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Facebook ist wenig wählerisch, wenn's ums Geld geht.

Zuckerberg, Trump und die Russen-Trolle: Was du jetzt wissen musst

Zuckerberg gesteht Fehler ein: Facebook sei im US-Wahlkampf 2016 für politische Propaganda aus dem Ausland missbraucht worden. Warum steckt Facebook jetzt im Strudel der Wahlmanipulation? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

22.09.17, 13:17 23.09.17, 17:53

Worum geht's?

Facebook ist seit Wochen in die Ermittlungen zum möglichen russischen Einfluss auf den US-Wahlkampf verstrickt. Sonderermittler Robert Mueller verlangt von Facebook eine klare Antwort auf die Frage: Haben sich ausländische Akteure via Facebook in den US-Wahlkampf eingemischt? 

Noch im Sommer hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg behauptet, Russland habe keine politische Werbung auf seinem sozialen Netzwerk geschaltet, um den US-Wahlkampf zu manipulieren. Erst vor zwei Wochen musste Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos eingestehen, dass russische Akteure Anzeigen für rund 100'000 US-Dollar gekauft haben, um den US-Wahlkampf zu beeinflussen. Nun erklärt Zuckerberg in einem Video, dass er weitere Wahlmanipulationen aus dem Ausland nicht ausschliessen könne. Die Summe könnte also weit grösser sein.

Können mit «nur» 100'000 US-Dollar Wahlen beeinflusst werden?

Ja. Das mag erstaunen, da in grossen Tageszeitungen eine einzige Anzeige bereits ungefähr diese Summe verschlingt. Doch auf Facebook lässt sich mit einem relativ geringen Werbebudget viel mehr bewirken als in herkömmlichen Medien.

Im Vergleich zu traditionellen Medien ist Werbung auf Facebook extrem günstig und effizient. Durch den Netzwerk-Effekt – das bezahlte Posting wird von Nutzern hunderttausendfach geteilt – kann sich eine erfolgreiche politische Anzeige verselbständigen und ein Millionenpublikum erreichen. Geht ein Posting viral, können die Kosten für einen erreichten Facebook-Nutzer auf unter einen Rappen sinken, da sich die Anzeige quasi von alleine verbreitet. 

100'000 US-Dollar wirken gemessen am gesamten Werbebudget des amerikanischen Wahlkampfs – geschätzt 1,3 Milliarden US-Dollar – wie ein Tropfen auf den heissen Stein, doch auf Facebook lassen sich mit 100'000 Dollar geschätzt drei bis 20 Millionen Personen erreichen, schreibt das Wall Street Journal. Das Werbebudget wird so zweitrangig, viel wichtiger ist, wie oft die kontroversen, emotionalen Anzeigen geteilt werden.

Kommt hinzu: Die Summe ist keineswegs in Stein gemeisselt. Offenbar weiss Facebook selbst nicht abschliessend, welche ausländischen Akteure wie viel Geld für politische Werbung ausgeben. Anfänglich hiess es, Russland habe keine politische Werbung gekauft, nun sind es 100'000 Dollar. Bei genaueren Untersuchungen könnte die Summe weiter steigen.

Wie genau werden Wahlen auf Facebook beeinflusst?

Der Algorithmus des sozialen Netzwerkes honoriert Beiträge, die bei den Nutzern auf grosses Interesse stossen, sprich häufig geteilt, gelikt oder kommentiert werden. Das sind in der Regel polarisierende Postings bzw. Werbeanzeigen mit einer klaren Botschaft – beispielsweise pro Waffenbesitz. Politischen Akteuren mit extremen Ansichten spielt genau dies in die Hände. Ihre Postings stossen auf grosse Resonanz und werden von Facebook möglichst vielen Menschen angezeigt, die ähnlich denken.

Als Werbekunden können auch ausländische Akteure, die in den Wahlen eingreifen wollen, auf Facebook bestimmte Zielgruppen genau auswählen, etwa nach Alter, Beruf, ethnischer Zugehörigkeit oder Interessen wie beispielsweise Waffen. Vor wenigen Tagen hat die Rechercheplattform Pro Publica aufgedeckt, dass man auf Facebook als Zielgruppe gar Antisemiten auswählen kann – nützlich für alle, die etwa Nazi-T-Shirts verkaufen.

