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Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte ... Was würd' ich tun, was würd' ich tun?

Bild: shutterstock

Ein Gedankenexperiment.

13.09.17, 14:16 13.09.17, 15:56

Kürzlich hatte ich einen Moment, in dem ich mich selbst hätte schütteln können. Ich regte mich unsäglich darüber auf, dass ich die Farbe meiner soeben lackierten Nägel an meinen neuen Mantel geschmiert hatte.  

Boohoo. Muesch halt ufpasse! Kännsch Nagellaggentferner? Chill’s mal.

Natürlich ist das ein überzeichnetes Extrembeispiel. Aber kennen Sie das? Wenn Sie sich selbst dabei ertappen, wie Sie sich komplett nichtige, blödsinnige Gedanken machen? An Dingen rumstudieren, die Ihre Aufmerksamkeit nicht einmal im Ansatz verdienen? Wenn Sie Opfer Ihrer eigenen Erstweltprobleme werden? Online-Kommentardebatten? Verpasstes Tram? Terminstress? Herbstblues? Fällige Steuererklärung? Alles so mühsam?  

Also ich schon. Immer wieder. Und ich mag das überhaupt nicht.  

In solchen Momenten ist es Zeit für einen Gehirn-Reboot, ein kleines Gedankenexperiment. Und was mir dabei immer wieder hilft, ist mich zu fragen, was ich täte, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte.  

Bild: rbrn.com

Ja, der Gedanke an unsere Vergänglichkeit rückt vieles im Leben wieder in seine Relationen, macht das Nichtige nichtig und das Wichtige wichtig. Aber anstatt an der Frage zu verzweifeln, wieso wir das hier eigentlich alles machen, wenn wir ja eh sterben (wichtig: Ich beschreibe dies aus meiner persönlichen, agnostischen Perspektive und bin mir bewusst und respektiere, dass das durch die Augen einer gläubigen/religiösen Person anders ausschaut), finde ich es fast zentraler, mir bewusst zu werden, was meinen Weg zum Ziel macht, mir also selbst in Erinnerung zu rufen, was mein Leben gut und lebenswert macht, auch wenn ich weiss, dass es einst vergeht. Solche Fragen finde ich enorm wichtig, sie haben mir schon öfter aus Krisen geholfen und mich runtergeholt, wenn ich mich in meinem Hirn vom Hundertsten ins Tausendste steigerte – und: Ich finde es immer bereichernd, die Antworten anderer Menschen darauf zu erfahren.  

Ich würde mich deshalb heute einmal über aktive Partizipation Ihrerseits freuen, liebe Leserinnen und liebe Leser. Was täten Sie, wenn Sie nur noch einen Tag zu leben hätten? Was ist Ihnen am wichtigsten im Leben? Und worauf würden Sie verzichten?  

Mein Tag sähe folgendermassen aus:  

Ich würde neben (m)einem geliebten Menschen erwachen, gemeinsam im Bett liegen bleiben und ihm einfach nah sein wollen. Ja, «nah Sein» in all seinen Formen, if you know what I mean. Zum Frühstück würde ich einen «strammen Max» wollen (und nein, das ist keine Form des eben erwähnten «nah Seins», auch wenns so klingt), zubereitet von meinem geliebten Stiefvater Hampi (bester Stiefvater ever), so, wie er ihn jeweils am Sonntagmorgen für mich gemacht hat, als ich noch Kind/Jugendliche war. Obwohl, der «stramme Max» hätte grosse Konkurrenz, nämlich vom Zopf meiner Mama. Was es gäbe, wäre eigentlich gar nicht so wichtig. Wichtig wären die Menschen, ein Familienzmorge, gefolgt von einem Vierercoiffeur – ja, ich mag Jassen, da jubelt meine Schweizerseele.

Am Nachmittag würde ich mir gerne ein Konzert anhören, am liebsten mit meinem Bruder, dazu eine Flasche Champagner köpfen und Zweifel Paprika-Chips essen (no sponsoring, das sind einfach die besten). Im Anschluss würde ich in ein Tierheim fahren und eine Stunde mit einem riesigen Haufen Hunde spielen (nicht zu verwechseln mit «mit einem riesigen Hundehaufen spielen»).

