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Desmond Tutu bei seinem 85. Geburtstag. Bild: Keystone

Nobelpreisträger Desmond Tutu gesteht einen Sinneswandel und propagiert Sterbebegleitung

Publiziert: 15.10.16, 08:52 Aktualisiert: 15.10.16, 15:45

Manche Geistliche neigen dazu, sich in geistige Sphären zu flüchten, statt sich der Alltagsrealität zu stellen. Deshalb suchen sie die heile Welt gern in ihrem Studierzimmer. Verständlich, sind sie doch Experten in Spiritualität und Botschafter Gottes auf Erden.

So erhält man oft den Eindruck, sie seien schon im Diesseits dem Himmel näher als den irdischen Gefilden. Das profane Leben voll Hass, Gier und Leiden hienieden könnte ihnen den Spass an den spirituellen Freuden verderben.

Manchmal waren ihm die Menschen wichtiger als Gott

Wenig Verständnis für das schöngeistige, pfarrherrliche Gebaren hat der südafrikanische Bischof Desmond Tutu. Die Not der Menschen war ihm stets wichtiger. Da musste Gott auch einmal zurückstehen.

Der rebellische anglikanische Bischof, der eben 85 Jahre alt geworden ist, wehrte sich fortwährend gegen die Sektentendenzen in seiner Kirche und legte sich unerschrocken mit den Mächtigen dieser Welt an. Mutig prangerte er alle an, denen es primär um Macht und Reichtum ging.

Desmond Tutu war Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission und erhielt den Friedensnobelpreis.

Die Menschenrechte waren ihm oft wichtiger als die kirchlichen Gebote und Interessen. Seine Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit war so gross, dass er nach dem Zusammenbruch des Apartheidregimes Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission wurde. Schon 1984 erhielt er den Friedensnobelpreis.

Bild: AP

Auch im hohen Alter ist ihm die Erde immer noch näher als der Himmel. Als die afrikanischen Bischöfe Lesben und Schwule verteufelten, wurde er fuchsteufelswild und sagte, er werde sich weigern, in einen homophoben Himmel einzuziehen. Frei nach dem Motto: Lieber ein Pakt mit dem Teufel als mit den verlogenen Geistlichen im Himmelschor zu singen.

Nun setzte der kranke Desmond Tutu noch einen drauf. In einem Artikel in der «Washington Post» gestand er einen Sinneswandel, der die schöngeistigen Kleriker einmal mehr in Rage bringt.

Bis vor kurzem war er nämlich strikt gegen die Sterbebegleitung. Die Erfahrungen seines eigenen langjährigen Leidens veränderten seine Einstellung. Deshalb schrieb der südafrikanische Bischof im Artikel, er habe sich stets für die Würde der lebenden Menschen eingesetzt. Jetzt, kurz vor dem «Abflugtermin» – so Tutu wörtlich – wolle er sich auch für die Würde der sterbenden Menschen einsetzen. Denn vielen Menschen sei ein würdevoller Tod vergönnt.

Desmond Tutu verkündet nun, er werde mit südafrikanischen und internationalen Organisationen zusammenarbeiten und das Recht auf das eigene Sterben propagieren. Denn für Patienten mit sehr starken Schmerzen sei ein «unterstützender Tod» eine grosse Erleichterung.

Die Geistlichen in ihren Studierstuben ärgern sich wohl grün und blau über ihren aufmüpfigen Kollegen. Doch eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass sie sich mit der Sterbebegleitung anfreunden können.

Wichtiger als das Leid der Menschen ist ihnen der fragwürdige biblische Leitspruch: Gott hat es gegeben, Gott wird es nehmen. Nämlich das Leben. Man könnte den Spruch auch auf das Leiden anwenden: Gott hat es gegeben, Gott wird es nehmen …
Diese Variante kommt aber selten bis nie vor.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

86 Kommentare anzeigen
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  • Togo 15.11.2016 00:26
    Highlight Tutu ändert seine Meinung zur Sterbehilfe wohl um seiner Macht-Image willen, sich mehr Einfluss zu verhelfen. Nach dem Motto, Gott hat gegeben Gott hat genommen, scheint die Endlösung der Überbevölkerung der Renter gelöst zu sein, dass allen Restlichen die Rente genügen. Eigentlich haben alle dieselben Rechte auf leben, ob schwach oder stark. Niemanden hat das Recht den Menschen abzusprechen weiter zu leben, denn das wäre sonst unrecht getan.
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  • Togo 24.10.2016 00:46
    Highlight Nicht dass ich Selbstmord bejahe, aber wer innerlich Tod ist, und sich aufgegeben hat, der wird auch ohne Sterbehilfe seinem Leben ein Ende setzen.

    Wer mit Chemikalien gezwungenermassen am Leben gehalten wird, obwohl man weiss dass er bald sterben muss, und dass nur weil die wie eine lebende Mumie, von ihren Geliebten erhalten bleiben, dann stellt sich die Frage: Waren dieselben Menschen auch früher für ihr, ihn da, oder erst jetzt wenn das Ende naht. Es ist sehr schwer zu ertragen, wenn Angehörige, denen die Sterbenden nichts bedeutet haben, plötzlich ihnen am Bett am sterben zusehen.
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  • deleted_682196319 22.10.2016 06:35
    Highlight Liebe Pasionaria: kriegen Sie das nicht selbst hin? Sie stehen doch über dem geistigen Level der meisten hier kommentierenden Teilnehmer. Im Ernst: ich muss mich der Aussage von Steppenwolf 2.0 anschliessen. Aber wenn Sie es schaffen , sich kurz, klar und verständlich auszudrücken mit dem nötigen Quäntchen Respekt gegenüber anders Denkenden könnte man auf eine Diskussion eintreten. So hingegen verbleiben Ihre seitenlangen Monologe ungehört.

