Digital

Leser-Kommentar. Status: gelöscht. screenshot: watson

So nicht, Männer! Warum ich mich für gewisse Genossen schäme

Ist es Unsicherheit, Frust, oder fehlender Respekt? Aus manchen User-Kommentaren schlug mir blanker Frauenhass entgegen. Eine Replik.

11.08.17, 12:32 12.08.17, 11:06

Bei meinem früheren Arbeitgeber wurde es je länger, je mehr zur Qual, doch bei watson unternehme ich sie immer noch gern: die täglichen «Ausflüge» in die Kommentarspalten.

Was allerdings in den letzten Tagen an Hass und Häme in unserem Kommentar-Tool landete, konnte ich kaum glauben. Fast hätte ich mir das Sommerloch zurückgewünscht ...

Die Absender? Männer.

Das wiederkehrende Thema: Geschlechtsunterschiede und Gleichberechtigung. Und das zu diversen Storys.

Nachdem ich mich längere Zeit mit dem Löschen beleidigender Kommentare beschäftigte, muss ich sagen: So springt man(n) nicht miteinander um. Als Vertreter des starken Geschlechts schäme ich mich für gewisse «Genossen».

Fünf Punkte möchte ich ausführen:

  1. Frauen sind auch nur Männer.
  2. Vergesst biologische Geschlechtsunterschiede.
  3. Auch die Finanz-Branche ist gefordert.
  4. Warum Männer mehr verdienen
  5. Respekt? Respekt!

Frauen sind auch nur Männer

Den provokativen Titel habe ich von diesem lesenswerten Beitrag der «Zeit» übernommen. Er passt perfekt zur Debatte über das Antifeminismus-Manifest des (Ex-) Googlers.

Ja, liebe Kritiker, ich habe das ganze «Memo» im Original-Wortlaut gelesen. Und nein, der Mann liegt nicht richtig, sondern argumentiert schlecht und kommt zum falschen Schluss.

Eine ausführliche Begründung würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, darum in der gebotenen Kürze:

Haben Feminismus und Political Correctness Google dazu gebracht, zu viele weibliche Kandidatinnen für Tech-Jobs talentierteren Männern vorzuziehen?

Die Antwort lautet natürlich Nein. Vielmehr sind verschiedene Faktoren dafür verantwortlich, dass die Männer im Silicon Valley dominieren, wie Business Insider ausführt.

Es gilt in Erinnerung zu rufen:

Es sind die Umstände, die in einer Branche das Geschlechterverhältnis prägen. Und Umstände kann man ändern.

Vergesst biologische Geschlechtsunterschiede

Ich habe den bekannten Hirnforscher Lutz Jäncke um eine Einschätzung gebeten, was er davon halte, wenn Leute behaupten, dass der geringe Frauen-Anteil in der Tech-Branche mit «biologischen Unterschieden» zu erklären sei.

Der Professor schreibt keine halbe Stunde nach meiner Anfrage auf seinem iPhone zurück. «Bin zwar im Urlaub, kann aber festhalten, dass es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt, dass Frauen wegen biologischer Gründe weniger begabt seien.»

Er halte dies auch für unlogisch, denn welcher «biologische Druck» sollte Männer bevorteilen, besser zu programmieren oder technische Probleme zu lösen? Allerdings müsse er feststellen, dass auch viele Psychologen und Neurowissenschaftler immer noch an die Geschlechtsunterschieds-Hypothese glauben.

Der Neuropsychologe, der zu den meistzitierten Wissenschaftlern in seinem Gebiet gehört, hält abschliessend fest:

«Geschlechts-Unterschiede sind biologisch betrachtet lediglich für Fortpflanzung, Brutpflege und Paarfindung sinnvoll und nicht für Mathe und Ingenieurwissenschaften.»

Lutz Jäncke

Wer es noch detaillierter wünscht, kann bei der «Weltwoche» nachlesen. Hier geht's zum ausführlichen Interview.

Wir halten fest: Die individuelle Persönlichkeit zählt, nicht das Geschlecht. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt ...

Auch die Finanz-Branche ist gefordert

Talent und berufliche Eignung sind nicht vom Geschlecht abhängig, sondern von zahlreichen Faktoren. Wenn ein Unternehmen bei der Rekrutierung ein Geschlecht benachteiligt, verschenkt es viele Chancen und wirtschaftliches Potenzial. Dies hält der Management-Professor und bekannte Buchautor Sydney Finkelstein in diesem lesenswerten Meinungsbeitrag fest.

Die Argumentation: Im Wettstreit der Tech-Konzerne kann es sich kein Unternehmen leisten, den Talente-Pool zu begrenzen. Im Gegenteil! Die Suche nach den talentierten und lernfähigsten Köpfen müsse verstärkt die Frauen einschliessen.

Bei Google ist jeder fünfte Angestellte weiblich, gerade mal ein Prozent sind Afroamerikaner. Müssen wir uns da wirklich über die Benachteiligung weisser Männer sorgen?

Ein höherer Frauenanteil ist nicht nur dem Silicon Valley zu wünschen, sondern auch der Bankenwelt, respektive Hochfinanz.

Wie der Blog Inside Paradeplatz konstatiert, verschlingt die Frauenförderung der Schweizer Grossbanken Jahr für Jahr beachtliche Summen, ohne dass sich etwas ändert. Stand Anfang Jahr bei der Credit Suisse: Keine Frau im siebenköpfigen Verwaltungsrat, drei in der 13-köpfigen Geschäftsleitung.

Das ist sicher kein Grund, auf entsprechende Massnahmen zu verzichten. Vielmehr müssten sich die Verantwortlichen fragen, wie der Frauenanteil gesteigert werden kann. Oder ist das aktuelle, männerdominierte System auch das beste aller Systeme aus Sicht der Öffentlichkeit Steuerzahler und Kunden?

Warum Männer mehr verdienen

Geschlechtsspezifische Lohnungleichheiten sind ein Fakt, über deren tatsächliche Höhe und die mannigfaltigen Gründe lässt sich streiten. Was ich jedoch nicht verstehe, ist, warum sich viele meiner Geschlechtsgenossen persönlich angegriffen fühlen, wenn der Status quo infrage gestellt wird. Und sei dies auch nur durch eine hypothetische Preiserhöhung für Männer.

Lohntransparenz wäre ein wichtiger Schritt, von dem Benachteiligte beider Geschlechter profitieren würden. Dies gilt zumindest für alle Arbeitnehmer mit «normalem» Einkommen. 

Immerhin: Laut neuerer Studien ist die Lohnlücke in der Schweiz am geringsten, na dann freuen wir uns doch und klopfen uns auf die Schultern. Sollte etwas falsch dargestellt sein, dann kann man(n) auf anständige Art und Weise widersprechen.

Damit sind wir beim letzten Punkt:

Respekt? Respekt!

Die watson-Redaktorinnen und -Redaktoren wenden viel Zeit auf, um die Diskussionskultur und den Austausch auf Augenhöhe zu pflegen. Dazu gehört, auf begründete Kritik zu reagieren. Dazu gehört aber auch, Beleidigungen und unbegründete Kritik zu löschen, respektive gar nicht freizuschalten.

Was mich freut, sind die vielen Kommentatorinnen und Kommentatoren, die bei uns engagiert und fair mitdiskutieren. Für alle anderen gilt es die Hausregeln in Erinnerung zu rufen:

  1. Zur Sache diskutieren
  2. Unsere Anstrengungen respektieren
  3. Die AutorInnen respektieren
  4. Die Diskussionspartner respektieren
  5. Zur Qualität von watson beitragen
  6. Nie «Zensur» schreiben
  7. Sich registrieren

Die Details erklärt unser Chefredaktor hier.

Das war's. Bin gespannt auf dein Feedback!

Das könnte dich auch interessieren:

So poetisch zerstört diese Inderin sexistische Kackscheisse

Video: watson

Hass-Postings («Hate Speech») bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht

Google feuert Entwickler wegen sexistischem Manifest

«Brüste behindern mich beim Programmieren»: Video zeigt absurden Sexismus in der Tech-Branche

Sexistische Kackscheisse! Google-Entwickler sagt, warum Männer bessere Programmierer sind

Sexismus-Alarm beim Tech-Giganten – was vom Googler-Manifest zu halten ist

Geschlechter-Rollen: Männer legen im Haushalt äs bitzeli häufiger Hand an

Der «kleine Unterschied» zwischen Männern und Frauen existiert nicht im Gehirn

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
326Alle Kommentare anzeigen
326
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • reputationscoach 15.08.2017 14:03
    Highlight Die so genannte Efrauzipation. Ein Gegengewicht als Balance zur Emanzipation. Oder so...
    6 0 Melden
    600
  • Daniel Caduff 14.08.2017 16:47
    Highlight Spannender, neuer approach: Google nimmt sich der Sache an www.perspectiveapi.com
    3 1 Melden
    600
  • Ökonometriker 14.08.2017 06:22
    Highlight Ich sehe auch keine empirische Evidenz dafür, dass die Unterschiede bei der abstrakten Intelligenz biologisch bedingt sind.
    Vielmehr dürften Anreize und kulturelle Faktoren eine Rolle spielen - denn schon bei der Studienfachwahl entscheiden sich die Männer eher für hochbezahlte Fächer als die Frauen.

    Das Ehegattenunterhaltsrecht wäre hier ein Beispiel: statt Eigenverantwortung fördert es das Wählen eines guten Versorgers, womit es rein ökonomisch betrachtet besser für Frau ist, in ihre Attraktivität zu investieren statt in ihre beruflichen Fähigkeiten.
    19 3 Melden
    600
  • wunderlichkind 12.08.2017 17:51
    Highlight was mir in diesem zusammenhang stark auffällt, ist dieses "mimosenhafte" reagieren vieler männer. spricht man von benachteiligung der frau und von sexismus kommt von vielen männern direkt: "aber wir sind nicht alle so.." oder "und was ist denn mit unseren problemen?!"
    im gegensatz dazu wird dann aber gerne auch stark verallgemeinert zurückgeschossen ("typisch feminismus..").

    mir persönlich fällt es einfach schwer zu verstehen, warum sich viele menschen so bedroht fühlen von den ansprüchen anderer. es ist doch legitim, dass sich frauen gegen benachteiligung wehren. (1/2)
    31 46 Melden
    • wunderlichkind 12.08.2017 19:40
      Highlight ebenso legitim ist es, dass sich männer an der militärpflicht oder dem höheren rentenalter stören. es ist nur logisch, dass ich dafür kämpfe, was mich persönlich betrifft. das heisst aber nicht, dass ich andere probleme nicht wahrnehmen und anerkennen kann oder deren lösung nicht auch unterstütze. (2/2)
      47 6 Melden
    600
  • Falco 12.08.2017 14:29
    Highlight Während sich die Frauen in den vergangen 30 Jahren rasend schnell emanzipiert haben, sind die Männer stehen geblieben. Einige wissen bis heute nicht, wo ihnen der Kopf steht. Die Heimchen am Herd & Waschküchenzeit ist vorbei. Ausser vielleicht am Stammtisch einiger Sünneli-Beizen in der Ostschweiz. Frauen geniessen Job & Freizeit in vollen Zügen. Aber dort, wo Machos immer noch das sagen haben - auf der Chefetage bspw. - drücken sie den Lohn der Frauen. Zum Penisneid zitiere ich Woody Allen: „Der Penisneid ist ein Problem der Männer, nicht der Frauen“.
    28 75 Melden
    • Turi 12.08.2017 16:37
      Highlight "sind die Männer stehen geblieben"
      Weisst du Falco, ich glaube, mit solchen pauschalen Herabwürdigungen aller Männer liegst du einfach falsch. Ich finde solchen Sexismus ('die dummen rückständigen Männer') so peinlich, wie wenn man allen Frauen das Heimchen am Herd andichten möchte.
      Also bitte bleib bei den Fakten. Danke.
      81 9 Melden
    600
  • EsKamel 12.08.2017 11:04
    Highlight Die Benachteiligung von Frauen und Männern ist gleichermassen existent. Jedoch - und das macht einen gewaltigen Unterschied - sind die Benachteilligungen von Frauen in vielerlei Hinsicht existentieller. Die Benachteiligung der Männer ist ein Stück weit auch selbst gewählt: Durch die Abwertung des Weiblichen und der Selbstdefinition als Abgrenzung dazu. Kein Mann will "eine Pussy sein", was den wertenden Blick auf das andere Geschlecht deutlich macht, und viele Lebensoptionen unattraktiv macht (weils doch Pussy Stuff ist)
    25 63 Melden
    • Bonus 12.08.2017 13:41
      Highlight Genau das ist es was wir nicht brauchen und eben viele Männer aufregt. Frauendiskriminierung = ganz schlimm, Männer sind schuld. Männerdiskriminierung = nicht so schlimm, Männer sind selber schuld.
      PS: Das Adjektiv "männlich" bei Frauen ist gesellschaftlich genauso negativ geprägt wie das adjektiv "weiblich" bei Männern. Das hat also nichts mit einer Abwertung des Weiblichen zu tun, sondern mit festgefahrenen Vorstellungen wie Mann/Frau sich zu verhalten haben.
      67 11 Melden
    600
  • Kaiserin 12.08.2017 08:56
    Highlight An alle Männer, die ihre Probleme und Anliegen auch gerne besprochen haben möchten: Tut es doch einfach, diskutiert darüber, sucht Lösungen, versucht Dinge zu verändern! Die Frauen konnten viel verändern und verbessern in den letzten Jahrzehnten, ihr könntet das ja auch... Was aber irgendwie nicht geht, ist, dass ihr euch als die Armen und Vernachlässigten hinstellt...
    63 81 Melden
    • SpoNGeBOb 12.08.2017 10:00
      Highlight Das sollte ein Herz werden, kein Blitz. Sorry!

      @watson kann man das ändern?
      18 36 Melden
    • @schurt3r 13.08.2017 12:48
      Highlight @SpoNGeBOb:
      Schlechtes Karma? :)
      Werde die IT fragen!
      6 14 Melden
    600
  • tipsi 12.08.2017 08:08
    Highlight Ich schätze es braucht einmal einen (oder mehrere) Artikel über die Nachteile der Männer durch starre Geschlechterrollen. Mir scheint sie fühlen sich nicht ernst genommen, sie können ihre Kommentare ja nur unter Artikel zu Frauendiskriminierung schreiben und füllen dann ganze Kommentarspalten mit "Aber wir Männer..."
    Gleichberechtigung geht auf beide Seiten und weniger " Aber wir Männer..." "Aber wir Frauen..." wäre wünschenswert.
    86 8 Melden
    • Vio Valla 12.08.2017 10:01
      Highlight Hmm, solche Artikel gibt es schon auch. z.B. die Frage, dürfen Männer weinen. Wie sieht die Gesellschaft Hausmänner. Dürfen Männer sich schminken etc... nur solche Artikel generieren viel weniger Klicks und werden viel weniger emotional diskutiert und somit scheinen solche Artikel, das ist meine These, journalistisch weniger interessant zu sein. Interessant finde ich dann aber auch die Männer, die sich von solchen Artikeln auch wieder bedroht fühlen und sofort Genderwahn und ähnliches schreien... Aber im grossen und ganzen schlagen solche Artikel keine grossen Wellen.
      32 35 Melden
    • Turi 12.08.2017 16:33
      Highlight "dürfen Männer weinen. Wie sieht die Gesellschaft Hausmänner. Dürfen Männer sich schminken etc"

      Sorry, wichtiger als Frauenthemen (schminken!) unter dem Label Männerthemen verkaufen zu wollen, wäre es, Themen aufzugreifen, wo Männer in der Schweiz diskriminiert werden.
      Rentenalter, Wehrdienstzwang, Sorgerecht. Gymnasialquote.
      Da hat tipsi schon recht, diese Themen werden von linken Medien gemieden. Weil man gar nicht anders könnte, als Diskriminierung der Männer auf Verfassungsstufe einzugestehen.
      45 15 Melden
    • Vio Valla 12.08.2017 17:23
      Highlight Wehrdienst für Frauen, oder eventuelle gänzlicher Abschaffung dessen war erst kürzlich ein grosses Thema. In Sachen Sorgerecht hat sich gesetzlich in den letzten Jahren sehr viel für die Väter getan und höheres Rentenalter für Frauen ist auch immer wieder ein Thema und wird sich in den nächtsen Jahren sicher den Männern anpassen. Soll mir wirklich keiner sagen, die Männer kommen da zu kurz. Aber eben, diese Themen lösen meist weniger Emotionen aus, darum werden solche Artikel vielleicht auch mehr übersehen?!...
      19 29 Melden
    • Turi 12.08.2017 20:18
      Highlight Valla, ein einziges Mal ist ein Artikel zum diskriminierenden Wehrdienstzwang der Männer erschienen.
      Dein Kommentar darunter: Können wir jetzt wieder über Diskriminierung von Frauen sprechen?
      31 6 Melden
    • Vio Valla 12.08.2017 21:29
      Highlight Es zeigt sehr schön, wie "Einohrig" du meinen Kommentar liest. Der Zusatz :"...ohne gleich als hysterische Emanze abgestempelt zu werden." ist der Kern dieser Aussage! Ich hoffe, du hast auch die anderen Kommentare gelesen. Praktisch nur Zustimmungen (auch von meiner Seite aus, aber das haste ja überlesen, gell) und nun lies die Kommentare wenn es um Frauenanliegen geht. Erkennst du wirklich keinen Unterschied?! Ist DAS so schwer zu sehen?! Mir geht es nicht um die Menge, sondern um die Art und Weise der Diskussion und der Reaktionen darauf...
      11 37 Melden
    600
  • Kronrod 12.08.2017 04:46
    Highlight Als Jugendlicher hatte ich den Fehler gemacht, die "Gleichheit von Männern und Frauen" wörtlich zu nehmen und bin falscherweise davon ausgegangen, dass Frauen grundsätzlich gleich denken und gleiche Interessen haben wie Männer. In Beziehungsfragen ist das ein schwerer Fehler und es hätte mir sehr viel Frust und Liebeskummer erspart, wenn ich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern ernst genommen hätte. :-( Es sagt übrigens auch der genannte Lutz Jäncke, dass es in Fragen der Partnerwahl "gravierende Unterschiede" gäbe.
    92 7 Melden
    • Firefly 12.08.2017 08:51
      Highlight Ich würde nie auf die Idee kommen, dass alle Menschen gleich sind, vielmehr sind alle verschieden und haben Charakter, und zwar unter den Männern genauso wie unter den Frauen.
      50 3 Melden
    • Vio Valla 12.08.2017 09:47
      Highlight Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist wesentlich kleiner, als zwischen den einzelnen Individuen...
      43 18 Melden
    • α Virginis 12.08.2017 11:34
      Highlight @Kronrod: Ja, da magst Du Recht haben. Allerdings gehört das in die Kategorie "Fortpflanzung, Brutpflege und Paarfindung" und hat nichts zu tun mit der Fähigkeit, Mathematische oder sonstwie Naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu erlangen. Da gibt es fabelhafte Beispiele, wie zum Beispiel Maria Gaetana Agnesi (1718-1799), welche als erste die Differential- und die Integralrechnung veröffentlichte. Danach kamen noch viele andere Frauen, eine der bekanntesten ist wohl Marie Curie (1867-1934). Also: Ja, in "Beziehungsfragen" sind wir durchaus unterschiedlich, aber niemals im Intellekt.
      16 3 Melden
    • Firefly 12.08.2017 14:46
      Highlight @Vio Valla, Ja das ist so... die Blitzer wollen das entweder nicht wahr haben oder verstehen es nicht.
      9 8 Melden
    600
  • Kugelblitz 12.08.2017 03:14
    Highlight Das Ganze ist im Grunde eine Werte-Diskussion, dort geht es in die Tiefe. Was wird mehr honoriert/geschätzt? Kinder aufziehen, Fürsorge, Empathie (zukünftige Generation, Frust, Depression)? Oder Performance, hoher Lohn, Leistung (Ansehen, Ruhm, Depression)?
    Mann wie Frau zappeln im Gesellschaftskorsett und sind unzufrieden. Was man nie und nimmer lernt, ist das was einem entspricht und das macht mich traurig.
    38 3 Melden
    • Firefly 12.08.2017 09:00
      Highlight https://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/remo-largo-welches-leben-passt-zu-mir
      7 0 Melden
    600
  • Juliet Bravo 12.08.2017 03:13
    Highlight Danke Daniel Schurter für diesen vielschichtigen Kommentar! Die zahlreichen negativen Kommentare sollen Ansporn sein! Weitermachen, bitte!
    30 60 Melden
    600
  • klatsch 12.08.2017 01:30
    Highlight Hier mal eine bekannte Hypothese zur hitzigen Genderdiskussion: Während sich Frauen schrittweise mehr Rechte und Freiheiten erkämpften, passierte bei uns Männern wenig. Frauen haben heute ein breiteres Rollenbild als die Männer. Dieser Umstand könnte zur Verunsicherung auf der Männerseite führen (plus multioptionale Gesellschaft). Es fehlt an Orientierung. Vielleicht tun wir gut daran, mal über das Verständnis von einem modernen Mann nachzudenken. Irgendwie fehlt da eine grundlegende Entwicklung. Vielleicht ist dies der Grund für diese Gereiztheit gewisser Mitmenschen bezüglich Genderfragen?
    72 21 Melden
    • poga 12.08.2017 11:09
      Highlight Du hast natürlich recht. Ich sehe für den modernen Mann aber kaum Platz, irgendetwas einzufordern. Meine Freundin war auf jeden Fall ziemlich überrascht, als ich ihr offenbarte, dass ich kein Bock darauf habe Einzelversorger zu spielen. Und die Ironie dahinter war, dass ich nur mit einem patriarchaischen Auftreten diese Diskussion lostreten konnte. Wie soll das in der Gesellschaft gehen.
      33 5 Melden
    600
  • Nuuuu7p 11.08.2017 23:41
    Highlight Männer fühlen sich oft angegriffen, wenn die Lohnunterschiede angesprochen, weil die meisten die das Thema aufgreifen sagen, es sei wegen den sexistischen patriarchischen Männern, und ich fühle mich dadurch sehr angegriffen, wenn mich jemand als Sexist bezeichnet, obwohl ich es keineswegs bin. Das geschah eben schon so häufig, dass viele Menschen sich schon angegriffen fühlen, wenn das Thema angesprochen wird. Also bitte an alle Feministen/SJW, bitte hört auf, jeden, der nicht eurer Meinung ist, als Sexisten/Rassisten zu betiteln, wenn das weiter so geht, verlieren diese Wörter ihre Bedeutung.
    72 11 Melden
    600
  • SusiBlue 11.08.2017 23:21
    Highlight This
    29 5 Melden
    600
  • phroton 11.08.2017 23:09
    Highlight Ich kann als Mann nur absolut zustimmen.
    69 82 Melden
    • Juliet Bravo 12.08.2017 03:03
      Highlight Ich auch.
      21 46 Melden
    600
  • Simi Suter 11.08.2017 22:28
    Highlight Wow, super Artikel, danke. Kann ich auch als Mann 100% unterschreiben. Sollte noch viel öfter gesagt werden.
    84 88 Melden
    600
  • Wurst 11.08.2017 20:53
    Highlight Vielleicht sollten auch mal die Missstände mit denen sich Männer aufgrund ihres Geschlechts und den dadurch gegebenen Erwartungen (privat wie beruflich) rumschlagen müssen thematisiert werden. Sich ernstgenommen fühlen führt häufig zu mehr Verständnis fürs Gegenüber!

