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Der mobile IMSI-Catcher der Polizei (Symbolbild) täuscht eine Mobilfunkantenne vor und erfasst alle Handys in seinem Empfangsgebiet, die sich mit ihm verbinden.

Die Kapo Bern hat bald ein teures neues Abhörsystem. Aber der eigentliche Skandal dahinter ist die Beschaffung

20.10.15, 13:26 21.10.15, 18:17

Die Kantonspolizei Bern will einen IMSI-Catcher für 750'000 Franken kaufen. Dies berichtete am Montag das Technologie-Portal Inside-it. Ein IMSI-Catcher gibt sich als Mobilfunkantenne aus und schiebt sich im Handynetz (unbemerkt) zwischen die Mobiltelefone und das eigentliche Mobilfunknetz. Smartphone-Nutzer, die sich in der Nähe eines IMSI-Catchers der Polizei befinden, könnten so identifiziert und überwacht werden.

Üblicherweise werden solche Spionage-Werkzeuge in totalitären Staaten von Regierungen genutzt, die Demonstranten überwachen wollen. 

IMSI-Catcher werden oft zur Bestimmung des Standortes und zum Erstellen eines Bewegungsprofils von Personen benutzt.
grafik: watson

«Der von der Kapo beschaffte IMSI-Catcher ermöglicht einen flächendeckenden Eingriff in die mobile Telekommunikation und kann für Rasterfahndungen genutzt werden», kritisiert die Piratenpartei den Kauf des mobilen Überwachungsgeräts. Jedes erreichbare Handy werde so zum Spion der Polizei. 

Die Piraten stören sich insbesondere daran, dass beim Einsatz von IMSI-Catchern die überwachten Personen aus technischen und administrativen Gründen nicht nachträglich informiert würden. «Solche Überwachungsmethoden sollten in unserer freien Schweiz nie eingesetzt werden», schreiben die Piraten.

Das Problem: Für den IMSI-Catcher gibt es keine gesetzliche Grundlage. «Denn der Handy-Datenstaubsauger, wie der IMSI-Catcher auch schon genannt wurde, hat eigentlich dem Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) zu unterstehen», wie Inside-it schreibt.

Warum beschafft die Polizei IMSI-Catcher in der gesetzlichen Grauzone?

Das heutige Überwachungsgesetz regelt den Einsatz des IMSI-Catchers nicht. Die Kantonspolizei Bern befindet sich somit in einer rechtlichen Grauzone und damit in guter Gesellschaft: Die Kantonspolizei Zürich und die Bundeskriminalpolizei haben in den letzten Jahren das gleiche Modell gekauft. Die freihändige Vergabe erfolgte gestützt auf das Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen des Kantons Bern. Dass der Auftrag ohne öffentliche Ausschreibung erfolgte, begründet die Kapo Bern denn auch damit, dass aufgrund spezieller Anforderungen nur ein Anbieter in Frage gekommen sei. Dass man den Kauf nicht an die grosse Glocke hängen will, dürfte ein weiterer triftiger Grund sein. Zudem wollte man offenbar das gleiche Modell wie die Zürcher Kapo und die Bundeskriminalpolizei, um mit den beiden Organisationen kooperieren zu können. 

Mit der Revision des Überwachungsgesetzes Büpf soll die Polizei mehr Kompetenzen erhalten, um die Internet- und Handynutzung von Verdächtigen überwachen zu können. Nebst dem IMSI-Catcher soll unter anderem auch das Eindringen in Computer und Handys mit staatlichen Trojanern erlaubt werden. Der Ständerat wird vermutlich erst 2016 über die Büpf-Revision abstimmen. Ein Ja zu mehr Überwachung ist höchst wahrscheinlich. Das Parlament hat dem Ausbau der Überwachung bereits zugestimmt. Dagegen wurde von linken Parteien, den Piraten und Vertretern der Technologie-Branche das Referendum angekündigt.

Warum also beschafft die Kapo Bern einen IMSI-Catcher, bevor das hierfür notwendige Gesetz verabschiedet ist? «Wir haben im Rahmen von Strafverfahren im Auftrag der Staatsanwaltschaft solche Geräte auch schon eingesetzt, bevor die Anschaffung eines eigenen Gerätes diskutiert wurde», teilt die Kapo Bern mit. Dies sei gezielt bei Ermittlungen im Bereich der Schwerstkriminalität und bei Such- und Rettungsaktionen von Menschen erfolgt. Und weiter: «Ermittlungen im Bereich der Telekommunikation werden ausschliesslich im Auftrag der zuständigen Staatsanwaltschaft gemacht, so wie es die Strafprozessordnung vorsieht.»

Laut Martin Steiger, Mediensprecher der Digitalen Gesellschaft und Anwalt für Recht im digitalen Raum, nutzt die Kapo Bern die ungeklärte rechtliche Situation, um mit der Anschaffung des IMSI-Catchers Fakten zu schaffen, schreibt Inside-it. Ebenfalls eine deutliche Meinung zum IMSI-Catcher-Kauf hat Jean-Marc Hensch, Geschäftsführer des Schweizer ICT-Wirtschaftsverbandes.

