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Aufwachen zum Geruch von Kaffee mit dem Barisieur. Bild: josh renour

Neue Spielsachen

Diese Gadgets sollten Sie sich merken: Ein Wecker, der Kaffee kocht, ein Navi in der Windschutzscheibe und ein Kühlschrank zum Falten

Geweckt werden mit einem frisch gebrühten Kaffee - The Barisieur soll das morgendliche Aufwachen ein bisschen schöner machen. Ausserdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Head-up-Display fürs Auto und ein tragbarer Kühlschrank.

11.08.14, 10:06 11.08.14, 13:32

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Es soll ja Leute geben, die morgens ohne Kaffee gar nicht erst aus dem Bett kommen. Für sie ist eine Kombination aus Wecker und Kaffeemaschine ideal. Im Prinzip ist das kein teures Hexenwerk: einfach eine 20-Euro-Maschine an eine Schaltzeituhr hängen, abends mit Wasser und Pulver auffüllen und dann schlafen gehen.

Viel schöner und eleganter ist das Ganze allerdings mit The Barisieur von Josh Renouf. Hier kommt keine 08/15-Supermarkt-Maschine auf den Nachttisch, sondern ein moderner Kaffee-Siphon, kombiniert mit einem Tablett aus edlem Holz und einer Aromaschublade für den gemahlenen Kaffee.

Mit Kaffee stilvoll geweckt werden. Bild: josh renour

Technisch funktioniert das Gadget so: Die Weckerfunktion gibt den Impuls an das integrierte Induktionskochfeld. Metallkugeln im Wassertank werden über die Induktion erhitzt und bringen das Wasser auf die notwendige Temperatur. Das heisse Wasser strömt über einen Ausguss in einen Filter, in dem sich der Kaffee befindet. Unten kommt das frisch gebrühte Getränk heraus.

Zwei Wermutstropfen gibt es jedoch: Der digitale Radiowecker unter dem Kocher wirkt wie aus den Neunzigerjahren und ist im Vergleich zum mahagonifarbenen Tablett weniger schön. Ausserdem ist The Barisieur bislang noch nicht mehr als ein Prototyp. (Jürgen Vielmeier)

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Navdy: Ein Display über dem Lenkrad

Heads-up-Display: So soll Navdy in Aktion aussehen. Bild: Navdy

Die Firma hinter Navdy will etwas in Autos bringen, das ansonsten vor allem Piloten kennen: ein Heads-up-Display. Konkreter gesagt ist es ein transparentes Display, das man direkt vor sich zwischen Lenkrad und Windschutzscheibe platziert.

Navdy verbindet man über den OBD-Port mit dem Bordcomputer. Den findet man seit inzwischen fast 20 Jahren in jedem Neuwagen. Auf diesem Weg bekommt das System Daten über das Auto, wie die momentane Geschwindigkeit.

Zugleich verbindet sich Navdy per W-Lan oder Bluetooth LE mit einem Android-Smartphone oder einem iPhone. Auf diese Weise kann man beispielsweise seine Google-Maps-Navigation anzeigen lassen und wird über eingehende Nachrichten und Anrufe informiert. Mit Handgesten gibt man dabei Befehle - zum Beispiel "Daumen hoch", um ein Gespräch anzunehmen. Darüber hinaus funktioniert das System auch als Freisprecheinrichtung und kann so auf die Sprachsteuerung des Smartphones zugreifen.

In erstem Test überzeugt

Die Macher versprechen, dass das Display jederzeit perfekt ablesbar sein soll. The Next Web konnte bereits einen Prototyp ausprobieren und bestätigt dies. Auch Vibrationen auf unebenen Strassen seien kein Problem gewesen.

Wer das System spannend findet, kann es jetzt zu einem reduzierten Preis vorbestellen - bezahlt wird sofort, geliefert dann laut offizieller Angaben Anfang 2015. Umgerechnet gut 245 Euro soll Navdy inklusive internationalem Versand kosten. Zunächst ist es nur auf Englisch erhältlich. (Jan Tissler)

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Anywhere Fridge: Ein Kühlschrank für unterwegs

Anywhere Fridge: Nicht schön, aber praktisch. Bild: Anywhere Fridge

Der Anywhere Fridge will ein Kühlschrank zum Mitnehmen sein. Solarzellen dienen als Energiequelle, alternativ hilft auch Ladestrom aus dem Auto.

Das Gerät wird über eine Lithium-Ionen-Batterie angetrieben, die idealerweise immer aufgeladen ist, damit der Kühlschrank unterwegs funktioniert. Clever ist, zusätzlich Solarzellen als sekundäre Energiequelle zu verwenden: Je mehr die Sonne scheint und die Getränke und Speisen ansonsten aufwärmen würde, desto mehr Energie steht dem Anywhere Fridge zum Kühlen zur Verfügung.

Auch gut: Braucht man ihn gerade nicht, lässt sich der Anywhere Fridge wie eine Einkaufskiste leicht zusammenfalten und dann platzsparend verstauen. Ein kleiner Anywhere Fridge soll umgerechnet 186 Euro samt Transport kosten (Early-Bird-Special), der reguläre Preis soll später 261 Euro betragen. Die grosse Version kostet für Frühkäufer 410 Euro.

So praktisch das Gerät ist, es gibt auch Anlass für Kritik: Da ist zum einen das extrem hässliche Design gepaart mit einem Verkaufsvideo, das aussieht, als wäre es aus den Achtzigerjahren herübergebeamt worden.

Anderseits ist die aktuelle Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo mit einer Fördersumme von lediglich 1000 Dollar angelegt und schliesst sich direkt an eine bereits erfolgreich finanzierte Kampagne an. Die wiederum folgte auf eine gefloppte Kampagne, die nicht einmal 1000 Dollar einbrachte. Förderobjekt jedes Mal: derselbe Anywhere Fridge, der in den beiden ersten Kampagnen zusätzlich noch mit einer Wärmefunktion beworben wurde. Besonders seriös wirkt das nicht. (Jürgen Vielmeier)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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