    Ich muss ehrlich zugeben, dass mir solche Artikel (ich meine den 19,5%) auf den Sack gehen und ich aufpassen muss, nicht all zu reaktionär zu argumentieren (oder poltern...)

    Was der Neuropsychologe meint, stimmt übrigens. Ist aber ein Metaparadigma, dessen Auswirkungen aufs moderne Leben nicht ausreichend erforscht sind.
    81 24 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 21:54
      Highlight Einverstanden!

      Aber hier geht es um respektlose Kommentare, Beleidigungen etc. gegenüber Frauen.

      Wir sollten alle daran interessiert sein, die Diskussionen so gesittet zu führen, dass wir nicht plötzlich nur noch «unter uns» diskutieren ;-)
      71 49 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 22:35
      Highlight Wurst: richtig, auch Männer schlagen sich mit stereotypen Erwartungshaltungen herum und müssen aus alten Rollenbildern raus. Ich bezweifle aber, dass so ein Artikel von haufenweise wütenden Frauen kommentiert würde, die den Männern vorwerfen, es sei doch alles in Ordnung, sie sollen gefälligst Klappe halten, denn man habe langsam genug? Der eine oder andere Kommentar würde wohl in die Richtung gehen, aber ich glaube nicht, dass in gleichem Mass Ablehnung, Spott und Häme drübergeschüttet würde. Womit wir bei deinem Punkt mit dem Ernst nehmen und Verständnis fürs Gegenüber wären.. :-(
      73 20 Melden
    • Wurst 12.08.2017 04:35
      Highlight Reaktionär halt...
      ... nicht überlegt 😉
      5 12 Melden
    • Darth Unicorn #bringbackHansi 12.08.2017 10:44
      Highlight “aber ich glaube nicht, dass in gleichem Mass Ablehnung, Spott und Häme drübergeschüttet würde. Womit wir bei deinem Punkt mit dem Ernst nehmen und Verständnis fürs Gegenüber wären.. :-("
      ich finde es spricht auch nur für sich, dass es einen Mann braucht, damit andere Männer mal anständig diskutieren...
      14 10 Melden
    • Citation Needed 12.08.2017 17:01
      Highlight Darth, es bestätigt Schurters Beobachtung, ja. Und es ehrt ihn, dass er es erkannte und seiner Kollegin auf diesem Weg Unterstützung bietet. Hätte sie die Diskussion angestossen, ich glaube nicht, dass sie zum Nachdenken hätte anregen können, sie wär wohl ziemlich angegangen worden, wurde ziemlich angegangen in den Kommentaren..

      Aber eigentlich egal. Füre schauen und sich freuen, dass so eine Intervention fruchtet, auch wenn erst ein Mann in die Hosen steigen muss, damit man hinhört.
      8 6 Melden
    600
  • Radiochopf 11.08.2017 20:12
    Highlight Schöner und guter Artikel! Vor allem habe ich nun auch die Kommentar-Regeln wiedermal in Kurzform gelesen beim letzten Punkt.. jetzt wäre es auch noch an Watson, dies wirklich bei allen Themen konsequent umzusetzen.. einige Kommentare, die ihr freischaltet, sind nur persönlich beleidigend, haben absolut kein Bezug zum Artikel und sind teilweise fast rassistisch... solange ihr die Kommentarregeln selber nicht konsequent umsetzt, wird sich auch nicht viel daran ändern...
    41 47 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 21:55
      Highlight Danke fürs Feedback.
      Ja, wir arbeiten dran! 💪
      29 27 Melden
    600
  • Iko5566 11.08.2017 20:05
    Highlight Recht haben Sie Herr Schurter. Viel nötiger wäre ein solcher Artikel jedoch bei Asylthemen. Da dreht sich mir der Magen noch viel öfters, ab dieser braunen Suppe. Traurigerweise werden dolche Kommentare jedoch von Watson dauernd freigeschaltet. Ach solche die klar fremdenfeindlich sind und nicht mehr mit dem Argument der freien Meinungsäusserung abgetan werden können!
    37 65 Melden
    • Lukas Blatter 11.08.2017 21:15
      Highlight @Iko5566: Mir sind keine klar fremdenfeindliche Kommentare auf watson bekannt und ich schalte auch keine solchen auf. Sollte dich ein Kommentar aber dennoch stören, dann kannst du diesen jederzeit melden und ein Redaktor schaut sich diesen nochmals an 😉
      62 14 Melden
    • Iko5566 11.08.2017 23:32
      Highlight (gelöscht, weil nicht zum Thema. Hinweise bitte per Mail an die Redaktion)
      1 9 Melden
    • Iko5566 11.08.2017 23:57
      Highlight (gelöscht, weil nicht zum Thema. Hinweise bitte per Mail an die Redaktion)
      1 9 Melden
    • Juliet Bravo 12.08.2017 03:08
      Highlight (gelöscht, weil nicht zum Thema. Hinweise bitte per Mail an die Redaktion)
      1 10 Melden
    600
  • Redly 11.08.2017 19:44
    Highlight Zur Info: in CH sind IT-Löhne transparent dank der Lohn-Studie von swissICT. Der oben genannte Ruf nach Transparenz ist seit langem erfüllt. Aber man (frau) muss sich selbst schlau machen, diese bestellen und den fairen Lohn verlangen.

    Nach meinem Wissensstand zahlen die meisten Unternehmen auch beruhend auf dieser Studie faire Löhne.
    70 11 Melden
    600
  • Turi 11.08.2017 19:41
    Highlight Vor 15 Jahren konnte man Männer noch easy unwidersprochen sexistisch anpflaumen, als Bösewichte und Hort des Bösen beschuldigen. Doris Lessing, die Literaturnobelpreisträgerin, sagte es so: „Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert.“

    Heute aber sind Männer emanzipierter, sensibilisierter und selbstbewusster geworden. Auch Frauen. Entsprechend gibt es bei medialen Beiträgen, die beispielsweise Männer schlechtreden oder sexistisch herabwürdigen, lauten Widerspruch. Und das ist gut so.
    106 17 Melden
    • @schurt3r 12.08.2017 07:28
      Highlight Schön, dass du an Doris Lessing erinnerst, eine aussergewöhnliche und faszinierende Frau. Sie war prägend für die Emanzipation, liess sich aber nicht gern vereinnahmen. Von niemandem! ;-)
      12 28 Melden
    600
  • Redly 11.08.2017 19:37
    Highlight Es ist schlicht Unsinn, dass die Informatik-Branche Frauen benachteiligt (als Teil der Branche, weiss ich wovon ich spreche). Es hat einfach nur ca. 15% Frauen, die da arbeiten wollen.
    Das Argument mit, xy habe den Begriff 'Business Engineering' geprägt und darum seien Frauen zuerst gewesen, ist annektotischer und daher völlig irrelevant.
    97 26 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 22:13
      Highlight Das Google-Memo bezog sich ja auf das Silicon Valley, und da herrschen Missstände...

      Ist es bei uns viel besser? Sind 15 Prozent genug?

      Was ich damit sagen will: Es ist doch sinnvoll, die aktuelle Situation infrage zu stellen. Es könnte sogar etwas Besseres herauskommen. Für alle.

      Dass du die Arbeit von Informatik-Pionierinnen nicht würdigst/anerkennst, finde ich nicht gut.
      48 95 Melden
    • Redly 13.08.2017 01:18
      Highlight Ich habe niemanden nicht gewürdigt, sondern nur darauf hingewiesen, dass Einzelanektoten kaum relevant sind. Ganz viele v.a. unbekannte Menschen haben die IT geprägt.
      Und: klar wären mehr Frauen in IT toll, aber offensichtlich wollen nicht mehr. Und es ist nicht gut, jemand zum Glück zu tragen oder zu zwingen.
      12 1 Melden
    600
  • Dmnk 11.08.2017 19:27
    Highlight Eine offene Frage an Herr Schurter. Ich habe mich selbst auch kritisch zum Artikel "Männerlohn und Männerpreis" geäussert. Jedoch versuche ich in meinen Posts stets anständig zu argumentieren und verstehe mich selbst als Mensch der sich für Gleichstellung einsetzt. Jetzt habe ich aber den Eindruck das mit diesem Artikel nicht nur die Männlichen Kollegen die sich nicht benehmen können und Sexistische Positionen vertreten, an den Pranger gestellt werden. Was völlig richtig ist. Sondern auch Menschen die Dinge hinterfragen oder eine andere Meinung vertreten. Liege ich da komplett daneben??
    87 6 Melden
    • dath bane 11.08.2017 22:05
      Highlight Hatte den gleichen Gedanken. Der Artikel ist ja selbst von einem Mann geschrieben, aber wenn das anfängt mit "So nicht, Männer!" fühle ich mich in einen Topf geworfen mit 3.5 Milliarden anderen Männern.
      60 13 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 22:24
      Highlight @Dmnk:
      Da liegst du tatsächlich falsch. Ich wollte auf keinen Fall Leute anprangern, die begründete Kritik anbringen und zur Diskussion beitragen.

      Ich finde es ehrlich gesagt auch schade, wenn auf berechtigte Kritik (zu welchem watson-Beitrag auch immer) nicht geantwortet wird. Aber das liegt nicht in meiner Macht. Ist Sache des Autors.
      13 37 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 22:25
      Highlight @dath bane:
      Wenn du den zweiten Teil des Titels liest, weisst du, dass nicht alle Männer gemeint sein können ;-)
      23 32 Melden
    600
  • gecko25 11.08.2017 18:01
    Highlight Und so dreht sich die Spirale munter nach oben. Frauenverachter diffamieren und Frauenversteher empören sich weiter. Anstatt mehr Rechte und Wertschätzung den Frauen zuzugestehen & zudem mehr Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative von ihnen einzufordern.
    69 15 Melden
    600
  • Patamat 11.08.2017 17:52
    Highlight zu 2: Watson verlinkt eine Weltwoche-"Studie"...herrlich!
    zu 3: Für die Wahl der Studienrichtung ist jeder und jede selbst verantwortlich. Bei mir im Grundstudium (Wirtschaft) war die Verteilung m/w ca. 50/50. In der Vertiefungsrichtung Banking & Finance waren es dann 86% Männer und 14% Frauen. Von der Verteilung bei der ETH müssen wir wohl erst gar nicht anfangen
    zu 4: Lohnungleichheit und Lohndiskriminierung sind zwei verschiedene paar Schuhe. Wenn Ihr eine sachliche Diskussion dazu wollt, dann solltet Ihr nicht dauernd diese Themen vermischen
    zu 5: Einverstanden (gilt für beide Seiten!)
    102 9 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 18:07
      Highlight Zu 2) Studie würde ich das Interview zwar nicht nennen, aber interessant und wissenschaftlich fundiert sind die Aussagen alleweil ;-)

      zu 3) Und was schliesst du daraus?

      zu 4) Wo Lohnunterschiede nicht erklärbar sind, handelt es sich um Diskriminierung, ja?
      40 103 Melden
    • Patamat 11.08.2017 18:14
      Highlight Zu 3: Zusammenhang Ausbildung und Job. Hier müsste man ansetzen und nicht erst nachher Frauenförderung betreiben.
      Zu 4: Nein, unerklärbar heisst, dass in der Statistik nicht alle Variablen einbezogen wurden. Diskriminierung ist nur eine davon.
      90 6 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 18:35
      Highlight 3) Absolut einverstanden.

      4) Darum braucht es Lohntransparenz!
      31 61 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2017 20:53
      Highlight @@schurt3r

      4) Lohntransparent lehne ich entschieden ab. Schlimm genug, dass die Rechten und Bürgerlichen der Privatspäre immer weniger respekt entgegenbringen und mithilfe dem Allzweckargument "Sicherheit" die staatliche Überwachung ausbauen. Vom Versagen im Bezug auf die persönlichen Daten im Internet wollen wir gar nicht anfangen.
      Dass nun je länger je mehr auch die Linke auf diesen Zug aufspring ist bedenklich, die Privatspähre scheint auch links nur so lange schützenswert zu sein, wie sie nicht stört. Meine Daten gehören mir! Und Daten über Geld sind besonders sensibel.
      36 26 Melden
    • rainbowWarrior 12.08.2017 01:40
      Highlight zu 4.: unerklärbar heisst weder, dass eine Grösse in der statistischen Rechnung nicht miteinbezogen wurde, noch dass Lohntransparenz zu deren Gegenteil führt, nämlich der vollkommenen Aufschlüsselung.

      Vielmehr bedeutet es doch, dass in den stat. Daten Grössen bestehen deren Vorhandenheit nicht auf einen Kausalzusammenhang rückgeführt werden können. Aus dem Mangel der Erklärbarkeit dieser/s Faktoren auf Lohndiskrimineriung zu schliessen, ist ein Trugschluss. Dies hält den wiss. Anforderunge zurückgehend auf K. Popper nicht stand.
      18 2 Melden
    • aligator2 14.08.2017 10:11
      Highlight @Schurter: Genau Punkt 4 ist das, woran sich viele Kommentarschreiber hier stören. Unerklärbare Lohnunterschiede sind nie zwingend Diskriminierung. Sie sind, wie es der Name bereits sagt, unerklärbar. Dieses mangelnde Verständnis für statistische Analysen fördert Trugschlüsse und verdreht die Realität. Gerade als Journi ist es essentiell, die Resultate richtig zu interpretieren.
      1 0 Melden
    600
  • banda69 11.08.2017 17:32
    Highlight Herzli für den Artikel.
    53 66 Melden
    600
  • Daniel Caduff 11.08.2017 17:09
    Highlight Ich muss immer lachen, wenn sich die Mit-Glieder der dominantesten und wohlhabendsten Gruppe der Erde mal wieder in ihrer Opferrolle suhlen. Weisse, heterosexuelle Männer mit guter Bildung, die das Gefühl haben diese Privilegien irgendwie auf Lebzeit "verdient" zu haben, werden ausfällig, sobald Frauen, Schwule, Ausländer oder sonst eine weniger privilegierte Gruppe an ihrem Selbstbild kratzt. - Da ich selber dieser Gruppe angehöre, bleibt mir das Lachen aber je länger je öfter im Hals stecken.

    Die Kommentare beim Ex-Arbeitgeber von D. Schurter sind allerdings so gewollt.
    115 164 Melden
    600
  • neewa 11.08.2017 16:50
    Highlight Danke für diesen Beitrag!
    Ich habe mittlerweile aufgehört, bei solchen Themen in die Kommentarspalte zu schauen, weil - liebe Männer- es tut weh und ich verstehe nicht, was wir Frauen euch getan haben, dass unsere Bestrebungen mehr Gleichheit zu erlangen euch so wütend machen?
    112 118 Melden
    • LeChef 11.08.2017 17:44
      Highlight neewa, ich kann nicht für alle Kommentatoren sprechen, aber mir tut es auch weh - nämlich wenn unsere Absichten falsch interpretiert werden.

      Ich habe den Eindruck, dass ein Grossteil sich bemüht, sachlich zu sein und die Gleichstellung unterstützt. Zumindest geht es mir so.

      Was mich wütend macht ist, wenn Dinge falsch dargestellt werden, ob absichtlich oder aus Unwissen.

      Und dann gibt es sicher auch Themen wo man zwei Meinungen vertreten kann. Gleichheit und Chancengleichheit sind nicht dasselbe. Nur Letzteres finde ich wünschenswert.

      Vielleicht bist du anderer Meinung, das ist ok.
      88 14 Melden
    • Firefly 11.08.2017 18:55
      Highlight @LeChef: Bei der Chancengleichheit musst du im Kern beginnen, in der Familie. Solange der Mann und die Frau die traditionellen Rollen einnehmen (Die Frau macht ihren Job gratis und der Mann für einen Lohn), ist es nahezu unmöglich, Chancengleichheit im Job oder der Arbeitswelt zu erreichen.

