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7 höchst interessante Grafiken und Fakten zu Online-Shopping

Publiziert: 19.10.16, 11:06 Aktualisiert: 19.10.16, 14:12

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Online-Shopping gab es bereits vor dem Internet!

Zehn Jahre vor der Einführung des kommerziell nutzbaren World Wide Web (WWW) kreierte Michael Aldridge im Jahre 1979 auf einem System genannt Videotex die Möglichkeit, digital Geschäfte abzuwickeln. Der Brite gilt deshalb als der Erfinder des Online-Shoppings.

Eine Minitel-Maschine, mit der man auf das Videotex-System zugreifen konnte. bild: wikipedia.com

Schweizer Online-Shopping wächst und wächst

Im Jahre 2015 bestellten Herr und Frau Schweizer Waren im Wert von 7.2 Milliarden Franken im Internet. In dieser Zahl nicht berücksichtigt sind Bestellungen, die an eine Adresse im Ausland gesendet und dann dort abgeholt wurden.

Gleich geht's weiter mit den Fakten rund ums Thema Online-Shopping, vorher kurz ein praktischer Hinweis:

Nonstop geöffnet: Der My Post 24-Automat der Post

Pakete und eingeschriebene Briefe kannst du bequem und flexibel rund um die Uhr senden und empfangen. Die My Post 24 findest du in der ganzen Schweiz und du kannst die Fächer sogar als Schliessfach benutzen.
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Chinas Markt gibt am meisten her

Mit seinen gut 8 Millionen Einwohnern ist die Schweiz im weltweiten Vergleich ein kleiner Markt. Dass man aber auch als relativ kleines Land in der weltweiten Spitze mitmischen kann, beweist Südkorea, das es mit seinen 50 Millionen Einwohnern locker in die Top-10 der grössten E-Commerce-Märkte schafft:

Disclaimer: In China wird nicht zwischen Tablet- und Handynutzung unterschieden. Deshalb werden beide mit einer Nutzung von 33 Prozent aufgeführt. bild: remarkety.com

Online-Shopping weltweit

  1. Rund 46 Prozent der globalen Bevölkerung (= 3,48 Milliarden Personen) haben Zugang zum Internet.
  2. Von diesen 3,48 Milliarden Menschen haben rund 80 Prozent mindestens einmal Online-Shopping betrieben.
  3. Weltweit werden so heute mit Online-Shopping pro Minute über 3,5 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Schweizer kaufen Heimelektronik

Die beliebteste Produktegattung bei Online-Käufen in der Schweiz ist Heimelektronik. Aber auch Kleider und Schuhe stehen hoch im Kurs, wie die Studie des Schweizerischen Versandhandelverbands zeigt.

Päckli um Päckli

  1. Die Schweizer Post stellte im Jahr 2015 115 Millionen Päckli zu. Das sind 3 Millionen mehr als im Jahre 2014. Den Zuwachs erklärt sich die Post vor allem mit dem zunehmenden Online-Handel.
  2. Täglich werden demnach 315'000 Päckli zugestellt.
  3. Pro Jahr erhält somit jeder Bewohner in der Schweiz knapp 14 Päckli.

Die grössten Online-Shops der Schweiz

grafik: statista.com

Jeans zu gross? Die Post holt die Retourenpakete Zuhause ab

So macht Online-Shopping gleich noch mehr Spass. Mit pick@home kannst du bestellte Pakete direkt Zuhause abholen lassen und so ganz bequem an den Empfänger retournieren.
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(tog)

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
15 Kommentare anzeigen
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  • Donald 21.10.2016 10:06
    Highlight Is ja nicht so, dass UK, Canada, Frankreich oder Japan viel mehr Einwohner hätten, wie Südkorea. Die spezielle Hervorhebung wundert mich daher schon?
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  • Alnothur 20.10.2016 11:06
    Highlight WWW/Web und Internet sind nicht dasselbe! Videotex lief übers Internet, welches übrigens in den 60ern entwickelt wurde. E-Mails laufen ebenfalls nicht übers Web, sondern über ein separates Internet-Protokoll.
    14 6 Melden
    • Wuschelhäschen 21.10.2016 07:07
      Highlight Der Begriff Internet bezieht sich auf das globale Netzwerk und nicht ein einzelnes Protokoll. E-Mail, Http ("www"), FTP etc. gehören alle zum Internet.
      6 0 Melden
    • Dr. Zoidberg 21.10.2016 07:33
      Highlight uiuiui. videotex, btx, minitel etc. waren genauso wenig internetdienste wie meinetwegen mausnetz oder fido. das intenet basiert auf tcp/ip und ist dezentral organisiert. smtp, ntp usw. sind anwendungen im tcp/ip netz.
      minitel & co. angebote waren auf einem zentralrechner gespeichert und haben eigene netzwerkprotokolle verwendet (btx z. b. datex-p / X.25). peering oder sowas war nicht vorgesehen.

      das "internet" wurde auch nicht in den 60ern entwickelt, sondern arpa net (1969 gestartet), das zwar als "ur-internet" gilt, aber ebenfalls ein eigenes protokoll verwendet hat.
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  • rundumeli 19.10.2016 18:46
    Highlight eigentlich tragisch , dass der konkurrenzkampf zwischen migros (digitec) und coop (microspot) nicht wirklich spielt, weil microspot eine dermassen unterirdische site hat ... schon allein für den deal des tages muss man auf der mobilen site dort zuerst auf desktop umschalten im browswer ... kopfschüttel
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  • zettie94 19.10.2016 14:13
    Highlight Nr. 2: Da fehlt die untere Hälfte der Statistik, dann sieht das Wachstum nicht mehr ganz so beeindruckend aus. Solche Tricks kennt man sonst nur von SVP-Extrablättern...
    94 5 Melden
    • Money Matter 19.10.2016 19:50
      Highlight Danke, gut gesehen👍

      30 0 Melden
    • Barracuda 20.10.2016 12:03
      Highlight Danke für den Hinweis, das ist in der Tat die allerbilligste Methode, wenn man die Statistik etwas pimpen und die Aussagekraft bewusst verfälschen will.
      19 0 Melden
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  • Der Tom 19.10.2016 11:55
    Highlight Was den meisten fehlt ist eine mobile App. Oder ein Update zB leshop. Klar der Browser tut es auch. Es funktioniert und ist ganz ok. Aber eine App würde sehr viel bringen. Die ausländischen Shops machen es vor zB Amazon, Zalando, Alibaba und Apple Store. Auch die könnten teilweise noch verbessert werden. Aber besser als wabbelige Internetseiten sind die auf jeden Fall.
    27 23 Melden
    • Tubel500 19.10.2016 14:04
      Highlight Apps? Nein, danke! Ich hab keine Lust auf 50 verschiedene Apps, die ich ein mal monatlich nutze.

      Aber eine schön optimierte mobile Website haben noch bei Weitem nicht alle - obwohl das mittlerweile Standard sein sollte..
      86 5 Melden
    • Blutgruppe 19.10.2016 16:19
      Highlight Es reicht, wenn die Website anständig responsive programmiert/designt ist.
      34 3 Melden
    • Der Tom 19.10.2016 20:03
      Highlight @ Blutgruppe Nein das ist höchstens knapp die Pflicht erfüllt. Das wird wahrscheinlich gegen die grossen ausländischen Anbieter keine chance haben. Man sollte ja laut Bundesrat innovativ sein.
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(viw)

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