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«Wenn 10'000 Schweizer ihr Gast-WLAN öffnen, wird die staatliche Netz-Überwachung nutzlos»

Anonymes Surfen im WLAN von Cafés und Bars soll in der Schweiz bald nicht mehr möglich sein. Die Bewegung #CHFreeWiFi ruft mit einer originellen Idee zum zivilen Ungehorsam auf. Der Schuss kann allerdings nach hinten losgehen.

20.04.17, 08:44 21.04.17, 12:03

Justizministerin Simonetta Sommaruga zieht die Schraube an. «Angriff auf die Privatsphäre» ist noch das höflichste, was Medien zuletzt über den Ausbau der staatlichen Internetüberwachung schrieben.

In der Schweiz tauchen seit einer Woche immer mehr offene WLANs mit dem Namen #CHFreeWiFi auf.  bild: umap.osm.ch

Konkret will der Bund künftig nicht nur Handy- und Internet-Nutzer jederzeit identifizieren können (was längst Realität ist), sondern neu auch wissen, wer, wann und wo einen offenen WLAN-Hotspot bei McDonalds, Starbucks etc. genutzt hat. Der gläserne Bürger wird somit auch in der Schweiz Realität. 

Die neue Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (Vüpf) aus Sommarugas Justiz- und Polizeidepartement bringt Netzaktivisten, die seit Jahren vor der flächendeckenden Internet- und Mobilfunküberwachung gewarnt haben, auf die Palme. Sie rufen auf Facebook und Twitter dazu auf, Sommarugas Verordnung mit Tausenden offenen Gast-WLANs zu unterlaufen, die ohne Registrierung und somit anonym genutzt werden können.

Die Bewegung #CHFreeWiFi ruft dazu auf, das heimische Gast-WLAN für alle freizugeben, um anonymes Surfen weiter zu ermöglichen

Ein Gast-WLAN ist ein zweites WLAN-Netzwerk, das man für Gäste einrichten kann. Moderne Router haben eine Gast-WLAN Funktion. Lässt man das Gast-WLAN offen, kann jedermann ohne staatliche Überwachung darüber surfen. 

Laut Eigenbeschreibung ist #CHFreeWiFi «eine Bewegung netzpolitisch interessierter Menschen.» Hinter dem Twitter-Account @ChFreeWifi steht Fredy Künzler, Winterthurer SP-Politiker und Gründer des Internet-Anbieters Init7. Vor genau einer Woche hat er mit diesem Tweet den Widerstand gegen «Sommarugas Totalüberwachung» ausgerufen.

Dieser Tweet hat die Bewegung #CHFreeWiFi angestossen.

«Es begann alles mit diesem Tweet. Ich bin mit dem Gedanken zum offenen Gast-WiFi erwacht, nachdem ich mich zwei Tage lang über den VÜPF-Entwurf (Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs), geärgert habe. Der Tweet hat sich dann seltsam schnell verbreitet, am Abend waren es schon um die 100 Retweets.»

Fredy Künzler, Gründer und CEO des Internet-Providers Init7

Bei Überwachungsgegnern hat der Aufruf zum zivilen Ungehorsam gefruchtet: Nach einer Woche sind schweizweit über 130 offene WLAN-Hotspots mit dem Namen #CHFreeWiFi online. Ihre genauen Standorte sind auf dieser Karte verzeichnet.

Die ersten #CHFreeWiFi-Hotspots der Schweiz

Auf dieser Karte kann man #CHFreeWiFi-Hotspots suchen und den eigenen eintragen.

Um selbst einen offenen #CHFreeWiFi-Hotspot einzurichten, muss man lediglich den Namen des eigenen Gast-WLANs in #CHFreeWiFi umbenennen und das Passwort deaktivieren. 

Mit offenen #CHFreeWiFi-Hotspots kann weiter anonym gesurft werden

Das Gast-WLAN im Router aktivieren, den Netzwerk-Namen (SSID) #CHFreeWiFi wählen und kein Passwort setzen.

Das Kalkül der Netzaktivisten ist einfach: Mit den schweizweit aufpoppenden #CHFreeWiFi-Hotspots wird die Überwachung ad absurdum geführt – allerdings nur, wenn Tausende oder Zehntausende mitmachen und ihr Gast-WLAN für Dritte freigeben.

Genau davon rät Rechtsanwalt Martin Steiger ab: 

«Ich rate davon ab, ein offenes WLAN über einen gewöhnlichen geschäftlichen oder privaten Internet-Anschluss zu betreiben. Der faktische Grund dafür ist, dass man bei mutmasslichen Straftaten von Nutzern des offenen WLAN in ein Strafverfahren verwickelt werden kann, auch wenn man letztlich – mangels eigenem strafbarem Handeln – nicht verurteilt wird. Ein solches Strafverfahren kostet Geld, Nerven und Zeit, und kann einem – auch ohne Verurteilung – die berufliche und familiäre Existenz kosten.»

Rechtsanwalt Martin Steiger

Ein offenes Gast-WLAN ist grundsätzlich nicht strafbar, aber es besteht ein Restrisiko, dass man in Teufels Küche gerät. Dies, wenn Dritte über das offene WLAN eine Straftat begehen. Man kann zwar argumentieren, dass man als Betreiber eines Public-WLANs grundsätzlich keine straf- und zivilrechtlichen Folgen für rechtswidrige Handlungen von Nutzern befürchten muss, wenn man davon keine Kenntnis hat. «Grundsätzlich» bedeutet aber auch, dass man negative Folgen für sich nicht vollständig ausschliessen kann (siehe Infobox).

Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich ein offenes WLAN anbiete?

Rechtsanwalt Martin Steiger erklärt die möglichen Folgen anhand eines fiktiven, aber realistisch Beispiels:

A. betreibt in Zürich ein offenes WLAN. Wer das offene WLAN nutzt, geht über den Swisscom-Anschluss von A. online. Der unbekannte Nutzer U. veröffentlicht ein kinderpornografisches Bild bei 4chan. Die Filter von 4chan erkennen das Bild und über das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) gelangt die verwendete IP-Adresse an die Bundeskriminalpolizei in Bern. Die IP-Adresse kann dem Swisscom-Anschluss von A. in Zürich zugeordnet werden, so dass die Strafverfolgungsbehörden im Kanton Zürich tätig werden. In der Folge führt die Polizei am frühen Morgen bei A. eine Hausdurchsuchung durch und stellt seine sämtliche Hardware sicher. Ausserdem wird A. von der Polizei einvernommen, der Vorwurf lautet auf Verbreitung von Kinderpornografie.

Für die Staatsanwaltschaft war nicht ohne weiteres erkennbar, dass A. ein offenes WLAN betreibt. Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage. Und allenfalls findet man bei A. tatsächlich Kinderpornografie, unabhängig vom 4chan-Bild – man spricht im Strafprozessrecht von einem Zufallsfund.

Davon lassen sich viele Überwachungsgegner nicht abschrecken:

«#CHFreeWiFi ist nichts für Obrigkeitsgläubige und Angsthasen.»

Fredy Künzler

Je mehr Schweizer der staatlichen Internetüberwachung mit einem offenen Gast-WLAN begegnen, desto schwieriger werde es für den Staat, die einzelnen Hotspot-Betreiber zu bestrafen, glauben die Netzaktivisten.