      Ein erfolgreicher Mann ist meist entweder alleinstehend oder es steht eine Frau hinter ihm, die sich zurücknimmt und ihn unterstützt. Das gleiche gilt auch für eine erfolgreiche Frau.
      44 17 Melden
    • LeChef 11.08.2017 20:33
      Highlight Ja, das leuchtet ein. Das wird man aber kaum staatlich diktieren können..

      Anyway, schöner wäre jedenfalls noch, wenn auch beide Partner zugleich erfolgreich sein könnten ;)
      19 4 Melden
    600
  • Midnight 11.08.2017 16:44
    Highlight 👏👏👏
    77 48 Melden
    600
  • aglio e olio 11.08.2017 16:39
    Highlight 1/2
    Meine Güte, bleibt mal auf dem Teppich.
    Vor wenigen Jahrzehnten musste Frau die Erlaubnis ihres Mannes einholen um eine Arbeitsstelle antreten zu können. Alleinstehenden Frauen wurden die Kinder weggenommen, nur weil sie Frauen waren. Männern ist das nicht passiert. Etc.
    Einiges hat sich gebessert. Gleichheit ist noch lange nicht erreicht. Beidseitig. Dennoch sind Frauen öfter von sexistisch motivierten Benachteiligungen betroffen.
    126 67 Melden
    • imrs 11.08.2017 22:15
      Highlight Ja früher wars schlecht, wissen wir. Vergangenheit sollte aber in der Gegenwart nur fürs Thema sensibilisieren und nicht irgendwelche männerfeindlichen Sachen legitimieren. Dein letzter Satz ist Quatsch. Alle werden auf Grund ihres Geschlechts benachteiligt, nur ist man viel weniger sensibel wenn es Männer betrifft und daher auch dein Empfinden, es betreffe häufiger Frauen. Dies ist vielleicht halt auch ein Grund, warum manch einer dann so reagiert wie im Artikel oben beschrieben. Gleichheit wird nie erreicht werden, wenn man nur an der Stellung der Frau rumbastelt.
      13 16 Melden
    • aglio e olio 11.08.2017 22:35
      Highlight Ich schrieb ja... Beidseitig. ...
      Welche männerfeindlichen Sachen wurden denn bitte in der Gegenwart legitimiert?
      Bei Sorgerechtsgeschichten gings zumindest teilweise etwas voran.
      Leider kenne ich mich da etwas aus.
      12 8 Melden
    600
  • aglio e olio 11.08.2017 16:39
    Highlight
    2/2
    Militärpflichtdienst kann in dieser Diskussion nicht als Argument gelten. Der Ausschluss der Frauen war sexistisch begründet, "Frauen könnten nicht kämpfen"
    Dass sich das bis heute nicht geändert hat liegt wohl auch an männlich dominierter Politik.
    Da sehen wohl einige den Untergang der Männlichkeit kommen. Anders kann ich mir die vielen Haterkommentare nicht erklären.
    Angst macht Hass.
    Bei soviel reaktionären Beiträgen muss man sich als Mann ja fremdschämen.
    132 103 Melden
    • Daniel Caduff 11.08.2017 17:39
      Highlight Abgesehen davon, dass ich zumindest gefühlt jetzt nicht den Eindruck habe, dass genau diese Männer die laut "aber ihr müend nöd is Militär!" schreien die sind, die sich für eine gleichberechtigte Abschaffung der Dienstpflicht einsetzen....
      39 31 Melden
    • imrs 11.08.2017 22:21
      Highlight Sexismus betrifft immer alle Geschlechter, denn man schreibt den Männern hier nur auf Grund ihres Geschlechts Stärke, Aggression, Härte usw. zu. Sehr sexistisch, aber von dir wird hier typischerweise nur der Sexismus gegen Frauen wahrgenommen und die Schuld an der Wehrpflicht wird der Einfachheit halber den Männern zugeschoben. Das Leben von weissen heterosexuellen Männern ist nicht so super problemlos wie man immer überall liest.
      25 20 Melden
    600
  • Super 11.08.2017 15:58
    Highlight Lohnungleichheit ist sicher immer noch ein grosses Thema. Die Frage ist aber wie sie entsteht, und warum.
    Ich will nicht bestreiten, dass es, zum Teil, immer noch am Sexismus liegt, aber bei weitem nicht nur.

    http://harvardmagazine.com/2016/05/reassessing-the-gender-wage-gap
    51 6 Melden
    600
  • FN-2187 11.08.2017 15:52
    Highlight Musste beim gelöschten Kommentar vom Imformanten lachen.
    Bezüglich der bösen Frauen denen alle Männer zu Füsse liegen.
    Dieses Bild machte vor kurzem auf Reddit die Runde.
    Ich denke aber schon auch, dass die Medien inkl. Watson, durch ihre Art zu schreiben, u.a. wegen clickbait (klar ihr braucht auch Kohle😙) und die Form des Kommentars an sich, nicht unbedingt bei allen Menschen differenziertes Denken anregen. Und hoffe, dass Menschen im echten Leben aufgeklärter sind. Zumindest jene, die sich nicht offensichtlich einer nationalsozialistischen Ideologie verschrieben haben.
    22 33 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 17:33
      Highlight Das «differenzierte Denken» sollte bereits vorhanden sein, sonst wirds schwierig ;-)

      Dass du bei besagtem Kommentar lachen musstest, finde ich zum Weinen...
      17 82 Melden
    600
  • R. Peter 11.08.2017 15:25
    Highlight Liebes Watson, danke für den Artikel. Ich störe mich sehr an der unendlich wiederholten feministischen Hetze hier. Auch ich verurteile sexistische und sonstige respektlosen Kommentare.

    Bitte haltet euch aber auch selber daran und hört endlich (!) auf, die unbestritten Lohndifferenz zwischen m und f als Problem oder Ungerechtigkeit darzustellen! Wie ich schon min. 100 Mal beschrieben hatte, ist die Datengrundlage für diese Aussage inexistent.
    160 73 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 15:46
      Highlight Ich muss mich wiederholen:

      «(...) 36 Jahre nach der Verankerung in der Bundesverfassung ist die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern immer noch nicht Realität. Derzeit beträgt der Lohnunterschied 7,4 Prozent. Dies sei eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.»

      http://bit.ly/2fxqquA
      (SRF online, Juli 2017)

      PS: Ich störe mich sehr an Formulierungen wie «unendlich wiederholten feministischen Hetze»!
      118 176 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 16:45
      Highlight @schurt3r:
      Die Lohnstatistik beweist zwar einen Unterschied, kann ihn aber nicht erklären, weil die Statistik nicht alle lohnrelevanten Einflüsse erfasst. Das wird die Lohnstatistik auch niemals können, weil ein konkretes Monatsgehalt nur z. T. anhand messbarer Kriterien festgelegt wird.
      Die Schlussfolgerung, dass der unerklärbare Lohnunterschied durch Diskriminierung zustandekommen müsse, ist ganz klar falsch. Es gibt keinen direkten Nachweis der behaupteten Lohndiskriminierung. Und nur weil einem keine andere Erklärung einfällt, muss die einzig erdachte Erklärung noch lange nicht stimmen.
      96 29 Melden
    • LeChef 11.08.2017 17:06
      Highlight Dani, der SRF Artikel bezieht sich auf die Lohnstrukturerhebung des BfS. Das ist zwar ein interessanter Datensatz, für Lohnvergleiche aber nur sehr bedingt geeignet.

      Wenn man wirklich dieselbe Arbeit vergleichen will, dann muss man auch dieselben Jobs vergleichen, so wie das zB. Researcher des Consulters Korn Ferry gemacht haben. https://www.economist.com/blogs/graphicdetail/2017/08/daily-chart

      Ich konnte die Studie selbst leider nicht finden, deshalb weiss ich nicht wofür sie alles kontrolliert haben. Aber zB. Teilzeitpensen sind nicht kontrolliert, wie in der Grafik ersichtlich wird.
      37 5 Melden
    • LeChef 11.08.2017 17:13
      Highlight Ausserdem, selbst wenn die BfS-Analyse korrekt ist, sind die 7,4% lediglich "unerklärt". Das heisst die Autoren wissen nicht, was für den Unterschied verantwortlich ist. Der Schluss, dass es Diskriminierung sein muss ist nicht zulässig.

      Zitat Lohnstrukturanalyse: "Der unerklärte Lohnunterschied zeigt, wie viel Frauen weniger verdienen im Vergleich zu Männern bei sonst vergleichbaren Eigenschaften -->bezüglich den in der LSE erfassten<-- [...] lohnrelevanten Merkmalen"

      Eine noch genauere Lohnstrukturerhebung würde die Merkmale noch erfassen und die 7,4% weiter reduzieren.
      63 7 Melden
    • Firefly 11.08.2017 19:54
      Highlight Vachereine, eine Statistik zeigt immer nur und erklärt selten, denn Korrelation ist nicht gleich Kausalität. Ich denke in diesem Fall ist der Umstand auch nicht mono kausal zu erklären. Es stellt sich aber die frage, woher der Unterschied kommt. Was meinen sie denn, woher der Unterschied rührt?
      18 3 Melden
    • R. Peter 11.08.2017 21:34
      Highlight Firefly, verschiedene Untersuchungen lassen darauf schliessen, dass der Unterschied von verschiedensten objektiven Ausstattung und Merkmalen wie Beruf, Aus- und Weiterbildung, Berufserfahrung, Beschäftigungsgrad, Berufspausen, etc., sowie Faktoren der Unternehmen wie Grösse, Branche und Gewinnstärke. Letztlich kann vom tendenziell stärkeren Konkurrenzverhalten von Männern auch auf aggressivere Lohnverhandlungen geschlossen werden. Das sind aber fast alles Beispiele, die die grosse Gesamtstudie des Bundes wegen fehlender Daten (LSE2014) ignorieren muss.

      Wofür spräche denn Diskriminierung?
      19 4 Melden
    • Andrea Hadorn-Stuker 11.08.2017 21:35
      Highlight Die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern sind in vielen Studien - einzelner Unternehmen, in internationalen Vergleichen - nachgewiesen worden; eine einzelne Erhebung ergibt tatsächlich noch kein erhärtetes Ergebnis, die Summe aber schon, vor allem da es keine gegenteiligen Befunde auch bei unterschiedlichsten Methoden gibt. Die Lohnstrukturerhebung ist vereinfacht und doch aussagekräftig. Sie erspart der Wirtschaft eigene kostspielige Studien, die ja dann doch nicht durchgeführt würden.
      12 10 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 21:38
      Highlight @firefly:
      Unternehmen maximieren ihren Profit, auch durch minimieren der Lohnkosten.
      Der Lohn ist der Mechanik von Angebot und Nachfrage ausgesetzt.
      Frauen sind im Schnitt weniger produktiv (in Fr. Profit) als Männer, weil sie a) mehr krankheitsbed. Ausfälle haben, b) weniger flexibel sind (Überstunden, Arb'ort, Auslandeinsätze) und c) wegen dem Risiko des Mutterschaftsurlaubes. Dies preisen Unternehmen in den Lohn ein, oder versuchen es.
      Frauen arbeiten häufig in Teilzeit, weil sie nicht max. Geld verdienen wollen. Anderes ist ihnen wichtiger. Und darum akzeptieren sie eher tiefere Löhne.

      14 22 Melden
    • Firefly 11.08.2017 21:54
      Highlight 1/2 @Vachereine Ihre "Theorie" geht nicht auf. Erstens lässt sich ihre Behauptung, "Frauen sind im Schnitt weniger produktiv (in Fr. Profit) als Männer" nicht beweisen (mehr krankheitsbedinge Ausfälle bei Frauen würden wohl durch mehr unfallbedingte Ausfälle bei Männer kompensiert werden). Und zweitens würden dann bevorzugt Frauen eingestellt, das sie ja weniger Lohn vordern.

      19 6 Melden
    • Firefly 11.08.2017 21:54
      Highlight 2/2 @Vachereine, Nein nein, der Arbeitsmarkt und auch der Markt an sich lässt sich nicht auf so einfache Formeln von Profitmaximierung und rein rational handelnden Teilnehmern reduzueren, das mussten sich die ökonomischen Wissenschaften in den letzten Jahren zugestehen. Da steckt der viel Soziologie, sehr viel Mensch und sehr viel Kultur drin.
      16 0 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 22:15
      Highlight @Firefly: Es gibt viele Berufe, wo Frauen bevorzugt werden, oder bisweilen nur Frauen eingestellt werden. Vorallem auch, weil nur wenige bis keine Männer bereit sind, für solch tiefe Löhne und dermassen schlechte Karriereaussichten diesen Job zu machen (z.B. Kioskfrau, Praxisassistentin, Floristin, u.v.m.).
      Eigentlich muss man sich nicht fragen, warum hier und dort wenige Frauen arbeiten, sondern warum hier und dort wenige Männer arbeiten. Das wäre sehrwahrscheinlich aufschlussreicher.
      Die Frauen verdienen weniger als Männer, weil sie häufiger schlecht bezahlten Jobs nachgehen, das freiwillig!
      16 11 Melden
    • Firefly 12.08.2017 09:38
      Highlight Vachereine, schon wieder so eine dahergesagte Behauptung von Ihnen ohne Begründung. Wieso sollten Frauen schlechtbezahlte Jobs freiwillig machen? Da liegt wohl eher finanzielle Existenzsicherung dahinter. & dann wäre da noch die Frage, ob nicht vielleicht ein Job schlecht bezahlt ist, weil ihm vor allem Frauen nachgehen und nicht umgekehrt, wie Sie das darstellen. Zu untersuchen wäre dies gut beim Lehrerberuf, der höhere Frauenanteil in den Primarstufen geht einher mit schlechterer Bezahlung und dies auch in der Historie. In der Informatik vor der Akademisierung arbeiteten übrigens mehr Frauen.
      8 4 Melden
    • Firefly 12.08.2017 09:51
      Highlight Andererseits könne Sie sich auch fragen, wieso Männer, wie Sie behaupten, sich zu schade für schlecht bezahlte Jobs sind, Erziehung? Niedriger existenziellen Druck? Selbstüberschätzung?
      6 4 Melden
    • R. Peter 12.08.2017 11:46
      Highlight Schurter, können wir uns darauf einigen, dass wir aufgrund fehlender Datengrundlage beide nicht wissen können, ob der unbestrittene Gender Pay Gap auf Diskriminierung zurückzuführen ist?

      Und dass dies auch für alle anderen gilt (SRF, Bundesrätin, etc.)?

      Wenn nein, bitte unbedingt Link zur Datengrundlage mitposten. Danke 👍
      13 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 15:06
    Highlight Lieber Daniel
    Vielen Dank für diesen Artikel. Es ist manchmal absolut frustrierend diese Kommentare zu lesen. Ich weiss nicht, weshalb sich viele Männer so bedroht fühlen. Warum dürfen wir nicht den gleichen Lohn fordern? Wo liegt hier euer Problem? Ich habe diese abschätzenden Kommentare so satt. Frauen wurden Jahrhunderte lang unterdrückt. Wieso dürfen wir nicht um unsere Rechte kämpfen? Würdet ihr nicht das gleiche tun? Ich lese Watson sehr gerne, aber anscheinend ist die Mehrheit der Männer hier total unzufrieden. Und ja, absolut respektlos. Schade. Ich melde mich hiermit ab.
    101 114 Melden
    • HonoLulu 11.08.2017 16:51
      Highlight @ Gelöschte Benutzer: Ja, geht mir auch so. Zuerst habe ich aufgehört 20 Minuten zu lesen (ist ca. 2 Jahre her) und seit ein paar Monaten beteilige ich mich bei watson nicht mehr beim Kommentieren, genau aus den gleichen Gründen, die du nennst. Ich versuche mit Blitzen den abstrusen Behauptungen gegenzusteuern, aber ich komme auf keinen grünen Zweig...
      54 32 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 17:28
      Highlight Nicht aufgeben, bitte! :)
      48 53 Melden
    • gusg 11.08.2017 18:25
      Highlight @schurt3r: Werden wir nicht.

      Oder richten sich deine Worte nur an Leute, welche dir zustimmen? ;)
      17 13 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 18:44
      Highlight @gusg:
      Ich wünsche mir, dass sich die weiblichen watson-User vom Getöse nicht entmutigen lassen. Da bist du selbstverständlich mit eingeschlossen ;-)
      23 29 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.08.2017 21:18
      Highlight Liebe Watson-Journalisten

      Wenn ihr das Thema grundlegend aufarbeitet, auch mal Recherche betreibt und nicht nur übernehmt, was ihr aus einer überflogenen Studie herauszulesen glaubt, werden die Kommentare wohl automatisch weniger.

      Es ist viel zu offensichtlich, dass ihr bei dem Thema Partei seid. Da fehlt jede Objektivität. Ich war und bin immer dafür, dass man echte Ungleichheiten beseitigt. Gleicher Lohn für gleiche Leistung, unabhängig vom Geschlecht!

      Was ihr fordert, ist gleicher Lohn. NUR gleicher Lohn. So kommt es zumindest rüber. Darum geht das, was ihr wollt, hier in die Hose.
      53 20 Melden
    • Tschedai 11.08.2017 23:38
      Highlight Gut gesagt, Bruno Wüthrich! Viele merken gar nicht, dass sie selbst sehr extrem sind in Ihrer Meinung und etwas vertreten, das gar nicht Kern der Sache ist bzw. nur das vertreten, was gut tönt, aber gar nicht fundiert ist. Und so ist eine Diskussion leider nicht möglich.
      13 1 Melden
    • Juliet Bravo 12.08.2017 02:59
      Highlight Bitte bleib hier und lass dich nicht unterkriegen. Wir brauchen dich. Ich verstehe dich.
      Aber: Wenn wir alle gehen ists vorbei: die Frustmänner / Russentrolle / Trumpfans / Flüchtlingshasser / Rassistenverharmloser / Homophoben oder was auch immer gewinnen noch mehr Terrain hier bei Watson. Es ist jetzt schon bedenklich.

      (PS: an Watson: Danke dass ihr jetzt themenfremde Kommentare wie bei "Die Zeit" nicht mehr freischaltet.)
      12 12 Melden
    600
  • LeChef 11.08.2017 15:00
    Highlight "Geschlechtsspezifische Lohnungleichheiten sind ein Fakt, über deren tatsächliche Höhe und die mannigfaltigen Gründe lässt sich streiten"

    Dani, das ist zwar grundsätzlich korrekt. Ich bin mir aber nicht sicher ob du es auch wirklich so gemeint (bzw. verstanden) hast und zwei Drittel der Leser werden es wohl falsch verstehen.

    Deshalb, zum zillionsten mal: Lohn"ungleichheit" ist ein statistisches Artefakt, das deshalb zustande kommt, weil die Populationen der Frauen und Männer sehr unterschiedlich sind. Sie impliziert auch und vor allem NICHT eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.
    104 38 Melden
    • Schiri 11.08.2017 15:17
      Highlight In der Rechnung wird ja wohl auch pro Kopf, sowie nach Alter und Bildung gerechnet? Das schaltet demografische Unterschiede aus.
      19 47 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 15:21
      Highlight Ähm, Artefakt?
      Musst du unbedingt dem Bundesrat erzählen ;-)

      «Der Bundesrat erachtet die Lohngleichheit als wichtiges Ziel für die Gleichstellung der Geschlechter. Doch 36 Jahre nach der Verankerung in der Bundesverfassung ist die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern immer noch nicht Realität.