Ein Screenshot, der zeigt, wie Pro-Publica-Journalisten Anzeigen mit Facebooks Werbetool gezielt an judenfeindliche Gruppen ausliefern konnten.

Das Problem: Für die Öffentlichkeit bleiben die Auftraggeber der Anzeigen bislang im Dunkeln, Facebook-Nutzer wissen also nicht, wer hinter der politischen Werbung steckt, die sie sehen.

Wie viele Personen pro eingesetztem Dollar erreicht werden, ist davon abhängig, wie polarisierend die Anzeige ist und wie gut sie bei der anvisierten Zielgruppe ankommt, der die Werbung eingeblendet wird. 

Die von Facebook aufgedeckten Anzeigen russischer Urheber sprachen sich nicht direkt für einen Präsidentschaftskandidaten aus, sondern thematisierten emotionale Wahlkampfthemen wie Waffenbesitz oder Abtreibung. Sie dienten also dazu, Gleichgesinnte zu mobilisieren und zu vernetzen. 

Wie reagiert Donald Trump?

Trump bezeichnet die Angelegenheit als Scherz, obwohl Facebook nun mehrfach bestätigt hat, dass russische Akteure Anzeigen im US-Wahlkampf gekauft haben.

Wie will Facebook Wahlmanipulationen künftig verhindern?

Erstens soll politisch motivierte Werbung besser kenntlich gemacht werden. Damit solle leichter erkannt werden können, welche Anzeigen in Verbindung mit einer Wahl geschaltet werden. Derzeit kann jedermann anonym Facebook-Anzeigen über eine Webseite oder App buchen, ohne direkten Kontakt mit Facebook-Angestellten zu haben. Parteien und politische Aktivisten nutzen diese Möglichkeit auch in Deutschland oder bei uns, um unerkannt Facebook-Nutzer mit ihren Botschaften zu erreichen. Zuckerberg kündigte nun an, künftig würde transparent gemacht, welcher Facebook-Account eine Anzeige bezahlt habe, und welche Zielgruppen die Werbung adressiere. 

Zweitens werde das interne Facebook-Team, das für die Überprüfung von politischen Anzeigen und Wahlwerbung zuständig ist, um mehr als 250 Mitarbeiter aufgestockt. Das würde rund einer Verdopplung entsprechen.

Drittens will Facebook weltweit verstärkt mit Behörden kooperieren, die für die Organisation von Wahlen zuständig sind.

Warum kooperiert Facebook nun mit den US-Behörden?

Facebook unterliegt (noch) nicht den Regulierungen für Wahlkampf-Werbung, die für klassische Medien gelten. Zuckerbergs Ankündigung, dem Kongress politische Werbe-Anzeigen auszuhändigen, die Russland im US-Wahlkampf geschaltet haben soll, ist daher nicht zuletzt als Versuch zu verstehen, staatliche Regulierung politischer Werbung auf sozialen Netzwerken zu verhindern. Zuckerberg kooperiert wohl nicht zuletzt, um dem Ruf nach Verboten politischer Anzeigen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Das Problem: Facebook verspricht zwar Transparenz, aber Facebook bleibt eine Black Box und Zuckerbergs Versprechungen lassen sich nur schwer überprüfen. Fakt ist: Facebook hat ein inhärentes Interesse, mit Werbung Geld zu verdienen, und ist nicht daran interessiert, potenzielle Werbekunden zu vergraulen.

Welches Ziel verfolgt Zuckerberg wirklich?

Mark Zuckerbergs versteckte Agenda kennt nur Mark Zuckerberg. Dem Facebook-Gründer wird aber seit Jahren nachgesagt, Pläne zu hegen, in die Politik einzusteigen. Dabei dürfte der intelligente Stratege nichts weniger als das Präsidentenamt im Auge haben.

Zuckerberg hätte genug Geld, um einen Wahlkampf aus der eigenen Tasche zu finanzieren. Aber darauf wäre er vermutlich gar nicht im grossen Stil angewiesen. Mit Facebook hat sich Zuckerberg nicht nur eine Geldmaschine gebaut, sondern auch die perfekte, persönliche Wahlkampfmaschine. Auf seinem sozialen Netzwerk könnte er Millionen US-Bürger gezielt mit seinen Botschaften bombardieren – ähnlich wie einst Berlusconi mit seinen TV-Sendern in Italien. Zudem könnte ein Präsidentschaftskandidat Zuckerberg gegen ihn gerichtete Postings und Kommentare auf Facebook ins Leere laufen lassen, beziehungsweise ganz sperren.