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    • gelesen 22.10.2016 08:17
      Highlight Violeta
      Pasionaria? seitenlange Monologe? Da muss ich arglich staunen. Da haben Sie wohl was verpasst.
      Der Input von P. an HS ist voll berechtigt, da Kafi Freitag, wieder mal ein voll verwaschene Antwort darauf gegeben hat. Nichts mit Kafi, nur Brühe und etwas Unterhaltung = schläft man gleich wieder ein nach dem Aufstehen.
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    • deleted_682196319 22.10.2016 10:58
      Highlight Doch, doch, @gelesen: z. B sehen Sie weiter oben 18.10./22.21h und gucken Sie gelegentlich bei Hr. Stamms Blog rein. Und warum wendet sich P. nicht gleich direkt an Kafi mit ihrer Kritik?
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    • gelesen 22.10.2016 12:18
      Highlight Violeta
      Ich gucke nicht nur gelegentlich beim Stamm Blog rein und kenne offensichtlich Pasionaria länger als Sie.
      Der Input richtet sich an Herr Stamm, mit der Bitte das Thema aufzugreifen, da Kafis Antwort äusserst unprofessionel und stümperhaft war. Sie macht aus aus Bananen Äpfel, absurde Vergleiche, und da gehe ich mit Pasionaria einig, dieses Thema sollte auch noch von jemandem Professionellem, jemand der sich mit diesem Thema und den Gefahren genau auskennt, aufgegriffen werden. Und da ist dieser Blog genau der Richtige dafür.
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    • deleted_682196319 22.10.2016 15:17
      Highlight @gelesen: nochmals: wenn P. eine Kritik zu Kafi's Blog-Thema hat, soll sie diese direkt an Kafi richten und zwar in der entsprechenden Kommentarseite. Über die Länge dieses Tweets lässt sich streiten, nicht aber über die Adresse. Und ich lese P. schon länger, habe mich aber bis heute noch nicht zu ihr geäussert.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 22.10.2016 19:51
      Highlight
      gelesen,
      Du wenigstens nicht - dies nicht das erste Mal - mit der rosa Brille, sondern mit einfuehlsamer und realitaetssnaher Lebensbetrachtung, Danke!!
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    • Pasionaria 22.10.2016 19:59
      Highlight Violeta
      leider bin ich farbenblind und kann die Schoenheit dieser Farbe nicht erkennen. Pech!
      "warum wendet sich P. nicht gleich direkt an Kafi mit ihrer Kritik? "
      Wissen Sie was, ich tat dies selbstverstaendlich, aber - nicht zu meinem grossen Erstaunen, weil nicht das erste Mal!! - erschien mein Posting NICHT. Sie macht's sich sehr leicht!!
      Passiert im Stamm-Blog kaum, nicht absichtlich.
      Wie gelesen meint, das Thema gehoert von einem mit Erfahrung 'Gesegneten' kommentiert und nicht von einer sich cool fuehlenden, allwissenden, Aepfel und Birnen nicht unterscheidenden sog. Mentorin!
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    • deleted_682196319 23.10.2016 07:28
      Highlight @Pasionaria: wieso zerren Sie meinen Nick in die Diskussion? Hat nichts mit dem Thema gemein, aber wir kommen der Sache näher: weil Ihr Post bei Kafi nicht veröffentlicht wurde stämpfeln Sie hier herum. Wenn Sie sie darin auch Kafi's Intelligenz in Frage gestellt haben kann ich das irgendwie nachvollziehen. Auch Respektlosigkeit zahlt sich aus. Im übrigen hatte Hr. Stamm vor nicht allzu langer Zeit einen Beitrag über Sekten/ Freikirchen geschrie-
      ben. Warum sollte er das auf Ihren Wunsch nochmals tun? Lassen Sie einfach persönliche Angriffe weg (s. Benimmregeln) und gut ist.
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    • gelesen 23.10.2016 11:31
      Highlight Pasionaria
      Jetzt benimm Dich endlich mal, gopf!

      Violeta
      Sie haben wohl Angst, dass Herr Stamm das Thema aufgreifen könnte. Sind Sie in einer Freikirche?
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    • deleted_682196319 23.10.2016 11:57
      Highlight @gelesen: nein, bin ich nicht. Ich bin religionsfrei, vor über 12 Jahren definitiv ausgetreten. Und nein, habe keine Angst dass Herr Stamm das Thema aufgreifen könnte, warum denn auch?
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    • Pasionaria 23.10.2016 23:48
      Highlight gelesen
      wie recht Du hast. Muss mich wirklich besser benehmen, sonst sieht Violeta noch rot und nicht mehr violeta.
      Solange Du nicht ins Vibrieren kommst, ist mir's zwar egal.

      Weisst Du, wie V. sagen sie's immer und alle:
      - die Rassisten: ich habe nichts gegen Auslaender, ausser.....
      - die Homophoben: ich habe nichts gegen Gleichgeschlechtliche, aber....
      - die Fundamentalisten: ich habe nichts gegen Unglaeubige, gehoere keiner Kirche mehr an, aber.....