Das sagt der Initiator der Bewegung #CHFreeWiFi

Fredy Künzler. bild: zvg

Herr Künzler, wer oder was ist die Bewegung #CHFreeWiFi?
Fredy Künzler: Es sind Leute, die den Überwachungswahnsinn ablehnen oder mindestens eine kritische Haltung dazu haben. Der Bundesrat hat in Büpf und Vüpf einfach den Wunschkatalog der Strafverfolgung copy-pasted und das Parlament hat es versäumt, genügend zu korrigieren. Nachdem das Referendum gegen das Überwachungsgesetz Büpf gescheitert ist, ist #CHFreeWiFi der stille Protest von vielen.

Warum stört es Sie, dass die Polizei bei einer schweren Straftat die Kommunikation über öffentliche WLAN-Hotspots auswerten kann?
Der Bundesrat will mit der neuen Überwachungsverordnung Vüpf ein, zwei dumme Kleinkriminelle fangen, indem man den unbürokratischen Betrieb von offenen WLANs verunmöglicht. Das ist etwa so, wie wenn man ein, zwei dumme Schwarzfahrer des öffentlichen Nahverkehrs fangen will und dafür jedermann zuerst durch Passkontrolle und Security wie am Flughafen muss, bevor man ins Tram einsteigen darf. Also totaler Verhältnisblödsinn.

Wie genau funktionieren die #CHFreeWiFi-Hotspots?
So wie jedes andere WLAN wird auch #CHFreeWiFi auf dem Handy angezeigt, wenn es in Reichweite ist. Ist man erst mal mit einem verbunden gewesen, sollte sich das Gerät beim nächsten Mal an einem anderen Ort automatisch wieder mit dem #CHFreeWiFi-Hotspot verbinden. Dies dank der einheitlichen SSID #CHFreeWiFi (mit Hash).

Wenn sich das Handy automatisch in einen #CHFreeWiFi-Hotspot einloggt, ist das natürlich bequem. Je mehr es davon gibt, desto praktischer. Es können alle profitieren, und jeder kann seinen Internet-Anschluss ohne extra Kosten dafür freischalten. Ein moderner Router hat eine Gast-WLAN Funktion. Ausserdem kann ein ausrangierter WLAN-Accesspoint im Gestell so zu neuem Leben erweckt werden.

Ein paar offene WLAN-Hotspots verhindern die flächendeckende Überwachung auch nicht.
Wenn es Tausende von #CHFreeWiFi-Accesspoints gibt, dann ist das ein starkes Signal an Parlament und Bundesrat, dass die Bevölkerung nicht einfach so die ganze Strafverfolgungs-Wunschliste schluckt, und man doch bitteschön Verhältnismässigkeit wahren sollte. Die Vüpf muss noch einmal in die Rechtskommission, der Bundesrat darf nicht einfach so entscheiden.

Sie rufen zu einem politischen Statement auf. Als Betreiber eines offenen WLANs riskiere ich aber ein Strafverfahren, wenn Dritte über mein WLAN eine Straftat begehen.
Wer einen #CHFreeWiFi-Hotspot ohne Passwort betreibt, tut grundsätzlich nichts illegales. Es gibt auch keine Haftung dafür, wenn eine Drittperson über diesen Internet-Zugang eine Straftat begeht.

Anwälte warnen aber von einem Restrisiko ...
Das Risiko, dass die eigene IP-Adresse wegen Missbauch des #CHFreeWiFi-Hotspots von den Strafermittlern nachgefragt wird, halte ich für sehr gering, also etwa gleich wie jene eines Lotto-Sechsers.

Und falls doch?
Die Strafverfolgung müsste zweifelsfrei beweisen, dass man tatsächlich eine Straftat begangen hat. Dazu könnte natürlich auch eine Hausdurchsuchung oder Beschlagnahmung eines Computers erfolgen. Das ist zwar unangenehm, aber noch nicht der Weltuntergang. Zum Vergleich: Dass man an einer Friedens-Demo ein Gummigeschoss oder eine Schwade Tränengas abbekommt, ist ebenfalls unwahrscheinlich, aber möglich. Die Teilnahme an einer Demonstration ist nichts für Obrigkeitsgläubige oder Angsthasen. Genau so wenig ist es #CHFreeWiFi.

Zur Person

Fredy Künzler, 49, ist verheiratet, Vater eines Sohnes und wohnhaft in Winterthur. Künzler ist Gründer und CEO des Internet-Providers Init7 und seit 2008 für die SP im Grossen Gemeinderat von Winterthur.

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User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
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  • René S. 23.04.2017 13:49
    Highlight Irgendwie versteh ich den ganzen aufschrei nicht ganz. Es ist nach meiner erfahrung so das man vielerorts, auch bei Mc Donalds sich mit seiner Handy Nr. anmelden muss und dann einen Code per SMS zugestellt bekommt mit dem man dann zugang zum WLAN bekommt. Ausserdem ist in der Schweiz das nutzen von WLAN's in Restaurants und ähnlichem meistens nicht mal nötig, da man ja eine gute 4G versorgung hat. Ich jedenfalls bemühe mich meistens nicht mal darum ein WLAN zu finden, da 4G die schnellere verbindung ist und ich eh Flatrate habe. Was soll das geschrei also?
    5 13 Melden
    600
  • ben_fliggo 23.04.2017 11:20
    Highlight Coole Sache, habe gleich ein #CHFreeWiFi W-Lan erstellt bei mir.
    15 0 Melden
    600
  • Siebenstein 22.04.2017 00:11
    Highlight Ich würde ja gerne da mitmachen nur leider reicht mein WLAN nicht mehr aus dem Haus heraus seitdem Sunrise mit der Umstellung auf VoIP auch auf diese elend miese Sagem Internetbox umgestellt hat.
    4 6 Melden
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  • n3utrino 21.04.2017 14:28
    Highlight Jetzt noch über VPN ins Internet dann wird das schnüffeln noch schwieriger.
    24 5 Melden
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  • NumeIch 21.04.2017 07:37
    Highlight Auch bei unseren Nachbarn in den Medien

    "Während anderswo neue Vorschriften für Betreiber offener WLAN-Hotspots gerade gelockert werden, sollen WLAN-User in der Schweiz künftig eindeutig identifizierbar sein. Aktivisten wollen dem möglichst viele freie Zugängen entgegensetzen."



    https://m.heise.de/newsticker/meldung/CHFreeWiFi-Gegen-Einschraenkungen-fuer-freies-WLAN-in-der-Schweiz-3689733.html
    17 3 Melden
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  • willey 21.04.2017 00:03
    Highlight In Deutschland gab es bis vor ca einem Jahr ein solches Gesetz. Sogar dort hat man gemerkt das es ein Verhältnisblödsinn ist. Aber in der Schweiz muss man natürlich den gleichen Fehler nochmals machen. Schade!
    61 4 Melden
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  • SvenZ. 20.04.2017 23:02
    Highlight Coole Aktion! Aber wer ist für den konsumierten Inhalt verantwortlich?
    3 20 Melden
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  • jogurt 20.04.2017 20:35
    Highlight Überwachung Nein Danke !
    39 4 Melden
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  • The fine Laird 20.04.2017 15:59
    Highlight Das Kommentarfeld darf nicht leer sein
    64 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 18:35
      Highlight Nice 🤔
      9 5 Melden
    600
  • cubus72 20.04.2017 15:47
    Highlight Ich denke nicht dass dies funktioniert... Nichtwissen schütz vor Strafe nicht! Und, wenn ich ein WLan öffentlich mache muss ich damit rechnen dass es jjemand ausnutzt bzw. missbraucht.
    7 78 Melden
    • n3utrino 21.04.2017 14:16
      Highlight «Nichtwissen schützt vor Strafe nicht» zieht nur wenn ich was illegales getan habe. Z.B bei Rot über die Ampel fahren, und dann sagen: ich wusste nicht, dass sowas verboten ist.

