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Zitat: «Du dummer Drecksfutz!»

Vom Umgang mit Kritik.

13.10.15, 16:29 13.10.15, 16:41

Wenn man in der Öffentlichkeit steht, provoziert man Reaktionen. Und damit meine ich nicht nur Menschen, die «prominent» sind (die Anführungs- und Schlusszeichen habe ich gesetzt, weil ich der Meinung bin, dass es in der Schweiz fast keine wirklich Prominenten gibt), sondern eigentlich uns alle. Wir alle stehen dann und wann in der Öffentlichkeit, manchmal in einer kleinen, manchmal in einer grösseren. Aber die Welt um uns herum ist unser Spiegel, die uns Rückmeldungen gibt, wie wir sind und wie wir ankommen.  

Ich halte das für eine durchaus feine Sache, so einen Spiegel. Immer wieder lese ich, dass Menschen sagen, es sei ihnen komplett egal, was andere über sie denken. Ob das clever ist, hängt meines Erachtens davon ab, wer diese «anderen» sind. Ich kenne persönlich niemanden, der so etwas sagen kann, ohne zumindest teilweise zu lügen. Oder ein Soziopath zu sein.  

Und gerade da liegt ja die Krux: Der Spiegel ist zwar wichtig, damit wir merken, wann wir daneben liegen, erkennen, wenn wir jemanden verletzen und unser Verhalten anpassen können – auf der anderen Seite bekommen wir auch Rückmeldungen, die unehrlich sind oder andere Motive haben, als uns konstruktiv zu kritisieren.  

Gerade im Zeitalter der Online-Kommentare, wo jeder und jede nach Lust und Laune anonym andere anpflaumen kann, ist der Spiegel oft verzerrt. Da werden Dinge gesagt, die richtig weh tun, wenn man sie persönlich nimmt.  

Als ich zu schreiben begann und in eine breitere Öffentlichkeit trat, empfand ich es als eine der Hauptschwierigkeiten, zu akzeptieren, dass nun Leute, die mich gar nicht kannten, eine Meinung über mich hatten und diese auch äusserten. Natürlich kann man sagen, dass mit so etwas umgehen können muss, wer an die Öffentlichkeit tritt. Das stimmt. Dass Kritik kommt, ist klar und – wie oben beschrieben – auch wichtig, um zu wachsen. In welcher Form und in welcher Sprache diese Kritik jedoch mitgeteilt wird, liegt durchaus in der Verantwortung des Verfassers.   

Wie dem auch sei – wie bei manch anderer Situation im Leben muss man auch in solchen lernen, dass man nur auf sich und die eigene Reaktion einen Einfluss hat, dass man also nicht auf die Boshaftigkeit der Nachricht, sondern nur darauf, wie man sie empfängt, einwirken kann.  

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich damit umgehe, dass man mich beleidigt. Gerade meine Texte zu Gender-Themen veranlassten gewisse Herren (sorry, es waren leider wirklich nur Männer), mich als «Schlampe», «chronisch unterfickt» und – Höhepunkt – «dummer Drecksfutz» zu bezeichnen.  

Anfangs habe ich mich fürchterlich erschrocken. Genauso, wie mich drohende Messages sehr eingeschüchtert haben und ich zweimal gar mit der Polizei Rücksprache hielt.  

Heute kann ich anders damit umgehen und ich habe für mich ein simples Mantra gefunden, wie der Umgang mit sexistischen, aber auch anderen Angriffen leicht(er) fällt. Nämlich folgende Frage:

«Über wen sagt das mehr aus, über ihn/sie oder über mich?»  

Das lässt sich auf fast alle Lebenssituationen übertragen. Ist der Angriff tatsächliche Kritik oder reines Instrument zur Machtdemonstration?

Handelt es sich um tatsächliche Kritik, kann man sich selber reflektieren und lernt für zukünftige Situationen etwas dazu.  

Wenn jedoch einem 43-jährigen Mann als Reaktion auf eine komplexe Gender-Diskussion nur «dummer Drecksfutz» einfällt – Ist das ein Zeichen, dass er sich angegriffen fühlt und nicht die richtigen Worte findet? Oder will er meine Aufmerksamkeit und versucht mittels krasser Worte, auf meine Befindlichkeit einzuwirken, um dann sagen zu können: «Ich habe sie manipuliert, ich hatte Macht über ihre Gedanken»? Oder ist er einfach nur unglaublich unanständig?

