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Religiös motivierte Kriege ziehen ihre Blutspur bis in unsere Zeit. Bild: Keystone

Wie Gott uns die Theorie vom Urknall erzählt

06.08.16, 09:50 06.08.16, 10:19

Religion und Glaube dienen dazu, uns Menschen geistig zu befreien, Sinn zu stiften und das Leben nach moralischen und ethischen Grundsätzen zu gestalten. Das sind hehre Ansprüche, die uns – je nach Glaube – Gott oder die Götter stellen.

Doch haben sie, die uns angeblich geschaffen haben, uns auch das Rüstzeug gegeben, zu bestehen? Haben sie Bedingungen geschaffen, die uns befähigen, ihren Ansprüchen zu genügen?

Religiöse Blutspur durch die Geschichte der Menschheit

Nein, nein und nochmals nein. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Wir Menschen haben eine einzige Blutspur hinter uns hergezogen. Und ein Blick auf die Gegenwart macht uns deutlich: Wir haben wenig bis nichts gelernt, denn aktuell herrschen Sodom und Gomorrha wie zu den übelsten Epochen.

Stichworte: Der Nahe Osten brennt, der Irak und Afghanistan versinken im Chaos, Syrien wird platt gemacht, Nordafrika ist ein Pulverfass. In diesem politischen Vakuum breitet sich der islamische Fundamentalismus aus. Von diesem religiösen Fieber wird nun auch noch die Türkei erfasst, denn Recep Erdogan entwickelt sich zum religiös befeuerten Despoten.

Der Sozialdarwinismus erlebt eine neue Blüte. Egoismus und Gier führen zu einer Entsolidarisierung der Gesellschaften.

Aber auch ein Blick auf die westliche Welt lässt keinen Fortschritt bezüglich christlicher Barmherzigkeit und Nächstenliebe erkennen. Der Sozialdarwinismus erlebt eine neue Blüte. Egoismus und Gier führen zu einer Entsolidarisierung der Gesellschaften.

Es ist, als sei der Kampf um Ansehen, Macht und Vermögen die oberste Maxime geworden. Das Rüstzeug, das uns unsere Schöpfer mit auf den Lebensweg gegeben haben, reicht bei weitem nicht, um aus der Erde einen friedlichen Lebensraum zu machen.

Denn wir schlagen uns seit Jahrtausenden auch ihretwegen die Köpfe ein. Bis in die heutigen Tage. Auch die zehn Gebote haben uns nicht zivilisiert.

Rückfall in alte Muster

Glaube und Religionen sind nach einer Zeit der Kultivierung in den letzten rund 70 Jahren wieder konfliktträchtiger geworden. Sie enthalten vermehrt das emotionale Potenzial, Gläubige zu fanatisieren. Trotz Erziehung, Bildung und Aufklärung wächst die Blutspur wieder.

Global gesehen erleben wir die Wiedergeburt des Religiösen. Im Westen entleeren sich zwar die katholischen und protestantischen Kirchen, in weiten Teilen Afrikas, Südamerikas und den USA sorgen Freikirchen – vor allem die charismatischen – für einen Flächenbrand.

Das Rad der Zeit dreht sich wieder zurück. Die fundamentalistischen Entwicklungen demonstrieren uns, dass die Kulturschicht auf unserer Erde wieder dünner wird. Radikale Religionen und Glaubensgemeinschaften sind die Krisengewinner.

Radikale Glaubensgemeinschaften leben von Kriegen und Krisen

Sie leben von Kriegen, Katastrophen und wirtschaftlichen Depressionen. Menschen, die Angst haben und leiden, wenden sich vermehrt Gott und dem Glauben zu. Sie suchen Trost und Halt. So werden Glaubensgemeinschaften für viele zum letzten Zufluchtsort.

Dass sie in islamischen Ländern oft für politische Zwecke instrumentalisiert werden, erkennen sie nicht. So werden ein radikaler Glaube und eine politische Ideologie zu Kehrseiten der gleichen Medaille.

Man würde gern ein Interview mit dem Schöpfer führen und ihm ein paar unangenehme Fragen stellen. Wahrscheinlich würde er uns dann die Theorie vom Urknall erzählen.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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  • Gelöschter Benutzer 23.09.2016 15:08
    Highlight Lieber Herr Stamm,

    Als sehr gläubiger aber äusserst Kirchenkritischer Mensch lese ich Ihre Artikel immer nur dann, wenn ich reaktionismus meinerseits nahezu auschliessen kann. Dies liegt mitunter auch daran, dass ich Ihre Haltung häufig auch als reaktionär betrachte...


    Für diesen sehr differenzierten, bis versöhnlichen Artikel möchte ich Ihnen, wenn auch sehr spät, danken.


    1 0 Melden
  • Hypatia 14.08.2016 13:45
    Highlight Die Differenz zwischen Islam und Islamismus ist hier einmal mehr von Rabbi Jussuf als "Konstrukt der Europäer" denunziert worden, dabei besteht doch gerade die Leistung der Aufklärung darin, zu differenzieren. Auch der um sich greifende Rechtspopulismus unterstützt die These Rabbi Jussufs, es gäbe hier keine Differenz, nur die Identität: Alle Muslime sind Islamisten.

    Welche Dummheit hier am Werk ist, brauch ich nicht näher auszuführen, zudem fehlte es mir an Platz.
    1 1 Melden
    • Pasionaria 15.08.2016 23:39
      Highlight Hypatia
      Wäre der zweite Abschnitt nicht gewesen.....

      Der fehlende Platz sollte kein Hindernis sein, man kann die Seiten 1/.... und folgende nummerieren, d.h. x-fach 600 Anschläge produzieren. Aber möglichst in respektvollem Ton!
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.08.2016 14:01
    Highlight So konnte unser Universum entstanden sein, wie eben besagt den Urknall. Das erstaunliche ist einfach, wenn wir um die Entstehung der Materie wissen, dann ist Frage wie konnte es dazu kommen!?

    Für das ist ein You tube Video eingefügt, das über das Entstehen der Sterne und Galaxien darstellt.

    https:
    1 1 Melden
    • Homes8 08.08.2016 19:14
      Highlight Wie ist die Materie enstanden?
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.08.2016 21:47
      Highlight Das beste Beispiel ist die Tomaten-Pflanze, den es kommt aus dem Saatgut, und gedeiht in der Sonne bis die roten Früchte zum essen reif sind.
      2 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.08.2016 13:11
    Highlight In den Forschungsbeschleunigungsanlagen suchen Fachleute nach der Entstehung des Universums. Solche Anlagen gibt es in ganz Europa und weit über den Atlantik hinaus.

    Unter gsi.de forschungsbeschleuniger im Google oder Bing Sucher-Browser, ...

    ist eine Webseite übers erforschen zum Entstehen des Weltalls zu finden.
    1 1 Melden
  • andersen 08.08.2016 12:26
    Highlight Der Religion hilft nur bei der grosse Aufgabe mit, die Menschen zu zivilisieren.
    Es genügt doch auf zwei Beinen zu stehen.
    2 4 Melden
    • Marbek 09.08.2016 11:32
      Highlight Soso, Menschen "zivilisieren". Wie das wohl all die Kriegs-, Missbrauchs-, Hirnwäsche- und anderen Opfer der Religion sehen werden?