      Wenn jedoch jemand mit meinem Auto bei Rot über die Ampel fährt habe nicht ich die Straftat begangen.
      35 3 Melden
    600
  • Radiochopf 20.04.2017 13:20
    Highlight Schon ironisch das hier jemand von der SP gegen SP-Bundesrätin kämpft mit seiner Aktion. Obwohl ich sonst Bundesrätin Somaaruga nicht schlecht finde, ist diese Überwachung absolut nicht tolerierbar, undemokratisch und unmenschlich.. auch in der Schweiz wird nie ein Anschlag durch Überwachung verhindert werden können.. man hat ja leider gesehen, dass heute ein Lastwagen reicht um viele Menschen zu töten... wie will man das mit Überwachung verhindern? zudem finde ich es sehr komisch und bendeklich, wieviele SP-Politiker plötzlich für die Überwachung sin...
    79 14 Melden
    • Turbi 20.04.2017 14:06
      Highlight ja die Politiker leben noch in der guten alten Zeit.
      Internet, ist das ein Brotaufstrich?
      Lästig würde es erst wenn die wirklich eine Ahnung von Netzwerkstrukturen hätten.
      Lassen wir sie im Glauben.
      Alle Macht den Usern.
      43 5 Melden
    • mr.sun 20.04.2017 16:15
      Highlight Das Parlament wollte es so. Frau Sommaruga hat nur umgesetzt, was das Parlement wollte, und dieses wird NICHT von der SP dominiert.
      46 8 Melden
    600
  • Mertin 20.04.2017 12:46
    Highlight Also wenni ez richtig verstande ha isch mit dere ussag:
    "Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage."
    , gseit worde, dass all Informatiker komischi sieche sind und warschinli Kinderpornos hend..?
    44 20 Melden
    • Oliver Wietlisbach 20.04.2017 13:54
      Highlight Das hast du zu 100% falsch verstanden. Der Rechtsanwalt will mit diesem Beispiel aufzeigen, dass ein junger Mann bei diesem Delikt für die Strafbehörden als Täter nicht im Vornherein ausgeschlossen wird. Bei einer 70-jährigen Frau würde man, vermute ich jetzt mal, nicht prioritär weiter ermitteln...
      22 31 Melden
    • Mertin 20.04.2017 14:23
      Highlight ok.. easy.. mer hetti "Informatiker" trotzdem chönne weglah hahahahaha
      Mier stönd ja susch scho i somene komische liecht :)
      44 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 18:38
      Highlight @ Oliver Wietlisbach

      Da kommen ganz lustige Zeiten in dem Fall auf uns zu. Dann kann ja jeder beschuldigt werden, irgendetwas gemacht zu haben. Dann muss nicht mehr die Schuldigkeit bewiesen werden sondern die Unschuld... 🤔
      18 2 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2017 19:16
      Highlight @Oliver: Ermittelt würde wohl trotzdem, könnte ja der Sohn oder Enkel gewesen sein, der den "Schutz" von Grosis Zugang nutzt?
      5 3 Melden
    • NumeIch 20.04.2017 21:39
      Highlight Ich stell mir gerade vor, jemand läuft durch die Schweiz ladet über jeden FreeAccess Point etwas illegales hoch. Der Staat wäre mangels Ressourcen total überfordert alle Vorfälle abzuklären.
      21 2 Melden
    • Adrian Aulbach 22.04.2017 14:49
      Highlight Als 25 jähriger Informatiker, dessen Name mit A beginnt, hat mich der Satz auch etwas irritiert ...
      Ich bin im Fall unschuldig.
      4 0 Melden
    • Adrian Aulbach 22.04.2017 14:57
      Highlight Stereotypen scheinen sehr stark zu entscheiden, wer nun verdächtigt wird: https://www.hackread.com/ip-address-typo-by-police-ruins-man-life/
      Verdacht bestand, das über Zugang einer weissen Frau Kinderpornographie heruntergeladen wurde. Verhaftet und untersucht wurde ihr schwarzer Freund, der daraufhin nicht nur den Job sondern auch den Zugang zu seinem Sohn verlor.
      Ob der Verdacht nun wegen der Hautfarbe, dem Geschlecht oder beidem auf ihn viel ist offen.
      5 0 Melden
    600
  • G. Schlecht 20.04.2017 12:15
    Highlight Das existiert ja bereits, nennt sich WI-FREE und wäre für alle UPC I-Net Kunden kostenlos. Leider wird der Dienst per Ende Jahr eingestellt angeblich, weil sich zu wenige Kunden dafür angemeldet haben. Dabei wäre das mit 2 Klicks erledigt und ist ungemein nützlich, insbesondere auf dem Land und in einigen anderen Ländern wie NL, AUT, CZ etc.. Lustig ja, dass ganz Europa diesbezügliche Gesetze zurückfährt (weil sinnlos), während die CH als einziges Land verschärft. Man hat den Eindruck dies ist einfach ein Beschäftigungsprogramm des Bundes. Wäre ja nicht das Einzige...
    47 9 Melden
    • Donald 20.04.2017 12:42
      Highlight Hast wohl nicht aufgepasst. Das Free-WiFi von UPC kannst du nur als UPC Kunde und nur angemeldet benutzen.
      31 5 Melden
    • wipix 20.04.2017 13:02
      Highlight Ich habe noch von keinem (EU) Land gehört, dass Überwachungsgesetzte zurück fährt!
      Hast du konkrete Beispiele dafür?
      7 12 Melden
    • G. Schlecht 20.04.2017 14:36
      Highlight @wipix als Bsp.: "Der EuGH (Große Kammer) hat mit Urteil vom 8. April 2014, C-293/12 und C-594/12 die Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie (2006/24/EG) wegen Verstoßes gegen das in der Europäischen Grundrechtecharta (GRC) normierte Grundrecht auf Achtung des Privat- und Familienlebens (Art 7 GRC), des Grundrechts auf Schutz der personenbezogenen Daten (Art 8 GRC) und wegen Verstoßes gegen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit (Art 52 GRC) als ungültig aufgehoben." Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung
      13 5 Melden
    • G. Schlecht 20.04.2017 14:39
      Highlight @Donald Nunja, Herr Künzler müsste ja nur einen Account eröffnen und die Accountdaten veröffentlichen. Klar, UPC würde da wohl nicht mitmachen. Spielt auch keine Rolle mehr, da der Dienst sowieso abgeschaltet wird.
      5 3 Melden
    • EMkaEL 20.04.2017 16:41
      Highlight woher hast du das, dass Wi-Free abgestellt werden soll..?
      8 4 Melden
    600
  • E. Edward Grey 20.04.2017 11:47
    Highlight Praktischerweise gab es beim letzten Fritz.Box Firmware Update eine Funktion um eine Bandbreitendrossel auf dem Gast-WLAN einzurichten.