      Derzeit beträgt der Lohnunterschied 7,4 Prozent. Dies sei eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.»

      http://bit.ly/2fxqquA
      (SRF online, Juli 2017)
      61 140 Melden
    • gusg 11.08.2017 15:44
      Highlight @schurt3r: Deine Antwort zeigt, dass du die Studie nicht angeschaut hast und deren Datengrundlage nicht kennst.

      Die Studie basiert auf der Lohnstrukturerhebung. Diese erfasst weder die genaue Ausbildung (z.B. den Studiengang) oder die Berufserfahrung/pausen. Zudem werden nicht Berufe, sondern Berufsgruppen verglichen, z.B. der Lohn eines Anwalts mit dem eines Künstlers oder Schauspielers.

      Ich und andere Watson-User haben schon mehrfach auf diese Umstände hingewiesen und euch vorgeschlagen, dass Ihr mal einen Artikel darüber schreiben sollt. Bis jetzt wurden wir immer ignoriert.
      164 21 Melden
    • LeChef 11.08.2017 16:53
      Highlight Schiri, Löhne werden sowieso pro Kopf erfasst ;).

      Mit dem Alter wird kontrolliert, mit der Bildung aber nur bedingt, weil jeweils nur der höchste Bildungsabschluss erfasst wird. Weiterbildungen oder Zweitabschlüsse der selben Stufe werden so gar nicht erfasst.
      26 1 Melden
    • Midnight 11.08.2017 16:54
      Highlight @gusg ...Was aber nicht automatisch bedeutet, dass nicht trotzdem eine Lohnungleichheit besteht. Mangels Lohntransparenz lässt sich das aber leider nicht eindeutig feststellen.
      Mal abgesehen davon: Würden alle einen fairen Lohn erhalten, wäre diese Geheimniskrämerei um den Lohn auch gar nicht mehr nötig!
      16 17 Melden
    • gusg 11.08.2017 17:40
      Highlight @midnight: Nein, natürlich nicht. Ich sage nur, dass die Studie für eine Beurteilung der Gründe für einen (möglichen) Lohnunterschied nicht brauchbar ist. Ja, sie ist nicht einmal brauchbar um Unterschiede im gleichen Beruf oder für einen Vergleich von Leuten mit der gleichen Ausbildung aufzuzeigen. Eben weil diese Daten gar nicht erfasst werden.
      26 4 Melden
    • gusg 11.08.2017 17:42
      Highlight @LeChef: Korrekt. Wobei man dazu anmerken muss, dass das Dienstalter im derzeitigen Unternehmen und das allgemeine Alter die einzigen beiden Faktoren sind, welche in der Beurteilung der Erfahrung berücksichtigt werden.

      Berufspausen werden nicht erfasst, ebenso nicht ob man Quereinsteiger ist oder ob man vorher Teilzeit gearbeitet hat.
      20 1 Melden
    600
  • Discombobulate 11.08.2017 15:00
    Highlight (von der Red. gelöscht, weil nicht zum Thema)
    25 26 Melden
    600
  • LU90 11.08.2017 14:56
    Highlight (von der Red. gelöscht, weil nicht zum Thema)
    20 25 Melden
    600
  • Devante 11.08.2017 14:47
    Highlight Meine Meinung kurz zusammengefasst:
    - Frauen sollten für die gleiche Arbeit den selben Lohn erhalten wie Männer
    - Eine Frauenquote ist doof, nicht das Geschlecht, sondern die Leistung bzw. das Können soll darüber entscheiden, wer den Job erhält. Punkt.
    192 18 Melden
    • What’s Up, Doc? 11.08.2017 15:46
      Highlight Genau richtig. Mit drei Sätzen alles auf den Punkt gebracht, danke. Ein Like von mir.
      45 4 Melden
    • Alterssturheit 11.08.2017 16:54
      Highlight Die persönliche Meinung dazu ist scheinbar individuell sehr unterschiedlich. Ich stelle fest, dass heute noch Menschen - auch die gebildeten in höheren Kaderjobs - sexistische Witze reissen und das Frauen-/Lohnthema belächeln. Vermutlich hängt es mit der eigenen Herkunft zusammen ? Ich habe bereits als junger Mann mit vielen Frauen gearbeitet, auch Frauen als Vorgesetzte gehabt und dabei nie Probleme erlebt - das prägt im positiven Sinn. Mein Chef dagegen hatte das nie und als Ing. ETH auch mehrheitlich nur mit wenigen Frauen zu tun. Ich denke das prägte ihn auch - im negativen Sinn.
      37 9 Melden
    • Rendel 11.08.2017 17:00
      Highlight Oft entscheidet aber nicht das Können, sondern weil Frau schwanger werden könnte oder Familie will, wird sie nicht genommen. An den Schnittstellen sitzen immer noch Männer, die immer noch nicht für Gleichberechtigung einstehen. Es wird eben nicht neutral entschieden.
      34 20 Melden
    • Greet 11.08.2017 17:48
      Highlight Rendel, die HR-Abteilungen der grossen Firmen sind leider fest in Frauenhand. Frauen sind oft die grössten Kritikerinnen von anderen Frauen.
      31 14 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 19:59
      Highlight Greet:
      HR ist in Frauenhand? das heisst ja nichts. Es gibt Feministen und Frauen, die sich gegen feministische Anliegen stellen. Nicht das Geschlecht, die Haltung macht es aus. Frauen fördern nicht zwingend Frauen, so wie auch nicht alle Männer gegen Frauenanliegen sind. Siehe Verfasser dieses Artikels.. :-)
      16 4 Melden
    600
  • ThomasHiller 11.08.2017 14:47
    Highlight Punkt vier mit dem "Fakt" der unterschiedlichen Löhne kann man zwar 1000 Mal wiederholen, allein und für sich gestellt ohne sich das ganze anzusehen wird's trotzdem nicht richtiger.
    Geschlechtsspezifische Lohnungleichheiten sind daher immer noch kein Fakt sondern Mythos.

    https://krautreporter.de/1819-warum-frauen-21-prozent-weniger-verdienen-es-ist-anders-als-du-denkst?shared=eyJzaGFyZWRCeSI6IlRob21hcyBIaWxsZXIiLCJ2YWxpZFVudGlsTXMiOjE1MDI0ODQxMjIxNTB9

    Für Daniel Schurter poste ich den Artikel-Link aber gerne noch mal. Dann kann er die Zahlen auch wie dort korrekt analysieren.
    93 21 Melden
    600
  • FyRn4d4 11.08.2017 14:37
    Highlight Kommt die Lohngleichheitsfrage auf, argumentieren die Männer mit dem Rentenalter und dem Militärdienst. Möchte man die Dienstpflicht für alle, argumentieren die Frauen mit der Lohnungleichheit.
    So lange keine "Seite" bereit ist, auch mal bereit ist dem Anderen entgegenzukommen, stecken wir in einer Sackgasse.
    88 12 Melden
    • dä dingsbums 11.08.2017 16:11
      Highlight Da hast Du recht und eine sinnvolle Diskussion wird sehr schwierig.

      Die Argumente haben mit dem jeweiligen Thema nichts zu tun und dienen nur dazu die Diskussion abzuwürgen. "Euch gehts ja gut, haltet die Klappe".
      Wird von beiden Seiten angewendet.

      Mir konnte z.B. noch niemand erklären, wieso ein Unternehmen einer Frau weniger bezahlen soll, nur weil sie ein Jahr früher in Rente geht.

      Umgekehrt verstehe ich auch nicht, warum Frauen früher in Rente gehen, nur weil sie Kinder kriegen können.

      Man muss jedes Thema für sich betrachten und da eine faire Lösung finden.
      29 2 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 21:16
      Highlight Dingsbums, die Rentenalterfrage (wird demnächst angegangen) wurde lange so begründet, dass bei klassischer Rollenverteilung (war ja unlängst noch Mass fast aller Dinge) Frauen wg ihrer Bestimmung als Mutter schlechter/gar nicht ausgebildet wurden und/oder viele Erwerbsunterbrüche hatten. Auch fehlte der Karrierebooster Militär. Also reichte es meist nur zu Hilfsjobs ohne Verantwortung oder Gestaltungsmöglichkeit. Nebst der Hausarbeit verschleisst ein solcher Job auf Dauer sehr. Früher waren Jobs auch körperlich anstrengender, was sicher auch eind Rolle spielte.
      9 4 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 21:20
      Highlight ...bis vor kurzem lautete jedenfalls die Antwort des Bundesrats, man werde das Rentenalter erst anpassen, wenn die Arbeitssituation der Frauen (über das gesamte Leben hinweg) sich jener der Männer stärker angeglichen habe..
      9 4 Melden
    600
  • Markus Hofstetter 11.08.2017 14:35
    Highlight Weshalb sollte es nicht möglich sein, dass die Aufgaben, die die Geschlechter damals hatten, andere neurologische Eigenschaften erforderten?

    Diese Eigenschaften könnten die Gesellschaft bis heute beeinflussen, eben indem Männer möglicherweise häufiger Talente in Mathe aufweisen.

    Ich sage nicht, dass es so ist, aber ich halte es nicht für unmöglich.
    36 52 Melden
    • Firefly 11.08.2017 15:35
      Highlight Auch wenn es so war, dann war es ja eben auch, weil die Aufgaben damals so geteilt wurden und stark von der Kultur beeinflusst.

      Das Gehirn ist sehr plastisch und formbar...

      Die entscheidende Frage bleibt, was für eine Kultur wollen wir pflegen?
      24 5 Melden
    600
  • mia83 11.08.2017 14:32
    Highlight Das mit den günstigeren Kaffees war Wasser auf die Mühlen der Antifeministen.
    Die Posts fangen wie bei Rassisten an mit: "Ich bin ja für Lohn-Gleichheit usw..., aaaber...!"
    43 112 Melden
    • R. Peter 11.08.2017 15:29
      Highlight Was heisst Lohngleichheit für dich?
      39 4 Melden
    • mia83 11.08.2017 17:03
      Highlight Gleicher Lohn für dieselbe Stellung in derselben Firma.
      12 25 Melden
    • R. Peter 11.08.2017 17:26
      Highlight Super, bin ich auch. Und es gibt keinen einzigen Beweis, dass das nicht so sein soll. Die Lohnstudie des Bundes überprüft das nicht. Deshalb ärgere ich mich, wenn immer wieder behauptet wird, dass es Lohngleichheit in diesem Sinne "immer noch nicht" gäbe.
      36 5 Melden
    • Pisti 11.08.2017 18:20
      Highlight Tja Mia, gleicher Lohn für die selbe Stelle gibts aber praktisch nirgends. Auch unter Männer gibt es da Differenzen. Abhängig von Leistung, Verhandlungsgeschick usw...
      15 5 Melden
    600
  • Juliet Bravo 11.08.2017 14:28
    Highlight Ich wünschte mir, dass sich bei Watson mehr Frauen in den Kommentarspalten beteiligten.
    Immer nur diese Opfer-Männer hier.
    87 117 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 15:08
      Highlight Absolut deiner Meinung. Danke dafür.
      39 64 Melden
    • Nausicaä 11.08.2017 19:20
      Highlight Hat mich jemand gerufen? ;)
      Ich denke, viele Frauen wollen sich die teils frauenfeindlichen Kommentare (Absprechen von gewissen Fähigkeiten usw.) nicht antun oder nicht mit solchen konfrontiert werden. Natürlich nicht von allen Kommentatoren, aber man kann eigentlich darauf gehen, dass es welche darunter hat. Was mich dünkt und was falls es zutrifft das Traurigste / Nervigste daran ist: Viele bemerken gar nicht, dass sie sich frauenfeindlich äussern.
      20 8 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 22:05
      Highlight Nausicaä: "..man kann eigentlich darauf gehen, dass es welche darunter hat."
      "Welche"? machst Du Witze? Es wimmelt von ihnen. Und erst die Blitzer, es geht heftig ab. Ich glaube, auch moderatere Männer ziehen sich zurück, wenn Geschlechterthemen kommentiert werden, denn viele Kommentare sind schlicht unter aller Sau. Ich bin im normalen Leben ganz friedfertig und dank weltbesten Freunden und Freundeskreises auch entspannte, respektvolle Männer gewöhnt, zum Glück. Denn das Gejammer über die Feministinnen/Weiber kenn ich nur aus den Kommentaren. Wer tut ihnen genau was an? Ich versteh's nicht.
      15 9 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 22:15
      Highlight Juliet: sehr prägnant formuliert, aber Genderthemen ziehen schon eine sehr spezielle Kommentatorenschar an. Mich macht diese Feindseligkeit trotzig, also antworte ich (wenn es geht sachlich, manchmal provokativ und manchmal reisst schlicht der Geduldsfaden). Kann mir aber vorstellen, dass sich das nicht alle antun wollen, denn es gibt wirklich lohnendere Wege, einen Freitagabend zu verbraten.
      8 6 Melden
    • Nausicaä 11.08.2017 22:43
      Highlight @Citation Needed. Ja ok, ich hab wohl arg untertrieben.
      Ich misch mich dann trotzdem ein, weil ich ihnen und ihren (teilweise uralten) Ammenmärchen und Vorstellungen nicht das Feld überlassen will. Ob es etwas nützt sei dahingestellt.
      Ich kenne einerseits ganz tolle, überlegte und ausgeglichene Männer, die es nicht nötig haben sich in irgendeiner Weise über Frauen stellen zu wollen, doch ich kenne auch die anderen, die alte Ansichten über männliche Privilegien oder Vormacht nur allzu gerne weitertragen. Den zweiten Typ meide ich, sobald ich besagtes erkenne.
      11 4 Melden
    • Citation Needed 11.08.2017 23:12
      Highlight :-) ausser mit dem 'welche' war ich aber 100 pro einverstanden..
      2 3 Melden
    • Chandrian 11.08.2017 23:13
      Highlight Da kann ich euch nur zustimmen. Ich bin meist auch zu schockiert über die Kommentare, um noch irgendetwas hinzuzufügen und frage mich, wie man solch einen Hass auf Frauen entwickeln kann...
      Und zu den anderen Kommentaren: Der Tonfall, der hier oft herrscht, fällt nicht mehr unter "berechtigte Kritik".
      12 4 Melden
    • Juliet Bravo 12.08.2017 02:45
      Highlight Danke 🙏 - danke! Tut gut zu sehen, dass hier nicht nur diese Sorte Männer schreiben bzw. Frauen aus (gutem Grund) resignieren!
      4 4 Melden
    600
  • MacB 11.08.2017 14:22
    Highlight Das Titelbild ist ungünstig gewählt, wenn es ums Thema Gleichstellung geht.
    65 3 Melden
    • ThatTrick77 11.08.2017 15:12
      Highlight Bin absolut deiner Meinung.
      Vielleicht sollten sich auch Journalisten die
      Kommentar-Regel "Zur Sache diskutieren" zu Herzen nehmen wenn sie das nächste Mal eine Headline oder ein Titelbild wählen, welche aber so gaar nicht zu dem Artikel/Thema passt und nur dazu dient, die Leute zum Draufklicken zu bewegen.
      43 1 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 15:36
      Highlight Danke für die berechtigte Kritik.

      Auch wenn der Zweck (manchmal) die Mittel heiligt: Das nächste Mal machen wir's besser!
      20 46 Melden
    600
  • Rendel 11.08.2017 14:21
    Highlight Ich habe den Artikel mit dem Preisaufschlag kritisiert. Er hatte keinen Inhalt und bot keine Grundlage, auf der eine konstruktive Diskussion überhaupt hätte entstehen können. Meine Kritik wurde nicht veröffentlicht, wie oft, wenn ich die Qualität von Artikeln bemängele. Es war nicht einmal ein Artikel, nur eine Liste von Preisen.

    Es war von Angang an klar, was dann in der Kommentarspalte zu lesen sein würde.

    147 6 Melden
    • insomniac 11.08.2017 14:55
      Highlight Geht mir ähnlich!
      47 4 Melden
    600
  • Madison Pierce 11.08.2017 14:16
    Highlight Noch zu den Kommentaren: Habe das Gefühl, dass die Aufmachung eines Artikels etwas mit der Qualität der Kommentare zu tun hat.

    Will heissen: Steht im Titel "Kackscheisse" und daneben drei Emoji, wird bei manchem Leser vielleicht eher der niedere Instinkt angesprochen statt der Intellekt.

    Bei einem Artikel, der sich sachlich mit einem Thema auseinandersetzt, nimmt sich mancher mehr Zeit für eine Replik.

    Klar, die NZZ hatte auch mit Hasskommentaren zu kämpfen und die haben keine Emoji, aber vielleicht würde die Quote ja besser.
    111 7 Melden
    600
  • The Hat Guy 11.08.2017 14:16
    Highlight Herr Schurter, Sie behaupten, es gebe keine geschlechterspezifischen Unterschiede zur Lösung von technischen Problemen und berufen sich auf Jäncke mit dem Zitat «Geschlechts-Unterschiede sind nicht für Mathe und Ingenieurwissenschaften.»

    Im Artikel da drüben (www.watson.ch/Digital/Kommentar/347278285-Sexismus-Alarm-beim-Tech-Giganten-–-was-vom-Googler-Manifest-zu-halten-ist) heisst es aber ganz klar: «Männer haben ein besseres Abstraktionsvermögen und sind bei mathemathischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen.»

    Wie passen denn diese beiden Aussagen zusammen?

    59 20 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 14:36
      Highlight Falsch!
      Ich beziehe mich auf den Neurowissenschaftler, der sagt, biologische Unterschiede seien nicht relevant. Ich kann das verlinkte Weltwoche-Interview empfehlen, ist sehr aufschlussreich!

      Grundsätzlich: Es kommt auf die Entwicklung/Förderung im Kindesalter an. Und da wirken sich eben die Geschlechterstereotype bereits entsprechend aus. «Buben können dies gut, Mädchen das...»
      61 82 Melden
    • The Hat Guy 11.08.2017 15:26
      Highlight Jetzt habe ich (hoffentlich) verstanden. Die Kernaussage lautet «natürlich gibt es Unterschiede, die sind aber nicht biologisch.»

      Das Interview habe ich gelesen, sehr interessant. Aber: Er weist auch immer wieder darauf hin, dass es eben doch Unterschiede gäbe, wie z.B. den Fakt, dass Frauen im Schnitt ein kleineres Gehirn hätten.

      Ausserdem finde ich seine Aussage, man brauche «fünfzig Frauen und fünfzig Männer, um überhaupt einen statistisch signifikanten Unterschied festzustellen» sehr merkwürdig.
      22 11 Melden
    • BeWi 11.08.2017 15:30
      Highlight jetzt machst Du aber einen Salto mit Doppelschraube: Echt, watson verlinkt Artikel der Weltwoche? Uh, wenn das mal gut geht..
      35 1 Melden
    600
  • Bruno Wüthrich 11.08.2017 14:16
    Highlight Könnte es sein, dass für die geharnischten Kommentare auch die Watson-Redaktion mitverantwortlich ist?

    Eure Berichterstattung über das Thema ist gefärbt. Eure eigene Meinung ist gemacht, und ihr wollt sie auch so rüber bringen. Nix da von neutraler Herangehensweise. Kein Platz für Gegenargumente in den Artikeln. Man liest immer nur von Lohnunterschieden und von der (anerkannten) Tatsache, dass weniger Frauen die verantwortungsvollen Positionen besetzen.

