Digital

So trickst ein neuer iPhone-Browser aus der Schweiz die Schnüffler aus

Fünf ETH-Studenten treten mit ihrer iPhone-App gegen den Überwachungsstaat an. «SnowHaze» (Version 2.0) verspricht nicht nur anonymes Surfen dank eigenem VPN-Dienst, sondern hat auch einen automatischen Porno-Modus.

01.09.17, 09:52 15.09.17, 11:40

Im Interview* erklärt Jan Schilliger von der Entwicklerfirma Illotros, warum SnowHaze 2.0 auf jedes iPhone gehört.

Die Übersicht:

  1. Besser als Safari?
  2. Gegen die Massenüberwachung
  3. Warum sich der integrierte VPN-Dienst lohnt
  4. Gibt's einen Haken?
  5. Der «Porno-Modus»
  6. So geht's weiter
  7. PS: Und Opera?

Besser als Safari?

Hallo Jan. Ich frage für einen Freund :) Ist euer Browser idiotensicher?
Jan Schilliger: SnowHaze ist gleich aufgebaut wie Safari, gerade um die App allen zugänglich zu machen. Wer also erfolgreich ein iPhone oder iPad bedient hat, kann auch SnowHaze bedienen.

Bild: Illotros GmbH

Gefühlt 99 Prozent der iPhone-User nutzen Apples Standard-Browser. Was macht ihr besser?
Der Hauptunterschied ist unser Fokus auf Datensicherheit und Datenschutz. Dies umfasst bei SnowHaze deutlich mehr als Werbe- und Trackingblocker, so auch Schutz vor fortschrittlicheren und gefährlicheren Techniken, wie z. B. Browser-Fingerprinting. Weil sich immer mehr Leute der Risiken der Cookies bewusst sind, werden vermehrt solche Methoden angewendet, gegen die viele User keinen Schutz haben.

Eine App gegen die Massenüberwachung

Hinter SnowHaze steckt das Schweizer Start-up Illotros, das du mit vier anderen ETH-Studenten gegründet hast. War euch im Studium langweilig?
Effektiv suchten wir nach unseren ersten Prüfungen eine Beschäftigung und wir haben auf der Tour de Mont Blanc den Entschluss gefasst, SnowHaze zu gründen und den Datenschutz auf einfache Art allen zugänglich zu machen. Der Tor-Browser ist leider nicht für alle eine Option.

Jan Schilliger, Andris Suter-Dörig, Dominique Gaschen, Yvan Monneron und Pascal Störzbach (v. l.)  bilder: zvg

Ihr bringt eure neue App am 1. September in den App Store, dann tritt das umstrittene neue NDG in Kraft. Wie stehst du dazu?
Ich verstehe den Wunsch nach mehr Sicherheit in Zeiten des Terrors. Ich unterstütze auch einen starken Nachrichtendienst und Massnahmen, die zu mehr Sicherheit führen. Jedoch bezweifle ich, dass das Überwachen des grenzüberschreitenden unverschlüsselten Internetverkehrs eine geeignete Massnahme ist. Es ist Massenüberwachung, die uns alle betrifft, solange der Verkehr unverschlüsselt die Grenze passiert. Das kann von einem Terroristen aber ohne grossen Aufwand umgangen werden.

Die Vorratsdatenspeicherung und die Überwachung stellen einen massiven Einschnitt in die persönlichen Grundrechte jedes Einzelnen dar. Zudem können die Daten aus der Vorratsdatenspeicherung auf beliebigen Servern gelagert werden, auch unverschlüsselt und im Ausland. Dass diese sehr sensiblen Daten einmal geleakt werden, ist also deshalb nicht unwahrscheinlich. watson hat die Brisanz mit den Metadaten aus der Vorratsdatenspeicherung von Herrn Balthasar Glättli bereits eindrücklich gezeigt in einem früheren Artikel.

