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Autonome Waffen wie das Modular Advanced Armed Robotic System (MAARS) müssen nicht unbedingt wie humanoide Roboter aussehen.  Bild: qinetiq-na.com

Elon Musk will Killer-Roboter verbieten – bevor es zu spät ist

21.08.17, 17:41 21.08.17, 21:23

Neben Visionen hat Elon Musk auch Albträume – zum Beispiel, wenn es um Kampfroboter geht. Und der Tech-Milliardär, der hinter Unternehmen wie Tesla, SpaceX oder Hyperloop steht, ist nicht allein. Er gehört zu den 116 Unternehmern und Experten aus der Techbranche, die sich jetzt in einem offenen Brief an die UNO für ein Verbot von autonomen Waffensystemen aussprechen.

Neben Musk haben auch Schwergewichte wie Mustafa Suleyma, Mitgründer des von Google übernommenen Startups DeepMind Technologies, oder Esben Østergaard, Gründer der dänischen Firma Universal Robotics, den Brief unterzeichnet. 

«Einmal entwickelt, werden tödliche autonome Waffen kriegerische Konflikte bisher nie dagewesenen Ausmasses und in einer Geschwindigkeit ermöglichen, die der Mensch nicht begreifen kann.»

Aus dem offenen Brief an die UNO

«Dritte Revolution in der Kriegführung»

Die KI-Koryphäen («KI» steht für Künstliche Intelligenz, engl. Artificial Intelligence, «AI») fürchten eine gefährliche «dritte Revolution in der Kriegführung» nach Schiesspulver und Atomwaffen. «Einmal entwickelt, werden tödliche autonome Waffen kriegerische Konflikte bisher nie dagewesenen Ausmasses und in einer Geschwindigkeit ermöglichen, die der Mensch nicht begreifen kann», warnen die Unterzeichner. 

«Wenn diese Büchse der Pandora einmal geöffnet ist, wird es schwierig, sie wieder zu schliessen.»

Aus dem offenen Brief an die UNO

Solche Waffen könnten zu «Terror-Waffen werden, die Despoten und Terroristen gegen unschuldige Bevölkerungen einsetzen», heisst es im Brief. Zudem könnten diese Waffen ausser Kontrolle geraten, wenn sie gehackt würden. 

US-Marinesoldaten testen Kampfroboter. Video: YouTube/WarLeaks - Daily Military Defense Videos & Combat Footage

Es bleibt nicht mehr viel Zeit

Während viele andere Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz noch nicht mehr als Zukunftsmusik sind, dürfte die Entwicklung von intelligenten autonomen Waffensystemen nur noch wenige Jahre dauern. Die KI-Experten schlagen deshalb Alarm: Es bleibe nicht mehr viel Zeit zum Handeln. «Wenn diese Büchse der Pandora einmal geöffnet ist, wird es schwierig, sie wieder zu schliessen.» 

Die UNO hat im Dezember 2016 beschlossen, Gespräche über einen Bann KI-gesteuerter Waffensysteme wie selbständige Drohnen oder autonome Panzer zu führen. Ein auf Ende August angesetztes Treffen zu diesem Thema ist jedoch aufgrund mangelnder Finanzierung verschoben worden. Bisher haben sich 19 der 123 Mitgliedstaaten der 1983 in Kraft getretenen UNO-Waffenkonvention dafür ausgesprochen, solche Systeme in die Liste der geächteten Waffen wie Landminen, Brand- oder auch blind machenden Laserwaffen aufzunehmen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Kritiker der militärischen Verwendung von Künstlicher Intelligenz zu Wort melden. Vor zwei Jahren plädierten zahlreiche Prominente und Experten für ein Verbot autonomer Offensivwaffen. Neben Musk gehört auch der bekannte britische Astrophysiker Stephen Hawking zu den Warnern vor den Gefahren der autonomen Waffen. 

(dhr)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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  • Stephan Löffel 22.08.2017 21:54
    Highlight also meiner Meinung nach gibt es solche Kampfroboter schon längst. Aber vielleicht nicht in der regulären Armee. Und auch nicht KI gesteuert, sondern ferngesteuert.

    Drohnen sind schon lange in Betrieb und machen auch ziemlichen Ärger.
    Dahinter einen Computer stellen, mit Algorhytmen, welche alles koordinieren ist kein Problem.

    Leider erforschen die Menschen alles, was möglich ist.
    Irgendjemand bringt einen Prototypen hervor.
    Wenn das die Amis nicht tun, dann die Chinesen oder Russen.

    Diese Forschung behindern ist nicht möglich. Niemand weiss, was Forscher im Geheimen oder privat tun.
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  • Lavamera 22.08.2017 11:54
    Highlight Wenn beide Seiten nur Kampfroboter einsetzen, gibt es keine menschlichen Opfer. Aber das ist wohl nur Wunschdenken ;)
    8 0 Melden
    • Calvinandboby 22.08.2017 15:13
      Highlight Menschen sind immer noch viel billiger und werden es wohl noch lange bleiben.
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    • Rotbeisser 22.08.2017 19:13
      Highlight @Calvinandboby.
      Das ist nicht das Entscheidende.
      Es zählt allein die Kampfstärke.
      Eine Volk mit einer Armee von Kampfrobotern wird einem Volk mit konventioneller Armee, so überlegen sein, wie Feuerwaffen gegen Speer und Pfeilbogen.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 22:22
      Highlight @Calvinandboby: Selbst mit heutiger Sensorik würdest du als Mensch auf 10+ Kilometer erkannt, erfasst und bekämpft - das ist auch technisch nur eine Kleinigkeit. Israel lässt ein autonomes Fahrzeug seit Jahren patrouillieren und diese könnte auch selbständig Ziele bekämpfen:

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/militaertechnologie-israel-setzt-roboter-zur-grenzkontrolle-ein-a-868549.html

