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Tim Cook blickt auf das neue Macbook Pro – ein unterschätztes Gerät. Bild: KEYSTONE

Seit dem Tod von Steve Jobs bringt Apple nichts mehr zu Stande? Falsch, liebe Hater!

Seit dem Tod von Steve Jobs hören wir, Apple sei nicht mehr innovativ. Ist das Unternehmen in den «Hosenscheisser-Modus» verfallen? 

Publiziert: 02.11.16, 14:13 Aktualisiert: 03.11.16, 06:10

Heulen und Zähneklappern bei den Fans, Schadenfreude bei den «Hatern».

Negative Reaktionen, so weit das Auge reicht.

Dabei wäre es so einfach gewesen ...

Schlechtes Timing. Verdammt schlechtes Timing.

Das Momentum gehört Microsoft: Am Tag vor der Apple-Keynote zündet der alte Rivale ein Feuerwerk an neuer Hardware und Software. Es ist der perfekte Zeitpunkt: Fans und Journalisten lechzen nach Überraschungen und vielversprechenden Konzepten.

Das weiss Microsoft geschickt anzusprechen ...

Beeindruckt vom Surface Studio zeigen sich auch treue Apple-Anhänger, die seit Jahren auf neue Macs warten.

Als Tim Cook und Co. am darauffolgenden Tag eine wenig inspirierende Vorstellung bieten und – wie befürchtet – keine Desktop-Macs vorstellen, ist die Enttäuschung riesig.

Es hagelt Kritik. Apple gerät ins Kreuzfeuer.

Windows? Hmm...

Dass sich nun viele Apple-Profis Windows zuwenden, wie dies unser Microsoft-Mann im Digital-Ressort kommentiert, ist mehr Wunschdenken als realistische Prognose.

Microsoft überzeugt zwar unter Satya Nadella mit gut verarbeiteten Hybrid-Geräten. Doch gab es rund um die Surface-Hardware zum Teil heftigen Software-Ärger.

Und was die Vorurteile der Mac-Nutzer bestätigte: Windows 10 hat alles andere als einen sauberen Start hingelegt.

«Das Problem mit den tollen Geräten von Microsoft ist: Da läuft immer noch Windows drauf. Und das ist der Grund, warum kaum einer darauf wechseln wird. Wir Kreativen kaufen Apple nicht bloss weil die schöne Geräte herstellen, sondern weil Apple ein geniales System bietet. Der Moment, wo Microsoft das gleiche zum günstigeren Preis bieten kann, bin ich wieder voll bei Microsoft. Aber bis heute ist das nicht der Fall.»

User-Kommentar bei watson

Es wäre so einfach gewesen ...

Auch wenn nun unzufriedene «Macianer» lauthals drohen, sie würden einen Plattformwechsel ins Auge fassen, dürfte der Leidensdruck bei den wenigsten gross genug sein.

Can't innovate any more, my ass», sagte Phil Schiller im Juni 2013, als Apple überraschend den zylinderförmigen Mac Pro enthüllte. Das ist nun über vier Jahre her ...  Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Apple hätte nur über den eigenen Schatten springen müssen, um eine Kontroverse in Shitstorm-Stärke zu vermeiden. Dieser Blogger argumentiert, dass es ganz einfach gewesen wäre:

«Während der Keynote hätte Apple ankündigen sollen, dass neue Desktop-Macs in der Pipeline stecken.»

Ein paar Hinweise hätten gereicht, um der Nutzerschaft zu signalisieren, dass man sie nicht vergessen hat.

«Hätte, wenn, aber ...»

Warum lassen die Macs auf sich warten?

Spätestens im Frühjahr 2017 MUSS Apple neue iMacs lancieren. Vermutlich gibt's dann auch einen Nachfolger für den «Kübel». Und vielleicht auch einen neuen Mac Mini?

Nicht zu vergessen: 2017 ist ein besonderes Jahr für Apple.

Im Frühling soll das Apple-Raumschiff fertig sein. Dort könnten die neuen Macs vorgestellt werden.

Video: YouTube/Matthew Roberts

Das neue Macbook wird unterschätzt ...

Wer nicht mehr warten kann, kauft das Macbook Pro.

Auch wenn angesichts der lauten Kritiker ein anderer Eindruck entstanden sein mag: Apple hat nicht plötzlich verlernt, qualitativ hochwertige Personal Computer zu bauen. Im Gegenteil.

«Das Macbook Pro bleibt der ‹Gold-Standard› bei den tragbaren PCs.»

Der Marketing-Spruch wurde bei der Präsentation des Macbook Pro verwendet – und von Medien weltweit übernommen

Stichwort Grafikleistung: Apple verbaut eine neue Grafik-Karte von AMD (Radeon Pro 400 Serie), die es sonst noch nirgends gibt und die besonders energieeffizient ist.

Sie eignet sich gemäss Hersteller speziell für Kreative – Fotografen, Grafiker, Musiker. Gamer sollten die Konfiguration mit der Radeon Pro 460 (110 Franken Aufpreis) wählen.

Fakt ist: Das Macbook Pro mit 15-Zoll-Display vermag auch hohen professionellen Ansprüchen zu genügen. In der kostspieligsten Ausstattung (ab 3370 Franken) taugt das neue Apple-Notebook absolut als Desktop-Ersatz. Und: Microsoft bietet kein vergleichbares Surface Book an.

Bei den Anschlüssen zeige sich Apples Dilemma, hält der bereits oben erwähnte Blogger in seinem Kommentar fest:

«Wir verlangen von Apple, innovativ zu sein. Und gleichzeitig bestehen wir darauf, dass sich nichts ändert.»