    Ist Ihnen bewusst, dass an diesen Verhältnissen auch die Frauen ihren Anteil an Mitverantwortung haben? Es sind nicht nur die Männer!
    181 25 Melden
    • Karl33 11.08.2017 14:33
      Highlight Natürlich sind die Journis mitverantwortlich. Klicks über alles. Dass ein Journi hier aber die Geschlechterdiskriminierung der Männer durch den Wehrdienst oder das höhere Rentenalter anprangert, habe ich noch nie erlebt. Ideologische Blindheit.

      Gut gibt es Menschen, die diesem Sexismus ("Sexismus gegen Männer kann es per Definition gar nicht geben") die Stirn bieten. Danke an diese engagierten fortschrittlichen MitbürgerInnen.
      55 22 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 14:49
      Highlight 1. Frage: Nein.
      Wir (dürfen) erwarten, dass sich Kommentarschreiber an die Hausregeln halten.

      2. Frage: Ja, einverstanden.
      22 86 Melden
    • Bruno Wüthrich 11.08.2017 18:23
      Highlight Ich bin einverstanden, dass man sich an die Hausregeln halten muss. Ich versuche stets, diesen gerecht zu werden.

      Für mich ist es jedoch erwiesen, dass Watson in der Frage um die Geschlechter und um Sexismus eine sehr, sehr, sehr einseitige Sichtweise hat und diese auf diesem Portal auch bis zum Exzess auslebt. Und dass bei derart extremen Positionen halt gewisse Menschen Mühe haben, kann ich nachvollziehen (kurze Zündschnur). Dies ist zwar überhaupt kein Freipass für flegelhafte Kommentare. Aber dass sich die Redakteure da aus der Verantwortung zu stehlen versuchen, geht gar nicht.
      32 3 Melden
    600
  • MacB 11.08.2017 14:14
    Highlight Ich als Mann fühle mich nicht angegriffen und nicht im Stolz verletzt. Und ja, ich befürworte Lohngleichheit.

    Trotzdem überbeisse ich fast bei solchen Artikeln (man kann auch den hier von Frau Senn bemühen: http://www.watson.ch/!907004075), da sie sich eigentlich nicht um Gleichheit bemühen, sondern meistens bei der Bevorteilung der bisher Benachteiligten landen. (z.B. mit 18% günstiger Café trinken)

    Das ist genauso daneben! Ich als Mann habe es satt, stets als Bösewicht dargestellt zu werden!

    139 18 Melden
    • Menel 11.08.2017 14:39
      Highlight Wer sagt denn, dass Mann als Bösewicht dasteht? Männer bekommen die Breitseite der nicht-Emanzipation ja auch ab. Zwar weniger im marktwirtschaftlichen Sektor (da nur indirekt), dafür im sozialen. Das zu erfüllende Männerbild ist nämlich noch starrer als das von Frauen.
      70 16 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 14:43
      Highlight Angeblich nicht im Stolz verletzt, aber schon ziemlich empfindlich, würd ich sagen ;-)

      Wie du darauf kommst, «stets als Bösewicht» dargestellt zu werden, erschliesst sich mir nicht.
      47 131 Melden
    • MacB 11.08.2017 15:29
      Highlight Ich kann über dieses Thema offen und konstruktiv reden. Wenn ich aber watson-Titel wie "Du bekommst einen Männerlohn? Dann bezahl auch einen Männerpreis!" lese, stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Mann/Frau, schwarz/weiss, arm/reich. Es gibt durchaus auch viele Grautöne, die konsequent ausgeblendet werden! Desweiteren kann ich nur auf den Artikel von Herr Hiller verweisen: https://krautreporter.de/1819-warum-frauen-21-prozent-weniger-verdienen-es-ist-anders-als-du-denkst?shared=eyJzaGFyZWRCeSI6IlRob21hcyBIaWxsZXIiLCJ2YWxpZFVudGlsTXMiOjE1MDI0ODQxMjIxNTB9

      46 5 Melden
    • ThePower 11.08.2017 18:40
      Highlight Danke für deinen Beitrag MacB, genau meine Meinung👍🏻War einfach zu genervt um es hier auszudeutschen, danke dass du das erledigt hast👏🏻Schönes Wochenende
      14 1 Melden
    • MacB 11.08.2017 20:42
      Highlight :) danke, ebenso!
      8 1 Melden
    600
  • Madison Pierce 11.08.2017 14:10
    Highlight Warum ist schon nur die Annahme, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben könnte, so ein Drama? Es geht da um den Durchschnitt. "Männer können X besser, Frauen Y" heisst ja nicht "es gibt keine Frau, die X kann".

    Ich halte nichts von Frauenförderung im Sinne von Quoten. Was ich aber von einer fortschrittlichen Gemeinschaft erwarte, ist, dass jedes Individuum seinen Weg ohne Diskriminierung gehen kann. Sei das eine Frau in der IT oder ein Mann in der Kinderkrippe.
    161 4 Melden
    • Menel 11.08.2017 14:40
      Highlight Die Frage ist doch; wie frei kann Mann/Frau sich dafür entscheiden?
      37 38 Melden
    • Madison Pierce 11.08.2017 15:15
      Highlight @Menel: Das ist ein guter Punkt. Ich denke da sind vor allem die Eltern gefordert. Nicht Papi mit dem Sohn ins Technorama und Mami geht mit der Tochter währenddessen Kleider kaufen. Kürzlich habe ich gehört, wie eine Mutter gegenüber ihrem Sohn über Frauenfussball gelästert hat. Furchtbar.

      Aber auch die Lehrer müssen ihren Teil beitragen. Ich durfte damals als Knabe nicht den Kinderhütekurs als Freifach besuchen, da der für Mädchen war. Dafür durften die Mädchen nicht ins Werken. Das gibt es heute wohl nicht mehr.

      Das hat aber nichts zu tun mit Quoten, sondern mit gesundem Menschenverstand.
      36 1 Melden
    • DieKeksSissi 11.08.2017 15:20
      Highlight @madison Du hast da im Grunde schon recht. Das Problem steckt aber nicht im Unterschied, sondern in den institutionellen Diskriminierungsmechanismen. Diese bewirken, dass X besser bezahlt wird, mehr Ansehen in der Gesellschaft geniesst oder einfach mehr Vorteile bringt. Dadurch wird die Frau im Durchschnitt mehr benachteiligt.

      Diese Mechanismen müssen wir verstehen und bekämpfen. So sollte sich Feminismus gegen diese wenden und nicht gegen die Männer.
      15 19 Melden
    600
  • BigPun 11.08.2017 14:10
    Highlight Klar liegt der Unterschied zu Mann und Frau nicht in der Intelligenz, sondern im Verhalten. Dass wir heute noch darüber diskutieren müssen, ist mir schleierhaft.

    Und klar gibt es gewisse Männer, die Frauen haten. Wenn man zu den Schwachen gehört, ist es schwer zu verkraften, von keiner Frau geliebt zu werden. Ohne zu vergessen, dass der Status des Mannes in Westeuropa sehr tief gesunken ist. Wobei meines Erachtens die Frau nicht viel mehr zu sagen hat als früher.
    50 11 Melden
    600
  • nick11 11.08.2017 14:09
    Highlight Klar sind Frauen und Männer biologisch unterschiedlich. Oder können wir Kinder kriegen? Und es ist doch klar, dass Frauen im Durchschnitt u.a. mehr Empathie empfinden. Männer haben dafür z.B. besseres Abstraktes denken. Wichtig ist hierbei aber der Begriff "Durchschnitt"!
    Muss das für irgend jemanden ein Nachteil sein? Nein, absolut nicht! Wir sollten uns ergänzen, und nicht bekämpfen. Wie langweilig wäre es denn, wenn alle gleich wären...
    107 11 Melden
    • Menel 11.08.2017 14:42
      Highlight Sind Empathie und abstraktes Denken auf das Geschlecht zurückzuführen oder auf die Erziehung?

      43 54 Melden
    • LeCorbusier 11.08.2017 15:18
      Highlight "Und es ist doch klar, dass Frauen im Durchschnitt u.a. Mehr Empathie empfinden. Männer haben dafür..."

      Wieso ist dies klar?
      Mir ist es zum Beispiel nicht klar. Dürfte ich Sie bitten mir dass zu erläutern?
      33 17 Melden
    • Alju 11.08.2017 18:39
      Highlight Lutz Jäncke nennt Ausnahmen bei den biol. Unterschieden ...
      Es wurden und werden sehr viele Aussagen verbreitet, die auf methodisch schwachen Studien basieren.
      Eines, was ich aus dem Psychologiestudium mitgenommen habe, ist, dass der Glaube einen grossen Einfluss hat.
      7 0 Melden
    • nick11 11.08.2017 19:58
      Highlight @LeCorbusier: Weil es nun mal so ist, oder verschliesst du deine Augen vor der Welt? Damit bist nicht du gemeint, kann gut sein, dass du als Individuum nicht in das Schema passt, wie gesagt, im Durchschnitt.
      2 11 Melden
    • LeCorbusier 12.08.2017 17:32
      Highlight @nick11:
      Ich fühle mich auch nicht betroffen.
      Das Argument "weil es nun mal so ist" und "ist doch klar" ist Meinungen nach sehr schlecht.
      3 1 Melden
    600
  • elivi 11.08.2017 14:01
    Highlight Ich finds leider auch eher traurig, dass viele nicht ganz verstehen, was feminismus eigentlich ist. Sowohl frauen als auch männer. Aber meist muss eine frau einen mann darauf hinweisen, dass frauen nicht die weltherrschaft an sich reissen wollen, um die männer zu ihren willigen sklaven zu machen.
    Wäre froh wenn die männer, die es kapiert haben, ein paar ihrer 'genossen' auch drüber aufklären ... geteilte arbeit ist halbe arbeit ... oder sowas.
    41 66 Melden
    • Karl33 11.08.2017 14:35
      Highlight "Aber meist muss eine frau einen mann darauf hinweisen, dass frauen nicht die weltherrschaft an sich reissen wollen, um die männer zu ihren willigen sklaven zu machen."

      Aber alle Feministinnen werfen den Männern vor, sie würden die Welt unterdrücken. Wie krank und voller Männerhass sind denn solche Vorwürfe?
      57 26 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 15:17
      Highlight @Karl33 Alle Feministinnen?! Also ich bin auch eine und sage das sicher nicht. Der Vorwurf, dass alle Feministinnen so denken, ist übrigens nicht weniger extrem...
      22 23 Melden
    • Darth Unicorn #bringbackHansi 11.08.2017 15:26
      Highlight Karl, hör doch auf Steine zu werfen...
      Du schubladisierst, forderst aber Differenzierung nur bei Männern 🙄
      19 20 Melden
    600
  • Thomas Rohrer 11.08.2017 13:59
    Highlight Lieber Gleichberechtigung als später.
    63 4 Melden
    • Hierundjetzt 11.08.2017 14:40
      Highlight Get out 😂😂😂
      15 8 Melden
    600
  • greeZH 11.08.2017 13:56
    Highlight Eine ernsthafte Frage: Hat die Watson-Redaktion das Gender-Thema schon mal eine Woche ruhen lassen? Meiner Meinung nach sind diese Artikel ihrer Sache schädlich.
    96 23 Melden
    600
  • The Origin Gra 11.08.2017 13:55
    Highlight Ein Punkt nervt mich: Ich bekam aus gesundheitlichen Gründen einen Doppel UT reingeschoben. Das heisst ich muss bis 31 resp. Folgejahr 32 Wehrersatz zahlen, also noch ganze 5 Jahre.
    Und das nur weil ich ein Mann mit angeborenem Herzfehler bin.

    Nein, ich fordere nicht die Wehrpflicht für Frauen, aber eine Streichung der Wehrersatzpflicht für Menschen, die nichts für einen medizinischen Grund für UT UT können, habe mir das nicht ausgesucht.

    Ansonsten bin ich 100% mit dem Artikel einverstanden.
    55 24 Melden
    • Karl33 11.08.2017 14:37
      Highlight Du bist ein Egoist. Du fordest eine Streichung der diskriminierenden Männersteuer. Aber NUR für dich, mit einer spezifisch auf dich zugeschnittenen Sonderbehandlung. Wie wäre es, wenn du für die Abschaffung dieser Diskriminierung für alle Männer ungeachtet ihrer Hautfarbe oder physischen Verfassung einstehen würdest?
      42 15 Melden
    • Darth Unicorn #bringbackHansi 11.08.2017 14:43
      Highlight "Nein, ich fordere nicht die Wehrpflicht für Frauen, aber eine Streichung der Wehrersatzpflicht für Menschen, die nichts für einen medizinischen Grund für UT UT können, habe mir das nicht ausgesucht." genau dieser Satz macht den Unterschied :) Sehr guter Kommentar
      23 6 Melden
    • tipsi 11.08.2017 15:24
      Highlight Du fühlst dich zu recht unrecht behandelt, denn deine Krankheit hast du dir nicht ausgesucht und wirst doppelt dafür bestraft.
      Nun stellt sich mir aber die Frage, wer für diese unsinnige Regelung verantwortlich ist und dass sind mehr Männer als Frauen. Ich finde es problematisch, dass Männeranliegen nicht von Politikern vertreten werden, es liegt nicht nur an den Politikerinnen wenn Männeranliegen kein Gehör finden. Für Frauen ist es auch schwer, sich dafür stark zu machen, wenn sie z.B. bezüglich Militär nicht genügend ernst genommen werden.
      13 7 Melden
    • The Origin Gra 11.08.2017 16:28
      Highlight @Karl: Bin ich ein Egoist? Von mir aus brauchts keine Wehrersatzsteuer.
      Obs das Militär braucht bin ich mir nicht sicher.

      So oder so, wieso soll ich für etwas Bezahlen wofür ich nichts kann? Ich würde gerne EIN VOLL FUNKTIONFÄHIGES HERZ haben!
      Du machst Dir keine Vorstellung wie sehr man Teils wegen einer "Behinderung", die bis auf die Narbe an der Brust und den Handgelenken, nicht sichtbar ist, Ausgegrenzt wird. Von Privater als auch von Öffentlicher Seite.
      Ich wollte in der Armee Hundeführer oder ABC Soldat werden, nun werde ich noch Bestraft indem ich Steuern zahlen muss!
      11 8 Melden
    • pun 11.08.2017 18:50
      Highlight @OriginGra: ich finde deine Schlussfolgerung falsch. Ich konnte Militärdienst nicht mit mir und meinen Prinzipien vereinbaren, jetzt muss ich mit 26, on the edge of serious professional live sozusagen, 7 Monate lang eine berufsfremde Tätigkeit mit 100% Pensum ausüben. Würde zur Zeit gerade lieber zahlen als jetzt nochmal Zivildienst leisten zu müssen.
      Also nicht Zivildienst oder UT UT Steuer abschaffen, sondern die Wehrpflicht.
      12 1 Melden
    • Karl33 11.08.2017 19:18
      Highlight @the origin gra, wehrpflicht diskriminiert ALLE männer, nicht nur wenige. nicht nur dich.

      aber ich bin es leid hier weiter zu diskutieren, wenn die hälfte meiner kommentare nicht veröffentlicht werden, weil meine haltung dem journalisten nicht passt. sorry.
      9 5 Melden
    • The Origin Gra 11.08.2017 19:20
      Highlight @pun: Mit dem Abschaffen der Militärdienstpflicht wäre auch ich d' accord 🙂
      3 0 Melden
    • Darth Unicorn #bringbackHansi 11.08.2017 22:46
      Highlight "weil meine haltung dem journalisten nicht passt. "
      Vielleicht solltest du dich mal an die Hausregeln halten, vielleicht solltest du mal deine Haltung überdenken oder vielleicht solltest du einfach mal die Feindlichkeit gegenüber Frauen nicht immer hinter dem vermeintlichen Einsetzen für Männerrechte verstecken. 🙄
      Wir haben deinen Stuss auch langsam satt!
      7 3 Melden
    600
  • Tschakkaaa! 11.08.2017 13:54
    Highlight Wenn ich die vielen Kommentare lese, welche die nicht vollkommene Gleichstellung von Mann und Frau mit lächerlichen Argumenten entschuldigen, wird mir manchmal auch ganz übel.
    In meinem Umfeld dürfen Männer Männer sein und Frauen Frauen! 'Biologisch' wie auch gefühlsmässig. In der Politik, Ausbildung, Arbeitswelt, Grundrechte und Menschenrechte sind wir alle Menschen. Wir kommen super damit klar. Vor allem weil da einfach Respekt füreinander da ist. So einfach wäre es. Aber wenn Frust vorherrscht, klappt das einfach nicht.
    44 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 15:40
      Highlight Volle Zustimmung.
      12 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 13:51
    Highlight Das soll auch primär bei der Aussenpolitik gelten! Schafft diese Blitze ab. Sie bringen gar nichts ausser quantitative Diffamierung. Bei Meinungen können vernünftige Gegenmeinungen gepostet werden.
    18 89 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 15:24
      Highlight 👍
      6 16 Melden
    600
  • Chili5000 11.08.2017 13:47
    Highlight Zusatz: Wieso fragt sich eigentlich niemand, wieso so viele Frauen Ärztinnen werden? Es gibt ja mehr Ärztinnen als Ärzte und das scheint scheinbar nicht so wichtig zu sein wie die Finanzbranche oder die IT-Branche? Weshalb diese Branchen nicht so gefragt sind, sollte man vielleicht die Frauen selbst fragen?
    85 9 Melden
    • BeWi 11.08.2017 15:23
      Highlight Teilzeit ist wohl das Argument. Im Gesundheitswesen ist es zum Glück so, dass viele Teilzeit arbeiten können und wollen. In der CH arbeiten ja auch sehr viele Frauen, die meisten Teilzeit. Ich denke das wäre der Ansatz, dass in allen Branchen vermehrt Teilzeit gearbeitet werden kann, das käme auch uns Männern zu Gute.
      17 3 Melden
    600
  • Informant 11.08.2017 13:47
    Highlight Mein Kommentar war eine (meiner Meinung nach offensichtliche) Polemik, als Reaktion auf die provozierende Idee, dass Männer in Zukunft einen Männeraufschlag zahlen sollten.

    Männer, die sich am Existenzminimum bewegen und/oder eine Familie zu ernähren haben, dürften sich darüber genau so aufgeregt haben, wie die Frauen, die sich (zurecht) durch meinen Kommentar angegriffen fühlten.
    95 10 Melden
    600
  • Hierundjetzt 11.08.2017 13:44
    Highlight Darum ist das System des EPA (Eidg. Personalamt) genau richtig.

    Annahme: Stelle im Marketing (Senior Level)
    Kandidat 1: 45, Marketingfachmann mit eidg. FA
    Kandidat 2: 35, MSc

    Beide sind exakt gleich geeignet, beide verfügen über den gleichen Track Record.

    Der 35-Jährige wird aufgrund seiner Ausbildung mehr verdienen, weil ich weiss, dass ich ihm komplexere Aufgaben zuhalten kann.

