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Das Schlaraffenland als Sinnbild für die Belohnung Gottes im berühmten Bild von Pieter Bruegel. Bild: WikiCommons

Legt uns Gott oder die Migros die Eier ins Osternest?

Der Glaube ans Wohlstandsevangelium oder ans positive Denken führt uns aufs geistige Glatteis.

15.04.17, 12:08 15.04.17, 14:36

Wir Menschen sind clevere Wesen, ohne Zweifel. Wo ein Vorteil lauert, greifen wir meist mit fester Hand zu. Wir nutzen alle Tricks und Instrumente, um Wohlsein und Wohlstand zu optimieren. Auch Glauben, Religion und Spiritualität gehören zum Repertoire.  

Zwei Beispiele: Die Ideologie des positiven Denkens nach Joseph Murphy erklärt, alles sei Energie, auch die Materie. Und diese Energie lasse sich mit unserem Geist beeinflussen.

Wenn wir unser Bankkonto geistig «füttern» und jeden Abend vor dem Einschlafen visualisieren, wächst es zwangsläufig, oder?

Konkret, wenn wir unser Bankkonto geistig «füttern» und jeden Abend vor dem Einschlafen visualisieren, wächst es zwangsläufig, behauptet Murphy. Ohne auch nur den kleinsten Beitrag per E-Banking zu überweisen. Ein esoterisches Wunder der höheren (oder gröberen) Art.

Doch nicht nur Esoteriker glauben an das Wunder der mysteriösen Vermehrung materieller Güter durch den (Aber-)Glauben, sondern auch Evangelikale in Freikirchen. Dafür haben sie einen schönen Begriff kreiert, den selbst Pastoren verwenden: Wohlstandsevangelium.

Belohnt Gott die frommen Gläubigen wirklich?

Wie dies? Ganz einfach. Gott belohnt die frommen Gläubigen und edlen Spender, die monatlich den zehnten Teil ihres Einkommens in den Opferstock werfen, mit materiellem Reichtum. Wie das pekuniäre Perpetuum mobile konkret funktioniert, konnte mir leider noch kein Gläubiger verraten.

Die wahrscheinlichste und nachhaltigste Möglichkeit ist sicher eine Gehaltserhöhung. Doch diese kommt nachweislich nicht von Gott, sondern vom Chef.  

Nun kann man natürlich argumentieren, Gott habe den Boss beeinflusst. Oder ihm eingeflüstert, seinem frommen Sohn den Lohn aufzustocken. Pech nur, wenn der Arbeitskollege, ein unverbesserlicher Atheist, eine höhere Lohnaufbesserung bekommt, weil seine Leistung besser war.  

Flucht in den Aberglauben

Wir Menschen lügen uns gern in die Westentasche, weil es das Jammertal erheblich angenehmer gestaltet. Dabei nehmen wir oft auch Glauben und Gott zu Hilfe, die wir für unsere irdischen Bedürfnisse instrumentalisieren.

Wenn wir aber bei dieser Selbsttäuschung auch den letzten Rest an Vernunft und Verstand im Meer des Aberglaubens versenken, dann belügen wir uns nicht nur, sondern engen unser Bewusstsein in einer gefährlichen Weise ein. Dann drohen Wahrnehmungsverschiebung, Realitätsverlust und eine geistige und emotionale Regression, die uns zurück in unsere Pubertät katapultieren.

Schliesslich glauben wir auch nicht, dass uns Gottes Osterhase die Eier ins Nest legt.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
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64 Kommentare anzeigen
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  • Schwester Miriam Godwinson 17.04.2017 21:37
    Highlight Einige würden fragen, wie ein unfehlbarer Gott ein Universum schaffen könne,
    in dem so viel Böses herrsche. Alle diese sollten sich lieber einem größeren
    Mysterium stellen: Warum würde ein unfehlbarer Gott überhaupt ein Universum
    schaffen?