      Mir scheint eher, dass die Zivilisation oft vor allem dort stark ist, wo es die Religion nicht ist.
      9 1 Melden
  • Hoodoo 08.08.2016 09:54
    Highlight Lesetip:
    0 0 Melden
    • Hoodoo 08.08.2016 10:38
      Highlight Das weiter unten erwähnte Buch von Ben Moore, Professor für Astrophysik an der Universität Zürich. Er informiert gut verständlich und unterhaltsam über sein Forschungsgebiet.
      Für alle, die lieber wissen, statt nur zu glauben....
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.08.2016 14:03
      Highlight „Das Wissen ist einer Brille zu vergleichen, die der inneren Schaukraft niemals genau anzupassen ist. Deshalb liegt dem Satan soviel daran, daß die Meinung Verbreitung finde, Wissen sei Macht.“
      (Waldemar Bonsels - deutscher Schriftsteller, 1880-1952)

      Wissen erlangst Du erst, wenn Du ein bestimmtes Weltbild annimmst und somit glaubst.
      3 9 Melden
    • Hoodoo 08.08.2016 16:43
      Highlight @smen: Natürlich findet unser Denken innerhalb eines Weltbildes statt! Wichtig ist mir, ob ich bereit und fähig bin, mein Weltbild in Frage zu stellen und an neue Erkenntnisse und Einsichten anzupassen.
      Oder kann nicht wahr sein, was nicht sein darf? Weil in der Bibel etwas anderes steht oder das Siegel der Propheten es nicht besser wusste?
      Da versuchen zB Kreationisten mit abenteuerlichsten Argumenten zu erklären, warum das Universum nur rund 5600 Jahre alt sein soll... Weil passt sonst nicht zu den biblischen Namensregistern. Erkenntnis der Kosmologie, Geologie, Genetik, usw. wird verdrängt.
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.08.2016 00:08
      Highlight Warum müssen immer neue Erkenntise her? Du lebst und das ist bereits ein Wunder. Man kann und vor allem muss, nicht alles erklären. Du als Empfänger greifst bereits durch das Wahrnehmen ein, eine völlig objektive Wahrheit wird es nicht geben. ("neuste" Erkenntnis aus der Quantenphysik)
      1 5 Melden
    • Littlepage 10.08.2016 12:18
      Highlight @smen Erkenntnisse "müssen nicht her", die passieren einfach. Du erkennst, begreifst, lernst jeden Tag etwas, wenn du die Augen (und den Geist) offen hältst. Alles andere ist Stagnation. In der Höhle war es sicher auch okay, aber ich bin froh, haben wir erkannt, dass Feuer machen eine gute Sache ist!
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.08.2016 21:42
    Highlight Zwischen Elektroden und Galaxien stehen unser Sonnensystem und die Erde, und natürlich sekundär der Mensch. Wo und wie alles zuerst angefangen hat, weiss eigentlich niemand. Phrosch bringt es auf den Punkt, (ausser dem unteren Teil seines Beitrages.) Eigenglich ist nicht zu beweisen; weder den Urknall noch die Schöpfung.
    Wenn christusgläubige Blogleser von ihren Mentoren dasselbe wie von H. Stamm gehört und gelesen hätten, dann wäre es kritiklos angenommen worden.

    Doch eines muss jeder wissen, das die Macht mit Religion und Krieg zu Reichtum führen.

    4 3 Melden
    • Hoodoo 08.08.2016 07:41
      Highlight Meintest du Elektronen...?

      Wer sich wirklich für den Ursprung des Universums interessiert, dem empfehle ich "Elefanten im All - Unser Platz im Universum" von Ben Moore, ist auch für durchschnittlich Gebildete verständlich und unterhaltsam.
      Und nein, Naturwissenschaften und Schöpfungsmythen der verschiedensten Religionen sind nicht beliebig austauschbar, jedenfalls nicht für denkende Menschen! Unser experimentell belegbares Wissen ist heute viel umfassender als zu den babylonischen Zeiten, als der biblische Schöpfungsmythos niedergeschrieben wurden.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.08.2016 12:21
      1 2 Melden
  • kleiner_Schurke 07.08.2016 14:50
    Highlight Oder auch George Carlin
    4 0 Melden
  • kleiner_Schurke 07.08.2016 14:35
    Highlight Ein must see
    5 1 Melden
  • kleiner_Schurke 07.08.2016 14:29
    Highlight Auch sie bringt es auf den Punkt
    4 3 Melden
  • kleiner_Schurke 07.08.2016 14:27
    Highlight Phillip Möller bringt es auf den Punkt
    12 2 Melden
    • Marbek 09.08.2016 11:18
      Highlight Selten in einem so kurzen Clip so viel meiner Weltanschauung versammelt gesehen. Vernunft in Reinkultur.

      Mehr davon!
      4 0 Melden
  • tychi 07.08.2016 14:08
    Highlight Darum denke ich je länger je mehr, dass Atheisten und weltoffene Christen gemeinsam dieser Tendenz die Stirn bieten sollen, statt sich in der unlösbaren Frage bezüglich der Existenz oder Nicht-Existenz Gottes zu verstricken.
    Eine weltoffene Haltung der Menschlichkeit - findet sich hüben wie drüben - diese sollte gepflegt werden. Einmal ist Bildung hiert das Zauberwort!
    19 3 Melden
    • tychi 07.08.2016 14:35
      Highlight Einmalmehr ist Bildung hier das Zauberwort! (so sollte es lauten)
      7 0 Melden
  • tychi 07.08.2016 14:05
    Highlight Ein interessanter Beitrag, der sich mit eigenen Erfahrungen deckt. Der religiöse Fundamentalismus erstarkt und zieht sich in ein Gedankengebäude zurück, das auf pseudowissenschaftlichem Halbwissen (z.B. Intelligent Design) und übersteigertem Dogmatismus aufbaut. Als landeskirchlich geprägter Christ habe ich lange versucht, Evangelikalen aufzuzeigen, dass es auch andere Lesarten der Bibel gibt. Meine hermeneutischen Versuche stiessen auf Unverständnis und mir wurde der Glaube abgesprochen. Schade.
    11 3 Melden
    • Great Sasch 07.08.2016 20:31
      Highlight Das ist doch Logisch, das ihr immer denkt ihr müsst jedem und allem immer euren Glauben aufzwingen -_-
      3 10 Melden
    • tychi 07.08.2016 21:04
      Highlight @Great Sasch: Aus Ihrem Kommentar werde ich leider nicht ganz schlau. Ich votierte für die Vielfalt von Lesarten der Bibel. Es gibt mehrere Zugänge und jeder Mensch soll frei entscheiden, wie und was er davon hält. Von Aufzwingen kann nirgends die Rede sein. Aber ich beobachte einmal mehr: Leider gibt es Dogmatismus nicht nur bei den Evangelikalen, sondern auch bei der gegenüberliegenden Seite, wie Ihre Reaktion durchschimmern lässt. Vielleicht schätze ich darum die Texte von Joachim Kahl so viel mehr als jene von Michael Salomon Schmidt.
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.08.2016 13:35
    Highlight Die Philosophie muss wieder gestärkt werden wie in Zeiten der Aufklärung.
    13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2016 13:58
      Highlight Ein Ansatz in diese Richtung ist etwa die School of Life von dem Philosophen Alain de Botton, die nun auch in Zürich eröffnet wird.
      7 1 Melden
  • mikarapaja 07.08.2016 08:16
    Highlight Beim Lesen des ersten Abschnitt kommt mir unweigerlich dieser Spruch in den Sinn den ich mal gelesen habe.
    Es gibt keine Welt ohne Opfer.
    Seid ihr dessen nicht gewahr?
    Wir geben einer Hölle,
    in der Asche auf einem Meer aus Blut
    treibt mangels besserer Worte
    den Namen "Welt"
    2 2 Melden
  • pamayer 07.08.2016 02:57
    Highlight Sind die Menschen verunsichert, suchen sie meist nach einfachen Sündenböcken und heilsversprechen.
    Das kann ziemlich gefährlich und mörderisch werden.
    10 0 Melden
  • Elvenpath 06.08.2016 22:45
    Highlight Der letzte Satz hat irgendwie nichts mit dem restlichen Text zu tun.
    8 1 Melden
    • Steely Dan 07.08.2016 01:05
      Highlight Doch, doch. Gott könnte sich ja beim Interview durchaus erschrocken fragen, was aus seiner Schöpfung wurde: am Anfang hatte ich einen Knall...