Warum sich der integrierte VPN-Dienst lohnt

Ihr habt einen VPN-Dienst in euren Gratis-Browser integriert, was bringt mir das?
Dabei wird die Internetverbindung über einen VPN-Server umgeleitet und ist zwischen dem Sender und dem VPN-Server immer verschlüsselt. Dies hat sehr wichtige Vorteile:

  1. Die Webseite sieht die wahre IP-Adresse des Users nicht. D. h., man bleibt gegenüber der Webseite bezüglich IP-Adresse anonym. Wenn man sich dann aber einloggt auf der Webseite, ist die Anonymität natürlich vorbei. Gleiches gilt, falls man Cookies nicht richtig löscht oder sich nicht vor Browser-Fingerprinting schützt. Man muss also einen VPN-Dienst immer mit einem guten Browser kombinieren.
  2. Der Nachrichtendienst sieht die wahre User-IP nicht, wenn das Signal die Grenze überschreitet, falls der VPN-Server in der Schweiz ist. Unter Umständen kann der Nachrichtendienst das Signal lesen, weiss aber nicht, wo es herkommt. Steht der VPN-Server im Ausland, ist das Signal garantiert verschlüsselt. Der Nachrichtendienst kann also nicht mitlesen, weiss aber, dass der User mit einem Server im Ausland kommuniziert.
  3. Der Internet-Provider ist per Gesetz verpflichtet, die Randdaten einer Verbindung zu speichern. Wenn man ein VPN verwendet, kann der Provider nicht sehen, welche Webseiten wir besuchen. Zudem ist der gesamte Verkehr verschlüsselt. Dies mindert den Wert der Randdaten massiv.

Ab 4 Franken pro Monat

SnowHaze (Version 2.0) ist ab dem 1. September 2017 fürs iPhone, iPad und den iPod Touch verfügbar: Kostete die Schweizer App bislang drei Franken, ist sie nun in der Grundausführung gratis. Die Entwicklerfirma hat einen eigenen VPN-Dienst (No Log) in die iOS-App integriert: Den umfassenden Schutz gibt's im Jahresabo für 50 Franken, wer sich nicht so lange festlegen will, bezahlt sieben Franken pro Monat.

Warum betreibt ihr den VPN-Dienst selber, statt auf einen bekannten Anbieter zu setzen?
Die meisten VPN-Dienste können ihre Kunden eindeutig identifizieren und hätten somit die perfekten technischen Möglichkeiten, um sie umfassend zu tracken. Wir wollten das nicht und haben deshalb einen eigenen VPN-Dienst gegründet. Es ist der erste, bei dem die serverseitige Autorisation nicht User-spezifisch ist.

Sitz des Schweizer Nachrichtendienstes. Neu darf er wie die NSA Internetkabel anzapfen. Bild: KEYSTONE

Das heisst, wer mit SnowHaze surft, bleibt anonym?
Ja. Das verunmöglicht das eindeutige Identifizieren und Tracken unserer Kunden.

Gibt's einen Haken?

Als User muss ich aber quasi blind darauf vertrauen, dass ihr meine Browser-Daten nicht an Dritte herausgebt?
Dies ist in der Tat ein Nachteil von VPN-Diensten gegenüber zum Beispiel dem Tor-Browser. Wir denken, dass hier unsere umfangreichen Bemühungen für die Privatsphäre und unsere sehr simple und klare Privacy Policy helfen. Wie gesagt können unsere Server zum Glück die User nicht eindeutig identifizieren. Wir speichern keine entsprechenden Daten.

Wenn man als SnowHaze-User aber eine verschlüsselte Verbindung zu einer Webseite herstellt, kann auch ein VPN-Server den Inhalt nicht nachvollziehen. Deshalb bietet SnowHaze als einziger Browser die optionale Funktion, dass immer zuerst verschlüsselte Verbindungen (HTTPS) versucht werden.

Klingt überzeugend! :) Kann ich SnowHaze als Standard-Browser auf dem iPhone festlegen?
Nein, leider kann man das nicht machen. Dies wird von Apple nicht unterstützt.

Der «Porno-Modus»

SnowHaze hat auch einen Porno-Modus. Wie funktioniert das?
Um den lokalen Datenschutz der User zu erhöhen, erkennt SnowHaze automatisch Porno-Seiten und löscht diese aus dem Browser-Verlauf.