Noch ist Zuckerberg zu jung, aber bereits 2021 hätte er das Mindestalter für einen US-Präsidenten knapp überschritten. Ein Hinweis für diese Spekulationen ist, dass der Social-Media-Tycoon Hillary Clintons ehemaligen Chefstrategen angeheuert hat.

Kommt hinzu: Der liberale Bundesstaat Kalifornien hat sich schon mehrfach als Sprungbrett für Prominente in die Politik bewährt: Der frühere Schauspieler Ronald Reagan war von 1967 bis 1975 Gouverneur von Kalifornien gewesen, bevor er 1981 zum 40. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. 2003 wählten die Bürger des Sonnenstaates Arnold Schwarzenegger zu ihrem Gouverneur.

Was sind die Folgen für Trump?

Sonderermittler Robert Mueller untersucht, ob Personen aus dem Umfeld von Donald Trump mit russischen Akteuren kooperiert haben. Zuckerbergs Aussage, Facebook habe fast 500 Profile gefunden und eliminiert, die zum Zweck der Wahlbeeinflussung von russischen Stellen eröffnet worden seien, bringen Trump in der Russlandaffäre weiter in Bedrängnis.

Zuletzt gab sein ältester Sohn unter Druck zu, sich im Wahlkampf 2016 mit einer russischen Emissärin getroffen zu haben, von der er sich kompromittierende Informationen über Hillary Clinton versprochen hatte – ein Widerspruch zu allen früheren Dementis des Trump-Lagers.

Was ist der Hintergrund der Russland-Affäre?

Nach Geheimdiensterkenntnissen hat Russland mit Fake-News-Propaganda und Cyber-Angriffen in den US-Wahlkampf eingegriffen, um Trump zu helfen. Sonderermittler Robert Mueller untersucht, ob es zwischen dem Trump-Lager und dem Kreml Absprachen gab. Mehrere Berater des Präsidenten hatten Kontakte zu Russen zunächst verschwiegen und gaben sie erst zu, als sie durch die US-Medien bekannt wurden. Trump versucht, die Affäre auszusitzen. Als FBI-Chef James Comey sich weigerte, die Ermittlungen einzustellen, feuerte er ihn. Seither ermittelt Mueller auch wegen Justizbehinderung gegen Trump.

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Brikne, 20.7.2017
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  • CASSIO 24.09.2017 18:43
    Highlight ach kommt schon. Ihr flucht über trump, Ihr flucht über thiel, Ihr flucht über zuckerberg... aber noch immer kann man Eure beiträge via fratzenbuch mit andern fratzen teilen. seid doch konsequent, seid mutig: verbannt das fratzenbuch komplett!
    6 0 Melden
  • NikolaiZH 22.09.2017 18:25
    Highlight Es steht doch jeder person frei werbung zu kaufen und ihre werbematerial dort zu platzieren - ich verstehe die aufregung überhaupt nicht
    25 27 Melden
    • Oliver Wietlisbach 22.09.2017 20:10
      Highlight Ernsthaft jetzt? Wenn ein fremdes Land die Wahlen / Abstimmungen in der Schweiz mit verdeckter Wahlpropaganda manipulieren würde, würdest du die Aufregung überhaupt nicht verstehen... Ok.
      35 27 Melden
    • NikolaiZH 22.09.2017 21:30
      Highlight Da verwechselst du birnen mit äpfel - es ist dein verfassungsrecht deine meinung so zu äussern wie es dir passt, sofern der inhalt nicht gesetzeswidrig und sittenwidrig ist, und wenn du willst damit werben, ist es deine freie entscheidung. Wenn ich z.B. die hypotetische unabhängigkeit von Paris unterstützen würde, ist es mein Recht die Werbeflächen dafür auch in Frankreich zu nutzen...
      21 13 Melden
    • Bity 22.09.2017 21:48
      Highlight Wenn das Resultat nicht den Wünschen entspricht sorgt das natürlich für Aufregung.

