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Das Pendeln – Die (Hass-) Liebe meines Lebens

Bild: Denis linine/shutterstock

Ein Alltagsbericht zum Feierabend.

Publiziert: 19.10.16, 15:46 Aktualisiert: 19.10.16, 16:44

Ich bin den Grossteil meines Lebens über gependelt. Dorf-Kleinstadt, Agglo-Zentrum, Grossstadt-Kleinstadt. In jahrelanger Kleinstarbeit konnte ich mir so eine komplexe Form der Hassliebe zu diesem unserem liebsten Volkssport erarbeiten.

Das Pendeln gehört meiner Meinung nach zu den Dingen des Lebens, die das Schönste und das Hässlichste in den Menschen hervorbringen – gleich neben Kommentarspalten und dem Zusammenbauen von IKEA-Möbeln.

So erlebte ich im Zug schon wunderbare Momente, die mein Herz berührten und mich nachhaltig begleiten. 

Es kann aber ganz anders sein. Davon handelt dieser Bericht.

Einst, als ich noch in Baden arbeitete, entschlossen die SBB aus mir bisher unerfindlichen Gründen, den Zug nach Zürich um 18.00 Uhr um drei Wagen zu kürzen. Ich stelle mir in solchen Momenten jeweils SBB-CEO Andreas Meyer (keine Verwandtschaft) vor, böse grinsend, in einem Dracula-Cape und an einem Feuer sitzend, optional mit einer Katze auf dem Schoss, wie er einen seiner Lakaien herbeiruft und mit tiefer Stimme befiehlt: «Küenzli, hüt nämemer Bade-Züri. Am sächsi. Muaaaaahahahaha.»

Küenzli stimmt ins Lachen mit ein, reibt sich die Hände und sagt mit nasal-krächzender Stimme: «Jaaaaa, Meister, jaaaaa.» Küenzli hat in meiner Fantasie übrigens einen Buckel und eine krumme Nase.

Anyways. Es gab also zu viele Menschen und der Zug war zu kurz, genauso wie die Zündschnüre der Passagiere. Innert Kürze hatten sich die Waggons inklusive Gängen gefüllt, sodass meine Wenigkeit im Rüümli vor der Tür im letzten Wagen landete.

Zusammen mit einem gefühlten Viertel der Erdbevölkerung.

Zum Schluss quetschten sich noch zwei Velofahrer inklusive Drahtesel auf die vier Quadratmeter grosse Fläche (die an sich für Velos gedacht ist), wofür sie selbstverständlich zusammengeschissen wurden, was in einer Diskussion mündete und ich belustigt zuschaute und mir wünschte, ich hätte Popcorn und ein Coci. Oder wenigstens ein bisschen Konfetti fürs Finale.

Nachdem sich die Gemüter ein wenig beruhigt hatten, entstand angespannte Stille. Man merkte, wie alle Beteiligten versuchten, sich möglichst nicht gegenseitig zu berühren, was absolut unmöglich war und so verwandelte sich der kleine Raum innert Minuten in eine Art Dampfbad. Sehr zum Leidwesen meiner Haare, welche sich bei solchem Klima in eine Art Stahlwollen-Stroh-Filz zu verwandeln pflegen.

Da standen wir nun alle. Schwitzend, leidend – denkend, es könne nicht noch schlimmer kommen. Und dann greift ein junger Mann in der Ecke in eine Plastiktüte und zieht was hervor?

Richtig, einen Döner. Oh ja, einen Döner, mit Zwiebeln und Extra-Fleisch und literweise Knoblauchsauce. Ebendiese ergoss sich denn auch ab Biss Nummer drei über die Hände des jungen Mannes, auf den Boden und auf die Schuhe der Dame, die mit gerümpfter Nase neben ihm stand und sehr suizidal aussah.

