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Anleitung zu einem bekackten Leben

Bild: shutterstock

15.04.17, 13:46 15.04.17, 14:42

Geht’s Ihnen manchmal auch einfach ein bisschen zu gut, liebe/r LeserIn? Können Sie im Internet nicht mit den Alltagssorgen Ihrer Bubble mithalten? Haben die alle viel mehr Kratzer in ihren iPhones? Haben länger bei Starbucks auf ihren 10-Franken-Kafi warten müssen?  

Seien wir ehrlich: Es kann einem doch heute nicht schlecht genug gehen. Die Weltlage ist Scheisse, die SBB sind Scheisse, die Politik ist Scheisse, alles ist Scheisse. Und dann soll’s auch noch regnen. SCHEISSE!  

Dabei macht's einem die Natur zur Zeit aber auch wirklich schwer: Überall spriessen zur Zeit die Blumen, die Vögel singen, die Sonne scheint seit fast zwei Wochen durchgehend. E-KEL-HAFT!  

Damit Sie, liebe Leserin, lieber Leser, nachhaltig der/die Ärmste sein und alle Ihre Freunde und Kollegen in Sachen Elend, Freudlosigkeit und Alleinsein ausstechen können, habe ich hier eine Anleitung zu einem bekackten Leben ohne Freunde zusammengestellt.  

Egal, was passiert: Fokussieren Sie auf das, was daran Scheisse ist

Sie haben gerade eine Glückssträhne? Bleiben Sie ruhig, das kommt in den besten Familien vor. Glauben Sie mir, auch die perfektesten Momente haben irgendeinen Aspekt, über den man sich fürchterlich aufregen kann. Wenn Sie also morgen plötzlich über Wasser gehen können, verkünden Sie stolz, dass es Ihnen das Leben nun auch noch verunmöglicht, ein Bad zu nehmen.

Fuck everybody!

Niemand versteht, wie beschissen die Welt ist. Ausser Sie, natürlich. Ergo ist es Ihre (Lebens-)Aufgabe, anderen zu erklären, dass die Erde und ihre Bewohner vor die Hunde gehen – und natürlich Sie im Speziellen, denn Sie sind ja bekanntermassen am miesesten dran. Falls die Menschen dann versuchen, Ihnen zu helfen, machen Sie ihnen klar, dass Ihre Lage so miserabel ist, dass Ihnen nicht geholfen werden kann. Beenden Sie Ihr Statement mit «Thanks for nothing, Arschloch» und verlieren Sie dadurch nicht nur einen Freund – gewinnen Sie vor allem einen weiteren Grund, sich beschissen zu fühlen. Lose/Lose! High 5!

What goes around, comes around

«Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück!» Verwenden Sie dieses treudoofe Tubel-Prinzip in nützlicher Weise und senden Sie ein gesalzenes «Fickt Euch!» an die Welt, indem Sie so unsympathisch wie möglich sind. Und damit meine ich nicht Ihren Online-Auftritt. Kommentarspalten-Haten ist für Debütantinnen und Blüemlipflücker ohne Profil! Nein, implementieren Sie so wenig Zwischenmenschliches wie möglich in Ihren gesamten Alltag, indem Sie weder Grüezi noch Danke sagen, jeglichen Augenkontakt vermeiden, Ihre Zähne lediglich zum Knirschen in der Nacht, jedoch auf keinen Fall zum Lächeln brauchen. Wäh, Lächeln. Geben Sie ausserdem niemals Trinkgeld, lassen Sie Türen prinzipiell genau dann los, wenn die Person hinter Ihnen gerade durch will und telefonieren Sie in der Öffentlichkeit immer mit Lautsprecher. Sie werden sehen, wenn Sie sich stramm an diese Anweisungen halten, wird man Sie bald für einen unmöglichen Menschen halten – worüber Sie sich dann Ihrerseits wieder fürchterlich aufregen können. Es ist wunderbar!