    - Gottes Gnade
    3 4 Melden
    • Pasionaria 17.04.2017 22:17
      Highlight Schwester.....
      Danke darán zu erinnern: aus Gottes Gnaden bin ich Nichtglaeubige geworden. Und es fuehlt sich dabei gar nicht so schlecht!
      7 2 Melden
    600
  • Gummibär 17.04.2017 14:45
    Highlight Der Zehnt ist eine schon im Altertum übliche Grundstück- und Einkommenssteuer. Im Frühen Mittelalter war sie der Kirche (als Grundeigentümerin) abzuliefern, später der Krone oder dem Fürsten, dem das Land als Lehen übergeben wurde.
    Jeder in der Schweiz bezahlt seinen Zehnt, zuerst als Einkommenssteuerund Sozialabgaben dann als Mehrwertsteuer (eine Steuer die 1941 als WUST zur Finanzierung der Landesverteidigung eingeführt und wie alle Steuern nie mehr abgeschafft wurde).
    Wenn religiöse Vereine versuchen, den Staat zu kopieren müssen sie ebenso soziale Aufgaben übernehmen, nicht nur abgreifen
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  • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 18:02
    Highlight Ich glaube nicht mehr an Ihn. Zuviel Sch. in meinem Leben passiert. Drei Generationen meiner Väter haben Suizide verübt. Jetzt habe ich das gleiche Problem.
    2 6 Melden
    • Pasionaria 16.04.2017 22:40
      Highlight Ihre Zeilen machen mich betroffen!
      Darf ich Nietzsche zitieren: der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut ueber manche boese Nacht hinweg.

      Positiv bleiben (hat nichts zu tun mit unrealistischem Positivismus), ueber vieles laecheln, nachdenken - dann gibt es immer eine Loesung!
      Viel Glueck und gutes Gelingen.
      9 2 Melden
    • Pasionaria 17.04.2017 05:56
      Highlight Ihr Beitrag laesst mich immer noch nicht los.
      Haben Sie eine vertraute Person, mit der sie darueber sprechen koennen?
      Sonst bitte halten Sie nach einer professionellen Unterstuetzung ausschau, wirklich!

      Herr Stamm koennte Ihnen bestimmt auch eine/n AnsprechpartnerIn vermitteln.
      8 2 Melden
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  • Angelo C. 16.04.2017 17:16
    Highlight Offensichtlich dem Titel nach nicht auszuschliessen, dass Pontius Pilatus bereits ein früher Lobbyist der Migros war und an deren gigantischen Ostereierumsatz dachte 😂!
    13 0 Melden
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  • Maracuja 15.04.2017 20:50
    Highlight 2) Wohlstandsevangelium und esoterisches Positiv-Denken sind die passende religiöse/spirituelle Ergänzung enzum Neoliberalismus mit seiner Rattenrennen-Mentalität. Es ist nicht zufällig, dass beides in derselben Periode seine Blütezeit erlebt. Wenig erstaunlich ist auch, dass die Förderung des Wohlstandsevangeliums von den Amerikanern zuerst in den Ländern aggressiv betrieben wurde, wo gewisse Sympathien für die Befreiungstheologie bestanden.
    7 3 Melden
    • Alienus 16.04.2017 08:35
      Highlight Ja, und zu Ostern gab es dort Eierhandgranaten im Hasennest.
      6 1 Melden
    • Pasionaria 16.04.2017 22:44
      Highlight Alienus
      Hast Du Dich ev. in der Adressatin getaeuscht??

      "....und die Hasen trugen schusssichere Halsbaender."

      -

      Maracuja
      Gute Denkanstoesse....
      3 2 Melden
    • Alienus 17.04.2017 21:16
      Highlight Pasionaria

      Hatte zu viele Liköreier gefunden….. und genossen.

      Sollte eigentlich bei der Butterblume von der Hochalm landen. Da dürften noch wehrhafte Hasen rumhopsen, die mit den Schusswesten.
      5 1 Melden
    • Pasionaria 17.04.2017 22:42
      Highlight Alienus
      ..... oder aber es straeubt sich etwas tief in Dir gegen minenungesicherte Gaertleins!

