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Mann mit pädophiler Neigung in einem Youtube-Video – oder alles nur ein «Missverständnis»? screenshot: youtube

«Creep Catcher» machen Jagd auf Pädophile im Internet – eine riskante Form von Selbstjustiz

Gehören Männer, die Minderjährige sexuell missbrauchen wollen, an den Internet-Pranger? In den USA beschäftigt eine solche Aktion die Richter.

29.06.16, 09:09 18.04.17, 15:23

Update: In Leser-Kommentaren wird zurecht darauf hingewiesen, dass es sich beim sexuellen Interesse für Teenager, respektive Pubertierende nicht um Pädophilie im engeren Sinn handelt (siehe Definition bei Wikipedia). 

«Hallo, können wir reden?»

Pädophile suchen auf Dating-Plattformen, in sozialen Netzwerken und Chatrooms nach Opfern.

Es beginnt ganz harmlos. Mit List und Einfühlungsvermögen versucht der Täter, das Vertrauen der minderjährigen Person am anderen Ende der Leitung zu gewinnen.

«Lass uns einfach nur ein bisschen plaudern.»

Im Internet wird nonstop Jagd auf Kinder und Jugendliche gemacht. Laut einem Bericht von UNICEF (aus dem Jahr 2009!) sind um die 750'000 Männer mit pädophilen Neigungen aktiv – und zwar rund um die Uhr, in allen Ländern weltweit.

Zurzeit beschäftigt das Schicksal des 12-jährigen Paul die Menschen in der Schweiz. Die Hinweise mehren sich, dass er von einem erwachsenen Mann in dessen Wohnung gelockt wurde. Der erste Kontakt fand über einen Online-Chat statt.

Den Spiess umdrehen

Wenn Männer mit pädophiler Neigung im Internet nach potenziellen Opfern Ausschau halten, ist die Polizei in der Regel machtlos. Zwar gibt es Spezialisten, die verdeckt ermitteln und dafür auch falsche Online-Identitäten annehmen. Doch sind alle Massnahmen nur Tropfen auf den heissen Stein. 

Hier kommen die «Creep Catcher» ins Spiel. Das sind Privatleute, die den Spiess umdrehen wollen und versuchen, mutmassliche Pädophile in die Falle zu locken.

Dazu gleich mehr, doch zunächst zum Vorgehen:

Creep Catcher sind kein neues Phänomen, doch zeigen aktuelle Ereignisse in den USA, dass aus solchen Aktionen gewaltige Probleme entstehen können.

Gefährliches Tun

Bei YouTube finden sich unzählige Videos, in denen angeblich Pädophile an den Pranger gestellt werden.

Egal, was zuvor passiert ist: Es handelt sich in jedem Fall um eine fragwürdige Form von Selbstjustiz, auch wenn dies die selbsternannten «Pädo-Jäger» in Abrede stellen.

Was auffällt: Es sind vornehmlich junge Männer, die mit Bürgerwehr-Methoden gegen Kindesmissbrauch kämpfen. Und sie erhalten im Netz viel Beifall für ihre Aktionen.

In mehreren kanadischen Bundesstaaten sind Creep Catcher aktiv. screenshot: creepcatcher.ca

Das Online-Medium Vice News berichtete Anfang Juni über einen kanadischen Teenager (18), der sich als Creep Catcher betätigte. Als die Konfrontation mit einem in die Falle gelockten Mann aus dem Ruder lief, habe er um sein Leben gefürchtet.

Die Behörden betonen, der Kampf gegen Pädophile sei Sache des Staates, und sie warnen vor möglichen Konsequenzen: Polizeiliche Ermittlungen könnten gestört oder gar verunmöglicht werden. Bei Treffen drohen gewaltsame Auseinandersetzungen. Ausserdem sei mit juristischen Klagen zu rechnen.

Nur ein «Missverständnis»

Genau dies ist kürzlich dem Betreiber der Website anxietywar.com passiert. Der junge Amerikaner aus Michigan versucht, über eine Crowdfunding-Plattform Geld für einen Anwalt zu sammeln. Ihm droht Ungemach, weil er in einem Video einen 29-Jährigen als «Predator» brandmarkte.

Der Attackierte ging in den Gegenangriff über und behauptet, es habe sich um ein «Missverständnis» gehandelt. Er habe nicht geplant, mit einer angeblich 15-Jährigen Sex zu haben. Dann verklagte er den «Anxiety War»-Betreiber.

Dieser verteidigt sich öffentlich und versucht über eine Crowdfunding-Plattform, Geld zu sammeln.

Update April 2017: Der YouTube-Kanal Anxiety War musste Creep-Catcher-Videos löschen. Ein Teil ist nun wieder online verfügbar.

Video: YouTube/SoloIce

Innert weniger Tage sind bei gofundme.com über 25'000 Dollar zusammengekommen für seine Verteidigung.

Der junge Mann sagt, sein Engagement gegen sexuellen Missbrauch erfolge nicht aus Geltungsdrang oder finanziellen Motiven. Er verdiene kein Geld mit seinem Tun.

Populär in Nordamerika

Ein Augenschein bei YouTube zeigt, dass es sich bislang vor allem ein nordamerikanisches Phänomen handelt. Aber auch in Westeuropa betätigen sich Private als Pädophilen-Jäger ...

Umfrage

Was hältst du von den selbsternannten Pädophilen-Jägern?

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  • 46%Geht gar nicht, Ermittlungen soll man der Polizei überlassen
  • 13%Habe keine Meinung dazu

Hilfswerk überlistet Sextäter, die sich in Sicherheit wägen

Fakt ist: Es sind längst nicht nur Privatleute, die im Internet Jagd auf Pädophile machen. 2014 sorgte der niederländische Ableger des Hilfswerks Terre des Hommes für Schlagzeilen.

Die «Sweetie»-Kampagne richtete sich gegen eine besonders perfide Form von sexueller Ausbeutung von Kindern. Die Täter sitzen zuhause vor dem Computer und missbrauchen Minderjährige aus vermeintlich sicherer Distanz.

Undercover-Leute von Terre des Hommes versuchten Pädophile in Chatrooms in die Falle zu locken, indem sie eine falsche Identität annahmen. Sie gaben sich als zehnjähriges Mädchen aus, das in den Philippinen vor dem PC sitzt. Die Täter sollten glauben, sie würden mit einem wehrlosen Kind chatten.

Die verdeckten Ermittler versuchten, den Tätern möglichst viele Informationen zu entlocken, um sie zu identifizieren.

Damit dies gelingt, haben Computer-Experten eine virtuelle Figur geschaffen. Sweetie sieht aus wie ein echtes Mädchen und bewegt sich scheinbar natürlich vor der Webcam.

«Sobald man sich anmeldet und sagt, man sei ein Mädchen aus den Philippinen, umschwärmen sie einen», erzählt ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation im eindrücklichen Video.

Die Täter fühlten sich sicher, weil sie – dank Internet – weit weg lebten, falsche Namen hätten und mit Prepaid-Kreditkarten bezahlten, die sich nicht zurückverfolgen lassen. «Sie brauchen nicht in die Philippinen zu reisen, um Kinder zu missbrauchen.»