      Viele Menschen sind da nur eine Gefahr wegen Kampfmittelüberhitzung oder -nachschub. Menschen sind aber noch kreativer ... aber eben, müsste sich guut verstecken.
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  • Blackfoxx 22.08.2017 10:18
    Highlight https://9gag.com/gag/a9AnrxZ
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  • dracului 22.08.2017 07:26
    Highlight Welche Technologien gab es, die nicht kriegerisch ausgenutzt wurden? Kriege waren immer ein Motor für Innovationen. Was der Mensch tun kann, wird irgendwann getan! Zudem kann kein Land das Risiko eingehen, dass die "Konkurrenz" Waffen hat, die den eigenen überlegen wären (ausser der Schweizer Armee natürlich). Die Entwicklung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Drohnen und "intelligente" Uniformen sind bereits Vorboten der digitalisierten Kriegsführung. Der Kampf um Rohstoffe (u.a. Öl) und der damit verbundene einseitige Wohlstand kann letztlich nur mit Waffengewalt durchgesetzt werden.
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    • Rotbeisser 22.08.2017 12:53
      Highlight @Das geht deep throat:
      Ohne Waffengewalt ist überhaupt gar kein Staatswesen möglich.
      Waffen, je tödlicher desto wirksamer, sind die Voraussetzung von Freiheit, Gerechtigkeit und Friede schlechthin.
      Das muss jeder schlucken.
      3 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 22:17
      Highlight @Rotbeisser: Gerade diejenigen, die dir Blitze geben, leben im wattierten Elfenbeinturm (womöglich am Züriseeufer) und wehe, die werden da rausgeworfen ... die Masse die dann Angst macht, weil irrational a.k.a. Taube-Tiger Modell der Psychologie.
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  • Nonvemberbal 21.08.2017 23:50
    Highlight Schon witzig. Angst haben, dass Waffen gehackt werden, aber selber smarte Fahrzeuge bauen und eine digitalisierte Welt anstreben.
    8 19 Melden
    • Clayton 22.08.2017 07:12
      Highlight Oel und Kriege. Immerhin ist Musk hierbei konsequent
      6 0 Melden
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  • Musk95 21.08.2017 23:01
    Highlight Meine Freunde sagen immer, dass ich sehr technokratisch denke. Deshalb liebe ich solche Artikel/Beiträge. Sie öffnen leichtgläubigen Menschen die Augen und zeigen einen alternativen Zukunftszeitstrang auf. Zuviele Menschen schliessen sich in ihrer utopischen Kammer der sonnigen von Frieden und Regenbogen scheissender Einhörner zugestopften Zukunft ein, möglichst darauf bedacht nicht durch das Schlüsselloch zu spähen und möglicherweise etwas Unheilvolles im Anmarsch zu sehen.
    Ich finde es wichtig, dass es immer wieder Leute aus der Elite gibt, die die Türe öffnen und hindurch schreiten. cheers!
    23 2 Melden
    600
  • Clayton 21.08.2017 19:37
    Highlight Wie naiv. Mech Entwicklung läuft im vollen Gange. Die Waffenindustrie investiert dafür einfach alles. Das kann nicht gestoppt werden.. in 5 bis 10 Jahren stehen sie schon..
    24 19 Melden
    • word up 21.08.2017 20:43
      Highlight naiv ist zu denken, dass dadurch fortschritt erzielt würde...
      39 8 Melden
    • Clayton 21.08.2017 21:01
      Highlight So sind diese Menschen.. traurig es geht nur um Waffen, Macht und Kriege
      20 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2017 21:37
      Highlight @word up: ach gottchen, alles was um dich rum an technischem fortschritt besteht, entstammt mit grösster wahrscheinlichkeit militärischen forschungsprogrammen (darpa) ... nur habt ihr diesbezüglich wissenslücken und basht lieber auf die pöse usa ein ... auf eurem mac lol!

      @Clayton: Ist das jetzt eine Erkenntnis eines Erwachsenen?! Falls ja, beunruhigst du mich ...
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    • Clayton 21.08.2017 21:52
      Highlight @Renren: naja seit es Menschen gibt, gibt es Waffen und Kriege. Wenn dem nicht so wäre, müsste es doch anders gelaufen sein? Der Fortschritt bringt uns doch nur dem eigenen Untergang näher.
      15 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2017 21:59
      Highlight @Clayton: Fürchte, der Fortschritt führt zu Sättigung, was wieder zum Niedergang führt und so wiederholt sich Geschichte ... anders kann ich den Untergang von Hochkulturen nicht erklären. Schade.

      Aktuelles Beispiel: Europa - wobei das ein besonderes Völkchen ist und sich nach grossen Desastern immer aufrafft.
      2 3 Melden
    • Echo der Zeit 21.08.2017 23:44
      Highlight @Clayton
      @RenRenRen
      Das Buch von Joachim Bauer, kann ich da nur wärmstens empfehlen. - Schmerzgrenze: vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt.
      4 0 Melden
    • _kokolorix 22.08.2017 06:57
      Highlight Naiv ist es zu glauben, dass das Problem besser zu beherrschen ist, wenn man die Killerdrohnen legal im Webshop bestellen kann...
      1 0 Melden
    • Clayton 22.08.2017 07:08
      Highlight Danke für den Hinweis! Habe ich noch nicht gelesen.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 08:00
      Highlight @Echo: Thx! Habe seine Ideen mal mitbekommen und nun endlich seinen Namen.
      1 0 Melden
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  • N. Y. P. 21.08.2017 19:21
    Highlight Habe noch ein paar Stunden in die Recherche investiert.