      N.B. Ich bin auch noch am Tequilaeier suchen, befuerchte vergebens! Nicht nett, mich darán zu erinnern...., die mag ich naemlich.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.04.2017 15:14
      Highlight Rompope wäre doch auch etwas für die Osterzeit?
      2 1 Melden
    • Alienus 18.04.2017 16:42
      Highlight Hatte einen Bekannten, bei dem gab es Ostern heiteres Ostereiertesten.

      Hatte die Idee von einem Patienten übernommen, wobei leere Schoko-Ostereier mit verschiedenen Alkos mit der Spritze aufgefüllt wurden.

      Brände aus Oberschwaben, Schwarzwald, Bodensee, Vorarlberg, Schweiz und Wodka, Klare, Liköre und Knickebein / Rompope uam. Hei ein tolles Spiel.

      Aber…. zur Geisterstunde zwischen 24 und 25 Uhr, wenn die Geister im Hirn dösten, gab’s russisch Ostereier-Roulette: denn ein Ei war mit Spülmittel gefüllt (biolog. abbaubar). Die Novizen der Testrunde kannten den Trick gottlob noch nicht.
      6 1 Melden
    • Pasionaria 19.04.2017 00:47
      Highlight 2. Versuch

      Alienus
      warum kommst Du erst jetzt mit dem Vorschlag zu einem unheilig-heiteren Osterzeitvertreib?
      Auf diese Idee muss man erstmal kommen!

      -
      Rabbi
      Por supuesto - el Rompope ist bei P's nicht nur waehrend der Osterzeit aktuell, der ist selbstverstaendlich das ganze Jahr im Refri abrufbar!

      -
      Maracuja
      erlaubst Du eigentlich unter Deinem sinnvollen Kommentar solch unheilige Beitraege?
      Zum Glueck bist wenigstens Du stets nuechtern (in jeder Bedeutung dieses Wortes...) drauf!
      1 1 Melden
    • Alienus 19.04.2017 16:25
      Highlight Pasionaria

      Weil erst jetzt richtig Zeit war, diesen schönen Osterbrauch zu beschreiben.

      Ansonsten war der Zeitverschleiß beim Thema Robotik: Das Gut und das Böse bezüglich der Ethik / Philosophie beim Roboter. Bezugsaufbauend beim Kant, Leibniz und Co.

      Da braucht man kein Alko um besoffen zu werden.

      Da ist Geisterstunde von 0 bis 24 Uhr.

      Schnarch!

      1 1 Melden
    • Pasionaria 19.04.2017 20:11
      Highlight Alienus
      eigenartig, zwischen Osterhasen und Prozessionen.. ist mir der Gedanke an den Robo-Buben gekommen. Ob er es/ihn geschafft hat?
      Geisterstunde hin oder her, wie lautet Euer 'Resultat'?
      Die entscheidende Frage lautet fuer mich, wie bringt man Autonomie resp. autonomes Denken, das auch die Philosophie beansprucht, beim Robo zustande?
      Bekanntlich ist es kein Problem mehr, dem Robo menschliche Faehigkeiten aller Art einzuhauchen, aber wie haelt er es mit Entscheidungsfaehigkeit, Urteilungsvermoegen, ja mit der Vernunft?
      Seid Ihr da auf einem erfolgversprechenden kinematisch-logischen Wege?
      1 1 Melden
    • Alienus 19.04.2017 21:08
      Highlight Pasionaria

      Liest man Wochen bei Marx, Kant und Co., dann greift man gerne/notwendigerweise zur Flasche.

      Bin technikverliebt, aber bei diesem Thema sträuben sich die Haare. Denn nur über die Binärsystematik kann die „Ethik“ wirken, indem man variable Unschärfen im anscheinend scharfen System einbaut. Wie bei der Ethik: viel Worte, Hilfskonstrukte, Umschreibungen, Ausholungen und viele, viele unendlich viele Worte. Eine interessante Fluchttür hat er nun und hat von einer Fachfrau bestätigt bekommen, es sei ein Lösungsansatz.