    Daher sollten Arbeitgeber Lohnbänder definieren, innerhalb deren eine Funktion eingestuft ist. Voilà, gleiches Gehalt für gleiche Leistung. Innerhalb des Bandes wird noch abgestuft nach Ausbildung/Erfahrung.
    20 16 Melden
    • Hierundjetzt 11.08.2017 16:39
      Highlight Nur so an meine Blitzer: Der Bund hat eben exakt darum kein LohnUNgleichheit (mit Ausnahmen), denn es ist genau DIE Lösung. Denkt mal darüber nach.
      9 5 Melden
    600
  • Chili5000 11.08.2017 13:39
    Highlight Ich glaube nicht, dass die Männer hier Frauenhasser oder Antifeministen sind. Mir geht das Thema auch auf den Geist, einfach nur weil das schon seit X-Jahren ein Thema ist und sich scheinbar nix tut. Bei jedem Bericht zu diesem Thema entsteht eine gewisse Stimmung (Soll ich mich als Mann jetzt schlecht fühlen oder gar Schuldgefühle haben, ich kann doch nix dafür). Dadurch entwickeln einige Männer das Gefühl, sich wehren zu müssen ,und wo sonst kann man seinen Emotionen so freien Lauf lassen wie im Internet in den Kommentarspalten? Ich glaube nicht, dass irgendjemand ernsthaft gegen Lohngleichheit ist.
    76 8 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 11.08.2017 13:36
    Highlight Falsch: "Frauen sind auch nur Männer"
    Korrekt: "Männer sind auch nur Frauen"

    So rein entwicklungsbiologisch betrachtet *g
    36 60 Melden
    • Robi14 11.08.2017 14:23
      Highlight und weiterentwicklungsbiologisch betrachtet? #sorryischenpenaltygsi
      8 17 Melden
    • Holla die Waldfee 11.08.2017 18:26
      Highlight @Robi14:
      Ist das 14 eine Altersangabe? Vielleicht in Bio nicht aufgepasst? *g*
      10 5 Melden
    600
  • Vio Valla 11.08.2017 13:31
    Highlight Ein grosses Problem, das ich halt auch sehe, ist, dass Zeitungen und Journalisten gerne sich auf provokante Äusserungen stürzen. So zeigen sich der Öffentlichkeit oft nur noch extreme Vertreter des Feminismus und diese bewirken dementsprechende Reaktionen. Wobei diese Reaktionen und vor allem deren Zustimmungen noch fragwürdiger sind als die übertriebenen Statements gewisser Frauenrechtler. Ja, auf Watson ist es fast noch harmlos. Aber in anderen Kommentarspalten z.B. bei 20min bekomme ich regelmässig ne Krise.
    40 15 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 13:30
    Highlight @ Haydihoo

    "Woher das kommt, hab ich leider noch nicht herausgefunden."

    Lies mal die Kommentare gewisser testosterongeschwängerter Männer bei entsprechenden Artikeln,
    dann hast Du die Antwort. 😉😜
    14 63 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 14:32
      Highlight ... oder schau Dir die Blitzchen an.
      Alles klar? 😉
      9 32 Melden
    • opwulf 11.08.2017 15:36
      Highlight Ich frage mich auch immer wieso in solch emotional geführten Diskussionen wie bei den Sexismus- und Gleichstellungsthemen üblich, Kommentare mit Ausdrücken wie "testosterongeschwängerte Männer" oder "hysterische Weibsbilder" immer so viele Blitze kriegen! Woran dies wohl liegen mag... ;) so von wegen selffullfilling prophecy
      25 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 17:45
      Highlight @ opwulf

      Danke für Deine Erklärung.
      Das ist immerhin eine klare Antwort auf meine Frage,
      warum Leute lieber undifferenziert blitzeln als eine klare Meinung zu formulieren.
      3 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 17:47
      Highlight PS:
      Was bleibt: Die offene Frage, ob das mit dem "tesosterogeschwängert" oder "hysterisch" tatsächlich so von der Hand zu weisen ist, wenn grad noch mit Blitzchen darauf reagiert werden kann...
      2 12 Melden
    • opwulf 11.08.2017 18:21
      Highlight Yallix: Aber was bringt uns als Gesellschaft weiter? Für eine wahre Gleichstellung, gegen eine "speziell für"-Politik hin zu einer "verschieden aber gleiche Rechte für alle"-Politik? Wie können wir Sexismus bekämpfen, indem wir Sexismus einfach auf eine andere Stelle platzieren? Wie können wir Sexismus stoppen, indem wir die Balance verändern aka via sexistischen Unterscheidungen versuchen, via Politik und Gesellschaftsdruck die Vorteile und Privilegien umzuverteilen? Dies schafft immer nur wieder Ungleichheiten!
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 20:35
      Highlight @ opwulf

      Vielen Dank für Deine interessanten Überlegungen.
      Zentral scheint mir Deine Frage "Wie können wir Sexismus bekämpfen, indem wir Sexismus einfach auf eine andere Stelle platzieren?"
      Auf diese Weise ziemlich sicher gar nicht.
      Aber vielleicht könnte man bei entsprechenden Überlegungen Sexismus und Ungleichheiten trennen, um auf neue Wege zu gelangen?
      6 0 Melden
    600
  • nenjin 11.08.2017 13:29
    Highlight Ohne jeden Kommentar von besagten Artikeln gelesen zu haben.. Punkt Nummer 5 ist doch das Essentielle. Und zwar überall.

    Mit Respekt kann man über alles diskutieren, sei es Männlein und Weiblein, Links und Rechts oder sonstige Gegensätze. Findet man keinen Konsens, akzeptiert man die andere Meinung und verabschiedet sich aus der Diskussion.

    Nehmen wir den Artikel doch zum Anlass, anstatt ein "mimimi, ich werde unfair behandelt" oder "mimimi, a ist besser bezahlt als b weil c" zu ein bisschen mehr Respekt untereinander aufzurufen.

    Ah ja: Die Lohntransparenz finde ich auch nötig! ;)
    28 1 Melden
    600
  • BeWi 11.08.2017 13:29
    Highlight Noch zum Frauen-Thema: es ist leider so, dass (vor allem in den Medien) heutzutage gilt: Frauen gut / Männer schlecht und das durchs Band. Und dies meist ohne ersichtlichen Grund, sondern eben nur des Geschlechtes wegen. Aktuell gerade das Thema bei den Bundesratswahlen. Es ist m.E. schon eine gehörige Portion Ignoranz vorhanden, dass das Unbehagen der Männer einfach so mit dem Proleten-Hammer niedergeschlagen wird. Das kommt auch in der Gesellschaft an, z.B. das unsägliche Statement, dass Frauen 20% weniger verdienen als Männer. Das hat sich schon richtig in den Köpfen eingebrannt.
    67 18 Melden
    • Andrea Hadorn-Stuker 11.08.2017 14:29
      Highlight Liebe BeWi, diese Medienberichte möchte ich einmal lesen. Frauen kommen nämlich seltener in den Medien vor. Das Frauenlob, das du immer liest, ist wie der Blumenstrauss zum Muttertag: nettes Alibi.
      14 31 Melden
    • BeWi 11.08.2017 15:18
      Highlight Ach so, dann habe ich mir das nur eingebildet? Na dann, dann wird es wohl simmen.. Aktuelle Beispiele: Bundesratswahlen / Lohnpolizei von Sommaruga / Wochenarbeitszeit Mann / Frau (PS: der Mann arbeitet mehr also die Frau inkl. Hausarbeit, wird aber immer als der Muffel dargestellt). Ist eine Frau gut, wird sie gelobt, ist ein Mann gut, ist er ein Abzocker. Oder täusche ich mich da, vielleicht, wer weiss..
      20 7 Melden
    • Andrea Hadorn-Stuker 11.08.2017 21:03
      Highlight @BeWi, Ja, dass über diejenigen Männer mit Fehlverhalten häufiger berichtet wird, fällt tatsächlich auf. Die Nachfrage nach guten Nachrichten ist offenbar nicht so hoch. Watson ist die Ausnahme ;-)
      1 3 Melden
    600
  • Der müde Joe 11.08.2017 13:27
    Highlight (von der Red. gelöscht, weil nicht zur Sache. Bitte per Mail melden)
    5 26 Melden
    600
  • BeWi 11.08.2017 13:24
    Highlight 2) Die "Political Correctness" nimmt zuweilen groteske Züge an und ja, da regt sich der eine (oder die andere??) halt auf, mich eingeschlossen. Bitte Watson, berichtet in gewissen Themen nicht so verdammt einseitig und wenn Ihr es doch wollt, dann schliesst die Kommentarspalte, so wie das die NZZ gemacht hat, das ist wenigstens konsequent!
    64 16 Melden
    600
  • Sapere Aude 11.08.2017 13:22
    Highlight Danke @schurt3r für diesen Kommentar. Finde es wichtig, dass auch wir Männer hinstehen und uns kritisch gegenüber Sexismus und der immer noch vorhandenen Ungleichheit äussern.
    34 47 Melden
    600
  • G-Man 11.08.2017 13:21
    Highlight Definitiv zu viel Gejammere für Probleme, die viele nicht wirklich sehen oder verstehen (Mich eingeschlossen). Klar wird da gereizt reagiert, wenn man immer als böser Mann dargestellt wird, obwohl man einerseits nichts dafür kann und anderseits nicht mal weiss, warum man jetzt böse ist...
    59 13 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 14:11
      Highlight Ich verstehe auch nicht, warum so viele Männer sich immer gleich angesprochen fühlen und automatisch in die Abwehrhaltung gehen. Wenn ich z.B. sage, ich wurde als Serviertochter öfters von Männern angegrabscht, dann ist die Reaktion von Männern oft "Das würde ich nie machen", statt einfach mal zu sagen "ou ja, das ist wirklich scheisse." Da frage ich mich schon, warum die Reaktion oft in diese Richtung geht...
      29 33 Melden
    • Captain obvious 11.08.2017 14:25
      Highlight Weil das eine üble Verallgemeinerung ist. Statt zu sagen, es gäbe wenige Arschlöcher, die so was machen, sagen Sie, dass Männer das machen. Ich bin nun mal ein Mann und mache das nicht, was ich deshalb auch anmerke.
      27 8 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 15:07
      Highlight Genau, wenn es um Frauenrechte und ähnliches geht, dann heisst es immer explizit alle Männer seien so... wirklich, oder liest du das einfach nur immer so raus?! Muss ich wirklich bei so etwas noch explizit erwähnen, dass das Arschöcher sind und dass sie in der Unterzahl sind und dass mein Gesprächspartner nicht dazu gehört, nur damit er sich nicht angesprochen fühlt? Wirklich?! Und ist es nicht auch eine üble Verallgemeinerung zu sagen, dass Frauenrechtler immer alle Männer automatisch als böse hinstellen?!...
      11 19 Melden
    600
  • Skip Bo 11.08.2017 13:19
    Highlight Gleiche Arbeit, ungleiche Entlöhnung. Ich lehne mich mal aus dem Fenster:
    Es gab mal eine Zeit, da wurde nur das Ergebnis von Arbeit entlöhnt. Für einen Sack Kartoffeln aufzulesen gab es 5 Fr., egal ob ein Mann oder eine Frau die Kartoffeln aufgelesen hat. Die Frau hat aufgrund ihres filigraneren Körperbaus 10% länger gebraucht. Hat die Frau nun Anrecht auf 5.50 Fr. pro Sack?
    Meiner Meinung nach nicht.

    Umgekehrt: Männer brauchen 10% länger (klobige Hände) um eine Uhr zusammenzubauen, hat die Frau nun Anrecht auf 10% mehr Stundenlohn?
    Meiner Meinung nach ja.

    42 14 Melden
    • who cares? 11.08.2017 14:09
      Highlight Also deine Argumentation ist, dass pauschal manche Sachen besser von Männer und manche Sachen von Frauen besser gelöst werden. Okay, mag bei handwerklichen Berufen vielleicht sogar tendenziell stimmen. Jedoch sind diese Berufe in der Minderheit, der Dienstleistungssektor ist mit Abstand der grösste der Schweizer Wirtschaft. Sind da Frauen auch pauschal schlechter (biologisch), wie es der Ex-Google-Mitarbeiter behauptet?
      11 31 Melden
    • Skip Bo 11.08.2017 16:55
      Highlight Für mich gibt es keinen Grund, zwei identische Leistungen aufgrund des Geschlechtes, des Alters oder der Bildung unterschiedlich zu entlöhnen.
      8 2 Melden
    600
  • kuhrix 11.08.2017 13:16
    Highlight Das Niveau der Kommentare entspricht meistens etwa dem Niveau des Artikels.
    88 24 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 13:59
      Highlight ...
      35 64 Melden
    600
  • huck 11.08.2017 13:14
    Highlight Versteh' ich das richtig? Der abgebildete, offenbar gelöschte Kommentar von "Informant" geht gar nicht, der ebenfalls abgebildete Kommentar von "blaubeeri" gilt als gutes Beispiel?
    (Ich seh's grad anders rum: der letzte Satz von Informant ist vielleicht ein bisschen derb, das Blaubeeri beleidigt und verallgemeinert ...)
    80 17 Melden
    600
  • Restless Lex 11.08.2017 13:14
    Highlight Wie ich diese Geschlechterdiskussionen hasse. Natürlich gibt es biologische Unterschiede bei Männern und Frauen, und natürlich gibt es Fähigkeiten, die eher dem Mann zugeordnet werden, das bedeutet aber nicht, dass eine Frau nicht gleich oder erfolgreicher in einem von Männern dominierten Beruf sein kann. Persönlich halte ich jede Frauenquote für diskriminierend, vor allem gegenüber Frauen. Eine Person sollte eine Stelle erhalten, weil sie gut darin ist und nicht weil sie Brüste hat oder auch nicht.
    107 7 Melden
    • Captain obvious 11.08.2017 14:06
      Highlight Danke, genau das dachte ich auch, aber du hast mir die Arbeit abgenommen und es kommentiert :)
      17 0 Melden
    • Andrea Hadorn-Stuker 11.08.2017 14:37
      Highlight Quoten sind sehr erfolgreich (in der Schweiz sogar Staatserhaltend, siehe Quoten der Kantone für National- und Ständerat), aber im Arbeitsleben unbeliebt. Quoten für gleiche Kompetenz und Ausbildung aber unterschiedliche Erfahrung sind ein Kompromiss: Könnten Sie mit einem solchen leben?
      4 25 Melden
    • Restless Lex 11.08.2017 15:42
      Highlight @Andrea: Ich könnte auch mit einer Frauenquote leben. Nur verstehe ich unter Emanzipation etwas anderes. Wieso glauben gewisse Menschen, dass es die heutige Frau überhaupt nötig hat, durch eine Quote eine Stelle oder Position zu erhalten? Emanzipation ist doch die Gleichstellung von beiden Geschlechtern. Und das macht man nicht, in dem man(n) sagt, ihr Frauen seid uns gleichgestellt und deshalb sorgen wir mit einer Quote dafür, dass ihr auch VR werden könnt, weil ihr es ja sonst nicht schaffen würdet. Frau kann, was Frau will, da braucht es keine Quote, nur keine unnötigen Hürden!
      14 3 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 16:21
      Highlight Jep, ich halte von Frauenquoten auch nicht sonderlich viel. So sind sie für mich nur eine Scheinlösung mit denen es sich gewisse Leute viel zu einfach machen. Die wirklich wichtigen Fragen, die man sich stellen sollte, wenn es darum geht warum Frauen in hohen Positionen immer noch derart untervertreten sind, bleiben so immer noch auf der Strecke und unbeantwortet.
      8 3 Melden
    • Captain obvious 11.08.2017 16:28
      Highlight @Vio Valla Für mich gäbe es mehrere mögliche Faktoren. Einer wäre zum Beispiel, dass das Interesse bei Frauen nicht so hoch ist wie bei Männern. Der Hauptgrund ist aber meiner Meinung nach, dass bei Frauen das Risiko besteht, dass sie Kinder kriegen. So ein langer Ausfall einer Führungsposition ist für Unternehmen sehr schlecht. Wenn sie schon Mutter sind können sie halt nicht 100% fürs Unternehmen da sein, was aber ein Führungsposten muss.
      8 5 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 17:02
      Highlight Aha, wenn sie Kinder bekommen, können sie nicht 100% fürs Unternehmen da sein? Du erkennst aber schon die Problematik dieser Aussage, oder, und mit dieser eben auch nicht das Problem, dass Frauen Kinder bekommen, sondern eher das Problem, dass man immer noch glaubt, Frauen seien für die Kindererziehung hauptverantwortlich. Das ganze wird gesetzlich noch unterstützt, in dem Frauen nach der Geburt ihres Kindes immer noch mehr Urlaub erhalten als der Vater... So gesehen, ja das ist sicher ein Teil des Problems. Zur ersten Aussage könnte ich auch noch was sagen, leider zu wenig Platz hier dafür ;)
      8 8 Melden
    • Captain obvious 11.08.2017 18:34
      Highlight Das stimmt, die gesellschaftlichen Regeln könnte man ändern, aber eine Frau ist trotzdem 9 Monate schwanger und muss danach das Kind gebären. In dieser Zeit hat sie denke ich definitv keine Kapazität für zusätzlichen Stress, was eine Führungsposituon zu 95% sicher mit sich bringen würde. Die gesellschaftlichen Regeln wurden von Menschen geschaffen, das stimmt, aber sie wurden durch die Natur gestützt.
      10 3 Melden
    • Darth Unicorn #bringbackHansi 11.08.2017 18:54
      Highlight Aha.. Ich zeig den Kommentar mal der Arbeitskollegin, welche eine Führungsposition inne hat und im 8 Monat immer noch arbeitet...
      5 3 Melden
    • Andrea Hadorn-Stuker 11.08.2017 20:54
      Highlight @Restless Legs, danke für die Antwort. Frauen wollen Karriere einfach zu wenig, sonst würde es klappen, so verstehe ich deine Antwort. Ich glaube, es ist komplizerter, denn ich weiss, dass Frauen auf die meisten Leute unsympathisch wirken, wenn sie sich durchzusetzen versuchen. - Nun ja, heute lösen wir das Paradox nicht.
      5 4 Melden
    600
  • Betty88 11.08.2017 13:13
    Highlight Danke.
    20 50 Melden
    600
  • Gustav.s 11.08.2017 13:13
    Highlight Die Frage, ob Google einzelne Männer nur wegen des Geschlechts ablehnte, können eigentlich nur die Verantwortlichen bei Google beantworten.
    53 1 Melden
    600
  • ZH27 11.08.2017 13:13
    Highlight Dass die Biologie keine Rolle spielt, ist absolut klar. Ich wiederhole mich, aber: Mit deskriptiver Statistik können Lohnunterschiede nicht aufgezeigt werden und wenn Kontrollvariablen verwendet werden ist die unerklärte Varianz (die nicht unbedingt auf Diskriminierung beruht) klein.

    Zum Frauenanteil: Es hat deshalb wenig Frauen im Techbereich, weil weniger Frauen ein solches Studium abschliessen. Das müsste man zuerst berücksichtigen. Danach kommen weitere Dinge hinzu wie Überstunden, Fortbildungen etc. Und was die jetzt Afroamerikaner damit zu tun haben, ist mir ebenfalls schleierhaft.
    68 8 Melden
    600
  • Doeme 11.08.2017 13:12
    Highlight Ja die Frauenhasser sind hier (und eigentlich überall) definitiv fehl am Platz.
    Ja, einige Kommentare waren unter der Gürtellinie.
    Ja, ich schäme mich auch für einige meiner "Genossen".