    Gibt es auch hübsche Killerroboter ?
    Ja, die gibt es. Vermutlich können sich nicht alle hier einen Reim auf das Bild machen. Die anderen aber schon.
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    • bobi 22.08.2017 12:11
      Highlight Auflösung? :S
      1 0 Melden
    • N. Y. P. 22.08.2017 17:55
      Highlight @bobi
      Terminator 3
      1 0 Melden
    600
  • Iseas 21.08.2017 19:03
    Highlight Killer Roboter, Skynet gibts schon, einen Jonn Conner gibts sicher auch. Hoffe mal das wird verboten, sonst hat James Cameron unter umständen eine mögliche Zukunft verfilmt. 🤔
    28 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2017 21:41
      Highlight Wissen wir schon jetzt, dass er das Thema voll getroffen hat ...

      ... spannender weise denken einige Forscher bereits jetzt, dass sich "Skynet" im Netz tarnt ... eigentlich müssten Forscher, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, dies losgelöst vom Netz tun ...

      ... denn die Informationsbeschaffung und das Aufholen unserer Entwicklung geschähe über das Netz innert Sekunden ... boom!
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    600
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2017 18:54
    Highlight A) Die Maschinen stehen bereits in den Hangars.

    B) Technologisches Wettrüsten lässt sich nicht "verbieten", bereits der Bannstrahl des Papstes gegen die Armbrust war vergebens lool
    35 9 Melden
    • _kokolorix 22.08.2017 07:15
      Highlight Die Maschinen die du meinst sind vorderhand noch primitivste Industrieroboter mit dem Sechsschüsser im Halfter😊
      Zum Glück sind Waffenhersteller eher phantasielos, und die wirklich intelligenten Leute arbeiten nicht da.
      Das Wettrüsten kann ganz sicher nicht verhindert werden, die massenhafte Verbreitung hingegen schon, wie der Atomwaffensperrvertrag zeigt. Gäbe es den nicht, würde Nordkorea seine bestückten Raketen einfach an der Rüstungsmesse in Paris, mir Messerabatt, bestellen...
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 08:04
      Highlight @_kokolorix: ähm ich kenne deinen Werdegang nicht, aber hier liegst du sowas von im Grünen ...

      "Waffenhersteller eher phantasielos, die wirklich intelligenten Leute arbeiten nicht da."

      U made my day!!! Haha!! Gerade bei Waffen zeigt der Mensch über die Epochen grösste Kreativität!! Stell dir nur mal das Wechselspiel zwischen Festungen und Feuerwaffen vor: Katapulte vs. Blocktürme - danach Kanonen gegen Rundtürme - danach gezogene Kanonenläufe gegen Rundtürme - danach riesigste sternförmige Festungen - danach Artillerie ...
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    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 08:10
      Highlight @_kokolorix: Ich weiss nicht, was du bist, aber ich kann dir als Maschineningenieur mal etwas eine Welt öffnen, die intelligenter ist, als alles, was du mit zu tun hattest ... nimm dir die 60er und kuck mal nach, was dort so entwickelt wurde z.B. in den legendären "Skunk works" ... SR-71 Blackbird oder kuck dir die ICBMs an, die Grundlage der bemannten Raumfahrt der NASA ... und heute Boston Dynamics (zivil). Ich bin überzeugt, jeder Ingenieur mit natürlicher Neugier arbeitet an solchen Systemen, da verschiedenste Problemlösungsgebiete verbunden werden müssen.
      1 5 Melden
    • _kokolorix 22.08.2017 21:02
      Highlight Das war in den 60ern. Aber heute spielt die Musik nicht mehr in den Waffenschmieden. Wer wirklich was auf dem Kasten hat, will nicht in einer Bude arbeiten, wo engstirnige Militärköpfe den Ton angeben und Projekt für Projekt mit ihrer Borniertheit versenken.
      Ich habe in der Rüstungsindustrie der 80iger die Lehre gemacht und vor 6 Jahren in einem Ruagprojekt dieses Trauerspiel beobachten dürfen, ich weiss wovon ich rede.
      Wann hat denn die Rüstungsindustrie zuletzt was wirklich Bahnbrechendes vom Zaun gerissen? Ich erinnere mich nur an Korruptionsskandale...
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 21:31
      Highlight @_koko: Die Projekte der RUAG werden leider von bornierten Politikern abgesägt, ebenso diejenigen der ArmaSuisse, was man erst mal verdauen muss - die andere interessante Sparte der RUAG hat aber sehr spannende Projekte am Laufen ;-)

      Zuletzt bahnbrechendes der Rüstungsindustrie?
      - Railgun
      https://www.pcwelt.de/news/Railgun-US-Marine-ruestet-Zerstoerer-mit-fuerchterlicher-Waffe-aus-9931900.html
      - B2 Spirit (F-117, F22, F35 uä.)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_B-2
      - Zumwalt Zerstörer (omg omg omg)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Zumwalt-Klasse