Es sagte niemand etwas – wahrscheinlich auch, weil die Alternative zum Kebab-Gestank nach fünf Minuten in den beengten Verhältnissen wohl «nasser Hund mit Schweiss» gewesen wäre. Noch nie sind mir 15 Minuten dermassen lang vorgekommen – ausser vielleicht damals an der mündlichen Mathematur, aber da roch der Lehrer wenigstens ok. An dieser Stelle: Lieber Herr Wanner. Es tut mir leid. Alles.

Aber zurück zum Zug des Verderbens. Neben mir standen zwei Wanderer, ganz flott in Partner-Mammut-Jacken, Farbe knallfroschneongrün. Die beiden machten keinen Hehl daraus, dass es sie satanisch anschiss, gerade diesen Zug erwischt zu haben. «Du, was fallt dene eigentlech ii? Mer hend es Setzplatzticket kauft, dänn möchte ech au chöne setze.» – „Gsehsch, ech han doch gseid, mer hättid selle ofe früehner Zog. All die Pendler bruuchid ja alle Platz om die Ziit.»

Die erwähnten Pendler schauten sich gegenseitig an und verdrehten die Augen. Ja, wärt ihr doch mal auf den früheren Zug gegangen, dann hätte es mehr Platz und bedeutend mehr Intelligenz pro Quadratmeter Zug.

So fuhren wir denn alle gen Zürich, das Wasser lief die beschlagenen Scheiben herunter und landete auf dem Boden, wo sich auch die Stimmung befand. Draussen schiffte es und drinnen hing der Dönerduft so penetrant in der Luft, dass man sie wohl hätte durchschneiden können.

Am HB angekommen presste sich die ganze Gesellschaft gegen die sich an der Tür befindliche Person, nämlich mich. Natürlich ging dann auch die Tür noch 30 Sekunden nicht auf, was dazu führte, dass die Wandervögel mich etwa dreimal anschrien, ich sollte «kräftiger drücken», was ich gekonnt ignorierte.

Auf dem Perron atmete ich durch und hörte der fluchenden, schnatternden, zeternden Menge zu, die an mir vorbeizog. Und in meinen Gedanken sah ich Andreas Meyer seine Hände zusammenfalten und teuflisch grinsend zu Küenzli sagen: «Das war’s. Vorerst...»

Yonni Meyer

Yonni Meyer (34) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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68 Kommentare anzeigen
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  • pamayer 22.10.2016 01:26
    Highlight Habe / hatte pendeln meist kombiniert mit dem velo.
    Da du fribourg kennst, weisst du wahrscheinlich sehr genau, wie es ist, mit dem velo vom Bahnhof Richtung Uni bei schnee, eis und Dunkelheit hochzukraxeln, eskortiert von stinkenden autos mit beschlagenen Scheiben, für die alle nicht-motorisierten nur ein Ärgernis sind.
    Noch schlimmer dann am abend runter zum Bahnhof, wenn das eis am strassenrand schon wieder so halbgefroren (auf der Speisekarte mag ich das!) ist und der bus, mit dem du die spur teilst, hinter dir her rast.
    Was dann am Bahnhof folgt, hast du schon süffigstens geschrieben.
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    • fenxi 24.10.2016 14:52
      Highlight Habt ihr Permafrost in Fribourg?
      Keine Klimaerwärmung?
      1 0 Melden
    • pamayer 25.10.2016 00:11
      Highlight Doch doch. Trotzdem - nur an den steilen stellen - bitzeli glattiis.
      0 0 Melden
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  • mike2s 21.10.2016 15:53
    Highlight Ich pendle zur Zeit von Podebrady nach Cerhenice mit dem Velo. Ist echt hübsch.
    Dort mache ich gerade Testfahrten mit eurem zukünftig Pendlergeräht.
    Damit fährt sich ganz bequem, zumindest im Führerstand.
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  • ratson 20.10.2016 11:34
    Highlight verry nice one :) Was ich am frustrierensten finde sind die zahllosen 1. Klasse Wagen die praktisch leer sind im Verhältniss zu den überfüllten 2.Klasse Wagen. Frag mich was die SBB damit bezwecken will.
    10 3 Melden
    • deleted_719659190 21.10.2016 07:24
      Highlight Dass Du ein 1. Klasse-Abo kaufst.....
      17 0 Melden
    • Stichelei 21.10.2016 09:56
      Highlight @ratson. Recherchiere mal im 5 Uhr Zug von Bern nach Zürich und notiere die 'praktisch leeren' 1. Klasse Wagen. 'Praktisch leere' Wagen findest du wahrscheinlich erst in Zügen, die zu Zeiten verkehren, zu denen überall freie Plätze zur Verfügung stehen. Und ja, ich fahre 1. Klasse, nicht weil ich, wie jetzt wahrscheinlich viele denken (und uns beim Durchqueren des 1. Klasse Wagens immer wieder gerne wissen lassen), zu den Bonzen gehöre, sondern weil ich meine Prioritäten so gesetzt habe. Andere blasen denselben Betrag lieber als Rauch in die Luft.
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    • ratson 21.10.2016 20:19
      Highlight @ Tucson, funkt bei mir nicht :)

