht getan hat, wenn er alles in Demut und Sanftmut ertragen / getan hat.
      4 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 18:24
      Highlight Herrgott ...
      2 1 Melden
    • Michael Mettler 10.06.2017 18:44
      Highlight @bambi: lernen sie differenzieren. Der 5 punkteplan irgendeiner institution in england hat eventull nichts mit dem glauben von theman zu tun. Und ja, sie finden zu jedem thema im christlichen bereich etwas das ihre sicht stützt. Das ist schlicht schwarzweiss denken. Und billig. Aber wenn sie denken sie regen damit irgendein gläubigen zum nachdenken an dann nur weiter...
      2 2 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 20:29
      Highlight Michael Mettler

      Nachdenken war bislang nie Ihre Stärke, was auch auf The Man zutrifft, geschweige denn einfaches Textverständnis.
      3 2 Melden
    • Michael Mettler 11.06.2017 16:53
      Highlight @bambi: das ist ihre reaktion auf mein comment. Sie vermischen meinungen von menschen. Ich weise darauf hin und sie kommen mit leseverständnis. Das ist mal grosses kino. Echt, die leier kenne wir schon von rabbi yussuf. Sie macht eine diskussion nicht wertvoller...
      0 2 Melden
    600
  • Granini 10.06.2017 08:40
    Highlight Herr Stamm seine Argumentationen sind nicht wirklich fördernd für ein gutes Zusammenleben. Vielleicht fehlt ihm das moralische... ;-) Herrgott nochmal egal zu welchem Club gehören sind wir Menschen. Wir denken wie Menschen, wir fühlen und handeln wie Menschen. Punkt.
    Mir kommt ein Hippie auf einem Foto in den Sinn der ein Schild trug: "Dont judge what you dont understand."
    Zu den Juden: Lesen Sie die Thora Herr Stamm, die können gar nicht anders als sich von der unreinen Welt absondern.
    14 30 Melden
    • Rendel 10.06.2017 10:29
      Highlight So ein Blödsinn, Granini, dass Juden sich absondern müssen. Es gibt ja nicht nur orthodoxe und ultraorthodoxe Juden.
      16 3 Melden
    600
  • Leider Geil 10.06.2017 08:33
    Highlight Religion ist halt auch ein gutes Geschäft. Und auch da gilt: zuerst das Fressen, dann die Moral.
    Hier in den Philippinen wuchern neben den Katholiken sekten wie die Zeugen Jehovas wie Krebsgeschwüre, gerade auf abgelegenen Inseln, wo es an Bildung mangelt haben sie grosse Erfolge zu verzeichnen und der Mechanismus ist Angst, damals wie heute. Den Menschen wird einen Bären aufgebunden.
    Und wieso sollen z.B. die Katholiken sündenfrei leben? Man lässt die Sau raus und hinterher gibts immer noch die Beichte!
    52 7 Melden
    600
  • Michael Mettler 10.06.2017 08:28
    Highlight Lieber Hugo. Ganz toller Blog. Das sind Fragen die wir Gläubigen uns stellen müssen. Das sind Fragen die sich die Kirchen stellen müssen. Und die Antworten müssen besser werden. Vor allem das darauf folgende Verhalten im Alltag.
    43 7 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 12:14
      Highlight Ein reflektierter Gläubiger? Hut ab! Wieso noch gläubig?
      4 5 Melden
    • Michael Mettler 10.06.2017 15:06
      Highlight @rauchzeichen: ich geb dir eine aufgabe: lies mal ein stück in der bibel und versuch dir vorzustellen das der inhalt eine wohlwollende hilfe und stütze in deinem leben ist. Es ist die art der betrachtung und der haltung zu einem thema. Und dann als 2. aufgabe: versuch dir vorzustellen das du den glauben nur für dich alleine umsetzen müsstest. Ohne kirche, ohne mastermind der dir das geld aus den taschen zieht und dich manipuliert. Ist es dann immer noch so komisch gläubig zu sein? Und dann betrachte alle religionen oder lebensentwürfe. Ich beobachte momentan unseren muslimischen mitbewohner...
      4 2 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 17:47
      Highlight Danke, ich sehe nun wie du die Bibel siehst. ja für mich wird dieses Konzept immer mysteriös bleiben, aus dem einen Grund, das meine Grundhaltung und Betrachtung auf den Gesetzen der Wissenschaft und Logik beruht. Ich persöhnlich brauche auch keinen Beistand in meinem Leben, ich bin sehr froh, keinen Gott zu haben der mich wohlwollend lenkt. Ich lenk mich lieber selber. Ist auch wohlwollend. So bin ich wohl, und drum ists für mich vielleicht gar nicht möglich, das Denken gläubiger Menschen nachzuvollziehen. Schade, spannend wärs allemal.
      1 1 Melden
    600
  • pamayer 10.06.2017 08:28
    Highlight Wahre Worte.
    Amen.
    25 8 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 10.06.2017 08:27
    Highlight Religion ist der totalitäre Stachel im Fleisch der Freiheit.
    52 19 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.06.2017 08:41
      Highlight Guter Spruch, ist der von Dir?
      8 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 09:53
      Highlight Yup. :-)
      7 4 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 10:48
      Highlight Wenn es um die "Freiheit" geht, Mensch und Umwelt zwecks Gewinn auszubeuten, ist die Religion leider kein Stachel, Religionsführer sind i.d.R. daran interessiert auch ein Stück des Kuchens abzubekommen. Auf andere Bereiche (z.B. Sexualität) trifft Ihr Spruch zu.
      3 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 12:00
      Highlight Haben Sie schon mal ein Thema kommentiert, ohne Kapitalismuskritik anzubringen?
      0 4 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 14:11
      Highlight @Toerpe: Haben Sie schon mal ein Thema kommentiert, ohne Kapitalismuskritik anzubringen?