    Was man jedoch vorher noch prüfen sollte ist ob der Internetprovider den Betrieb eines offenen WLAN erlaubt.
    16 6 Melden
    • Donald 20.04.2017 12:43
      Highlight 1. das ist tatsächlich sehr praktisch für diese Fälle!

      2. Wie soll der Provider das überhaupt herausfinden?
      15 4 Melden
    • pedrinho 20.04.2017 16:33
      Highlight problemlos....
      der kunde muss sein(e) geraete beim erstgebrauch
      anmelden, die MAC wird gespeichert und alle nicht registrierten ausgefiltert. (wird bereits angewendet, meines wissens noch nicht in CH)
      3 10 Melden
    • DocM 20.04.2017 16:53
      Highlight @pdrinho: Die MAC identifiziert nur das Gerät, nicht aber ob ein WLAN offen ist oder nicht. In meinem Netzwerk tummeln sich in Summa 25 MAC-ID's (Boxen, Fernseher, Kameras, Tablet, Handy und Laptop)
      10 3 Melden
    • E. Edward Grey 20.04.2017 18:59
      Highlight @Donald: kennen Sie den Film "Roter Oktober?" Der Provider-Kommandant muss sein Boot nur in Nähe des ob seiner Traffic-Signatur verdächtigten Kunden legen und sagt dann zum Echophon-Matrosen: "Geben Sie mir ein Ping! Nur ein Ping!"
      1 5 Melden
    • pedrinho 21.04.2017 14:44
      Highlight @DocM

      nur ganz kurz
      - dein router hat eine MAC, mit dieser stellt der
      provider fest wer du bist und was du darfst
      speed, traffic rate etc.
      - dazu bekommt er unter anderem die MAC der
      angeschlossenen geraete und koennte filtern
      ist eines deiner geraete oder nicht
      - mit den info koennte er auch idendifizieren was
      du alles angeschlossen hast, hersteller, typ etc.
      - solche filter koennte man auch in den meissten
      routern definieren, damit kein fremder und so...
      - man koennte noch einiges mehr

      - koennte ist der schluessel ;)
      3 5 Melden
    • E. Edward Grey 21.04.2017 19:21
      Highlight pedrinho, jetzt gut festhalten!
      Und danach in Ruhe MAC-Spoofing goggln.
      5 1 Melden
    • pedrinho 21.04.2017 21:13
      Highlight @e. edward

      Ich denke es fuehrt zu weit, die technischen details hier auszutauschen.

      MAC-spiele kannst du mit deinen eigenen geraeten nicht mit der "blackbox", da hat dich der provider am wickel und der begrenzt dich ganz einfach auf 5 devices. Da ist deine idee kontraproduktiv. (z.b. AT&T mit level2/3 filter) ;)

      Doch wichtig finde ich allemal den begehrlichkeiten aus der politischen aber auch der provider ecke mit volumen- und anschlussbegrenzung kontra zu geben bevor einer das licht endgueltig ausschaltet ;)

      0 4 Melden
    600
  • -thomi- 20.04.2017 11:28
    Highlight Ich fürchte, ein Gast WLAN ändert nichts an der Tatsache, dass der Traffic über einen Provider (Swisscom, Cablecom, etc...) ins Netz geht. Und dort kann man nämlich so Sachen machen wie Zertifikate austauschen (tschüss https...), Ports und Seiten blockieren, und noch viel mehr, was den Web Traffic transparent und überwachbar macht... Die Technologie ist bekannt. Die Aktion scheint nicht sehr durchdacht und könnte zum Gegenteil dessen führen, was beabsichtigt ist. Dass politische Statement in allen Ehren, aber zig gleiche SSIDs eignen sich sehr gut, Ziele zu identifizieren.
    8 30 Melden
    • n3utrino 21.04.2017 14:24
      Highlight Dann richtet man ein vpn ein und fertig ists mit tschüss https.

      Und da die ssid ja nicht übertragen wird beim surfen hat das keinen einfluss
      3 2 Melden
    600
  • Brummbaer76 20.04.2017 11:22
    Highlight Jetzt geht das gejammer los. Es wurde Demokratisch entschieden und das Gesetz über den Nachrichtendienst wurde angenommen. Das Referendum gegen das Büpfund Vüpf kam gar nicht zustande. Also Demokratisch legitimiert.
    Wer von den Jammeris hat das Referendum unterschrieben? Wer hat zumindest bei Freunden und Kollegen gesammelt? A keine Zeit gehabt, hat mich nicht Interessiert etc.
    Leute Demokratie ist keine Einbahnstrasse. Die in Bern werden durch Uns gewählt. Sie können nur tun was sie wollen, weil wir es Zulassen.
    31 65 Melden
    • Dean Hubert 20.04.2017 13:16
      Highlight stimmt weil der normalo schweizer aiüuch einen fetten plan von der übung hat ;)
      22 6 Melden
    • Turbi 20.04.2017 13:37
      Highlight Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihren Metzger selbst aus
      21 6 Melden
    • gaba 20.04.2017 14:31
      Highlight Das ist kein Gejammer, sondern aktiv gelebte Demokratie. Wie Du richtig schreibst, ist die Demokratie keine Einbahnstrasse. Wir sind nun in den Augen von einigen falsch abgebogen und diese Gruppe setzt sich nun dafür ein, das nächste Mal wieder in die andere Richtung abgebogen wird. Wer hat vorausgesagt, dass dieser Entscheid zum Todesstosss für wirklich freies WiFi würde?
      18 6 Melden
    600
  • Abu Talha Al Almani 20.04.2017 11:17
    Highlight Diese Überwachung zwingt die Leute nur fremde Dienste in Anspruch zu nehmen wie VPN und co um zu verhindern das andere Mitlesen.
    59 6 Melden
    600
  • Madison Pierce 20.04.2017 11:11
    Highlight Wenn man Bedenken wegen Hausdurchsuchungen hat, kann man allen Traffic des Gästenetzwerks über Tor routen (und natürlich keinen Exit Node betreiben). Surfen geht dann halt nur noch mit Tor-Geschwindigkeit für die Gäste.
    40 5 Melden
    600
  • mrmikech 20.04.2017 10:46
    Highlight Einfach VPN auf PC und handy laufen lassen, dann kann keiner mitlesen. Natürlich service und server im auland benutzen... NordVPN ist gut und günstig.
    16 10 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 11:21
      Highlight Das reicht bei Weitem nicht aus, die Spuren komplett zu verwischen.
      17 5 Melden
    • mrmikech 21.04.2017 09:19
      Highlight @Eteokles81 - spuren komplett verwischen kann man eh nicht. Mit VPN kann jeder dafür sorgen - auf einfache und günstige weise - das alle deine daten verschlüsselt werden, und dass die webinhalte die du anschaust nicht sichtbar sind für man-in-the-middle, wie upc und swisscom.
      6 1 Melden
    • super_silv 23.04.2017 00:29
      Highlight Richtig! Aber welchen VPN Endpunkt nimmst du?

      Zuhause einen einrichten?
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      Meist nicht sicher.