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    • Pasionaria 23.10.2016 23:48
      Highlight Violeta
      sehr, sehr muehsam. Zuerst stellen Sie mir eine Frage, dann beantworte ich sie. Daraus drehen Sie mir wieder einen Strick.
      Wenn Sie den Unterschied zwischen einer Frage eines Betroffenen und einem Blogbeitrag zu einem spezifischen Thema nicht unterscheiden koennen, dann ist dies einfach nur hopeless.
      Lassen wir das, ist bei Ihnen doch nur noch das Beten, oder sagt man, das Betteln versaeumt!?
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    • gelesen 24.10.2016 09:34
      Highlight Pasionaria
      Benimm Dich bloss nicht, das war ungekennzeichnete Ironie.
      Diese Deine Bespiele nenne ich auch Verwaschen, Wischiwaschi, Gehirngewaschen > Frei-kirchliche Denke, mit Wegwischtaktik. Man wird ganz benommen davon.
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    • Pasionaria 24.10.2016 21:59
      Highlight ".....ungekennzeichnete Ironie??"
      total verstandene (wie koennte ich 'gelesen' nicht verstehen!) Ironie back um 23.48h gestern.
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  • deleted_636045908 21.10.2016 21:50
    Highlight Pasionaria

    Verzeihen Sie mir meine Direktheit, aber warum haben Sie diese - sorry - gstabige Schreibweise angenommen? Ihr Denken kommt extrem geschwurbelt daher und ermüdet Kopf und Herz gleichzeitig in einer Form, die wirklich zermürbt. Geht es nicht etwas frischer? Aufgeräumter. Klarer? Dann würde ich Sie vielleicht sogar gerne lesen und den einen oder anderen Disput austragen. Kaufen Sie sich als erstes eine moderne Tastatur. Okay?

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    • Pasionaria 22.10.2016 00:59
      Highlight Danke fuer Ihre sog. Direktheit......, mag ich eigentlich sehr.
      Hingegen mit der modernen Tastatur kann ich leider nicht dienen. Sagen Sie mir, wie kann ich mir in der Steppe, wo ich beherbergt bin, eine modernere Tastatur beschaffen?
      Die weite Welt verfuegt nicht nur ueber Swiss made Tastaturen - 'Gott' sei Dank. http://'
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  • Spooky 21.10.2016 03:28
    Highlight Einem Friedensnobelpreisträger sollte man nichts glauben.

    Das sind ja nur politische Entscheide.
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  • Spooky 21.10.2016 03:12
    Highlight Und wieso soll es mich kümmern, ob dieser komische Tutu den Nobelpreis bekommen hat oder nicht? Arafat der Terrorist hat den Nobelpreis für den Frieden auch bekommen.
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  • Pasionaria 18.10.2016 22:21
    Highlight 1/3
    Herr Stamm
    Off topic - sorry.
    Mit etwas habe ich in letzter Zeit bei Watson etwas Muehe: verschiedene BlogautorInnen versuchen zu relig. Fragen einen Blog zu gestalten. Nun, warum nicht - nur ist es nicht gerade foerderlich, wenn diese - ich spreche gerade vom letzten Beitrag vom 3.10. von Fr. F. - sehr unprofessionelle Antworten geben.
    Die Frage war die folgende: "ich, nichtreligiös, habe mich in eine Freikirchlerin verliebt. Kennengelernt am Berg beim Sport. Gesinnung drückt nicht permanent durch, aber war schon mal Thema. Haben Sie Erfahrung mit Personen aus Freikirchenumfeldern?
    ff
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  • Pasionaria 18.10.2016 22:19
    Highlight 2/3 - Herr Stamm

    ".......Auf deren Homepage stehen Dinge wie: «... Herrlichkeit für alle, die das göttliche Heil in Jesus Christus durch Glauben annehmen, und an eine ewige Verdammnis für alle, die gleichgültig an Christus vorbeigehen» wtf?"