      So, jetzt greife ich zur Flasche …..zur Mineralwasserflasche.
      1 1 Melden
    • Maracuja 19.04.2017 21:22
      Highlight @Pasionaria

      Obwohl ich deine Nachfrage ganz nüchtern beantwortet habe, wurde sie verschluckt. Deshalb nur noch kurz: mir gefällt es, wenn die Antworten einen unerwarteten Weg nehmen.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 20.04.2017 06:33
      Highlight Alienus
      1/2
      Sehr, sehr kompliziert, ....... lieber Du mit dem Buben als ich mit dem Robotnik! Du sprichst die Ethik an, die 'nur über die Binärsystematik wirken' koenne.
      Schon damit bin ich ueberfordert. Ethik funktionierte fuer mich bis anhin ueber Intuition, aber auch durch Aneignung, Erziehung, Bildung und Gedankenaustausch (mit z.B. 'Fremden' im....Stammblog ).
      Wie sollen diese abstrakten Eigenschaften auch nur im Entferntesten programmiert werden - help - schon diese Frage laesst einen zur Flasche greifen!

      1 1 Melden
    • Pasionaria 20.04.2017 06:39
      Highlight Alienus
      2/2....
      Die Fluchttuer - kannst Du etwas mehr dazu sagen?
      Klar ist mir einzig, dass eine Flucht auch die Loesung selbst sein kann!
      Uebrigens ich dachte immer, Du seist zwar technikinteressiert - verliebt aber in Glaubens- und Heimatgefuehlsentwirrungen - verheiratet mit der Umweltschutztechnik?
      Einer, der nur (ausser im Ausnahmezustand, der doch oefter vorkommt) zur Biomilchflasche greift!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 20.04.2017 06:42
      Highlight Maracuja
      am 19.4.17 um 21.22h ...... spricht einmal mehr fuer Dich! Wie kannst Du mit so weitem Horizont, Weltoffenheit und Intelligenz auch nur die Bibel 'nuechtern' lesen?  Die ist doch nach einem einzigen Muster > Opium hoch3 > Fantasie hoch4 > Dogmatik hoch5 gestrickt?
      Du, Maracuja, wie schaffst Du diesen Tanz, dazu noch nuechtern!?
      1 1 Melden
    • Alienus 20.04.2017 18:48
      Highlight Pasionaria

      1/2

      Auch wir schwammen. Die „Ethik“ ist schlüpfrig wie ein Aal.

      Es tat sich eine Not-Flucht-Tür auf. Vereinfacht: Beim Robbby dürfen bei Ethik nur Aufgabe einfacher Art und nicht zweifelhafte mehrdeutige Vorgänge anstehen. Eine glasklar definierte Bivalenz.

      Also nur GUT oder BÖSE, bei der es in der Reihenfolge Mensch, Tier, Sachen, Natur, Robby himself uam. geht.

      Es entstehen Wertigkeiten mit Faktoren, die z. B. beim Mensch den größten Wert hat. Sein Quellprogramm erhält die Infos, die nur durch die Bewertungsebene (Filter) Bivalenz und den Korrekturfaktor (Ethik) sind.
      4 1 Melden
    • Alienus 20.04.2017 18:51
      Highlight 2/2

      Aber eine Sache ist erschröklich.

      Unterzieht man diese Betrachtung einer inversen Behandlung, so gelangt man zu einem perfekten Killer. Ohne Bedenken und Skrupel, mit hoher Effizienz, da sein Ethik-Faktor auf 0 % und seine Bewertungsebene für Vernichtung auf 100 % steht. Ein perfekter Menschenjäger. Vermutlich sind diese Schrotthaufen schon bereit.

      Da kann man nur noch feuchte Hände und Skepsis bekommen!