Die Recherche-Ergebnisse wurden später der internationalen Polizeibehörde Interpol übergeben. Trauriges Fazit: Die meisten stammten aus reichen Ländern, sie führen ein «normales» Leben in Westeuropa, Nordamerika oder anderswo ...

Anlaufstelle für Menschen mit pädophiler Neigung

Wer pädophil veranlagt ist, muss nicht zum Kinderschänder werden oder sich mit Kinderpornos strafbar machen.

Seit zwei Jahren gibt es in der Schweiz eine Anlaufstelle, die professionelle Hilfe verspricht: Das Forensische Institut Ostschweiz in Frauenfeld wurde 2004 mit dem Ziel «Missbrauch verhindern – Veränderung fördern» gegründet.

Niemand entscheide sich bewusst für oder gegen eine sexuelle Neigung, heisst es in einem Beitrag auf der Website der Schweizerischen Kriminalpräventation.

Menschen mit pädophiler Neigung seien nicht per se auch Pädokriminelle. Ein Teil der Betroffenen verfüge sehr wohl über ein Problembewusstsein und sei offen für professionelle Hilfe, bevor es zu einem allfälligen Übergriff komme.

Auf der forio-Webseite finden Interessierte und Betroffene weitergehende Informationen.

«Kein Täter werden»

Video: YouTube/KeinTaeterWerden

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • pamayer 30.06.2016 01:17
    Highlight riesenscheisse!
    verstehe, dass leute zur selbstjustiz schreiten. ist aber sehr heikel.
    der ruf nach mehr polizei wird laut, was ich, der der polizeigewat grundsätzlich kritisch gegenüberstehe, auch befürworte.
    2 3 Melden
  • schaniin 29.06.2016 19:38
    Highlight Von einigen hier wird gefordert, dass die Polizei mehr Ressourcen bzw. Personal zur Verfügung stellt, um Pädokriminalität zu bekämpfen. Ich arbeite selber im Justizumfeld, und ich verstehe diese Forderung, aber man muss auch bedenken, dass man bei dieser Arbeit schnell mal mit sehr unschönen Dingen in Berührung kommt, und ich kann mir vorstellen, dass man das psychisch nicht unbedingt lange durchhält / gar nicht in diesem Bereich arbeiten möchte. Bei meiner Arbeit bin ich ein paar wenige Male damit in Berührung gekommen, und fand es sehr unschön. Selbstjustiz ist trotzdem keine Lösung, mMn.
    11 5 Melden
  • wipix 29.06.2016 17:48
    Highlight Ich finde diese Kommentare hier doch recht spannend und mit erstaunlichem Tiefgang. es ist meistens ein echtes Engagement und auch den Willen diesem schwierigem Thema adequat zu begegnen spürbar.
    Bravo!
    Ich habe / hatte schon mit Opfern und Tätern zu tun. Bei der ganzen Hetze, die oft zu spüren ist Frage ich mich manchmal, ob sich alle bewusst sind, dass eigentlich, beachtet man die Statistiken, jeder sowohl Opfer als auch Täter persönlich kennt. Ob man es (schon) weis, oder es niemals erfahren wird (Tabuisierung): Sie sind alle unter uns! Auch geliebte, beachtete und unauffällige Menschen.
    8 3 Melden
    • Begra 30.06.2016 08:41
      Highlight Dem kann ich nur zustimmen. Hier ein Bsp. aus einer Studie von Ahlers:
      Item 10: Hebephilie: Jugendliche Mädchen: Von 466 befragten Männern gaben 33,48 % (n = 156, Missing: 11) an, den erfragten Stimulus in den vergangenen 12 Monaten in ihren allgemeinen Sexualfantasien, in Masturbationsfantasien oder im realisierten Sexualverhalten wenig, mittelmässig, ziemlich oder sehr sexuell erregend gefunden zu haben.
      Ich mein, Hallo! Das ist jeder Dritte.
      3 1 Melden
    • stef2014 30.06.2016 09:49
      Highlight Wie war der erfragte Stimulus genau definiert? Ich denke auch, da sollte man unterscheiden zwischen minderjährigen Jugendlichen und vorpubertären Kindern. Ersteres muss nicht zwingend auf Pädophilie zurückzuführen sein, wenngleich illegal.

      Schau dir mal japanische Mangas an. Infolge der restriktiven Gesetze über Realfilme/Magazine blüht dort das Geschäft der Comics. Und was sind die meisten weiblichen Hauptfiguren? Wie soll man das einordnen? Ist ja nur ein Comic oder bestehen tatsächlich breitflächige Fantasien mit jungen Mädchen? Somit überrascht mich deine interessante Studie nicht so.
      1 1 Melden
    • Begra 30.06.2016 10:10
      Highlight Es wurde unterschieden zwischen Pädophilie, kindliche Mädchen, ohne Schamhaare und Brüsten, da sind es 9.4%. Bei den kindlichen Jungen 3.43%
      Weiter eben die erwähnten hebephilen mit den pubertierenden Mädchen und 7.51% die auf jugendliche Jungen stehen (vgl. Ahlers 2010:58)
      http://d-nb.info/1024335496/34
      1 1 Melden
    • stef2014 30.06.2016 10:52
      Highlight Interessant, danke. Und beunruhigend. Aber nicht überraschend.
      1 1 Melden
  • John Smith (2) 29.06.2016 17:28
    Highlight Im allerletzten Abschnitt weist der Journalist korrekt darauf hin, dass man unterscheiden muss zwischen pädophil und pädokriminell. Warum dann schreibt er trotzdem – und nachweislich wider besseres Wissen – den ganzen Artikel lang von «Pädophilen»?
    7 8 Melden
  • Roaming212 29.06.2016 16:04
    Highlight Die Polizei bzw die Justiz könnte von mir aus viel mehr Geld investieren um Jagd auf Pädos zu machen. Da muss etwas passieren, scheinbar ist die Chance erwischt zu werden so gering, dass es keinerlei Abschreckung für Kerle gibt. An die Creep Catchers: Weiter so! Solange von Gesetz her nichts verändert wird, braucht es diese Selbstjustiz.
    15 16 Melden
  • äti 29.06.2016 15:12
    Highlight Ich hab vor Jahren in den USA tubes/tv gesehen, wo eine Sekte Jagd auf Prostituierte/Freier machte und diese hemmungslos veröffentlichte. Auch Fehlanzeigen und völlig Unschuldigen (Walmart, McDo, ..PP). In solchen Fällen hiess es: Gott verzeiht uns und für diese eine Warnung?! Es ging eben rein um das Jagdfieber, den thrill (irgend) jemanden in die Enge zu treiben.
    Diese Gefahr sehe ich, bei allem allem, Respekt hier auch.
    Wenn die Jagd zum Ziel wird, nicht die Verhinderung von Taten.
    24 3 Melden
  • Str ant (Darkling) 29.06.2016 14:50
    Highlight Es sollte definitiv die Polizei sein die dies tut Selbstjustiz wurde nicht umsonst abgeschafft.