      Ja, immer wieder. Es amüsiert mich aber, wie Sie, obwohl Sie sonst intelligente/besonnene Kommentare schreiben, darauf immer wieder wie auf ein rotes Tuch reagieren.
      2 0 Melden
    600
  • Wolf2000 10.06.2017 08:22
    Highlight Ich glaube keinen Glauben mehr. Denn es gibt keine Hölle wir leben schon darin.
    13 35 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.06.2017 08:43
      Highlight Naja, es gibt aber auch sehr viele schöne Dinge. Geniesse diese und lasse Dich nich auffressen vom Negativen!
      27 0 Melden
    • poga 10.06.2017 09:03
      Highlight Genau dir würdeein Glauben gut tun. Eine Hoffnung und ein Sinn. Versteh mich nicht falsch. Ich bin alles andere als ein Fan dieser Religionen. Nur hatte ich das Glück ein paar Leute kennen zu lernen, die vom Glauben stark gewonnen haben. Die Ihre Freude dadurch zurück gewonnen haben....
      12 14 Melden
    • Divina Commedia 11.06.2017 02:40
      Highlight "Wir leben schon in der Hölle. "
      Wenn es eine Hölle gibt müsste es auch einen Himmel geben, wie sonst solltest du die Hölle erkennen?
      0 0 Melden
    600
  • Luca Brasi 10.06.2017 08:20
    Highlight Also Atheisten leben alle in Armut und haben alle ein moralisch einwandfreies Gewissen? Ich sage nicht, dass es viele verlogene Religiöse gibt, aber denen kann man wenigstens ins Gesicht sagen wie verlogen sie sind. Der Atheist muss nicht zwangsläufig einen Gerechtigkeitssinn haben. Oder will irgendjemand bestreiten, dass es sogenannte (verlogene?) Atheisten waren, die in Russland oder Kambodscha Jagd auf Religiöse betrieben haben?