      etc.
      etc.
      0 3 Melden
    • _kokolorix 23.08.2017 06:54
      Highlight Bei der Ruag haben definitiv Politiker nichts mehr zu sagen. Hingegen rekrutieren die ihr Kader ausschliesslich im Offizierskorps der Armee, was die mangelnde Kreativität und Teamfähigkeit erklärt. Dort werden Lösungen befohlen...
      Das sind alles Technologien, an welchen schon die Nazis geforscht haben, sowohl die Railgun wie auch die Stealth-Technologie. Dass es 80 Jahre gedauert hat, um sie zu realisieren, spricht jetzt wohl eher für meine These oder?
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 08:14
      Highlight @_kokolorix: Natürlich forschten die "Nazis" im selben physikalischen Rahmen ... Nurflügler etc. und übrigens kommt die Theorie der radarabsorbierenden Flugkörper aus Russland, aber die B2 Spirit hat mit der Horton H229 soviel gemeinsam, wie der Rechenschieber mit dem Computer.
      0 0 Melden
    600
  • N. Y. P. 21.08.2017 18:45
    Highlight Hollywood wird Wirklichkeit. Oder noch viel schlimmer.
    Verbote, mit Verlaub, sind für die Gallerie, da nicht überprüfbar.
    16 1 Melden
    600
  • Rotbeisser 21.08.2017 18:42
    Highlight Kriegsroboter prinzipiell zu verbieten ist zu tiefst menschenverachtend, richtiggehend ein Verbrechen an der Menschheit.
    Kampfroboter unterscheiden Feind und Freund zuverlässig. Dank ihnen sinken die Kollateralschäden. Kampfroboter drücken nicht aus Angst, Zorn oder Verzweiflung ab und schiessen nicht auf unbewaffnete Menschen.
    Kampfroboter essen und trinken nicht. Also werden sie niemals Dörfer plündern. Kampfroboter vergewaltigen keine gefangen genommenen Frauen.
    Kampfroboter sind unbestechlich und drogenfrei. Sie werden nicht zu marodierenden Banden.
    8 77 Melden
    • aglio e olio 21.08.2017 19:15
      Highlight Leider nur in einer Welt voller Rosenduft pupsender Einhörner.
      Abgesehen davon sinkt die Hemmschwelle Konflikte gewalttätig zu lösen. Kampfroboter haben keine protestierenden Familien wenn sie verheizt werden.
      Es ist auch kaum zu erwarten, dass nur Maschinen gegen Maschinen kämpfen.
      Und, woher weisst du dass die Maschinen so zuverlässig agieren wie du es beschreibst?
      41 1 Melden
    • Crustovsci 21.08.2017 19:26
      Highlight Roboter können gehackt werden😂
      35 0 Melden
    • PhilippS 21.08.2017 19:34
      Highlight Aha. Und kein Wahnsinniger, der mal an so ein Viech rankommt, kommt je auf die Idee diesem "mach aus dieser Stadt Kleinholz - egal wer da grad noch rum steht" zu befehlen? Wie Technik- und/oder Menschengläubig bist den du?
      32 1 Melden
    • Tepesch 21.08.2017 19:34
      Highlight @Rotbeisser
      Kampfroboter folgen gnadenlos den von Menschen programmierten Befehlen, inklusive der Fehler und Anomalien. Sie haben kein Mitleid, können ihre eigenen Fehler nicht erkennen und können jederzeit manipuliert werden.
      42 0 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 20:53
      Highlight @Tepesch: So sind Soldaten ja auch, nur mit vielen tödlichen Fehlern mehr, als sie Maschinen hätten.
      @PhilippS: Dasselbe befiehlt man seit Jahrtausenden menschlichen Soldaten. Und sie tun es. Z. B. Karthago dem Erdboden gleich, buchstäblich.
      3 20 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 20:56
      Highlight @Crustovsci: Menschen können dafür erpresst, bestochen oder versklavt werden.
      3 9 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 21:04
      Highlight @aglio e olio:
      Kampfroboter haben auch keine sie verblendenden Demagogen und kennen keinen Gruppendruck bis hin zum gesellschaftlichen Zwang, wie z. B. der Wehrpflicht (bei Bedarf ist die Todesstrafe auf Kriegsdienstverweigerung und Desertion ganz schnell wieder in Kraft gesetzt).
      Kampfroboter sind stets regierungstreu und machen nie einen Staatsstreich.
      3 19 Melden
    • Tepesch 21.08.2017 22:18
      Highlight @Rotbeisser
      Kampfroboter sind perverse Tötungsmaschinen. Gerade weil sie über keinen eigenen Willen verfügen und keine Gefühle empfinden, sind sie brandgefährlich.
      Im Falle einer Diktatur können sich Soldaten gegen die eigene Regierung wenden oder desertieren, Roboter würden Aufständische gnadenlos nieder mähen, egal ob ihre Herrscher im guten oder schlechten handeln.
      9 0 Melden
    • Matrixx 21.08.2017 22:34
      Highlight Das glaubst auch nur du.
      Das ist dann für die Soldaten wie ein Computerspiel. Sie hocken vor dem PC und verfolgen, was die Kamera aufzeichnet. Oder steuern es sogar via Maus.
      Und plötzlich sterben dann in dem "PC-Spiel" echte Menschen.