Was auch immer der Grund ist, eins steht fest: Die Beleidigung ist fehl am Platz und hat mit mir nichts zu tun.

Dasselbe gilt für Menschen, die ständig aggressiv an anderen rumkritisieren, auch wenn sie dazu weder aufgefordert worden sind, noch den zwischenmenschlichen Stellenwert dazu haben (also weder zur Familie noch zu den guten Freunden gehören), und dann mit «Ich bin ja nur ehrlich» daherkommen. Oft ist das Selbstinszenierung, eine Machtdemonstration durch Manipulation der Gefühle des anderen oder eine Methode, von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Auch hier: Meist sagen solche «ehrlichen Kritiken» mehr über denjenigen aus, der sie übt als über denjenigen, auf den sie sich beziehen.

Man kann sich im Anschluss überlegen, wie man auf so etwas reagieren will. Meist ist Ignorieren die beste Lösung, denn der Film beim Gegenüber läuft weiter, ob man ihm nun eine Leinwand bietet oder nicht. Gerade bei ganz krassen Entgleisungen ist oft der Wunsch nach einer Reaktion Vater der Beleidigung. Und da gilt es, demonstrativ zu ignorieren, auch wenn es einen noch so in den Fingern juckt.

Schlussendlich ist es wichtig, dass man herausfindet, wer einem einen Spiegel vorhält und wer nur so tut, sich dabei aber lieber selber drin betrachtet. Und dann auf Ersteren zu bauen.  

«Über wen sagt das mehr aus? Über sie/ihn oder über mich?»

Yonni Meyer

Yonni Meyer (33) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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45
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  • BeWi 16.10.2015 13:31
    Highlight Einfach mal generell gefragt: sind denn Bloger(innen) bessere Menschen? Wer ungefragt seine Meinung verbreitet muss sich halt auch mit dem Unangenehmen auseinander setzten. Wobei ich die Wortwahl ja nun auch eher als unpassend empfinde (ausser wie von Schnabeltier bemerkt... Penis hihi)..
    16 3 Melden
    • Yonni Meyer 16.10.2015 14:31
      Highlight Niemals. Ich bin nicht besser als irgendwer. Ich sage aber genau das, was Sie auch sagen (steht auch so im Text): Kritik ist gut und ein wichtiger Spiegel. Beleidigungen sind nicht in Ordnung. Da sie aber trotzdem kommen, sage ich mir jeweils diesen einen Satz und der vereinfacht mir den Umgang mit beleidigenden Kommentaren. Und den wollte ich nun teilen, weil ich nicht die einzige bin, die beleidigt wird.
      Meine Meinung ist übrigens von watson schon gefragt. Ob Sie sie lesen, liegt bei Ihnen.
      15 3 Melden
    • BeWi 16.10.2015 14:57
      Highlight Beleidigungen können auch subtiler sein - denke Solche sind dann fast noch perfider. Aber ich gehe mit Ihnen einig, solche Kraftausdrücke sein einfach nur doof, löschen im Postfach.. :-)
      4 0 Melden
  • Das schnabeltier 15.10.2015 12:57
    Highlight "chronisch unterfickt" ?!?!? hahhahhaha ernsthaft? bisschen witzig find ich den ausdruck ja schon ..:)

    ne halt aber ist natürlich ein ernstes Thema hier!!

    .. hihi chronisch unterfickt.. witzig.. :)
    20 0 Melden
  • ESMI 15.10.2015 08:20
    Highlight Yonni ein Sensibelchen wenn es um die eigene Person geht? Wie ein kleiner Goof der eine freche Klappe hat und sich dann wundert, wenns mal eine Ohrfeige gibt.
    22 48 Melden
    • Butter 17.10.2015 12:09
      Highlight Nur weil sie öffentlich schreibt, gibt das niemandem das Recht, sie zu beleidigen und zu bedrohen. Leute die so etwas tun, schlagen wahrscheinlich auch ihre Kinder. Übrigens ein krasses Zeichen von Schwäche- beides.
      10 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.10.2015 08:57
    Highlight Passt im grossen und ganzen - bin auch mit den meisten Ansichten einverstanden.

