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Mein Weg am Festival. Alles aufgezeichnet. bild: watson

Wie ich am Open Air zum gläsernen Festival-Besucher wurde und was nun mit den Daten passiert

Wer heute an ein Festival geht, braucht immer seltener Bargeld. Mit dem Cashless-System verkürzen die Open-Air-Organisatoren die Wartezeiten, erhöhen die Sicherheit – und sammeln vor allem viele und detaillierte Daten über sämtliche Besucher. Ein System mit (fast) unbegrenzten Möglichkeiten und Gefahren.

08.07.16, 13:59 09.07.16, 17:02

Drei Tage Musik, keinen Kontakt zur Restwelt, abtauchen an einem Festival. Das war früher. Früher, als man das Bier noch selber mitbringen musste. Damals war nicht alles besser. Auf Schritt und Tritt überwacht aber, das wurden wir nicht.

Heute sind die Open Airs Konsumtempel. Mit Discos, mit kalten Drinks an unzähligen Ständen und Werbung von grossen Firmen überall. Love, Peace und Happiness sind zwar noch immer möglich. Doch sehen die Veranstalter immer genauer, wo wir was treiben. 

Weg jedes Besuchers ist nachvollziehbar 

Ein Besuch am Open Air St.Gallen zeigt dies eindrücklich. Im Sittertobel kann nur noch bargeldlos bezahlt werden. Jeder Festivalbesucher lädt sich so viel Geld auf seinen Chip auf dem Eintrittsbändel, wie er zu verprassen gedenkt. Das kann er online schon zuhause machen oder während dem Festival an einer der Ladestationen. An den Stationen kann auch jederzeit nachgeladen werden.

Big Brother is watching you. Eintrittsbändel mit Chip.
bild: watson

Das Cashless-System vereinfacht und beschleunigt den Ablauf an der Kasse: Bier bestellen. Bändel ans Lesegerät halten und warten, bis der Betrag abgebucht ist. Trinken. Dadurch sind die Warteschlangen kürzer und es müssen keine Portemonnaies herumgeschleppt werden, die gestohlen werden könnten. Doch wir hinterlassen Spuren. Denn die Daten werden aufgezeichnet.

Da die Daten nicht nur für den Anbieter, sondern für jeden einzelnen Open-Air-Besucher ersichtlich sind, können wir bis ins kleinste Detail verfolgen, was wir alles weitergeben (siehe Listen unten). Aufgezeichnet wird jeder Geländeein- und -Austritt, jedes gekaufte Bier, jedes Schnitzelbrot – mit dem genauen Zeitpunkt und dem Ort. Wir werden zum gläsernen Festival-Besucher (siehe auch folgendes Video).

Die Daten, die das Open Air erhebt, zeigen, welche Wege wir machen. Und was wir konsumieren.
Video: watson.ch

Auf der Homepage von Intellipay, dem Anbieter des Cashless-Systems des Open Airs St.Gallen, kann ich jede einzelne Konsumation anschauen. Hier ein Beispiel: 

Tag, Zeit, Standnummer, Beschreibung des Standes, Art der Konsumation, Betrag; alles wird aufgeführt.

Klickt man auf das blaue Kästchen rechts oben, werden die Details zum Kauf aufgelistet:

Die Liste meiner Konsumationen während zwei Tagen: Angefangen beim Laden des Chips am Bahnhof (+150.–), über die Rückgabe eines einzelnen Jetons in der Walliserstube (+1.–), bis zum Kauf von Longdrinks an der Habsburgbar (−40.–). 

Diese Daten sind nicht einfach nur lustig für Festivalbesucher, die nach einem Filmriss versuchen, ihre Nächte zu rekonstruieren. Diese Daten sind vor allem auch für die Veranstalter wertvoll. Sabine Bianchi, Sprecherin des Open Airs St.Gallen, sagt: «Wir sehen dadurch, wann wir an welchen Ständen wie viel verkaufen und können so das Personal besser einsetzen.» Durch das Ein- und Ausstempeln an den Haupteingängen wüssten sie zudem, wie viele Besucher sich auf dem Gelände befinden und könnten so das Sicherheitsdispositiv anpassen, so Bianchi weiter. 

«Werten wir die Daten unserer Besucher je aus, holen wir selbstverständlich eine Erlaubnis von ihnen ein.»

Sabine Bianchi, Sprecherin Open Air St.Gallen

Doch die Daten bringen den Veranstaltern noch viel mehr. Indem sie sehen, wo wie viel verkauft wird, können sie zum Beispiel die Standmieten anpassen. Oder sie so hoch ansetzen, dass niemand mehr mitbieten kann. Ob dies bereits Schule gemacht hat, darüber lässt sich streiten. Fakt ist, dass auf dem Gelände im Sittertobel an mehr als einem Ort Festzelte vom Open Air selber betrieben werden, wo früher noch Private wirtschafteten. 