Wie geht das?
Das ist bis jetzt einfach eine Blacklist. Wir haben verschiedene Tools entwickelt, die Seiten erkennen, und dann werden – noch von Hand – «False Positives» rausgefiltert. Alleine für SnowHaze 2.0 habe ich 36’000 Pornoseiten verifiziert. Zusätzlich greifen wir auf Open-Source-Listen und auf bezahlte Listen zurück.

«Die Pornoseiten haben wir bis jetzt von Hand zusammengesucht, sollten jetzt aber genug zusammenhaben.»

Wir sind daran, mittels Machine Learning (Deep Learning) ein Tool zu entwickeln, das analog einem Suchmaschinen-Crawler selbständig Webseiten besucht und aufgrund Bilder/Text/URL erkennen kann, ob es eine Pornoseite ist. Um das der Maschine beizubringen, braucht man wahnsinnig viel «Labeled Data». Man muss der Maschine Beispiele von Pornoseiten und Nicht-Pornoseiten geben. Die haben wir bis jetzt von Hand zusammengesucht, sollten jetzt aber genug zusammenhaben.

So geht's weiter

Was habt ihr noch vor?
Unser Ziel ist es, das Datensammeln zu demokratisieren. Jeder User soll selbständig entscheiden können, wer welche Daten bekommt, und für diese Daten auch entsprechend entschädigt werden. Vorerst konzentrieren wir uns aber noch darauf, den VPN-Dienst zu verbessern und zu erweitern.

Wann kommt die Android-Version?
Mittelfristig ist eine Android-Version geplant, jedoch müssen wir unsere Ressourcen weise einsetzen. Lieber ein grossartiges Produkt auf einer Plattform, als ein mittelmässiges auf mehreren.

* Das Interview wurde per E-Mail geführt.

PS: Und Opera?

Anmerkung: Als ich die ausführlichen Antworten von Jan Schilliger redigiert und stellenweise gekürzt habe, erwähnt mein Kollege im Digital-Ressort, dass Opera ja auch ein integriertes VPN biete und kostenlos sei. Schnell reiche ich die Frage an die Schweizer App-Entwickler weiter.

Warum ist SnowHaze besser?
(Jan antwortet prompt und schreibt, es gebe einige Gründe:)

D. h., der Gebrauch von Opera Mini verhindert eigentlich aus unserer Sicht gerade, was eigentlich das Ziel war: Datenschutz. Da werden Daten am Laufmeter gesammelt und verkauft und das Ganze ist dann noch wahnsinnig gut zurückführbar auf eine einzelne Person, weil man ja sogar eine App von ihnen installiert hat. Und falls der Proxy z. T. unverschlüsselt ist (ist häufig der Fall mit Proxys), schützt das Ganze nicht mal vor dem Nachrichtendienst.»

** Interview-Ende **

Und jetzt du! Was hältst du vom Sicherheitskonzept der App-Entwickler? Welchen Browser nutzt du?

Das könnte dich auch interessieren:

Hacker übernimmt die Kontrolle über selbstfahrendes Auto

1m 17s

Hacker übernimmt die Kontrolle über selbstfahrendes Auto

Video: srf

Keine Lust, Facebook noch mehr Daten zu liefern? – Hier sind 6 Alternativen zu WhatsApp

Wie du Fake-News erkennst und was das mit deinen Daten zu tun hat 

ETH-Forscher zeigt: Facebook kann deine Daten sammeln, selbst wenn du kein Konto hast

21'000 Schweizer Passwörter gestohlen: So prüfst du, ob du gehackt wurdest

Wer ab Freitag das Internet nutzt, muss wissen, dass er vom Staat überwacht wird

Daten lassen sich offenbar nicht wirksam schützen – was macht denn eigentlich ein Datenschützer?

10 Massnahmen, um der digitalen Verfolgung zu entgehen

Was man mit privaten Sicherheitskameras darf – und warum die Cloud riskant ist

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
51Alle Kommentare anzeigen
51
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • WilliMu 02.09.2017 23:52
    Highlight Dieser Browser ist eine gute Sache, ich werde ihn testen.
    Den VPN-Service für SFR 50.-- im Jahr finde ich auch angemessen., solange sich die Server in der Schweiz befinden.