      Ist aber nicht so das dies noch nie vorgekommen wäre.

      http://www.watson.ch/International/Best%20of%20watson/237152337-Wo-die-USA-seit-1946-%C3%BCberall-Wahlen-beeinflussten


      24 5 Melden
  • Hierundjetzt 22.09.2017 18:07
    Highlight Merci für den Artikel. Es ist exakt so wie beschrieben. Jeder der schon mal Werbung von Facebook gekauft hat, kann dem zu 100% zustimmen.

    Alle die im 2017 FB immer noch als einen lustigen privaten Raum wahrnehmen, werden dies selbstverständlich negieren.

    Selbstverständlich hat Russland Einfluss genommen. Auch mit FB-Hassgruppen und verlinkten Fake-News Sites, darunter dann die Fake Werbung. Jeder der in einer Filterblase lebt, hatte so 1000 fache Bestätigung.

    Die Arte Dokumentation „Weltherrschaft“ hat extrem erschreckend aufgezeigt, wie man vorgehen muss um korrek zu manipulieren 😳
    23 17 Melden
  • Stibbs 22.09.2017 16:51
    Highlight Wenn ich mir den Artikel und die vielen Spekulationen darin so zu Gemüte führe, komme ich zum Schluss, dass eher die Algorithmen das Problem und die Gefahr für die Meinungsbildung und die Demokratie sind denn die Russen.
    29 15 Melden
  • Domsh 22.09.2017 16:40
    Highlight Die 100'000 sind jedoch eine irreführende Zahl.
    Wenn ich 200 Leute mit einem Jahressalär von 50'000 ein Jahr lang auf eine Sache ansetze, die Fakeaccounts und Fakenews streuen sollen, sind das 10 Mio die ich investiere.
    9 21 Melden
    • Nikolai 22.09.2017 22:40
      Highlight Die russische Regierung ist leider innenpolitisch unbrauchbar, aber in einem Aspekt sind sie Weltmeister. Im Millionäre und Milliardäre schaffen. Russland steht auf dem 2. Platz wenn es um Milliardäre geht, nach den USA. Natürlich aur Kosten der Bevölkerung, denn die Löhne der Russen wenn sie sehr vill Glück haben und ein Top-Arzt oder Top-Programmierer ist gerade mal 5000CHF im Jahr. Für die korrupten Milliardäre wäre es kein Problem viele Leute ansustellen um diesen Job zu machen.
      9 9 Melden
  • Redly 22.09.2017 16:22
    Highlight Die Kandidaten geben Multimillionen-Beträge aus. Solange es sich um 100'000 handelt, ist die russische Facebook-Werbung eine Maus, die zum Elefant gemacht wird.
    21 31 Melden
    • roger.schmid 22.09.2017 17:34
      Highlight @Redly: Artikel gelesen? es handelt sich höchstwahrscheinlich um weit mehr als 100'000. Dies ist nur der Betrag der momentan gesichert und zugegeben wird. Facebook hat übrigens monatelang geleugnet, dass der Kreml überhaupt Einfluss genommen hat.. Da war der Tenor hier übrigens noch: "keine Beweise! alles Lüge!" nun, da die Beweise vorliegen, wird natürlich sofort wieder auf whataboutism umgeschwenkt.. es ist jedes mal das gleiche mit den Kremlfans. Kann man die Uhr danach stellen.
      22 16 Melden
    • Hierundjetzt 22.09.2017 18:08
      Highlight Somit hast Du das System und Funktion von Facebook immer noch nicht begriffen
      18 7 Melden
    • Redly 22.09.2017 21:40
      Highlight @roger Schmid: bin kein Kreml und auch kein Trump Fan. Beide sind ziemlich unterste Schublade.
      Mein Thema ist die Bedeutung der (bisherigen) Erkenntnisse. Wenn auf Facebook so grosse Wirkung erzielt wird (was ich bezweifle), dann werden Trump & Clinton dort auch Millionen investiert haben, womit 0,1 wieder zur Maus werden.
      13 7 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 23.09.2017 13:54
      Highlight @roger schmid, die einem nennen es whataboutism, ander ganz einfach Doppelmoral. Die USA darf alles, aber wehe jemand anderes macht das gleiche. Die Schweiz, Deutschland, Saudi Arabien oder Katar kann Millionen an Clinton spenden, niemand störts. Russland soll angeblich, vielleicht, evt irhendwas genacht haben, dann folgen gleich 100 Artikel.