Am Zürich Open Air funktionierte beim bargeldlosen Zahlen noch nicht alles einwandfrei. 
Bild: EPA/KEYSTONE

Personalisierte Werbung

Würden die Festivals die einzelnen Daten ihrer Besucher analysieren, könnten sie zudem personalisierte Werbung verkaufen. Möglich wäre theoretisch auch, dass konsumfreudige Open-Air-Gänger Vorverkaufsrechte für Tickets im Folgejahr bekommen.

In St.Gallen sei man allerdings nicht so weit, sagt Bianchi: «Mit den Daten einzelner Besucher machen wir nichts, wir haben gar nicht die Zeit dazu.» «Würden wir das je in Erwägung ziehen, holen wir selbstverständlich eine Erlaubnis unserer Gäste ein.»

Datenschützer macht Auflage 

Wie weit ist es überhaupt legal, Daten zu sammeln? Francis Meier, Sprecher Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter, sagt: «Veranstalter, die Cashless-Bezahl-Systeme einsetzen, müssen die Sicherheit der erfassten Personendaten gewährleisten und dürfen sie nur solange aufbewahren, wie sie für den angegebenen Zweck erforderlich sind.» Personenbezogene Auswertungen der Chip-Daten (zum Beispiel welche Getränke Besucher XY konsumiert hat) dürften nur mit Einwilligung der Kunden erfolgen. Wichtig sei, dass die Festivalbesucher die Möglichkeit hätten, auch «anonym» zu bezahlen, also ohne dass sie sich registrieren müssten, sagt Meier weiter. Dies ist beim Open Air St.Gallen der Fall. 

Noch hat sich das bargeldlose Bezahlen nicht an allen Festivals durchgesetzt. Doch es dürfte nicht mehr lange dauern. Während das Zürich Open Air voll auf Cashless setzt, stellt das Open Air Gampel erst um, wenn die Systeme fehlerlos sind und die Ausfallquote niedriger ist. Beim Gurtenfestival heisst es, man wolle in Zukunft eine Lösung anbieten, «die den heutigen Umgang mit Zahlungsmitteln reflektiert». Das Gurtenfestival möchte den Gästen eine Auswahl lassen. Am Open Air Frauenfeld, das diese Woche über die Bühne geht, ist bis auf Weiteres das gute alte Bargeld Trumpf. 

 

Alle Plakate aus 40 Jahren Open Air St.Gallen: Oh, wie bist du bunt geworden!

Schlammgallen!

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  • Ali G 10.07.2016 08:07
    Highlight Die Sorge ist nicht ganz unbegründet. Ich gehe ans Tomorrowland, da ist auch Intellipay und jeder Besucher muss sich mit Name, voller Adresse und Handynummer registrieren. Sogar das Häckchen mit der Datenverwertung muss gesetzt werden um an die Tickets zu kommen.
    Für meinen Geschmack ist das zu viel Macht für eine Firma.
    11 1 Melden
  • Launedernatur 09.07.2016 10:09
    Highlight Müsste man (und kann man offenbar, den Kommentaren nach zu urteilen) auch anonym betreiben können. Wer weiss, ob da nicht z.B. Krankenkassen diese Daten den Festivalbetreibern abkaufen. Ich zeige meine Cumulus- und Superkarten auch nur wenn ich hauptsächlich gesundes Zeugs kaufe. Ganz bestimmt nicht beim Alk-Einkauf. Paranoid? Vielleicht. Vielleicht mag ich Milchglas einfach lieber als Klarglas.
    4 4 Melden
  • Imfall 09.07.2016 08:39
    Highlight Auch wenns bald wieder gewittert..! ich verstehe das Problem nicht! man kann bequem ohne Bargeld das ganze Wochenende durchfeiern und im anschluss sogar noch kontrollieren was konsumiert wurde . das veranstalter wissen wollen welche standorte am besten laufen ist verständlich und nichts neues. kassen wurden bisher ja auch abgerechnet! zusätzlich muss der veranstalter nicht haufenweise bargeld zwischen allen verkaufsstellen hin und her schieben wenn alle mit den bändeli bezahlen!

    man darf doch auch mal die vorteile sehen ; )