In der Kürze liegt die Würze

Nehmen Sie sich zur Urteilsbildung möglichst wenig Zeit. Zeit ist Geld. Und Geld ist wichtig – im Gegensatz zu Menschen. Wenn Schubladen tatsächlich so schlecht wären, wie alle immer sagen, wäre Ikea jetzt bankrott, nicht? Nein, Schubladen sind grossartig!

Jemand hat eine seltsame Nase? Das muss ein schlechter Mensch sein! Jemand hat einen anderen Geschmack als Sie? Tubel! Jemand hat einen zu ähnlichen Geschmack wie Sie? Naamachi! Eh einfach alles Nazis, Gutmenschen, Sexisten, Feminazis und Kamelpimmel! Ausser Ihre Mama! Aber auch die ist schwierig. Ach, Sie haben's wirklich nicht einfach. Und niemand versteht Sie – weil das ja eben alles Idioten sind.

Klare Zeichen setzen

Ich weiss, das ist nun schwierig zu verstehen, aber es kann sein, liebe/r LeserIn, dass es trotz alldem noch Menschen gibt, die Sie mögen. Was für Loser! Aber verzagen Sie nicht! Wenn's hart auf hart kommt, gibt es ein paar Zeichen, die Sie setzen können, um auch die letzte Person auf Erden davon abzubringen, Ihr Leben in irgendeiner Weise bereichern zu wollen.

Schenken Sie Geschenke an die Person zurück, von denen Sie sie bekommen haben.

Schicken Sie absichtlich bösartige SMS über jemanden an die Person selbst – achten Sie dabei dringend auf die dritte Person, damit klar hervor geht, dass Sie hinter dem Rücken des/der Betroffenen geredet haben und nicht direkt mit ihr.

Gratulieren Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin konsequent weder zu Geburts- noch zu Jahrestagen, auch wenn Sie am Abend zuvor noch darüber geredet haben.

Verwenden Sie beim Dirty Talk im Bett unbedingt einen falschen Namen. Wenn's geht, denjenigen Ihrer Ex oder seines besten Freundes.

Tun Sie dasselbe bei Ihrer eigenen Hochzeit, in Briefen an Ihre Eltern oder bei Ansprachen an Beerdigungen.

Na? Geht's Ihnen bereits so richtig miserabel? Sind Sie ein Stück lästige Liebe und Freude losgeworden? Mag man Sie schon ein bisschen weniger?

Ja?

Bitte, gern geschehen.

Yonni Meyer

Yonni Meyer (35) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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Brikne, 20.7.2017
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52
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  • paeblos 19.04.2017 12:12
    Highlight Der Inhalt könnte aus einem misslungenen Singlesong kommen, dessen Datenträger es nicht wert ist.
    1 1 Melden
    • paeblos 20.04.2017 14:11
      Highlight Auf jedenfalls diese Songs sind eindeutig besser!
      0 3 Melden
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  • Spooky 16.04.2017 09:01
    Highlight Ich finde das Bild mit dem schwarzbemalten Stinkefinger super! Kommt bei mir so rüber wie die rote Zunge der Rolling Stones. ♬💪👍🏻♬
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  • Gummibär 16.04.2017 02:20
    Highlight Fuck this, I'm gonna be happy.
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  • Silent Speaker 15.04.2017 21:41
    Highlight Nun ja, dieser Beitrag entstand ja nicht umsonst. Einfach, weil die Verfasserin gerade nichts besseres zu tun und diesen Geistesblitz hatte. Vordergründig mag der Beitrag auch witzig sein. Im Endeffekt ist er es aber nicht. Denn er reflektiert einfach die Schweizer und ihre Mentalität.

    Und da kann es einem dann schon schlecht gehen. Insbesondere, weil diese Mieslaunigkeit abfärbend ist. Und weil keiner etwas tun will, um die Situation zu ändern, bleibt es auch so.