      2 3 Melden
  • Spooky 06.08.2016 22:13
    Highlight Guter Artikel! Aber nichts Neues unter der Sonne, weil: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge" (Heraklit)
    9 1 Melden
  • Phrosch 06.08.2016 21:52
    Highlight "Die Theorie vom Urknall" ist genauso ein Glaubenssatz wie die Schöpfungsgeschichte. Eine Theorie muss z.B. durch Experimente überprüfbar sein. Das dürfte beim Urknall schwierig werden.

    Und dann bleibt die ganz grosse Frage: was haben Urknall und Schöpfungsgeschichte mit dem Bösen in der Welt, mit der menschlichen Unlänglichkeit zu tun? Mir scheint, Herr Stamm braucht regelmässig "geladene" Stichworte als Aufhänger, um dann nur über glaubende Menschen herzuziehen, weil es auch jene gibt, die Religion vorschieben für eigenmächtiges Handeln gegen jede Menschlichkeit.
    25 38 Melden
    • Elvenpath 06.08.2016 22:43
      Highlight Die Urknalltheorie ist schon durch Experimente belegt. Deswegen ist es auch eine Theorie und keine Hypothese mehr.
      Viele Voraussagen, die die Urknalltheorie macht, konnten durch Experimente nachgewiesen werden. Zum Beispiel sieht man das "Nachleuchten" des "Urknall-Lichtblitzes" heute als "Drei-Kelvin-Strahlung", auch "kosmische Hintergrundstrahlung" genannt.
      Wissenschaftler sind sogar in der Lage, bis auf eine Millionstel Sekunde nach dem Urknall die in dem Augenblick herrschenden Bedingungen zurückzurechnen.
      41 7 Melden
    • saco97 07.08.2016 11:28
      Highlight Ausserdem lässt sich der Urknall nicht für irgendwelche Zweckeinstrumentalisieren, es steckt keine Moral im Urknall. Ob ich an deb Urknall glaube odernicht, hat keinen Einfluss auf meine Moralvorstellungen, ganz im Gegensatz zu Religionen.
      13 4 Melden
  • Granini 06.08.2016 18:32
    Highlight Mal egal was der text in uns auslöst - besser wird die welt dadurch nicht! ..und verwundern tuts mich nicht, im gegenteil
    6 24 Melden
    • Maett 06.08.2016 22:47
      Highlight @Granini: natürlich wird es besser. Die Erkenntnis, dass Religionen ein nicht optimales System zur Führung grösserer Gruppen von Menschen sind, ermöglicht es uns erst, Gedanken über bessere Alternativen zu machen.
      27 8 Melden
  • Hoodoo 06.08.2016 16:05
    Highlight 2.
    Ich bin selber in einem fundamental-evangelikal-pietistischen Umfeld aufgewachsen und vereinnahmt worden. Ich verstehe deshalb, wie unglaublich dick die Gitterstäbe im Hirn eines Fanatikers sein können. Und dass es sehr viel Kraft, Zeit und Mut braucht, diese versklavenden Gedankengebäude durchzufeilen. Nicht unwesentlich dabei, dass ich deswegen einen wesentlichen Teil meines sozialen Umfelds verloren habe. Und ich meinem kleinen Leben einen neuen Sinn geben musste, aber auch durfte!
    65 6 Melden
    • Maett 06.08.2016 22:51
      Highlight @Hoodoo: der letzte Satz ist die Schlüsselerkenntnis, die so vielen Menschen fehlt. Heute wird das Dürfen als Selbstverständlichkeit erachtet, ohne die Notwendigkeit des Müssens zu erkennen. Das Wort "ich" ist dabei absolut zentral.

      Zu Ihrem Vorkommentar: glauben Sie mir, so viele Menschen haben nicht die geringste Vorstellungskraft von der Grösse des Universums und der damit verbundenen menschlichen und irdischen Bedeutungslosigkeit, wie auch der Notwendigkeit der Vergänglichkeit.