      @ Stichelei nö @ recherche, hab geschrieben IM VERHÄLTNISS, hätte aber noch > bei Hauptverkehrszeit < schreiben sollen.
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  • äti 19.10.2016 23:34
    Highlight Da ist noch ein Vid von Frau Meyers pendeln aufgetaucht:


    4 4 Melden
    • Yonni Meyer 20.10.2016 02:22
      Highlight Ich WUSSTE, dass mich das irgendwann einholen würde. Verfluchtes Internet.
      18 0 Melden
    • pamayer 22.10.2016 01:09
      Highlight Köstlich!
      0 0 Melden
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  • Maon 19.10.2016 22:41
    Highlight Ich werde mir ab jetzt Andreas Meyer wohl immer so vorstellen 😂😂😂
    36 1 Melden
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  • Lichtblau 19.10.2016 20:23
    Highlight Ich nehme mir die Freiheit, trotz 100-Pro-Job morgens später anzufangen. So gehen die schlimmsten Pendler-Auswüchse an mir vorbei. Gut möglich, dass ich als Frau deshalb weniger verdiene als ein stoischer Mann, der um 9 Uhr auf der Matte steht. Aber hey, das bin ich mir wert;-).
    31 11 Melden
    • Madison Pierce 19.10.2016 20:53
      Highlight Wenn vom Unternehmen erlaubt ist das eine sehr gute Variante. Habe von "am 6 beginnen" bis "erst um 10 anfangen" schon alles gesehen. Es kommt auch der inneren Uhr des Arbeitnehmers entgegen.
      48 1 Melden
    • 's all good, man! 19.10.2016 22:47
      Highlight Genau das ist doch erstrebenswert. Modelle mit flexibleren Arbeitszeiten würden der übermässigen Beanspruchung der Infrastruktur zu Spitzenzeiten entgegen wirken und vielen Pendlern wäre damit wohl sehr geholfen. Aber nein, man muss noch ewigs an dieser starren 8-5-Mentalität festhalten.

      Ich mache es umgekehrt und gehe schon um kurz nach 6 Uhr auf den Zug, um den ärgsten Pendlerströmen auszuweichen.
      45 1 Melden
    • Maett 20.10.2016 00:20
      Highlight @'s all good, man!: naja, das hatten wir auch, bis 9.30 musste man spätestens da sein. In der Realität sah es dann aber so aus, dass die Personen, die regelmässig nach 7.30 kamen, von jeder Form von Lohnerhöhung und Beförderungen ausgeschlossen waren, trotz gleichem Pensum (natürlich nicht offiziell kommuniziert, wurde mir mal von meinem CO im Vertrauen gesagt).