      VPN von einem Antivirusanbieter nutzen? Wohl die einfachste Methode, kosted aber
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  • Turbi 20.04.2017 10:41
    Highlight Auch dieser hirnlose Aktivismus zeugt nur von der totalen Unwissenheit und Hilfslosigkeit der Politkaste. Wer die ganzen Netzaktivitäten auf Pornographie reduziert hat wohl auch nichts begriffen. Und wer die ganzen Strukturen mit ihren internationalen Playern ein wenig kennt findet immer Wege die Ueberwachung zu umgehen.
    Das schlimmste an der Sache ist aber dass nun Jeder Bürger unter Generlverdacht steht . Die gute alte DDR lässt grüssen.
    Aber eines ist tröstlich. Die ganzen Ueberwachungsnachtwächter sind zu blöde um bei der anfallenden riesigen Datenmenge fündig zu werden.
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    • _kokolorix 20.04.2017 18:37
      Highlight Die werden schon fündig werden, nur finden sie halt nicht die grossen Fische. Das ist aber auch im völlig analogen Drogenhandel so und wahrscheinlich auch so gewollt
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  • Thom Mulder 20.04.2017 10:20
    Highlight Der Fichen Staat hat Narrenfreiheit. Wir steuern stetig auf einen totalitäre Polizeistaat zu und die Politiker klopfen sich dabei auf die Schultern – weil sie es selber nicht verstehen.
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  • Hayek1902 20.04.2017 10:19
    Highlight Hmm, sollte ich vielleicht machen und gleich noch alle daten abgreifen. Honeypot ahoy :D
    33 11 Melden
    • Mr. Riös 20.04.2017 10:41
      Highlight Welche Daten willst du denn über ein Gäste WLAN abgreifen?
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    • panaap 20.04.2017 10:48
      Highlight Internet kann er...🙄 http://Internet
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    • Eteokles81 20.04.2017 11:22
      Highlight Scooby: Nur weil bei einem Standardrouter der Provider keine Daten abzugreifen sind, heisst noch lange nicht, dass es technisch unmöglich ist.

      Dritthersteller-Router / Firewall rein, alles mitloggen oder sogar mitsniffen kein Problem.

      Widerspricht nur genau dem Hintergedanken der Bürgerinitiative.
      21 6 Melden
    • Mr. Riös 20.04.2017 13:09
      Highlight @Eteokles81
      Achso, ja klar, das ist natürlich möglich...
      3 6 Melden
    • Dean Hubert 20.04.2017 13:19
      Highlight @ete... wenn wer rein will kommt ers auch haha egal mit oder ohne gasgnetzwerk
      3 7 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 14:00
      Highlight Dean: Natürlich richtig, solange derjenige die Mittel dazu hat, aber das ist allgemeingültig in der IT Sicherheit.
      5 4 Melden
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  • Thom Mulder 20.04.2017 10:18
    Highlight Ja es ist immer wieder erstaunlich wieviel Freiheitsentzug man der Allgemeinheit aufzwingen kann, während die oberen 10'000 fröhlich weiter ihre Millionen in der Weltgeschichte herumschieben. Wie wäre es mal wenn man DA genauer hinschaut, statt immer nur dem gemeinen Volk auf die Nerven zu gehen?
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    • Firefly 20.04.2017 12:06
      Highlight Meine Rede, Panama Papers lässt grüssen, da haben wohl die Reichen und Mächtigen kein Interesse auf Aufklärung und Überwachung, da wohl alle ein bisschen ihre Finger im Spiel haben. Man lässt dann einfach mal Gras darüber wachsen und beschäftigt das Volk mit angeblichen Gefahren von Aussen.

      Das Geld ist heute so frei wie der Bürger es niemals war. Dafür haben die Geld haben gesorgt und den Bürger klein gehalten.

      Was mir aber nicht in den Kopf geht, ist dass der Bürger immer noch von Geld fasziniert, immer wieder die gleichen Bonzen wählt, die noch mehr von unten nach oben umverteilen!?
      38 4 Melden
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  • Alex_Steiner 20.04.2017 10:05
    Highlight "Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage."

    :O Was zum Teufel soll das bedeuten? Ich war in meinem Leben noch nie so beleidigt. Wenn ich Kinderpornos verbreiten würde - würdet ihr mich niemals erwischen! :P
    74 12 Melden
    • Firefly 20.04.2017 12:18
      Highlight Ich musste schon einiges im Zusammenhang mit Vorurteilen gegenüber Informatikern lesen und hören. Nerd oder Sozialphobiker sind da noch auf der netten Seite.
      15 7 Melden
    • ben_fliggo 23.04.2017 11:24
      Highlight Haha, was für Klischees. Schau dir mal die Coder etc. von heute an. Supercoole, kreative Hipster, die obendrein noch ziemlich gut Kohle machen.
      2 0 Melden
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  • Henä Hennessy 20.04.2017 10:05
    Highlight Die, die jetzt am lautesten schreien möchten aber eine weltumspannende Datenbank, die jede Finanztransaktion registriert und uneingeschränkt Daten teilt?
    Keine Gnade den steuerhinterziehenden Bonzen und so...
    30 24 Melden
    • Fabio74 20.04.2017 10:12
      Highlight Falsch. Den gläsernen Menschrn haben wir dank all jenen die "nichts zu verbergen haben".
      Steuerhinterziehung ist und bleibt eine Sauerei
      52 14 Melden
    • R. Peter 20.04.2017 10:26
      Highlight Sehe ich auch so... halte beides für Verhältnisblödsinn. Danke Fredy!
      18 7 Melden
    • Ökonometriker 20.04.2017 10:47
      Highlight Der AIA ist ohnehin eine Farce. Wenn man dem Kundenberater sagt man lebe in Dubai, zahlt man 0 Steuern und es werden keine Daten in die Steuerhölle geliefert. Um glaubwürdig zu sein kann man ja noch für 50k Franken eine Wohnung dort kaufen.

      Steuern lassen sich immer hinterziehen, solange der Kapital-
      und Personenverkehr frei ist.
      Intelligenter wäre es, statt Einkommens- und Vermögenssteuern andere, nicht hinterziehbare Steuern zu erheben...
      18 5 Melden
    • Firefly 20.04.2017 12:28
      Highlight Das Geld ist heute im vieles freier als der gewönliche Bürger. Also bitte, tun sie nicht so. Wollen sie Freiheit, dann bitte ganzheitlich. Denn wenns einseitig ist wie heute bestimmt das Geld. Freier Markt zum Beispiel bezieht auch Personenfreizügigkeit mit ein ansonsten ist es kein freier Markt, sondern nur ein freier Finanzmarkt, also das Geld ist frei nicht aber der Mensch.
      4 7 Melden
    • Ökonometriker 20.04.2017 13:42
      Highlight @Firefly: Aus moralischer Sicht kann ich nur beipflichten.

