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Quickline macht auf Netflix – das bietet die neue Schweizer TV-Plattform

Quickline – die Nummer 3 im TV-Markt hinter Swisscom und UPC – lanciert eine neue Unterhaltungsplattform, die das Fernsehen einfacher machen soll. Das musst du wissen.

07.03.17, 12:03 07.03.17, 12:59

Quickline – die Nummer 3 im Schweizer TV-Markt – lanciert eine neue Unterhaltungsplattform namens Quickline TV.

«Unser Ziel ist es, unseren Kunden im unübersichtlichen TV-Dschungel zu helfen, sich zurechtzufinden und ihren relevanten Inhalt selbst zu bestimmen.»

Nicolas Perrenoud, CEO Quickline-Gruppe

*** Quickline ist (noch) nicht landesweit verfügbar.

Als erste TV-Anbieterin der Schweiz bietet Quickline jedem einzelnen Zuschauer im Haushalt Empfehlungen für dessen persönliche Fernsehvorlieben an.

bilder: quickline

Es lässt sich ein persönliches Profil für jedes Familien-/Haushaltsmitglied einrichten. Bei Minderjährigen kann der Jugendschutz aktiviert und die Zeit begrenzt werden

Quickline TV kann über den Fernseher, Smartphones, Tablets und den PC genutzt werden. Mit der Quickline-TV-App sei das Abspielen von Live- und Replay-TV mit dem Tablet oder Smartphone innerhalb der Schweiz «fast uneingeschränkt» (auf bis zu 5 Geräten) möglich.

So sieht die neue Benutzeroberfläche auf dem Smartphone aus

Das eigene Profil und die persönlichen Empfehlungen werden von allen Endgeräten übernommen.

Die neue TV-Plattform soll den Nutzern helfen, exakt jene Sendungen zu finden, die sie persönlich am meisten interessieren.

Quickline TV ist als Teil der All-in-One-Kombipakete zusammen mit Internet, Fest- und Mobiltelefonie erhältlich. Das kleinste Paket All-in-One M kostet 85 Franken pro Monat und beinhaltet 7 Tage Replay, Video on Demand, Vor- und Zurückspulen sowie die Aufnahmefunktion.

Zum neuen Unterhaltungspaket gehören über 2000 Videos on Demand und bis zu 1500 Stunden eigene Aufnahmen.

Dieses Video erklärt alle neuen Features und zeigt die neue personalisierbare Benutzeroberfläche

Video: YouTube/Daniel Schurter

Netflix hat's vorgemacht

Der Vater erhält Vorschläge für Krimis, die Mutter für Liebesschnulzen von Rosamunde Pilcher und die Kinder für Zeichentrickfilme von Disney. Die neue TV-Plattform werde persönlich aufgrund von Profilen, erklärte Produktverantwortlicher Reto Bitschnau. Pro Haushalt könne man bis zu zehn Nutzerprofile einrichten.

Dabei liessen sich unterschiedliche Farben für die Benutzeroberfläche auswählen. Jeder Nutzer im Haushalt logge sich mit einem eigenen PIN-Code ein. Danach analysiere die TV-Plattform die jeweiligen Sehgewohnheiten und bringe Vorschläge für Sendungen, die dem Zuschauer gefallen könnten.

«Wir sind stolz und freuen uns, erstmals im Schweizer TV-Markt mit den persönlichen Profilen eine Vorreiterrolle in der Benutzerfreundlichkeit zu schaffen.»

Nicolas Perrenoud, CEO Quickline-Gruppe

«Normales» Fernsehen bleibt möglich

Ausgewertet werde das Sehverhalten des normalen und zeitversetzten Fernsehprogramms sowie der Nutzung von Video auf Abruf (Video on Demand VoD), erklärte Perrenoud. Damit sei man die erste Fernsehanbieterin überhaupt, die personalisierte TV-Vorschläge für jeden Bewohner im Haushalt machen könne. Vorläufer für die Analyse der Sehgewohnheiten für einzelne Kundenprofile ist der US-Videostreamingdienst Netflix.

Dagegen wertet die Konkurrenz von Swisscom und Sunrise nur das gesamte Sehverhalten des TV-Haushalts aus. Wenn der Vater Krimis und die Kinder Zeichentrickfilme schauen, gibt es Programmvorschläge für beide.

Quickline werte keine Einzeldaten für Werbung aus, sagte Perrenoud. Der Kunde könne die Profile und die Empfehlungen auch deaktivieren und ganz normal Fernsehen schauen wie bisher.

So sieht der TV-Guide aus

Noch Verbesserungspotenzial

Ganz ausgereift ist die neue TV-Plattform von Quickline indes nicht. So klappt das nahtlose Weiterschauen von auf dem TV-Gerät im Wohnzimmer angehaltenen Sendungen auf dem Tablet oder Smartphone noch nicht. Diese Funktion soll erst in etwa zwei Monaten folgen.

Genauso geht es dem Gittermuster des elektronischen Programmführers. Zudem dauerte das Aufrufen des elektronischen Programmführers bei der Demonstration in Nidau nervzehrend lange.