      6 0 Melden
    • Echo der Zeit 21.08.2017 23:59
      Highlight @Rotbeisser - Ha Ha Ha - die Robots schiessen dir auch nicht versehentlich in den Bauch oder Arm - die machen das genau, präzise. Doch ist die Ausübung von Aggressionen nicht Sache der Menschen? Der Roboter kann meine Wäsche waschen, einkaufen, putzen, ähm evtl. die Kinder hüten!
      4 0 Melden
    • _kokolorix 22.08.2017 06:50
      Highlight @Rotbeisser
      Du hast von Programmierung vermutlich keine Ahnung. Natürlich hast du vollkommen recht, kein Verbrechen das mit Maschinen verübt werden könnte, wurde nicht schon von Menschen begangen.
      Die grosse Gefahr sehe ich in den Extremsituationen in denen diese Maschienen häufig operieren. Es ist unwahrscheinlich, dass die KI, welche unter Zeit und Kostendruck entwickelt wird, weniger Fehler hat als das in mio von Jahren optimierte menschliche Gehirn. Ausserdem ist es ausgeschlossen, dass 'ethisches Verhalten' auf der Wunschliste der Waffenhersteller ganz vorne steht...
      6 0 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 08:09
      Highlight @Echo der Zeit:
      Kampfroboter haben, wie jede andere technische Neuerung auch, Vorteile und Nachteile.
      Die Vorteile von Kampfrobotern ggüb. Kampfmenschen sind kolossal überwiegend. Roboter tun genau das, was von ihnen verlangt wird. Sie machen nicht von sich aus ein Massaker, wie die Kampfmenschen in My Lai. Kampfroboter sind präziser und können zuverlässig gezielt nicht tödlich kampfunfähig machen. Das wird ein Mensch nie können.
      Aber viel interessanter ist ihr Ansatz, dass Aggression dem Menschen überlassen sein soll. Warum? Und weshalb sollten Roboter kein geeignetes Mittel dazu sein?
      0 8 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 08:27
      Highlight @_kokolorix:
      Warum sollte ein programmierter Automat nicht zuverlässiger, schneller und präziser funktionieren, als ein Mensch?
      Schauen Sie sich um! Das meiste was Sie besitzen und konsumieren wird von Automaten hergestellt, weil sie alles besser machen können, als Menschen es machen können.
      Millionen von Jahren der Evolution haben das menschliche Hirn nicht gerade weit entwickelt. Jeder Taschenrechner kann viel schneller und präziser rechnen als ein Mensch. Jeder Drucker schreibt und zeichnet schneller und schöner. Warum also, sollten Kampfroboter nicht besser als Kampfmenschen funktionieren?
      0 8 Melden
    • Echo der Zeit 22.08.2017 10:02
      Highlight @Rotbeisser - Die Agression hat uns Menschen geholfen zu überleben als wir noch nicht die Jäger waren, sondern die Gejagten. Der Agressions Trieb war Überlebens wichtig. Ein Roboter ist nicht fähig zu Reflektieren. Es ist ein Mythos das der Mensch von Grund aus Aggressiv ist, Agression hat bestimmte Ursachen mit denen sich der Mensch Auseinandersetzen soll - um zu Lernen und sich weiterzuentwickeln. Das auf die Roboter abzuschieben finde ich keine Gute Idee - Im Altersheim Prügle ich dann Gerne mit meinem Gehstock auf die Blechkiste ein.
      4 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.08.2017 10:31
      Highlight Um heikles Thema.

      Vorteile:
      - Präziser
      - keine direkte gefahr für Menschenleben auf Seite der *Kampfroboter nutzer*
      - Führen das aus was Sie sollen

      Nachteile:
      - Werden eventuell eher eingesetzt
      - Können Übernommen werden / hacking
      - Können / werden sich nicht verweigern Massaker an Zivilisten durchzuführen
      6 0 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 12:13
      Highlight @Echo der Zeit:
      Einem Kampfroboter muss keine Aggression eingebaut werden. Die Aggression geht vom Befehlshaber aus. Das ist bei konventionellen Armeen mit Kampfmenschen, statt Kampfrobotern im Prinzip genau gleich. Die Kriege der Menschheitsgeschichte zeigen deutlich, wie einfach Otto Normalverbraucher dazu gezwungen werden kann, andere Menschen zu töten und quälen, oder sich selbst ultimativ zu opfern. Menschen sind in dieser Hinsicht biologische Kampfroboter, bloss in allen Belangen dem elektromechanischen Kampfroboter unterlegen, insbesondere auch moralisch unterlegen.
      0 5 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 12:30
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Stimmt alles, was sie an Vor- und Nachteilen aufgeführt haben.
      Aber die Nachteile treffen im Gegensatz der Vorteile gleichermassen auf Menschen zu.

      Wie wenig es braucht um Soldaten zu entsenden, zeigen Deutschland und andere Natostaaten heutzutage auf.
      Auch Kriegsmenschen können übernommen, d. h. gefangengenommen und gehackt, sprich der Zwangsarbeit zugeführt werden (z. B. zum Räumen von Minenfeldern, wie es Frankreich nach dem 2. Weltkrieg mit deutschem Kriegsgefangenen machte).
      Fazit: Kampfroboter sind in nichts schlechter als Kampfmenschen, aber in vielem besser.
      1 4 Melden
    • aglio e olio 22.08.2017 13:10
      Highlight Kampfroboter haben keinen moralischen Kompass. Sie werden ihre Befehle ausführen ohne darüber nachzudenken. Sie werden keine moralisch fragwürdigen Befehle verweigern, so wie es Menschen möglich ist. Weniger Kollateralschäden? Wohl kaum.
      Oder glaubst du, dass nur Maschinen gegen Maschinen kämpfen?
      4 0 Melden
    • Echo der Zeit 22.08.2017 13:25
      Highlight Das Delegieren von der Ausübung der Agression an die Roboter - wird dazu führen, dass die Welt ein gewalttätiger Ort wird. Es wird auch dazu führen, dass der Mensch sich weniger mit seiner Schmerzgrenze und seinem Aggressions-Trieb auseinandersetzt.
      4 0 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 14:31
      Highlight @Echo: Warum?
      Die Geschichte widerspricht Dir.
      Heute gibt es sehr viel geringere Mordraten und der Anteil Menschen, der bei Kriegshandlungen getötet, oder verstümmelt wird, ist so tief, wie nie zuvor.
      Ist es nicht eher so, gerade weil die Waffensysteme weiterentwickelt und tödlicher sind, und dadurch die Furcht vor den Konsequenzen der Gewalt und damit die Hemmschwelle für dieselbst gestiegen sind?
      0 3 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 14:39
      Highlight @aglio e olio:
      Falsch. Die Kampfroboter werden entsprechend der gewünschten Moral programmiert. Auch wenn ein Roboter nichts von Moral weiss, hat er eine implementiert. Zusätzlich wird er von Menschen gesteuert. Damit ist ein Kampfroboter letzlich ein Mittel zum Zweck. Ganz genau gleich, wie der Stein im Feld, nach dem Kain griff.
      Es ist ein Vorteil, dass ein Kampfroboter nie nach einer eigenen Moral handelt, im Gegensatz zu Kampfmenschen.
      Das ethöht die Effizienz und die Zuverlässigkeit der Befehlsausführung. So dauern Kriege weniger lang (Tage statt Jahre?) und fordern weniger Blutzoll.
      0 2 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.08.2017 14:59
      Highlight @Rotbeisser: Sorry aber du vermischt hier irgend wie viel zu viel durcheinander. Moral Programmieren aber dann von einem Menschen gesteuert? Warum braucht er nochmals die Moral?

