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Wägeli-Ralley, Gleitgel, Sodom und Gomorrha: Samstage im Supermarkt

Symbolbild. Nicht der echte Fury. Bild: shutterstock

Ein Alltagsbericht zum Samstag.

Publiziert: 15.10.16, 14:00 Aktualisiert: 15.10.16, 19:05

Kennen Sie das? Manchmal macht man aussergewöhnlich dumme Dinge, obwohl man es eigentlich besser wüsste. Dinge, bei denen man sicher sein kann, dass sie einen nerven und darin enden werden, dass man die Menschheit, das Leben und vor allem sich selbst sehr zum Donnerdrummel wünscht.

Geschehen ist sowas letzten Samstag einmal mehr, als ich um 15:30 Uhr in den grossen Supermarkt am Limmatplatz in Zürich spazierte.

Ursprünglich brauchte ich nur Taschentücher, weil ich verschnuddert bin und zuhause keine mehr habe. Da dachte ich, ich könnte ja gleich auch noch Lebensmittel und sonst ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Im Voraus dachte ich mir «Ach, ist zwar Samstag, aber so schlimm kann’s ja nicht sein, ich bin ja allein und habe ganz viel Zeit. Ich werde mir ein Wägeli holen, alles ganz easy angehen und mich völlig entspannt wieder nach Hause begeben».

Ähä. Mega clever. Ah nei.

Vor dem Supermarkt schon einmal der komplette Regenbogen an Caritas, Pro Infirmis und wie sie sonst noch alle heissen. Studentinnen im Standardlook (Bürzi auf dem Kopf, grüne Jacke bis Mitte Oberschenkel, verwaschene Skinny Jeans und braune Ankle-Boots) kommen strahlend auf einen zu und zwitschern einem ein «Hey saliiiiiii, häsch nur ganz schnäll ei chliini Minute?» entgegen.

Ja, eine kleine Minute habe ich natürlich. Eine grosse nicht. Grosse Minuten gehen gar nicht, aber wenn’s nur eine kleine Minute sein soll, warum nicht. Die kleine Minute dauert übrigens zwei Sekunden und heisst «Nei danke». Das mit dem Ausreden-Erfinden habe ich mittlerweile aufgegeben, man muss die Armen ja nicht auch noch anlügen. Heute sage ich einfach: «Tuet mer leid, aber ich han würkli eifach uu uu uu fescht kei Luscht mit dir zrede grad, aber danke für din Iisatz und es schöns Wuchenänd». Das finden die meist gut. Ich auch.

So. Am Elektronik-Fachgeschäft vorbei, wo ich viele glückliche Männer und Frauen sehe. Ich sehe das Elektrogeschäft am Limmatplatz ja so ein bisschen als Bölleliparadies für Ehemänner und -frauen. Einfach beim Eingang abgeben, in Ruhe einkaufen, dann wieder abholen.

Offensichtlich wird dieses Glück aber nicht allen Gattinnen und Gatten zuteil, wie sich bald zeigen wird. Rolltreppe runter.

SODOM UND GOMORRHA. Vor der Wägeli-Station herrscht ein Stau (ernsthaft), jeder will als Erster rein oder wieder raus (hihi, «rein und raus» – wow, ich sollte echt mal erwachsen werden).

Meine Augen treffen diejenigen eines hübschen jungen Mannes, der die seinen verdreht und mich anlächelt. Er will offensichtlich seinen Wagen zurückgeben, kommt aber nicht an der Hausfrauen-und-männer-Sturmfront vorbei. Ich gehe auf ihn zu und drücke ihm einen Zweifränkler in die Hand. Er schiebt mir seinen Wagen hin und sagt: «Hier, sei gut zu ihm, er ist ein Treuer!» Ich: «Ich werde ihn in Ehren halten.» Dann trennen sich unsere Wege. Adjö.

Ich taufe mein treues Wägeli Fury. Fury und ich stechen also in die unendlichen Weiten des Supermarkts.

Schon beim Gemüse werden wir von allen Seiten gerammt und angefahren. Es kann den Leuten anscheinend nicht schnell genug gehen. Ich schnappe mir mit perfekt getimten Ninja-Moves Lauch, frische Pilze und eine Peperoncini und mache mich auf zum Wiegen. Auch dort: Schlange stehen, Leute, die rempeln und sich vordrängeln. Es könnte fast die Vegetarier-Olympiade sein. Nur sind hier alle gedopt mit veganem Öko-Cappuccino vom «Organic Brunch» im Urban Garden des Nachbars oder von den Restsubstanzen der vergangenen Club-Nacht.