Und am Abend würde ich eine Fete steigen lassen. Und was für eine. Am liebsten draussen, unter einem grossen Baum mit Lampions in den Ästen, einem Grill, einer Band und allen meinen Liebsten. Dass es mein letzter Tag ist, würde ich ihnen nicht verraten. Stattdessen würde ich ihnen sagen, wie gern ich sie habe, wie dankbar ich ihnen bin und in welcher Form sie mein Leben besser gemacht haben.  

Und da haben wir das, was wirklich wichtig ist: Familie, Freunde, Liebste. Nicht vorgekommen sind: Rache, Missgunst, Nagellack. Dagegen: Zusammensein, Dankbarkeit, Demut – zu erkennen, zu vermitteln und umzusetzen. Klingt alles logisch, und trotzdem vergesse ich es immer wieder. Und dass ich nicht nur einen Tag, sondern noch den ganzen Rest meines Lebens zur Verfügung habe, diese Werte zu leben, ist ja eigentlich das Allerfantastischste an dieser Geschichte.

Und Sie so?

P.S. Ich weiss, dass Sie's wollen, also voilà:

Basis: Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte (1997)

Yonni Meyer

Yonni Meyer (35) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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  • Mischi Hueber 20.09.2017 20:00
    Highlight Hallo Zusammen ich finde den Artikel spannend wie auch die entstandenden Kommentare. Zum einen ist die Frage ist es sinnvoll sich diesen Gedanken zu machen?da wir meistens nicht darauf vorbereitet sind, wenn es soweit ist. will man dies überhaupt wissen?Das entscheidet jeder für sich. Ich denke ich der Artikel will Menschen dazu bewegen mehr zu Leben. Sich mehr auf die guten Dinge im Leben zu konzentrieren. Auf die kleinen Wertvollen Sachen, die uns jeden Tag begleiten als die Negativen.Somit ist es der Autorin gelungen, die Leser zum Nachdenken anzuregen.
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  • Stephan Löffel 17.09.2017 01:03
    Highlight Ich war schon soviele Male in Todesgefahr, ich habe mir längst Gedanken darüber gemacht.

    Das hat damals begonnen, als ich mit 12 (1976) an einer Wurzel am Bölchen hing und darunter war ein Abgrund von ca 1 km.

    Seit damals ist jede Sekunde meine Letzte.
    Bei jedem Einschlafen kann ich auch damit rechnen, nicht mehr aufzuwachen. Daher schlafe ich gerne und meisst gut.

    Ich würde den Tag grösstenteils schlafend verbringen. Mit Hanf besänftigt oder mit Pharma. Wenn überhaupt. Und Computer.

    Hund und Katze, an meinem Vater. Kleines Telefonat. Schon alles.

    Ein schneller Abschied ist ein Guter.
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  • River 16.09.2017 04:16
    Highlight Yo, als ich dein Titel hier gelesen hab, tönte das so in meinem Kopf wie...wie....wie hiessen die doch nur? Und...kann Yonni die meinen die ich meine? Die ist doch sicher jünger als ich? Oder Zufall?? Bäm dann gibst du Link! Mann da war ich 17. Thank you!
    2 0 Melden
    • Yonni Meyer 17.09.2017 12:42
      Highlight Ich war da 15. Und in unserem
      Alter machen 2 Jahre ja auch keinen Unterschied mehr. Tolle Zeiten waren das, nicht? Ganz vill Liebi.
      1 0 Melden
    • River 17.09.2017 14:05
      Highlight Stimmt ich dachte einfach du seist noch bitzli mehr jünger. Jo voll die flashigen Zeiten! Ganz viu Liebi back at ya
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  • Spooky 15.09.2017 19:40
    Highlight Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte, würde ich nichts Besonderes tun. Für mich ist das Routine. Ich bin Hindu. Ich habe das schon oft erlebt, und und ich werde es noch zirka 100'000 mal erleben. Wir Hindus sterben nicht nur einmal, sondern so oft, bis wir gescheit genug geworden sind, um in der schöneren Welt bleiben zu dürfen.
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    • paeblos 17.09.2017 01:15
      Highlight @Spooky,

      wie viel vorher war vor dem Homo-Sapiens die Kuh, und wann kommt vor der Katze die Maus?