    Aber so ab der Hälfte beschlich mich das Gefühl, dass Yonni ebendiese Beleidigung, welche sie als Titel für diesen Beitrag gewählt hat, hier versucht zu verarbeiten...

    Sie sagt uns, dass sie ein simples Mantra gefunden habe - aber warum handelt sie nicht nach diesem? Hat sie die Beleidigung von diesem niveaulosen Typen tatsächlich so hart getroffen, dass sie einen ganzen Beitrag darüber schreiben muss?

    Liebe Yonni: Denken Sie an Ihr Mantra :)
    (Und würde mich freuen, wenn Sie mich auf FB entsperren. Danke).
    17 13 Melden
    • Walter Sahli 14.10.2015 09:19
      Highlight Man darf gemachte Erfahrungen und daraus gezogene Lehren auch mit Anderen teilen. Vielleicht hilft's ja jemandem, der/die in der gleichen Situation steckt (und dank Social Media tun wir das alle ein bisschen). Von dem her halte ich Frau Meyers Text für durchaus sinn- und wertvoll.
      26 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.10.2015 09:44
      Highlight Natürlich - aber sie lobt ihr super Mantra in den höchsten Tönen und verarbeitet es trotzdem öffentlich.

      Finde sie kann darüber schreiben, aber dann müsste sie das Mantra Zeugs weglassen - DANN bringt es der Beitrag perfekt auf den Punkt. Alles andere ist meiner Meinung nach einfach widersprüchlich.
      4 23 Melden
    • 8004 Zürich 15.10.2015 19:06
      Highlight Den Eindruck grösserer persönlicher Betroffenheit als zugegeben hatte ich persönlich auch. Denn ihre Sicht zum Thema "persönliche Angriffe im Web" erörtert sie nicht zum ersten Mal; sei es hier oder auf fb. Sie hat zwar nicht Unrecht mit ihren Standpunkten dazu (welche allerdings grösstenteils aus Allgemeinplätzen bestehen), aber wenn ich einen Text bloss lese, um wirklich fundiert sagen zu können, "echt jetzt, schon wieder?!", dann ist das halt wirklich etwas langweilig.
      3 9 Melden
    • Yonni Meyer 15.10.2015 20:05
      Highlight 8004: Ich sage doch nirgends, dass mir solche Angriffe nichts ausmachen. Ich beschreibe lediglich, was mein Weg ist, damit leichter umzugehen. Ich halte Angriffe, Beleidigungen und Mobbing (online) für sehr wichtige gesellschaftliche Themen und da ich selber immer wieder davon betroffen bin, schreibe ich auch immer wieder darüber.
      Dass man das langweilig finden kann (vor allem, wenn man selbst nicht betroffen ist), kann ich durchaus nachvollziehen. Man kann dann einen solchen Text ja auslassen.
      18 3 Melden
  • Tropfnase 14.10.2015 08:38
    Highlight mimimimi liebe Öffentlichkeit man war böse zu mir! Alles böse Männer! Sorry ! Jammer mimimi
    22 62 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 14.10.2015 08:48
      Highlight seriously? DAS ist alles, was du aus diesem Text mitgenommen hast? Wow... irgendwie....hmmm..echt traurig... Kopf hoch, es wird auch für dich besser kommen.
      65 16 Melden
  • Bruno Wüthrich 14.10.2015 08:26
    Highlight Blogs wie dieser hier, aber auch die Kommentare dazu haben IMMER etwas mit dem jeweiligen Verfasser zu tun. Wie der Bloger offenbart auch der Kommentarschreiber sowohl seine Grundauffassung wie auch den jeweiligen Seelenzustand. Wäre dies nicht so, wären sämtliche Texte langweilig und deshalb überflüssig, weil sie gar nicht mehr gelesen würden. Es braucht dieses Persönliche an den Texten, damit unser Interesse geweckt wird. Jeder Bloger will Reaktionen. Kommen diese nicht, ist am Text etwas faul. Doch genau da beginnen die Schwierigkeiten. Steht der Empfänger der Reaktionen über der Sache?
    9 2 Melden
  • Roger Gruber 14.10.2015 08:06
    Highlight Yonni, ich mag mich an einen Artikel erinnern, in welchem du die Männer pauschal als neandertaleske Affen dargestellt hast. Es ging (wenn ich mich recht entsinne) darum, dass Männer stolz sind, wenn sie Vater werden. Wenn du solche herablassenden Verunglimpfungen loslässt, solltest du dich über gar nichts wundern.. Schliesslich sind nicht alle Leser so wortgewandt wie du, einige drücken ihren Unmut eben in nicht so gewählten Worten aus.
    39 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.10.2015 09:00
      Highlight Aber bringen es unter Umständen auch mit einer weniger schönen Wortwahl auf den Punkt.