    Die gute Blogautorin geht mit dieser doch wichtigen Frage fuer den Fragesteller recht locker, ja geradezu salopp um. Sie tut die Zugehoerigkeit zu einer Freikirche als MACKE ab. Kann man,  ist jedoch eher befremdend und wenig hilfreich.
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  • Pasionaria 18.10.2016 22:17
    Highlight 3/3
    Herr Stamm, zweifellos sind Sie ein viel beschaeftigter Mann und haben nicht allzu viel Zeit uebrig, aber koennten Sie in ein paar Worten - vielleicht sogar als Thema zum naechsten Blog -  schildern, was Sie diesem verstaendlichermassen verunsicherten Fragesteller anworten wuerden?
    Ganz herzlichen Dank.
    3 0 Melden
    • Share 20.10.2016 11:53
      Highlight Pasionaria du klingst so verzweifelt...
      Salman Rushdie. Die beste Ehefrau von allen.
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    • Share 20.10.2016 13:06
      Highlight Das Buch ist natürlich von Ephraim Kishon. Von Salman sind die Verse.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 20.10.2016 19:56
      Highlight Ach, Share
      Verzweifelt, wie kommen denn Sie auf solch eine absurde Idee?
      Verwechseln Sie > zweifeln mit > verzweifeln? Dann ist es Ihr Problem.
      Ist etwa in Ihren Augen > zweifeln , hinterfragen Vernunft, die verzweifelt?
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    • Share 20.10.2016 21:15
      Highlight Das Wort `Sorry` klingt schon ein bisschen nach Verzweifelung. So, jetzt muss ich ins Lachseminar.
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    • Share 20.10.2016 21:33
      Highlight Schau Pasionaria, wenn jemand so eine Frage hat wie in jenem Blog vorgestellt, dann gib ihm das Buch von Ephraim in die Hand. Ich fand es von der Bloggerin ziemlich nett dem Fragenden diese Sichtweise zugänglich zu machen. Ephraim umschreibt die Macken seiner Liebsten in einer schönen, detailreichen Sprache - wenn ich mich richtig erinnere.
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    • Pasionaria 21.10.2016 01:18
      Highlight Schauen Sie, Share, eine religioese, fundamentalistische Weltanschauung darf nicht als Macke abgehandelt werden.
      Wissen Sie eigentlich, was > Macke bedeutet - was fuer ein anderes Wort wuerden Sie dafuer benutzen?
      Das Synonym > special effect gilt nicht!!
      Der Fragesteller macht sich zu Recht Sorgen, wie er mit dem Umstand des fundament. Glaubens seiner Freundin umgehen soll/kann. Und darauf mit Ephraim, den ich teilweise (!) gut mag, zu antworten, finde ich zynisch und unangebracht.
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    • Pasionaria 21.10.2016 01:22
      Highlight Share
      .... ich war gar noch nicht fertig......
      Wollte noch zufuegen, wenn fuer Sie 'sorry' nach Verzweiflung klingt, dann toent fuer mich > 'share' nach Depression!
      usf - diez koennte man bis in's Absurde treiben.....
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    • Share 21.10.2016 11:50
      Highlight Pasionaria
      mit Sprachfehler ist das nicht so einfach, weisst du. Ich muss mich konzentrieren, ich lese Maske, Mass geh, Hass di, Lass mi, Fass mi. Das passiert mir erst, seit ich die NZZ lese..
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    • Share 21.10.2016 12:05
      Highlight Er machte sich Sorgen, dass sich die Bindung seiner Freundin zu Gunsten der Freikirche verändert. Vielleicht hat er Bedenken, die ins Missionarische greifen. Da geht es um Abgrenzung und schaue da, um Einvernehmen also Abmachungen.
      Ein einfaches Beispiel. Ich mag keine Rockmusik. Meine Liebste schon. Das heisst einerseits, dass ich nicht auf Rockkonzerte gehe und andererseits, dass ich immer ein bisschen in mich hineinlachen muss und ein entzückendes Gefühl sich breit macht, wenn ich diese Eigenheit (oder eben Macke) bei meiner Liebsten beobachten darf.
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    • Share 21.10.2016 13:59
      Highlight Pasionaria
      Also zum Wortgefecht. Sich für eine Frage zu entschuldigen (Sorry) täuscht nicht über den mangelnden Respekt gegenüber der Bloggerin hinweg mit deren Antwort Sie Mühe bekunden. Das ist aufmüpfig und Bettmuempfeli gibt es nur daheim und nur vor dem Schlafengehen.
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    • Share 21.10.2016 14:00
      Highlight Pasionaria
      Nun Share könnte für eine Abkürzung stehen. So wie `Sch, a Reh`. Steht es aber nicht.
      Als ich hier den Nick eintippen sollte, dachte ich eben gerade an das Internet der Dinge, das geteilte Meer, endlose Weiten, moderne Ikonographie. Die Quintessenz daraus ist Share, oder eben geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude.
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    • Pasionaria 21.10.2016 19:17
      Highlight share 2/2
      .......wie soll es da einem Freigeist moeglich sein, eine intime, befriedigende Beziehung aufzubauen. Genau das kann ich mir nicht vorstellen, deshalb die Frage an einen, der die Szene kennt!
      Das 'sorry' bezieht sich darauf, dass ich nicht auf das Blogthema einging, sondern total davon abschweifte.
      Immerhin scheinen Ihre 'Defizite', wie Sie selbst gestehen, von der NZZ zu stammen; als Weltwocheleser waeren diese noch um ein Vielfaches krasser!

      Tipp: wollen Sie sich in Etymologie etwas bilden, um besser herueber zu kommen, wenden Sie sich doch an unseren Spezialisten > Alienus!!
      0 0 Melden
    • Pasionaria 21.10.2016 19:24
      Highlight share
      1/2
      Eher glaube ich, dass Sie Ihren Nick sehr intuitiv, aber total passend gewaehlt haben, er steht fuer > shared/geteilt zwischen pseudophilosoph- und pseudoetymologisch....!
      Mit Ihrem 12.05h machen Sie exakt denselben Fehler wie die Blogaut. FF, man kann unmoeglich eine fundament. Weltanschauung mit einer Macke abtun oder mit einem Rockkonzert vergleichen.
      Ein/e FreikirchlerIn wird rundum von deren Kirche gepraegt, geistig manipuliert, teilweise unter Druck gesetzt.
      Da geht es nicht darum, bist Du kath., reform. (auf dem Papier) oder religionslos, darin saehe ich null Problem...
      0 0 Melden
    • Share 22.10.2016 11:43
      Highlight Immerhin scheinen Ihre 'Defizite', wie Sie selbst gestehen, von der NZZ zu stammen; als Weltwocheleser waeren diese noch um ein Vielfaches krasser!

      Wie bei Ihnen, Pasionaria, unschwer zu erkennen ist.
      0 0 Melden
    • Share 22.10.2016 12:23
      Highlight Ja, Pasionaria, das alles laesst sich bei dir mit Microaggression begründen - alles und jedes. Der Bloggerin, dem Fragesteller der die Frage nicht richtig stellt, den Freikirchen die eigentlich Sekten sind, Zeitungsleser die die falsche Zeitung lesen, ein D setzen wo keines hingehört, zu glauben obwohl ich sie mit der Worterklärung in Kenntnis gesetzt hatte...
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    • Pasionaria 22.10.2016 20:04
      Highlight Share
      verstehe kein Wort..... aber wahrscheinlich verpasse ich nicht wirklich viel.
      Schon einen Fruehschoppen intus, hm?!
      0 0 Melden
    • Share 22.10.2016 22:59
      Highlight Lass mich kurz überlegen. Vor elf Uhr dreiundvierzig hatte ich bereits vier Espressi, was dem netten Fondueplausch gestern Abend geschuldet war, fünf Tageszeitungen und deine beiden Postings intus. Nach elf Uhr dreiundvierzig und vor zwölf Uhr dreiundzwanzig habe ich Kartoffeln `gschiblet`, da kommen mir jeweils die besten Ideen.
      Also denke nochmals über Mikroaggression nach.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 04:25
      Highlight Share
      toent direkt nach gut buergerlichem Samstag Morgen. War die WW dabei?