    Aber:
    Der Artikel mit dem Preisaufschlag war absoluter Schwachsinn. So viel Einsicht solltet auch ihr haben.
    132 5 Melden
    600
  • joe155 11.08.2017 13:11
    Highlight Im Mittelwert verdienen Frauen weniger, das ist so. Jedoch kommen neue Studien zum Schluss, dass der Lohn-Gap bei vergleichbaren Berufen wesentlich kleiner ist als angenommen. Es gibt weitere Gründe, die den Anschein erwecken, Frauen würden weniger verdienen, so z.B. den Wegfall der Arbeitserfahrung in der (freiwilligen!) Kinderpause, was zu einem niedrigeren Gehalt führt (und auch geringeren Aufstiegschancen), oder das Auftreten an Lohngesprächen, wobei Männer aggressiver verhandeln. Die Studie kommt zu einem "nicht erklärbaren" Restwert von 1%, welcher auch die Diskriminierung beinhaltet.
    59 4 Melden
    • joe155 11.08.2017 13:43
      Highlight Diese ewige Diskussion um Diskriminierung beim Lohn beruht, wie oben geschrieben, oftmals auf Falschinformationen. Ich bestreite damit nicht, dass es die Diskriminierung nicht gibt, sie ist allerdings kleiner als angenommen. Und in grösseren Firmen sind die HR-Strukturen so strikt, das Mann und Frau immer den gleichen Lohn bei gleichen Qualifikationen erhalten.
      Und: wie anderswo in Kommentaren erwähnt ist die Gleichstellung bei beiden Geschlechtern anzustreben. Vaterschaftsurlaub einführen, Militär abschaffen / für Frauen einführen, Rentenalter für Frauen anheben / für Männer senken. Fairness!
      34 2 Melden
    • ZH27 11.08.2017 14:22
      Highlight @joe155
      Absolut. Ich frage mich dann jeweils, weshalb die Geschichte der Lohnungleichheit gerade auf Watson mantrahaft wiederholt wird. Entweder lesen die Autoren die diversen Verweise zu teilweise doch sehr seriösen Studien nicht, oder sie verbreiten absichtlich Falschinformationen. Es ist mir klar: Journalismus ist auch nicht das, was es vor einigen Jahrzehnten war. Das sollte einem jedoch nicht daran hindern die Kritik doch bitte endlich annehmen und sich seriös mit dem Thema zu beschäftigen. Aber dann macht man lieber ein Arikel mit Männerpreisen - echt traurig *facepalm
      33 1 Melden
    600
  • Ohniznachtisbett 11.08.2017 13:11
    Highlight Ein sehr guter Artikel, wobei grösstenteils einig bin ausser in zwei Schlussfolgerungen:

    1. Weisse Männer müssen sich tatsächlich nicht benachteiligt fühlen. Wichtig ist aber: Arbeitgeber müssen den oder die Beste einstellen, den sie finden. Ob Frau/Mann, schwarz oder weiss ist egal. Es sollte also unbedingt auch nicht auf einen weissen Mann verzichtet werden, wenn er am geeignetsten ist. Eine Gratwanderung.

    2. Transparenz führt eher nicht dazu, dass Frauen dann mehr verdienen, sondern dass alle weniger verdienen. Das sieht man auch in den USA, wo offen über Löhne gesprochen wird.
    24 18 Melden
    600
  • Luzi Fair 11.08.2017 13:07
    Highlight (von der Red. gelöscht, weil nicht zur Sache. Bitte direkt per Mail an den Autor wenden)
    5 15 Melden
    600
  • Arutha 11.08.2017 13:04
    Highlight 3. Nur die Tech- und Finanzbranche ist gefordert, diese Gleichstellung zu erreichen? Was ist mit all den anderen Branchen? Wie viele Branchen gibt es überhaupt, welche die Gleichstellung erreicht haben? Hier werden 2 Branchen zufällig rausgepickt.

    4. Lohntransparenz würde vielleicht helfen. Sicher bin ich mir nicht. Womöglich würde es auch einfach Missgunst und Neid fördern. Und was wird hier als normalen Lohn definiert?

    5. Respekt einfordern und dann ein solches Bild als Aufhänger?
    Zu Punkt 1 nochmals. Das Uber-Management ist nicht das Abbild von Männern, sondern von schlechtem Management.
    42 4 Melden
    600
  • Darth Unicorn #bringbackHansi 11.08.2017 13:04
    Highlight Ich persönlich finde es auch schlimm, dass man gegen Männer hetzt, welche die Lohnungleichheit anerkannt haben, sie als Memmen, Weicheier bezeichnet, aber sich selbst von einer hypothetischen Preiserhöhung angegriffen fühlt...
    Wenn euch die Toleranz und der Respekt gegenüber anderen Meinungen fehlt, wunderts mich nicht dass ihr euch als diskriminiert in Szene setzen möchtet wie der gelöschte Beispielkommentar zeigt, liegt aber mehr an euch selbst und nicht an eurem Geschlecht.

    @Schurter: Merci für diesen Artikel
    25 36 Melden
    600
  • rolf.iller 11.08.2017 13:03
    Highlight Auch zur Debatte:

    Eine Studie kommt zum Schluss:

    "Frauen könnten die Gewinner der Digitalisierung sein" weil "Frauen in der Regel über mehr Empathie und soziale Fähigkeiten verfügen als Männer."

    Scheint mir als ob dieses "kein Unterschied" Argument sehr opportunistisch Anwendung findet.

    http://m.kn-online.de/Veranstaltungen-Kiel/Digitale-Woche-Kiel/Digitale-Woche-Kiel-2017/Forschungsergebnis-Auch-digital-zaehlen-weibliche-Staerken
    68 1 Melden
    600
  • Colluci5 11.08.2017 13:02
    Highlight Was mich an der ganzen Sache stört, ist, dass Frauen immer nach Gleichberechtigung "schreien", aber wenn wir Männer Sachen ansprechen, in denen sie komplett bevorteilt werden, heisst es immer, ja das muss so sein, sie seien ja Frauen und es könne doch nicht sein, dass sie das gleiche leisten/machen müssen wie Männer....
    90 27 Melden
    • Schreiberling 11.08.2017 13:37
      Highlight Ich bin noch keiner Frau begegnet, die so argumentiert. Das ist natürlich lächerlich. Dennoch ist der "Abwehr-Reflex" von uns Männern ebenso lächerlich. Lohntransparenz und Gleichheit sowie faires Scheidungsrecht erscheinen mir persönlich vorerst noch die wichtigeren Angelegenheiten. Danach kann man auch Wehrpflicht oder ähnliches in Angriff nehmen.
      27 22 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 13:41
      Highlight @Colluci5:
      Das stimmt so einfach nicht. Die letzten Diskussionen zu den Themen Militärdienst für alle, gleiches Rentenalter, Vaterschaftsurlaub, Sorgerechtsregelung zeigen ganz klar ein anderes Bild. Es gibt nur sehr wenige Frauen (und oft sind auch Männer unter den Kritikern), die es anders sehen. Ich mag diese Argumentation einfach nicht mehr hören, weil sie schlichtweg falsch ist.
      23 17 Melden
    • Schlumpfinchen 11.08.2017 13:53
      Highlight Das Problem ist, dass ihr Männer diese Einwände häufig in Form von whataboutismen macht. Das trägt nicht zu einer Diskussion bei, sondern lässt beide Seiten einfach nur die Augen verdrehen über den anderen Kommentar und beide versteifen sich in ihrer Meinung.
      14 25 Melden
    • Colluci5 11.08.2017 14:01
      Highlight @Vio Valla
      Entweder habe ich dann bist jetzt immer mit den falschen Personen geredet, aber ich konnte in diesem Zusammenhang noch mit fast keiner Frau eine seriöse Diskussion führen, da von ihnen immer das gleiche Argument kam ;)
      Ich bin klar dafür, dass Frauen nicht benachteiligt werden, was Lohn etc. angeht, ist bei uns in einem technischen Betrieb auch nicht so, da wir von Entwicklung bis zum Programmieren Frauen haben, aber eben im privaten Umfeld usw. bekomme ich immer den selben Grund zu hören.
      13 4 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 14:53
      Highlight @Colluci5: dann schau dir mal die Artikel zu diesen Themen und besonders deren Kommentare an. Das Bild ist eindeutig. Offensichtlich diskutierst du wirklich immer mit den falschen Frauen. 😂
      7 11 Melden
    • L1am 11.08.2017 15:38
      Highlight @Hierundjetzt: also müssten alle Programmierer auch in ihrer Freizeit Nerds sein, programmieren wollen und mit Nerds abhängen?
      5 1 Melden
    600
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2017 13:02
    Highlight 2/2 (der erste Teil folgt weiter unten, Anmerk. d. Red.)

    Sehr klein ist. Von anfangs 20% sind wir nun auf 2.9% runter, auf die der Autor selber verlinkt. Diese 2.9% hat man ohne politische oder gesellschaftspolitische Massnahmen erreicht, einfach durch genauere, umfassendere statistische Methoden.
    Trotzdem wird das Negieren eines Lohnunterschiedes fussend auf dem Geschlecht immer noch als Zeichen der Angst um "männliche Privilegien" interpretiert.
    Ja, das kann frustrierend sein.
    44 2 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2017 16:17
      Highlight Meinen Dank an die Redaktion.
      5 1 Melden
    600
  • 90er 11.08.2017 13:01
    Highlight Wieso fügt Ihr in den Artikel eine Bildergalerie von Alte Glüschtler, die spärlich bekleidete Damen an Erotik-Messen fotografieren, ein?
    Eine Bildergalerie über starke Frauen in der Tech Industrie hätte ich im Zusammenhang des Artikels als passender Empfunden. ( Ja ich versteh die Idee der Bildgalerie schon aber fänd ein andere Galerie als besser passend)
    79 1 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 13:35
      Highlight Berechtigte Frage.
      Ist jetzt weg!
      10 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 13:53
      Highlight Wer ist schon kein "Glüschtler"? Das liegt in der Natur des Mannes. War so und wird es immer so bleiben. Das natürliche Prinzip funktioniert einfach genau so und da muss man sich damit sicher nicht verstecken.
      6 23 Melden
    • wasylon 11.08.2017 14:40
      Highlight Vielleicht sieht der Autor die Pornobranche als leuchtendes Beispiel. Immerhin verdienen die Frauen dort mehr als die Männer 😉
      38 2 Melden
    600
  • Vachereine 11.08.2017 13:00
    Highlight Was ist falsch daran, dass nur wenige Frauen Programiererinnen sein wollen?
    Was ist falsch daran, dass nur so wenige Frauen Programmierinnen, dafür um so mehr Frauen Ärztinnen sind?
    Was ist falsch daran, wenn jeweils die bestgeeignetsten Führungstalente in Führungspositionen befördert werden und keine Frau dabei ist?
    Was ist falsch daran, dass ein Herzchirurg mehr verdient als eine Hebamme?
    Was ist falsch daran, wenn Kommentatoren für die Anliegen der Männer einstehen?
    94 23 Melden
    • who cares? 11.08.2017 14:15
      Highlight Was ist falsch daran zu hinterfragen, wieso die Dinge so sind, wie sie sind?
      Was ist falsch daran, gleiche Möglichkeiten für alle zu wollen?
      Was ist falsch daran zu hinterfragen, wieso es mein Chef okay fand, mir an die Brüste zu fassen?
      11 27 Melden
    • RobinBurn 11.08.2017 15:56
      Highlight Anliegen der Menschen wäre schöner...
      4 0 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 16:10
      Highlight @who cares:

      Wieso geben sich so viele Frauen so sehr Mühe, unwiderstehlich zu sein und sind aber dann empört, wenn sie es auf einmal waren?

      Dinge zu hinterfragen, finde ich gut.
      8 17 Melden
    • who cares? 11.08.2017 17:02
      Highlight Glaube mir, ich habe keine hautengen Partykleidchen zur Arbeit getragen. Ich habe auch keinen weiten Ausschnitt getragen, nicht mal Schultern gezeigt und auch immer lange Hosen und kein Make up.
      7 6 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 18:38
      Highlight @Who cares:
      Natürlich glaube ich Dir. Ja, Dein Chef hat sich zu viel erhofft und war zu kühn.
      Glaube mir, wenn Du einmal alt, faltig und unsichtbar bist, wie ich es bin, dann würdest Du Dich auch danach sehnen, dass sich der Chef einmal vergreift. Schon nur weil das schöne, verborgene Erinnerungen wachrufen würde.
      So ein Vorfall hat nichts zu tun mit Gleichberechtigung. Es war das ganz normale Spiel von zirkulierenden Hormonen und verströmten Pheromonen in und von beiden Geschlechtern.
      6 12 Melden
    • Fly Baby 11.08.2017 18:42
      Highlight @Vachereine. Dann ist eine Frau also selber Schuld, wenn sie von ihrem Chef angefasst wird? Aber sonst geht es dir gut.
      7 3 Melden
    • Fly Baby 12.08.2017 08:33
      Highlight @Vachereine. Etwas mehr Würde bitte.
      5 4 Melden
    • Vachereine 12.08.2017 11:01
      Highlight @Fly: Wie kommst Du darauf, dass ich ihr für irgendetwas die Schuld geben möchte? Will ich doch gar nicht!
      Würde? Definiere Würde!
      6 3 Melden
    600
  • Arutha 11.08.2017 13:00
    Highlight Ein Artikel, der sicherlich berechtigt ist. Aber dann kommt ein solch schlechter Artikel, das ich ihn einfach nicht ernst nehmen kann.

    Warum wird einem solchen Artikel ein völlig unpassendes Bild hinterlegt? Weil es den gewünschten gegenseitigen Respekt unterlegt???

    1. Frauen sind auch nur Männer.
    Provokativer Titel, im Kern ist die Aussage meiner Ansicht nach richtig. Vielleicht nicht in der Form.

    2. Frauen und Männer sind vielleicht biologisch nicht unterschiedlich. Doch ich denke, dass die Erwartungen und Haltungen an die Arbeit und den Arbeitgeber, Teams unterschiedlich sind.
    45 2 Melden
    600
  • ströfzgi 11.08.2017 13:00
    Highlight Lieber Daniel Schurter, ich würde ja gerne ein Feedback geben, aber da ja gelöscht wird was gewissen Frauenverstehern bei Watson nicht genehm ist, kann ich das gar nicht.

    Zum Titelbild: weshalb löscht ihr einen Kommentar, der über 200 Herzen kriegt? Weil es EINEM bei Watson nicht passt, oder weil 200 andere Meinungen diesem einen nicht entsprechen? Mach es doch wie bei Deinem Ex-Arbeitgeber: Stell die Kommentarfunktion doch grad ganz ein wenn man nur Deiner Meinung sein soll/darf/muss.
    104 25 Melden
    • joe155 11.08.2017 13:28
      Highlight Dieser Kommentar hätte nur schon wegen der Beleidigung nicht aufgeschaltet werden sollen. Sobald es beleidigend wird, ist der Inhalt des Textes egal - dies hat mit einem Diskurs nichts mehr zu tun.
      14 45 Melden
    600
  • Thinktank 11.08.2017 13:00
    Highlight Lohnungleichheit und Sexismus sind gesetzlich zugunsten der Frauen geregelt. Die Betroffenen sollen diese rechtstaatlichen Instrumente nutzen. Was langsam nervt, sind diese verallgemeinerten Empfindungen Einzelner oder nichtüberprüfbare Statistiken.
    51 21 Melden
    600
  • Walter Sahli 11.08.2017 12:59
    Highlight Guter Artikel, Herr Schurter, und dringend nötig!
    41 95 Melden
    600
  • Hierundjetzt 11.08.2017 12:59
    Highlight Es ist bezeichnend, dass nur zwei Branchen im Artikel erwähnt werden, IT und Bank. Beides Branchen mit enormen Löhnen.

    Ich bin überzeugt, dass gerade in Branchen mit extremen Gehältern die Ungleichheit am grössten ist. Ab einer gewissen Einkommensschwelle, geht es nur noch um mehr haben als der andere.

    Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Firmen über ein transparentes und ausgeglichenes Lohnsystem verfügen. Bei Firmengrössen von 50-100MA (80% der CH Firmen) kannst man im 2017 nicht mehr ungerecht sein.

    Bei Banken ist das Sprechen darüber verboten und wird mit Kündigung gehandhabt...
    45 4 Melden
    • Chrigi-B 11.08.2017 13:42
      Highlight Arbeitest du bei einer Bank? Ich schon. Wenn du die 20 Top-Manager abziehst, sieht die Statistik schon ganz anders aus. Die Frau in meinem Team hat genau 1000.- weniger Monatslohn. Wieso? Ich habe Englisch- und Französischdiplome. Wieso nur eine Frau? Weil es keine reduzierten Pensen gibt. Übrigens hat es bei uns für jede Position ein klar definiertes Lohnband! Sprich, es gibt keine Bevorzugung der Männer.
      29 3 Melden
    • Hierundjetzt 11.08.2017 14:11
      Highlight Gearbeitet. Das ist möglicherweise im Zahlungsverkehr so. Im Privat Banking oder im Investment ganz sicher nicht 😉
      3 7 Melden
    • Chrigi-B 11.08.2017 14:46
      Highlight Sorry, bei uns im Investment hat es ein Lohnband. Privat Banking ist sowieso eine andere Geschichte, da gebe ich dir Recht!
      9 0 Melden
    600
  • rolf.iller 11.08.2017 12:55
    Highlight Zur Debatte: Es gibt da einen interessanten Artikel auf Bloomberg. Die Autorin schreibt da, wie sie erkannt hat, dass sie es nicht so weit bringen wird als Programmiererin, im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Grund: Weil sie keine Zeit und Lust hat ihre Wochenenden mit Geekprojekten (z.B. Glasfasernetz zu Hause installieren) zu verbringen.

    Warum es den Unterschied gibt (biologisch, anerzogen, ...) ist egal.

    https://www.bloomberg.com/view/articles/2017-08-09/as-a-woman-in-tech-i-realized-these-are-not-my-people
    62 4 Melden
    • Hierundjetzt 11.08.2017 13:30
      Highlight Sie ist Programmiererin aber will nicht zu "diesen" Nerds gehören? Dünkt mich jetzt sehr an den Haaren herbeigezogen.

      Ich versuche es mit einem anderen Beispiel: Du bist Art Director, entwirfst 12h pro Tag tolle Kreationen (gem. Selbsteinschätzung) aber willst am Abend nichts mit diesen doofen Grafiker zu tun haben?

      Nein, tut mir leid. Das geht mir nicht auf. Die Wahrheit ist eher, dass das Programmieren nicht ihr Ding war ;)
      13 20 Melden
    600
  • Captain obvious 11.08.2017 12:55
    Highlight Jetzt bemühe ich mich mal zu erklären, weshalb viele (mich eingeschlossen) so harsch auf Feminismus reagieren. Ein Grund ist, dass man täglich mit teils begründeten, aber grösstenteils unbegründeten Forderungen konfrontiert wird. Zum Beispiel gibt es über jede noch so dumme Forderung von Frauengruppen auf Watson einen Artikel, was den echten Feminismus für mich ins Lächerliche zieht. Es gibt auf beiden Seiten des Geschlechts Ungerechtigkeiten, die bereinigt gehören. Und diese sind nicht, dass die SBB nur weibliche Werbemaskottchen anwerben will!
    105 13 Melden
    600
  • Frau Dingsi 11.08.2017 12:53
    Highlight Herzlichen Dank.
    37 60 Melden
    600
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.08.2017 12:52
    Highlight 1/2
    Eine umfassende Antwort würde 600 Zeichen und meine Zeit sprengen, deshalb möchte ich auf nur einen Punkt eingehen. Der Autor hat natürlich Recht, dass sich in den Kommentaren auch viele verbitterte Seelen tummeln, dass heisst nun aber wiederum nicht, dass es nicht auch seriöse Kritik geben kann. Beispiel Lohngleichheit. Hier kommt, und da hat der Autor recht, durchaus ein klein wenig Frustration auf. Die Diskussion um den Lohnunterschied dauert nun schon einige Jahre und während der gesamten Zeit wird in diversen Foren daraufhingewiesen, dass der Unterschied, wenn man genau hinschaut......
    48 2 Melden
    600
  • Dinolino 11.08.2017 12:51
    Highlight Meiner Erfahrung nach geht ihr mit Kritik so um: ihr schaltet den Kommentar einfach nicht auf. Ist mir schon mehrfach passiert, der Verfasser/in muss streitbar sein damit es klappt.
    Was ist/war der Grund, wieso sich Watson so sehr verändert hat? Ich persönlich finde es schade, aber immerhin punktet ihr noch mit den besten Bildstrecken aller CH-Newsportale, und der 9Gag Recap jeweils am Mittwoch ist auch toll!
    69 9 Melden
    600
  • Moudi 11.08.2017 12:51
    Highlight Der Dänu gspürt der neu Früelig..!?
    6 18 Melden
    600
  • Vio Valla 11.08.2017 12:51
    Highlight Mimimis von sich angegriffen gefühlten Männer in 3,2,1... los

    Danke für den Artikel 😘
    44 123 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 11.08.2017 12:49
    Highlight @ Daniel Schurter
    Herzlichen Dank. Du hast ab sofort einen neuen Follower :-)

    Da es auch auf Watson zu viele aggressive Frauenhasser in Kommentaren gibt, kommentiere ich entsprechende Artikel fast nie mehr. Ich mag mir keine Leute mehr antun, die in ihren Filterblasen weitab der Realität leben und "Meinung" mit "Beleidigung" verwechseln.