      Kann mir gut vorstellen, dass das auch anderswo so läuft. Am sichersten fährt man wohl, wenn man vor 8 da, und nicht vor 5 weg ist.
      14 0 Melden
    • 's all good, man! 20.10.2016 06:41
      Highlight Das ist wohl leider noch immer in vielen Firmen so, @Maett. Irgendwelche dummen Sprüche in Richtung derjenigen, die immer etwas später (nicht zu spät!) anfangen, gibt es beispielsweise auch bei uns immer mal wieder. Die ganze Denke ist einfach noch zu sehr in den Köpfen drin. So extrem wie du habe ich das zum Glück aber noch nicht erlebt.

      Was können wir als Zahnrädli schon tun? Viel mehr als mit gutem Beispiel vorangehen und dafür einstehen bleibt wohl nicht.
      13 1 Melden
    • danmaster333 24.10.2016 20:26
      Highlight Schichtarbeit ist die Lösung ;)
      0 1 Melden
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  • purzelifyable 19.10.2016 19:51
    Highlight Du meintest wohl eher homizidal als suizidal...
    13 3 Melden
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  • BoomBap 19.10.2016 19:48
    Highlight Fehlt nur noch der Junkie, der bei der letzten Lieferung schlechten Stoff bekommen hat und das dem ganzen Perron klar macht 😁
    44 2 Melden
    • Weedy 19.10.2016 23:07
      Highlight 😞
      9 0 Melden
    • dä dingsbums 20.10.2016 00:20
      Highlight Haha, genau! Und dabei vom schlechten "Salat" spricht und denkt niemand durchschaue das :-)
      10 0 Melden
    • BoomBap 20.10.2016 00:24
      Highlight Ach komm, wir alle haben die Chance zu entscheiden, was wir konsumieren. Und das Heroin und der gleichen böse Folgen haben. Aber ja, man weiss auch nicht was diese Menschen soweit gebracht hat...
      3 6 Melden
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  • Maett 19.10.2016 19:36
    Highlight Sieben Jahre pendeln und ausser einer (von mir) ungeschickt geöffneten Colaflasche nichts zu berichten.

    Mein Pendlerleben ist echt langweilig.
    85 2 Melden
    • deleted_719659190 21.10.2016 07:25
      Highlight Scheint so...
      1 0 Melden
    • Nik.Mania 12.11.2016 19:10
      Highlight Du solltest mehr Colaflaschen öffnen. :-)
      0 0 Melden
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  • Groovy 19.10.2016 19:03
    Highlight Ich liebe das Pendeln mit dem Auto. Staus sind mir fast egal. Ein Hörbuch nach dem andern reinziehen macht einfach Spass. Einstellung ist alles.
    38 61 Melden
    • Alnothur 23.10.2016 16:04
      Highlight Ich liebe das Pendeln mit dem Zug. Ich muss mich nicht auf eine dämliche Strasse konzentrieren, ich habe keine Staus, und ich kann sogar richtige Bücher lesen (kann Hörbücher nicht leiden).
      2 2 Melden
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  • Raembe 19.10.2016 18:49
    Highlight Heute hat ich ein lustiges Erlebnis im Bus, eine ältere Dame versucht 5min vor Abfahrt noch mit ihrer Freundin zu reden. Dumm nur die Freundin steht ausserhalb des Busses, die ältere Dame sitzt schon auf ihrem Platz. Dazu sagen muss man noch das der Bus ca 5Leute drinn hatte. Eig müsste man denken, die Frau steht auf und redet draussen mit der Kollegin,oder? Naja die Frau hielts für schlauer durch den Bus zu schreien. Das ging ja noch. Nach 10min fahrt startet ein Mädchen. Mit Jmd zu telefonieren. Plötzlich regt sich die Dame von vorher extrem darüber auf, weil sie keine Ruhe hat. Iwi Sinnfrei
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  • 's all good, man! 19.10.2016 18:46
    Highlight Lieben Dank für diese schöne Beschreibung des ganz normalen, täglichen Wahnsinns. 🙃

    In weniger als zwei Wochen habe ich es hinter mir (Luzern - Zürich). Nie wieder! (Okay, sagte ich mir beim letzten Mal auch schon). Es ist einfach zu viel Zeit und Energie, die man tagtäglich verschwendet.