    Vielleicht würde es helfen, wenn sich die Schweizer ausbürgern lassen. Vielleicht wäre dann die Laune besser. Na? Ausbürgern?
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    • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 22:46
      Highlight Ich nehme die Schweizer Mentalität anders war.
      30 7 Melden
    • Lami23 16.04.2017 18:10
      Highlight Klingt als hättest du die falschen Freunde :-)
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  • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 19:19
    Highlight Das Leben ist cool. Meine Frau ist nur noch in den "Socjal Medien" . Erzählt mir nichts und klebt Nachts nur noch an der Wand. So schön....
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  • Spooky 15.04.2017 18:52
    Highlight «Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück!»

    Leider stimmt das nicht. Ich schenke der Verkäuferin im Coop ein Lächeln, und auch der hübschen jungen Frau an der Kasse, und auch der hübschen Kellnerin, und der Bankangestellten hinter der Glasscheibe. Ich habe sogar die schöne junge Polizistin in ihrem Hochglanzpolizeiauto angelächelt - und die junge sexy Frau aus Eritrea sowieso. Aber alles, was ich zurückbekomme, sind verständnislose Blicke, auf die Art: "Was will der alte Sack von mir? Ist es für den nicht langsam Zeit fürs Abdanken?"
    56 14 Melden
    • Grigor 15.04.2017 19:25
      Highlight Du bist also zu Frauen nett die jung znd sexy sind? Läuft bei dir.
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    • Spooky 15.04.2017 19:48
      Highlight @Grigor
      Nein nein. Ich bin zu allen Frauen nett. Ob jung oder alt, spielt keine Rolle. Aber die Reaktionen sind trotzdem die gleichen. Die alten Frauen befürchten, ich wolle an ihr Vermögen, die jungen glauben, ich sei nicht mehr ganz dicht.
      40 8 Melden
    • elmono 15.04.2017 20:05
      Highlight @Grigor zu diesen sowieso.
      3 4 Melden
    • Sheez Gagoo 15.04.2017 20:49
      Highlight Es ist ein schmaler Grat zwischen nett und gruselig. Ganz schmal.
      51 2 Melden
    • Spooky 15.04.2017 21:33
      Highlight @Sheez Gagoo
      Das stimmt. Aber ab 65 meint man es nett, aber es kommt rüber als gruselig.

      Ist aber nicht so schlimm. C'est la vie ;-))

      Als ich selber jung war, habe ich es auch nicht besser verstanden gegenüber den Alten.

      ♫♬♫ Live is Life ♬♫♬
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      11 6 Melden
    • Gummibär 16.04.2017 01:30
      Highlight Das ist wirklich beschissen.
      5 2 Melden
    • Sheez Gagoo 16.04.2017 02:04
      Highlight No country for old men:(
      13 1 Melden
    • Spooky 16.04.2017 08:15
      Highlight @Gummibär
      Danke für dein Mitgefühl. Ich spüre, dass es total echt gemeint ist 👻

      5 1 Melden
    • Spooky 16.04.2017 08:20
      Highlight @Sheez Gagoo
      "No Country For Old Men"
      Super Movie! Habe ihn schon zigmal gesehen! Der Typ ist wie Gott 💪
      6 2 Melden
    • Lami23 16.04.2017 18:12
      Highlight Ich muss ehrlich sagen, als junge Frau, die auch oft Leute anlächelt finde ich 65jährige, die mich zuerst anlächeln auch etwas gruselig. Das ist nicht richtig, dass ist einfach so :-)
      8 9 Melden
    • Spooky 16.04.2017 18:48
      Highlight Vielen vielen Dank, Lamie22.
      Wenigstens habe ich jetzt die Bestätigung, dass ich mir das nicht nur einbilde.

      Für junge Frauen ist es also irgendwie komisch, wenn ältere Männer sie anlächeln.

      Das Problem ist, dass es für ältere Frauen ebenso gilt.

      Die sind irgendwie schockiert, wenn ich sie anlächle.
      ¨
      Was soll ich also machen?

      Alle Frauen auf der Strasse einfach ignorieren?