      Wir reden hier von KI Basierten Killer Robotern nicht von solchen wie die jetzigen Drohnen die von menschen Ferngesteuert werden.


      Eine Moral wird wohl kaum für solche System vorgesehen sein. Warum auch braucht man nicht, denn das wäre ja nicht zielführend für den Einsatz den Sie haben.
      2 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.08.2017 15:00
      Highlight @Rotbeisser: Bezüglich zu deiner Antwort zu meinem Text.

      Ein Killer Roboter kann / könnte von aussen per Internet / Whatever übernommen werden und weitreichenden schaden anrichten.

      Wohl kaum gleichzusetzen wie deine ausführung mit dem Menschen.
      3 0 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 17:31
      Highlight @NotWhatYouExpect: Egal ob KI, oder nicht. Der Kampfroboter operiert nicht vollständig autonom, sondern innerhalb festgelegter Kompetenzen, genau wie der Kampfmensch. Dazu dient u. a. der Schiessbefehl, welcher vom Kommandante generell und situativ angepasst herausgibt. Dieser legt z. B. fest, ob auf fliehende Munitionsdiebe zu schiessen ist.
      Es gibt also selbstverständlich sowohl die Moral des nicht-/menschlichen Kämpfers, als auch die Moral seiner Vorgesetzten. Doch die Moral des Kampfroboters kann per Knopfdruck an die Moral seiner Vorgesetzten angepasst werden: z. B. 100% keine Massaker!
      0 4 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 17:41
      Highlight @NotWhatYouExpect: Wie gesagt können Menschen erpresst oder bestochen werden.
      Es sind immer wieder ganze Heere übergelaufen, oder die ganze Armee stellte sich widerrechtlich auf die Seite der Putschisten. Ich denke nicht, dass Menschen unempfindlicher auf die Einflussnahme von aussen sind, als Maschinen (Propaganda, Waffenlieferungen etc.).
      Die Befehlskette zu den Kampfrobotern lässt sich mindestens so gut vor gefälschten Befehlen schützen, wie die Befehlskette herkömmlicher Armeen auch (Spätestens seit dem Hauptmann von Köpenick).
      0 3 Melden
    • Matrixx 22.08.2017 20:57
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Tatsächlich ist das schwächste Glied innerhalb eines Systems der Mensch. Oder um es verständlicher auszudrücken: Das Gehirn eines Menschen ist viel einfacher zum "hacken" als ein Computersystem, darum nutzen Hacker auch das sogenannte "Social Engineering", um einfacher in Systeme zu gelangen.
      2 0 Melden
    • _kokolorix 22.08.2017 21:09
      Highlight @Rotbeisser
      Ich habe viel Erfahrung in der Automation. Früher als Mechaniker, heute als Softwareentwickler. Glaube mir, bis ein Automat besser arbeitet als eine ungelernte Hilfskraft ist ein enormer Aufwand und unzählige Iterationen von Nöten. Das lohnt sich nur für hohe Stückzahlen oder extrem teure Sachen.
      Ein Roboter welcher in einer Krisensituation besser als ein Soldat funktioniert existiert nur in den Hochglanzprospekten der Marketingleute. Sobald so ein Gerät in den scharfen Einsatz zieht gibts eine Katastrophe
      3 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.08.2017 21:37
      Highlight @Rotbeisser: Du redest hier einfach von den Optimalen gegebenheiten. Auch das mit dem Kommandanten usw. aber wenn der Roboter nicht mehr unter der ach so guten Kontroller und lieben Kommandanten ist ist es aus.

      Und, dann sind es direkt mehrere Roboter die dies nicht mehr berücksichtigen. Beim Menschen musst du jeden einzelnen Individuell Manipulieren.


      Die Moral kann angepasst werden per knopfdruck? WTF Worin soll darin der Vorteil sein? Du hast dir dies sicher schön ausgedacht um ein gegen Argument zu haben.


      Die Befehlskette ist beim Menschen komplexer da jedes Individuum einzeln denkt.
      3 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.08.2017 21:39
      Highlight @Matrixx: Ja der Mensch ist oft die schwächste Lücke in einem Sicherheits System aber darum geht es nicht.

      Sondern darum ob ein Mensch fragwürdige entscheide eher ablehnt als ein Computer / Killerroboter der dazu da ist Zerstörung zu verbreiten.
      3 0 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 01:23
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Du hast nicht verstanden, wie eine Armee funktioniert.
      Die Befehlskette der Armee ist todeinfach. Jeder Soldat hat genau einen Vorgesetzten. Diesem schuldet er bedingungslosen Gehorsam. Der Einzelne ist nichts, nur das Kollektiv zählt und überlebt, oder stirbt. Befehlsverweigerung wird bestraft; im Kriegsfall mit dem Tod, im Extremfall auf der Stelle und ohne Verfahren vom befehlshabenden Offizier.
      Die Moral des Soldaten ist dabei irrelevant. Er gehorcht, oder wird exekutiert. So geht das.
      Es ist ganz einfach, Millionen von Männern in die Fleischmühlen des Krieges zu treiben.
      2 3 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 01:44
      Highlight @_kokolorix: Ja, die Science-Fiction-Kampfroboter gibt es vielleicht in 50 bis 200 Jahren.
      Bis dahin werden zunächst Waffensysteme schrittweise "intelligenter" gemacht, z. B. Gewehre, die das Ziel verfolgende Projektile schiessen, oder VR-Brillen für Soldaten mit Nachtsicht, Wärmebild, taktischen Infos.
      Oder schon verfügbar: Handfeuerwaffen, die Granaten metergenau hinter der Deckung zur Detonation bringen (z. B. XM25 von Heckler & Koch).
      Später wird man diese Waffensysteme mit der Technik von Google-Autos kombinieren und Stück für Stück immer ein wenig mehr "autonom" programmieren.
      0 2 Melden
    • _kokolorix 23.08.2017 06:58
      Highlight @Rotbeisser
      Genau darum wäre es wohl gut, die Version 1.0 nicht auf die Menschen loszulassen. Und das ist genau das, was nächstens passieren wird, wenn wir nichts unternehmen
      2 1 Melden
    • Tepesch 23.08.2017 07:37
      Highlight @Rotbeisser
      Ich denke, du hast keine Ahnung wie eine moderne Armee wirklich funktioniert.
      3 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 23.08.2017 08:17
      Highlight @Rotbeisser: Wir reden hier von Kampfrobotern, die eine eigene KI haben, nicht von Ferngesteuerten!