      Es ist mir wahrlich ein Vergnügen, Ihren Erkenntnissen zu folgen.
      21 0 Melden
  • Hoodoo 06.08.2016 16:02
    Highlight 1.
    Danke Hugo Stamm für diese leider treffende Analyse der religiös-ideologischen Grosswetterlage auf unserem Planeten... Offenbar hält es ein grosser Teil der Spezies Homo Sapiens(?) nur schwerlich aus, vergänglich und im Bezug auf die Grösse des Universums äusserst unbedeutend zu sein. Die Flucht in Phantasiegebilde scheint da bequemer zu sein!
    60 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2016 16:28
      Highlight Wird alles besser wenn die meisten wüssten wie unbedeutend man ist und nur durch Zufall entstanden ist? Wenn man ihnen die Phantasie nimmt?
      2 6 Melden
    • Hoodoo 08.08.2016 08:02
      Highlight @smen
      Alles ist ein grosses Wort... Nein, alles sicher nicht.
      Ohne religiöse Hirngespinste wäre es aber deutlich schwieriger, junge Menschen zu fanatisieren und dazu zu bewegen, sich als Selbstmordattentäter oder Befreiungskämpfer missbrauchen zu lassen.
      6 0 Melden
    • gelesen 08.08.2016 09:51
      Highlight smen
      Niemand will irgendjemandem die Phantasie nehmen, solange sie Phantasie bleibt, als solche erkannt wird und nicht zur absoluten Wahrheit, oder zu DER und einzigen unendlichen Wahrheit mutiert, da wird's gefährlich.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.08.2016 13:37
      Highlight gelesen
      Doch die Phantasie wird uns geraubt und als Mittel zum Zweck missbraucht. Die Flucht erfolgt nicht in das Phantasiegebilde sondern ins Materialgebilde. Es sind nicht mehr Religiöse Hirngespinste die uns aktiv lenken sondern objektivierter Wahrheitsfanatismus der uns in die Reaktive und somit zur andauernden Rechtfertigung drängt. In dieser absoluten Nichtigkeit beraubt man den Menschen seiner Daseinsberechtigung und knüpft sie an Bedingungen.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 09.08.2016 12:39
      Highlight gelesen
      oder in andern Worten: Fantasie ist wichtiger als Wissen, vorallem aber wertvoller als Glauben.
      Gruss von Einfallsreichtum zu Imagination!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 09.08.2016 19:45
      Highlight gelesen
      so sehe ich es auch - wie heisst es doch so schön von 'meinem' Philosophen A. Einstein: Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist beschränkt......
      Fazit: ich glaube lieber an die Phantasie als an einen phantasiereichen Glauben!
      Gruss von der Imagination an die Kreativität!
      2 1 Melden
    • Pasionaria 09.08.2016 20:55
      Highlight gelesen
      verzeih, das Posting erschien 2 x .....
      Gruss von der Sinnestäuschung!
      1 0 Melden
    • gelesen 09.08.2016 21:15
      Highlight Pasionaria
      Welche Sinne haben Dich wohl getäuscht? Ich sehe nur 2 verschiedene Posting und die mit weisem, weiterführendem Inhalt. s
      Kann man Sinnestäuschungen auch in den Bereich der Fantasie einreihen?
      oder die Sinne haben sich nicht getäuscht, aber das Sichtbare blieb/wurde ein anderes?
      Gruss von der Imagination an die Sinnestäuschung?
      Weit entfernt von wissendem Glauben.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 09.08.2016 23:00
      Highlight gelesen
      "Kann man Sinnestäuschungen auch in den Bereich der Fantasie einreihen?"
      Jedenfalls in den Bereich der Träume. Sind diese aber nur Fantasien?
      Gruss von der Fantasie an die Träumerin....
      1 1 Melden
    • gelesen 10.08.2016 08:29
      Highlight Pasionaria
      Gruss von der Hypnose an die Halluzination
      1 1 Melden
  • Michael Mettler 06.08.2016 15:55
    Highlight Man nehme alle Widersprüche, Probleme und Theorien dieser Erde, mixe sie zusammen und veröffentliche Sie auf Watson. Schlussendlich ist dann immer Gott schuld. Ach der existiert ja gar nicht. Hmmm
    27 36 Melden
    • Maett 06.08.2016 22:53
      Highlight @Michael Mettler: nicht Gott ist Schuld, sondern die von Menschen geschaffenen Religionen, die dazu gedient haben Menschen eigennützig zu führen, ohne dass eine Gefahr einer Revolte bestanden hätte. Eigentlich sind das sehr klug Instrumente, wenn auch gleichzeitig schreckliche, die in den letzten beiden Jahrtausenden nichts als Ärger verursacht haben.
      19 0 Melden
    • Michael Mettler 07.08.2016 20:01
      Highlight @Maett: Das nächste Mal schreibe ich den Satz "Dieser Text kann Ironie enthalten". Ich bin also mehr oder weniger Ihrer Meinung
      0 1 Melden
  • kleiner_Schurke 06.08.2016 14:40
    Highlight Ich halte es immer noch mit den 17 Thesen zur Religion von Gerd Eisnbeiss http://hpd.de/files/17-Thesen-Religion.pdf Er hat das sehr umfassend durchdacht.
    9 7 Melden
    • Marbek 09.08.2016 11:00
      Highlight Wie viele der Blitzer wohl die Thesen gelesen oder gar verstanden haben?... Ich vermute eher, dass da ein "der beleidigt meinen imaginären Freund, den muss ich blitzen"-Reflex am Werk ist :-)
      1 0 Melden
  • Share 06.08.2016 14:28
    Highlight Im Anfang war das Wort, so oder ähnlich, steht doch geschrieben. Ich übersetze das mal kurz.
    Im Anfang war die Schallwelle. Das für die Kosmosfreaks. Für Normalsterbliche heisst das einfach nur. God is a DJ. Ja, und Headbanging war noch nie gesund.
    10 18 Melden
  • Stichling 06.08.2016 14:21
    Highlight Wenn man Religion einerseits als Sammlung von Überzeugungen und verbindlichen Regeln für die Lebensführung betrachtet und anderseits als eine Art Markenzeichen für nach Macht und Einfluss strebenden Institutionen sieht, dann erkennt man, dass die Aufklärung dasselbe bietet: eine Sammlung von Regeln und Überzeugungen (Menschenrechte, Gewaltentrennung. u.v.m) , aber auch Institutionen: nämlich nichts weniger als die demokratischen Republiken.
    Aber auch die Aufklärung verleitete Millionen zu Krieg und Verwüstung.
    Vernichtendes, kollektives Machtstreben ist urmenschlich und unvermeidlich.
    7 17 Melden
  • Franz0506 06.08.2016 13:34
    Highlight Es ging, weltgeschichtlich betrachtet, noch nie so vielen Menschen so gut wie heute. Somit gibt es durchaus einen Fortschritt in der Menschheitsgeschichte.
    Und wenn Krieg anzettelt werden, so ist das nicht Gott, sondern dem freien Willen dieser Urheber anzulasten. Wenn sie sich an die zehn Gebote halten würden, gäbe es auch keine Kriege mehr.
    Es ist ja schön, wenn Herr Stamm mit Gott ein Interview führen möchte. Aber man soll sich bewusst sein - auch Spötter müssen sterben. So könnte es sein, dass dann auch diesen einige Fragen über ihr Tun und Schreiben gestellt werden.


    35 17 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 14:43
      Highlight Ja stimmt, es gab noch nie so viele Menschen.
      Darum geht es auch so vielen Menschen gut, wie noch nie.
      Möglicherweise geht es aber auch so vielen Menschen schlecht, wie noch nie...
      35 9 Melden
    • karl_e 06.08.2016 14:51
      Highlight Wann bitte werden den Spöttern einige Fragen gestellt? Und wer stellt diese Fragen?
      20 4 Melden
    • DerTaran 08.08.2016 09:55
      Highlight @karl_e: Am Scheideweg zwischen Himmel und Hölle. Franz0506 ist wohl ein religiöser, der an den strafenden (Du hast nicht an mich geglaubt, dann will ich dich nicht im Himmel, du musst in die Hölle) oder unfähigen Gott (Du hast nicht an mich geglaubt, dann kann ich dich nicht in den Himmel lassen, ab in die Hölle) glaubt.
      2 0 Melden
    • Marbek 09.08.2016 10:56
      Highlight Natürlich "könnte es sein". Es ist nur so, dass für einen vernünftig denkenden Menschen die Wahrscheinlichkeit eines solchen Jüngsten Gerichts so unwahrscheinlich ist, dass das Risiko vernachlässigbar wird.
      1 0 Melden
  • Alnothur 06.08.2016 11:51
    Highlight Herr Stamm, wissen Sie wirklich nicht, was Sozialdarwinismus ist, oder ist das ein Schreibfehler?
    16 14 Melden
    • Steely Dan 06.08.2016 14:41
      Highlight http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/214188/was-ist-sozialdarwinismus