    9 11 Melden
    • Felix Burch 09.07.2016 11:31
      Highlight Es gibt auch Vorteile. Das stimmt. Welche Standorte wie gut laufen, wussten die Veranstalter aber früher nicht. Die Privaten zahlten Standmiete, wie viel sie einnahmen, wussten nur sie.
      8 1 Melden
    • Crecas 09.07.2016 13:29
      Highlight Und das ist schlecht, dass der Veranstalter jetzt weiss, wo die Hotspots sind? Sehe hier den Punkt nicht genau, Felix.
      3 3 Melden
    • winglet55 09.07.2016 15:24
      Highlight @ Felix Burch, Ihre Aussage stimmt nicht ganz. Es gab Veranstalter die eine Umsatzprovision kassierten. Wenn man wollte wusste man es früher schon, es war einfach Handarbeit.
      2 1 Melden
    • Felix Burch 09.07.2016 17:06
      Highlight Das stimmt. Aber nur bei gewissen.
      1 0 Melden
  • kleiner_Schurke 08.07.2016 22:24
    Highlight Und wir pilgerten einst ans Gurtenfestival und hatten eine Flasche Saft dabei. Saft das war eine 1.5L Flasche Cola aus der wir die Hälfte weg geschüttet, und mit Whiskey wieder aufgefüllt hatten. Die Flaschen Cola ging gut durch die Kontrollen der Broncos. Die haben wir dann zu zweit getrunken, was natürlich enorm durstig machte. Der Durst wurde mit je 6 grossen Bieren gelöscht. Tja und am Moloko Konzert fühle sich die Luft an wie, wie ... Melasse. Der Weg nach Hause war dann – lustig! Und am anderen Tag wusste mein Freund zu bemerken: “Heute fühle ich mich NICHT ganz gut“.
    14 7 Melden
    • Lichtblau 08.07.2016 23:48
      Highlight Luft wie ... Melasse. Auch wenn heute kaum jemand weiss, was das ist: toll beschrieben.
      15 0 Melden
  • Plöder 08.07.2016 20:34
    Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht...
    Du musst dein Bändel nicht personalisieren und schon bist du nur eine nummer die Kauft!...

    19 5 Melden
    • MaryTheOne 08.07.2016 22:02
      Highlight vor allem über den "gläsernen Konsumenten" motzen und dann selber die ganze Konsumation im Internet posten...

      17 17 Melden
  • Karl Müller 08.07.2016 20:11
    Highlight Immerhin hat Dir das alles Jeton verkauft. Ist ja ein netter Typ, mir hat er eins ausgegeben, als Albanien gegen Rumänien gewonnen hat.
    33 4 Melden
    • Launedernatur 09.07.2016 10:05
      Highlight Danke für diesen Lacher! :))
      3 0 Melden
  • Alnothur 08.07.2016 18:20
    Highlight <3 Bargeld

    ...und noch ein Grund mehr, nicht an Open Airs zu gehen :P
    19 7 Melden
  • Gaspadin 08.07.2016 18:19
    Highlight Ich würde nie an eine Veranstaltumg gehen, wo ich den Umfang meiner Konsumation schon vorher festlegen und bezahlen muss. So eine eine unverschämte Frechheit lasse ich mir nicht bieten, von keinem.
    14 22 Melden
    • Plöder 08.07.2016 20:32
      Highlight Ähm du kannst es immer wieder aufladen und am schluss den Restbetrag auszahlen lassen...
      27 7 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 21:16
      Highlight @Plöder: Immerhin. Ist mir dennoch zu doof. Ich will kein Konto beim Veranstalter haben. Ich will mein Geld in meiner Tasche haben.
      10 15 Melden
    • Plöder 08.07.2016 21:21
      Highlight Dann hast du auch kein Bankkonto?
      15 9 Melden
    • Gaspadin 08.07.2016 21:41
      Highlight @Plöder: Schon, für die Lohnzahlung. Aber eigentlich ist das Konto fast augenblicklich danach leer, das Geld bis auf wenig weg, der Rest in meiner Tasche.
      8 16 Melden
    • Plöder 08.07.2016 22:02
      Highlight Tja dann bist du einer dieser Menschen...
      Für mich persönlich unverständlich.
      Aber dann kannst du gerne solche Anlässe meiden oder solltest solche meiden.
      17 7 Melden
  • nordkapper28 08.07.2016 18:05
    Highlight Ob ich das Bier im nächsten Jahr von einem Stand des OpenAirs oder von der Habsburg kaufe, kann mir als Konsument ja völlig egal sein. Klug gemacht vom OASG. Ich würd es genau gleich machen.

    "Möglich wäre theoretisch auch, dass konsumfreudige Open-Air-Gänger Vorverkaufsrechte für Tickets im Folgejahr bekommen."

    - Immer diese wirren Theorien. Sowas wird niemals passieren. Alleine aus Angst vor einem riesen Shitstorm würden sich sowas die Veranstalter nicht trauen.