    Auch ist die USA da auch wieder sehr speziell unterwegs,
    wenn ein Teenager einem anderen Teenager ein nacktbild schickt können sie dafür in einigen Staaten bereit mit KiPo belangt werden!

    http://www.independent.co.uk/news/world/americas/north-carolina-teenager-charged-as-an-adult-for-sexting-photos-of-himself-10484292.html

    Solche Nachrichten aus den USA sind also mit einer Prise Salz zu geniessen.
    8 3 Melden
  • Joshi 29.06.2016 14:00
    Highlight Besteht denn nicht die Möglichkeit, das Ganze einfach der Polizei zu melden an Stelle von Selbstjustiz? Die Beweise sollten doch ausreichen? Oder ist da irgendwie die rechtliche Grundlage nicht gegeben? An den Pranger stellen befürworte ich nämlich überhaupt nicht. Das verletzt die Grundrechte. Zudem kann das ganze schnell mal eskalieren, wodurch das Leben von Unschuldigen zerstört werden kann.
    15 3 Melden
  • Theor 29.06.2016 13:51
    Highlight Sehr schwieriges, emotionsgeladenes Thema. Pädophilie ist eine Krankheit. Würde man sie besser unterstützen anstatt nachträglich zu verurteilen, könnten m.E. viele dieser Delikte verhindert werden.

    Aber dafür müsste man aufhören, diese Leute als Monster zu jagen. Und da tut sich mental wieder eine Barriere auf. Es gibt in der Schweiz kaum Hilfe für diese Leute und wer diese in Anspruch nimmt, riskiert bereits zu diesem Zeitpunkt die Hexenjagd. Grauzonen werden verboten, sogar harmlose Comics. Keine Möglichkeiten mehr mit der Krankheit umzugehen bis man explodiert und zum Täter wird.
    9 6 Melden
    • EvilBetty 29.06.2016 15:25
      Highlight Bin mir nicht sicher ob es eine Krankheit ist... Mit dem Rest stimme ich aber zu.
      2 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.06.2016 15:45
      Highlight Es ist sehr umstritten, ob Pädophilie als Krankheit einzustufen ist - die WHO macht das, sicher nicht zuletzt aus politischen Gründen.

      Ich persönlich würde eher dafür plädieren, Pädophilie - sie ist nachweislich nicht therapierbar - als inakzeptable sexuelle Neigung zu klassifizieren - und den betroffenen entsprechende Therapieangebote zum Triebabbau zu bieten.

      Man hat eine sexuelle Neigung, welche nicht ausgelebt werden darf - es ist noch nicht lange her, da erging es Homosexuellen so. Gottseidank nicht mehr. Für die Pädophilen wird es aber keine Lösung geben. Nur Hilfe.
      25 4 Melden
    • Mia_san_mia 29.06.2016 17:33
      Highlight Krankheit?? Das ist doch ein Witz....
      8 6 Melden
    • EvilBetty 29.06.2016 18:04
      Highlight Danke, Toerpe. So einen ähnlichen Kommentar hatte ich auch schon mal geschrieben. War diesmal einfach zu faul.
      4 4 Melden
    • Mia_san_mia 29.06.2016 18:26
      Highlight Wie will man denen helfen? Das geht gar nicht, ausser wenn sie sterben.
      3 17 Melden
    • tipsi 29.06.2016 21:30
      Highlight @mia_san_mia: Was schlägst du vor? Pädophilie ist eine sexuelle Neigung, die nicht heilbar ist, aber durchaus therapierbar! Therapie bedeutet, lernen damit umzugehen und sich in schwierigen Situationen zurückzuhalten und ein enthaltsames Leben führen zu können, ohne Täter zu werden.
      7 2 Melden
    • Theor 30.06.2016 07:49
      Highlight Danke für die Ausbesserung bezüglich der Klassifizierung. Wollte zum Ausdruck bringen, dass der Täter dafür eigentlich nichts kann. Aber sexuelle Neigung trifft es da wirklich besser als Krankheit.

      Wie gesagt: Sehr schwieriges Thema. Ich finde es einfach eine verpasste Chance, dass man in dem Bereich nicht präventiv arbeitet. Die Pretäter werden alleine gelassen (Therapien muss man selber bezahlen! Und Psychologen sind nunmal für viele zu teuer). Erst bei der Strafe kümmert man sich dann um sie. Und dann ist das Unheil bereits passiert.
      5 1 Melden
  • Emperor 29.06.2016 13:22
    Highlight Interessant, dass beim kein Täter werden Video nur Männer vorkommen...
    7 6 Melden
    • Mietzekatze 29.06.2016 13:57
      Highlight An was könnte das wohl liegen?? hmmmmmm
      2 10 Melden
    • S.Fischer 29.06.2016 16:49
      Highlight @Mietzekatze Es gibt genau so pädophile Frauen wie auch Männer.
      Was sie hier mutmassen, wäre, wenn es gegen eine Person und nicht ein ganzes Geschlecht ginge, üble Nachrede / Rufmord...
      6 2 Melden
    • Mietzekatze 30.06.2016 08:19
      Highlight Klar gibts es auch pädophile Frauen. Nur die Verteilung ist nicht so wirklich ausgeglichen... Ich finde man sollte auf keinen Fall vergessen, dass dies nicht nur Männer betrifft! Aber man sollte es auch nicht 'abschätzen' weil es auch Frauen gibt, die pädophil veranlagt sind. Denn die traurige Wahrheit ist, dass pädosexuelle Handlungen vor allem von Männern verübt werden.. Erst bei den Opfern herrscht wieder eine traurige Ausgeglichenheit der Geschlechter...
      2 3 Melden
  • teufelchen7 29.06.2016 13:16
    Highlight nicht nur justiz ist hier notwenig, sondern auch prävention. ich dachte an die aufklärung der kinder sowie eltern, wo und welche gefahren beim nützen der social-medien auftauchen könnten.
    16 1 Melden
    • Str ant (Darkling) 29.06.2016 14:57
      Highlight In sehr vielen USA-Staaten vor allem im Bibel-Gürtel wird Enthaltung als heiliger Gral "gelehrt".
      Die USA hat einen sehr hohen Anteil an Schwangerschaften Minderjähriger das es fast keine nachhaltige Sexkunde gibt

      12 1 Melden
  • Begra 29.06.2016 12:22
    Highlight Ich empfinde diese Hetzjagden als sehr schwierig. Menschen die eine sexuelle Ansprechbarkeit auf Jugendliche haben können der Hebephilie zugeordnet werden.
    Die sexuelle Präferenz bildet sich im Verlauf der ersten beiden Lebensdekaden und bleibt von da an weitgehend unverändert bestehen. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn wir diesem Umstand Rechnung tragen und Menschen mit einer abweichenden sexuellen Präferenz offener gegenüber treten, denn niemand kann sich diese aussuchen.