      Das zum Thema: Was würdest nun tun am letzten Tag, bevor zum Tier sich verwandelst?
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    • Stephan Löffel 17.09.2017 01:18
      Highlight Kein Hindu oder sonstige Ideologie, aber ähnliche Denkweise.

      Für mich braucht es keine Religion, um sowas zu glauben. Der Tod ist unausweichlich, was danach kommt, werde ich dann sehen, wenn es da ist.

      Ich werde jeden Tag mit Neuem überrascht, im Leben, da finde ich das nach dem Tod eh spannend.
      Tausende Science Fiction Romane sind in meinem Kopf.

      Ausserdem: es kann auch NICHTS sein, oder eine Gedächnislöschung, denn keiner erinnert sich an sein vorheriges Leben.

      Die nebulösen Andeutungen von Religionen sind für mich leider nicht aussagekräftig genug. Trotz sog. "eindeutiger" Beweisen.
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    • paeblos 18.09.2017 10:26
      Highlight Welchen den Sinn des Lebens gesucht haben, und nicht anders als Stubenhocker und Vers-chen lesen seine Zeit verbraucht, der hat den Sinn des Lebens gefunden. Princes Diana die nicht wie eine Adelige lebte, sondern zu den Menschen ging, die nichts zu bieten haben. ~Wie Martin Luther King, ~Schwester Teresa, ~Albert Schweitzer, ~Mahatma Gandhi, ~und den Vielen über die Niemanden weiss noch spricht, und nicht das Ihrige suchen, sondern des dem Andern sucht, auch wenn er noch so weit weg ist!
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  • neutrino 14.09.2017 17:58
    Highlight Klar, es ist ein Gedankenexperiment, aber für mich stimmt's nicht. Ich finde eher, man soll versuchen, aus jedem Tag ein Tag zu machen, der der letzte sein könnte.

    Ich weiss, jeder muss Steuererklärung ausfüllen, aber nicht 24h lang.

    Ich versuche keinen solchen "letzten Tag" mir vorszustellen (den's so wohl gar nicht geben wird in dieser Form) - sondern all diese schönen Sachen dieses Tages forwährend auf verschiedene Tage zu packen.

    Glück im Leben gibt's - aber es ist nicht planbar, und man sollte es auch nicht planen, auch nicht in einem Gedankenexperiment, sondern jeden Tag suchen.
    4 1 Melden
    • reamiado 15.09.2017 01:26
      Highlight Dennoch reden wir immer von Lieblingsessen, Lieblingsbeschäftigung, ect. es geht darum sich bewusst zu werden, was einem am Herzen liegt und von Menschen verstanden zu werden, die es ähnlich sehen (:
      4 0 Melden
    • Stephan Löffel 17.09.2017 01:42
      Highlight für meinen Teil muss ich nicht von anderen Menschen verstanden werden.
      Ausser ich möchte etwas damit erreichen.
      Ich habe leider festgestellt, dass andere Menschen eh alles unterschiedlich verstehen, wie ich.

      Wenn ich aber ein Ziel habe, so kann ich meine Gedanken den jeweiligen Personen anpassen. Vorübergehend. Bis es mir zuviel wird. Und ich wieder viel Ruhe brauche.Oder bis Ziel erreicht.

      Andere Menschen denken oft völlig anders als ich. Aber die Ziele sind die Gleichen.

      Trotzdem ziehe ich die Einsamkeit und Unabhängigkeit sehr vor.
      Der Ruhe und Nachdenkens über eine Sache wegen.
      1 1 Melden
    • paeblos 18.09.2017 10:09
      Highlight Von was,~ und aus was kommt das Wort;> Sinn?

      Lebensfreude, Lebensfrage, Lebenszweck, Erkenntnis über das Leben, Lebenslust, Lebensfreude, Lebensqualität, Lebendig-sein, Erfüllt sein, Romantik,
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    • paeblos 18.09.2017 11:45
      Highlight Welchen den Sinn für das Leben sucht, bis zum letzten Tag, die haben ein erfülltes Leben, bis zur letzten Sekunde.
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  • ShadowSoul 14.09.2017 10:51
    Highlight Also wenn ich an meinen letzten Tag denken muss, bildet sich ein Kloss im Hals. Ich würde auch mit meinen Liebsten sein wollen und mit meinen Katzen. So, jetzt kann ich nicht mehr weiter schreiben, weil ich sonst echt weinen muss.
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  • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 08:59
    Highlight Alles blödes Geschwätz..... Heere Träume, die man sich selber einreden will. Mit den Lieben zusammen sein.... Mimimimi....