      Ethik, Moral, Menschlichkeit sowie Gut und Böse als ein beliebig einstellbarer Schnittpunkt eines programmierbaren Koordinatensystems?

      Halleluja, welch eine schöne neue Welt.
      3 1 Melden
    • Pasionaria 21.04.2017 06:23
      Highlight Alienus
      1/2
      Interessant.....
      Weisst Du ev., ob Ethik-Codes bei der Konstruktion von Robotern existieren?
      Muessten nicht doch Robotik-Gesetze festgelegt werden?
      Zum Beispiel, dass ein Roboter niemals einem Menschen gefaehrlich werden darf, ebenso wenig ihn durch Passivitaet gefaehrden soll.
      Dass ein Roboter nur dann die menschlichen Befehle befolgen soll, solange sie nicht gegen obiges verstossen.

      Zudem, sollte ein Roboter sein eigenes Dasein schuetzen. Auch da, wenn es nicht gegen die erste Bedingung oben verstoesst?





      1 1 Melden
    • Pasionaria 21.04.2017 06:26
      Highlight Alienus
      2/2
      Du schreibst: "Unterzieht man diese Betrachtung einer inversen Behandlung, so gelangt man zu einem perfekten Killer..... etc."
      Damit hast Du mir umgehend eine Frage eingefloesst: Sind nicht einige/immer mehr Politiker vielleicht verkappte Roboter?
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.04.2017 08:37
      Highlight Pasionaria
      Die Asimovschen Robotergesetze.
      Etwas naiv und wohl leicht zu umgehen, wie Alienus schon angedeutet hat.
      1 1 Melden
    • Alienus 21.04.2017 11:08
      Highlight Rabbi
      Die A. Gesetze sollte man nicht als ein „Naturgesetz“ sehen.

      Denn m.E. ist die Übersetzung „law“ mit „Gesetz“ wohl unrichtig, es würde mit „Vorschrift“ besser und passender sein. Dieses „Gesetz“ täuscht eine feste Konstanz vor, die nicht verändert werden könne. A. meinte in dieser Festlegung sicherlich, man solle den Roboter so konfigurieren, damit er so handeln solle!

      Es könnte mit „rule“, als Regel, Vorschrift, Regelung, Festlegung, Anweisung uam. in der engl. und dt. Sprache beschrieben werden.

      Da scheint die dt. der engl. Sprache in der Philosophie etwas geeigneter zu sein.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 21.04.2017 22:04
      Highlight Rabbi
      Alienus
      Die Asimovschen Robotergesetze  waren fuer mich bis jetzt eine Unbekannte.
      Aber klar, die Umsetzung deren Regeln (Alienus) wurde ja kuerzlich z.B. in Zusammenhang mit den Autopiloten fuer PWs intensiv diskutiert:
      http://www.sueddeutsche.de/auto/hochautomatisierte-fahrzeuge-dobrindt-legt-ethische-grundsaetze-fuer-autonomes-fahren-fest-1.3071415

      A propos, Alienus: "Da scheint die dt. der engl. Sprache in der Philosophie etwas geeigneter zu sein", nun in Sprichworten nicht unbedingt, sehr passend > rules require what visions inspire.

      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.04.2017 22:58
      Highlight Die Asimovschen Gesetze machen eigentlich nur Sinn, wenn man sie wie Naturgesetze behandeln könnte. Selbst dann bleiben es ethische Regeln, die wie bei allen anderen ethischen Systemen zu Widersprüchen führen können. Das wusste auch Asimov. Er hat sich damit auch ausgiebig beschäftigt. Leider hat er nicht aufzeigen können wie diese Gesetze effektiv implementiert werden könnten.
      Es gibt ja schon seit einiger Zeit Kampfroboter, die alles andere tun, als diesen Regeln zu folgen.
      2 0 Melden
    600
  • Maracuja 15.04.2017 20:44
    Highlight <dann belügen wir uns nicht nur, sondern engen unser Bewusstsein in einer gefährlichen Weise ein.>