«ÄXGÜSI, ABER ICH BIN VOR IHNE DA GSI» – «ABER ICH HAN NUR EI KUMQUAT ZUM WÄGE» – «MIR DOCH GLIICH, ES GAHT UMS PRINZIP!!» Menschen. Bis die ihre Gemüserivalitäten geklärt haben, hätte ich mein Zeug schon fünfmal gewogen. Egal.

Fury und ich ziehen weiter. Wir besprechen mit einer Frau, die ungefähr so alt ist wie die Zeitrechnung selber, dass es einfach nie die richtigen Brötli hat am Samstag im Supermarkt. Sapperlott. Sie mache sich extra die Mühe und komme mit dem Rollator von der Gasometerstrasse bis an den Limmatplatz und dann seien diese vermaledeiten Brötli immer aus. Ich gehe zu einem Bäckereiangestellten und kann zwei der begehrten Vollkornbrötli organisieren. Noch warm. Da ist die Welt aber wieder sowas von in Ordnung und die alte Dame bezeichnet mich als Engel. Tut meiner ungeschminkten Schnudderseele gut und macht auch meine Welt ein Stück besser. Nehme mir vor, den Leuten wieder öfter Komplimente zu machen.

Weiter zur Kokosmilch. Die ist sicher von glücklichen Kokosnüssen – wär ich auch, wenn ich auf einer Palme an irgendeinem Strand wohnen würde. Bei der Schoggi gerate ich in ein Rudel Kinder, das von einer etwas heruntergekämpften Dame verfolgt wird. Bevor die Ärmste die Kleinen einholt, haben die bereits die Hälfte der sich in den von ihnen erreichbaren Regalen befindlichen Schoggi heruntergeholt, auf den Boden geschmissen, abgeleckt oder gegessen. Mein Uterus und mein Kinderwunsch machen spontan Beziehungspause und Single sein ist sehr okay.

Auf dem Weg zu den Nastüechli steht bei den Hygieneartikeln ein sehr zentral platziertes und gut sichtbares Gestell mit einer Gleitmittel-Aktion (Helloooooo Dolly!). Solches, das man auch als Massageöl verwenden kann, normales, eins, das nach Erdbeeren duftet (und schmeckt?) und eins, das Silikon enthält.

Ich bleibe ein Weilchen stehen und beobachte Pärchen jeden Alters beim Untersuchen der bunten Tuben, weil sie auf den ersten Blick nicht wissen, worum es sich handelt. Viele beginnen zu kichern, einige stellen die Tuben wortlos zurück. Einige Betroffene scheinen sich kurz zu wünschen, im Elektrofachgeschäft im Erdgeschoss geblieben zu sein.

Ein Paar um die 50 bleibt stehen, diskutiert kurz und legt dann ein Massageöl/Gleitgel in sein Wägeli. Ich gebe den beiden insgeheim ein High 5, haben sie gut gemacht. Vor allem, dass sie nicht das Erdbeer-Gleitgel genommen haben. Man will doch keinen Fruchtsalat in der Unterhose.

Ich amüsiere mich sehr und ziehe dann weiter zur Kasse. Die Schlangen sind riesig. Selbst der von mir so heiss-geliebte Self-Check Out platzt aus allen Nähten. Da bleibt nur Geduld. Ich versuche mich im Small Talk mit der jungen Frau vor mir, aber die schaut mich an, als wollte ich sie in einen Lesbenswingerclub mit anschliessender Organernte verschleppen, weshalb ich mich halt auf mein empfangloses iPhone konzentriere und darauf einen Coiffeur jasse.

35 Minuten später und 102.35 Franken ärmer komme ich ziemlich fertig zurück ans Tageslicht. Ich habe Taschen in beiden Händen, meine Freitagtasche über der Schulter und der Schnudder läuft mir aus der Nase.

Nein. Die Nastüechli.

Ich habe die FUCKING. NASTÜECHLI. VERGESSEN.