    Wie man beim Datenschutz-Thema immer masslos übertreiben muss. "Wie ich zum gläsernen Menschen wurde" pfff.
    29 35 Melden
  • o.o 08.07.2016 17:27
    Highlight Ausserdem war die Polizei mit Röntgen Scannern und Hunden am Eingang. Nach 8 Jahren ist jetzt Schluss mit dem OASG. Ich will Spass haben, nicht wie ein Verberecher behandelt werden.
    37 15 Melden
    • nordkapper28 08.07.2016 18:08
      Highlight Man wurde überhaupt nicht wie ein Verbrecher behandelt. Es wird halt wie jedes Jahr auf die Regeln geachtet, was rein darf und was nicht. Aber man muss natürlich wieder was zum reklamieren haben.
      27 28 Melden
    • BlubbBlubb 08.07.2016 18:41
      Highlight Aber wenn dann was passiert,ist es auch nicht recht oder?
      21 9 Melden
    • Sonnentanz 08.07.2016 18:50
      Highlight Und wenn da ne Bombe hochgehen würde, wärs Du der erste, der herumposaunieren müsste, warum da keine Bullen stehen & Kontrolle machen..
      27 18 Melden
    • o.o 21.07.2016 22:07
      Highlight Mit diesem naiven Argument lässt sich alles rechtfertigen. Es besteht absolut keine Terrorgefahr in der Schweiz.
      2 0 Melden
  • peeti 08.07.2016 17:04
    Highlight Bei der Online-Aufladung fürs OASG fand ich zudem bedenklich, dass eine automatische Wiederaufladung von 50.-, wenn der Chip-Betrag während dem Openair unter 20.- fällt, aktiv abgewählt werden musste. Hilft der Jungend sicher mega beim Umgang mit Geld.
    66 5 Melden
    • MaryTheOne 08.07.2016 21:58
      Highlight das ist nicht korrekt! Das "Auto Top Up" musste aktiv aktiviert werden, in der Grundeinstellung war es nicht aktiv!
      10 8 Melden
    • peeti 09.07.2016 00:23
      Highlight Bei mir kam ein Fenster mit der Frage, ob ich das Auto topup aktivieren möchte. Musste die Auswahl von "Ja" auf "Später" wechseln. Das verstehe ich als aktiv abwählen.
      14 1 Melden
  • Amboss 08.07.2016 16:32
    Highlight Sagt mal, liebes Watson: Gibt's eigentlich bei euch keine "Open-Air - weg damit"-Funktion?

    Denn ich gehöre zu den (offenbar wenigen), die mit Open-Airs einfach nichts anfangen können und die sich über die Berichterstattung darüber nerven. Zwei Monate lang: "Band xx spielte in yy und es war super." (Aber: obiger Bericht ist aber echt intressant

    Mir scheint, vor ein paar Jahren waren da einfach diese Open Airs - gut besucht, aber allenfalls ein Thema für die Lokalzeitung.
    Jetzt aber sind das Events von offenbar nationaler Bedeutung. SRF kenn kein anderes Thema im Sommer.
    Wieso? Wieso?



    51 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 17:09
      Highlight tennis bitte auch mit weg damit funktion?! :)
      29 8 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 08.07.2016 19:00
      Highlight ich wünsche mir jeden einzelnen tag selber steuern zu können
      7 1 Melden
    • SanchoPanza 08.07.2016 21:58
      Highlight @Amboss: hat womöglich mit der Kundenbindung zu tun. Grade Watson als reines Online-Magazin wird einen deutlich tieferen Altersdurchschnitt der LeserInnen haben als sämtliche Prontmedien. Insofern kaut es für mic definitiv Sinn, dies auch thematisch so zu handhaben.

      Und zum anderen haben Live-Konzerte dieser Grössenordnung heute einen anderen Stellenwert (nicht das sie besser wären...) als vor 20-30 Jahren. Vermute ich zumindest (nur schon die schiere Anzahl...)
      6 1 Melden
    • Felix Burch 09.07.2016 17:11
      Highlight Eine Funktion gibt es nicht. Und ja. Die Festivals sind grösser geworden. In der Schweiz haben wir zudem die grösste Dichte an solchen Events. Sie betreffen also ein stattliche Anzahl von Personen und sind Anlässe, die die ganze Region beeinträchtigen.
      4 0 Melden
  • Seppels 08.07.2016 15:43
    Highlight Tja werde aber deswegen die Festival Zeit nicht boykottieren, ausserdem wenn man das nicht will müsste man zb. auch sein Handy Zuhause lassen
    Dass mach ich zwar schon aber die meisten haben es immer dabei
    26 3 Melden
  • Nothingtodisplay 08.07.2016 14:54
    Highlight Vielleicht bin ich der einzige, welcher das irgendwie noch "cool" findet... Ich war zwar nicht in St. Gallen, trotzdem würde ich jeweils gerne nach einem Openair schauen, was ich wo und wann gekauft habe.
    Meistens wache ich auf dem Zeltplatz auf und weiss kaum mehr was ich wann gemacht habe. Es passiert einfach zu viel geiles an diesen Openairs!

    Mich würde sowas jedenfalls nicht stören. Macht euch nicht immer über alles so viele Gedanken. Geniesst doch einfach das Leben!