      Nanu, der Mikroaggression soll ich unterworfen sein. Nun, es gibt Schlimmeres.
      Trotzdem, derjenige, der dieses Attribut jemandem an den Kopf wirft, kann offensichtlich Provokation nicht von Agression unterscheiden. Dies ist vorallem dessen Problem.....

      Meine Deutung: bei Ihnen treffen wohl Betroffenheit und Hilflosigkeit aufeinander, dadurch wohl entsteht Ihr Gefuehl von Aggression.
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    • Share 23.10.2016 11:13
      Highlight Pasionaria
      Wenn ich Ihren Namen lese, muss ich auch immer an Christian C. und ein noch nicht realisiertes Stadion denken. Wenn ich Sie das spüren liesse, hätten wir einen klaren Fall von Mikroaggression. Oder eben unverarbeiteten Ressentiments, die auf ein freundliches Gegenüber projiziert werden. Das tue ich jetzt nicht, weil Sie freundlich wären, sondern weil ich an meiner Wahrnehmung hart arbeite also für Hilflosigkeit und Betroffenheit meinerseits keinen Grund habe. Meine Freundin ist auch nicht in einer Sekte.
      Was heisst WW?
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    • Pasionaria 24.10.2016 19:47
      Highlight Aber Share.....

      Dabei dachte ich, Sie lesen am Samstag morgen vor dem Haerdoepfelruesten 5 (fuenf) Zeitungen?

      Ich als biedere Pas. weiss wer CC ist und Sie als Zeitungsleser immer noch nicht, was ich mit WW meine. Es ist die W(ochenzeitschrift) zum
      W[(einen).
      Isch s Zwanzgerli aendlig gfalle?
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  • Pasionaria 16.10.2016 21:52
    Highlight Alienus

    Ode an's Lebensende
    oder
    ganz unter uns gefragt:

    Hast Du Deine Verfuegung auch schon unterschrieben?
    Oder ueberlaesst den Entscheid Deinen, ach so, Lieben?

    Zu wissen, dass jedes und alles vergaenglich,
    ist man am Tag X fuer's Todesurteil empfaenglich.

    Werden wir durch's Leben manipuliert von andern,
    wollen wir selbstbestimmend in's Jenseits wandern.

    Auch nenn ich's nicht Todesbegleitung,
    sondern Lebensendevor- und Zubereitung.

    Noch ist's - zum Glueck - fuer 'uns' nicht so weit:
    auf z. Geniessen (Suend'gen!) in der verbleibenden Zeit!

    4 4 Melden
    • deleted_933484798 16.10.2016 22:41
      Highlight Deine Ode klirrt in meinen Ohren, wie Glarners Werbung für Göläs Scheibe.
      4 3 Melden
    • Pasionaria 16.10.2016 22:54
      Highlight Herr Psychologe, Menschenkenner- und Ablebensexperte MAJOM
      Schade, Ihr Kommentar um 22.41h reimt sich - wie Ihre frueheren schon - NICHT, aber noch weniger dichtet er.
      Auf einen neuen Versuch!
      3 2 Melden
    • deleted_933484798 18.10.2016 18:34
      Highlight Ich bin weder Psychologe noch sonst was um sehen zu können, dass Du in eitlem Bemühen der Wahrheit zu dienen, der Eitelkeit dabei den Vorzug gibst. Und das ist schade. Weil eigentlich bist Du ziemlich klug. Schreibe in Zukunft frischer von der Leber. Spontaner. Nicht so überkandidelt. Schätze, dass dann Deine Message wirklich rüber kommt.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 21.10.2016 01:24
      Highlight deleted........
      Sowieso ist dieses Posting nicht fuer Sie bestimmt, so muss es nicht zu Ihnen hinueberkommen - es ist fuer jemand A_nders gedacht.
      Somit sollten Sie hier besser weglesen und Ihr Hobby-Psychologen-Getue auf jemanden anders anwenden, am besten auf sich selbst! Danke
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  • deleted_933484798 16.10.2016 15:12
    Highlight Ich hatte unlängst ein Gespräch mit einem jungen katholischen Priester, der als Mönch begonnen hat. Ich war sehr überrascht als er mir eröffnete, dass Religion als Konstrukt ihm nichts bedeute, dass es allein sein persönlicher Glaube sei und der Glaube seiner Mitmenschen, die ihn leiten würden. Er war völlig offen und zugänglich und bewandert zu jeder wissenschaftlichen Theorie, die wir besprachen und ausserdem ein Mann von grossartigem Humor und köstlicher Ironie. Es war wunderbar mit diesem Menschen sprechen zu dürfen. Wenn solche Geister die Erneuerung der Kirche bedeuten, soll sie bleiben.
    16 2 Melden
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  • deleted_933484798 16.10.2016 15:04
    Highlight Desmond Tutu ist zweifellos ein grossartiger Mensch. Ich schätze seine Flexibilität im Denken und dass er seine eigenen Erfahrungen in seine Äusserungen mit einfliessen lässt. Ich habe bei meiner Grossmutter auf das Schönste eine ärztliche Sterbebegleitung miterleben dürfen. Das Morphium war dermassen genau dosiert, dass sie auf die Sekunde beim Erlöschen der Sonne am Horizont völlig friedlich verstarb. Der Raum verdunkelte sich mit ihrem Tod. Das hat mich, damals noch jung, und die Umstehenden sehr und nachhaltig beeindruckt. Dennoch oder deswegen, bin ich gegen Exit. Weil es herzlos ist.
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    • Pasionaria 16.10.2016 19:54
      Highlight Frage: haben Sie persoenlich schon eine Sterbebegleitung mit Exit erlebt?
      Ganz klar NEIN, denn wenn ja, wuerden Sie nicht so urteilen.
      Was ist herzlos an Exit? Auch dort koennen Sie bei untergehender Sonne erloest werden.
      Bitte nur ueber Dinge schreiben, die Sie wirklich kennen. Danke.
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    • deleted_933484798 16.10.2016 21:03
      Highlight Die Ärzte meiner Grossmutter haben alles versucht, sie gesund zu machen. Als dies nicht ging, haben sie ihr ein sehr würdevolles und qualfreies Ableben ermöglicht. Bei Exit kann sich ein junger Mensch, der etwa an Depressionen leidet schnell zu Tode bringen. Einfach indem er selber einen Giftcocktail schluckt in irgendeinem anonymen Raum, während draussen schon der Leichenwagen wartet. Ich finde das kalt und herzlos. Und ja, ich empfinde auch Sie, Pasionaria als kalt und herzlos in Ihrer rechthaberischen Art mit Menschen umzugehen.
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    • Pasionaria 16.10.2016 22:44
      Highlight Oh jeh, Majom, je mehr Sie zu Exit schreiben, umso mehr merkt man, dass Sie null Ahnung davon haben: "Bei Exit kann sich ein junger Mensch, der etwa an Depressionen leidet schnell zu Tode bringen....." - Entschuldigung, dies ist totaler Schwachsinn, da komplett falsch!
      Bitte erkundigen Sie sich besser, bevor Sie falsche Dinge schreiben. Dies nennt man Verleumdung! In Ihren Kreisen auch als Suende bezeichnet!