Schnell geht dagegen für die nervösen Daumen das Zappen vor sich. Als störend erwies sich nach einem Senderwechsel der Programmhinweis in der Mitte des Bildes. Hier sind Anzeigen am unteren Bildschirmrand üblich.

Die Quickline‐Gruppe ist mit 25 unabhängigen Netzbetreibern im Quickline‐Verbund zusammengeschlossen und versorgt im Schweizer Kabelnetzmarkt rund 400‘000 Haushalte. Unter gemeinsamer Marke werden Internet, Digital‐TV/Radio, Festnetz‐ und Mobile‐Telefonie angeboten. Der Quickline-Verbund ist gemäss eigenen Angaben der drittgrösste TV-Anbieter und viertgrösste Internet- und Telefon-Anbieter in der Schweiz.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Posersalami 07.03.2017 18:29
    Highlight UPC 500mbit Internet, Netflix, DAZN und Zattoo Abo keine 100.-/Monat und kann wesentlich mehr und kommt via Apple Tv ohne Probleme auf die Glotze. Sorry, zu spät und zu wenig..
    3 2 Melden
  • Shabina 07.03.2017 18:23
    Highlight Init7 ist sehr zu empfehlen.

    65.– für 1 Giga up und download, ohne Beschränkungen!

    Der Rest kann Modular dazu "gekauft werden"

    zB Festnetz-telefonie over IP (20.– inkl 20.– Gesprächsguthaben) jederzeit auf ende Monat kündbar.

    Dann Zatoo/Wilmaa/Teleboy im Gratismodus

    evtl Netflix (12.–)

    Summasumarum
    85.– Tel/TV/Internet (+1 GB up/down)
    5 2 Melden
  • *sharky* 07.03.2017 18:18
    Highlight Seit QuickLine mit der interGGA in den letzten paar Jahren hier in der Region Basel herumgemauschelt hat, die welche in der Regio Basel wohnen wissen von was ich spreche, ist QuickLine für mich persönlich ein absolutes "nicht geh".
    6 0 Melden
  • Reto Disk 07.03.2017 16:47
    Highlight Der Titel ist wohl ziemlich irreführend. Ich wollte das Quickline-Netflix mal austesten. Als erstes muss ich mich entscheiden, welches Internet-Abo (XL, L, M) ich wünsche.

    Nein, das hat überhaupt nichts mit Netflix zu tun. Fail & Fake News!

    Wenn ich ein Streamingangebot abonniere, dann will ich nicht die Internetanbindung wechseln. Netflix, Amazon, Zattoo und andere haben das Begriffen. Quickline, Swisscom und Sunrise noch nicht. Die wollen mir nicht Inhalte verkaufen, sondern Kabelverbindungen.
    6 8 Melden
    • @schurt3r 07.03.2017 17:47
      Highlight Wer lesen kann, ist im Vorteil ;-)
      "macht auf Netflix", heissts im Titel. Und im Beitrag wird genau erklärt, wie das zu verstehen ist.
      15 3 Melden
  • Scaros_2 07.03.2017 14:44
    Highlight Solange diese ganzen neuen Plattformen mir nicht die gewünschten Serien etc. bringen, die heute aktuell sind, sind sie wertlos für mich.
    12 1 Melden
  • stef2014 07.03.2017 14:38
    Highlight Optisch sehr schön gemacht finde ich. Zumindest anhand der Bilder. Wie wertvoll ein übersichtlicher und benutzerfreundlicher TV-Guide sein kann, weiss ich nun, seit ich auf Teleboy umgestiegen bin. Nix gegen TB, gutes und günstiges Produkt, toller und sehr freundlicher Support. Aber der Guide ist verbesserungswürdig und das Fehlen einer eigenen Fernbedienung schmerzt sehr. Die Apple TV FB ist nämlich eine Katastrophe für TV.
    2 3 Melden
  • CL8 07.03.2017 14:07
    Highlight Das kleinste Paket All-in-One M kostet 85 Franken pro Monat

    FALSCH, seid doch endlich mal ehrlich, und rechnet bei den Anbietern via Kabel auch noch die gut 30.- Kabelanschlussgebühr drauf! Dann sind wir dann nämlich schon mal bei 105.- im Monat...

    Ihr bringt immer und immer wieder Preisvergleiche und bei sämtlichen Kabelanbietern werden die gut 30.-/Monat schlicht unterschlagen!
    12 6 Melden
    • dä dingsbums 07.03.2017 14:50
      Highlight In Zürich mit Glas zahlt man keine Anschlussgebühr.

      Internetabo + Netflix wird schon wesentlich günstiger als 85.- im Monat.
      2 0 Melden
    • CL8 07.03.2017 14:57
      Highlight dafür kostet das All-in-One Fiber M auch 110.- anstatt 85.- - also auch 25.- mehr - jap, machst ca. 5.- den besseren als via Kabel...

      Weitaus an günstigsten sind zur Zeit wohl Angebote von kleineren Providern, wie init7, iWay, sowie ein Zatto oder Teleboy drauf...