      Es gibt nicht nur die ursprüngliche Bedeutung.
      3 3 Melden
  • TheMan 06.08.2016 11:27
    Highlight Hier sieht man wie immer das Unwissen von Stamm. Er möchte Gott/Götter die Schuld geben an allem. Aber das der Mensch einen Eignen Willen hat. Und dieser Wille dazu führt, das man Konflikte hat. Weill dieser Wille nicht immer Gut ist. Lässt er aussen vor. Nei Gott/die Götter sind an all diesem Schuld. Nein der Mensch mit seinem Eignen Willen und Handeln ist daran Schuld. Gott/die Götter können bzw Religionen werden nur als Grund genommen um Konflikte zu haben. Jedoch der Mensch alleine ist daran Schuld.
    36 28 Melden
    • Homes8 06.08.2016 13:05
      Highlight Ich würde nicht sagen, der Mensch ist per se schuld. Das klingt so endgültig. Sein Unwissen ist schuld, aber das kann sich Gottseidank ändern.
      10 13 Melden
    • Homes8 06.08.2016 13:08
      Highlight Zum Rest Ihres Kommentars stimme ich Ihnen aber natürlich zu.
      6 8 Melden
    • Steely Dan 06.08.2016 14:36
      Highlight Wenn man nicht an Gott glaubt, kann man ihm auch nicht Schuld geben. Aber man kann fragen, wenn es ihn denn gäbe, müsste er seine Geschöpfen denn nicht die Mittel hätte mitgeben müssen, die Welt zu einem friedlichen Ort zu machen. Der Irrtum von Hugo könnte darin liegen, dass die friedliche Welt mit lauter Menschen mit lauter vernünftigen etischen und moralischen Grundsätzen gar kein Ziel eines oder der Götter ist. Vielleicht ist die Welt das Kolosseum von übersättigten und gelangweilten Wesen, die Religionen die Fahnen der Gladitorenschulen.
      14 2 Melden
    • Homes8 06.08.2016 19:53
      Highlight @ Steely Dan
      Nach meiner Erkenntnis kann der Mensch das Paradis erst erkennen, wenn er das Gegenteil davon erlebt hat. Erlebnisse kann man zwar weitererzählen, aber erlebt hat man sie durchs hören nicht.
      Man kann z.B. einem Kind immer wieder sagen berühr nicht den heissen Ofen, du verbrennst dich. Erst nach einer Verbrennung versteht das Kind was das heisst. Nur wenn man Schmerzen erlebt hat, weiss man wie schön es ist, ohne zu sein.
      4 4 Melden
    • Steely Dan 06.08.2016 20:09
      Highlight @Homes8 mir ging es um die Behauptung von TheMan, das Hugo Gott die Schuld gibt - was natürlich völliger Unsinn ist.
      Und ich denke nicht, dass man die Hölle gesehen haben muss, um das Paradies erkennen zu können. Es genügt im Prinzip die "goldene Regel", „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“, um aus der Welt einen schöneren Platz zu machen. Das Bodenpersonal machte daraus mehrere Bände schädlichen Unsinn, damit die Klerikerindustrie leben konnten und die Herrscher ein leichteres Spiel hatten. Hören wir doch endlich auf mit dem Quatsch.
      11 1 Melden
    • rodolofo 07.08.2016 08:05
      Highlight @SteelyD
      Aber was machen wir, wenn der Mensch mit diesem hehren Grundsatz ein Masochist ist?
      Genau da scheitern doch unsere vernünftigen Bemühungen!
      Dort, wo SadoMaso anfängt und sich von Generation zu Generation fortpflanzt, mit die Erwachsenen immitierendem Nachwuchs, denen der prügelnde Vater einen gnadenlosen inneren Über-Ich-Chef (Gott?) einpflanzt und mit dem das kindlich-verspielte Ego nur umgehen kann, indem es eine Perversion entwickelt und alle natürlichen Werte umdreht, indem es sich immer wieder einhämmert:
      Es ist gut, dass der Vater mich schlägt!
      Denn ich bin sündig und schlecht!"
      3 1 Melden
    • Steely Dan 07.08.2016 13:57
      Highlight @rodolfo
      Wenn der Mensch sich selber erkennen kann, weiss er um seine Begrenzung und die Abgründe des menschlichen Geistes. In wie weit sich jemand frei entscheiden kann, nicht nur die Folge seiner Sozialisierung und Erfahrung zu sein, ist genau die spannende Frage. Der freie Willen wäre ohnehin Voraussetzung, damit sich der Gläubige für das Gute und gegen das Böse entscheiden könnte. Die Sünde ist sonst nur ein anderes Wort für zwanghaftes Unvermögen bzw. Unfreiheit und könnte niemandem wirklich angelastet werden...
      1 1 Melden
    • Homes8 08.08.2016 19:22
      Highlight @ Steely Dan
      Sie können aber erst wissen wie Sie selber behandelt werden wollen, wenn Sie negative Behandlungen erlebt haben.
      Die Polarität werden wir wohl erst wieder los, wenn sich das ganze Universum wieder homogenisiert hat.
      0 0 Melden
    • Steely Dan 08.08.2016 21:54
      Highlight @Homes8
      Sie können aber erst wissen, wie Sie NICHT selber behandelt werden wollen, wenn Sie negative Behandlungen erlebt haben.

      Abgesehen davon wird der Mensch immer Grenzen austesten müssen.
      0 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 06.08.2016 11:24
    Highlight "Dass sie in islamischen Ländern oft für politische Zwecke instrumentalisiert werden, erkennen sie nicht. So werden ein radikaler Glaube und eine politische Ideologie zu Kehrseiten der gleichen Medaille."
    Der Glaube und die Ideologie ist in diesen Ländern das Gleiche - nicht zwei Seiten einer Medaille.
    Die Trennung von Religion und Ideologie im Islam ist aus der Warte eines Europäers konstruiert.
    Warum nur wird hier immer wieder der gleiche katastrophale Fehler gemacht???
    28 6 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 14:41
      Highlight Islam, Judentum, oder Christentum sind doch Hans was Heiri!
      Das sind Monotheismen, die nicht zu Ende gedacht sind.
      Gäbe es nur einen Gott, dann könnte es gar keinen Teufel geben!
      Der Teufel ist also der selbe Gott, wenn er schlechte Laune hat...
      14 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.08.2016 15:26
      Highlight rodolfo
      Nicht Hans was Heiri.
      Das alte Judentum kannte keinen Teufel, dafür war ihr Gott auch nicht (nur) gut.

      Die Unterschiede zwischen Islam und Christentum zu verkennen, oder wegzuwischen hat katastrophale Folgen für unsere westliche Gesellschaft.
      16 6 Melden
    • Pasionaria 06.08.2016 15:52
      Highlight Rabbi
      So streng, beinahe verärgert schreibst Du: "Die Trennung von Religion und Ideologie im Islam ist aus der Warte eines Europäers konstruiert. - Warum nur wird hier immer wieder der gleiche katastrophale Fehler gemacht???"

      Verstehe ich nicht. Wie kannst Du, gerade Du, Rabbi, nicht verstehen, resp. wissen, dass es einerseits den islamischen Glauben und anderseits die politische Ideologie des Islamismus gibt.
      Die Christen lassen grüssen: die Gläubigen und die militanten Fundamentalisten.....
      So kann ich Dein Erkennen 'des ....katastrophalen Fehlers' wirklich nicht nachvollziehen.
      9 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.08.2016 16:36
      Highlight Pasionaria
      Grade du solltest eigentlich wissen, dass die Trennung in "islamischen Glauben" und "politische Ideologie =Islamismus" nicht gibt. Diese zwei Sachen kann man nicht wirklich voneinander trennen.
      Ich spreche daher auch nur ganz selten von Islamismus. (Nicht nur ich!)
      Was soll das denn, das Wort "Islamismus" sagt ja schon, dass dies eindeutig mit Islam zu tun hat.
      Huete hat sich die Deutung verbreitet, dass Islamismus der politische Islam sei.
      6 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.08.2016 16:40
      Highlight Jo mei, dann sind alles Islamisten, die sich irgendwie mit Politik beschäftigen und gewisse Standpunkte religiös begründen. Damit verliert (zum Glück) das Wort noch mehr an Inhalt. Es ist eben nur mehr populistisch.