    Du hast im Titel "Männer" geschrieben. Das ist eine bösartige Verallgemeinerung und ein Sakrileg. Du musst "Arschlöcher" schreiben! Sonst beleidigst du alle Männer weltweit. (Standardphrase von Frauenhassern, wenn negatives Verhalten von Männern Thema ist.)
    47 83 Melden
    • Ravelle 11.08.2017 13:40
      Highlight Sorry, aber in einem Zeitalter, wo der Wahrheit zuliebe immer mehr von Verallgemeinerung abgerückt wird (Beispiel Geflüchtete), gibt es keinen triftigen Grund, dies weiterhin auf bestimmte Bevölkerungsgruppen anzuwenden. Das wäre a) diskriminierend und b) inkonsequent.
      16 3 Melden
    • DonDude 11.08.2017 13:53
      Highlight Nur weil jemand nicht deiner feministischen Meinung ist, betitelst du diesen mit Frauenhasser und Arschloch?
      Wow. Respect.
      33 9 Melden
    • who cares? 11.08.2017 14:23
      Highlight Ebenfalls ein Dankeschön von meiner Seite, Herr Schurter! Ich sehe das ähnlich wie Holla. Manchmal kommentiere ich noch, doch vielfach weiss ich, dass mir sowieso nur die gleichen Phrasen an den Kopf geworfen werden (Wehrpflicht etc.)

      Jedoch muss ich auch sagen, dass manche Artikel es auch herausfordern. Auch ich habe den Artikel zu den unterschiedlichen Preisen kritisiert. Wer überspitzte Argumente bringt, wird auch überspitzte Gegenargumente erhalten. Schlussendlich schadet es nur der Sache. Extremer Feminismus zieht uns realistische Feministen herunter.
      13 5 Melden
    • Holla die Waldfee 11.08.2017 18:31
      Highlight DonDude versteht offenbar gar nicht, wovon ich rede. Mein letzter Abschnitt bezieht sich auf ältere Diskussionen hier auf Watson.
      (Und die Bezeichnung "Arschloch" stammte in diesen Diskussionen von Männern für Männer.)
      3 10 Melden
    600
  • Silent_Revolution 11.08.2017 12:49
    Highlight Leserkommentare zu löschen, um sie danach in einem neuen Artikel zu platzieren, macht natürlich Sinn...
    107 16 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 13:04
      Highlight Das ist ein Missverständnis.

      Der Kommentar wurde zunächst versehentlich freigeschaltet und erhielt 220 (!) Likes.

      Später machte ich einen Screenshot und löschte den Kommentar. Siehe Hausregeln.
      40 101 Melden
    • Silent_Revolution 11.08.2017 13:12
      Highlight Die Ferien waren wohl etwas gar lange. Ich versuche es deshalb nochmal.

      Was bringt es einen Kommentar zu löschen, wenn man diesen nach Hausregeln "untolerierbaren" Kommentar in diesem Artikel als Screenshot wieder verfügbar macht?
      75 6 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 13:20
      Highlight Lang waren sie, aber nicht zu lang ;-)

      Es geht darum, die erwähnten hasserfüllten Postings mit einem Beispiel zu dokumentieren.
      16 58 Melden
    • Informant 11.08.2017 13:21
      Highlight Wurden die 220 Herzen wenigstens gezählt? Ich komme unerklärlicherweise einfach nicht mehr auf ein positives Verhältnis… ;)
      32 2 Melden
    • Silent_Revolution 11.08.2017 13:28
      Highlight Das kann ich so nachvollziehen, was aber gleichzeitig bedeutet, dass die Hausregeln nur für Kommentatoren gelten.

      Schliesslich kommt der Screenshot auch einer Veröffentlichung dieser Meinung gleich, der Unterschied besteht lediglich darin, dass wir den Kommentar nicht werten können.

      Die Löschung des Kommentares finde ich unangebracht, wenn er danach in einem anderen Artikel von euch verwertet wird.
      40 6 Melden
    • Holla die Waldfee 11.08.2017 13:31
      Highlight Dass man sowas überhaupt fragen muss?
      *kopfschüttel*
      4 43 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 11.08.2017 12:48
    Highlight Gut gebrüllt Löwe!
    Ich fühle mit dir. Was gewisse Personen von sich geben, ist echt nur noch zum Fremdschämen.

    Ps. Danke nochmals für die Auflistung der Hausregeln. Muss auch manchmal daran erinnert werden :D
    34 38 Melden
    600
  • Noah Neels Migliazza 11.08.2017 12:48
    Highlight Immerhin schreibt der Autor über gewisse Genossen und nicht über Männer im Allgemeinen (wie das bei Hardcore-Feministinnen der Fall ist).
    So kann ich sagen, das stimmt alles, Aber ich bin nicht für die Deppen verantwortlich, die Frauen nachpfeifen oder ihnen Lohngleichheit absprechen und trotzdem werde ich mit diesen Vertretern meines Geschlechts auf eine Stufe gestellt, wenn man den Feministinnen zuhört.
    Ich wünschte mir mal einen Artikel, warum die extremen Feministinnen, keinen Deut besser sind als die Testosteron-geladenen Manager, wie die hier so toll benannt wurden.
    111 9 Melden
    • Schlumpfinchen 11.08.2017 13:24
      Highlight Ein bisschen viel whataboutism. Ja es gibt extreme Feministinnen, nein ich bin keine von ihnen und sie sind eigentlich extrem selten, nur ziemlich laut. Wenn ich mir aber die Kommentarspalte des Preisartikels anschaue, scheinen mir die Männergruppen, welche Probleme mit Frauen haben, doch grösser zu sein.
      14 28 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 13:51
      Highlight @Noah: Zum Glück werden wir Feministinnen ja nie in einen Topf geworfen... gell 😂 ist halt auch so ein Problem in der ganzen Diskussion...
      15 19 Melden
    600
  • Jaing 11.08.2017 12:46
    Highlight Wenn Watson in Überschriften mit "Sexistische Kackscheisse" titelt, muss man sich dann nicht über das Niveau der Kommentare unterhalten.
    166 9 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 13:07
      Highlight Berechtigter Einwand.

      Bin kein Fan von Fäkalsprache, habe aber ehrlich gesagt auch schon davon Gebrauch gemacht...

      http://www.watson.ch/!296125454
      17 24 Melden
    • zolipei 11.08.2017 13:12
      Highlight Titel von gewissen Artikeln dürfen ja durchaus provokant sein und gewisse Positionen einnehmen, wodurch Raum für Diskussionen geöffnet wird. Eine Grund für niveaulose Kommentare ist dies längst nicht.
      15 50 Melden
    • Picker 11.08.2017 13:22
      Highlight Mich stören Fluchwörter nicht, wenn sie zur Situation passend eingesetzt werden.

      Aber Wörter wie Kackscheisse sind genauso wie ein weisser Schimmel einfach nur Pleonasmus und daher völlig unnötig.
      32 1 Melden
    600
  • Max Dick 11.08.2017 12:42
    Highlight Ich habe die Kommentare zum Thema Lohnunterschiede/ Männer müssten mehr bezahlen nicht alle einzeln gelesen, sondern einfach überflogen. Schlimm fand ich es in der Gesamtheit nicht, möglich aber dass einzelne Kommentare daneben zielten. Dass ein beachtlicher Teil auf das Thema gereizt reagiert, liegt wohl daran, dass es auch zahlreiche Punkte im gesellschaftlichen Leben gibt, wo Frauen gegenüber den Männern bevorzugt werden, und diese gefühltermassen viel weniger Beachtung finden in der öffentlichen Diskussion, als eben das Lohnthema.
    125 8 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 12:56
      Highlight Ja, die «schlimmen» Kommentare wurden bereits gelöscht.
      19 45 Melden
    • MissSophia 11.08.2017 13:21
      Highlight Max Dick, welche Bereiche meinst du, wo Frauen bevorzugt werden? Mir kommen persönlich Militär, Kinderbesuchsrecht, Vaterschaftsurlaub in den Sinn. Oder hast du an andere Sachen gedacht?
      12 1 Melden
    600
  • Donald 11.08.2017 12:40
    Highlight Ist wohl Bashing-Friday, zuerst die Kapo Aargau und jetzt "gewisse Genossen" :)

    Lohnunterschiede sind nicht einfach ein Fakt. In meinem Umfeld gibt es diese nicht. Ihr könntet ja evtl. einmal genau aufzeigen, wo dies ein Fakt ist. Und bitte nicht so offensichtlich falsch, wie in den oben verlinkten Artikeln.
    124 27 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 12:43
      Highlight Danke fürs Feedback!

      Weiss auch nicht, was mit mir los ist.
      Könnte auch der Ferien-Ende-Blues sein :)
      27 69 Melden
    • Walter Sahli 11.08.2017 12:52
      Highlight Man könnte ja hier die Zahlen des BfS aufschalten, aber dann kommen die Facebookwahrheiten-Verehrer und schreiben, dass Statistiken nur glaubwürdig seien, wenn man sie selbst gefälscht hat.
      42 27 Melden
    • Vio Valla 11.08.2017 12:59
      Highlight Lohnunterschiede gibt es. Die Frage ist warum. Sind Frauen in Lohnverhandlungen einfach schwächer, wenn ja warum ist das so. Oder schlagen Frauen tendenziell weniger den Karriereweg ein, auch da wieder die Frage warum ist das so? Warum sind Frauen in unseren Ländern intechnischen Berufen weniger zu finden? (ist nicht überall so). Warum sind immer noch mehr Frauen für die Kindererziehung und den Haushalt hauptverantwortlich? ect. Wenn man diesen Fragen nachgeht, dann kommt man der wahren Problematik näher. Die oberflächliche Diskusion, die sonst immer geführt wird, geht kaum auf diese Ebenen.
      45 8 Melden
    • Haydihoo 11.08.2017 13:00
      Highlight Hi Donald
      Du solltest dich einbisschen umhören.
      Ich arbeite als Frau in der Maschinenindustrie, habe ein FH-Abschluss und soll gemäss Recruitern 1'000.- /Monat weniger verdienen wie Bekannte mit HF-Abschluss. Gleiche Grundausbildung, gleiche Anzahl Arbeitsjahre identische Branche, gleiche Leistung.
      Ist vielleicht nicht in jeder Branche so, aber hier kann ich bestätigen, dass es noch viel Potential gibt. Und ich lasse das auch nicht mir in die Schuhe schieben, denn bei Lohnverhandlungen wird man ziehmlich schnell zurück gestutzt... Woher das kommt, hab ich leider noch nicht herausgefunden.

      30 17 Melden
    • Darth Unicorn #bringbackHansi 11.08.2017 13:07
      Highlight Vergiss nicht ein Youtube-Video als Quelle anzugeben, Herr Sahli ;)
      13 6 Melden
    • Dr. Zoidberg 11.08.2017 13:14
      Highlight @schurt3r: 1) und wenn er einfach nur mist labert, er hat ein recht auf eine eigene meinung. und ob die dir oder sonst wem gefällt, ist irrelevant.

      man könnte auch einfach festhalten, dass es das gpg zwar gibt, aber dass es nichts mit sexistimus zu tun hat, sondern grösstenteils ganz banal strukturelle gründe (also z. b. berufserfahrung) hat und die statistiken im allgemeinen unvollständig sind, s. http://bit.ly/2fxI0P9

      unbestritten gibt es firmen, in denen frauen schlechter bezahlt werden als männer. das ist inakzeptabel. aber daraus diesen popanz zu machen, ist schlicht absurd.
      36 8 Melden
    • G-Man 11.08.2017 13:18
      Highlight Ich war letzhin erstaunt als die Lohnzahlen des BfS zu meinem Beruf doch einen Unterschied von Mann und Frau von 1000 CHF machten. In meinem direkten Umfeld ist das wie oben genannt nämlich nicht wirklich ein Problem.

      Ich frage mich des längeren ob die Statistiken eine grosse Differenz im gleich Job ausmachen durch die ältere Generation. Das würde mich mal ernsthaft interessieren. Ich behaupte mal bei der jüngeren Generation (20-40) ist der Unterschied viel kleinder als oberhalb kann das sein?
      15 0 Melden
    • Scenario 11.08.2017 13:41
      Highlight @Haydihoo: Dann wirds definitiv Zeit für eine neue Stelle! Lass dir das doch nicht gefallen, vor allem dann nicht, wenn du sogar noch weisst, dass du zu wenig verdienst. Es ist schwieriger eine Lohnerhöhung durchzuboxen, als bei einer neuen Stelle gleich mit einem besseren Lohn zu beginnen.
      7 1 Melden
    • ujay 11.08.2017 13:44
      Highlight @Dr.Zoidberg. Wenn man nicht schlechter bezahlt wird, also nicht betroffen ist, ist es locker dahingesagt, der mit dem Popanz. Kann das nicht ernst nehmen.
      2 11 Melden
    • BeWi 11.08.2017 13:45
      Highlight @Haydihoo: das musst du mir jetzt genau erklären: wieso genau ist der 1000.- Unterscheid? Also NUR weil du eine Frau bist? Und das so offensichtlich vom HR aus? Nun, wenn das der Fall wäre, so ist das klar gegen das Gesetz. Aber, sind da nicht auch ev. Erfahrung / frühere Anstellung / Projektverantwortung / Führungsverantwortung etc. als "Softfacts" mit dabei im Spiel? Könnte ja sein, oder? Ich habe auch ein FH Titel, glaube aber kaum, dass meine männlichen Mitabsolventen (Frauen gabs leider nicht..) genau gleich viel verdienen wie ich..
      15 1 Melden
    • marsupi 11.08.2017 13:49
      Highlight @Haydihoo
      Ich kann es mir auch nicht abschliessend erklären. Momentan habe ich den Eindruck (ohne statistische Belegung) dass kleinere Arbeitgeber das finanzielle Risiko, eine Frau einzustellen, ausgleichen wollen.
      Welches Risiko meine ich? Jenes, das wir uns selber geschaufelt haben. Werden zwei Personen Eltern, dann springt nach unseren verstockten Wertvorstellung die Frau ab und sorgt für das Kind. Eine Frau stellt also das "Risiko" dar, dass sie abspringt und bald ersetzt werden muss ==> Kosten für neue Rekrutierung etc.
      Aus mehreren Überlegungen macht dies keinen Sinn, so zu denken.
      12 1 Melden
    • marsupi 11.08.2017 13:53
      Highlight Teil 2:
      Ich erlebe selber auch in einer anderen Branche, dass die männlichen Kollegen abspringen und keine Garantie vorliegt. Ich habe manchmal das Gefühl, in den Köpfen der Leute wird die Frau sofort schwanger, wenn sie sie nur einstellen.

      Eine Verbesserung könnte meines Erachtens hier bringen, wenn wir endlich dafür sorgen, dass auch die Herren zu Hause bleiben. Bspw. indem wir neu einen "Elternurlaub" für 6 Monate vergeben, welcher sowohl von Vater wie auch Mutter bezogen werden kann. Möglicherweise liege ich aber auch falsch, dass dies eines der Probleme ausmacht.
      15 1 Melden
    • Haydihoo 11.08.2017 14:32
      Highlight @BeWi, @marsupi
      Ich habe mit vielen darüber diskutiert und mein Bekannter war ebenso schockiert wie ich. 1000.-/Monat sind schon viel.
      Wir haben zusammen die Lehre absolviert, berufsbegleitende Weiterbildungen gemacht und sind auf ähnlicher Stufe. Also müssten wir im ähnlichen Lohnsegment liegen.
      Ich habe den Recruiter getauscht und bin in Lohnverhandlungen höher eingestiegen. Habe nun 200.- mehr als mein Bekannter, aber musste dafür kämpfen.
      Ist Schwangerschaft vom Ausfall her nicht mit Militär/WK etc, gleichzustellen?
      Muss man als Mann die Familienplanung auch offenlegen?
      4 5 Melden
    • Dr. Zoidberg 11.08.2017 14:43
      Highlight @ujay

      nun, der tatsächlich nicht durch strukturelle oder statistische effekte erklärbare unterschied liegt bei 2-3 %. woher die kommen, weiss so genau niemand, eventuell ists ja wirklich sexismus, vielleicht aber auch nicht. die gehälter einer firma, in der ceo und hr weiblich besetzt sind, wäre interessant.

      aber egal woher die kommen: 3% unterschied sind in eher kein grund, dieses thema immer wieder durchzukauen.

      ob ich schlechter bezahlt werde als meine kollginnen, ist mir völlig egal. ich habe gesagt, was ich verdienen will und das bekomme ich auch. offenbar war ich realistisch.
      13 1 Melden
    • marsupi 11.08.2017 17:38
      Highlight @Haydihoo
      Ich finde es auch nicht gut, ist krass viel Unterschied. Gut konntest du mit einem besseren Recruiter auch mehr rausholen. Militär ist grundsätzlich durch EO zu 80% abgedeckt und die Person sollte auch innert kurzer Zeit zurück sein. Bei Schwangerschaften ist der Ausfall ja eher länger.
      Nein, das ist eine Frage die ich nach wie vor unerhört finde wenn sie gestellt wird. Man könnte auch fragen: "haben Sie vor in nächster Zeit durch Burnout aus zu fallen?" Schlussendlich darf so was kein Raum für Gründe haben, nach welchen Konditionen jemand eingestellt wird.
      6 0 Melden
    600

18 unterschätzte Städte in Europa, die du besuchen solltest, bevor es alle tun

Möchtest du diesen Sommer auf einen Städtetrip, der nicht nach London, Amsterdam oder Barcelona führt? Das sind die Lieblingsstädte der watson-Leser!

Als wir vor einem Monat den Artikel «15 unterschätzte Städte in Europa» publizierten, füllten sich die Kommentarspalten innert Stunden mit Dutzenden Geheimtipps der watson-Leser. Bühne frei also für 18 weitere unterschätzte Städte in Europa.

Die rund 50 Kilometer von Amsterdam entfernte Stadt ist mindestens genauso malerisch wie ihre grosse Schwester! Käsefans kommen hier voll auf ihre Kosten. Doch auch wer gerne Bier trinkt, kann in Alkmaar sehr glücklich werden ;-)

In dieser Stadt darf …

Artikel lesen