      Nur weil ich alt bin?
      9 1 Melden
    • Lami23 16.04.2017 19:21
      Highlight Erst lächeln, wenn sie zuerst lächeln. Oder trotzdem lächeln. Oder ein nettes, belangloses Wort.
      5 2 Melden
    • Spooky 16.04.2017 19:51
      Highlight Danke, Lami23

      Irgendwie hast du begriffen, was ich sagen wollte.

      Hier mein Lieblingssong:
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      ]
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    • Spooky 17.04.2017 22:39
      Highlight Kommt halt auch darauf an, wer man ist. Wenn ich Jack Nicholson wäre, dann würde jedes Lächeln, das ich an die Frauen aussende, doppelt und dreifach zu mir zurückkehren ;-))
      7 0 Melden
    • Sageits 18.04.2017 00:08
      Highlight Ach Spooky, versuchen sie etwa wie Nicholson zu lächeln? Dann würde ich die Damen, ob jung, alt oder sexy verstehen:
      9 0 Melden
    • Spooky 18.04.2017 18:19
      Highlight Im Vergleich zu meinem Lächeln ist das von Jack Nicholson warm und erfrischend.
      7 1 Melden
    • Sageits 18.04.2017 20:39
      Highlight Spooky: ich verstehe, mit dem Zurück-Lächeln scheints wüki nichts zu werden .... dafür entlockte mir ihre Antwort eins: ☺️
      4 0 Melden
    • pedrinho 19.04.2017 13:50
      Highlight @spooky
      Ich versteh dich voll und ganz, es geht mir genau gleich, wenn ich in der schweiz bin. Versuchs mal
      an andern orten, du wirst dich wundern - ein laecheln oeffnet tueren schneller als push or pull ;)
      4 0 Melden
    • Spooky 19.04.2017 19:10
      Highlight Also in Südamerika war ich noch nie, dafür umso mehr in den arabischen Ländern. Dort lernt man schnell - auch als junger Mann - zu Frauen nicht zu lächeln, vor allem wenn sie in männlicher Begleitung sind ;-)

      Aber okay, das ist bei uns im Westen eigentlich nicht anders.
      5 0 Melden
    • pedrinho 20.04.2017 15:37
      Highlight big smile

      ausnahmen bestaetigen die regel, oder wie war das doch gleich noch
      4 0 Melden
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  • Rendel 15.04.2017 18:29
    Highlight Wem es richtig schlecht geht, der lese Watzlawik: Anleitung zum Unglücklich sein. Ein amüsanter, lehrreicher Klassiker.
    29 0 Melden
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  • äti 15.04.2017 17:56
    Highlight Fuck me!
    7 4 Melden
    600
  • Blitzableiter 15.04.2017 17:23
    Highlight Der Satz mit "Bubble" hat ALLES RUINIERT!
    16 5 Melden
    • Bolly 15.04.2017 21:18
      Highlight Was heißt das? Verstehe es nicht. 🤷🏻‍♀️
      4 0 Melden
    • Blitzableiter 15.04.2017 23:17
      Highlight Ich musste auch lange studieren. Bubble soll wohl das Umfeld oder die "Freunde" im Internet sein. Oder Ähnliches? Vielleicht gibt die Yonni, die wohl zuvor eben was Louis-Ferdinand Céline
      2 1 Melden
    • Spooky 16.04.2017 09:28
      Highlight Ich habe sofort begriffen, was mit der Bubble gemeint ist. Und auch mit dem genialen Satz: "Haben die alle viel mehr Kratzer in ihren iPhones?"