    1) Wie Sie richtig schreiben, ist nicht nur Selbstbetrug gefährlich, sondern vor allem die Verengung des Bewusstseins. Wer Wohlstand als Belohnung der eigenen Frömmigkeit/des eigenen positiven Denkens sieht, nimmt Armut logischerweise als selbstverschuldet wahr. Wer strukturelle Probleme nicht mehr wahrnehmen kann, ist allenfalls noch bereit den Armen ein paar Almosen zukommen zulassen (bringt himmlische/esoterische Bonuspunkte), aber er ist nicht bereit gesellschaftliche Missstände anzugehen.
    8 0 Melden
    600
  • Maracuja 15.04.2017 20:29
    Highlight <Pech nur, wenn der Arbeitskollege, ein unverbesserlicher Atheist, eine höhere Lohnaufbesserung bekommt, weil seine Leistung besser war. >

    Ausschlaggebend, ob man eine Lohnerhöhung und/oder einen Bonus erhält, ist in der heutigen Arbeitswelt meist nicht die individuelle Leistung, sondern die Zugehörigkeit zum Kader.
    8 2 Melden
    600
  • Spooky 15.04.2017 19:19
    Highlight "Legt uns Gott oder die Migros die Eier ins Osternest?"

    Weder Gott noch die Migros. Sondern das Glück (oder der Zufall).
    2 3 Melden
    • gelesen 16.04.2017 19:51
      Highlight Hatten Sie Glück heute, Spooky?
      Die Hühner legen ihre Eier in der Migros und wir können sie dann posten gehen.
      Wenn wir Glück haben, waren/sind es glückliche Hühner, die glückliche Eier gelegt haben und somit haben wir glückliche Eier in unseren Nestern, wenn wir diese glücklichen Eier von den glücklichen Hühnern gekauft haben.
      Wenn wir noch mehr Glück haben, dann haben wir ein glückliches, nettes Huhn zu Hause, das uns ein Osterei an Ostern ins Nest legt. Das Huhn sagt dann: "Du darfst das Ei gerne essen, ich habe es extra für Dich gemacht, ...".
      Sie haben recht Spooky!
      4 1 Melden
    • Pasionaria 16.04.2017 22:41
      Highlight Seid Ihr eigentlich alle Aktionaere der Migros, es gibt noch so manch andere Eierverteiler.....
      2 2 Melden
    • Maracuja 17.04.2017 09:03
      Highlight @Pasionaria

      Migros ist keine AG, sondern eine Genossenschaft, der jede/r beitreten kann: https://www.migros.ch/de/genossenschafter-werden.html?mgnlFormToken=nCPSXWczDMvYXlvFZtOP0BF84Qr6HeuS
      0 0 Melden
    • gelesen 17.04.2017 19:06
      Highlight Du siehst Pasionaria, keine Aktionäre. Aber natürlich kann man/frau auch auf m Märt, bei der Metzgerei nebenan, im Denner oder direkt vom Bauernhof Eier kriegen, wenn man Glück hat.

      Gibt es eigentlich von Gott Aktien, die könnten doch was abwerfen?
      Wahrscheinlich ist der auch eine Genossenschaft.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 17.04.2017 19:52
      Highlight Maracuja
      gelesen
      Entschuldigt den Bock, den ich geschossen habe!
      Natuerlich meinte ich > Seid Ihr eigentlich alle Boniempfaenger der M.?