    Bin ja jetzt schon ein voll Zen-Zentriert entspannter Mensch, aber wie wird das erst, wenn ich nachher nur noch 20 Minuten Arbeitsweg habe! Weheee!
    44 3 Melden
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  • ninmuzz 19.10.2016 18:37
    Highlight genialer Artikel!
    9 2 Melden
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  • The Origin Gra 19.10.2016 18:31
    Highlight Nun, nach zwei Jahren Pendeln zwischen Thun und Bern kommt mir das bekannt vor. Meine Highlights?
    - Zweimal Selbstmord Hautnah miterlebt, einmal sogar den Sprung vorm Zug
    - Zig mal im Winter Blockierte Bremsen
    - Einmal war die Heizung defekt und bei 39 Grad wurde der Zug voll Beheizt
    - Zwei Schlägereien, eine am Bahnhof und eine in nem Vollgestopften Bus
    - Einmal kickte ein Tramfahrer die Handtasche einer Frau, die am Perron auf die Geleise fiehl, zig mal bis es nicht mehr auf der Linie lag
    - Einmal klemmte mich ein Tramfahrer in der Tür ein als ich Einstieg und fuhr los

    Das war das "beste"
    36 9 Melden
    • Momo_1 19.10.2016 18:52
      Highlight Oha, eingeklemmt in der Tramtür. Ich stelle mir das gerade bildlich vor. "Was war draussen, was war drinnen?"
      Und der beheizte Zug bei 39 Grad...😳
      32 0 Melden
    • Lichtblau 19.10.2016 20:29
      Highlight @The Origin Gra: Wer solches in nur zwei Jahren unbeschadet überlebt hat, ist fürs ganze Leben gerüstet. Respekt.
      26 0 Melden
    • The Origin Gra 20.10.2016 21:01
      Highlight @Momo_1:
      Die Hand blieb drin (das Knie drückte es zum Glück raus) und ein Stück Jeans. Die Jeans kamen unbeschadet raus, die Hand hatte später alle erdenklichen Farbtöne.
      Und der Zug ja das war krass, der Zugbegleiter sagte, eigentlich sollte sie Kühlen aber defekt. Oh Gott wurde es Tropisch da drin, zum Glück rieche ich nicht sonderlich gut 😁
      @Lichtblau: Ich dachte das wären die Durchschnittspendlererfahrung 😳
      Nun, der Selbstmord im Bahnhof kommt mir jeder mal hoch, wenn eine Rote Lok 2k einfährt. Warte jedes mal auf die Nothupe und Bremse und wende mich vom Perron ab 😢 😷
      4 0 Melden
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  • Usualsuspect82 19.10.2016 18:21
    Highlight Speziell zu erwähnen sind auch die schwer asozialen Menschenhasser und Knallfrösche welche es fertig bringen in genau so einem voll besetzten Zug die Tasche knallhart neben sich auf dem Sitz liegen zu lassen. Möchte mich insgeheim einfach mal auf so eine Tasche plumpsen lassen...und dann ein fettes "uuups, ned gseh!" Durch den Zug schreien!
    76 8 Melden
    • Raembe 19.10.2016 18:39
      Highlight Ähm wieso einfach nichts sagen?
      54 1 Melden
    • Momo_1 19.10.2016 18:54
      Highlight Vorsicht, es könnten auch Mörenköpfe in der Tasche sein. Das wäre dann dümmer!
      33 1 Melden
    • jjjj 19.10.2016 19:33
      Highlight Platz mit Tasche besetzen ist doof. Daneben stehen, schmollen und nix sagen ist noch doofer...
      90 1 Melden
    • 's all good, man! 19.10.2016 20:02
      Highlight Frag beim nächsten Mal einfach überfreundlich, ob der Platz noch frei sei und bedank dich dann seeehr freundlich für's Platz machen. Dieser Blick, den du dafür ernten wirst... Unbezahlbar. 😛