    Als Wiki Ergänzung die Dissertation von Christph Joseph Ahlers http://d-nb.info/1024335496/34
    28 8 Melden
    • Randy Orton 29.06.2016 12:50
      Highlight Sexuelle Präferenz und der Versuch Sex mit einem Minderjährigen zu haben sind dann schon ein himmelweiter Unterschied. Klar gibt es diese Neigungen/Präferenzen, aber wenn man imstande ist, deswegen mit Kindern Geschlechtsverkehr zu haben, dann muss man sich Hilfe suchen. Und wer das nicht kann, der muss von Kindern ferngehalten werden, idealerweise von der Polizei, in den beschriebenen Fällen halt durch Creep Catcher.
      16 17 Melden
    • Begra 29.06.2016 13:57
      Highlight Es ist aber auch bekannt, dass die meisten sexuellen Übergriffe auf Kinder im familiären, sozialen Nahraum der Opferkinder zu suchen sind. Also (Stief) Väter, älteren (Stief) Brüdern, Onkels, Schwager und Cousins.
      6 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.06.2016 11:10
    Highlight Ende 90er entdeckte ich in einem Chat mehrere Pädophile. Ich hab ein biz recherchiert. Sobald sich der Verdacht erhärtet hatte, hab ich Screenshots und sämtliche mir bekannten Infos der Polizei zugestellt.

    Gehört hab ich dann nichts mehr davon. Ich ging alle paar Tage in diesen Chat nachgucken. Die Nicks waren noch da. Nach einigen Wochen verschwand der Chat dann über Nacht. Keine Ahnung, was geschehen ist. Ich hoffe, da wurden ein paar eingesammelt und nicht nur der Betreiber zum Schliessen gezwungen.

    Selbstjustiz ist falsch. Aber wer zufällig etwas sieht, soll es der Polizei melden!
    68 8 Melden
    • Mia_san_mia 29.06.2016 17:34
      Highlight Sehr gut gemacht!
      4 3 Melden
  • PuRpLE_KusH 29.06.2016 10:58
    Highlight Mein einziges Problem mit der Sache ist der Internetpranger, denn auch die können sich mal irren. Und wenn jemand fälschlicherweise so an den Pranger gestellt wird, ist das nicht zu rechtfertigen. Dieser Person wird das ganze Leben versaut.
    Gibt es keine Möglichkeit, die Dokumentation über den ganzen Kontakt mit dem Verdächtigen einfach der Polizei zu übergeben, so dass die den Rest professionell erledigen können?
    79 5 Melden
    • Mietzekatze 29.06.2016 11:47
      Highlight Ich bin sonst echt demokratisch! Aber was dieses Thema angeht, werde ich zur Furie!! Wer mit einer 12jährigen schreibt und sagt er wolle sie treffen oder noch expliziter Sex, ist krank.. Und da kann man sich nicht irren! Ich verstehe durchaus wieso Leute solche Aktionen starten! Die Justiz kümmert sich lieber um Finanzgeschichten als um Menschenleben... Und über die Straffolgen müssen wir nicht mal diskutieren!!
      21 67 Melden
    • Pisti 29.06.2016 12:23
      Highlight Dazu noch teils lächerliche Strafen für Pädophile hier in der Schweiz. Ex-Politiker veruntreut von einer alten Dame ein paar Millionen, die Staatsanwaltschaft fordert 7 Jahre. Wenn der selbe Herr ein Kind vergewaltigen würde käme er warscheinlich mit der Hälfte davon. Ich finde es ein Skandal dass Finanzdelikte härter bestraft werden, als Sexualdelikte oder andere Delikte gegen die körperliche Unversertheit.
      25 26 Melden
    • Lami23 29.06.2016 12:34
      Highlight Die Polizei verfolgt nicht "lieber" finanzdinge. Aber es ist sehr schwierig. Ein Chatroom geschlossen, geht gleich ein neuer auf. Für die konsequente Verfolgung im Darknet wäre viel mehr Personal und Mittel vonnöten...
      18 2 Melden
    • stef2014 29.06.2016 12:48
      Highlight Pisti, Aussagen wie "wahrscheinlich" sind unsachlich und tragen höchstens zu einer Hetze bei, die eben nicht zielführend sein kann. Genau um diese Frage geht es doch in diesem Artikel.

      Mietze, dieses Thema löst wohl in allen solche Gefühle aus. Aber auch wenn die Umstände extrem sind, Selbstjustiz ist und bleibt falsch. Zumal du selbst von "krank" sprichst. Was also tun? 20 Jahre wegsperren. Und dann? Ich habe auch kein Rezept dafür, aber extreme Strafmasse haben soweit ich weiss noch nie als Abschreckung genützt.
      24 2 Melden
    • Randy Orton 29.06.2016 12:52
      Highlight Lami23, Jugendliche werden sicher nicht im Darknet angeschrieben, das passiert in für alle öffentlichen Foren und Chats. Dort müsdte die Polizei ansetzen, aber Lockvögel sind nicht erlaubt und für Überwachung fehlt das Personal, weil die Prioritäten anders gesetzt werden.
      6 2 Melden
    • Mietzekatze 29.06.2016 13:11
      Highlight Ich arbeite in diesem Umfeld.. Und ich kann dir versichern, dass genug Personal und Mittel zur Verfügung stehen.. Es ist nur eine Frage der Priorisierung! Und es wird definitiv zu wenig in die 'menschlichen' Straftatbestände investiert und viel zu viel in den Strassenverkehr und Finanzdelikte...
      9 16 Melden
    • stef2014 29.06.2016 13:21
      Highlight Randy, aber im Darknet spielen sich Dinge wie Kinderhandel, Kinderfilme etc. ab. Das mit den Chats ist auch ein Aspekt dieser Problematik. Genau wie auf offener Strasse angesprochene Kinder oder gar Entführungen. Oder wie Missbrauch in der eigenen Familie. Und für alle Szenarien braucht es Personal. Die Cybervariante ist nur eine von vielen....
      6 2 Melden
    • stef2014 29.06.2016 13:29
      Highlight Mietze, ich kann deiner Argumentation folgen. Aber es ist komplexer als das. Wo ist das richtige Mass an Polizei- und Justizstaat? Alle wollen Sicherheit und angebrachte Strafen. Aber niemand will dafür seinen Bewegungsfreiraum einschränken.

      DAS ultimativ problemlösende Strafgesetz wurde noch nicht erfunden. Ebenso ist es ein andauernder Diskurs rund um die Frage der Überwachung, Datenschutz und damit auch eine Frage der individuellen Freiheit.

      Du magst Recht haben, aber ob es wirklich nur ein polizeiliches/juristisches Versagen ist? Glaube ich nicht.
      8 2 Melden
    • Mietzekatze 29.06.2016 13:56
      Highlight Ich weiss was du meinst, Stef. Ich erwarte keine Flächendeckende Überwachung! im Gegenteil.. Ich bin eine Verfechterin der Freiheit... Aber anstatt eine Hausdurchsuchung wegen 2 Hanfpflanzen (bei Freunden) wäre ich froh, wenn sich die Justiz um solche Sachen kümmern könnte! Es wird wohl nie ein perfektes Strafgesetz geben... Aber mich stört einfach 'wird mit Freiheitsstrafe bis fünf Jahre oder Geldstrafe bestraft' (Art. 187 StGB) um ein Beispiel zu nennen! Sexualdelikte werden m.M. viel viel viel zu lasch bestraft! Das Opfer leidet ein Leben lang.. ich weiss wovon ich spreche... leider
      6 6 Melden
  • marhu13 29.06.2016 10:55
    Highlight Es ist völlig in Ordnung gegen den Missbrauch anzukämpfen. Jedoch ist es völlig daneben, diese Leute dann an den öffentlichen Pranger zu stellen. Pädophilie ist eine sexuelle Neigung wie hetero- oder homosexuell zu sein. Allerdings eine Neigung, die zum Schutz der Kinder nicht ausgelebt werden darf!