    Peace!
    30 92 Melden
    • Skeagle 08.07.2016 15:13
      Highlight Du bist deines Profilbildes nicht würdig ...
      155 13 Melden
    • mbr72 08.07.2016 15:36
      Highlight Dieser Antwort gibt es nichts hinzuzufügen.
      61 7 Melden
    • Tomlate 08.07.2016 15:59
      Highlight Was muss man denn tun, um einer Maske aus einem Warner Brothers Film würdig zu sein?
      33 38 Melden
    • Datsyuk * 08.07.2016 20:47
      Highlight Anonymous, Tomlate.
      14 10 Melden
    • Tomlate 09.07.2016 07:43
      Highlight Die kenne ich, Datysuk.
      6 1 Melden
    • Datsyuk * 09.07.2016 09:15
      Highlight Eben. Die würden den Kommentar nicht unterschreiben.
      3 3 Melden
    • Tomlate 09.07.2016 11:11
      Highlight Wahrscheinlich nicht.
      4 1 Melden
    • maddiepilz 29.08.2016 21:31
      Highlight Ez hängeds doch mol. Bin ganz einverstanden mit Tomlate
      0 0 Melden
  • Scaros_2 08.07.2016 14:45
    Highlight Ein Mitarbeiter von mir Arbeitet auchbeim OASG mit und hat uns dazu auch schon ausführlich erzählt. Das OASG wertet jeden Stand für sich aus und bewertet ob er "Rentabel" ist. Wenn es nicht passt wird er ersetzt oder die Position gestrichen. Auch - und das wissen wenige - jene Positionen die am meisten rentieren werden von eigenen OASG Ständen vertreten während 3. Anbieter mit den schlechten Plätzen auskommen muss. Das OASG wertet noch keine Kundendaten so richtig aus, bisher ist der Fokus auf die Verkaufszahlen an den ständen etc. jedoch noch nicht personalisiert auf den einzelnen Besucher.
    67 1 Melden
    • nordkapper28 08.07.2016 18:09
      Highlight Würd ich genau auch so machen. Mein Festival, meine Einnahmen. Kann mir als Konsument doch völlig egal sein ob ich mein Bier beim OASG-Stand kaufe oder bei der Habsburg...
      12 21 Melden
    • Talli 08.07.2016 20:21
      Highlight Nordkapper ich hoffe das deine einstellung " wer mehr hat soll auch mehr bekommen" "gewinnmaximierung" "der dickste bauer ist der schlauste" doch sehr kurzsichtig ist. Ein problem der welt sozusagen.
      Das st.galler open air ist vom überregionalen traditionsopenair, mit echtem st.galler flair, zum internationalen industrialisierten konsum openair verkommen, austauschbar, am geschäftstisch generiert.
      Heute habe ich einen 20 jährigen welcher das open air besuchte gefragt was denn der headliner gewesen sei, er hat es nicht gewusst. Symptomatisch würd ich sagen
      21 4 Melden
    • Lichtblau 08.07.2016 22:04
      Highlight Interessanter Einblick. Danke.
      6 1 Melden
    • Mr_Boulala 08.07.2016 23:32
      Highlight @talli. Das liegt aber nicht am Alter oder am "industrialisierten konsum openair". Ich hatte waschechte St. Galler als Zeltnachbarn die das OA schon zu den "guten alten Zeiten" besucht haben. Sie hatten kein einziges Konzert miterlebt. Viele einheimische Stammbesucher des Oasg gehen nur zum Party machen, haben mir zumindest Einheimische so gesagt.
      11 1 Melden
    • nordkapper28 10.07.2016 02:11
      Highlight @talli Ans OASG gehe ich seit Jahren nicht wegen den Musikern sondern wegen der Atmosphäre. Die Atmosphäre ist nämlich nach wie vor top und ganz und gar nicht zum industiallisierten konsum mutiert. Die Tatsache das ein 20 Jähriger sich nicht über den Headliner bewusst ist, spricht eher negativ gegen die Actauswahl aber positiv für das "OASG-flair".
      2 0 Melden
  • Fendant Rüpel 08.07.2016 14:41
    Highlight 14.- für ein Gintonic und 6.50.- für eine Bier ? Dios Mios
    und sehe ich das richtig du bezahlst zusätzlich noch 1-. für den Becher + noch 1.- für ein Jeton? Weshalb wird der Jeton auch noch berechnet?
    51 1 Melden
    • Connor McSavior 08.07.2016 14:53
      Highlight Also 14.50 für einen Drink und 6.50 für ein Bier sind gerade im schweizer Nachtleben eher an der günstigen Seite, da habe ich am Züri-Fest ganz andere Preise gesehen. Das mit dem Jeton weiss ich auch nicht, das für den Becher ist vermutlich ein Depot.
      24 23 Melden
    • Scaros_2 08.07.2016 15:03
      Highlight Ja das sind eben Preise von Veranstaltungen wo es um den Profit geht. Man begnügt sich nicht mit 0 Runden spiel. Da ist das Albanifest in Winterthur dagegen wirklich ein Fest. Dort bezahlte ich 5 Fr. für 5dl bier + keine Koste für Depot oder so zeug. Das war genial! Aber das sind teils echt üble preise finde ich mit der Zeit - Ein Grund warum ich Clubs meide XD.
      43 1 Melden
    • Felix Burch 08.07.2016 15:03
      Highlight Ja. Je einen Franken für Jeton und Becher. Wenn du beides zurückbringst, bekommst du das Geld wieder zurück.
      34 1 Melden
    • Fendant Rüpel 08.07.2016 15:26
      Highlight @ Felix Burch, dies habe ich schon verstanden aber verstehe den Sinn nicht wirklich, "normalerweise" bezahlst du den Pfandbecher und gut ist ohne noch zusätzlich für den Jeton zu bezahlen...aber egal für den Konsument kommt`s ja schlussendlich auf dieselben 2.- :-)
      18 1 Melden
    • Felix Burch 08.07.2016 15:29
      Highlight Böse Zungen behaupten, die Veranstalter machen dadurch noch mehr Geld. Wer den Jeton verliert und nur den Becher zurückbringt, verliert einen Franken.
      65 1 Melden
    • Braun Pascal 08.07.2016 15:34
      Highlight Das wäre eine rechnung für den neuen lehrplan xD
      23 0 Melden
    • Strohhut 08.07.2016 17:33
      Highlight Böse Zungen behaupten gar, wenn der Jeton nicht mehr da ist, wird der Becher auch nicht angenommen und man verliert 2 Franken.