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  • reamiado 14.09.2017 01:40
    Highlight Mit meiner Familie & Freunden zusammensein & ein Festessen veranstalten wäre klar auf dem Programm, aber auch ein letztes Mal im Tiefschnee Skifahren, Nacktbaden & Herr der Ringe schauen.((:
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    • Grave 14.09.2017 12:59
      Highlight Da brauchst du aber einen langen letzten tag 😉
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  • fuegy 13.09.2017 22:54
    Highlight Meinen letzten Tag stelle ich mir simpel vor. Den Tag mit nichts tun und mit mir selbst und meinen Gedanken verbringen, selbstreflektieren und zufrieden auf mein Leben zurück blicken. Einen gemütlichen Abend mit Familie und Freunden bei einem schönen Feuer verbringen und jedem sagen, was ich wirklich denke und aus Anstand/Respekt/.... nicht gesagt habe. Und mit denen welche danach noch da sind (wahre Freunde) die letzten Stunden zufrieden auf die Welt blicken, darüber sinnieren wie gut es mir im Leben ging und dann alleine und zufrieden "gehen".
    9 2 Melden
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  • RaphaelT 13.09.2017 21:43
    Highlight Jetzt ernsthaft...?
    Ihr seit ja alle niedlich brav unterwegs.
    Liegt wohl am Thema das so viele Gutmenschen zusammenbringt.

    In einer romantischen Idealvorstellung - ja vielleicht.... wäre es wirklich und sicher der Letzte ich würde doch etwas mehr aufdrehen.
    15 14 Melden
    • Yonni Meyer 13.09.2017 22:19
      Highlight Dann konkretisieren Sie doch mal für uns brave Gutmenschen. Ich bin aufrichtig interessiert an Ihrer Perspektive.
      37 5 Melden
    • Meezuu 14.09.2017 11:28
      Highlight Zum Beispiel:

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  • Miss Geschick 13.09.2017 19:45
    Highlight Nur noch ein Tag, hmmm, das ist wenig! Ich würde wohl mit meinen Liebsten zusammen sein, noch einen Ausflug zu meinen schönsten Orten machen und einfach geniessen, alle meine Lieblingslieder laut singen, nochmal irgendwo schwimmen und einen Rundflug machen...
    13 1 Melden
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  • Calvin WatsoFF 13.09.2017 19:14
    Highlight Ich flieg nach Neuseeland. Dann hab ich's hinter mir und leb weiter. 😂
    23 1 Melden
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  • Bruno Wüthrich 13.09.2017 18:28
    Highlight Wie wird er sein, mein letzter Tag? Kann ich dies beeinflussen? Ich sehe folgende Möglichkeiten:
    1.) Ich sterbe langsam vor mich hin. Bin vielleicht die letzten Tage nicht mehr bei Bewusstsein oder von starken Schmerzmitteln (Drogen) belämmert.
    2.) Ich sterbe durch einen Unfall oder werde ermordet. In beiden Fällen wird mich das Schicksal nicht fragen, wie ich meinen letzten Tag verbringen möchte.
    3.) Ich begehe Selbstmord. In diesem Fall ist es möglich, dass ich den «letzten» Tag so positiv wie möglich verbringen möchte. Ist dieser Tag tatsächlich positiv, hänge ich vielleicht noch einen an.
    17 8 Melden
    • reamiado 14.09.2017 01:35
      Highlight Ich glaube es war etwas mehr als Gedankenexperiment gemeint..
      14 0 Melden
    • paeblos 14.09.2017 12:58
      Highlight Positiv den letzten Tag in Angriff nehmen, und mir mit Andern sich gutgehen lassen, und als Abschluss ein Mega Mix Getränk geniessen.
      2 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 14.09.2017 13:35
      Highlight Das ist mir schon klar. Deshalb habe ich mir ja auch Gedanken darüber gemacht. Dabei bin ich darauf gekommen, dass ausgenommen die Selbstmörder kaum jemand wissen kann, wann der letzte Tag gekommen ist.