      Die Problematik der Steuerhinterziehung würde dadurch aber nicht gelöst.
      1 3 Melden
    • Henä Hennessy 20.04.2017 14:04
      Highlight Nur so als Ergänzung; ich zahle gerne Steuern, habe absolut Nichts zu verbergen und finde es voll ok, dass der Staat all meine finanziellen Angelegenheiten einsehen kann.
      Bin ich deswegen mitschuldig, wenn sich ein paar Oligarchen ihren Freiheit beraubt fühlen?
      4 7 Melden
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  • Matrixx 20.04.2017 09:59
    Highlight Das ist sinnvoll bei Leuten die in der Nähe von öffentlichen Plätzen wohnen.
    Ich wohn in einem Wohnblock voller Geier und mit einem offenen WLAN würden alle Nachbarn ihr Internetanschluss kündigen.
    Aber tolle Aktion! 👍
    47 11 Melden
    • Tatwort 20.04.2017 10:15
      Highlight IP blocken... schon gehört?
      9 35 Melden
    • achtbit 20.04.2017 10:24
      Highlight @Tatwort: Hm, wenn dann wäre es Mac Adresse Blocken und nicht IP Adresse... aber Hauptsache man gibt einen Kommentar ab was?
      60 7 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 10:25
      Highlight Ich gebe zu, mit den Routern der Provider nicht zu machen, aber mit einer brauchbaren Firewall kann ich die Bandbreite des Gästenetzes beschränken. Ich glaub nicht, dass meine Nachbarn Spass daran haben, wenn insgesamt nur 20Mbit/s zur Verfügung stehen, aber zum Surfen reichts.
      10 4 Melden
    • baumgrt 20.04.2017 10:32
      Highlight MAC-Adresse blacklisten (die IP vergibt er ja via das offene Wifi selber)
      14 4 Melden
    • Friction 20.04.2017 11:08
      Highlight Oder kosten teilen?
      7 5 Melden
    • Tatwort 20.04.2017 11:22
      Highlight Stimmt... IP geschrieben, MAC gedacht... wobei bei mir immer der MAC-changer im Hintergrund läuft...
      11 6 Melden
    • Ökonometriker 20.04.2017 13:48
      Highlight Was ist das Problem? Wenn ich einen schnellen Anschluss hätte, würde ich sofort teilen (und dem Traffic vonmeinen Geräten eine höhere Prio geben) .
      Nur hab ich gar keinen festen Internetanschluss mehr, mache alles über 4G.
      5 4 Melden
    • keplan 20.04.2017 14:19
      Highlight @matrix wenn ich dich wäre würde ich ein offenes WLan anlegen (und ein geschlossenes für dich)... dann mal ein paar monate warten bis du keine anderen router mehr siehst und dann das offen wlan entfernen.
      14 5 Melden
    600
  • bärn 20.04.2017 09:56
    Highlight alles gut und schön die idee, sehe aber massive sicherheitsrisiken, zb:
    - wer unverschlüsselt (http: und nicht https) surft, übermittelt alle passwörter und usernamen in klartext, also ein leichtes (u. u sogar andere gleichzeitig im wlan verbundene wifi clients) solche daten abzugreifen
    - genau gleich verhält es sich bei user die über smartphones oder tablets via mailprogrammen (pop, imap) ihre mails abholen und versenden, sofern keine verschlüsselung (ssl etc) aktiviert ist
    - mutmasslich gibt es dazu zig apps welche benutzt werden wo es die appherausgeber versäumen security zu implementieren
    22 7 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 10:27
      Highlight Einverstanden, ich sehe den Fehler hier aber zu 90% beim User, der SSL nicht aktiviert oder den falschen Port eingibt, weil er nicht bei seinem Mailanbieter nachgesehen hat. Die meisten Mailanbieter geben sehr gute Anleitungen raus.
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    • bärn 20.04.2017 10:35
      Highlight @Eteokles81 bezüglich den anleitungen gebe ich dir recht, aber die schauen sich nun die user nicht an, und wenn sie es auf gut glück versuchen mit den einstellungen und es funktoniert nicht lassen es alle sein. noch viel schlimmer finde ich all die webseiten welche noch immer unverschlüsselt un und pw übertragen oder die tausenden von apps welche keine verschlüsselung kennen
      6 4 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:37
      Highlight übrigens... ich kann nicht verstehen dass der initiant künzler, der ja eigentlich die problematik kennen müsste, es genau so wie der verfasser des artikel versäumt, auf diese umstände hinzuweisen.....
      6 4 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 10:55
      Highlight bärn: Da gibt es, ohne dass ich die Herren kenne, mehrere Erklärungsmöglichkeiten:
      Für Personen in der IT-Industrie sind solche Sachen nicht mehr alltäglich, weil in der Industrie sich flächendeckende Verschlüsselung in der Kommunikation längst durchgesetzt hat.
      Dass man Enduser noch darauf hinweisen sollte, dass sie bitte überall Verschlüsselung aktivieren ist wünschenswert, da gebe ich Dir recht, aber so gesehen müsste man nach dem amerikanischen Vorgehen mit jeder solchen Bürgerinitiative eine 100-Seitige Erklärung abgeben, wo man auf Risiken und Nebenwirkungen hinweist.
      7 6 Melden
    • anst 20.04.2017 11:05
      Highlight Wenn du davor Angst hast, darfst du dich aber nie mit irgend einem WLAN verbinden, ausser deinem eigenen in dem du exklusiv unterwegs bist. Andernfalls können andere Clients im gleichen Netz diese Daten potentiell immer abgreifen.

      Verschlüsselung auf Applikationsebene ist deshalb sowieso immer ein muss, hier sehe ich die Anbieter in der Pflicht, dies nicht nur anzubieten, sondern den unverschlüsselten Zugang gar nicht mehr erst zu ermöglichen.
      9 4 Melden
    • bärn 20.04.2017 14:47
      Highlight @anst: nein dafür gibt es sog. "channel isolation"
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  • Charlie Brown 20.04.2017 09:47
    Highlight Die unangenehmen Konsequenzen im beschriebenen Beispiel sind noch das eine. Ich für meinen Teil möchte aber aus persönlicher Überzeugung nicht meine Infrastruktur zur Verfügung stellen, damit jemand unerkannt Kinderpornos hochladen kann (um beim Beispiel zu bleiben). Sonst niemand Mühe mit dem Gedanken?
    26 32 Melden
    • Alex_Steiner 20.04.2017 10:10
      Highlight Ui - du bist aus überzeugung gegen Kinderpornos. Mutig so etwas in der öffentlichkeit zu schreiben. Da wirst du ganz bestimmt alleine sein. Bewundernswert... wirklich.
      25 25 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 10:28
      Highlight Genau was Fredy Künzler geschrieben hat: #CHFreeWifi ist nichts für Angsthasen.
      24 9 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2017 10:39
      Highlight @Etokles81: Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornos ist mutig?

      Wow.
      6 32 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:43
      Highlight nein aber nicht ganz zu ende gedacht, resp deren nutzer nicht auf weitere risiken hingwiesen...
      7 6 Melden
    • Charlie Brown 20.04.2017 19:03
      Highlight Spannend. Kaum ein vernünftiges Statement auf meine Bedenken.

      Ihr Netzneutralitäts-Nerds erinnert mich irgendwie an die NRA. Es sind ja nicht die Waffen, die töten.

      Warum so undifferenziert, so einseitig? Warum nicht beide Seiten sehen wollen?
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    • Eteokles81 21.04.2017 07:32
      Highlight Charlie ich verstehe was du damit meinst. Es ist aber rechtlich nicht haltbar, das als Beihilfe zu bezeichnen.
      Ja es besteht die kleine Möglichkeit, dass mein wLAN dazu genutzt wird. Die Möglichkeit besteht aber auch in jedem Cafè.
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    • Charlie Brown 21.04.2017 09:33
      Highlight @Etokles81: Mir geht es nicht um die rechtlichen sondern um die moralischen Aspekte.