      Achja, geht ja um den Umweltschutz;)
      29 0 Melden
    • Cmo 08.07.2016 17:36
      Highlight Der Jeton wird dafür da sein, damit niemand von zuhause Becher mitnimmt und damit Depot holen kann.
      23 1 Melden
    • Felix Burch 10.07.2016 11:23
      Highlight @Strohhut. Du hast recht. So ist es in der Praxis.
      2 0 Melden
  • Leon1 08.07.2016 14:32
    Highlight Klar ist es bereits passiert.
    Die Roccoco Bar an bester Lage wird vom Openair betrieben, früher war's immer ein Privater. Damals war's ein beliebter Treffpunkt, heute ein seelenloser Konsumtempel mit horrenden Preisen.
    Schade fürs OASG, aber leider kaum überraschend.
    73 5 Melden
    • MaryTheOne 09.07.2016 06:37
      Highlight dass das OASG gewinnorientiert denkt, ist nicht falsch. Die ganzen Bands und die immense Infrastruktur können ja schliesslich auch nicht mit reiner Luft bezahlt werden.

      Zudem sind die Preise an den Ständen dieselben. Ich bezweifle sehr stark, dass man im Rococo mehr zahlt als am Bierstand neben an.
      4 6 Melden
  • Donald 08.07.2016 14:32
    Highlight Und wer hinterfrägt die RFID Chips in unseren Kleidern, mit denen wir täglich durch duzende Sensoren gehen?
    13 33 Melden
    • E. Edward Grey 08.07.2016 14:45
      Highlight ..oder die des flächendeckend verbreiteten SwissPass?
      38 4 Melden
    • Donald 08.07.2016 14:48
      Highlight @E. Edward Grey
      Nur wenn du ein GA hast :)

      Ich habe ja eins, verdammt!
      20 5 Melden
    • TJ Müller 08.07.2016 15:26
      Highlight @Donald
      Ich weiss ja nicht wo du deine Kleider kaufst, aber ich hab keine RFID Chips in meinen Kleidern...
      47 2 Melden
    • Charlie Brown 08.07.2016 20:21
      Highlight @Donald: Schreibst du deine Kommentare auf watson mit Tusche und Feder? Oder mit einem Gerät, welches alles über dich aufzeichnet und einem oder mehreren Weltkonzernen preis gibt? Frag doch mal @E. Edward Grey, der kennt sich mit personalisierter Werbung aus, wie er vor kurzem per screenshot dokumentiert hat. Aber dann den Swisspass bashen. Momol.
      9 4 Melden
    • Charlie Brown 08.07.2016 21:59
      Highlight @TJ Müller: Wenn du sie kaufst, hat es keine drin. Wenn du sie klaust allenfalls schon, als Diebstahlsicherung. Mann müsste mal @Donald fragen, warum er noch welche in den Kleidern hat.

      Und selbst wenn... Was nützt ein in die Unterhose eingenähter RFID-Chip, wenn kein Mensch weiss, an wessen Hintern die Buxe sitzt? Kann da mal jemand die grösseren Zusammenhänge aufzeigen?
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    • Zuagroasta 08.07.2016 23:30
      Highlight Charlie, jeder RFID-Chip hat eine eigen Nummer und kann von einem entsprechenden Lesegerät identifiziert werden. Platziere dieses geschickt an einer Kasse eines Detailhändlers oder einem anderen Konsumtempels und schon kann man deinen Weg zurückverfolgen.
      Das ist ein Datensatz.
      Viele Leute bezahlen aus Bequemlichkeit mit Kredit- oder Bankkarte und schon hat man einen zweiten Datensatz.
      Verbinde beide und schon ergibt sich ein sehr detailiertes Bild
      über dich und deinen Konsum.