      8 3 Melden
  • Thinktank 22.09.2017 16:09
    Highlight Warum wird von Manipulation und Wahlbeeinflussung gesprochen? Jeder hat das Recht Werbung zu schalten und seine Meinung in Inseraten zu verbreiten oder gibt es in der westlichen Welt Zensur? In der Schweiz wollen die Linken sogar Ausländer wählen lassen.
    29 34 Melden
    • Bity 22.09.2017 17:31
      Highlight Das frage ich mich auch. In Demokratien ist es oft so, das diejenigen die verloren haben, jede Art von Ausrede suchen der Gegenpartei Betrug zu unterstellen. Dieses Verhalten ist unabhängig von Link oder Rechts. Bei Watson sitzt der Frust über die Niederlage von Hillary besonders tief. Das erklärt auch diese endlos wiederholende Predigt dieser Trump-Russen Verschwörungstheorie.
      20 25 Melden
    • trio 22.09.2017 18:51
      Highlight @Bity
      Und wie erklärst du dir Sonderermittler Robert Mueller? Ist er auch bloss frustriert, weil Hillary nicht gewählt wurde?
      20 7 Melden
    • Bity 22.09.2017 22:27
      Highlight trio: Beim dem ist es eher das Honorar das ihn antreibt.
      10 11 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 22.09.2017 15:21
    Highlight Wenigstens gibt er zu, dass die Gerüchte um die Einmischung in Deutschland Fakenews waren.
    19 11 Melden
  • pondering 22.09.2017 14:58
    Highlight ich habe keinen Facbook Profil, habe es nicht nötig. Facebook ist nicht reale Welt, ist nicht die Abbildung der realen Welt und wird es nie. Facebook, wenn überhaupt, hat einen Einflus auf die Medien selbst , die die Fakes vervielfältigen.
    Allerdings die Leaks über Hilary und Bernd Sanders waren keine Fakes und die US Wähler haben Recht dazu, ihre demokratische Stimme informiert abzugeben.
    16 25 Melden
    • Hierundjetzt 22.09.2017 18:11
      Highlight Kein Facebook-Account, keine Ahnung vom System aber bemüssigt allen seine Meinung zu sagen. Jaaa nöd wüki Kolleg...
      13 11 Melden
  • Menel 22.09.2017 14:53
    Highlight Der Aufschrei; die Russen haben den US Wahlkampf manipuliert!!!
    Na und, das tun die Amis doch ständig in anderen Ländern, fragt mal Jelzin. 😅
    47 11 Melden
    • BananaJoe 22.09.2017 19:15
      Highlight Genau nach diesem Kommentar hab ich gesucht.👍
      13 5 Melden
    • Christian Gerber 22.09.2017 23:44
      Highlight Menel, Beweise? Ich kann Jelzin leider nicht fragen. Sag du es mir.
      1 10 Melden
  • Holla die Waldfee 22.09.2017 14:19
    Highlight Was würde passieren, wenn eindeutig Kontakte während des Wahlkampfes zwischen Trump und Russland nachgewiesen werden, die Manipulation beweisen?

    Eine sofortige Reaktion? Oder wie üblich eine sich endlos dahinschleppende Verzögerung?
    24 14 Melden
    • Holla die Waldfee 23.09.2017 07:58
      Highlight Macht doch mal bitte einen Artikel zum Thema, Watson! Danke :-)
      2 5 Melden
    • pondering 23.09.2017 12:02
      Highlight USA werfen den Russen vor, russische Position zu den damaligen Kandidaten offen geäussert zu haben. Putin hat zwar kategorisch abgewiesen alle Anschuldigungen, hat aber auch gesagt dass die Leaks den Betrug der demokratische Partei aufgezeigt haben, und dass das sei keine Einmischung und gar nicht unmoralisch. Ferner hat er darauf hingewiesen, dass wenn Amis , solche Art von Einmischung nicht für zulässig halten, müssen sie aufhören die Wähler in anderen Ländern zu manipulieren. Nähmlich unter dem Vorwand von Korruptionsbekämfung haben sie Wahlen in allen europäischen Ländern manipuliert.
      4 0 Melden
  • Bity 22.09.2017 14:14
    Highlight Wenn das so einfach ist die Meinung zu beeinflussen, dann sollte man sich fragen für was denn dieses Instrument sonst noch alles eingesetzt wird und von wem.