Yonni Meyer

Yonni Meyer (34) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
46 Kommentare anzeigen
46
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  • burgi.ch 23.10.2016 14:23
    Highlight Kleiner ProTipp von Samstagseinkäufer zu Samstagseinkäufer: Wähle die neuen Filialen des gewünschten Supermarkts. Die schiessen ja eh wie Pilze aus dem Boden und die ersten ein-zwei Jahre (bis die grosse Masse den neuen Laden entdeckt hat) ist das wunderbar ruhig dort. Nirgends Stau, noch nicht mal vor der Kasse!
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  • Hayek1902 16.10.2016 22:28
    Highlight Sehr gut geschrieben. Ich habe es in einem Zug gelesen und habe mich gefühlt, als wäre ich dabei gewesen.
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  • koks 16.10.2016 18:20
    Highlight "Ich versuche mich im Small Talk mit der jungen Frau vor mir, aber die schaut mich an, als wollte ich sie in einen Lesbenswingerclub mit anschliessender Organernte verschleppen"
    Geht uns Männern auch so. Ist normal hier.
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  • jjjj 16.10.2016 17:52
    Highlight den Nastüechli-Witz hast du vom Zukkihund geklaut, oder? :)
    aber ja, kennt jeder... etwas fehlt immer am Schluss. :)
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  • Jol Bear 16.10.2016 12:22
    Highlight Das Personal ist trotz Hektik oft humorvoll und bemerkenswert. Als ich einmal ein kleines Pack Babywindeln besorgte, hielt die Frau an der Kasse vor dem Einscannen kurz inne, blickte, um Diskretion zu bewahren, kurz nach links, dann nach rechts und sagte halblaut und mit einfühlsamem Blick "sind die für Sie?"
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  • pamayer 16.10.2016 10:11
    Highlight Köstlichstens!!
    Shoppingparadiese sollten bei dantes commedia divina auch aufgenommen werden.

    Ich ertappe mich in letzter zeit öfters, dass ich für Einkäufe kleine läden bevorzuge.
    Meine lieblings migros ist munzig klein, innerhalb von 3 Minuten hast du das nötigste, an den beiden kleinen Kassen stehen selten mehr als 3 Kunden an und mit einem Schritt bist du wieder draussen.
    Bei grossen shoppings verlaufe ich mich regelmässig...
    Und 'nastüechli vergässe' kenn ich auch bestens.

    Diese kleinen Unzulänglichkeiten machen uns Menschen so menschlich.

    Danke für den schönen Artikel!
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  • TomC 16.10.2016 00:43
    Highlight Meri Yonni! So geil der Artikel und Trännen gelacht... mehr davon:)
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  • Patamat 16.10.2016 00:31
    Highlight Super Text :-)
    Der Grossverteiler beim Limmatplatz ist einer der ganz üblen Sorte. Für eine Packung Milch legt man einen halben Marathon zurück. Und einer dieser Studentinnen hab ich mal versehentlich ein Radiointerview gegeben. Dachte es sei irgendeine Umfrage und hatte das Mikro zuerst nicht bemerkt. Meine 15 Sekunden Ruhm.
    39 3 Melden
    • jjjj 16.10.2016 17:53
      Highlight quatsch. die milch ist hinten links. rein, raus, fertig. :)
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    • SeKu 17.10.2016 10:17
      Highlight @jjjj
      Hinten rein, raus? ☺️ 😊
      Zum Glück gab es die Gleitmittel-Aktion!
      19 0 Melden
    • jjjj 17.10.2016 11:30
      Highlight :D
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  • kleiner_Schurke 16.10.2016 00:21
    Highlight Gibt es das wirklich: Lesbenswingerclubs? Das beschäftigt mich jetzt.
    57 2 Melden
    • E. Edward Grey 16.10.2016 07:59
      Highlight Das Au Jardin Secret in Corcelles-près-Payerne, einmal im Monat reiner Frauenabend.
      26 3 Melden
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  • Luca Brasi 15.10.2016 21:40
    Highlight Kurze Italienisch-Lektion: Ein Peperoncino (männlich, Singular), mehrere Peperoncini (der Plural ;)).
    Besten Dank für den Bericht. Frau Meyer, Sie sind fast zu nett für Zürich. Weiter so! :)
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    • Yonni Meyer 15.10.2016 21:54
      Highlight NEI! Ich will Espressos und Pizzenen und PEPERONCINIS!!
      44 5 Melden
    • Luca Brasi 15.10.2016 21:58
      Highlight Man merkt, dass Sie im Spanischen daheim sind. :D
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    • ElendesPack 17.10.2016 10:52
      Highlight Es heisst Peperoncinen.
      7 1 Melden
    • Statler 19.10.2016 13:34
      Highlight ... und Espressen... ;)
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  • dä dingsbums 15.10.2016 21:18
    Highlight Yoni, geh am Samstag ab 18.00 Uhr in den Migros Affoltern. Voll dä Friede. Echt.