      Jemand der per se alle Männer in eine Schublade steckt und das öffentlich verarbeiten muss, darf sich nicht wundern wenn dann gewisse Leute mit gleicher Münze "antworten".
      19 12 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 14.10.2015 09:00
      Highlight Mimimimimi.... wenn du dich so aus der Bahn werfen lässt, weil in einem Blog schlecht über Männer geschrieben wird, und da ist es manchmal einfacher zu pauschalisieren, dann solltest du vielleicht lieber etwas anderes lesen. Ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass du dich, im von dir erwähnten Text, selbst wieder erkannt hast und dadurch jede Äusserung sehr persönlich genommen hast. Vielleicht sogar durch eine Unzufriedenheit dir selbst gegenüber, aufgrund von, von Yonni kritisierten, Eigenschaften von Männern.
      14 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.10.2015 09:42
      Highlight Ja, Vorurteile sind immer gut ;) (NICHT). Ich könnte jetzt auch aus der Laune heraus und frech behaupten, Sie hätten einen an der Waffel - andere einfach so verunglimpfen. Aber das Recht nehme ich mir nicht, da ich Sie nicht kenne.

      Fühle mich überhaupt nicht angesprochen - habe aber Mühe damit wenn jemand Wasser predigt und Wein trinkt. Wie das Yonni Banana in diesem Beitrag macht. (Oder anderen Beiträgen).

      11 8 Melden
    • Yonni Meyer 14.10.2015 10:16
      Highlight Lieber Roger. Könnten Sie bitte einen Link zu diesem Text posten? Ich kann mich nämlich nicht entsinnen, je übers Vater Werden geschrieben zu haben (und wenn, wäre dieser Text sehr positiv). Ausserdem versuche ich stets, ausser bei humoristischen Texten, Pauschalisierungen zu vermeiden. Bei Männern und bei Frauen. Das geht nicht immer 100%ig, denn eine Kolumne ist kurz, trotzdem ist es mir ein grosses Anliegen.
      13 6 Melden
    • Roger Gruber 14.10.2015 11:24
      Highlight Yonni, der Beitrag ist vom 3.6.15. Zizat: "die Männer würden sich am liebsten auf ihre Heldenbrust trommeln und mit einem neandertaleskem Schrei rufen: "das ist mein Samen, der hier heranwächst!". Aber trotzdem habe ich dir Unrecht getan: der Artikel war gar nicht von dir, sondern von Kafi Freitag. Sorry für die Verwechslung, aber vielleicht kannst du ja mal mit Kafi sprechen und ihr mitteilen, dass solche unterirdischen Beiträge auf euch alle ein schlechtes Bild werfen..
      19 14 Melden
    • MyAnusIsBleeding 14.10.2015 11:50
      Highlight @Roger Gruber:
      Hier das korrekte Zitat lautet: "Vermutlich würden diese Männer sich gerne mit der Faust auf die Heldenbrust schlagen und mit einem Neandertalerschrei rufen: ICH habe sie geschwängert! Das ist MEIN Samen, der da in ihr heranwächst."

