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Facebook sagt Clickbait-Headlines den Kampf an. bild: mobilegeeks

Du glaubst nicht, was Facebook als nächstes einführt (Mist, sie wollen Klickköder verbieten)

Fällst du auch hin und wieder auf «Klickköder» rein? Dann solltest du das hier lesen – auch wenn es bei Facebook vielleicht nicht so gut ankommt ...

05.08.16, 11:05 05.08.16, 13:45

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Nutzer von Facebook sollen in dem sozialen Netzwerk künftig weniger reisserische «Clickbait»-Überschriften sehen. Ein neuer Algorithmus soll dafür sorgen, dass solche übertriebenen Textaufmachungen weniger häufig auftauchen, teilte Facebook mit. Viele Nutzer wünschten sich einen solchen Schritt.

Als «Clickbait», zu deutsch «Klickköder», werden Artikelanreisser bezeichnet, die übertrieben formuliert sind und absichtlich wichtige Informationen auslassen, um so potenzielle Leser anzulocken. Eine gängige Formulierung ist dabei etwa: «Was als nächstes geschah, ist unglaublich». Die eigentlichen Geschichten sind dann oftmals nicht so spannend wie suggeriert.

Warum Clickbait funktioniert in einem Bild erklärt

Die menschliche Neugierde lässt uns immer wieder klicken. 

Für den Kampf gegen «Clickbait» werteten Facebook-Mitarbeiter nach Unternehmensangaben mehrere tausend Überschriften aus. Das Netzwerk mit rund 1,7 Milliarden Nutzern hatte sich schon zuvor gegen diese Art der Artikelaufmachung positioniert.

Es sollten nur noch «interessante und relevante» Nachrichten angezeigt werden, hatte Facebook bereits 2014 versprochen. Posts, bei denen Nutzer nach dem Klicken nur sehr kurz auf der jeweiligen Internetseite blieben, wurden verstärkt herausgefiltert. Offenbar waren die bisherigen Versuche aber nicht so erfolgreich, wie erhofft.

Irreführende Überschriften

Das neue System soll jetzt Phrasen aussortieren, die üblicherweise in «Clickbait»-Überschriften vorkommen. Ausserdem will Facebook Texte als «Klickköder» kennzeichnen, wenn Überschriften in die Irre führen oder stark übertreiben. Beispielsweise sei die Überschrift «Äpfel sind schlecht für dich» irreführend, da Äpfel nur ungesund seien, wenn jeden Tag zu viele gegessen würden. Darauf basierend will Facebook nun, ähnlich einem Spamfilter, Überschriften herausfiltern, die in anderen Schlagzeilen nicht vorkommen.

Ausserdem sollen Links, die üblicherweise auf «Klickköder»-Texte verweisen, im Ranking weiter nach unten wandern, so dass sie nicht mehr so häufig angezeigt werden. Sollten Seiten mit «Clickbait»-Überschriften aufhören, soll der Algorithmus dies ebenfalls erkennen und die Texte wieder höher ranken.

brt/AFP/AP

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  • TheRabbit 05.08.2016 21:29
    Highlight Watson was stellt ihr fest bei diesen Kommentaren?

    Könnte es sein, dass Ihr dies in letzter Zeit zu oft angewendet habt?
    30 2 Melden
    • H1o 05.08.2016 22:08
      Highlight die Redaktion bei Watson so:
      23 1 Melden
    • TheRabbit 05.08.2016 22:46
      Highlight Tipp am Rande:
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  • blobb 05.08.2016 19:49
    Highlight Dä Titel hät min Tag gmacht :)
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  • Wandtafel 05.08.2016 12:28
    Highlight Bald Krisensitzung bei Watson.
    81 3 Melden
    • H1o 05.08.2016 16:37
      Highlight Watson ohne clickbait ;-)
      (ein bissl Spass muss sein)
      51 0 Melden
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  • Matrixx 05.08.2016 12:20
    Highlight Ich habe diese Artikel gelesen. Und du wirst nicht glauben, was ich danach gedacht habe...
    91 4 Melden
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  • jjjj 05.08.2016 12:07
    Highlight jetzt fehlt dieser Filter noch für watson-Titel... :)
    58 2 Melden
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  • tschoo 05.08.2016 11:54
    Highlight Ist das das Ende von Watson?
    112 4 Melden
    • H1o 05.08.2016 14:02
      Highlight zumindest scheint's ihnen nicht so gut zu gefallen.

      Zitat aus der Überschrift:
      "Mist, sie wollen Klickköder verbieten".
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  • Anton Eigenheer 05.08.2016 11:50
    Highlight Der Titel ist genial! 😂
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  • Ruffy 05.08.2016 11:43
    Highlight Hey Watson, das wär doch was für euch! Evtl. teilt FB ja den Algorithmus mit euch 😉
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  • Dr.Ball 05.08.2016 11:40
    Highlight Toll die Überschriften werden angepasst und weniger reisserisch... Das eigentliche Problem, dass 90 % der Videos auf Facebook gestohlen sind wird natürlich weiterhin gekonnt in Kauf genommen, weil man damit ja Geld verdient...

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  • H1o 05.08.2016 11:30
    Highlight Leider gibt's sowas ja nicht nur bei FB..
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  • Roaming212 05.08.2016 11:30
    Highlight Meistens sind dann solche Clickbaits auch noch Listen, bei denen jeder Punkt eine eigene Seite ist und man somit immer weiter klicken muss wenn man alles sehen will.
    59 1 Melden
    • jogli5er 05.08.2016 11:58
      Highlight Damit umgehen diese Seiten die 2014 eingeführten Gegenmassnahmen. Wenn du auf der Seite einige Clicks machst, bist du länger drauf, was dazu führt, dass FB den Content als relevant betrachtet und nicht tiefer ranked.
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    • Sir Jonathan Ive 05.08.2016 13:00
      Highlight Ausserdem kann so mehr Werbung dargestellt werden...
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