      Und man muss sich überlegen, ob wir so etwas in Zukunft haben wollen! Wenn nicht wäre es eben genau jetzt an der Zeit, dies schon gesetzlich zu verhindern.

      Ein Roboter soll/muss sich an die Gesetze halten, wie die Isaac Asimov verfasst hat.

      Diese Gesetze müssen natürlich sehr tief im System sein und geschützt, dass man diese nicht "einfach" so abändern/umgehen kann.

      Btw. Im Krieg gab es schon immer Befehlsverweigerer! Aber nur als Mensch, kann man das!
      1 0 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 08:54
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Auch ein autonom operierender Kl-Roboter wird befehligt und bei Fehlverhalten ausgeschaltet. Genau wie ein Soldat auch.
      Die KI ist sowohl autonom als auch ferngesteuert.
      Und dass man einer KI die gewünschten Gesetze einbauen kann, ist gerade der Vorteil ggüb. Soldaten.
      Das macht Kampfroboter zu tadellos, ritterlichen Kämpfern. So können Millionen von Menschenleben geschont werden. Darum wäre ein Verbot von Kampfrobotern moralisch verwerflich.
      Kriegsdienstverweigerer fielen nie in's Gewicht und sind im Ernstfall schnell einmal hingerichtet (Gesetze sind justierbar).



      0 2 Melden
    • Echo der Zeit 23.08.2017 09:14
      Highlight @Rotbeisser - Konstruieren oder Verkaufen Sie die Dinger schon ?
      1 0 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 09:40
      Highlight @Echo der Zeit: Was wünschen Sie denn genau?
      0 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 23.08.2017 09:53
      Highlight @Rotbeisser: Bitte bedenke auch mal nicht den Idealfall. Was passiert wenn eben deine ach so super Befehlskette nicht funktioniert!

      Die Gesetze für einen Kampfroboter werden mit Sicherheit nicht beinhalten, Menschen-Leben zu verschonen!

      Wenn der Roboter ein Fehlverhalten hat, kann es auch ganz gut sein, dass man ihn eben nicht ausschalten kann. Genau wie beim Menschen! Aber der Kampfroboter hat eine grössere Zerstörungskraft / Treffgenauigkeit usw.
      2 0 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 11:26
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Klar, es können Dinge schief gehen, oder missbraucht werden. Das ist mit allem so. Mit Wasser kann man Blumen giessen. Oder man kann mit Wasser Nachbars Katze ersäufen. Aller Misserfolg und Missbrauch, die in einem Ding innewohnen, stehen viel Nutzen und Verbesserung gegenüber.
      Darum begründen Nachteile einer Innovation nicht autom. deren Verbot. Sonst würden wir immer noch als Affen im Baum sitzen.
      Es kommt nicht darauf an, ob Dinge genutzt werden. Doch es kommt darauf an, wie Dinge genutzt werden.
      Z.B. im Krieg:
      Schiessgewehr: ja, aber
      Deformationsprojektile: nein.
      0 2 Melden
    • Tepesch 23.08.2017 12:20
      Highlight @Rotbeisser
      Kampfroboter sind in ihrem Gefährdungspotenzial mit Atombomben oder chemischen Massenvernichtungswaffen zu vergleichen. Wollen wir wirklich nochmals den gleichen Fehler machen? Besser nicht!
      2 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 23.08.2017 13:22
      Highlight Ich bin nicht gegen Roboter sondern gegen Kampfroboter!