      Diese Unterscheidung kannst du bei einer Religion wie dem Christentum machen, das die Trennung von Staat und Glaube vollzogen hat. Nicht aber beim Islam, da gibt es diese Unterscheidung nicht.
      5 4 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 16:47
      Highlight Sicher gibt es Unterschiede zwischen Islam, Christentum und Judentum.
      Gleichzeitig sind alle diese drei Hauptrichtungen von Religion "auf dem gleichen Mist " und in der gleichen Region gewachsen.
      Das heisst, sie sind miteinander verwandt, wie Geschwister. In der Frühphase ihrer Entstehung haben sie untereinander Geschichten getauscht und voneinander abgekupfert.
      Das ist ja auch nicht schlimm, sondern sehr normal!
      Schlimm (oder peinlich) finde ich, wenn sie sich prügelnd darum streiten, wer denn jetzt das Lieblingskind vom lieben, aber auch strengen, angehimmelten Pappi im Himmel sein darf...
      13 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.08.2016 18:13
      Highlight rodolfo
      Schlimm?
      Es ist doch genau so normal, dass die sich streiten. Schliesslich sind sie nur entstanden, weil jede Religion meinte/meint, sie hätte den richtigeren Weg.
      Verwandt sind diese drei Religionen nur äusserlich. In ihrem Inneren könnten sie nicht verschiedener sein.
      3 8 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 18:47
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Die einen sitzen auf beweglichen Stühlen (Reformierte). Die andern sitzen auf langen Holzbänken und kniehen zwischendurch auf langen Holzleisten (Katholiken). Wieder andere kniehen auf einem Teppich auf dem Boden und verneigen sich zwischendurch (Muslime). Und dann gibt es noch solche, die wie ein Pendel nach vorne und wieder zurück hin und herwippen (Juden).
      Aber nach dem Gottesdienst gehen alle etwas essen und etwas trinken. Einige stehen noch draussen vor der Kirche, oder Moschee, oder Synagoge herum und quatschen. Dann gehen alle nach Hause.
      13 0 Melden
    • Maracuja 06.08.2016 18:52
      Highlight @Rodolofo
      Peinlich, aber nicht weiter schlimm, ist einmal mehr ihre Unkenntnis, wenn Sie christliche Vorstellungen (Papi im Himmel) auf andere monotheistische Religionen projizieren.
      5 2 Melden
    • legis 07.08.2016 03:02
      Highlight Irgendwie witzig, dass all die genannten Religionen denken, sie hätten die Wahrheit für sich gepachtet (per se Schwachsinn)!
      Die grundlegende Wahrheit ist jedoch in allen Religionen die selbe. Nur denken die Anhänger jeweiliger Religion, ihrer wäre der Richtige. Ein Wunder, dass ich mich nicht nicht mehr einkriege vor Lachen!
      4 0 Melden
    • Pasionaria 07.08.2016 12:59
      Highlight Rabbi mio
      Das meiste aus Deinen Tasten macht sicherlich Sinn (oder etwa sinnlich sicher?) - ni tan mal! - lediglich will mir nicht einleuchten und noch weniger gefallen, dass Du keinen Unterschied machst, machen willst, zwischen dem Islam, dessen '(harmloser'?!) Grundsatz des Glauben an einen Gott plus seinen Propheten ist, und dem Islamismus > politische Ideologie (mit allem verheerendem Drum und Dran.....).

      Man kann/soll doch auch beim Islam nicht alles über einen K....oran scheren! Beim Christentum und anderen -tümern machst Du dies ja auch nicht!
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.08.2016 14:53
      Highlight Pasionaria
      Hast du nicht gelesen, dass es die Unterscheidung zwischen Glauben und Politik im Islam nicht gibt?
      Damit wäre eigentlich schon klar, dass das Wort Islamismus keine Daseinsberechtigung hat.
      Es dient sogar dazu, die eigentlichen Ursachen und Gründe zu verschleiern, warum wir heute ein so grosses Problem mit islamischem Terrorismus haben. Dadurch dass mit dem Gebrauch des Wortes "Islamismus" deutlich die Gewaltseite des Islam vom "reinen Glauben" abgetrennt wird, geht man den Apologeten auf den Leim, die immer wieder behaupten: "Das alles hat mit dem Islam nichts zu tun!"
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.08.2016 15:04
      Highlight Zitat
      "Eine allgemein akzeptierte Definition des Begriffs Islamismus gibt es nicht. Verwendet wird er u.a. in den Massenmedien, in von Nichtwissenschaftlern verfassten Sachbüchern und in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, und in all diesen Bereichen unterliegt die Verwendung des Terminus eigenen Interessen und Zwängen. Darüber hinaus entscheidet oft die Weltanschauung darüber, was man unter welchen Gründen als Islamismus bezeichnet. ..."
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.08.2016 15:05
      Highlight "In diesem Buch soll folgende Definition zugrunde gelegt werden:
      Beim Islamismus handelt es sich um Bestrebungen zur Umgestaltung von Gesellschaft, Kultur, Staat oder Politik anhand von Werten und Normen, die als islamisch angesehen werden."
      Beide Zitate aus dem Buch: ISLAMISMUS, von Tilman Seidensticker, Prof. für Islamwissenschaft an der Uni Jena
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.08.2016 15:20
      Highlight Pasionaria
      Umgekehrt machst du hier auch einen fatalen Fehler: Du nimmst an, die "Islamisten" hätten den "Grundsatz des Glauben an einen Gott plus seinen Propheten" nicht. Dies sei nur den Islam-Gläubigen vorbehalten.
      Das schreibst du zwar nicht so, es ist aber deutlich aus deinem Post herauszulesen.

      Der Islam ist nun mal nicht vergleichbar mit dem Christentum - nur weil er sich auch Religion nennt.
      Vielleicht beschäftigst du dich - und ganz besonders auch Hugo - mal eingehender damit.
      1 0 Melden
    • Maracuja 07.08.2016 16:13
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Auch wenn nicht exakt definiert ist, welche Strömungen innerhalb des Islams unter den Sammelbegriff "Islamismus" fallen, ist dieser doch mittlerweile gebräuchlich und wird eigentlich nur von Rechtspopulisten abgelehnt. Dass Islamismus eine "Teilmenge" des Islam ist und nicht etwas ausserhalb stehendes, geht schon aus der Bezeichnung hervor. Folgerichtig hat sich auch der Möchtegern-Sultan kürzlich empört, dass von islamistischen Terrorakten gesprochen werde, schliesslich hätten diese ja überhaupt nix mit Islam zu tun.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 07.08.2016 21:19
      Highlight Rabbi
      Somit erkennst Du aufgrund einschlägiger Literatur keine Möglichkeit, den Islam einerseits als Religions > Glaubensbekenntnis und anderseits als Politik > 'Zivilisation' (> betont zwischen Anführungs-- und Schlusszeichen) zu betrachten?

      Islam kann für Dich/Euch nur Herrschaftsanspruch bedeuten? Macht man es sich mit dieser allgemeinen Anschauungsweise nicht gar zu einfach?
      Entschuldige, aber tönt für mich ähnlich , wie wenn man sagen würde: Judentum > Christentum = Sekte.
      1 1 Melden
    • DerTaran 08.08.2016 10:14
      Highlight Für mich sind Rabbi Jussuf Aussagen fatal, weil er damit behauptet, das wir gegen alle Moslems und ihre Religion vorgehen müssen. Solange sie an den Islam glauben ist keine Diskussion möglich. Am besten verbieten und alle die nicht abschwören wollen einsperren, oder schlimmeres? Übrigens gibt es auch bei uns (und in Israel) Parteien, die ihre Moralvorstellungen für alle durchsetzen wollen, weil es so geschrieben steht. Die Trennung von Staat und Kirche bekommt man nicht geschenkt, die muss man sich erkämpfen. Die Moslems werden das auch schaffen, trotz Koran und Scharia.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.08.2016 11:37
      Highlight Der Taran
      Die Moslems werden es vielleicht schaffen, wenn es ihnen gelingt ihre frühe Konditionierung aufzubrechen. Dass dies schwierig ist, zeigt sich u.a. an der Integrationsfähigkeit. Oder lesen Sie dazu Hamed Abdel Samad. Er beschreibt in einigen seiner Bücher sehr gut, wie schwierig das ist.