    Wie wollen die Leute, die das NDG anwenden, eigentlich die riesige zu erwartende Datenflut einigermassen zügig verarbeiten, die haben ja gar nicht genügend qualifiziertes Personal dazu. Und dann die richterlichen Instanzen fehlen auch noch dazu. Wer soll denn dies alles bezahlen?

    Könnte es sein, dass hier ein zu wenig überlegter Schnellschuss losgelassen wurde?
    5 0 Melden
    • DonDude 04.09.2017 15:09
      Highlight Hast Du schon herausgefunden wie man einen privat tab öffnet?
      Habs bis jetzt nicht gefunden.

      Ansonsten gefällt mir die App bis jetzt ganz gut.
      1 0 Melden
    600
  • Turbi 01.09.2017 15:23
    Highlight Bravo
    Viel Glück mit eurem Startup!

    Turbi ein alter Sysadmin
    22 2 Melden
    600
  • _stefan 01.09.2017 15:11
    Highlight Seien wir mal ehrlich, diese App ist eine Brücke über den NDB direkt in die Arme der ausländischen Geheimdienste. In DE, FR, etc. liest dann einfach ein anderer Agent meine E-Mails...
    Reine Geldmacherei. Wer dafür bezahlt ist selber schuld...
    5 43 Melden
    600
  • MaskedGaijin 01.09.2017 14:20
    Highlight Habe jetzt mal Opera VPN für Android getestet. Eigentlich ganz gut, nur dauert es jetzt ewig bis eine Seite geladen wird.
    6 4 Melden
    600
  • DonDude 01.09.2017 13:06
    Highlight iPhone 6 iOS 10.3.3
    Die App stürzt schon beim Öffnen ab.
    Da müssen die Jungs wohl nochmals über die Bücher.
    Aber grundsätzlich eine geile Idee 👍
    10 8 Melden
    • galileo 01.09.2017 13:25
      Highlight bei mir läufts tiptop, auch auf ipad mit dem gleichen abo
      12 2 Melden
    • DonDude 02.09.2017 20:59
      Highlight Den Support kontaktieren und die helfen einem sofort. Bei mir klappts jetzt.
      6 0 Melden
    600
  • meine senf 01.09.2017 12:44
    Highlight Schade, wenn schon nur für eine Plattform, hätte man es doch für jene mit mehr Nutzern und welche das Festlegen des Standard-Browsers unterstützt machen können.
    22 22 Melden
    • Nuka Cola 01.09.2017 15:42
      Highlight Dort lässt sich aber wiederum weniger Geld verdienen, zumal schon Alternativen bestehen, und zumindest in meiner Klasse von den iPhone Usern keiner TOR zu nutzen weiss, während bei den Android Usern doch etwa 3/4 ihn zu nutzen weiss, und 1/5 es etwa regelmäßig oder immer macht.
      11 5 Melden
    • meine senf 01.09.2017 18:53
      Highlight Ich dachte, dieser Browser ist sowieso gratis.

      Der Rest ist, wenn es so ist, aber nachvollziehbar, dieser Browser ist quasi Entwicklungshilfe für iPhone-User.

      TOR ist wohl ohnehin sicherer als VPN. Bei VPN muss man einem einzelnem VPN-Betreiber vertrauen, bei TOR reicht es, wenn nicht alle der ständig wechselnden Zwischenserver in der Kette den falschen gehören.
      2 5 Melden
    • Der Tom 01.09.2017 23:22
      Highlight Android ist halt sehr frustrierend und unberechenbar für Entwickler. Zu viele alte Versionen, zu viele miserable billig Geräte. Der Versuch über die play Services updates zu liefern scheint auch nicht viel mehr zu bringen als weitere Verwirrung. Hallo Google ? Macht doch bitte mal was dafür, dass es besser wird! i
      6 3 Melden
    600
  • Herzquotient 1.23 (+0.06) 01.09.2017 12:22
    Highlight Das Produkt richtet sich also an Wichser.