      Ausserdem ist es ein Unterschied, ob man nur so tut, als ob es soweit ist, oder ob man tatsächlich in der Situation steckt. Bei der Annahme lässt es sich deutlich entspannter darüber nachdenken. Wenn es soweit ist, kann jedoch alles ganz anders sein. Wäre es mir ums Party machen oder schöne Dinge tun etc, wenn ich an diesem Tag voller Angst auf den Tod warte und deshalb arg gestresst bin?
      3 4 Melden
    • paeblos 14.09.2017 14:37
      Highlight Der Optimist denkt, dass das Glas halb voll ist, und der Pessimist denkt, dass das Glas halb leer ist. Ich bin ein Optimist und mache mir darüber keine Sorgen, mit geht es gut!
      2 0 Melden
    • reamiado 14.09.2017 14:41
      Highlight Pippin: "Ich hätte nicht gedacht, dass es so endet …"
      Gandalf: "Endet? … Nein, hier endet die Reise nicht. Der Tod ist nur ein weiterer Weg, einer, den wir alle gehen müssen. Der graue Regenvorhang dieser Welt wird zurückgezogen und alles verwandelt sich in silbernes Glas … Und dann siehst du es …"
      Pippin: "Was, Gandalf? Was sehe ich?"
      Gandalf: "Weiße Strände … und dahinter ein fernes grünes Land hinter einer rasch aufgehenden Sonne."
      Pippin: "Na, dann ist es doch nicht so schlimm …"
      Gandalf: "Nein, das ist es nicht …"
      9 1 Melden
    • paeblos 14.09.2017 15:39
      Highlight Wow Ferien, supper bis nächstes Jahr!
      0 0 Melden
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  • Tschaesu 13.09.2017 17:40
    Highlight Wenn ich meinen Freunden sage, dass am Abend spontan eine Sause (ohne Begründung) steigt - die würden gar nicht kommen.
    "Mues morn früeh use weisch" "Amne Mittwuch eis go trinke, spinnsch?" "Ha scho s'pischi ah, sorry"
    66 1 Melden
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  • Luca Brasi 13.09.2017 17:09
    Highlight Hundehaufen für Frau Meyer:
    23 2 Melden
    600
  • G. Schlecht 13.09.2017 15:27
    Highlight Da man nie weiss ob es der letzte Tag sein wird (man kann jeden Tag einen Unfall haben), lebe ich jeden Tag so, als wär's mein Letzter. Wichtig ist für mich, dass ich mit mir und der Welt im Reinen bin. Keine offenen Streits oder sonstige "Rechnungen" habe und jederzeit sagen kann: "Mein Leben war und ist schön und hat sich für mich und andere gelohnt".
    18 6 Melden
    600
  • Dinolino 13.09.2017 15:01
    Highlight Sex, gutes Essen und nette Gesellschaft. Ganz 0815, aber irgendwie schön. Falls im Winter gestorben wird, noch paar Runs aufm Schnee, falls im Sommer paar Trails mit dem Bike. Dann erschöpft und zufrieden gehen zu können wäre doch schön.
    24 4 Melden
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  • Bruno Wüthrich 13.09.2017 14:36
    Highlight Es käme wohl bei mir sehr darauf an, wann ich erfahren würde, dass dieser Tag mein letzter ist. Bei mir bestünde nämlich die Gefahr, dass ich vor Angst bereits einen halben Tag früher sterben würde, und bei mir deshalb nicht am Abend noch eine Party steigen könnte.

    Erfahre ich jedoch früh genug davon, so dass ich mich darauf einstellen und die Angst davor besiegen kann, wäre es mir wichtig, mit all den Menschen, die mir im Leben etwas bedeuten (und bedeutet haben) nochmals in Konakt zu treten, ihnen zu sagen, wie wichtig sie mir sind, und/oder mit ihnen ins Reine zu kommen.
    27 5 Melden
    • paeblos 14.09.2017 12:50
      Highlight Die Aussage eines Pessimisten, Herr Wüthrich!
      1 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 14.09.2017 14:11
      Highlight Sollte zutreffen, was Sie schreiben, so müssten Selbstmörder zu einem ziemlich hohen Anteil Optimisten sein.

      Sind Sie sicher, dass dies so ist?
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