    PS: Missionstätig sind v.a. Christen und Moslems, nicht aber Juden oder Buddhisten, etc.
    25 33 Melden
    • Stichelei 10.06.2017 10:26
      Highlight @LucaBrasi: Sie interpretieren hier, wie viele andere auch, den Begriff Atheist völlig falsch. Atheismus ist in seinem Grundsatz kein Wertesystem und auch kein Glauben. Er ist schlichtweg die Absenz eines Glaubens an einen allmächtigen, steuernden Gott. Das hat mit der sonstigen moralisch-ethischen Einstellung dieses Menschen a priori noch gar nichts zu tun. In diesem Sinne könnte man nur jemanden als verlogenen Atheisten bezeichnen, der sich als solchen bezeichnet, aber trotzdem heimlich einem Gott huldigt.
      22 3 Melden
    • Luca Brasi 10.06.2017 10:54
      Highlight @Stichelei: Vielleicht habe ich mich umständlich ausgedrückt, aber wenn die Frage gestellt wird, ob Gläubige die besseren Menschen sind (m.E. eine merkwürdige Frage), dann müsste man sich auch die Nicht-Gläubigen, Atheisten, etc. anschauen. Im Artikel wird angedeutet, dass Atheisten auch moral. Grundvorstellungen hätten. Daran zweifle ich bei vielen und schaue auf die Geschichte. Sind nun Atheisten bessere Menschen? Verlogen wäre wohl das falsche Wort, aber kein Wertesystem zu haben ist mir auch nicht geheuer. Die Selbstwahrnehmung vieler Atheisten als bessere Menschen finde ich befremdlich.
      3 6 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 11:15
      Highlight @Luca Brasi

      Atheismus bedeutet doch nicht zwangsläufig kein Wertesystem zu haben. Man kann Ethik/Moral und Werte z.B.auch aus der Philosophie beziehen. Ich lebe als gläubige Frau in einer Umgebung mit vielen Agnostikern und Atheisten, dass sich diese als bessere Menschen wahrnehmen und Gläubige als schlechtere, kann ich nicht bestätigen. Im realen Leben geht man anders miteinander um als in Blogs. Hab auch schon erlebt, dass ein Mitarbeiter, der gerne über Religion geschnödet hat, derjenige war, der am häufigsten die todkranke Kollegin (Zeugin Jehovas) im Spital besuchte.
      5 0 Melden
    • Luca Brasi 10.06.2017 11:35
      Highlight @Maracuja: Ich entschuldige mich dafür, dass der Eindruck entstanden ist, dass ich den Atheisten unisono ein Wertesystem abspreche, das tue ich nicht. Aber diejenigen, die von sich behaupten Atheist zu sein und ein philosophisches Wertesystem postulieren, halten sich auch nicht alle und immer daran. Ich denke schon, dass einige Kommentatoren hier, die sich als Atheisten bezeichnen, sich als bessere Menschen sehen und auf Gläubige runterblicken (natürlich nie alle). Aber ein friedliches Zusammenleben mit gegenseitigem Respekt -wie Sie es beschreiben- ist mir natürlich auch lieber. ;)
      2 3 Melden
    • Stichelei 10.06.2017 12:07
      Highlight @Luca Brasi: Ich wollte einfach erwähnen, dass Atheismus grundsätzlich nichts mit Ethik zu tun hat. In der Realität orientieren sich aber viele (ich denke fast die meisten), aber natürlich nicht alle, Atheisten an den Werten des Humanismus und der Aufklärung. Ich selber würde mich schon als ethisch verantwortungsvollen Menschen bezeichnen, obwohl ich seit Jahren Atheist bin. Religion ist meiner Ansicht nach Privatsache. Deshalb wird's aber dann problematisch, wenn die Religiösen der Gesellschaft als ganzer ihre Werte aufdrücken wollen.
      5 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 12:15
      Highlight Die Absenz von Götzenanbetung sagt nichts über den betreffende Person aus. Nicht Gläubige sind keine Gruppe, keine Gemeinschaft, sie teilen nichts miteinander. Es gibt keine Dichtomie zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen. Die durch die Religionen errichtete Systematik hat ausserhalb des Glaubenssystems keine Gültigkeit. Atheisten gibt es entsprechend nicht. Genau so wenig, wie es eine eigene eigene Bezeichnung für Menschen gibt, die nicht Fussballspielen, braucht es auch keine für die, die nicht glauben. Wir spielen halt nicht mit.
      7 4 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 13:32
      Highlight @Toerpe