      56 3 Melden
    • Usualsuspect82 19.10.2016 20:50
      Highlight Top!!! Die Überfreundlichkeit machts aus 😄
      24 3 Melden
    • Raembe 19.10.2016 21:17
      Highlight Vorallem in der S12😂😂
      20 2 Melden
    • Fabio74 19.10.2016 22:38
      Highlight nun dann fragt man ist hier frei? und gut ist..
      18 0 Melden
    • El_Sam 20.10.2016 20:26
      Highlight Ich habe diese besetzer geliebt.
      Die hielten mir im übervollen ICN den platz frei :-D
      Wenn sie die Tasche nicht selber wegnahmen, hab ich sie auch mal selber weggepackt (ganz ordentluch unter den sitz oder die hutablage). Zudem hatte ich dann während der Fahrt meine ruhe ;-)
      4 1 Melden
    • Alnothur 23.10.2016 16:08
      Highlight Wer sich einfach auf meine Tasche setzen würde (hat noch niemand gemacht, ein kurzes "isch da no frei?" reicht nämlich vollkommen) hätte nachher ein ziemlich leeres Bankkonto. Oder alternativ eine ziemlich flache Nase.
      1 0 Melden
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  • bilbo 19.10.2016 18:09
    Highlight ❤️ Super Text! Zaubert mir, im Zug sitzend, ein Lächeln auf die Lippen...
    33 4 Melden
    600
  • Don Alejandro 19.10.2016 18:05
    Highlight S8 in Raum Zürich, Rushhour. Eine Sardine in der Büchse würde Platzangst kriegen...
    33 1 Melden
    • Fabio74 19.10.2016 22:39
      Highlight fahre jeden morgen S8
      Hab immer Platz. einfach ganz vorne
      13 0 Melden
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  • Purple Banana 19.10.2016 17:49
    Highlight Haha spätestens beim Auftritt Döner konnte ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen 😂 Im Zug, logisch.
    Sehr treffend beschrieben. Ich pendle seit Jahren. Immer wieder andere Strecken. Manchmal ists grässlich aber ist mir immer noch 100x lieber als alleine in einem Auto im Stau zu hocken.
    54 9 Melden
    600
  • Tobias K. 19.10.2016 17:41
    Highlight Wie sagte doch Jeremy Clarkson? Arbeite härter, kauf dir ein Auto... :-D
    44 37 Melden
    • Nicosinho 19.10.2016 18:47
      Highlight haha 😂👍🏻
      14 4 Melden
    • deleted_719659190 21.10.2016 07:26
      Highlight Sinnfrei...
      2 2 Melden
    • Tobias K. 21.10.2016 07:51
      Highlight Tucson: Humor zuhause vergessen?
      3 1 Melden
    600
  • JaneDoe 19.10.2016 17:15
    Highlight Versuche grade im Büro die letzte Stunde rumzuschlagen um auf den 18.00 Zug zu gehen... Besser könnte man die Situation nicht beschreiben! Danke für den Lacher :'D
    25 3 Melden
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  • marcb70 19.10.2016 17:13
    Highlight Es geht nichts über pendeln...😎
    17 4 Melden
    600
  • Ruedi89 19.10.2016 17:04
    Highlight Obwohl ich nur ca. 45min Arbeitsweg habe, hasse ich das Pendeln. Ich hasse alles daran. Die S-Bahn und das Tram ich könnte k****. Würde lieber mit dem Auto im Stau stehen. Habe aber dummerweise nicht den Geldscheisser um mir einen PP in der Stadt zu leisten. Bliebe noch in der Stadt wohnen. Aber das könnte ich auch nicht. Da mir die Stadt auch nicht gefällt oder auf dem Land arbeiten, aber da habe ich mit 15 die falsche Berufswahl getroffen. Also bleibt mir nur noch ertragen des Pendelns.