      Ich finde sowieso, Watson sollte mehr Frauen als Artikelschreiber einstellen. Die Journalistinnen bei Watson haben alle so eine ganz andere, originellere, lebendigere Einstellung zum Leben als die Männer. Und sie sind ausnahmslos intelligent - die Frauen, nicht die Männer.
      7 11 Melden
    • Blitzableiter 16.04.2017 15:23
      Highlight Du Charmeur du! 😉 Also so toll hab ichs jetzt nicht gefunden.
      7 1 Melden
    • Spooky 19.04.2017 20:08
      Highlight @ Blitzableiter
      Doch, ist aber so. Die Frauen, die auf Watson schreiben, sind ausnahmslos super - sogar genial!
      0 4 Melden
    600
  • Luca Brasi 15.04.2017 16:37
    Highlight Grüezi Frau Meyer! Vielen lieben Dank für diesen Text. Die Welt ist nun schöner und mir geht es blendend, dank Ihnen und den ganzen watson-Usern, deren unterschiedliche Meinungen bereichernd sind und die immer wieder tolle Kommentare schreiben, die ich am liebsten mehrmals herzen würde. :)
    Ein Herzchen für Sie <3. :)

    ;)

    Frohe Ostern an alle.
    36 8 Melden
    • pamayer 15.04.2017 17:17
      Highlight Ebenso.🐰🐰🐰
      16 4 Melden
    • Captain obvious 15.04.2017 17:30
      Highlight Oder um es in den Worten von the notorious BIG zu sage:
      You are the real OGs :D
      8 3 Melden
    600
  • cero 15.04.2017 16:10
    Highlight Yonni Meyer, Sie vergeuden bei Watson Ihr Talent. Dieser Text wäre eine Grundlage für einen Bestseller-Ratgeber, der noch fehlt. Vielleicht den Titel wechseln, zum Beispiel: Jetzt bin ich wirklich wichtig! Endlich jemand sein! oder: Die übetrumpf ich mit links... Ich werd's nicht kaufen, aber jämmerlich darüber jammern, dass mir da jemand eine Idee geklaut hat und ich jetzt zum Psychiater und Psychologen muss und zum Arzt, und zur Dentalhygiene und bei Starbucks 25 Minuten anstehen muss (15.- Kaffee)
    21 17 Melden
    600
  • pamayer 15.04.2017 15:29
    Highlight Wow.


    Jetzt fühle ich mich wieder so richtig lebendig, vital, wach.

    Danke für das wortgewaltige aufrütteln aus unserer #fuckyouall Haltung.

    Und schöne Ostern 🐇🐇🐇.
    24 16 Melden
    600
  • reamiado 15.04.2017 14:51
    Highlight Gibt's in einer Lose/Lose Situation ein Low 5? (;

    P.S. Danke für den Text, faszinierend wie viel Lustiges und zugleich Kritisches in einen Text verpackt werden kann!
    30 11 Melden
    600
  • Bulwark 15.04.2017 14:46
    Highlight Fuck you! ;-)
    43 3 Melden
    • Yonni Meyer 15.04.2017 16:25
      Highlight <3 That's the spirit!
      40 3 Melden
    • AnnaFänger 15.04.2017 17:29
      Highlight Fuck you too Bulwark. Ich wollte so einen Kommentar als Erste schreiben😑
      12 3 Melden
    • Bulwark 15.04.2017 18:21
      Highlight Fuck you more AnnaFänger, wie sagt man so schön: Wär mech wot schlo, mues früe ufstoh! ;-)
      7 2 Melden
    • Wehrli 19.04.2017 14:31
      Highlight ... Maria! "Wär mech wot schlo" ... Ist das Innerschweizer Akzent, Bulwark? Du arme Sau ...
      2 0 Melden
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  • Captain obvious 15.04.2017 14:44
    Highlight Ist das ein Tutorial, wie man ein linker wutbürger wird?
    34 52 Melden
    • Yonni Meyer 15.04.2017 17:52
      Highlight Punkt 4 perfekt umgesetzt! High 5!
      36 5 Melden
    • Captain obvious 15.04.2017 19:06
      Highlight high 5 zurück :D
      An alle Blitzer...Den Kommentar nicht so ernst nehmen ;)
      13 9 Melden
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  • Philipp Burri 15.04.2017 14:25
    Highlight Ich find mich so wieder in dem Text. 😂😂😂 zumindest wenn ich grad "meine 5 Minuten" habe
    26 5 Melden
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