Charlie Hebdo

Kouchi hiessen die beiden Charlie-Hebdo-Attentäter. Bild: WALI KHAN SHIWARI/EPA/KEYSTONE

Protesten gegen Mohammed-Karikatur

Demonstranten wollten französisches Konsulat in Karachi zu stürmen

16.01.15, 14:25

Bei Protesten gegen die Mohammed-Karikatur im französischen Satiremagazin «Charlie Hebdo» ist es in Pakistan zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Hunderte Demonstranten hätten nach dem Freitagsgebet versucht, das französische Generalkonsulat in der südpakistanischen Millionenmetropole Karachi zu stürmen, sagte ein Polizeisprecher. Polizisten hätten das Feuer eröffnet.

Die Beamten setzten Berichten zufolge weiter Wasserwerfer und Tränengas gegen die protestierenden Mitglieder der muslimischen Jamaat-e-Islami-Partei ein. Bei den Zusammenstössen seien drei Menschen verletzt worden. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP erlitt nach Medizinerangaben einen Lungendurchschuss. 

Attentäter gefeiert

Auch in anderen pakistanischen Städten demonstrierten tausende Menschen gegen die Mohammed-Karikatur. Islamistische Gruppen und Parteien hatten zu Protestmärschen aufgerufen.

Das pakistanische Parlament hatte die neueste Mohammed-Karikatur von «Charlie Hebdo» am Donnerstag verurteilt. Ein Zweig der pakistanischen Taliban, die Jamat-ul-Ahrar, feierte die beiden Attentäter, die in der vergangenen Woche bei einem Anschlag auf das Satireblatt zwölf Menschen getötet hatten, am Freitag dafür, dass sie «die Erde von schmierigen Gotteslästerern befreit» hätten. (sda/dpa/afp)

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Die Auflagezahlen für die amerikanischen Magazine beziehen sich auf die verkaufte Auflage und basieren auf einer Erhebung der Alliance for Audited Media. Sie stammen aus dem Jahr 2012. Die Angaben für die europäischen Magazine stammen aus den Jahren zwischen 2010 und 2012. Die auf Wikipedia gelisteten Zahlen stammen zum Teil aus Erhebungen, zum Teil aus Eigenangaben der Verlage. 

(thi)

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