Dank der vier USB-C-Anschlüsse (Thunderbolt 3) kann man beispielsweise zwei 5K-Monitore (Ultra-HD) plus Peripherie anhängen. Für alte Peripherie-Geräte gibt's Adapter.

Ist das unschön? Ja.

Der Weltuntergang? Nope!

Und die Vorteile der neuen Thunderbolt-Anschlüsse sprechen eine deutliche Sprache, wie giga.de zusammenfasst:

Apple weiss, was für alle Kunden gut ist?

Das neue Macbook trägt ein «Pro» im Namen. Doch ausgerechnet bei dem für professionelle Video-Anwendungen wichtigen Arbeitsspeicher (RAM) gibt's keinen Spielraum: Das Maximum, 16 Gigabyte (GB), ist fix vorgegeben.

Apples Marketing-Chef Phil Schiller begründete den Entscheid gegenüber einem enttäuschten Kunden: Mit den verfügbaren Prozessoren und einer RAM-Verdoppelung auf 32 GB hätte die Akkuleistung (von bis zu 10 Stunden) nicht mehr gewährleistet werden können. Und so habe man darauf verzichtet.

Voraussichtlich im Herbst 2017 gibt's wohl das erste Prozessor-Upgrade. Dann biete Apple wohl auch die Option, den Arbeitsspeicher auf 32 GB aufzustocken, prognostiziert der gewöhnlich sehr gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo. Und auf den Zeitpunkt hin würden auch die Preise sinken.

Vorausgesetzt, Intel liefert die nächste Chip-Generation («Cannonlake») rechtzeitig und in ausreichender Stückzahl.

Wahre Innovation

Ob sich die neue Touch-Leiste des Macbook Pro, die zwischen Tastatur und Display liegt, bewährt, wird sich zeigen.

Die Kalifornier haben sich bewusst gegen Hybrid-Geräte entschieden, wie sie Microsoft anbietet. Offenbar erachtet man in Cupertino den Nutzen von berührungsempfindlichen Bildschirmen bei Notebooks als zu klein, als dass sich die Realisierung derzeit lohnen würde.

Das muss nicht heissen, dass es so bleibt. Entsprechende Patentanträge sind schon vor Jahren aufgetaucht. Und wie bei den grossen Smartphone-Displays, denen sich Apple lange verweigerte, kann es plötzlich schnell gehen.

Apple versteht es jedenfalls geschickt, von Dritten erfundene Konzepte und Techniken zu übernehmen, um die eigenen Produkte noch benutzerfreundlicher zu machen.

Aktuelles Beispiel ist der erstmals in ein Macbook verbaute Fingerabdruck-Scanner. Apple nennt die biometrische Sicherheitstechnik TouchID. Ich schliesse mich dem Urteil eines «Wired»-Kollegen an, der schreibt, es handle sich dabei um das wichtigste neue Feature. Stichworte sind: «Tschüss Passwort!» sowie sicheres und bequemes Online-Shopping.

Der erste Mac mit Mini-Apple-Watch an Bord

Natürlich bietet auch die Konkurrenz Fingerabdruck-Scanner. Doch bei Apple gibt es ein raffiniertes Datensafe-Konzept, das unabhängige Experten in höchsten Tönen loben.

Im Macbook Pro steckt ein Co-Prozessor (T1), der ursprünglich für die Apple Watch entwickelt wurde und wertvolle Nutzerdaten (Fingerabdruck, Passwörter, Kreditkarte etc.) in einem sicheren Bereich («Secure Enclave») verschlüsselt speichert.

Das Geniale: Der private Schlüssel, der unbedingt geheim bleiben muss, wird sicher auf dem Gerät abgelegt. Kein fremder Dienst, keine Anwendung kann darauf zugreifen.

Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass man die Webcam nicht mehr aus Furcht vor Hackern abdecken muss. Der T1-Chip regelt den Zugriff auf die Kamera. Angreifer bleiben aussen vor, selbst wenn sie ins Betriebssystem eindringen können.

Ungesunder Schlankheitswahn

Die Verdienste von Apples Chefdesigner sind gross. Der von der englischen Königin zum Sir geadelte Jonathan Ive, den alle nur Jony nennen, ist die graue Eminenz bei Apple. Er war engster Vertrauter, ja Seelenverwandter von Steve Jobs. Gemeinsam haben sie Ikonen des Computer-Designs geschaffen.

2002 brachte Apple seinen All-in-One-Computer. Bild: AP

Leider ist bei den neueren Geräten der Design-Grundsatz «Form follows Function» in den Hintergrund gerückt. Stattdessen dominiert «Dünn, dünner» nicht mehr nur beim iPhone, sondern auch immer stärker beim Mac.

«Niemand verlangt nach einem papierdünnen Macbook.»

Editorial bei The Mac Observer

Ich habe schon früher kommentiert, dass Apple den Schlankheitswahn hinter sich lassen sollte. Die Konsumenten würden es danken. Insbesondere dann, wenn in zukünftigen Geräten wieder grössere Akkus verbaut sind.