    60 1 Melden
    • trio 22.09.2017 18:58
      Highlight Nestlé, Coca Cola, VW, Syngenta, Novartis, SVP um nur einige zu nennen. Kurz gesagt, jede Organisation die Werbung macht. Ist ja schon lange bekannt, und trotzdem lassen sich immer noch so viele Menschen manipulieren. Eigentlich ziemlich traurig, oder?
      14 5 Melden
    • Rendel 22.09.2017 22:02
      Highlight Jeder ist manipulierbar, am meisten die, die denken, sie wären nicht manipulierbar.
      9 1 Melden
  • Radiochopf 22.09.2017 13:57
    Highlight wenn ich von heute an jeden Tag ein neues Facebook-Profil eröffne habe ich bis zu den nächsten US-Wahlen mehr als 500 Fake-Profile und kann dann die US-Wahl auch entscheiden? Cool, dann ist ab 2020 Homer Simpson der neue US-Präsident, vielleicht aber auch Rick Sanchez oder doch lieber Bojack Horseman?...
    52 23 Melden
    • Holla die Waldfee 22.09.2017 14:18
      Highlight Es dürfte ziemlich viel Arbeit werden, diese 500 Profile so aufzubauen, dass du auch die gewünschten Zielgruppen erreichst. Ausserdem musst du genau wissen, was du wie sagen musst, damit die Leute auf deine Postings anspringen.
      32 9 Melden
    • Wilhelm Dingo 22.09.2017 14:22
      Highlight Ja, das solltest Du tun! Z.B. für die Beeinflussung von wichtigen Abstimmungen. PR Agenturen machen dad schon lange, sogar automatisiert mit Bots.
      34 0 Melden
    • Nuka Cola 22.09.2017 14:26
      Highlight Eindeutig Rick, aber nur jener aus C-137, dann kann er MC Donalds verdonnern, die tolle Sauce zu machen.
      15 2 Melden
    • pondering 22.09.2017 14:48
      Highlight Profile eröffnen, andere facebook user beeinflussen, in dem man ihnen wahre Infos über Kandidaten übermittelt, ist nicht unmoralisch. Aber ist das nicht was US in Ägypten, Tunesien, Lybien, Ukraine und Russland gemacht haben über Jahre und haben es auch nicht verheimlicht. Ich halte es für richtig dass Wägler in US Zugang zu Informationen haben, die ihnen die einheimischen Propaganda Medien sonst vorenthalten.
      14 7 Melden
  • Lord_Mort 22.09.2017 13:50
    Highlight "Vor wenigen Tagen hat die Rechercheplattform Pro Publica aufgedeckt, dass man auf Facebook als Zielgruppe gar Antisemiten auswählen kann..." Da wundert man sich echt, was sich die Chefetage bei Facebook eigentlich denkt. Man kreiert ein Werkzeug, das offensichtlich auch Radikalen dient ihr Zielpublikum zu erreichen und wundert sich dann, wenn ihr Tool dafür benutzt wird. WTF???
    55 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 22.09.2017 14:23
      Highlight Interessant! Hast Du mir eine Quelle?
      4 23 Melden
    • Nuka Cola 22.09.2017 14:26
      Highlight Geld regiert die Welt.

      21 1 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 22.09.2017 17:18
      Highlight http://www.watson.ch/!925542416
      2 4 Melden
  • D(r)ummer 22.09.2017 13:46
    Highlight Facebook hat der US-Regierung dermassen viel Daten bereitgestellt. Anscheinend hat aber der Output noch verbesserungspotential.