      In der Theorie haben Sie Recht. Die Realität ist aber komplizierter. Ich kenne keine Nichtfussballfans, die sich in Antifussballvereinen organisieren, den Fussball ins Privatleben verdrängen, Kinder vor Fussball schützen möchten, sich regelmässig in Leserkommentaren gegen Fussball äussern (die melden sich höhend bei WMs, dass ihnen der"Rummel" zu viel wird) usw.
      6 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 15:06
      Highlight Da haben Sie einen Punkt ... vielleicht der Grund, weshalb ich mich nicht gerne als Atheisten bezeichne.
      3 2 Melden
    600
  • olive 10.06.2017 08:16
    Highlight An dieser Theorie kommen aber Zweifel auf , wenn man den Koran gelesen hat und ihn nicht für Gottes Wort hält. Die Menschen haben die Religionen gemacht und gestalten sie heute.

    Zweifel kommen bei mir aber auch auf, wenn ich von der "Unterdrückung der Palästineser" lese.
    6 28 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 09:36
      Highlight Was für Zweifel kommen denn auf?
      13 1 Melden
    • olive 10.06.2017 11:43
      Highlight Nach Lektüre des Koran und der Lebensgeschichte Mohammeds kann es umgekehrt keinen Zweifel geben , dass auch der Islam Menschenwerk ist ( wie die anderen Religionen ) und deshalb unmöglich vollkommen sein kann.
      Ich halte es mit Neçla Kelek: Der Islam ist, was wir sehen und erleben, nicht was Theoretiker möchten.

      Die Situation der Palästinenser ist ein (zu) weites Feld. Aber Zweifel an der häufig üblichen Berichterstattung kommen mir nach Lektüre z.B. der jüdischen Rundschau und anderen.
      2 5 Melden
    600
  • olive 10.06.2017 08:14
    Highlight Wie Religionen entstanden und sich entwickelt haben, ist hochspannend.
    Aber dass sie eins der besten Instrumente sind, um macht auszuüben und zu behalten, da vermeintlich selbstlegitimierend , ist eine Tatsache.
    Eine ebenfalls wichtige Funktion, so scheint mir, ist , den sozialen Zusammenhalt zubefördern und zu stärken , die Zugehörigkeit zur Gruppe zu prüfen und bei bei Nichtvorhandensein die betreffenden zu bestrafen. Also eine total menschliche Angelegenheit.
    Muslime sagen zwar: die Religion ist gut, nur der Mensch wendet sie falsch an.
    13 3 Melden
    600
  • rodolofo 10.06.2017 08:10
    Highlight Diese Frage ist scheinbar leicht zu beantworten:
    Nein, sind sie nicht!
    Dann wird es kompliziert:
    Was für "Gläubige" sollen denn das sein?
    An was glauben die denn konkret?
    Glauben sie als Kinder an den Osterhasen, oder als Leser an das, was täglich in der Zeitung steht, oder als Wissenschaftler an den Urknall, als Selbstbewusste daran, dass sie die Allertollsten sind, oder als übermässig Selbstkritische daran, dass sie Versager sind?
    An jeder Kreuzung können wir endlos hin- und her überlegen, welcher Weg wohl der bessere ist.
    Oder einfach intuitiv und vertrauensvoll losgehen!
    Was ist besser?
    17 10 Melden
    600

Mutter Teresa: Eine Unheilige wird heiliggesprochen

Papst Franziskus will nicht wahrhaben, dass Mutter Teresa keine Heilige war.

Sie überstrahlt alle: Mutter Teresa, der Engel von Kalkutta. Gegen die 1997 im Alter von 87 Jahren verstorbene Nonne aus Mazedonien verblassen selbst Päpste. Ausgerechnet im patriarchalen Männerbund der katholischen Kirche stiehlt eine Frau den klerikalen Würdenträgern die Show.

Nun spricht Papst Franziskus sie am 4. September im Eiltempo heilig, wie er diese Woche verkündet hat. Eine heilige Friedensnobelpreis-Trägerin: Was kann dem gebeutelten Vatikan Besseres passieren!

Die Zeremonie im …

Artikel lesen