    Diesen Leuten sollte man versuchen zu helfen, mit ihrer Neigung umzugehen und nicht ihr Leben noch schwerer machen. Allerdings denke ich, man tut ihnen sogar einen Gefallen, wenn man sie "erwischt" bevor sie eine kriminelle Handlung vorgenommen haben.
    47 5 Melden
  • Sir Jonathan Ive 29.06.2016 10:48
    Highlight Dass man unten den Unterschied definiert, macht es nicht okay, dass man den ganzen Artikel lang mutmassliche Pädokriminelle als Pädophile bezeichnet.

    Trotzdem ein sehr interessanter Artikel!
    38 2 Melden
  • seventhinkingsteps 29.06.2016 10:46
    Highlight Wie in den Kommentare schon gesagt wurde: Ein Typ, der sich mit einer 15-jährigen treffen trifft, ist nicht pädophil. Ich habe einige dieser Videos gesehen, zusätzlich gibt es noch diese TV-Show "How to catch a predator". In beiden Fällen versucht man Männer, die sich mit minderjährigen Mädchen treffen wollen zu überführen. Ein 35-jähriger, der sich mit einer 16-jährigen trifft, ist vielleicht ein Grüsel und auch Straftäter (zumindest in Murica), aber pädophil ist das nicht. Das einzige, was diese Videos bewirken ist den Begriff zu verwaschen und die Paranoia vor allen Männern zu fördern.
    65 3 Melden
  • kleiner_Schurke 29.06.2016 10:42
    Highlight Jede 15 Min. Wird in den USA ein Mensch erschossen, 95 pro Tag, 35'000 pro Jahr. Schusswaffen vom Revolver bis zur M16 sind frei käuflich. Wer stellt ein Video ins Netz vom Typen, der dem Killer von Orlando eine M16 verkauft hat, mit der er dann in einen Nachtclub marschierte und 50 Leute niedergemäht hat? Leider Niemand.
    40 26 Melden
    • Stachanowist 29.06.2016 10:51
      Highlight Und... Was hat das mit der im Artikel beschriebenen Problematik zu tun?
      25 16 Melden
    • kleiner_Schurke 29.06.2016 11:48
      Highlight Bei manchen Gebieten z.B. Pädophilie, aber auch Leute die ihrer Rechnungen nicht bezahlen oder bei Einbrüchen bildet sich eine Art Selbstjustiz heraus inkl. Internetpranger. Beim freien Erwerb von Schusswaffen, da herrscht Stille, obwohl eine Stadt von der Grösse von Freiburg deswegen draufgeht.
      19 3 Melden
    • stef2014 29.06.2016 13:11
      Highlight Der Unterschied ist aber, dass der Waffenhändler nichts Illegales getan hat, egal was man davon hält. Die Anti-Waffen-Bewegungen sind ja aktuell ziemlich aktiv.

      Wie auch immer, es ist eine völlig andere Sachlage. Wenn die Gesetze nunmal so sind, was soll es bringen, einen Waffenhändler an den Internetpranger zu stellen oder Selbstjustiz auszuüben? Das muss auf politischer Ebene geregelt werden. Mag unbefriedigend tönen, aber Zustände wie im Wilden Westen will ich noch weniger.
      7 0 Melden
    • kleiner_Schurke 29.06.2016 14:41
      Highlight Zustände wie im Wilden Weste, genau so ist es nun doch!
      0 1 Melden
    • stef2014 29.06.2016 14:55
      Highlight ...aber die löst man nicht, indem man zu weiterer Gewalt aufruft. Wo soll das hinführen? Jeder und jede der etwas moralisch verwerfliches macht wird im Internet bloss gestellt?

      Die Zustände gehen momentan von einzelnen Personen aus. Also die von dir angesprochenen Amokläufer. Wenn man aber Selbstjustiz gutheisst und diese öffentlich proklamiert, dann fängt man an ganze Gruppen von Menschen zu mobilisieren. Was das in den USA bedeuten würde, kann man sich ja vorstellen. Die Waffengewalt würde erst recht steigen.
      2 0 Melden
  • saukaibli 29.06.2016 10:38
    Highlight Ich bin grundsätzlich gegen Selbstjustiz, aber scheinbar hat die Polizei teilweise einfach zu wenig Kapazität um sich noch mehr um Pädokriminelle zu kümmern. Das kommt halt davon, wenn man überall Steuern spart, das führt nun mal zu Einschrränkungen bei der Sicherheit. Ich würde gerne ein wenig mehr Steuern bezahlen um Pädokriminelle aus dem Verkehr zu ziehen, denn wenn einer mein Kind missbrauchen würde, könnte ich für nichts garantieren!
    15 25 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 29.06.2016 12:37
      Highlight Die Polizei könnte erhebliche Ressourcen für Sinnvolles freimachen, wenn sie zB. die Repression gegen Drogenkonsumenten sein liesse.
      12 1 Melden
  • Sagitarius 29.06.2016 10:24
    Highlight Ich finde es gut, dass es Leute gibt, die versuchen, Leute mit pädophilen Neigungen zu überführen. Sogenannte Beweise sollten aber der Polizei oder entsprechenden Stellen übergeben werden.
    Selbstjustiz Never!
    48 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.06.2016 16:14
      Highlight Ich finde es nicht gut, dass man "Leute mit Pädophilen Neigungen überführen" soll.
      3 3 Melden
  • Fabio74 29.06.2016 10:13
    Highlight Selbstjustiz ist grundsätzlich inakzeptabel
    69 9 Melden
    • PuRpLE_KusH 29.06.2016 13:31
      Highlight Jein, ich würde auch hier sagen die Welt ist nicht schwarz und nicht weiss. In gewissen Fällen finde ich eine Einmischung des Staates unnötig. z.B. Bei einem Einbrecher hätte ich keine Lust die Polizei zu rufen und zu warten bis Sie ihn erwischen (wenn überhaupt). Da wäre es mir lieber den Typen einfach zu erschiessen. Wer solche Straftaten begeht muss sich über so eine Reaktion nicht wundern.
      1 24 Melden
    • Datsyuk * 29.06.2016 15:00
      Highlight PuRpLE_KusH, wieso möchtest du das tun?
      5 1 Melden
    • PuRpLE_KusH 29.06.2016 15:46
      Highlight Weil ich mich vielleicht bedroht fühle wenn er bewaffnet ist, oder weil ich einfach nicht bestohlen werden will. Müsste nicht gleich erschiessen sein, teasern wär auch ne Idee. Aber es geht mir darum, sich selbst verteidigen zu können, ohne noch Angst haben zu müssen dass ich danach ein Verfahren am Hals habe.
      1 9 Melden
    • stef2014 29.06.2016 16:21
      Highlight Purple, und wenn es einfach ein paar Kids sind, die ne Dummheit machen und durch ein offenes Fenster steigen?

      Wo willst du die Grenze ziehen welche Bedrohung Selbstjustiz rechtfertigt und welche nicht?