      Diese Möglichkeiten werden bis jetzt nicht vollkommen ausgeschöpft, aber weit davon sind wir nicht mehr entfernt.
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    • Charlie Brown 09.07.2016 06:02
      Highlight @Zuagroaste: Dieser Möglichkeiten bin ich mir bewusst. Sich aber über (nicht vorhandenen) Chips in Kleidern aufzuregen, während man über das Smartphone die viel bessere Spur legt, mutet dann doch ein wenig... naja, ich sag mal chemtrailmässig an.
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    • E. Edward Grey 09.07.2016 08:59
      Highlight Ein Smartphone zu tracken geht nur mit sehr grossem Aufwand und ist nur mit TelCo Equipment zu bewältigen (iBeacons mal aussen vor, bei denen man sich bewusst verfolgen lässt). Mit RFID Tags ist die technologische Schwelle sehr tief, jeder kann das heute schon einsetzen um beliebige Tags zu verfolgen.
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    • SemperFi 09.07.2016 10:11
      Highlight @ Charlie Brown: Für mich ist es schon ein Unterschied ob ich freiwillig Kommentare schreibe oder ob ich einem Staatsbetrieb gezwungenermassen mein Bewegungsprofil hinterlasse. Erstaunlich war einfach, dass die Einführung des SwissPass nicht mehr Wellen geworfen hat. Das gescheiterte Referendum zum BÜPF passt da genau dazu. Offensichtlich sind wir inzwischen soweit, dass wir zu Gunsten von Bequemlichkeit gerne auf unsere Privatsphäre verzichten.
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    • Charlie Brown 09.07.2016 11:10
      Highlight @Grey: Standardmässig übermittelst du gefühlt jeder zweiten App deine genaue GPS-Daten - z.B. auch watson.

      Wo genau ist da die technische Herausforderung?

      Ausserdem reden wir nicht nur von Standortdaten sondern deinem Surfverhalten (welches ja dann zu personalisierter Werbung führt) und von Inhalten deiner Kommunikation, welche über die Server von google, fb etc gehen.

      Aber klar. Mann kann sich auch auf RFID Chips in Kleidern konzentrieren, wenn man will.
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    • Zuagroasta 09.07.2016 11:52
      Highlight Kurzer Einwand Charlie.
      Die Übermittlung der GPS Position deines Smartphones kann man einschränken.
      Leider ist die meist per default an und man muss sie bewusst ausschalten, was leider die wenigsten machen.

      In Sachen Surfverhalten kann man auch einiges machen. Man benutzt einfach keine Services von Google/FB mehr. Man sucht ausserhalb deren Apps mit Suchmaschinen, die weitaus weniger, wenn überhaupt, Daten sammeln.

      Beide Punkte tragen erheblich zu der Privatssphäre bei, nur, wie ich oben schon geschrieben habe, machen es die wenigsten bzw. sind zu bequem dazu.
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    • Charlie Brown 09.07.2016 12:00
      Highlight @SemperFi: Ich verstehe das nur zum Teil. Die paar aufgezeichneten Punkte im Zug ergeben kein Bewegungsprofil. Dein mitgeführtes Handy im Gegensatz schon. Aber auch da siegt die Bequemlichkeit...
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    • Charlie Brown 09.07.2016 13:08
      Highlight @Zuagroaste: Ist mir alles klar. Machen aber eben die wenigsten.

      Und nun kommt das aber...

      Du bist aufgrund von den Daten, die du beim surfen so oder so mitlieferst (Betriebssystem, Browser, Auflösung etc.) recht eindeutig wiedererkennbar. Fingerprint ist das Stichwort. Du braucht es nicht mal cookies dazu. Nützt dann alles wieder nix.

      Ich finde die Diskussion spannend, bin aber der Meinung, dass sie bei RFID am falschen Ende ansetzt.
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    • SemperFi 09.07.2016 14:27
      Highlight @ Charly Brown: Die aktuelle Situation ist möglicherweise noch nicht sehr problematisch. Aber in Zukunft wird ja automatisch jedes Ein- und Aussteigen protokolliert ( mit dem verlockenden Vorwand punktgenau abrechnen zu können). Das gibt dann schon ein genaues Profil. Im Gegensatz zum Verhalten mit dem Handy oder beim Surfen, das ich selber kontrollieren kann, muss ich diese Spur zwangsläufig legen. Das stört mich.
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    • Zuagroasta 09.07.2016 14:33
      Highlight Charlie, ich kenn mich mit HMTL5- finger printing relativ gut aus.
      Man kann mittlerweile auch einiges mit Browser-Add-Ons (auch Phones) blocken, nur gibt es eine Crux bei dieser Sache. Je mehr du dich verbarrikadierst, desto eher bist du identifizierbar, aber weniger trackbar. Wenn du weniger machst, bist du zwar trackbar, aber du schwimmst in der Masse der User mit. Siehe dazu Panopticlick.
      Hier muss jeder selber entscheiden wieviel Privatsphäre er will.

      RFID allein ist nicht das Problem,
      nur kann es in Verbindung mit etwas anderem werden. Und da sollten wir schon Einhalt gebieten IMHO.