      gelesen
      gute Frage - ich befuerchte, da gibt es wahrscheinlich nur Gratistickets to heaven with no return!
      Die Aktien > Bonis behalten die Religionen offensichtlich fuer sich, resp. deren 'goettlichen' Repraesentanten auf Erden....
      0 2 Melden
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  • Share 15.04.2017 18:26
    Highlight Das hatte ich mir näher erklären lassen. Mit Geld lässt sich alles kaufen.
    1 1 Melden
    600
  • rodolofo 15.04.2017 18:00
    Highlight Mami und Papi legen die Eier ins Osternest!
    Das ist doch schon längstens bekannt, Hugo Stamm!
    Aber es geht die Legende um, dass Papi und Mami - bevor sie das tun - nachts, wenn sie ganz tief schlafen, vom Osterhasen gebissen werden!
    Tags darauf sind sie nicht mehr wieder zu erkennen und wie besessen vom unerklärlichen Drang, Osternester zu verstecken...
    7 3 Melden
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  • Phrosch 15.04.2017 15:39
    Highlight Ich hatte mehrmals im Leben Zeiten, da hätte mein Budget Ende Monat auf null aufgehen müssen. Dass jeden Monat etwas übrigblieb, sah ich immer als Geschenk Gottes an. Und dass ich in den Zeiten, als ich definitiv zu wenig Geld hatte, trotzdem nie Mangel litt, ebenso. Dass ich heute beitragen darf, den Mangel anderer zu lindern, bestätigt die Aussage aus einem Gedicht, dass Gott keine Hände hat, nur unsere Hände, um in dieser Welt zu wirken. Für mich ist das kein Widerspruch.
    8 15 Melden
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  • Vrenelis Gärtli 15.04.2017 13:36
    Highlight Aber sicher, Herr Stamm, mir füllt Gott mein Osternest mit farbenfrohen Eiern.
    10 12 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 15.04.2017 13:34
    Highlight Also wie war das doch? Wer den 10% spendet wird von Gott belohnt? Wer belohnt wird, wird reich und wer reich ist kommt nicht in den Himmel, denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als das ein Reicher.... eben. Spenden lohnt sich nicht. Q.E.D.

    Reich werden in der Regeln nur die Pastoren weil ihre Schäfchen munter spenden. Als Nachweis haben ich das Bild von ICF Senior Pastor Matthias “Bo“ Bölsterli angehängt. Ein Jetsetter wie er im Buche steht. Amen.
    19 2 Melden
    • TheMan 15.04.2017 14:14
      Highlight Nein Stamm zeigt, das er wie immer keine Ahnung hat von Religion. Wer den 10ten gibt wird Belohnt. Jedoch nicht durch Geld usw. Eher mit Freude, neuen Freunden usw. Der 10nte wird gegeben, für die Pastoren/Priester. So das diese Leute auch leben können. In der Bibel steht auch nicht, das der 10te Geld sein Muss. Dazumal waren es auch Esswaren. So konnte man mit dem Pastor auch mal Speissen. Oder den Armen Essen geben. Es geht darum Gutes tun. Und wer weiss, später kann es sein, das man Hilfe braucht und durch die Hilfe, welche man gegeben hat. Freunde hat die Helfen. Stamm erfindet gerne.
      7 29 Melden
    • Share 15.04.2017 14:47
      Highlight Den Ersten sollst du behalten. Frag Dagobert.
      9 2 Melden
    • kleiner_Schurke 15.04.2017 14:53
      Highlight Worte eines Atheisten, wiedermal.
      5 1 Melden
    • pamayer 15.04.2017 17:19
      Highlight Das mit dem 10ten ist Freikirche! FEG und Konsorten. Amen.
      6 0 Melden
    • Pasionaria 16.04.2017 00:45
      Highlight TheMan
      Sie haben schon Recht - das wissen wir zwar schon seit Sie mitschreiben (weniger mitdenken, aber das ist jetzt egal) - wer den 10ten abgibt, dem legt der Osterhase goldige Eier in sein Osternest.
      Hab ich echt selbst erlebt (goldige Verpackung! > niemandem sagen).... Sie auch?