      Dies wurde von Frau Kafi Freitag am "22.06.15, 11:47" auf Watson publiziert. Da haben Sie sogar noch selber ihren Kommentar hinterlassen. :-)
      Google und nicht mal 1min Recherche.
      8 4 Melden
    • MyAnusIsBleeding 14.10.2015 12:06
      Highlight Ui, das hat Herr Gruber ja schon geschrieben, dass der Beitrag von Frau Kafi war. Hatte nach dem Zitat gleich mit der Recherche begonnen und nicht mehr weitergelesen. <- "Isch aume schad weme säuber e Bock schiesst". Entschuldigen Sie Herr Gruber ^^
      4 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 14.10.2015 13:04
      Highlight @LD88: Ist ihr gutes Recht zu behaupten ich hätte einen an der Waffel, dann aber wenigstens mit einer Begründung. Aber ich muss doch erwähnen, dass mein Kommentar eigentlich an den lieben Herrn Gruber gerichtet war. Find ich aber schön, dass du dich ebenfalls angesprochen fühlst. Ich befürtworte Voruteile auch nicht, sage aber, dass es in einem Artikel bzw. Blog manchmal doch einfacher ist. Und verunglimpft habe ich niemanden. Ich habe lediglich eine Behauptung aufestellt, ohne ein beleidigendes Wort zu benutzen, ganz im Gegensatz zu dir.
      5 6 Melden
  • pbs64 13.10.2015 23:28
    Highlight zu laaaanger Artikel. brings auf en Punkt. Kurz aber mit Pfiff. Bitte
    13 32 Melden
    • Walter Sahli 14.10.2015 09:21
      Highlight Überfordert, pbs64?
      21 9 Melden
  • ruedi 13.10.2015 22:27
    Highlight Liebe Yonni, kannst du mich bitte wieder entsperren? Ich war sowas von anständig zu dir und wollte nur reden.
    Bitte, ich mag dich wirklich, auch wenn ich das nicht so gut ausdrücken kann.
    14 10 Melden
    • Hasjisjn 18.10.2015 19:51
      Highlight ...wtf?😳
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.10.2015 21:41
    Highlight Seit wann zensiert oder streicht Watson Kommentare. Die sich mit der Thematik des Beitrags auseinandersetzen - sogar der Autorin wohlgesinnt sind, aber auch etwas kritisch.

    Habt ihr einen neuen Geldgeber, der keine kritische Kommentare über die Verfasser der Beiträge erlaubt? Armselig.
    18 25 Melden
    • Philipp Dahm 13.10.2015 22:25
      Highlight Irgendwas daran muss zu krass gewesen sein: Wir zensieren eigentlich nur bei beleidigenden Kommentaren.
      22 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.10.2015 22:56
      Highlight Nada, nichts. Er war sachlich, ausschliesslich dem Inhalt des Beitrags und der Autorin gewidmet.

      Da ist dieser Kommentar den Sie kommentiert haben schon ein Skandal... raffe eure Ideologie nicht.
      11 13 Melden
    • Roger Gruber 14.10.2015 08:01
      Highlight So ein Unsinn, Philipp. Ihr zensiert auch Kommentare, welche euch ganz einfach nicht in den Kram passen oder eure Propaganda entlarven. Da kannst du schreiben, was du willst.. Ich weiss das aus eigener Erfahrung!
      19 17 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 14.10.2015 08:51
      Highlight @Roger Gruber: Ja deine Kommentare sprühen auch immer nur so von konstruktiver Kritik. Dass deine Kommentare des Öfteren nicht veröffentlicht werden, überrascht mich überhaupt nicht.
      19 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.10.2015 09:02
      Highlight @Mind7eS: Ehm, ist Voraussetzung dass die Kommentare konstruktive Kritik beinhalten? Genau in diesem Beitrag geht es ja um Kritik - offensichtlich haben gewisse Autoren einfach Mühe mit der schonungslosen und direkten Kritik. Somit nicht kritikfähig - aber in halben Romanen über andere herziehen... etwas widersprüchlich.
      8 11 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 14.10.2015 09:47
      Highlight Es wäre auf jeden Fall sinnvoller, als einfach nur auszurufen und zu beileidigen, ja. Ich habe auch Mühe damit, wenn mich jemand einfach kritisiert, damit er kritisiert hat, ohne jegliche Begründung etc. Es ist ein grosser Unterschied zwischen: "Ich finde das Scheisse." und "Ich finde das Scheisse, weil.." Das erste ist rein destruktive Kritik und damit kann niemand etwas anfangen, beim zweiten ist die Grundaussage ja dieselbe aber der Angesprochene kann, wenn er denn will, etwas damit anfangen und eventuell aus der Kritik eine Veränderung anstreben.
      8 4 Melden
  • 1337pavian 13.10.2015 21:15
    Highlight "Wie dem auch sei – wie bei manch anderer Situation im Leben muss man auch in solchen lernen, dass man nur auf sich und die eigene Reaktion einen Einfluss hat, dass man also nicht auf die Boshaftigkeit der Nachricht, sondern nur darauf, wie man sie empfängt, einwirken kann. "

    Ah, der Pfad der Rhetorik - verfallen Sie aber nicht der Versuchung, ihn zu glorifizieren. Auch eine buddhistische Tötungsmaschine ist eine Tötungsmaschine, frei nach Žižek. Rhetorik bedeutet, wenn nicht gar den sprachlichen Kampf mit harten Bandagen, immer Wettbewerb.