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    • Charlie Brown 09.07.2016 15:52
      Highlight @SemperFi: Es steht und fällt in meinen Augen damit, was mit den Daten geschieht. Die genaue Nutzung einer Dienstleistung zu protokollieren ist nicht unüblich. Jeder Händler sagt dir auf Jahre zurück, was du wann bei ihm (auf Rechnung) gekauft hast.

      Nenn mich naiv, aber ich fühle mich nicht so wichtig dass ich das Gefühl habe, irgendwer (beim bösen Staat) könnte sich für meine genaue Nutzung des ÖV interessieren.
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    • Charlie Brown 09.07.2016 15:55
      Highlight @Zuagroasta: Danke für den konstruktiven Austausch.

      Wenn ich das Problem künftig irgendwo verorten würde, dann bei Gesichtserkennung und HD cams. Da sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft...
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    • Zuagroasta 09.07.2016 17:05
      Highlight Kein Thema Charlie. Likewise. :)

      Haha. Und schon haben wir ein
      Thema für 5-10
      weitere Posts gefunden.

      Jetzt aber raus, die Sonne wartet. ;)
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    • E. Edward Grey 10.07.2016 08:20
      Highlight "Wo genau ist da die technische Herausforderung?" Um via App zu tracken muss die App installiert und aktiv sein. Dieses Konzept wird bei iBeacons verwendet, ist jedoch nicht verbreitet und keinesfalls flächendeckend verfügbar. Um Telefone generell zu tracken, was ein breite Abdeckung geben würde, muss man in der Infrastruktur der TelCo Anbieter operieren, was sehr teuer ist.
      NFC Tags sind dagegen flächendeckend verfügbar (Industriestandard) und können mit sehr günstigen Mitteln von überall unbemerkt ausgelesen werden.
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    • Charlie Brown 10.07.2016 13:27
      Highlight @Grey: Das installieren und verwenden übernimmt ja der Nutzer freiwillig.

      N in NFC steht ja bekanntlich für near. Wie viele Lesegeräte (von ein und dem selben Betreiber) wären notwendig, um nur halbwegs vernünftige Daten zu erheben?
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    • E. Edward Grey 10.07.2016 18:02
      Highlight Sie müssen davon ausgehen was ohne Nutzerzutun für sie verwendbar ist.
      NFC gibt es in verschiedenen Klassen, von 10cm bis 100m. Vernünftig/sinnvoll kommt auf den Verwendungszweck an. Sind Sie Privatdetektiv dann reichen mitunter 2-3.
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    • Charlie Brown 10.07.2016 19:00
      Highlight 100m mit NFC? Mit einen passiven Element (das anscheinend in die Kleider eingenähte Teil) welches die benötigte Energie für das Senden seiner Kennung über diese Distanz aus dem Magnetfeld des Abfragenden Senders beziehen muss? Kann ich mir nicht vorstellen.

      Zudem: Gäbe es die Möglichkeit, diesen Radius abzudecken; was meinst du was für ein Wirrwar an Antworten auf ein und der selben Frequenz kämen da in einer belebten Stadt zusammen? So ein paar Tausend Chips aus hunderen von Kreditkarten, Swisspass, Mobility Ausweisen etc? Jene in den Unterhosen von Donald noch nicht mal eingerechnet.
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    • Zuagroasta 10.07.2016 21:09
      Highlight Mr. Grey, kannst du noch einen Link
      als Beweis für die 100m Reichweite
      von NFC posten?
      Laut meinen Infos ist die maximale Reichweite von Near(!) Field Communicaton 10cm, um zwischen Sender und Empfänger zu kommunizieren. Auch wenn passiv 100m Reichweite möglich wären, müssten man um wirklich zu kommunizieren zu können, weitaus näher ran.
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    • Charlie Brown 10.07.2016 21:55
      Highlight @Zusgroasta: Darauf wäre ich auch gespannt...

      "Allerdings funktioniert NFC nur aus sehr geringer Distanz, was die Möglichkeit eines Missbrauchs deutlich einschränkt. Es ist mit 1,5 m großen Antennen (wie sie an Ein- und Ausgängen von Kaufhäusern üblich sind) möglich, eine Strecke von ca. 1 m zu überbrücken."

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Near_Field_Communication
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    • Donald 11.07.2016 09:22
      Highlight Wow, ihr habe euch übers Wochenende ja ganz schön ins Zeug gelegt :)

      Den Swiss Pass habe ich nicht gebasht... Solange man anonym Tickets kaufen kann, ist das OK.

      Wenn ich über RFID's in Kleindern spreche, dann natürlich über solche, die immer drinn bleiben. Es ist noch nicht weit verbreitet, aber es gibt es und vermutlich wird es noch mehr kommen. Damit kann man natürlich alles mögliche tracken. Da könnte ich jetzt ein Buch darüber schreiben.

      Die Spur übers Smartphone gibt man nur freiwillig und auch nur bestimmten Firmen mit bestimmten Einschränkungen preis: Nicht vergleichbar.
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