Deutschland

Deutscher steckt Pfandflasche 180'000 Mal in Automaten – und ergaunert so 44'000 Euro

Publiziert: 17.11.16, 11:53 Aktualisiert: 17.11.16, 12:07

Ein Leergut-Automat in Deutschland (Symbolbild). Bild: wikicommons/Mattes

Eines muss man dem Betrüger lassen: Er war fleissig! Ein Deutscher hat eine Pfandflasche satte 177'451 Mal in den Leergut Container gesteckt. Dafür gab es jeweils 25 Cent: Wie der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtete, ergaunerte der 37-Jährige so 44'362,75 Euro, bevor man ihm auf die Schliche kam.

Der Mann hatte mit seiner Masche aber nur deshalb Erfolg, weil er sich als Getränkehändler mit dem Automaten auskannte und das Gerät manipulierte. Der Deutsche wurde wegen gewerbsmässigen Betruges angeklagt – und verurteilt. Das Amtsgericht Köln verhängte eine Strafe von zehn Monaten bedingt.

«Ich habe ein Radio daneben gestellt, weil es mir sonst zu langweilig war.»

Der Angeklagte auf die Frage des Richters, ob er den ganzen Tag nichts anderes gemacht habe als den Automaten zu bedienen

(phi)

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
20 Kommentare anzeigen
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  • Miicha 17.11.2016 15:46
    Highlight Man kann ihn nicht vorwerfen, nichts für das Geld getan zu haben...
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  • Dovahkiin 17.11.2016 15:43
    Highlight Also 4 400.- Euro pro Monat um zehn Monate nicht kriminell zu sein.
    Keine Geldstrafe und wenn er Hartz IV ist, werden die Prozesskosten wohl von der Allgemeinheit getragen.
    Ich gönns ihm aber. In unserer Gesellschaft lohnt sich Ehrlichkeit nicht mehr. Die Reichen, die Politiker und Konzerne machen es vor.
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    • The Host 17.11.2016 19:03
      Highlight Ehrlichkeit lohnt sich nicht für die Gesellschaft. Ehrlichkeit lohnt such für dich!
      10 1 Melden
    • Einfache Meinung 18.11.2016 07:35
      Highlight Deswegen wird diese Gesellschaft auch irgendwann die Quittung für Ihr Handeln erhalten!
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    • LeChef 18.11.2016 10:50
      Highlight Nein, ihr Pfosten. 1. Wurde wahrscheinlich eine kleine Geldstrafe ausgesprochen (das ist so üblich bei bedingten Haftstrafen), es steht einfach nicht im Artikel. 2. Selbst wenn keine Geldstrafe verhängt wurde, musste er selbstverständlich das ergaunerte Geld zurückzahlen (auch wenn es bereits ausgegeben wurde). Die Rückerstattung unrechtmässig erworbenen Besitzes ist so selbstverständlich, dass sie nicht einmal Teil des offiziellen Strafmasses ist.
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  • SpeeDog 17.11.2016 13:52
    Highlight Als ich die Überschrift gelesen habe, hatte ich schon ein Bild von einem Obdachlosen im Kopf, der Stunden lang, immer und immer wieder die selbe Flasche in den Automaten steckt bis er seine 44'000 Euro zusammen hat.

    Ein Hoch auf den Überschreiber, auch Journalist genannt.. ;)
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    • fax 18.11.2016 07:02
      Highlight Doch doch Ich hörs trollen.
      0 0 Melden
    • fax 18.11.2016 07:04
      Highlight Doch doch, stundenlang rein und raus. Stimmt schon..
      0 0 Melden
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  • goschi 17.11.2016 13:51
    Highlight "180'000 Mal"
    oder
    "satte 177'451 Mal"
    ?

    Wenn man die Zahl schon ausschreibt, wieso unnötig runden, wenn man sie nur wenige Zeilen darunter korrekt schreibt??
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  • pamayer 17.11.2016 13:31
    Highlight Und wie genau geht das??
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    • wololowarlord 17.11.2016 13:38
      Highlight hab gelesen, dass er einen sensor gebaut hat, damit der automat die flasche zwar scannt aber nicht schreddert, danach hat er sie wieder rausgenommen
      41 1 Melden
    • goschi 17.11.2016 13:54
      Highlight Hätte Watson sich beim Artikel mehr mühe gegeben, als nur die Einleitung eines BILD-Artikels zu kopieren, hätte man auch dies schreiben können.

      Der Mann hat den Automaten dergestalt umgebaut, dass zwar der Sensor für das erkennen der Pfandflasche weiter funktionierte, der Schredder aber nicht aktiviert wurde und die Flasche direkt wieder unten rausfiel.
      mehr Info zB in diesem (auch nur einige Zeilen längeren) Artikel der partnerseite von Watson:
      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-betrueger-erbeutet-mit-einer-pfandflasche-44-000-euro-a-1121633.html
      45 0 Melden
    • chasseral 17.11.2016 19:49
      Highlight Das ist ja jetzt geklärt, danke! Nur: Der Gauner hat wenigstens garbeitet für sein Geld und watson schreibt einfach dem Spiegel ab und das noch lückenhaft!
      2 0 Melden
    • maljian 18.11.2016 05:48
      Highlight @goschi
      Danke für den Link
      Immerhin steht im Spiegel auch noch, wie er an das Geld gekommen ist, ich dachte er hatte sich einfach nur die Leergutbons rausgelassen.
      Ich konnte nicht nachvollziehen, wie das gehen soll.
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  • Ludwig von Mises 17.11.2016 13:02
    Highlight Clever.
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  • Mumped 17.11.2016 12:48
    Highlight Sagt mal fehlt hier der Satire-Sticker oder hat der Typ das tatsächlich geschafft?
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    • henkos 17.11.2016 14:19
      Highlight doch, die Geschichte stimmt :D
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  • Pablo Escobar 17.11.2016 12:39
    Highlight hihi, mein held!

    #umberto
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  • Calvin WatsOn 17.11.2016 12:23
    Highlight Sowas von dreist, dass es schon wieder nach Bewunderung schreit 😂😂😂
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  • Manuel Te 17.11.2016 12:13
    Highlight Legende
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