Das neue Macbook Pro mit «Touch Bar»

87 Kommentare anzeigen
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  • Driver7 03.11.2016 12:42
    Highlight Innovation? Sorry, wenn Apple wirklich noch so innovativ wäre wie früher, gäbe es wohl keinen so ellenlangen, ziemlich langweiligen Artikel mit technischen Spezifikationen. Denn das war ja genau der Vorsprung von Apple... dass sie sich nicht mit der Technik herumgeschlagen haben. Und auch wenn es immer mal wieder notwendig ist, mit alten Dingen aufzuhören (keine Tastatur in Smartphone, keine CD-Laufwerke in Notebooks usw.) halte ich es nach wie vor für einen grossen Fehler, keine 3,5mm-Klinke mehr zu verbauen! Zu offensichtlich ist hier die Strategie, eigenes Zubehör teuer zu verkaufen.
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  • kaiser 03.11.2016 08:54
    Highlight Ich bin kein Apple-Hater, aber auch kein Liebhaber. Was ich aber liebe ist Innovation. Und Apple hat einige innovative Produkte auf den Markt gebracht, welche ich immer noch gerne benutzte. Trotzdem sehe ich Tim Cook eher als ein Verwalter als ein Innovator. Er ist vermutlich ein guter Chef, aber diesen "Drive" von seinem Vorgänger und Mentor hat er nicht. Ich denke es ist noch schlimmer als das Vergessen von "Form follows Function". Im Augenblick erinnert mich Apple eher an Nokia, welches nur noch auf "Specs verbessern" geht.

    PS. Auf Microsoft herumhacken hilft da nicht. Wirkt auf mich kindisch.
    20 1 Melden
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  • PabloEscobar 02.11.2016 21:56
    Highlight Warum spricht eigentlich niemand über das neue HP spectre? Das ist designtechnisch mit Apple ebenbürtig und eine technische Meisterleistung.
    18 9 Melden
    • dmark 03.11.2016 13:05
      Highlight Weil es eben "nur" von HP ist? Ich mag die Books von HP, auch wenn sie in der Vergangenheit massive Probleme mit den Nvidia-Chips hatten.
      Aber dies war ein anderes Thema, welches übrigens u.a. auch Apple betraf.
      6 0 Melden
    • PabloEscobar 03.11.2016 16:34
      Highlight Habe ein HP envy und es ist das beste Notebook, das ich je hatte. Rundum zufrieden. Vor allem sieht es auch hochwertig aus
      1 2 Melden
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  • elmono 02.11.2016 21:08
    Highlight Nur schon iTunes, die fehlende Ordnerstruktur (mit Jailbreak möglich?) sowie die nötigen Adapter und Stecker für jeden Sch$#@! sind einfach ein absolutes Anti-Kaufkriterium für sämtliche Apfelprodukte. Für mich ist Apple ein reiner Lifestyle-Brand mit ausgezeichneter Kundenbindung. Rational denkende Konsumenten meiden diese Marke allerdings meistens.
    76 35 Melden
    • Der Tom 02.11.2016 23:09
      Highlight nein
      11 24 Melden
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  • Ingenieur 02.11.2016 20:59
    Highlight Bei Apple ist es immer das gleiche, wenn sie etwas anders machen als die anderen, ist es erst mal scheisse für die meisten. Als sie die ersten waren, die USB bei einem Mainstream-Computer eingeführt hatten und SCSI einfach ersetzt haben, war der Aufschrei gross. Auch als Apple als erste die Floppy Disk und den DVD-Player gekillt haben in ihren Geräten. Kurz darauf war dies alles Standard und überall akzeptiert. Genau gleich, als Apple das iPhone lancierte, jammerten alle, dass es keine physische Tastatur hatte. Heute ist das Standard und keiner zweifelt mehr dran. Nicht so beim Launch... ;-)
    42 34 Melden
    • DaBeast 03.11.2016 00:09
      Highlight Das beste bei den neuen Thunderbolt 3 Anschlüssen ist ja das nur zwei von vier auf voller Leistung betrieben werden können, da Apple bei der Konstruktion zum wiederholten Mal versagt hat.

      Und die Apple Watch war auch nicht gerade der Burner...
      15 9 Melden
    • dani schurter 03.11.2016 08:13
      Highlight @DaBeast:
      Die Einschränkung gilt nur für das kleinere Modell (13 Zoll). Siehe hier: http://bit.ly/2eX9kDW

      Und zur Apple Watch: Das schreibst du, nachdem du sie wie lange getragen hast?
      7 16 Melden
    600
  • Joël 02.11.2016 20:51
    Highlight Ich bezweifle die Existenz von "Haters".
    34 9 Melden
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  • deleted_759795264 02.11.2016 20:30
    Highlight Die Frage, die es sich m.E. zu stellen gibt: Was bedeutet, oder was versteht man/frau unter Innovation? Wann war Microsoft oder Apple das letzte mal 'innovativ'? Das neue MBP oder SurfaceStudio revolutionieren nichts in ihrem Gebiet. Aber nett sind die Geräte trotzdem.

    Mein Tipp: Kauft, was euch Freude macht und/oder nützlich ist. Und freut euch auf die Zukunft. Smartphones mit virtuellen SIM-Karten, Hover-Notebooks, die nicht auf den Schenkeln heizen. Oder was auch immer ihr euch unter Innovation vorstellt.
    14 10 Melden
    • Ingenieur 02.11.2016 20:56
      Highlight Die Frage ist wohl, was du unter Innovation verstehst. Die irrtümliche Nutzung von "Revolution" in deinem ersten Absatz lässt dies bereits erahnen.
      13 2 Melden
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  • Ron Collins 02.11.2016 19:18
    Highlight Findi guet! Toller Bericht. Apple wird bald allen Haters das Maul stopfen. Und danach hecheln sie alle wieder den Apple-Erfolgen hinterher. 😎😆
    25 73 Melden
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  • Zappenduster 02.11.2016 18:49
    Highlight Voila: Innovation!

    94 11 Melden
    • dani schurter 02.11.2016 19:09
      Highlight Ja, beeindruckend!