    Von Männern für Männer sozusagen. Und Privatsphäre schützen, heisst in diesem Zusammenhang, die frauenfeindliche Porno-Kultur schützen.... Bravo, Jungs!
    15 160 Melden
    • MaskedGaijin 01.09.2017 14:18
      Highlight Ironisch gemeint? Wenn nicht, wow.
      38 2 Melden
    • Favez 01.09.2017 16:24
      Highlight ...und an Wichserinnen. Denkst du wirklich, Frauen schauen keine Pornos? Die sind nicht alle frauenfeindlich im Fall.
      Ausserdem kann die App mehr als Browserverlauf löschen. Dass ist das am wenigsten interessante Feature m.M.n.
      Bravo Jungs, hoffe ihr habt Erfolg mit dem Browser.
      41 1 Melden
    • Whitchface 01.09.2017 18:14
      Highlight Don't feed the troll guys...
      16 0 Melden
    600
  • Thinktank 01.09.2017 11:55
    Highlight Shit, meine Liste ist nicht so gross. Könnt Ihr die 36000 Pornoseiten mal verlinken?
    94 3 Melden
    • John M 02.09.2017 22:51
      Highlight Glaub mir, du willst nicht alle kennen...
      6 1 Melden
    600
  • Freddie 01.09.2017 11:33
    Highlight @team watson
    Wie wäre es mit einem artikel, wo ihr aufzeigt, wie man sich am besten gegen das ND Gesetz schützen kann? Also gute Browser, VPN etc?
    Finde es nicht gerade einfach verlässliche und sichere Software zu finden....
    42 3 Melden
    • Posersalami 01.09.2017 13:19
      Highlight Gegen das NDG hätte man sich an der Urne schützen können, aber die Trottel haben es an der Urne verkackt, auch dank der Angstmacherei in den Medien.

      Ansonsten gibt es keinen Schutz gegen das NDG. Wenn du interessant genug bist platzieren die einfach Wanzen in deiner Wohnung oder schicken dir einen Trojaner aufs Handy, da nützt auch VPN nichts mehr. Ist jetzt alles legal.
      74 4 Melden
    • Nuka Cola 01.09.2017 15:56
      Highlight Zuhause nen IPFire hinstellen. Einen (kleineren) Rootserver in CH unter falschem Namen anmieten (Bitcoin Zahlung), auf dem Rootserver mehrere VMs (4-5)installieren, in eine davon ebenfalls IPFire rein klepfen, die anderen als nodes ins Tor Netzwerk eingliedern (gibts einige Tutos). Einen weiteren Rootserver im Europäischen Ausland anmieten, gleiches Prozedere. Die IPFires per VPNs verbinden. Die äußerste auf einen Exit Node des Tor Netzwerkes setzen. Ist nun zwar langsamer aber etwas sicherer.
      6 2 Melden
    • sheimers 01.09.2017 16:21
      Highlight Man kann sich schon schützen, indem man die Texteingabe und Verschlüsselung auf einem Gerät macht, das gar nicht am Internet hängt. Da kommt auch kein Trojaner drauf. Nachher speichert man den verschlüsselten Inhalt auf einen Wechseldatenträger, überträgt ihn auf einen Internet-PC und versendet ihn dort. Der Empfänger muss natürlich das Gleiche machen, also nicht am Internet-PC entschlüsseln, sondern auf einer separaten Maschine. Man muss nur darauf achten, dass keine Programme vom Wechseldatenträger ausgeführt werden können, um eine Infektion zu verhindern.
      7 0 Melden
    • Nuka Cola 01.09.2017 18:18
      Highlight sheimers, der Wexhseldatenträger bedarf dazu aber auf Hardware ebene eines Schreibschutzes, so dass vom potentiell kompromitierten Gerät nichts drauf geschrieben werden kann.
      4 0 Melden
    • Posersalami 01.09.2017 22:58
      Highlight Vergesst es einfach, ist alles nicht praktikabel. Führt man was im Schilde verzichtet man eben auf digitale Kommunikation, früher gings auch. Derweil ertrinkt der NDG in Daten, Heiko Maas dazu:

      "Wenn zuviel gespeichert wird, wird es immer schwere, die wirklich relevante Information zu finden, und daher geht es auch darum, MEHR SICHERHEIT zu bieten, und das ist nicht der Fall, wenn einfach wild drauflos gespeichert wird, schon gar nicht, wenn es rechtswidrig ist."
      https://ptrace.fefe.de/maas.html

      Um die Nadel zu finden ist es halt blöd, wenn man den Heuhaufen einfach grösser macht..
      11 1 Melden
    600
  • galileo 01.09.2017 11:28
    Highlight sieht wirklich schick aus. bin gespannt ob mich der nachrichtendienst in einem jahr noch kennt...
    13 2 Melden
    600
  • Takapuna 01.09.2017 11:08
    Highlight Sicher eine gute Idee.
    Aber für 50.- sFr. kriege ich auch ein VPN-Abo, das 2 Geräte abdeckt und kann so meinen Pc zu Hause oder das Telefon der Freundin auch noch hinter VPN hängen.

    https://protonvpn.com/pricing
    43 1 Melden
    • hogibogi 01.09.2017 11:17
      Highlight Es ist Apple ID spezifisch. Alle Geräte mit der gleichen Apple ID sind dabei.
      10 2 Melden
    • Charlie B. 01.09.2017 12:35
      Highlight Genau, mach ich auch so. VPN Dienst Cyber Ghost (ProtonVPN, expressvpn.com etc.) und den SnowHaze Browser und als Suchmaschine duckduckgo.com
      8 3 Melden
    • Gilbert Schiess 01.09.2017 16:14
      Highlight Bis anhin verwende ich SwissVPN. Bin nun am testen von protonVPN, da icg den account für 2 devices verwenden kann.
      3 1 Melden
    600
  • Posersalami 01.09.2017 10:56
    Highlight Gleich mal laden und testen. Habe zuletzt immer den Onion Browser verwendet, leider hat der bis zuletzt zB. keine Videos abspielen können. Evtl. ist Snowhaze ja weiter.
    24 2 Melden
    • Snowy 01.09.2017 11:16
      Highlight Nach den ersten 5 User-Minuten bin ich sehr zufrieden - inkl Videos und Suchmaschine.
      10 0 Melden
    600
  • suchwow 01.09.2017 10:47
    Highlight Guter Schritt. Nächster Schritt wäre wohl, dass man die VPN-Daten in den Einstellungen festhält, damit SÄMTLICHE Verbindungen über das VPN laufen (sprich E-Mail, Whatsapp, etc.)
    14 3 Melden
    • hogibogi 01.09.2017 11:18
      Highlight Es laufen sämtliche Verbindungen über den VPN, es läuft über OpenVPN.
      8 0 Melden
    • galileo 01.09.2017 11:24
      Highlight Der VPN läuft auf dem Gerät, dh alles Internet geht dort durch👍
      10 1 Melden
    600
  • schwimmereva 01.09.2017 10:42
    Highlight Gibt es auch einen solchen Browser für Android?
    14 8 Melden
    • Favez 01.09.2017 16:57
      Highlight Browser weiss ich nicht. Aber kann dir Bitmask (bitmask.net) mit einem Riseup (black.riseup.net) Account empfehlen. Alle ein/ausgehenden Daten laufen dann über ein VPN, egal welchen Browser du nutzt.
      Ist gratis und werbefrei (durch Spenden finanziert).
      Bin aber kein Experte und kann dir nicht sagen, ob das die beste Lösung ist.
      1 1 Melden
    600
  • Charlie B. 01.09.2017 10:38
    Highlight Und los gehts ;-)
    52 3 Melden
    600
  • Mikki 01.09.2017 10:31
    Highlight 50.- jahresabo?? Gleich wieder gelöscht...
    22 58 Melden
    • Snowy 01.09.2017 10:43
      Highlight 50.- sind ein mittelmässiger Freitagabend-Ausgang und nur auf den ersten Blick viel Geld.

      Bei Opera/Google bezahlst Du einfach mit Deinen Daten.

      Deine Entscheidung.