      Die Trennung von Staat und Religion wäre für den Islam das Todesurteil, denn das ist unter keinen Umständen vorgesehen, ganz im Gegenteil. Fragen Sie sich einfach einmal, warum der Islam die Trennung noch nicht geschafft hat, denn Möglichkeiten dazu gab es schon lange.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.08.2016 12:44
      Highlight Pasionaria
      Aber nicht nur auf Grund "einschlägiger Literatur, trenne ich Glauben und Politik/Kultur nicht!
      Die Politik in islamischen Ländern ist immer islamisch (oder neudeutsch: islamistisch).
      Das können nicht einmal säkulare Diktatoren, oder Militärs ändern.
      Eine weitere Eigenart des Islam ist die Akzeptanz von Diktaturen - solange sie einigermassen islamisch agieren. Haben wir schon bei vielen Diktatoren gesehen: Saddam, Ghaddafi, Assad Die konnten sich nicht nur durch westliche Unterstützung lange halten. Es gibt eine breite Basis unter den Muslimen, die das stützt - ganz korankonform.
      1 0 Melden
  • Homes8 06.08.2016 11:22
    Highlight Das göttliche System ist perfekt.
    Die Seelen sind unterwegs, auf dem Weg der Erkenntnis.
    23 26 Melden
    • TheSame 06.08.2016 11:35
      Highlight Joke of the day, danke für den Lacher!
      21 16 Melden
    • Homes8 06.08.2016 12:22
      Highlight @ TheSame:
      Danke, gern geschehen.
      Erkenntnis ist nicht immer lustig.
      15 10 Melden
  • Rabbi Jussuf 06.08.2016 11:19
    Highlight Ähöm...
    Ich glaube nicht, dass der Schöpfer etwas vom Urknall erzählen würde. Denn gäbe es einen Schöpfer, der etwas erzählen könnte, dann wäre die Urknalltheorie definitiv falsch. Würde der Schöpfer die Urknalltheorie erzählen, hätte er gelogen.
    Man müsste also schon den Urknall selber befragen - aber das machen unsere Wissenschaftler ja schon.
    26 11 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 14:29
      Highlight Den Urknall stellen wir nach, indem wir eine Party-Tischbombe anzünden. Wenn sie explodiert, dann spicken lauter Faschings-Blödelinstrumente durch den Raum.
      Sodann stellt sich der Wissenschaftler die Frage, wie all dieser Faschings-Krimskrams in die Party-Tischbombe hineingekommen ist, bzw. in der Kosmischen Realität vor dem Urknall, auf kleinstem Raum komprimiert werden konnte.
      ...
      9 4 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 14:36
      Highlight ...
      War das Gott, der all das Kosmische Zeug, das heute im Universum auseinander fliegt, vor dem Urknall in unvorstellbar komprimierter Form in einer Art "Kosmischen Party-Tischbombe" hinein packte?
      Oder liess Gott ein Schwarzes Loch die Arbeit für ihn machen und schaute nur zu?
      Ein solches Schwarzes Urloch müsste unvorstellbar gigantische Ausmasse gehabt haben!
      Verglichen mit dem Ur-Loch wirkt das Schwarze Loch, das inmitten von unserer Milchstrasse-Galaxie hockt, geradezu harmlos...
      Das "Schwarze Loch" sorgt für extrem starke Gravitations-Kräfte, die sogar das Licht gefangen halten!
      5 7 Melden
    • mawineuhierunddochuralt 06.08.2016 15:06
      Highlight Aso was ez Rabbi, glaubsch nöd oder weisch dassd glaubsch oder weisches nöd?
      :-)
      Isch mir chli z kompliziert da wäg dere Suecherei, viellicht bini aber au z'alt zums kapiere wie das da funktioniert.
      Schönen Tag noch
      mawi
      0 6 Melden
    • Daniel Huber 06.08.2016 16:07
      Highlight @mawineuhierunddochuralt: Bitte schreib deine Kommentare auf Hochdeutsch. So sind sie leichter zu lesen. Ausserdem verstehen nicht alle User Schweizerdeutsch.
      14 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.08.2016 16:45
      Highlight mawi
      schön wieder mal etwas von dir zu hören.

      Ich habe doch deutlich geschrieben, warum ich nicht glaube, dass ein Schöpfer die Urknalltheorie vertreten würde, oder?
      Ich habe nur einen logischen Widerspruch in Stamms Artikel kommentiert. :-)))
      3 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 06.08.2016 17:01
      Highlight Die Urknalltheorie wurde vom katholischen Priester und Astrophysiker Georges Lemaître formuliert.
      Da sie auf ein endliches Universum hindeutet, ist sie mit dem katholischen/orthodoxen Glauben ohne Probleme kompatibel.
      8 0 Melden
    • mawineuhierunddochuralt 06.08.2016 17:45
      Highlight Ja klar, Herr Rabbi, drum hast Du von mir ja auch ein Herzlil erhalten.
      :-)
      Ich meinte mich nur zu erinnern, dass wir schon Diskussionen hatten so von wegen glauben und wissen und so weiter, da hats mich halt ein wenig gejuckt. Ich hoffe das war ez genug hohes Deutsch.
      Schabat Schalom, so lang wies noch nicht dunkel ist
      :-)
      6 0 Melden
    • rodolofo 07.08.2016 07:53
      Highlight 3. Teil der Rolof'schen Urknall-Theorie:
      Schwarze Löcher entstehen bekanntlich da, wo stark komprimierte Materieklumpen von gestorbenen Riesensternen, die nach Super-Nova-Explosionen in sich zusammengestürzt (implodiert) waren. Sie krümmen dann den Raum zu einer Art Kraftlinientrichter.
      Alles, was in die Nähe des Trichters kommt, stürzt hinein und verstärkt die Sogwirkung des Schwarzen Lochs. Es entsteht ein Wurmloch, ähnlich einem Wirbel in einem Fluss.
      Am anderen Ende des Wurmlochs, in einem anderen Raum und in einer anderen Zeit, explodiert das Schwarze Loch, sobald es sich überfressen hat.
      3 1 Melden
    • Rigel 07.08.2016 12:16
      Highlight 1.2

      Sie schreiben also, dass ein Schöpfer den Urknall nicht vertreten würde. Aha!

      Dann schauen wir uns das mal an was Sie geschrieben haben.

      Zuerst einmal würde ein Schöpfer nie etwas über den Urknall erzählen. Wenn er es trotzdem macht würde er sagen, dass diese Theorie falsch wäre. Aber auch das würde nicht stimmen, denn dieser Schuft von einem Schöpfer würde uns diesbezüglich absichtlich belügen. Deshalb wäre es besser, wenn man den Urknall selber interviewen sollte und selbiges würde von der Wissenschaft ja bereits getan.
      2 0 Melden
    • Rigel 07.08.2016 12:17
      Highlight 2.2

      Also, es ist ja bekannt, mit welcher Häme Sie Schriften von Leuten kommentieren, welche es nicht so können wie Sie sich das vorstellen.

      Es wäre deshalb sicher interessant mit welcher Häme Sie diesen von IHNEN produzierten unfassbaren Mist belegen würden.
      1 1 Melden
    • DerTaran 08.08.2016 10:25
      Highlight Ich finde es immer wieder interessant, das Gläubige die Macht ihres Gottes beschränken. Ein Gott, der das Universum erschaffen hat (ja, durch den Urknall) ist doch viel göttlicher, als einer der nur gerade den blauen Planeten vollbracht hat.
      Und diese Erkenntnis muss euch ein Atheist geben?
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.08.2016 11:18
      Highlight Rigel
      "Es wäre deshalb sicher interessant mit welcher Häme Sie diesen von IHNEN produzierten unfassbaren Mist belegen würden."
      Bringen Sie mal etwas Ordnung in Ihr wirres Geschreibsel - und in Ihr Verständnis von Texten. Dann sehen wir vielleicht weiter.
      0 0 Melden
    • Rigel 08.08.2016 22:03
      Highlight Entwirren? Was, beim Henker, soll ich entwirren? Etwa den eklatanten Mist den Sie produziert haben?

      Sie sollten sich in eine Ecke stellen und 5 Min. folgendes sagen:

      "Herr, vergib mir, ich bin irgendwelchen Verirrungen erlegen. Ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass ich mich in Zukunft nicht mehr so blamieren werde."

      Nun ja, blamieren ist bei Ihnen vielleicht nicht so der Tatbestand.