      Wir werden die guten alten Zeiten vermissen :)
      29 75 Melden
    • Zappenduster 02.11.2016 20:22
      Highlight Jaja, man muss wohl wirklich einen 10 jahre alten Laptop als Vergleich her holen um sich den Schnittstellen-"Murks" bei jeder Apple-Keynote schön zu reden... ;)

      54 12 Melden
    • dani schurter 02.11.2016 20:32
      Highlight Und solche «Dialoge» fehlen mir ganz besonders :))
      16 38 Melden
    • Digichr 02.11.2016 21:16
      Highlight Ja, 8.0 konnte kein HFS+, 8.1 schon. Das war immer lustig beim Datentausch.
      10 0 Melden
    • Der Tom 02.11.2016 23:14
      Highlight Oha! Ich habe keinen von diesen Adaptern. Braucht man normalerweise nicht, aber falls doch ist es gut zu wissen, dass es einen Adapter gibt.
      6 4 Melden
    600
  • Flexon 02.11.2016 18:44
    Highlight Dass auch Anno 2016 derartige Diskussionen noch etwas hergeben ist einigermassen verblüffend. Sei's drum: auch bei Apple ist nicht alles Gold was glänzt (Mail...) trotzdem kann man nach wie vor von der UX-Referenzklasse sprechen. Wer das bezweifelt sollte sich einmal mit dem iPad Pro und Tools wie Procreate das Vergnügen geben. Apple zeigt: es geht immer noch ein wenig besser.

    Mein Arbeitsgerät, ein MacBook Pro ist von 2008. Es war eine nachhaltige Investition.
    31 12 Melden
    600
  • arriving somewhere but not here 02.11.2016 17:58
    Highlight Mal ehrlich: Was wäre Watson, wenn es den Battle "MS vs. Apple" nicht gäbe... Seid doch froh! Unterhaltung at it's best!! 👍🏻😂😂😂
    48 5 Melden
    • DrWeir 02.11.2016 20:00
      Highlight porcupine!!
      5 3 Melden
    • arriving somewhere but not here 02.11.2016 23:01
      Highlight Yeah, du hast es erkannt!! 👍🏻
      3 1 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 02.11.2016 17:57
    Highlight Die Kritik an Windows ist zum grösstenteils haltlos und daher völlig überzogen. Ich nutze gezwungenermassen beide Systeme und würde klar Windows den Vorzug geben, wenn ich könnte. Was viele als Genialität einstufen nehhme ich dominant als grobe Bevormundung des Users wahr. Oft fühle ich mich am MAC, als hätte man mir einen Arm amputiert. Vieles ist auch einfach Gewöhnung.

    Mobil hat Android m.E. mittlerweile klar die Nase vorn. Hier brauche ich mein iPhone 6s nur noch in Notfällen und widerwillig.

    Innovationen beschreibt der Autor auch keine wirklichen. Jobs fehlt an allen Ecken und Enden.
    69 27 Melden
    • dani schurter 02.11.2016 18:13
      Highlight Empfohlene Lektüre:
      «Windows Update is a mess: 3 things Microsoft should do to fix it»

      http://bit.ly/2eQqi6W
      (31. Okt. 2016, extremetech.com)
      19 66 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.11.2016 18:39
      Highlight Im letzten Absatz:
      "To put this in perspective, I’m a big fan of Windows 10, and consider it a huge step forward from Windows 8 and Windows 8.1"

      Ich bin lange auf Windows 7 geblieben und war immer Happy damit. Jetzt bin ich auf 10 und ebenfalls happy ...
      49 5 Melden
    • Ingenieur 02.11.2016 21:18
      Highlight @Toerpe: Die NSA ist auch happy, dass du Windows 10 brauchst.
      14 45 Melden
    • Der Tom 02.11.2016 23:29
      Highlight @Toerpe: Am besten lesen oder schauen Sie mal eine Bedienungsanleitung für iOS und Mac an. Das mit der Bevormundung beim Mac habe ich noch nie begriffen... gut vielleicht, dass man die Hardware von Apple kaufen muss. Aber sonst?
      3 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.11.2016 23:39
      Highlight Hardwareverschlüsselung
      4 1 Melden
    • elmono 03.11.2016 07:34
      Highlight @Ingenieur...🙈
      5 1 Melden
    • Ingenieur 08.11.2016 20:29
      Highlight Nützt nicht viel, wenn es im RAM entschlüsselt wird.
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    • Ingenieur 08.11.2016 20:29
      Highlight @elmono Du verstehst wohl auch nicht gerade viel von Verschlüsselung. ;-)
      0 0 Melden
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  • Oly 02.11.2016 17:23
    Highlight Dani Schurter, Chief of Apple-Defense strikes back... oder so.... es kann nicht sein, was nicht sein darf. Am Ende ist der Output wichtig und nicht womit er entstanden ist. Kleinkarierte OS-Grabenschlachten. Immerhin lenkt es mal kurz von Trump & Co. ab.
    68 10 Melden
    600
  • HansDampf_CH 02.11.2016 17:19
    Highlight Ich lese in dem ganzen Artikel nichts zur Headline. Apple bringt seit der Ära Jobs nichts mehr wirklich Neues... Apple ist wie Paris – einfach nur überteuert und überschätzt.
    68 26 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.11.2016 18:08
      Highlight Nur dass Paris schon seit Napoleon nicht mehr innovativ ist ...
      15 11 Melden
    • Flexon 02.11.2016 18:56
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Das ist etwas unpräzis - das Paris, wie wir es heute kennen, ist relativ neu. Fin de siècle, Belle Epoque, Jugendstil und Eiffelturm haben allesamt nicht so viel mit Napoleon am Hut. Dafür mit den Häusern, in denen wir heute gerne wohnen. Aber es geht ja um Apple ;)
      15 0 Melden
    • bokl 02.11.2016 19:33
      Highlight Gemeint war wohl Paris Hilton 😅
      23 1 Melden
    600
  • moedesty 02.11.2016 17:00
    Highlight Nettes damagecontrol, mehr nicht.