      Wir haben nun auch TeleboyHome mit der AppleTV Box umgestellt, kostet noch 69.-/Monat... - inkl. allen "Anschlussgebühren"... ;)
      2 0 Melden
    • dä dingsbums 07.03.2017 15:46
      Highlight Jep, bei Leunet für 45.- im Monat hab ich Internet, TV und Telefon. Dazu kommen noch 15.- für Netflix. Reicht für mich und kostet mich alles zusammen nur 60.-
      3 0 Melden
    • stef2014 07.03.2017 15:51
      Highlight CL8, beim Angebot von Quickline über Fiber fallen keine zusätzlichen Kabelkosten an.
      1 0 Melden
  • Mockingbird 07.03.2017 12:56
    Highlight Vielleich wäre noch erwähnenswert, dass Quickline (leider) nicht flächendeckend erhältlich ist... Das und die Tatsache, dass gewisse Teleclub-Optionen (v.a. Sport) nicht bei allen Anbietern dazubuchbar sind, hält mich aktuell noch bei Swisscom.
    11 1 Melden
    • @schurt3r 07.03.2017 13:00
      Highlight Ja, danke!
      Hab's ergänzt.
      9 0 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 07.03.2017 12:19
    Highlight Fernsehen? Ich habe die Swisscom TV Box seit etwa gut einem Jahr nicht mehr eingeschaltet...

    Da aber bei mir nur Swisscom halbwegs anständiges Internet garantiert und es bis dato nur all-in-one Abos gab habe ich die Box zuhause rumstehen...
    11 7 Melden
    • J.S. Bond 07.03.2017 12:37
      Highlight Das ging mir auch so.
      Deshalb habe ich gewechselt von Swisscom zu Quickline.
      Habe keinerlei Veränderung in der Internet Geschwindigkeit festgestellt. Sowohl down- wie upload.
      Somit war es die richtige Entscheidung. Ich zahle 65 CHF im Monat für's Internet bei Quickline.
      Festnetz und TV brauche ich nicht.
      Mein iPhone läuft über Salt. Aber ich überlege zu Quickline zu wechseln, würde ebenfalls CHF 65 kosten bei circa gleicher Leistung.
      16 2 Melden
    • CL8 07.03.2017 14:08
      Highlight so, d.h., effektiv bezahlst du rund 95.-/Monat, du hast nämlich vergessen die 30.- Grundgebühr/Monat für den Kabelanschluss einzurechnen...
      4 4 Melden
    • Alfio 07.03.2017 14:38
      Highlight Also ich kann heute nicht mehr verstehen wieso man noch bei der Swisscom ist (ausser eben das Gebiet was abgedeckt wird)

      *Ein Abo bei Quickline (reinse internet) 50-65.-
      *TV Abo über Zattoo oder Wilma max 10.-
      *Wer Lust hat kann sich noch TC oder NF separat buchen
      *Grundgebühr ist in der Regel in den NK.

      So komme ich persönlich bei mir Zuhause auf 50+10=60.- kommt noch ein Mobile Abo von Salt/MBudget/Sunrise zum Zuge bin ich monatlich bei 100.-

      Nur so als Vergleich:
      *Infinity XS 65.-
      *Vivo XS 89.-
      Und das man da noch Sport mieten muss für 5.- pro Event und die Leute das noch gut heissen...
      3 0 Melden
    • CL8 07.03.2017 14:55
      Highlight autsch, "inst in der Regel in der NK", es ist doch völlig egal, ob du die Anschlussgebühr via NK oder direkt bezahlt - du bezahlst sie!

      Wenn du als Mieter den Kabelanschluss nicht benötigst, diesen via Vermieter oder direkt plombieren lassen, und schwups, ist deine Miete, resp. sind deine NK ca. 30.-/Monat TIEFER!

      Aber wenn es die Leute heute immer noch nicht raffen, eins und eins zusammen zu zählen, werden sich die Kabelanbieter weiterhin eine goldene Nase damit verdienen..

      btw., je länger je mehr Kabelanbieter rechnen nur noch direkt mit den Mietern ab - so z.B. WWZ
      6 1 Melden
    • J.S. Bond 07.03.2017 17:29
      Highlight mein TV Anschluss ist plombiert, ich zahle genau 65 und nichts anderes @CL8
      2 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 07.03.2017 17:56
      Highlight Nur blöd dass ich kein Kabel habe😒
      1 0 Melden

Die SVP im No-Billag-Dilemma: «Pest oder Cholera»

Ob die SVP die Initiative zur Abschaffung der TV-Gebühren unterstützt, dürfte für deren Erfolgschancen entscheidend sein. Doch die Partei tut sich schwer mit einer Entscheidung. Am Dienstag werden in Zürich erste Weichen gestellt.

Nun steht fest, worüber schon seit geraumer Zeit spekuliert wurde: Die No-Billag-Initiative kommt im März an die Urne. Dies gab der Bundesrat heute bekannt. Klar ist auch: Von den Parteien dürfen sich die Initianten wenig Unterstützung erhoffen. SP, Grüne, CVP, FDP, BDP und GLP werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Nein-Parole beschliessen.

Nun richten sich alle Augen auf die SVP. Denn aus den Reihen der Volkspartei kamen bislang gemischte Signale. «Eigentlich war ich nie …

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