      Sie sind eher ein Kandidat für die Marke Wissenschaft "Light". Deshalb mein Ratschlag an Sie:

      Lassen Sie die Finger von den "Schwer-Figuren" der Wissenschaft. Dann werden Sie sich NIE MEHR blamieren.
      0 2 Melden
  • rodolofo 06.08.2016 10:11
    Highlight Im Biologischen Landbau wird auch gejätet und werden im Notfall (Bio)-Spritzmittel verwendet.
    Die Grundhaltung allem Leben gegenüber ist jedoch Respekt!
    Bei einer respektvollen Haltung werden "Schädlinge", oder "Unkräuter" nicht mit "dem Bösen" in Verbindung gebracht!
    Vielmehr wird wissenschaftlich danach gefragt, was diese Lebewesen, welche gegen unsere Interessen nach Nahrung und Gesundheit agieren, genau machen und warum sie das machen.
    Sie können ja nicht anders! Ebensowenig müssen wir Erdbeben, oder Überschwemmungen als "Strafe Gottes" wegen unseren Sünden persönlich nehmen...
    20 6 Melden
  • andersen 06.08.2016 10:09
    Highlight Die einzige Frage wäre: Was würde die Liebe jetzt tun?

    Die Menschen hat der Gewalt verherrlich, der Gott zum sein Götzen gemacht und die Nächstenliebe ein Bärendienst erwiesen, ich kenne keine andere Gegenmittel für das, als der Religion selbst.
    5 37 Melden
    • Marbek 06.08.2016 11:02
      Highlight Die Religion als Heilmittel gegen all die Krankheiten, die uns die Religion bringt? Hallelujah, ein echter Andersen-Kommentar.
      45 6 Melden
    • andersen 06.08.2016 12:12
      Highlight Marbek

      Ja.
      3 9 Melden
    • andersen 06.08.2016 12:17
      Highlight Der Religion erfinden kein Zauber, sie hält sie im Zaun.
      1 19 Melden
    • rodolofo 06.08.2016 14:20
      Highlight andersen, Du wolltest wohl sagen "...hält sie im Zaum."
      Im Zaun werden die Schäfchen der Religionsgemeinschaft gehalten.
      Im Zaum gehalten wird ein Reitpferd, das vom Temperament her voll abgehen möchte, von seiner Reiterin aber mittels Zaumzeug zurückgehalten und diszipliniert wird.
      Und dann sprechen wir ja auch hin und wieder davon, dass jemand ein Pferd vom Schwanz her aufzäumt.
      12 7 Melden
    • Marbek 09.08.2016 10:42
      Highlight Andersen: Deine religiöse / ideologische Verblendung ist beeindruckend. Möchtest du auch noch etwas Produktives zu den angesprochenen Punkten in Stamms Artikel sagen? Und damit meine ich etwas, das wirklich darauf eingeht und nicht einer deiner üblichen schwammig-unverständlichen Kommentare.

      Nehmen wir beispielsweise diese tödliche Schleimspur, die die Religion durch die Menschheitsgeschichte zieht. Bist du wirklich nicht in der Lage nachzuvollziehen, dass es kein Gewinn für die Menschheit ist, wenn sich Menschen wegen ihrer jeweiligen imaginären Freunde die Schädel einschlagen?
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    • andersen 10.08.2016 00:34
      Highlight Nun, ich denke, in unsere Zeit in Europa hat die Menschen zum Glück gelernt, dass wir nicht zusammen weiter kommt, wenn wir auf einander schiesst, früher ging die Menschen in den Krieg um herauszufinden, eben was sie eigentlich am meisten verabscheuen: den Krieg.

      Ich denke, dass die Welt ohne Religionen nicht besser wird, es wird mehr Gamespiele geben, die der Gewalt verherrlicht und das viele leider nicht von der Realität unterscheiden kann, man sieht es bei der Sekte IS, das ein Menschenleben nichts Wert ist, bei die Religionen ist Töten und Selbstmord ein Todessünde.
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    • rodolofo 10.08.2016 06:46
      Highlight @ andersen
      Ich finde, dass Religionen mit der Zeit gehen sollten. Dabei verändern sie sich so, wie sich alles andere auch verändert und zugleich irgendwie gleich bleibt.
      Und das tun sie auch!
      Bei uns hat es einen Katholischen Priester, der sehr viel reist. So war er über längere Zeit in Indien und erzählt jetzt in seinen Gottesdiensten immer wieder ganz begeistert von seinen Erlebnissen in diesem Reich der Sinnlichkeit. Für ihn hat jede Religion ihre besonderen Stärken und gleichzeitig Schwächen, so wie wir Menschen. Hindus, Moslems, Budhisten, Christen usw. Wirklich stark sind alle zusammen!
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  • rodolofo 06.08.2016 10:03
    Highlight Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass wir in der medial inszenierten Endzeit-Stimmung nicht allzu moralisierend über Religiöse Moralisierer empören.
    Wir sehen aber, dass die Ackerbau-Kultur mit ihren Techniken an eine Schwelle gekommen ist, wo sie sich mit ihren Bekämpfungs-Strategien gegen "Schädlinge" und "Unkräuter" ins eigene Fleisch schneidet, wenn sie z.Bsp. die Lebensmittel vergiftet, so dass sie zu Todesmitteln werden, während die Schädlinge mit ihren hohen Reproduktionsrate gegen die Gifte resistent werden. Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis zeigt der Biologische Landbau...
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    • Maett 06.08.2016 23:00
      Highlight @rodolofo: der biolog. Landbau funktioniert auch nur solange, wie es keine aggressiven Schädlinge gibt, gegen die es keine natürlich Verteidigungsstrategien gibt (analog zu Seuchen z.B.). Dann raffen zuerst die Nutzpflanzen dahin, und dann die Schädlinge, da das entsprechende "Wirtstier" nicht mehr vorhanden ist.

      In der Flora & Fauna kann man gut beobachten was passiert, wenn exotische Pflanzen und Insekten auf heimische treffen: u.U. werden die heimischen komplett ausgerottet. Deshalb versucht man, entsprechende Schädlinge fernzuhalten, und wenn es zu spät ist, bekämpft man sie aggressiv.
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    • rodolofo 07.08.2016 07:40
      Highlight @Maett
      Du bringst hier eine sehr engstirnige Vorstellung davon, wie eine ideale Ökologie zu funktionieren hat...
      Das ist der Ökologie aber völlig Wurst!
      Wenn wir hier nur "einheimische" Pflanzen, Tiere und Menschen haben wollten, dann hätten wir höchstens einige Waldbäume, Sumpfpflanzen und eine sehr kleine Flora und Fauna. Menschen hätten wir erst recht nicht, denn die sind ja vor Urzeiten aus Afrika nach Europa eingewandert!
      Versuch mal, Deinen Horizont zu erweitern, sowohl räumlich, als auch zeitlich!
      Alles was Du bist und isst, kommt ursprünglich von weit her...
      Na, klingelt's bei Dir?
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    • formerly known as 08.08.2016 11:11
      Highlight Danke Rodolfo...
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Mutter Teresa: Eine Unheilige wird heiliggesprochen

Papst Franziskus will nicht wahrhaben, dass Mutter Teresa keine Heilige war.

Sie überstrahlt alle: Mutter Teresa, der Engel von Kalkutta. Gegen die 1997 im Alter von 87 Jahren verstorbene Nonne aus Mazedonien verblassen selbst Päpste. Ausgerechnet im patriarchalen Männerbund der katholischen Kirche stiehlt eine Frau den klerikalen Würdenträgern die Show.

Nun spricht Papst Franziskus sie am 4. September im Eiltempo heilig, wie er diese Woche verkündet hat. Eine heilige Friedensnobelpreis-Trägerin: Was kann dem gebeutelten Vatikan Besseres passieren!

Die Zeremonie im …

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