    Btw. 20% von Apple gehören Microsoft, von Konkurrenz zu sprechen ist fast schon übertrieben.
    26 16 Melden
    600
  • Lowend 02.11.2016 16:51
    Highlight Auf meinem Mac läuft Win10 problemlos unter Boot Camp und wenn ich Lust habe, boote ich mit Ubuntu von einem Stick. Wenn ich hingegen in die MS-Welt wechsle, dann mounten die meisten MS-Systeme nicht mal einen Stick, der in HFS+ formatiert ist. Umgekehrt funktioniert es hingegen ebenfalls problemlos.
    Da wäre es für MS meiner Meinung nach auch mal an der Zeit, sich Gedanken zu machen, ihren geschlossenen Kosmos im Sinne der Verständigung über Systemgrenzen hin zu öffnen.
    Zum neuen Mac kann ich sagen, dass ich enttäuscht bin, dass er noch diese veraltete 3,5mm Klinkenbuchse hat. ;-)
    29 28 Melden
    600
  • Michael Walter 02.11.2016 16:26
    Highlight Der Grund, dass es Apple-Hater gibt, ist nicht Apple per se, es sind die Apple-User, die Apple-Hater entstehen liessen.
    89 19 Melden
    • dani schurter 02.11.2016 16:33
      Highlight Dazu passende Lektüre:
      Es gibt 5 Typen von Apple-Hassern, welcher bist du?
      http://bit.ly/2eA4s4s
      (Computerworld)
      21 78 Melden
    • meine senf 02.11.2016 17:00
      Highlight Bei mir sind es Nummer 4 und 5 :)

      Diese Liste lieferte sogar ein weiteres Argument. Dass iPhones kein Tethering unterstützen, wusste ich bisher nicht.
      15 13 Melden
    • Wuschelhäschen 02.11.2016 17:27
      Highlight Jeder Hater verschwendet seine Zeit.
      26 4 Melden
    • RaphiB 02.11.2016 22:58
      Highlight iPhone unterstützt sehr wohl Tethering. Es nennt sich bloss Hotspot ;)
      4 0 Melden
    • meine senf 03.11.2016 10:48
      Highlight Dann stimmen die Angaben im Computerworld-Artikel nicht. Oder beziehen sich auf die USA, wo das vielleicht anders ist.
      0 0 Melden
    600
  • saukaibli 02.11.2016 16:10
    Highlight Ich finde die Geräte von Apple meistens wirklich schön und qualitativ hochwertig, leider kann ich mich weder mit iOS noch mit OS X anfreunden. Zwar laufen beide Systeme schnell und stabil, aber iOS ist mir zu kompliziert in der Bedienung (verglichen mit Android) und zu eingeschränkt (nicht Nerd-tauglich). OS X fand ich lange Zeit OK, mittlerweise hat Windows für mich aber mehr als aufgeholt, vor allem was den Speed angeht und ich brauche nicht spezielle Hardware um das zu installieren, kann mir also kaufen was ich will. Und sympathisch war mit Apple halt wirklich noch nie, absolut nicht.
    72 21 Melden
    • Lowend 02.11.2016 16:37
      Highlight Ich sags immer so:
      Wer gerne an seinem Computer arbeitet und gerne neue Grafikkarten oder Schnittstellen ein- oder Netzwerke aufbaut, der ist mit MS bestens bedient, wer aber den Computer "nur" zum Arbeiten benutzen will und nicht dauernd die neuesten Gimmiks einbauen will, für den ist ein Mac perfekt.
      Ist ein wenig ähnlich wie bei E-Gitarren. Wer gerne bastelt und das Gefühl hat, er müsse alle Pick-Up der Welt ausprobieren, der kauft sich eine Fender Strat, wer mit der Gitarre "nur" Musik machen will, der ist mit einer Gibson oder ähnlichen viel besser bedient.
      29 17 Melden
    • mrmikech 02.11.2016 20:33
      Highlight @Lowend: Ich muss nicht an meinem Windows-Laptop arbeiten. Keiner muss das. Das war vielleicht von 15 Jahren so. Nur Gamer tun das gerne, weil die high-high-end custom Zeug brauchen. Games und Macs gehen halt nicht zusammen. Oculus auch nicht (Macs sind zu langsam). Wie alt bist du eigentlich?
      13 3 Melden
    • Lowend 02.11.2016 21:11
      Highlight Ich komme aus einer Zeit, als man noch EDV sagte und durfte als einziger Gymnasiast auf dem Wang 2200 der Schule meine ersten Gehversuche in BASIC machen.

      Daten des Wang:
      - 16K ROM basic language
      - 4K RAM
      - CRT-Display mit 16 Linien à 64 Zeichen
      - Gespeichert wurde auf Tape