      Das Schlusswort Ihres letzten Postings allerdings zeigt, dass Sie sich besser als Psychologe und Mennschenkenner eignen (!!) denn als Sterbebegleitungs-Analyst!
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  • Pasionaria 15.10.2016 19:22
    Highlight @ Rigels - lilies - the Man/men u.v.m.
    Rigels Einfaeltigkeit: "....habe Sie immer in mein Nachtgebet eingeschlossen und gebeten, dass Sie irgendwann in den Schoss Ihrer Kirche zurückkehren werden. Und dieser Zeitpunkt scheint mir nun gekommen."

    Der Blogbeitrag bestaetigt nur, dass H.Stamm - entgegen fanatisch Denkenden und Schreibenden, siehe oben - nicht per se ewas gegen den Glauben hat; sondern nur gegen abstruse, Mitenschen in ihrer Eigen- und Freiheit einschraenkende, teilweise misshandelnde, religioese Fundamentalisten.
    Boesartig oder , wer dies nicht schon laengst bemerkt hat.
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    • Alienus 15.10.2016 21:39
      Highlight @Pasionaria

      Sind diese Kompadres nicht eher nur klitzekleine Sternschnuppeleinchen am religiös-verbalen Schnuppi-Himmel?

      Kaum aufgeblitzt – schon verglüht.


      .
      Sternschnuppchen
      oder
      Das Nichts

      Es schreibt so pseudoreligiös dieser Rigel,
      ist er etwa doch nur ein frommer Schniegel?

      Geziemt als Illuminato den Hugo Stamm,
      dabei schreibt er so etwas von Tamtam?!

      Er würd geben Hugo Stamm ne Audienz,
      Papst Rigel, diese scheinheilig Eminenz!
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    • Pasionaria 15.10.2016 22:22
      Highlight Alienus

      So kann man' sehen, als hoeflich' Blogger
      doch
      ich seh's schon was wen'ger locker:


      Sternschnuppe viel zu schoen es toent
      fuer Rigel(s), der so Stumpfsinn droehnt.

      zwar stuerzt auch er aus 'Himmel's' Hoehn
      dabei kein funkeln, nur lauwarmer Foehn.

      Hi, hi - H. Stamm und Audienz beim Papst
      der dann doch lieber mit dem Skateboard rast.

      Durch die schoenen Strassen Roms
      ein weiter Bogen machend um die Doms.

      Ach, Ihr Frommen: Rigels lilis oder The Man
      Euch alle braucht HST nicht als Fan!
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  • Joël 15.10.2016 19:21
    Highlight Am meisten begeistert mich sein Engagement für LGBT Rechte:
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  • Share 15.10.2016 16:55
    Highlight Ach, ich komme immer wieder von rechten Weg ab. Desmond Tutu? Südafrika? Wir sollten dringendst von Haiti lernen.
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  • TheMan 15.10.2016 16:51
    Highlight Ach Herr Stamm es gibt Leidminderung durch den Glauben öfters als Sie denken. Aber das würden Sie nie Eingestehen. Haben Sie eigentlich Oft Kontakt zu Uriella?
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  • Share 15.10.2016 16:50
    Highlight Was für eine Aufregung um etwas Altbekanntes. Obwohl die Salbung zur Genesung gedacht war. Was sonst soll die letzte Ölung denn sein als Sterbehilfe.
    Jeder in seinen Möglichkeiten.
    Was mich zu den Dornenvoegel führt. Da gibt es in einem alten Heustock eine Auseinandersetzung zwischen dem Kleriker und der Farmersfrau. Wer ist näher bei Gott?
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  • kleiner_Schurke 15.10.2016 16:40
    Highlight Die Katholische Kirche, von der sich die anglikanische abgespalten hat, verfügt doch über einen reichen Erfahrungsschatz bei Sterbebegleitungen. So haben die Kreuzfahrer doch bis zu den Knien im Blut gestanden, Hexen wurde wurden auf der kleinen Flamme gaaaaaz langsam durchgebraten, Ja man verfügte sogar über ein grosses Repertoire den zu bratenden möglichst lange am Leben zu halten damit der Schmerz seine Seele läutern konnte. Die Kosten trug das Folteropfer selber, sein Vermögen wurde eingezogen. Darum glänzt der Vatikan heute auch so schön.
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    • Luca Brasi 15.10.2016 21:53
      Highlight Ein wenig undifferenziert für jemanden, der sich gerne auf wissenschaftliche Fakten zu stützen pflegt. Es ist sicher nicht alles falsch, was Sie schreiben, aber sehr polemisch und -wie immer- gegen Ihre verhasste Katholische Kirche gerichtet. Wer sich ein adäquates Bild zu Hexenverfolgungen machen will, empfehle ich diesen Artikel und die angegebene wissenschaftliche Sekundärliteratur:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung
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    • kleiner_Schurke 16.10.2016 00:31
      Highlight Ich hatte da eben mal dieses umfangreiche Buch von J. R. Grigulevic “Ketzer Hexen Inquisitoren“ gelesen, was ich eher nicht als Bettlektüre empfehle. Dazu stehen in meinem Regal die beiden je 800 Seiten starken Bände des Synaxarion. Darin sind für jeden Tag des Jahres, die Märtyrer und ihre Geschichten aufgelistet. Nicht selten waren es erbitterte Kirchengegner, die von der Kirche nach ihrem Tode, zu Heiligen gemacht wurden. Eine Art totale Vereinnahmung. Wie auch immer trieft aus diesen Bücher förmlich Blut...
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  • Share 15.10.2016 14:33
    Highlight Herr Stamm, ich verstehe es nicht. Sollte das nicht Sterbehilfe heissen?
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  • Michael Bamberger 15.10.2016 14:11
    Highlight Es ist nicht alles Gold was glänzt:

    "Desmond Tutu: Godfather of Hell"

    "Iconic activist would rather travel the world seeking international praise than fight the horrors of South Africa."

    http://www.frontpagemag.com/fpm/182918/desmond-tutu-godfather-hell-daniel-greenfield
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  • Rigel 15.10.2016 13:31
    Highlight Freude herrscht! Ja, Sie lesen richtig, Hugo Stamm! Es herrscht Freude über Sie.

    Als gläubiger Katholik habe ich Sie immer in mein Nachtgebet eingeschlossen und gebeten, dass Sie irgendwann in den Schoss Ihrer Kirche zurückkehren werden. Und dieser Zeitpunkt scheint mir nun gekommen.

    Ich glaube, dass Sie nun zu einem Illuminato geworden sind, der demnächst beim Papst um eine Audienz bitten wird um Vergebung für seine jahrelangen Tiraden gegen die katholische Kirche zu erhalten.

    Der Papst sagt yes und vom Himmel wird ein donnerndes Halleluja über die Rückkehr eines verlorenen Sohn erschallen
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    • RobinBurn 15.10.2016 15:25
      Highlight Hää?
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    • teufelchen7 15.10.2016 19:27
      Highlight @rigel, sie als gläubiger sollten eigentlich wissen!!! im bibel steht "du solltest nicht urteilen" genau das stört mich an der religion! man zeigt mit dem finger als andere, aber selber sündigen ist was anderes... dabei ist die menschheit nicht perfekt und wird es auch nicht sein! ich will nicht wissen, wieviele schändliche taten die gottesvertreter in der katholischen kirche vollbracht haben!!
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  • Raphael Bühlmann 15.10.2016 12:29
    Highlight Herr Stamm, wissen Sie, wie der Duden Sterbebegleitung definiert?
    "Betreuung und Unterstützung todkranker Menschen während ihres Sterbens"

    Hier geht es aber um Sterbehilfe. Auch wenn Sie lieber Euphemismen verwenden, nehmen Sie doch in Zukunft Rücksicht auf etablierte Definitionen.
    Dass die "Geistlichen in ihren Studierstuben" etwas gegen Sterbebegleitung (sic!) haben, kann ich mir nicht vorstellen.
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  • Michael Bamberger 15.10.2016 12:23
    Highlight Es ist nicht alles Gold was glänzt:

    "Now we read that Tutu has added his endorsement to a billboard campaign in New York castigating Israel as being the one and only apartheid state in a wicked world. Amazingly this Anglican bishop has joined with the American Muslims for Palestine, keen to add yet another Shari’a state to the region in place of the one and only Jewish one, depriving the Middle East of the exclusively liberal democratic nation where apartheid is the last thing being practiced."
    http://www.jpost.com/Magazine/Features/Archbishop-Tutu-revisit-Israel-309477
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    • Maracuja 15.10.2016 13:40
      Highlight 1) Es liesse sich noch weiteres Kritisches finden (z.B. Nähe zu Personen wie Dalai Lama, der auch nicht nur die Lichtgestalt ist, wie es seine Anhänger glauben machen wollen). Tutu sieht sich m.E. aber selbst weder als Gold noch als heilig/unfehlbar, genauso wenig wie es Nelson Mandela tat (dessen Nachkommen auch nicht nur positiv auffallen). Man kann auch grundsätzlich das Wirken der Truth und Reconciliation Commission in Frage stellen, ich selbst habe dazu gewisse Bedenken), muss sich dann aber fragen, was die Alternative dazu gewesen wäre. Verglichen mit den heutigen Leadern in SA halte ich
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    • Maracuja 15.10.2016 13:49
      Highlight 2) ich aber nach wie vor viel von Tata und Tutu. Angesichts der Tatsache wie fundamentalistische Kirchen den traditionellen Kirchen in Afrika Mitglieder abwerben, finde ich es erfreulich, dass Tutu in Fragen wie Homophobie klar Stellung bezieht, ohne Angst/Opportunismus seine eigene Kirche damit zu schwächen. Wer eine gewisse Einsicht in afrikanische Communities hat, weiss den Mut zu schätzen, dass er erneut zu einem Tabuthema Stellung nimmt.
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    • Michael Bamberger 15.10.2016 15:19
      Highlight Grundsätzlich bin ich mit Dir einverstanden, wäre da nicht sein immerwährender Hang zur Selbstdarstellung sowie seine unaufhörliche plakativer Besserwisserei zu den diversen Internas unzähliger Staaten.