      P.S: Hab mich aktuell auch noch für die Gratisversion ohne VPN-Rundumschutz entschieden.
      43 8 Melden
    • Charlie B. 01.09.2017 10:49
      Highlight Haha, denkst du du bekommst den VPN Dienst Gratis?
      42 3 Melden
    • Posersalami 01.09.2017 10:55
      Highlight Glaubst du wirklich, Google, WhatsApp oder Facebook sei gratis?
      40 5 Melden
    • Nubotronic 01.09.2017 11:09
      Highlight In einer "alles muss gratis" Welt die du lebst ist das wohl so...
      Gute Apps und Datenschutz kosten.
      Glaubst du wirklich das alles was so günstig oder gratis ala Google machen die weil sie nett sind?
      50 5 Melden
    • undduso 01.09.2017 12:01
      Highlight Wennn du für ein Produkt nichts zahlen musst, bist in Wirklichkeit du das Produkt.
      Jeder der ein bisschen Grundwissen in der IT hat sollte wissen, dass der Betrieb von VPN-Verbindungen ein bisschen was kostet. Finde 1Fr./Woche fair.
      28 1 Melden
    • Favez 01.09.2017 17:01
      Highlight Kennt sich Jemand mit Bitmask aus (für Android)? Das ist gratis und ein VPN (nicht bloss Proxy) so wie ich das verstanden habe.
      Nutze das seit ein paar Tagen und bin eigentlich zufrieden.
      3 0 Melden
    600
  • Petrum 01.09.2017 10:31
    Highlight «Die Pornoseiten haben wir bis jetzt von Hand zusammen gesucht, sollten jetzt aber genug zusammen haben.»

    Haha er hat "von Hand" gesagt....

    Braucht ihr noch Hilfe beim Sammeln? :)
    156 3 Melden
    600
  • znezniV 01.09.2017 10:29
    Highlight Kann man die Liste mit den Pornoseiten einsehen? Frage für einen Freund…
    132 2 Melden
    • lexy41 01.09.2017 14:38
      Highlight Danke Habibi, habe mich nicht getraut..
      12 2 Melden
    600
  • mi.geo 01.09.2017 10:26
    Highlight "Alleine für SnowHaze 2.0 habe ich 36’000 Pornoseiten verifiziert" https://vignette4.wikia.nocookie.net/powerlisting/images/a/a9/I-see-what-you-did-there.jpg
    88 2 Melden
    600
  • bärnergiu 01.09.2017 10:16
    Highlight "Alleine für SnowHaze 2.0 habe ich 36’000 Pornoseiten verifiziert."

    Alles klar 😂
    75 2 Melden
    600
  • Snowy 01.09.2017 10:05
    Highlight Grossartig.
    Genau auf ein solches Produkt habe ich gewartet: Einfach in der Anwendung und trotzdem umfangreiche Sicherheit.

    Sympathisch auch das Businessmodell: Bezahlen in Form von Geld anstatt "bezahlen" durch das zur Verfügung stellen von persönlichen Daten (wie Google oder Opera) .
    61 3 Melden
    • Nubotronic 01.09.2017 11:12
      Highlight Bin sofort dabei!
      Nur schade kann man den Standardbrowser nicht wechseln 😩
      12 0 Melden
    600

Apples Notfallpass hat man immer dabei

Diese versteckte Funktion von iOS 9 rettet Leben. Und nicht nur iPhone-Besitzer sollten sie kennen

Mit der «Health»-App hat Apple einen äusserst praktischen Notfallpass lanciert. Dieser kann auch auf gesperrten Geräten abgerufen werden.

Die mit iOS 8 lancierte «Health»-App hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten und zweiten Blick annehmen könnte. Die wichtigste – und gleichzeitig äusserst unscheinbare – Funktion verbirgt sich hinter der Bezeichnung «Notfallpass». 

Dort lassen sich persönliche Daten eintragen, die bei einem Notfall von grossem Nutzen sein können: Wie zum Beispiel die eigene Blutgruppe sowie die Adresse und Telefonnummer derjenigen Person, die im Notfall umgehend informiert werden soll. Etwa dann, …

Artikel lesen