      Innovation kann man im normalen Sektor auch machen. Genauso bin ich gegen Atombomben usw....
      1 0 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 15:15
      Highlight @Tepesch, NotWhatYouExpect:
      Apropos Atombomben. Seit ihr sicher, dass deren Bau ein Fehler war?
      Denn ohne Atombomben hätte es längst einen dritten Weltkrieg gegeben. Es sind die Atombomben, die einen Krieg zwischen Atommächten verhindern. Denn Atombombenkriege können von keinem gewonnen werden. Bei konventionellen Kriegen ist das nicht so.
      Kaum etwas anderes als Atombomben hat soviel und solange politische Stabilität beschert.
      Ja, Atombomben sind extrem furchterregend. Und gerade das ist das Segenreiche an ihnen.
      0 2 Melden
    • NotWhatYouExpect 23.08.2017 16:20
      Highlight Es gibt auch mit Atombomben noch genügend Kriege... es gehen einfach nicht die grossen Aufeinander los sondern die grossen auf die kleinen.
      1 0 Melden
    • Tepesch 23.08.2017 16:44
      Highlight @Rotbeisser
      Dafür muss heute nur eine Atommacht einen nervösen Finger haben und die gesamte Welt geht unter.
      1 0 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 18:31
      Highlight @NotWhatYouExpect
      Vorallem auch die Kleinen auf die Kleinen. Aber: Kein Krieg von grossen gegen grosse!
      @Tepesch:
      Könnte das passieren, dann wäre es längst schon passiert. Ein nervöser Finger schafft das nicht.
      0 1 Melden
    • Tepesch 23.08.2017 18:58
      Highlight @Rotbeisser
      Es gab bereits genug Zwischenfälle bei denen das beinahe passiert wäre. Nur dank dem, dass Soldaten eben nicht auf Befehle hörten, konnte Schlimmeres verhindert werden.
      Deine Kampfroboter hingegen, hätten gnadenlos auf den roten Knopf gedrückt.
      2 1 Melden
    • Rotbeisser 24.08.2017 00:14
      Highlight @Tepesch:
      Es ist absurd zu glauben, die Befehlsverweigerung eines einzelnen Menschen könne den Amtomkrieg verhindern. Die Protokolle sind auf Befehlsverweigerung vorbereitet. Tausende führen das Protokoll aus, um Tausende von Raketen abzufeuern. Eine einzelne Befehlsverweigerung könnte den Ablauf bestenfalls und nur teilweise um einige Minuten verzögern.
      0 1 Melden
    • _kokolorix 24.08.2017 06:27
      Highlight @Rotbeisser
      Das ist überhaupt nicht absurd. Hätte General Paulus z.B. in Stalingrad den Befehl verweigert, hätten zehntausende von deutschen Soldaten und hunderttausende russische Zivilisten überlebt. Wie ist eine KI auf so eine Situation vorbereitet?
      Genau, sie befolgt die Befehle das ist ja der grosse Vorteil wie du meinst...
      1 0 Melden
    • Tepesch 24.08.2017 07:33
      Highlight Leider falsch wie dieses Beispiel zeigt: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow
      1 1 Melden
    600
  • trio 21.08.2017 18:20
    Highlight System shock 😍 immer noch das beste PC Spiel
    11 2 Melden
    600
  • Typu 21.08.2017 18:15
    Highlight Das wird nicht verboten. Grund: die USA haben Angst, dass bei einem Verbot sich gewisse Staaten nicht daran halten würden. Ergo könnte das die Vorherrschaft der USA ins wanken bringen. Ausserdem: Der Mensch war noch nie gut darin Fortschritt zu begrenzen. Leider auch nicht im kriegerischen Bereich. Fortschritt kann mit Verboten nicht aufgehalten werden. Gebe Musk recht, das könnte unser Untergang werden.
    46 12 Melden
    • Chääschueche 21.08.2017 18:24
      Highlight Wieso schon wieder die USA?
      Russland und China denken genau gleich... Es sind ja auch die Veto Mächte die dafür verantworlich sind, dass es noch immer Atomwaffen gibt.
      32 10 Melden
    • PhilippS 21.08.2017 19:38
      Highlight Ein Verbot wird die Entwicklung kaum verhindern. Korrekt.
      Aber man muss ja nicht wieder dieselben Fehler machen wie bei den Atomwaffen.

      Ein Verbot gibt der restlichen Weltgemeinschaft zumindest die Möglichkeit, Tyrannen und andere Idioten notfalls frühzeitig zum Einlenken zu bringen. Auch bisschen Wunschdenken, aber zumindest eine Chance....
      21 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2017 21:42
      Highlight Pöse pöse USA aber auf die Entwicklung z.B. des Microchips entspricht dem Wohlstandskind sehr - es freut sich über Apple Gadgets.
      2 9 Melden
    600
  • Groll 21.08.2017 18:06
    Highlight Weiss man wie die Schweizer Regierung zu diesem Thema steht?
    Wäre schön wenn wir wenigstens in diesem Teilgebiet des Waffenhandels eine Vorbild-Funktion einnehmen könnten, anstatt wieder wirtschaftlich Profit daraus zu ziehen. Denn ganz ehrlich ich glaube es ist wirklich besser für die Menschheit wenn nie jemand die Chance erhält Kampfmaschine(n) zu kaufen, welche selbstständig töten können...Schon alleine wenn man sich vorstellt, dass ein Trump sich dann vielleicht ein paar tausende zulegen könnte...
    27 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2017 21:43
      Highlight Keine Angst, die CH Regierung ist bezüglich Rüstungsbeschaffung etwa 40 Jahre im Verzug und daher ist alles schon vorüber, bis wir planen ... dann können wir wieder Steine schleifen und die Nachbarhöhle überfallen :D
      13 1 Melden
    600
  • Radiochopf 21.08.2017 18:01
    Highlight Google hier positiv zu erwähnen ist nur die halbe Wahrheit.. mit Boston Dynamics haben sie eine Firma die Kriegsrobotee herstellen... bei Musk weiss ich noch nicht ob es ihm wirklich so ernsthaft um die Menschheit geht oder gegen die Konkurrenz.. auf jeden Fall hat er sicher Recht, dass man diesee Entwicklung stoppen muss nur wird sie kaum mehr aufhaltbar sein bzw. ist ja bereits geschehen.. eine Drohne ist nichts anders als ein Robote, also sind wir schon längstens bei tötenden Robotor angekommen...
    26 13 Melden
    • Olaf44512 21.08.2017 18:23
      Highlight Google hat Boston Dynamics wieder abgestossen, aber eine Weisse Weste haben sie wohl trotzdem nicht.
      22 1 Melden
    • Jozo 21.08.2017 19:08
      Highlight Boston Dynamics hat zwar früher Gelder von der US Armee erhalten, aber bisher noch nie einen bewaffneten Roboter erstellt. Samsung jedoch schon.
      18 3 Melden
    • iNo 21.08.2017 20:56
      Highlight Ferngesteuerte Roboter gibt es schon sehr lange, beispielsweise beim EOD. Diese machen auch sehr viel Sinn beim Beseitigen von Sprengfallen oder bei Geiselnahmen. Es geht lediglich um autonome Systeme bei dem Vorstoss, da fallen konventionelle Drohnen nicht rein.
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