      In Sachen Homosexualität hat er übrigens als Anglikaner keineswegs die Berührungsängste z.B. seiner Kath. Kollegen.
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    • Maracuja 15.10.2016 17:42
      Highlight Ich bin deiner Meinung, dass seine Eitelkeit über das normale Mass hinausgeht, auch die moralische Besserwisserei ist zuweilen problematisch. Aber diese Punkten gehören für mich zu den üblichen menschlichen Schwächen, von denen niemand ganz frei ist (ich geb ja auch zu allem möglichen Stammblogthemen meinen Senf dazu).
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    • Michael Bamberger 15.10.2016 19:37
      Highlight Liebe Maracuja

      "Seine Eitelkeit" gehört zum grossen Glück nicht zu jenen Attributen, die Deine Persönlichkeit auszeichnen. Was die üblichen menschlichen Schwächen anbelangt, empfehle ich u.a. die Lektüre von "Der Affe in uns" von Frans de Waal.

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  • Michael Bamberger 15.10.2016 12:17
    Highlight Es ist nicht alles Gold was glänzt:

    "In 1991, Tutu's son Trevor was convicted of contravening the Civil Aviation Act for falsely claiming there was a bomb on board a South African Airways plane at East London Airport. He was granted bail pending appeal but failed to appear and was finally apprehended in Johannesburg in August 1997. He applied for and, in 1997, was granted amnesty from the Truth and Reconciliation Commission of which Desmond was co-founder and chairman, attracting harsh criticism on suspicion of preferential Treatment." (Wiki)
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  • Michael Bamberger 15.10.2016 12:16
    Highlight Es ist nicht alles Gold was glänzt:

    "The head of the Congress of South African Students condemned Tutu as a "loose cannon" and a "scandalous man" – a reaction which prompted an angry Mbeki to side with Tutu. Zuma's personal advisor responded by accusing Tutu of having double standards and "selective amnesia" Elias Khumalo claims that Tutu "had found it so easy to accept the apology from the apartheid government that committed unspeakable atrocities against millions of South Africans" (Wiki)
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  • Zäme! 15.10.2016 11:35
    Highlight Persönlich war ich von Anfang an für die Sterbehilfe.

    Verstehe nicht weshalb man alte und/oder schwerkranke Menschen von Sterbehilfe abhalten möchte.

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  • JoWu 15.10.2016 10:28
    Highlight Schön, dass Herr Stamm auch Respekt vor Geistlichen haben kann, denen der Mensch am Herzen liegt. Das zeigt, dass er kein atheistischer Sektierer ist, sondern einen durch und durch humanitären Anspruch hat. 👍
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  • lilie 15.10.2016 10:04
    Highlight Hugo Stamm lobt einen Menschen, der christliche Werte nicht nur predigt, sondern sogar auch noch lebt! Jetzt schlägts aber dreizehn! 😲
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  • _kokolorix 15.10.2016 09:56
    Highlight Mal wieder ein sinnvoller Beitrag. Auch religiöse Menschen können durchaus vernünftig denken.
    Auch wenns noch ein weiter Weg hin ist zu der Erkenntnis, dass der Mensch nichts weiter als eine Spezies unter vielen anderen ist und keine Sonderbehandlung erforderlich ist...
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    • lilie 15.10.2016 11:02
      Highlight @_kokolorix: Sonderbehandlung? Durch wen oder was?

      Schon die Tatsache, dass wir über richtig oder falsch nachdenken können, im Unterschied zu anderen Spezien, erlegt uns doch Verantwortung auf.
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    • kleiner_Schurke 15.10.2016 11:10
      Highlight @Kokolorix
      Nur weil ein einzelner religiöser Menschen mal einen vernünftigen Gedanken hervorgebracht hat, kann man daraus noch lange nicht auf alle anderen schliessen. Also langsam mit den jungen Pferden. So lang man in katholischen Kliniken aus “ethischen“ Gründen Frauen sterben lässt, die aus medizinischen Gründen eine Abtreibung haben müssten, oder reihenweise Menschen verbluten weil sei keine Bluttransfusion bekommen dürfen, leben die Leute weiterhin im Mittelalter.
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    • Maracuja 15.10.2016 14:05
      Highlight @Kleiner Schurke

      Tutu ist weder Katholik noch Zeuge Jehovas. Er ist mit Sicherheit nicht repräsentativ für konservative/fundamentalistische Christen. Trotzdem scheint es mir falsch, wenn Sie suggerieren, dass er die ganz grosse Ausnahme wäre und die Mehrheit der Christen das Bluttransfusionsverbot der Zeugen Jehovas oder das unmenschliche Gebaren irischer Spitäler billigen würden.
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Die Beschneidung von Knaben ist kein Männlichkeitsritual, sondern ein Verbrechen

Wir Menschen haben die auffällige Begabung, uns selbst zu überschätzen. Wir glauben an unsere Fähigkeit, vernünftig zu denken und zu handeln und schütteln gern den Kopf über die anderen, die unverständliche Ideen verbreiten oder unvernünftig reagieren.

In Wirklichkeit deponieren wir unser Hirn nur allzu oft im Kühlschrank. Dies zeigt sich vor allem beim Umgang mit Bräuchen, Traditionen, Glaubenssystemen oder Dogmen. Wir übernehmen, was uns mit der Muttermilch eingegeben und als …

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