    Ich würde die Transparenz begrüssen.
    Mache mir aber ein bisschen sorgen betreffend Richtlinien, da sie zu einseitig und National ausgelegt werden können. FB war schon immer ein Tummelplatz für komisches Zeugs. Wenn da Dinge zu fest an die Leine genommen werden, wird's nur noch schlimmer.
    Die Community ist ja eben da um einander beim Differenzieren bestmöglich zu helfen...
    17 1 Melden
  • Posersalami 22.09.2017 13:40
    Highlight "auf Facebook lassen sich mit 100'000 Dollar geschätzt drei bis 20 Millionen Personen erreichen"

    Ja fein, aber haben Trump und Clinton nicht auch auf Facebook Werbung geschaltet? Falls ja, wie gross war die Summe? Ohne diese Information kann man die 100 000$ überhaupt nicht einordnen.

    Meine Meinung: Die 100 000$ bewirken nada, weil Trump und Clinton ein x faches davon für Werbung auf Facebook ausgegeben haben.
    33 22 Melden
    • D(r)ummer 22.09.2017 14:22
      Highlight Ich denke mal, dass Trump und Clinton auch auf FB geworben haben. (Wäre ja mittelalterlich wenn nicht)

      Ich frage mich, welche (raffinierte) Strategie die US-Regierung fährt.
      Sie werden garantiert nicht riskieren, dass das Big-Data-Schlachtross auch nur in die Nähe der Versenkung gerät.

      Das ganze stinkt für mich, weil Twitter ungeschoren davonkommt...
      20 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 22.09.2017 14:25
      Highlight Du bist damit ein Russlandversteher! (Ironie)
      10 10 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 22.09.2017 13:39
    Highlight Das aufbauschen dieser Geschichte wirkt immer lächerlicher...
    42 36 Melden
    • Stibbs 22.09.2017 16:54
      Highlight Vor lauter Russen sieht man die Algorithmen nicht mehr, meines Erachtens sind die das grössere Problem.
      10 6 Melden
  • Hussain Bolt 22.09.2017 13:37
    Highlight 56766 Artikel über angebliche Beeinflussung von Russen in den US-Wahlkampf. Irgendwie die gleiche Leier ohne Substanz. Eine Anzeige hat den ganzen Wahlkampf beeinflusst für nur 100'000 $! Wow! Man kann sich auch selbst verarschen. Gibt doch zu das Hillary einfach einen beschissenen Wahlkampf geliefert hat und die Wahlmänner Trump den Sieg gebracht haben. Sowie 30 Staaten für Trump gestimmt haben auch wenn er weniger im Popular Vote hatte.
    36 27 Melden
  • Hades69 22.09.2017 13:32
    Highlight Think about it.
    46 8 Melden
    • zolipei 22.09.2017 14:06
      Highlight Assange ist eine polarisierende Person, die genug Dreck am stecken hat, ganz so der Grosse, Unschuldige und Transparente ist auch er nicht...
      23 25 Melden
    • Hades69 22.09.2017 14:56
      Highlight Es geht doch einfach nur ums Wesentliche. Wie du schlussendlich manipuliert wurdest ist deine Sache.
      10 2 Melden
  • Theor 22.09.2017 13:27
    Highlight Woher habt ihr die Zahl von 1.3 Mil $? Meines Wissens ist die Zahl viel höher. Ich habe mal etwas von 6 Mil. $ gelesen.

    Alleine Hillary Clinten hat für ihre Wahl 1'300'000'000 $ ausgegeben. Und sie war ja bekanntlich nicht die einzige Kandidatin.

    Quelle: https://www.srf.ch/news/international/der-wahlkampf-in-zahlen
    19 4 Melden
  • freundeskreismelona 22.09.2017 13:26
    Highlight Wie praktisch. So kann Facebook auf mehr Kunden hoffen, da man so am billigsten Publikum erreicht.
    18 2 Melden

Montagmorgen? Schlecht gelaunt und im Pendlerstress? Bei diesen Zug-Durchsagen musst du trotzdem lachen, versprochen!

Die Facebook-Seite Bahn-Ansagen sammelt seit Jahren die schrägsten Zug-Durchsagen. Jetzt gibt es ein Best-of der lustigsten Sprüche – und das könnte witziger nicht sein.

Die Seite Bahn-Ansagen sammelt seit 2011 die witzigsten Zug-Durchsagen, die von Pendlern auf Facebook oder Twitter publiziert werden. 

Auch bei den watson-Lesern sind einige Zug-Durchsagen hängen geblieben: 

(oli)

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