    Doppelt so gross, wenig Leute, viele Artikel im Abverkauf (die 50% Sticker, kann ich nicht widerstehen), mit dem 32er direkt vom Limmatplatz erreichbar.

    Verglichen mit Migros Limmatplatz oder Coop beim HB schon fast wie Urlaub.
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    • Hamster 16.10.2016 15:23
      Highlight Ist ja auch schon fast ein Landmigros
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  • The Origin Gra 15.10.2016 20:23
    Highlight Ach Yvonne, erstmal Merci das Du den Horror so Präzise beschreibst :)
    Und ich finde es, bin hier relativ neu also dieses Jahr eingestiegen, schön das Du so Unbezwungen Schreibst.
    Ich habs als "Ländler" nahe an einer Grösseren Stadt halt ganz Gut da es einen Volg-Lädeli gibt wo man von Tempo's, über Brot bis zu Gleitgel alles bekommt. Man geht rein und ist nach spätestens 10min wieder an der frischen Luft und sieht den Gonzen :)
    Mehr Komplimente machen? Du Yvonne bist eine schöne, Intelligente und Schlagfertige Frau :)
    So genug mit der Schleimerei
    Schönes Restweekend euch allen :)
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    • Goon 15.10.2016 22:48
      Highlight Also von vilters oder trübbach
      8 0 Melden
    • pinex 15.10.2016 23:38
      Highlight Yvonne? Really?!🙈
      23 1 Melden
    • Der Rückbauer 15.10.2016 23:57
      Highlight ...schön das Du so Unbezwungen Schreibst.
      Also nix mit Gel, unbezwungen, Jungfrau.
      10 1 Melden
    • thefru1 16.10.2016 00:19
      Highlight Vony M.
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    • The Origin Gra 16.10.2016 13:24
      Highlight Goon, ja Du ligat bei einem der beiden Orten richtig
      2 0 Melden
    • Goon 16.10.2016 14:50
      Highlight Demfall vilisters 😉

      Von trübbach sieht man den gonzen ja nicht so schön. Bin übrigens an böllni
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    • The Origin Gra 16.10.2016 21:06
      Highlight Sorry Trübbach 😄
      Wohnen tue ich aber in Azmoos
      Kommen tue ich auch dem Berner Oberland 😁
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  • Cube 15.10.2016 19:45
    Highlight Die junge Frau hat sehr wahrscheinlich das Erdbeer-Gleitgel bei Ihnen im Fury entdeckt?

    Noch peinlicher wirds aber, wenn man an der regulären Kasse ansteht, und die Kassiererin sich das Mikro schnappt "Frau Huber, bitte an Kasse drü, Frau Huber bitte an Kasse drü! Die Erdbeer-Konfi laht sich nid iscenä!" Die Blick die man da erntet, als hätte man den Tranchcoat aufgerissen...

    Ach zum Glück kann man sich das Zeugs heute über www heimbestellen! In Zürich nähe Langstrasse sicher nicht so ein Problem wie im Kleinstadt Migro...
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  • Adolfji 15.10.2016 19:24
    Highlight Haha so geil - well written :)
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  • Flopphardt 15.10.2016 18:12
    Highlight Herrlich! Vielen Dank und ein schönes Wochenende 😄
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  • R&B 15.10.2016 17:20
    Highlight Was ist "einen Coiffeur jasse"?
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    • Flopphardt 15.10.2016 18:16
      Highlight Jassart für mindestens zwei Zweierteams. Es geht dabei darum, alle Spielarten in einer Liste pro Team einmal zu Spielen, wobei die erreichten Punkte dann bei der Gruppe, welche die Spielart bestimmt hat, gezählt werden.
      (vgl. Wikipedia od. jassen.ch)
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    • Yonni Meyer 15.10.2016 20:36
      Highlight Es gibt auch noch den 3er Coiffeur, den ich persönlich cooler finde.

