Digital

Verkaufsprobleme? Apple drosselt angeblich iPhone-Produktion um 30 Prozent

Apple lässt laut unbestätigten Meldungen deutlich weniger iPhone-Modelle der neuesten Generation produzieren. Der mögliche Grund und die Quelle für die Nachricht sind unklar, aber prompt fallen die Aktienkurse des US-Konzerns und vieler seiner Zulieferer.

06.01.16, 11:08 07.01.16, 09:25

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Eine Nachricht in der renommierten japanischen Wirtschaftszeitung «Nikkei» genügte: Von Januar bis März wolle Apple die Produktion der neuesten iPhone-Modelle 6S und 6S Plus deutlich reduzieren, schrieb das Blatt – rund 30 Prozent weniger Geräte sollten hergestellt werden. Erst im zweiten Quartal von April bis Juni solle sich die Produktion im Juni wieder normalisieren, hiess es weiter.

Die Anleger reagierten umgehend, auch wenn die Zeitung keine genaue Quelle für die Informationen nannte: Apple-Aktien büssten umgehend 2,5 Prozent an Wert ein. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg gab der kalifornische Konzern keinen Kommentar zu dem Bericht ab. Analysten zufolge reagiert Apple auf eine Nachfrageflaute – möglicherweise verknappt das Unternehmen aber auch einfach das Angebot.

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Analysten zufolge stapeln sich mehr als 20 Millionen unverkaufte iPhones bei Zulieferern und in den Lagern der Geschäfte. Einige Branchenbeobachter sind sogar der Meinung, dass die Produktion auch über den März hinaus gedrosselt bleibe. Auch die Nachricht, dass der wichtigste iPhone-Produzent, die chinesische Firma Hon Hai Precision Industry, genannt Foxconn, mit staatlichen Subventionen gestützt werde, schürt die Sorge vor einem Absatzeinbruch bei Apples wichtigstem Produkt.

Aus Furcht vor einem schwächelnden Geschäft mit dem wichtigen Kunden Apple ziehen sich Anleger aber gleich auch aus zahlreichen Elektronikwerten zurück. So verloren Aktien der asiatischen Zulieferer Sharp und Japan Displays mehr als drei Prozent an Wert, die Firma Pegatron, die iPhones montiert, sackte um fast sechs Prozent ab. Auch deutsche Firmen spürten die Skepsis, zahlreiche Aktien im TecDax lagen im Minus. (nck/Reuters/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Calvin Vail 09.01.2016 14:04
    Highlight Die Drosselung erfolgte aufgrund der Produktions-Vorbereitung des 7er Modells und die iPhones verkaufen sich keineswegs schlecht zur Weihnachtszeit dominierte Apple die Verkaufszahlen und die Nachfrage war höher als das Angebot. Jetzt nach den Feiertagen flacht die Nachfrage in vielen Unternehmen ab. Das ist allerdings völlig normal.
    1 1 Melden
  • Teslaner 06.01.2016 11:41
    Highlight Es ist so doof. Jedes Jahr genau das Gleiche Theater.
    6 4 Melden
  • Caturix 06.01.2016 11:30
    Highlight Ich war nie Microsoft Fan habe nicht mal auf allen PC ein Windows Betriebsystem aber würde nie wieder ein anderes Smartphone kaufen als eines mit Windows drauf.
    7 5 Melden
    • Teslaner 06.01.2016 12:01
      Highlight Danke für die Info!
      6 4 Melden

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