      Ist ja nicht so, als dürftest du dich nicht wehren. Aber die Auslegung von Notwehr wird umso brisanter, je bewaffneter jemand ist. Oder je eher jemand zu Gewalt neigt....
      3 1 Melden
    • cocorumo 29.06.2016 16:46
      Highlight Sprich wenn einer in deine Bude einbricht und da dein Handy für 500 CHF klaut findest du es richtig, ihn einfach zu erschiessen? Irgendwie verstörend... klar ist er eingebrochen und das belastet die Opfer materiell sowie auch v.a. psychisch, aber erschiessen - Verhältnismässigkeit ist offensichtlich nicht jedermanns Sache..
      8 1 Melden
    • supremewash 29.06.2016 17:01
      Highlight Aha, du wünschst dir also eine Art 'stand-your-ground'-Gesetz. Straffreies Verletzen oder gar Töten jemandes, der "solche Straftaten" begeht. In deinem (vermeintlich guten) Beispiel einen Einbrecher. Ich nenne das jetzt mal Krone der Selbstjustiz. Ich will keine Fälle wie jener von Trayvon Martin in der Schweiz.
      4 1 Melden
    • PuRpLE_KusH 29.06.2016 17:05
      Highlight @stef da hast du recht, dass das Argument Notwehr missbraucht werden kann und eine Grenze sehr schwierig ist.

      Im Fall der Kids denke ich, das man die mit den Rufen, wie zeigt euch oder ich schiesse hervorlocken kann. Und in den meisten Fällen sind die auch als Kids wahrnehmbar. Aber auch Kids die durch ein offenes Fenster "einbrechen" sind im Prinzip Einbrechen. Ich würde sagen wenn es Nacht ist und jemand diese im dunkel Erschiesst, weil er sich bedroht fühlt ist das vertretbar. Denn auch wenn es Kids sind, wissen Sie, dass sie nicht einfach in ein fremdes Haus einbrechen können. sry platz..
      3 6 Melden
    • PuRpLE_KusH 30.06.2016 08:24
      Highlight @supremewash ja so was wie das stand-your-ground-law würde ich begrüssen. Klar gibt es Unfälle und Missverständnisse, aber das gibt es überall und so wäre klar: wer unbefugt fremden Boden betritt, begibt sich selbst in Gefahr.
      2 0 Melden
    • Datsyuk * 30.06.2016 12:42
      Highlight PuRpLE_KusH, wie du hier über Menschenleben schreibst, macht mich ein wenig sprachlos..
      1 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.06.2016 10:09
    Highlight Private verdeckte Ermittler trainieren die Täter sich besser zu tarnen. Die Polizei hat so geringere Erfolgsschancen. Weiter ist verdecke Ermittlung für die Polizei noch immer mit vielen Hürden versehen. Was wir tun müssen, ist eine Anpassung der Gesetze und eine Erhöhung des polizeilichen Personals. Dann werden private Ermittler überflüssig. Den Internetpranger finde ich gut, sollte aber auch für andere Delikte gelten, z.B. Steuerbetrug.
    21 25 Melden
    • Fabio74 29.06.2016 10:38
      Highlight Grundsätzlich Nein zum Pranger und jeder Art von Selbstjustiz. Dafür ist die Polizei zuständig. Dafür muss halt genug Personal zur Verfügung gestellt werden
      32 3 Melden
  • UrGamer 29.06.2016 10:04
    Highlight Finde dieses Video sehr eindrücklich...
    5 13 Melden
    • Kikan 29.06.2016 10:55
      Highlight Eindrücklich? Ja.
      Gestellt? Vermutlich.
      Ziemlich dämlich? Definitiv.
      27 0 Melden
    • supremewash 29.06.2016 17:04
      Highlight Aber Geltungssüchtig will dann keiner dieser Youtuber sein. Klar.
      2 0 Melden
  • Scaros_2 29.06.2016 10:01
    Highlight Es ist gut, dass Private so was machen. Ja es ist löblich. Es ist aber ein No-Go, solche Dinge ins Netz zu stellen weil dies erlaubt dem "Täter/Opfer" auch dann gegen diese Leute zu klagen und sollten sie wirklich unschuldig sein, hat man als privater Schnüffler ein Problem und der Staat kommt wieder für Schadenersatz auf. Insofern, sucht solche Leute und gebt das Zeug der Polizei. Generell braucht es Abteilungen bei der Polizei, die solchen Dingen nachgehen. Heute machen das ja praktisch keine Polizisten professionell.
    7 22 Melden
  • Radiochopf 29.06.2016 10:01
    Highlight Selbstjustiz ist definitiv der falsche Weg und riskant, egal ob Pädophilie, Rassismus oder Gewalttaten usw... Polizei und Richter müssen/sollen diese Arbeit erledigen! wo soll das hinführen? die Chance das unschuldige Menschen an den Internetpranger gestellt werden und das Leben zerstört wird, ist zu gross.. bin froh ist das nur ein Phänomen in Nordamerika .. man sollte Pädophile viel härter bestrafen... es kann doch nicht sein das solche Leute maximal 1-2 Jahre im Knast sind, rauskommen, den Kanton wechseln und dann wieder Trainer/Lehrer sein können...
    34 3 Melden
    • stef2014 29.06.2016 11:13
      Highlight Nein, kein ausschliessliches US-Phänomen. Geh mal auf ein anderes bekanntes Online-News-Portal und schau dir die heutigen Artikel an. Du wirst einen ähnlichen Artikel finden, sogar mit einem Selbstexperiment. In Zürich.
      7 0 Melden
    • Andy 01.07.2016 07:38
      Highlight Ja und das echt üble daran ist das die Medien das finanziell prima ausschlachten und sensationsgeil sind (wie praktisch dass dieses Thema wie kaum ein anderes die Menschen aufbrausen lässt). Wenn ihr den Beweis wollt: Schaut mal das Video von 20min wo die Reporterin und ihre Hilfe per Telefon sogar (erstaunt) lachen als sie es hinkriegen. Diese Pseudo-Moral finde ich zum k... Denn wirklich um den Schutz von Schutzbedürftigen geht es nicht, sonst würde man nicht pot. Pädokriminellen auch noch zeigen, wo sie ihre Fehler machen.
      0 0 Melden
  • suchwow 29.06.2016 09:54
    Highlight Bin geteilter Meinung. Einerseits finde ich es ganz löblich, dass man was dagegen unternehmen will. Andererseits können Hobbydetekive das Leben von Unschuldingen zerstören. Damit meine ich nicht, dass jemand in Kinderchats unschuldig ist, sondern bei einem solchen Treffen zur falschen Zeit am falschen Ort ist - wenn er Pech hat, fährt er ein ähnliches Auto oder trägt eine ähnliche Kleidung. Dann schaut man ganz dumm aus der Wäsche und kann ungemütlich werden. Ist vielleicht in etwa mit einem falschen Vergewaltigungsvorfwurf gleichzusetzen.
    64 3 Melden
    • stef2014 29.06.2016 10:04
      Highlight Es gibt einen ganz tollen Film (Spielfilm, keine Doku) darüber, welche Konsequenzen falsche Anschuldigungen haben können. "Die Jagd". Glaube ich eine dänische Produktion.
      29 2 Melden
    • Datsyuk * 29.06.2016 15:04
      Highlight Ist das dieser Film, in dem es eine Verfolgungsjagd mit einem Traktor gibt?
      Dieser Film bringt das Ganze wirklich gut auf den Punkt.
      0 0 Melden
    • stef2014 29.06.2016 15:38
      Highlight Mag mich an die Szene nicht erinnern. Geht darum, dass ein kleines Mädchen den Lehrer beschuldigt, sich vor ihr entblösst zu haben. Und das löst eine ganze Reihe von unschönen Reaktionen aus. Der Film thematisiert nicht den Kindesmissbrauch an sich, sondern was passieren kann, wenn man jemanden fälschlicherweise beschuldigt.
      2 0 Melden
    • Datsyuk * 29.06.2016 16:17
      Highlight Okay, den habe ich gesehen. Und danke für deine wertvollen Kommentare.
      2 0 Melden
    • suchwow 29.06.2016 16:30
      Highlight Danke für diesen Hinweis, stef. Werde es mir gerne anschauen :)
      0 0 Melden
  • nanu nana 29.06.2016 09:53
    Highlight wähernd ich den atrikel gelesen habe sitze hier im badezimmer neben meiner 3 jährigen tochter die in der badewanne plantscht, quitscht und giggelet. wenn ich sie anschaue und mir vorstelle, dass dieses fröhliche, aufgestellte und zufriedene wesen gebrochen wird weil so ein gottverdammter sauhund seine sexuelle neigung nicht im griff hat, dreht sich mein innerstes nach aussen.
    solange da draussen immer noch kinder missbraucht werden unterstütze ich jeden (gewaltlosen) versuch diesen "menschen" das handwerk zu legen. denn es kann jedem kind passieren. auch meinem.
    31 64 Melden
    • stef2014 29.06.2016 10:13
      Highlight Kann ich sehr gut verstehen, auch wenn ich keine eigenen Kinder habe. Aber der Punkt ist, ob eine solche Hexenjagd die Lösung sein kann. Ob man damit die Menschen, die tatsächlich darunter leiden, nicht noch mehr an den Rand der Gesellschaft drückt. Je mehr man ein Thema verteufelt, desto schwieriger wird es, ein niederschwelliges Hilfsnetzwerk zu erstellen.