      Der Name kommt, soweit ich weiss, von 'Quoi faire?', weil man 9-10 unterschiedliche Optionen je einmal machen muss. Wenn nur Uneufe bleibt und du hast die Hände voller hoher Karten... dann UUUUUIUIUI!
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    • E. Edward Grey 15.10.2016 22:09
      Highlight Kommen wir zur Frage: welche App? Samschtig Jass von SRF finde ich enttäuschend, die App schummelt. :)
      15 2 Melden
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  • fenxi 15.10.2016 16:28
    Highlight Da staune ich was man aus einem banalen Einkauf machen kann. Grosse Klasse! Chapeau.
    36 3 Melden
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  • E. Edward Grey 15.10.2016 16:23
    Highlight Wenn das ein Bericht aus dem Supermarkt ist frage ich mich wie wohl einer vom Swingerclubbesuch so sein wird.
    61 5 Melden
    • nenjin 17.10.2016 08:27
      Highlight Mit mehr Gleitgel und weniger Gemüse..

      eventuell.
      14 0 Melden
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  • Chandrian 15.10.2016 15:38
    Highlight Herrlicher Bericht :D
    25 3 Melden
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  • TanookiStormtrooper 15.10.2016 15:12
    Highlight Ich fluche einfach immer gerne im Supermarkt.

    Alte Menschen stehen im Weg rum:
    "Diese verdammten alten Leute, KEINEN ANSTAND!!!"

    Alte Frau drängelt sich an der Schlange vor:
    "Ja, gehen sie nur, sie haben ja nicht mehr so viel Zeit auf unserem Planeten."
    74 20 Melden
    • redeye70 16.10.2016 10:13
      Highlight Tatsächlich weiss niemand wieviel Zeit einem bleibt auf diesem Planeten. Deine könnte auch schon morgen abgelaufen sein. Zurechtweisen ist immer angebracht aber Anstand, Respekt und Stil ist halt nicht jedem gegeben.
      16 7 Melden
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  • lilie 15.10.2016 15:11
    Highlight Danke für einen neuen Artikel, direkt aus dem Leben gegriffen! 😁

    Und spätestens bei "Donnerdrummel" hattest du auch schon wieder mein Herz erobert. 😊
    22 3 Melden
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  • N. Y. P. 15.10.2016 14:55
    Highlight Man kann den samstäglichen Wahnsinn nicht besser beschreiben. 10 Punkte.
    Es gibt aber einen einzigen Grund, wieso man am Samstag unbedingt in die grossen Migrösser gehen sollte.
    Wenn man an Pärchen vorbeigeht und zufällig (ja, zufällig) die Dialoge mitbekommt. Einfach herrlich. Da könnte man Bücher schreiben. Oder einen Artikel..
    52 2 Melden
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  • Calvin WatsOn 15.10.2016 14:52
    Highlight Geschichten die das Leben schreiben 😂😂😂Herrlich
    26 2 Melden
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  • Closchli (ehem. T...) 15.10.2016 14:25
    Highlight Danke Frau Meyer. Manchmal tut etwas "normaler Wahnsinn aus dem alltäglichen Leben", gut. Vielleicht auch weil man es z.T. selbst ändern könnte. Im Gegensatz zum "globalisierten Wahnsinn" den man zwar erkennt, aber nicht immer beeinflussen kann.
    24 2 Melden
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  • Miicha 15.10.2016 14:05
    Highlight 👍😁Könnte auch der Migi im Glatt sein. Merci Yonni, geht allen gleich.
    27 4 Melden
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Liebe besorgte MitbürgerInnen ...

Wir müssen reden.

Ich weiss, es wurde schon so viel gesagt. Viele wütende Worte, auch von mir. Ich will's heute mal vernünftig versuchen, soweit ich das kann. Erklären, wieso ich denke, wie ich denke. 

Es scheint, als sei die Welt links und rechts schwarz/weiss geworden. 

Zwischen dem Hippie und dem Nazi gibt es aber circa 570'947 Shades of Grau und so wie Sie, liebe/r MitbürgerIn, befinde ich mich irgendwo dazwischen. 

Ich bin auch besorgt. Zu denken, dass diese Verschiebung in der …

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