      Wie du siehst, bin ich ein Dino, der noch gelernt hat, dass gute Programme, schlanke Programme sind und wenn ich mir heute manchmal anschaue, was für Junk die Programmierer da in ihrem Code haben, dann lächle ich ab den Typen, die solchen Müll auf ihren Superteilen laufen lassen, ob sie nun müssen, wollen, oder dürfen. ;-)
      16 3 Melden
    • Lowend 02.11.2016 21:33
      Highlight So sahen diese "Tischcomputer" damals übrigens aus und zu sehen ist nur das Terminal mit der BASIC-Tastatur. Die CPU befindet sich in einem separaten Koffer. Das Netzteil ist in einem eigenen Gehäuse untergebracht und der Preis galt mit 7500$ für die Grundkonfiguration als günstig!
      Dagegen wirkt doch jeder Mac oder auch die meisten PC's von heute richtig sexy und sind wahre Hochleistungscomputer. Nur ein Problem ist geblieben. Schon damals stritt man sich über die Schnittstellen, die bei WANG sogar noch proprietär waren.
      9 3 Melden
    • dmark 03.11.2016 14:32
      Highlight @Lowend:
      Ich kenne die Teile sogar noch. Wir hatten sie als Prüfeinheiten, mit entsprechenden Adaptern für elektronische Baugruppen. Allerdings nicht mit Tape, sondern Lochstreifenleser. Später kamen dann Festplatten hinzu, welche gewechselt werden konnten und die Scheiben in Film-Aluboxen aufbewahrt wurden - diese "Kinofilmboxen"...
      2 0 Melden
    600
  • Awesomeusername 02.11.2016 15:49
    Highlight Die Preise von Apple sind ja auch Goldstandard. Nicht nur die ersten paar Monate, sondern auch Jahre später noch. Ich glaube es ist eher ein «Haben wollen» als müssen, denn wenn wir ehrlich sind brauchen doch 75% ihren Laptop zum bitzeli im Internet surfen, Videos kucken, Mails schreiben und ab und zu mal ein Ferienvideo erstellen oder ähnliches. Da reichen doch die heutigen Möglichkeiten bei weitem und für das brauchts kein 3000.- teurer Laptop oder PC zu sein. Und die Features von beiden Herstellern sind zu 95% auch ein nice to have und kein must have.
    70 10 Melden
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  • #bringhansiback 02.11.2016 15:47
    Highlight - Kaby Lake: Zumidnest Dell, HP, Lenovo und Acer haben bereits Laptops mit dieser CPU draussen (und lieferbar, Quelle: Brack.ch -> Notebooks -> Nach Core i7 7xxx filtern). Apple aber verbaut Skylakes.

    - Die USB Typ C Anschlüsse haben aber einen Makel: Nicht alle laufen auf maximaler Leistung. Wer die will kann nur die zwei rechts brauchen (Quelle: https://heise.de/-3401065).

    - Touchleiste: Die wird auch wieder kastriert: http://www.golem.de/news/macbook-pro-apple-untersagt-spiele-mit-der-touch-bar-1610-124141.html

    - Magsafe: RIP. Viele Macbooks werden fallen.
    37 12 Melden
    • #bringhansiback 02.11.2016 16:05
      Highlight Uups, Fehler eingeschlichen bei den USB Typ C: es sind die zwei auf der linken Seite, welche die volle Leistung haben.
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    • Pauliment 02.11.2016 16:16
      Highlight - Das sind nur die langsameren 15W dual core Modelle. Apple verwendet sowohl Iris Graphics als auch schnellere 45W quad core CPUs, welche seitens Intel eben noch nicht unter Kaby Lake bereit sind.

      - "Late-2016 MacBook Pro models vary slightly in the data speeds" vermutlich also etwas weniger als 40Gbps. Unbedeutend für die allermeisten Anwendungsfälle.

      - Es gibt eine offene API, du kannst für die Touch Bar programmieren was du willst, solange (und das steht in deinem Link) du mit deinen Spielereien nicht in den App Store willst.

      - Ja, wir werden MagSafe vermissen :(
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    • #bringhansiback 03.11.2016 10:43
      Highlight @Pauliment: ja, aktuell gibts offiziell nur die DualCore U Modelle für Utlrabooks. Aber ich mag mich erinnern, gerade bei alten Mac Pro (also vor dem Kaffeetassenwärmer Fail) und mit Vorbehalt auch MacBook, das Apple Intel Prozessoren verbaut hat, die andere gar noch nicht erhielten, also auch bei den CPU einen Kuhhandel ausarbeitete. Hier hat Apple definitiv schon besseres gezeigt.
      Es steht nur, dass weniger PCI-Express Bandbreite hat. Da PCI Express mit 16, 8, 4, 1 Lane angebunden wird, rate du nun selber wie viel langsamer. Von 1/2 so schnell bis 1/4 so schnell ist alles dabei.
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  • Meitlibei 02.11.2016 15:38
    Highlight @dani: Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der Aufbau des Betriebssystems es gar nicht ermöglicht, Touchscreens für Apple-Laptops herzustellen bzw. es eine Umprogrammierung des Betriebssystems benötigen würde. Hast du von dem Gerücht schon mal was gehört?
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    • #bringhansiback 02.11.2016 16:17
      Highlight Wenn dann liegt es an der Oberfläche. Der Unterbau basiert auf Unix (genauer BSD, noch genauer Darwin Kernel). Daher müsste eigentlich nur ein Kernelmodul für Darwin geschrieben werden (am besten auf HID Basis, dürfte am einfachsten sein).
      Andere *BSD und Unix Derivate haben schon Touchscreen unterstützung... Es liegt also rein an Apple. Wie gross der Aufwand für sie ist kann ich aber nicht abschätzen.
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    • dani schurter 02.11.2016 16:19
      Highlight Hmm, habe mich noch nicht intensiv damit befasst. Möglich wäre es schon, aber natürlich nur mit beträchtlichem Aufwand. Und da scheint Apple derzeit nicht gewillt zu sein, oder dann tun die Manager zumindest so :)

      http://bit.ly/2f13RK4
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  • Pafeld 02.11.2016 15:36
    Highlight Das Christentum ist auch nicht komplett im Eimer, weil Jesus tot ist. Aber trotztdem ist der Lack ab. Und lange werden sich die professionellen Grafik/Video-User nicht mehr vertrösten lassen. Der Abstieg hat eingesetzt. Aber als Jünger will man natürlich nicht sehen, dass der eigene Glaube immer mehr an Boden verliert.
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  • 10%luck20%skill 02.11.2016 15:24
    Highlight ...
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  • meine senf 02.11.2016 15:15
    Highlight Ist halt ein Apple- und Birnenvergleich.