      Ich rede nicht von Entkriminalisierung, aber von Enttabuisierung. Von der Akzeptanz, dass dieses Problem besteht. Seit immer.
      38 2 Melden
    • Ragnarok 29.06.2016 10:13
      Highlight und genau dieses fröhliche, aufgestellte und zufriedene wesen wird plötzlich zu unrecht von einem hobbydetektive im internet an den pranger gestellt. Du kannst nichts dagegen machen, doch die moral der geschichte ist das das arme wesen auch so gebrochen werden kann. Sei vorsichtig was du da unterschtützt/wünscht.
      48 4 Melden
    • nanu nana 29.06.2016 10:54
      Highlight da mögt ihr beide recht haben, im speziellen du ragnarok, jedoch und da werden mich viele eltern verstehen, schaltet sich mein logisches denken, sobald es um mein oder ein kind geht, manchmal aus und ich werde von gefühlen und emotionen gelenkt ich kann dann schlecht von richtig und falsch unterscheiden.
      ich bin ein mensch mit richtigen und falschen ansichten.
      dennoch bin ich dankbar, dass es leute gibt die mithelfen solche monster zu fassen.
      7 7 Melden
    • stef2014 29.06.2016 10:59
      Highlight Das verstehe ich auch als Nichteltern. Völlig normale Reaktion. Aber langfristig gesehen kann es nicht förderlich sein, solche Menschen pauschal "Monster" zu nennen und die Jagd auf sie zu eröffnen. Unbestritten, es gibt solche und solche Täter. Und die Tat ist jedes Mal monströs. Aber die Problematik muss m.M.n. anders angegangen werden.
      16 1 Melden
    • Lami23 29.06.2016 12:39
      Highlight Nur ist der Internetpranger nicht gewaltlos, nur weil die Typen nicht gefoltert werden. Ausserdem könnte es jene, die sie kennen, dazu verleiten, sie physisch und psychisch schwer zu schädigen. Selbstjustiz ist rückständig und hat in x geschichtlichen Beispielen nur zu Hass und Fehlurteilen geführt.
      9 1 Melden
  • Flunderchen 29.06.2016 09:47
    Highlight Ist schon gut, aber anstatt es öffentlich ins Internet zu stellen, müsste man die Beweise der Polizei übergeben.
    56 4 Melden
  • insomniac 29.06.2016 09:40
    Highlight Ich finde es sehr gut, dass es eine Anlaufstelle für pädophile Menschen gibt. Ich versuche oft (leider meistens vergeblich), Menschen klar zu machen, dass Pädophilie nicht automatisch zu Missbrauch führt. An dieser Stelle der Hinweis auf einen sehr guten Artikel, der mir vor langer Zeit die Augen geöffnet hat und den ich immer wieder gerne aufrufe: http://www.neon.de/artikel/fuehlen/psychologie/der-nicht-gelebte-sex/683760
    78 2 Melden
    • So en Ueli 29.06.2016 10:07
      Highlight @ insomniac
      Merci für den Link, war sehr lesenswert.
      15 1 Melden
  • 33EVROPA 29.06.2016 09:32
    Highlight Sie drucken auf die Titelseiten der Tageszeitungen Name und Bild von Fussballfans, die Leuchtfackeln zünden und keiner motzt. Doch Pädophile und Vergewaltiger, werden auf Bewährung in eine halboffene Anstalt für 3/4 Jahre verurteilt. Hallo Westeuropa!
    32 61 Melden
    • Paganapana 29.06.2016 11:01
      Highlight Leuchtfackeln schaden auch selten jemandem. Unnötiger Vergleich von dir...
      11 4 Melden
    • 33EVROPA 29.06.2016 11:05
      Highlight Es handelt sich dabei meist um Personen, die im Verdacht stehen, das heisst die Polizei hat keine Beweise ob die Person schuldig ist. Aber ich verstehe schon, da gilt das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit dann plötzlich nicht mehr. Aber Pädophile mit Samthandschuhen anfassen. Das Gesicht ja immer schön schwärzen und andere Namen verwenden, falls überhaupt. Auf der anderen Seite wieder: DAS IST DER FUSSBALLCHAOT (17)!
      5 9 Melden
  • K3tsch 29.06.2016 09:31
    Highlight Was mich wunder nimmt ist, ob die Pädophilie als sexuelle Richtung abgewöhnt werden kann. Ich kann mir nur schlecht vorstellen meine heterosexuellen Vorlieben in ein homosexuelles Leben umzuwandeln.