      Und?
      3 1 Melden
    • Alex_Steiner 21.04.2017 09:47
      Highlight @Charlie Brown: Also soll die Internet Provider (Swisscom, usw.) auch moralische bedenken haben? Sie bieten die Infrastruktur schliesslich an...

      Und Verschlüsslung? Das kann auch verwendet werden um Kinderpornos zu verstecken. Und Videokameras? Die kann man verwenden um Kinderpornos zu produzieren. Usw...
      2 0 Melden
    • Charlie Brown 21.04.2017 13:08
      Highlight @Alex: Die ISP können in die Pflicht genommen werden, bei der Bekämpfung solcher Straftaten aktiv zu werden. Du und ich mit unserem offenen WLAN hingegen nicht. Das ist doch ein Unterschied?
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    • Alex_Steiner 24.04.2017 13:42
      Highlight @Chalie: Nein? Von was redest du? Wenn Kinderpornos verbreitet werden dann gehen sie zum ISP und fragen wer es war. Ausserdem müssen ISP nichts dagegen machen. Das Blockieren usw. ist freiwillig und auch einfach zu umgehen.

      Das selbe bei deinem offenen WLAN. Da kommt die Polizei vorbei und schaut sich das an. Wo ist der Unterschied?
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 24.04.2017 14:44
      Highlight @Alex: Wo ist der Unterschied? Der Täter wird nicht eruiert werden können beim offenen WLAN. Weil anonym.

      Versteh mich nicht falsch, ich bin weder ein Überwachungsfetischist noch ein "Angsthase". Ich vermisse einfach in der Diskussion ein wenig die gesamtheitliche Betrachtungsweise. Wie weiter oben schon geschrieben; es erinnert mich sehr an die Argumentation der Waffennarren welche ihre persönliche Freiheit (eine Waffe tragen zu dürfen) über alles setzen.
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    • Alex_Steiner 28.04.2017 10:04
      Highlight @Charlie Brown: Beim ISP ja auch... Er geht über ein Proxy und gut ist. Das ist sogar einfacher als ein offenes WLAN zu suchen.

      Es gibt nur einen Fall indem man den Täter finden kann. Er lebt alleine und unfähig zu googlen was ein Proxy ist. Dann frag ich mich aber wie er überhaupt an die Kinderpornos gekommen ist... und wieso er sie umbedingt mit der Welt teilen will... Und jemand so dumm - ist auch nicht schlau genug ein offenes WLAN zu suchen.
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    • Charlie Brown 28.04.2017 11:00
      Highlight @Alex: Kann es sein, dass du dir jetzt gerade selbst widersprochen hast ;-)

      Vorletzter Post: "Wenn Kinderpornos verbreitet werden dann gehen sie zum ISP und fragen wer es war. "

      Letzter Post: "Beim ISP ja auch... Er geht über ein Proxy und gut ist."

      Nun, du verstehst meinen Punkt wohl nicht. Item.
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    • Alex_Steiner 28.04.2017 12:25
      Highlight @Charlie Brown: Was? Nein eben nicht. Das ergebnis ist bei beiden das selbe. Wer war es? ISP Antwortet: "Keine Ahnung". WLAN Betreiber Antwortet: "Keine Ahnung".

      Du sagst der ISP kann der Polizei sagen wer es war - ich sage nein können sie nicht. Also was soll dein Argument mit "Bei offenen WLANs wissen wir nicht wer der Pedo ist".
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  • Töfflifahrer 20.04.2017 09:45
    Highlight Das Problem ist, dass Frau Somaruga ganz nach dem Christlichen Prinzip handelt, das da ist, denn sie wissen nicht was sie tun.
    Es ist ein total unnötiger und zudem teurer Overkill, den wir bezahlen dürfen, und ausländische Gäste werden weiter vergrault.
    Tolle Leistung in Bern, wirklich!
    Ach ja, es soll ja Ausnahmen geben, sorry entweder totale Überwachung oder lasst es bleiben, Ausnahmen zeigen doch, dass die das selbst nicht ernst nehmen.
    48 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 11:37
      Highlight Wir sind uns doch die Spitzenleistungen aus Bern die letzten Dekaden gewohnt.
      8 3 Melden
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  • fischbrot 20.04.2017 09:43
    Highlight "Und da A. ein 25-jähriger Informatiker ist, kommt er als Beschuldigter in Sachen Kinderpornografie ohne weiteres infrage"

    Stehen denn alle Informatiker unter Generalverdacht, kinderpornografisch unterwegs zu sein?? °o°
    82 5 Melden
    • atomschlaf 20.04.2017 09:52
      Highlight @fischbrot: Nein.
      Alle Männer stehen unter Generalverdacht.
      Da könnte genau so gut "50-jähriger Versicherungsberater" stehen.
      Sexismus pur.
      68 16 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:59
      Highlight Hab ich auch gedacht... Frechheit!
      41 7 Melden
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  • Ohniznachtisbett 20.04.2017 09:39
    Highlight Es ist halt bedenklich, der gemeine Bürger versteht nicht, dass wir uns in ein Orwellsches Zeitalter bewegen und immer wird alles begründet mit: "Ich ha ja nüt z verberge". Die Leute checken nicht, dass Menschen wie Fredy Künzler sich für die Freiheit einsetzen, nicht der Überwachungsstaat. Wer die Freiheit einschränkt um die Sicherheit zu erhöhen, wird am Ende beides verlieren.
    95 7 Melden
    • road¦runner 20.04.2017 12:44
      Highlight Als ich eine ähnlich Aussage zum Büpf gemacht hatte wurde ich übel geblitzt, ich verzweifelte schon fast ob der Naivität mancher.
      Schön, dass nicht nur ich so "paranoid" bin, wie es mir vorgeworfen wurde.
      Jeder dieser Schritte (Büpf/Vüpf), und sei er noch so klein, ist ein Schritt in die falsche Richtung, und daher abzulehnen.
      9 4 Melden
    • Makatitom 20.04.2017 12:57
      Highlight Naja, Orwell hat sich nicht um über 30 Jahre getäuscht, sondern um nur 17, wir befinden uns nämlich spätestens seit 200, bereits im Orwellschen Zeitalter. Und von denen, die immer behaupten, nichts zu verbergen zu haben, verlange ich immer ihre Karten-PIN, frage nach den sexuellen Vorlieben und will ihre letzte Steuererklärung sehen.
      13 4 Melden
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  • inquisitio 20.04.2017 09:38
    Highlight IPv6 flächedeckend einführen. Und die Probleme sind gelöst.
    2 37 Melden
    • fischbrot 20.04.2017 09:49
      Highlight Wieso sollte das Problem der ungefragten Überwachung mit IPv6 gelöst sein?
      23 5 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:51
      Highlight Bin mir jetzt nicht sicher, in wiefern IPv6 einen Unterschied machen würde. Eine Verbindung kann ja trotzdem zurückverfolgt werden. Oder ist mir da etwas entgangen?
      11 5 Melden
    • Eteokles81 20.04.2017 10:32
      Highlight @Fischbrot @Midnight:
      In der IETF Standardisierung ist definiert, dass IPSEC bei IPv6 ein zwingender Bestandteil ist, womit ich End-zu-End Verschlüsselung habe.
      Der Provider und der daran anzapfende Staat oder Fremdstaaten dürften es massiv schwerer haben, zu sehen was ich da mache. Es ist aber kein endgültiger Schutz davor.