    Wirklich interessante Denksphären liegen jenseits.
    5 12 Melden
    • Tilman Fliegel 14.10.2015 04:30
      Highlight Interessantes Zitat aus dem Artikel. Durch die Wertung der Nachricht als boshaft, hat man die Möglichkeiten, wie man sie empfängt, bereits stark eingeschränkt. Mit anderen Worten: die Autorin befolgt ihre eigenen Ratschläge nicht.
      7 5 Melden
  • Menel 13.10.2015 16:57
    Highlight Mir sind die Meinungen "der Anderen" egal, das habe ich schon als kleines Mädchen festgestellt, als ich die Blicke "der Anderen" spürte, wenn ich mit meinem Querschnittgelähmten Vater unterwegs war. Die Meinungen meiner Liebsten, Familie und Freunde sind mir dagegen nicht egal, im Gegenteil, ich hole sie sogar bewusst ein, denn ich weiss sie sind ehrlich und nie darauf aus mir zu schaden, im Gegenteil. Klar tut das manchmal auch weh, man ist auch mal "verruckt", aber sie lassen einen wachsen und dafür bin ich unendlich dankbar.
    66 2 Melden
  • Amanaparts 13.10.2015 16:52
    Highlight Keyboard Warrior sind echt ein Problem. Das Internet gepaart mit Anonymität ist das perfekte Mittel für alle chronisch unterfickten um andere als chronisch unterfickt zu bezeichnen (Das ist sowieso eine komische Beleidigung. Sind wir nicht alle etwas chronisch unterfickt? Man muss ja schliesslich noch arbeiten :-). Das Problem ist doch, dass solche Leute fast keine Konsequenzen zu befürchten haben. Die Gesellschaft und Politik scheint irgendwie viel zu langsam und schwerfällig um auf die Risiken von einem so schnellen Medium wie dem Internet zu reagieren.
    83 5 Melden
    • Señor Ding Dong 13.10.2015 19:37
      Highlight Ich wollte eigentlich zuerst etwas zum Thema sagen, aber durch deinen Einschub, dass wir alle chronisch unterfickt sind, hatte ich grade die Idee, dass man da auf Bundesebene eine Lösung finden sollte... #EcoPoppInitiative !
      55 2 Melden
    • FlorianH 13.10.2015 19:50
      Highlight Würdest du dir dann eine konstante überwachung der unterfickten wünschen oder wie stellst du dir eine Verfolgung derselbigen vor? Es gibt viele unterfickte, aber dafür auch die normalficker zu bestrafen, bei überwachung unvermeidbar, erscheint mir doch reichlich zu kurz gefickt?
      30 4 Melden
    • Señor Ding Dong 13.10.2015 19:58
      Highlight Moment, das hat nichts mit der EcoPopp Initiative zu tun. Was du meinst, ist die STÜPF-Revision, gegen die selbstverständlich ein Referendum eingelegt gehört!
      9 2 Melden
    • Charlie Brown 13.10.2015 20:26
      Highlight @GhettoLeif: Du solltest wohl dringend mal wieder irgendwo dein Referendum einlegen...
      14 1 Melden
    • FlorianH 13.10.2015 20:32
      Highlight EcoPopp und EcoPop stehen sich also diametral gegenüber? Dass Mann (und Frau und/oder Mann und so weiter) beim Poppen überwacht werden würde sei bei der STÜPF-Revision mal dahingestellt...
      11 1 Melden
    • dtk 13.10.2015 20:42
      Highlight Aber achtung, so eine Verkehrs-Regelung auf Bundesebene wie die ecopopp kann auch unerwünschtes mit sich bringen. Würde eine überfickte Gesellschaft nicht die Krankenkassenprämien in die Höhe schnellen lassen?
      14 2 Melden
    • Fango 13.10.2015 23:33
      Highlight @dtk
      die pharma wirds danken ob dem sprunghaften anstieg der wundsalbenverkaufszahlen..

      @ te
      wer zum kuckuck ist yonni meyer ?
      7 6 Melden

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