    Ich finde es einfach krass, dass gegen solche so harsch vorgegangen wird.
    Das soll nicht heissen, dass ich sexuelle Aktivitäten gegenüber Minderjährigen unterstütze.
    23 33 Melden
    • stef2014 29.06.2016 09:54
      Highlight Man kann den Trieb medikamentös unterdrücken. Aber es ist ein grosses Dilemma. Einerseits sind solche Taten mitunter das Schlimmste was man begehen kann. Und nebst den Opfern selbst auch für die Eltern etwas, dass blinde Wut hervorruft. Verständlicherweise. Andererseits aber will man nichts davon wissen, dass viele dieser Menschen diese Neigung nicht ausleben, sondern darunter leiden. Es gibt nur kriminelle Pädophile und fertig. Von daher gut, dass dieser Artikel auch diesen Aspekt zumindest anschneidet. Es gibt zahllose Erfahrungsberichte von solchen Menschen. Sollte man lesen.
      37 1 Melden
    • E. Edward Grey 29.06.2016 09:54
      Highlight Soweit mir bekannt ist Pädophilie ohne Kastration kaum bis gar nicht therapierbar. Was nicht heisst dass man es als gegeben akzeptieren sollte.
      13 6 Melden
    • Patrick Felder 29.06.2016 09:57
      Highlight Dazu kommt noch, dass nur ein Teil von Übergriffen auf Kinder effektiv aus einer pädosexuellen Natur heraus geschieht. Ein grosser Teil davon sind einfach Vergewaltigungen mit einem x-beliebigen schwächeren Opfer. Dass es ein Kind ist, hat eher praktischen als erotischen Nutzen. Und während die Gerichte gerade in Westeuropa immer mehr das Motiv berücksichtigen und stattdessen geeignete therapeutische Massnahmen ergreifen, brandmarkt man so die Leute. Damit stellt man lediglich sicher, dass ein Täter mit pädosexueller Neigung gar kein Interesse daran hat, sich in die Gesellschaft einzugliedern.
      23 1 Melden
    • Scaros_2 29.06.2016 10:03
      Highlight Aber auch wenn du eine Kastration durchführst kann die Person das >Kind ja trotzdem sexuell Missbrauchen.
      7 3 Melden
    • Jaing 29.06.2016 10:07
      Highlight Die wirkliche Pädophilie ist genau so eine Neigung wie Hetero- oder Homosexualität. Das lässt sich nur unterdrücken, nicht aber beheben. Man darf aber nicht den Fehler machen, zu meinen, dass jeder der wegen sexuellen Handlungen mit Kindern verurteilt wird, pädophil ist. Denn pädophil ist nur jemand, der ausschliesslich Interesse an vorpubertären Kindern hat. Der Typ aus dem Artikel wegen der 15-jährigen fällt da schon mal raus.
      27 1 Melden
    • stef2014 29.06.2016 10:43
      Highlight Scaros, die Rede ist von chemischer Kastration. Diese unterdrückt jeglichen sexuellen Trieb. Die Wahrscheinlichkeit ist somit äusserst gering. Ausser der Missbrauch hat andere als sex. Hintergründe. Aber das ist dann eine andere Problematik.
      9 1 Melden
    • elk 29.06.2016 10:47
      Highlight Pädophilie ist eine sex. Neigung (Präferenz), welche unter Paraphilien eingeordnet wird. Hetero-, Homo-, Bi- bzw Asexualität entspricht der sex. Orientierung. Das muss zwingend unterschieden werden (wird es auch in der Psychologie und Medizin).
      Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: es gab und gibt Tendenzen, Pädophilie als sex. Orientierung zu etablieren, welche meist aus Kreisen kommt, welche Sex mit Kindern legalisieren wollen.
      Deshalb sollten diese Begriffe sehr bewusst getrennt werden.
      Paraphilien wie Padophilie gelten als psych. Störungen.
      15 2 Melden
    • K3tsch 29.06.2016 10:55
      Highlight Ok, danke für eure Aufklärung. Bin eigentlich im Allgemeinen gegen Kindesmissbrauch. Ob dies nun einen pädophilen Hintergrund hat oder nicht.
      5 1 Melden
    • stef2014 29.06.2016 11:04
      Highlight elk, interessante Erklärung. Es gab aber Zeiten, wo auch Homosexualität als psych. Störung galt. Diese Zeiten dauern in gewissen Kreisen bis heute an. Es ist somit eine Frage der Definition, was eine psych. Störung ist. Abhängig von Experten, Zeit und Ort, wo diese Definitionen herkommen.
      10 2 Melden
    • elk 29.06.2016 11:38
      Highlight @steff: Nun, es handelt sich hier um Begriffe, keine Naturkonstanten und Begriffe und Definitionen ändern sich mit dem Zeitgeist.
      Ich kann hier auf Berner und Hill verweisen und ihre Begründung aufführen: Pädophile seien in der Art ihres Begehrens um ein vielfaches uneinheitlicher als etwa Homo- und Heterosexuelle. So gäbe es homo-, hetero- und bisexuelle Pädophile, die zudem noch auf unterschiedliche Altersgruppen fixiert seien. Von einer einheitlichen „pädophilen Orientierung“ könne daher keine Rede sein.
      Von der Charité gibt es aber ein neues Präferenzmodell. Auch sehr interessant.
      7 0 Melden
    • stef2014 29.06.2016 11:57
      Highlight Sollte auch keine Kritik an deiner Aussage sein. Im Gegenteil. Denn gerade die Tatsache, dass es eine psych. Störung ist sollte für den Umgang mit diesem Phänomen förderlich sein. Aber wie ich schon sagte, man will das oft gar nicht hören. Ich habe schon unzählige Diskussionen gehabt zu diesem Thema. Wirft man ein, dass es u.U. auf ein Krankheitsbild zurück gehen könnte, wird sofort abgewunken. Wegsperren, Kastrieren, an die Wand stellen etc. etc. sind so die üblichen Reaktionen.
      7 0 Melden
    • elk 29.06.2016 12:12
      Highlight @stef: habe es nicht als Kritik aufgefasst. Finde den Einwand sehr treffend.
      Es ist auch bestimmt nicht das letzte Wort gesprochen, da das Thema kontrovers diskutiert wird in Forscherkreisen.
      Geht man ca 40 Jahre zurück und schaut, in welchen Kreisen (va in D, Fr, B) die Entkriminalisierung von pädosexuellem Verhalten gefordert wurde und mit welchen Begründungen und Begrifflichkeiten hantiert wurde, reagiert man etwas penibel auf Begriffsalate.
      3 0 Melden

Dieser Schaffhauser könnte schon bald die drittgrösste Stadt im Kosovo regieren

Faton Topalli wohnt im beschaulichen Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Gleichzeitig sitzt er seit vier Jahren im Parlament des Kosovo – wo er auch schon mal eine Tränengas-Petarde zündete. Am Sonntag könnte Topalli Bürgermeister von Ferizaj werden, einer Stadt mit über 100'000 Einwohnern.  

Mehrere Hundert Menschen versammelten sich am Dienstagabend im Stadtzentrum von Ferizaj im Süden des Kosovo. Die Oppositionspartei «Lëvizja Vetëvendosje» (Bewegung für Selbstbestimmung) hatte zur Abschlusskundgebung des Lokalwahlkampfs gerufen. Angereist waren die Granden der Bewegung: Visar Ymeri, der Parteivorsitzende, und Albin Kurti, ihr Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten.

Doch der eigentliche Star des Abends war ein 53-jähriger, im Kanton Schaffhausen wohnhafter, …

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