    Apple und Microsoft haben beide ihre unterschiedlichen Vor- und Nachteile und teilweise verschiedene Konzepte.

    z.B. hat Apple ein super Design (optisch und technisch, siehe UNIX-Basis) und da es nur für eigene Hardware verwendet wird, mehr Stabilität.

    Bei Windows ist vieles ein Murks und "historisch gewachsen" und daher komlexer.

    Dafür hat man eine viel grössere Hardware-Auswahl und kann sich z.B. selber ein System mit der gewünschten Grafikkarte oder den benötigten Anschlüssen zusammenstellen.

    Je nach dem wohl das eine oder das andere besser.
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    • Schne 02.11.2016 17:29
      Highlight Windows ist komplexer wegen der Hardware-Auswahl und weil es dem User mehr Freiheit bietet. Der historisch gewachsene Murks wurde mit dem von Grund auf neu Programmierten Win8 entfernt. Programmiertechnisch ist nun eher Apple unter Zugzwang. Deine Grundaussage kann ich trotzdem unterstützen. Je nachdem ist das eine oder das andere besser.
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  • Meitlibei 02.11.2016 15:06
    Highlight Ich vermute mal ein richtiger Gamer wird nie nie nie einen Laptop zum Spielen benutzen. Egal ob Apple oder Windows und wenn, dann eher Windows. Oder sehe ich das falsch?
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    • deleted_237278569 02.11.2016 15:29
      Highlight ein "richtiger" Gamer hat einen Windows-Gamerlaptop, so kann er im Ferienhaus in den Bergen gamen wenn er will.

      Du bisch drah .....
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    • Braun Pascal 02.11.2016 15:50
      Highlight Nicht ganz, ein kumpel von mir hat einen gamer-laptop^^
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    • Awesomeusername 02.11.2016 16:06
      Highlight @dä dingsbums Das ist ja ein Riesending. Das geht ja schon fast nicht mehr als Laptop durch. Wäre mir für meine Reisen viel zu umständlich.

      @L Morningstar: ich game nicht mehr und bin dadurch auch nicht mehr up to date aber ich verstehe deine "Sucht" :-)
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    • SkyBound 02.11.2016 16:36
      Highlight Je nachdem für unterwegs oder wenn man irgendwo ist, wo man keinen Desktop-PC hat schon.

      Sonst wahrscheinlich nie.
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    • Ähm... 02.11.2016 20:07
      Highlight @ dingsbums: das ist doch kein laptop mehr... sieh dir die 'against' an:
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    • dä dingsbums 03.11.2016 12:19
      Highlight @Ähm...: Hey, immerhin ist er nicht teurer als ein MacBook Pro :-)

      Ich denke auch nicht das viele Leute so ein kaufen werden. Gibt ja von Alienware eigentlich genug gute und vor allem leichtere Alternativen. http://www.alienware.ch/laptops.aspx

      Aber Gamer sind ja auch nicht unbedingt Apples Zielgruppe...
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  • TrueClock 02.11.2016 15:04
    Highlight Es sagt ja eigentlich auch niemand, dass Apple nichts mehr zu stande bringt!?
    Sie können nur nicht mehr so mit Innovationen und Überraschungen glänzen wie sie das zu Jobs Zeiten konnten. Und das ist Fakt! Das ist Microsoft dieses Jahr besser gelungen. Aber das ist kein Weltuntergang. Gewinne fahren beide fleissig ein.
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    • stef2014 02.11.2016 15:19
      Highlight Das vielleicht nicht, aber aus mir unerklärlichen Gründen wird Apple dauernd am Innovationsgrad gemessen. Wenn sie das Rad nicht jährlich neu erfinden gibts Schelte. Und das ist in meinen Augen falsch. In meiner Wohnung stehen gesamthaft 7 Apple-Geräte - das älteste dürfte inzwischen 10-jährig sein und alles funktioniert einwandfrei. Mir persönlich reicht das als Qualifikation für kundenfreundliche Produkte. Ganz davon abgesehen, dass mir die Apple-Software einfach mehr zusagt, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.
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    • goschi 02.11.2016 16:58
      Highlight @stef, wenn man eine Selbstdarstellung der Innovation zelebriert, wie es Apple bei jeder Keynote tut, muss man sich nicht wundern, wenn man daran gemessen wird.
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  • Madison Pierce 02.11.2016 14:53
    Highlight Neue Anschlüsse sind nicht grundsätzlich schlecht. Wenn der ganze Krampf mal durch ist und auch jeder Beamer etc. USB-C hat, bin ich nicht unglücklich. Aber gerade wenn Apple sich für sein "Ökosystem" lobt, in welchem alles funktioniert, sollten die neuen iPhone-Kopfhörer sich auch am neuen MacBook anschliessen lassen. Aktuell gibt es noch nicht mal einen Adapter.

    Ethernet hätte ich zudem gerne ohne Adapter, da sich dort die Stecker wohl nicht so bald ändern werden.