      Mich wirklich spurenlos im Internet zu bewegen erfordert etwas mehr, auch entgegen aller Unkenrufe einiges mehr als nur den TOR-Browser zu verwenden.
      11 6 Melden
    • anst 20.04.2017 11:00
      Highlight @Eteokles81 Das war ursprünglich so angedacht ( RFC4294), ist aber seit 2011 nicht mehr aktuell (Update in RFC6434: https://tools.ietf.org/html/rfc6434#section-11).

      In der Praxis habe ich bisher noch nirgendwo IPSec mit IPv6 angetroffen obwohl ich mich seit Jahren aktiv damit beschäftige.
      16 3 Melden
    • fischbrot 20.04.2017 11:01
      Highlight Nun, es gibt ja auch noch 2-3 andere Methoden zur Überwachung als MitM-Attacken..
      6 4 Melden
    • Alnothur 20.04.2017 12:35
      Highlight IPSec ist auch nicht Ende-zu-Ende-Verschlüsselung...
      4 5 Melden
    600
  • Mr. Riös 20.04.2017 09:38
    Highlight Finde die Idee gut. Habe gerade ein WLAN erstellt...
    46 8 Melden
    • bärn 20.04.2017 10:38
      Highlight surfst du auf deinem gast wifi ausschliesslich verschlüsselt? inkl. deinen apps und zb. mailprogrammen? wenn nicht dann gute nacht
      3 22 Melden
    • Mr. Riös 20.04.2017 10:54
      Highlight Ich surfe selbst nicht auf meinem Gast WIFI.
      28 4 Melden
    • Midnight 21.04.2017 08:06
      Highlight @bärn VPN...
      2 1 Melden
    600
  • MaxHeiri 20.04.2017 09:38
    Highlight Wer anonym surfen will zum Straftaten begehen, wird dies auch in Zukunft tun können. Lasst deshalb niemand über 40 Jahre irgendwelche Gesetze zu IT Themen abschliessen und schickt Sommaruga zurück ans Klavier.
    74 23 Melden
    • danbla 20.04.2017 10:15
      Highlight Ja ne is klar. Weil die unter 40 jährigen die (IT)Weisheit mit löffeln gefressen hat.
      Dieser Kommentar ist so Blöd, wie das Büpf/Vüpf.
      35 15 Melden
    600
  • DailyGuy 20.04.2017 09:28
    Highlight Das Problem sehe ich vorallem bei den Touristen. In der Schweiz ist es jetzt schon schwierig einigermassen gutes und offenes Internet zu finden. Dabei wird es in Zukunft nicht besser. Dies ist definitiv ein Rückschritt für uns als Tourismusland. Der Bund hat hier wieder den Easy-Way-Out genommen und sich nicht wirklich mit der Materie befasst. Ist ja schliesslich auch moderne Technik. Und wir wissen ja, wie der Bund und neue Technologien miteinander harmonieren.
    93 5 Melden
    • Midnight 20.04.2017 09:48
      Highlight War grad diese Woche 3 Tage in Wien. In jedem Bus, Hotel, Cafe, Museum etc. gibt es dort kostenloses WLAN. Eine solche Public-WLAN-Dichte wie dort habe ich noch nirgendwo sonst gesehen! Da war auch nichts mit SMS/E-Mail authentifizierung. Man hat sich verbunden, musste ggf. noch irgendwo auf "akzeptieren" klicken und schon konnte es los gehen. Bei uns ist das mit den Public-WLANs so mühsam, dass ich nur schon deswegen meist auf die Nutzung verzichte.
      59 5 Melden
    • atomschlaf 20.04.2017 09:53
      Highlight @Midnight: So ist es.
      Dazu kommt noch die Problematik, dass die Idenitifikation via SMS an gewissen Orten mit public WLAN gar nicht funktioniert, weil man keinen Mobilfunkempfang hat.
      30 4 Melden
    • Midnight 21.04.2017 08:08
      Highlight Das macht es natürlich auch nicht grad einfacher😄
      1 0 Melden
    600
  • Picker 20.04.2017 09:21
    Highlight Ich verstehe die Idee und Ideologie hinter den Free WLANs.

    Frage mich aber technisch gesehen, wie viele Leute bei den heute gängigen Mobile-Abos (Stichwort Daten-Flatrate) überhaupt WiFi noch gross benutzen. Ich habe bei meinem Mobile schon seit Monaten WiFi zu 99% gar nicht mehr aktiviert, über 4G/LTE bringt man je nach Abo auch fast noch höhere Bandbreiten zustande als über WiFi.
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    • Mr. Riös 20.04.2017 09:38
      Highlight Naja, ich habe nur 500MB Highspeed, danach ist es so lahm wie fürher mit WAP.
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    • Eteokles81 20.04.2017 09:48
      Highlight Darum geht es nicht, es geht um stillen politischen Protest.
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    • bärn 20.04.2017 10:40
      Highlight ...weil es immer noch genügend apps gibt die ein update über mobilnetz nicht zulassen... oder fotoapps welche so eingestellt sind dass diese nur über wifi synchen... ;-)
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    • Midnight 21.04.2017 08:09
      Highlight ...oder weil auch Touristen das Internet mögen.
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  • EMkaEL 20.04.2017 08:59
    Highlight Nur schon für diesen Einsatz möchte ich zu init7 wechseln...!
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    • Midnight 20.04.2017 09:42
      Highlight Wäre such gern dabei. Bei meinem Wohnort geht aber leidet nur die blöde UPC :-(
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    • Charlie Brown 20.04.2017 09:43
      Highlight Wow. PR-Aktion war somit erfolgreich...
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    • Eteokles81 20.04.2017 09:49
      Highlight Besser selber ein #ChFreeWifi aufschalten ;)
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    • Midnight 20.04.2017 09:57
      Highlight @Charlie Fredy Künzler ist ein genialer Mann, der über ein unglaubliches Fachwissen verfügt und genau weiss was er tut. Er setzt sich auch für wichtige Themen wie die Netzneutralität ein. Und so wie er das tut, tut es auch seine Firma (entgegen allen anderen ISPs in der Schweiz). Für mich gäbe es also viele Gründe zu Init7 zu wechseln. Der FTTH-Anschluss und die damit verbundene, symmetrische Bandbreite wäre noch nicht mal der wichtigste Grund.
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    • bärn 20.04.2017 10:40
      Highlight für was willst du wechseln wenn du dieses netz auf deinem smartphone als hotspot konfigurieren und aktivieren kannst? ;-)
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    • EMkaEL 21.04.2017 21:17
      Highlight https://mobile.twitter.com/kuenzler/status/855468506552389632
      😉
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  • Selbstdenker97 20.04.2017 08:53
    Highlight Geh ich halt wieder Steineschmeissen macht sowieso mehr spass als im Internet mit Ideologischen geschossen zu operieren.
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    • Eteokles81 20.04.2017 10:34
      Highlight Um die Känguru-Chroniken zu zitieren: Jeder wie er kann.
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