    31 39 Melden
    • AL:BM 19.10.2016 17:48
      Highlight Ich habe das Problem gelöst indem ich den PP eines Städters miete und benütze, während dieser in einer anderen Stadt arbeitet. Passt tiptop! Und kostet mich schlappe 100 Stützli im Monat.
      34 5 Melden
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  • ræman 19.10.2016 17:02
    Highlight Du hattest den Türplatz? Ha... Luxus!
    101 0 Melden
    • Yonni Meyer 19.10.2016 21:06
      Highlight Voll. Es war wie im Spa. Das Damofbad war ja auch inbegriffen.
      23 0 Melden
    • Yonni Meyer 19.10.2016 21:42
      Highlight Oh. Schön. Damofbad. Das ist wie ein Dampfbad, einfach besser.
      32 0 Melden
    600
  • äti 19.10.2016 16:58
    Highlight Etwas Sahne auf das Pendlerdafahrend: a) man ist nie mutterseelenheulend alleine und b) alle haben die gleiche Richtung, lauter glückliche Gleichgerichtete. Muss Eden sein.
    33 5 Melden
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  • Käuzchen 19.10.2016 16:53
    Highlight Haha, genau so ist es! Ich pendle seit zwei Jahren täglich auf der Strecke Luzern - Zürich und könnte jetzt schon ein Buch über "die Schönheiten und Abgründe des Pendlerlebens" schreiben. Wenn ich mit so viel Witz schreiben könnte wie Yonni, wäre das sicher ziemlich lustig. ;)
    38 2 Melden
    • Momo_1 19.10.2016 18:57
      Highlight Versuche es doch! Wir werden es gerne lesen!!
      20 1 Melden
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  • zettie94 19.10.2016 16:51
    Highlight In der S-Bahn Zürich ist der Veloselbstverlad werktags von 6-8 und von 16-19 Uhr untersagt - aus gutem Grund...
    Und Sitzplatztickets gibt es bei den SBB nicht. Ein Ticket beinhaltet lediglich die Beförderung von A nach B.
    79 6 Melden
    • jjjj 19.10.2016 19:34
      Highlight you must be fun at partys!
      aber recht hast du. :)
      55 3 Melden
    600
  • Luca Brasi 19.10.2016 16:42
    Highlight Frau Meyer, die Fahrradfahrer und der Döneresser waren nur Statisten. Lord Andreas Meyer hat sie nur geschickt, um Ihnen den Tag noch mehr zu vermiesen.
    Er wird diesen Bericht mit Freude zur Kenntnis nehmen und in ein diabolisches Lachen verfallen.
    Seine nächsten sinistren Pläne sind schon in Planung. Stay tuned. Bwahaha!😈
    😉
    88 6 Melden
    600
  • TanookiStormtrooper 19.10.2016 16:24
    Highlight
    26 1 Melden
    600
  • Krabappel 19.10.2016 16:08
    Highlight So muss Schreibstil
    40 7 Melden
    600

«Dräcksn***er, z’todschlah, das Dräcksschwein!»

ES REICHT JETZT!

Anm. d. Autorin: Ich bin mir bewusst, dass sich der Inhalt dieser Kolumne in Teilen mit dem eines Artikels im «Tagesanzeiger» von gestern deckt – geschrieben wurde sie jedoch grösstenteils am Sonntag. Trotz Redundanzen habe ich mich entschieden, sie zu publizieren, weil ich das Thema für sehr wichtig halte. Man möge mir einige Überschneidungen verzeihen.

Letzte Woche tat ich etwas, das ich zuvor noch nie gemacht hatte: Ich meldete Kommentare auf Facebook. Auf diese Kommentare gestossen war ich …

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