    Ganz toll wäre es gewesen, wenn es beim 15"-Modell noch Platz für eine Backspace-Taste gehabt hätte. :)
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    • Simon Kopp 02.11.2016 18:44
      Highlight Zu den Ethernet-Steckern:
      Die dürften, entgegen deiner Vermutung, wohl doch bald einmal ändern. Der aktuelle Standart, RJ45, hat das Problem, dass aufgrund der sehr nahe bei einander liegenden Kontakte, Signalstörungen bei höheren Frequenzen auftreten.
      Als potentieller Nachfolger wurde bisher der GG45 Stecker (abwärtskompatibel zu RJ45) gehandelt, schaffte es jedoch genau so wenig, wie andere Ideen, sich (bisher) durchzusetzen.
      Ist zwar bereits 6 Jahre her, seit ich das in der Schule gelernt habe, passiert ist trotzdem nichts. 😅
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    • Madison Pierce 02.11.2016 19:15
      Highlight Ah ja, das habe ich mal gelesen. Dachte aber das ist mehr für den Backbone, aber irgendwann wird Gigabit auch am Notebook nicht mehr reichen.

      GG45 scheint etwas wie IPv6 zu sein: lange angekündigt, noch fast nie gesehen. :)
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  • Alnothur 02.11.2016 14:52
    Highlight Den besten Beweis bringt doch der Autor gleich selber: wenn man einen mülltonnenförmigen Rechner als Innovation verkaufen muss, ist echt die Luft raus...

    Und: das MacBook als "Gold-Standard" für Laptops? Da kommen ThinkPad-Besitzer aus dem Lachen gar nicht mehr raus.

    Was an MacOS so genial sein soll, darf mir übrigens gerne jemand erklären. Windows hat es in den letzten Jahren immerhin aus den tiefen 90ern geschafft, macOS steckt immer noch mittendrin. Schon nur, dass der Finder nicht mal eine Adresszeile hat, ist ein Witz. Ich habe zum Glück keines dieser beiden Gängelsysteme...
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    • stef2014 02.11.2016 15:24
      Highlight OS sind immer auch - oder vor allem - eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wieso muss es immer entweder/oder, bzw. besser/schlechter sein? Ich war jahrelanger MS-Nutzer und bin vor ca. 10 Jahren auf Apple umgestiegen. Da fühle ich mich einfach wohler und die Hardware läuft und läuft und läuft. Punkt. Das ist kein Grund, das andere System schlechtzureden. Wer MS lieber mag, bitte sehr. Dieser Revierkampf findet lustigerweise eher zwischen den Fanlagern statt als zwischen den Herstellern selbst.
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    • Raro Wetzel 02.11.2016 15:47
      Highlight macOS hat sehr wohl eine "Adresszeile". Der Shortcut zu dieser lautet: Shift – cmd – G. Alternativ ist die "Adresszeile" unter der Ablage "Go" – "Go to Folder..." zu finden.
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    • Statler 02.11.2016 15:54
      Highlight Wozu sollte der Finder eine Adresszeile haben? Um einen Pfad eingeben zu können? Dafür gibt's das Terminal :)

      Wer wissen will, in welchem Verzeichnis man sich grade befindet, hält die CMD-Taste gedrückt und klickt auf den Titel des Finder-Fensters, dann wird der komplette Pfad in einem Dropdown-Menu angezeigt (und man kann die übergeordneten Ordner auch gleich anwählen).

      Um einen Pfad z.B. in ein Textfeld zu kopieren, zieht man den Titel des Finder-Menus in das Textfeld/Text-Dokument/whatever - dann wird der komplette Pfad eingefügt (klappt auch im Terminal cd ...)
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  • Fumo 02.11.2016 14:50
    Highlight "Fakt ist: Das Macbook Pro mit 15-Zoll-Display vermag auch hohen professionellen Ansprüchen zu genügen. In der kostspieligsten Ausstattung (ab 3370 Franken) taugt das neue Apple-Notebook absolut als Desktop-Ersatz. Und: Microsoft bietet kein vergleichbares Surface Book an."

    Fakt ist das nicht, sondern Fehlinformation. Kein Laptop kann einen Desktop ersetzen und das Surface Book kann etwas, dass das Macbook nicht kann, als Tablet dienen. Mit vollwertigem Desktop OS, also nicht so billig wie ein iPadPro ;)
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    • Alex_Steiner 02.11.2016 15:12
      Highlight Und Maximal 16GB LPDDR3 RAM und nicht DDR4.
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  • 10%luck20%skill 02.11.2016 14:48
    Highlight und sie kaufens trotzdem...
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  • Wehrli 02.11.2016 14:38
    Highlight Apple ist zu gross, hats vergeigt, es fehlen Spinner an der Spitze. Microsoft hat bloss aufgeholt, wirklich BOOM ist das auch nicht. Google verspricht und spricht und krakelt im Hintergrund weiter, mittlerweile wissen die ja noch vor Dir, dass du aufs Klo musst. Woher also Innovation? Alle Smarties werden von den dreien vor oder mit Startup aufgesaugt, gelobt und mit Cappucino und einem Sack Geld ruhig gestellt. Und der Konsument? Kauft denselben Sch... in fortschreitender Kadenz, also, why change? Hosenscheisser-Konsumenten -> Hosenscheisser-Apple.
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  • Pablo Escobar 02.11.2016 14:24
    Highlight Ich lese ein bisschen viel "sollte, hätte, könnte, wollte"! ^^
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Danke, Schweden!

Ikea veräppelt Apple. Aber so was von

Okay, die meisten von uns mögen ja Apple-Produkte. iPhone und Co? Super Sache. Klar. 

Aber diese Internet-Werbefilmchen, in denen die Vorzüge des neusten Apple-iDings gepriesen werden? Und immer mit dieser Stimme vorgetragen, die irgendwo zwischen erstaunt und gönnerhaft pendelt? 

Die nerven. Voll.

Nun schauen Sie mal, was Ikea da gemacht hat:

Mehrere User haben uns auf diesen Clip aufmerksam gemacht, der bereits vor vier Jahren ein BookBook präsentierte.

(obi)

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