      N.B. haetten Sie vielleicht noch die Hoeflichkeit von Herrn Stamm zu reden und nicht nur von St..... Ist mindeste Anstandsregel, danke.
      4 2 Melden
    • TheMan 16.04.2017 04:56
      Highlight Pasionaria, wen Stamm kommt und entlich zugibt, das er Null Ahnung von Religionen hat und sich Entschuldigt für all diese Märchen. Zurücktritt und sich für all diese Unwahrheiten Entschuldigt. Dan und nur dan, werde ich Höflich sein.
      4 14 Melden
    • Pasionaria 16.04.2017 05:45
      Highlight TheMan
      .... und nur wenn Sie endlich korrekkt schreiben, Anstand habne, und sich fuer Ihr laecherliches Auftreten entschuldigen, dann und nur dann, werden wir Sie Ernst nehmen!
      11 4 Melden
    • Minne Sota 16.04.2017 10:47
      Highlight Ich distanziere mich ganz klar vom "wir" in obigem Post. Danke.
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    • Too Scoop 16.04.2017 11:16
      Highlight "Religion/Glaube" is a big Business. Ob Freikirche oder nicht. Der Mensch ist und bleibt Mensch, woher er auch immer seine Motivation nimmt. Ob man da mitmacht oder nicht, entscheidet jeder für sich.
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  • bonell 15.04.2017 12:35
    Highlight frohe Ostern Hugo Stamm
    und viel Spass in der Hölle
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    • Oiproll 15.04.2017 13:48
      Highlight In der Hölle darf man wenigstens noch Spass haben!!
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    • TheMan 15.04.2017 14:17
      Highlight Oiproll, wen du für Allah stirbst, also Moslem bist, wirst du 77Jungfrauen bekommen. Jedoch ist unklar ob Männliche oder Weibliche Jungfrauen. Es kann sein, das du als Mann, 77 Männliche Jungfrauen bekommst. 😂😂😂😂
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    • Don Sziggy 15.04.2017 14:20
      Highlight Und Ihnen, Bonell, weiterhin viel Spass in der Klapse.
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    • kleiner_Schurke 15.04.2017 15:39
      Highlight Lieber mit Kant, Sartre, Schopenhauer und Co in der Hölle als mit Typen wie Bonel im Himmel!
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    • Oiproll 15.04.2017 16:16
      Highlight Theman,das Märchen glaub ich genau so wenig,wie alle religiösen Märchen.....
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    • Oiproll 15.04.2017 16:18
      Highlight Und was zur Hölle😂 soll ich denn mit 77 Jungfrauen? Denen müsste man ja noch alles beibringen😂😂😂
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    • TheMan 15.04.2017 16:47
      Highlight Oiproll nur bei den Frauen. Ich denke, die Männer (falls du ein Mann bist) würdest du sein Lassen 😂😂😂
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    • pamayer 15.04.2017 17:21
      Highlight TheMan
      Also Männer sind noch lernfähig!
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    • Energy4EverySoul 15.04.2017 17:30
      Highlight @bonell: Wow deine christliche Nächstenliebe ist ja richtig vorbildlich.
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  • dracului 15.04.2017 12:34
    Highlight Ich glaube daran, dass jeder gesetzte Ziele erreichen kann, die klar formuliert sind und mit Nachdruck verfolgt werden. Dies gilt für finaziellen Erfolg, Karriere, aber auch für irgendwelche Fähigkeiten. Es beaucht rund 10'000 Stunden um in einem Gebiet ein "Master" zu werden. Natürlich funktioniert das nur, wenn ich mein Leben dafür (temporär) dediziere: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott? Dieter Bohlen klärt gerne junge "Talente" auf, dass Gott vor den Erfolg die Arbeit gestellt hat. Etwas das wir gerne vergessen, angesichts der meisten erfolgreichen Personen um uns herum.
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    • kleiner_Schurke 15.04.2017 15:42
      Highlight Ich denke da irrst du. Es gibt Leute können manche Sachen einfach nicht, auch wenn sie 1 Mio Stunden Zeit haben. Ich kenne einen Typen der hatte Dutzende Bussgelder, 2 mal 6 Monate den Schein weg und nach al dem fährt der Trotte besoffen 80 in der 50er Zone. Schein 12 Monate weg, 7500 Fr. Bussgeld, muss zum Psychiater und die Fahrprüfung neu machen. Wir er künftig anständig fahren? Wohl kaum.
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