Viele Fragen bleiben unbeantwortet

Kapo Bern, Kapo Zürich und die Bundeskriminalpolizei mauern, wenn Journalisten konkrete Fragen stellen. Die Lieferanten werden auch auf Nachfrage von watson aus «taktischen Überlegungen» nicht genannt. Ebenfalls im Dunkeln bleibt, ob der Hersteller aus dem In- oder Ausland stammt. Zur Erinnerung: Der Bund hat nach Bekanntwerden der NSA-Massenüberwachung beschlossen, dass kritische IT-Infrastruktur nur noch von Schweizer Firmen stammen soll. Auch detaillierte Angaben zum Gerät und den Einsatzmöglichkeiten werden verweigert, da «ein klares öffentliches Interesse an der Geheimhaltung» bestehe. Da hier offenbar Steuergelder fliessen, wäre Transparenz angebracht.

Für die Polizei ist der IMSI-Catcher offenbar ein heisses Eisen – und es könnte noch viel heisser werden: Falls das Volk den Ausbau der staatlichen Überwachung bei einer Volksabstimmung stoppen sollte, hätte die Kapo Bern vermutlich 750'000 Franken Steuergelder für den IMSI-Catcher in den Sand gesetzt.

Damit wären die Berner in guter Gesellschaft: Erst im Juli dieses Jahres wurde bekannt, dass die Kapo Zürich knapp 500'000 Euro für eine Überwachungs-Software der umstrittenen italienischen Firma Hacking Team bezahlt hatte. Hacking Team wurde im Juli selbst gehackt, worauf bekannt wurde, dass der gekaufte Staatstrojaner gefährliche Hintertüren (gewollte Sicherheitslücken) besass. 

Da der enttarnte Staatstrojaner nutzlos wurde, zog ihn die Kapo aus dem Verkehr. Die Erfahrungen der Zürcher Kollegen scheinen die Berner nicht davon abzuhalten, den gleichen Weg zu beschreiten – gesetzliche Grauzone hin oder her. 

Übrigens: Auch das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) und der Verfassungsschutz verwenden IMSI-Catcher, die Gespräche abhören können. Die deutschen Modelle sollen aber nur 200'000 bis 300'000 Euro kosten. Sie gelten daher bereits als Exportschlager.

Update: «Die Beschaffung des Gerätes wird vorbehältlich der Zustimmung des Berner Regierungsrats angeschafft», teilt die Kapo Bern mit. Sprich der 750'000-Franken-Kredit für den IMSI-Catcher muss erst noch vom Regierungsrat genehmigt werden. Das Geschäft werde der Regierung in den nächsten Wochen zur Beschlussfassung zugeleitet.

Die KAPO Zürich zum IMSI-Catcher

Im April 2014 sagte die Kapo Zürich auf Anfrage von watson: «Die Kantonspolizei Zürich besitzt zwei IMSI-Catcher, mit denen ausschliesslich Mobiltelefone geortet werden können. Weitere Beschaffungen sind nicht geplant. Wo und bei wem die Geräte beschafft wurden, geben wir nicht bekannt.

Eingesetzt werden die Geräte ausschliesslich mit richterlicher Genehmigung im Rahmen der Gesetze. Primär wird diese Technik zur schnellen Ortung von Mobiltelefonen vermisster Personen, also Such- und Rettungsaufgaben, verwendet. Weitere Anwendungsmöglichkeiten finden sich bei kriminalpolizeilichen Aufgabenstellungen.

Aus taktischen Überlegungen können wir keine näheren Angaben über den Einsatz der IMSI-Catcher machen. Für Personenkontrollen und bei Demonstrationen werden die Geräte nicht eingesetzt. Personenbezogene Daten werden mit dieser Technik nicht erhoben.»

Schweizer Firmen liefern Überwachungs-Software auch ins Ausland

Auch Schweizer Firmen wie Neosoft, Dreamlab und Elaman liefern laut Inside-it Hard- und Software für IMSI-Catcher. 

«In den vergangenen Jahren ist in Europa eine regelrechte Überwachungsindustrie entstanden – besonders in Deutschland, Frankreich, Italien und in der Schweiz. Von 2013 bis Juni 2014 exportierte eine Handvoll Schweizer Unternehmen für 18.7 Millionen Franken sogenannte IMSI-Catcher, mit denen sich HandynutzerInnen überwachen lassen. Zum Vergleich: Deutschland bewilligte 2012 und 2013 entsprechende Exporte in der Höhe von rund 4 Millionen Franken.» (Quelle: woz)

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  • ket4mon 21.10.2015 06:29
    Highlight Wir steuern ohne irgendwelche Umwege direkt auf den Patriot Act zu. Dieser Act hat der Regierung in Amerika erlaubt, jeden einzelnen amerikanischen Bürger als potentiellen Terrorist zu verdächtigen. Somit konnte die NSA jeden Amerikaner legal überwachen. Naja, die Schweiz und ihre so "schlauen" Politiker, die das Volk vertreten sollten (viele erwecken den starken eindruck, Vertreter für die Industrie zu sein), werden wohl erst bei einer kleinen Auseinandersetzung merken, das Überwachung noch nie gut war.
    15 0 Melden
    • maddiepilz 21.10.2015 10:23
      Highlight grundsätzlich einverstanden; glaube allerdings nicht dass die das so schnell merken...
      7 0 Melden
  • stadtzuercher 20.10.2015 20:35
    Highlight jetzt mit der totalen bürgerlichen mehrheit haben die überwacher- und staatsschnüffler in der schweiz 4 jahre freie hand.
    29 1 Melden
  • Schubii 20.10.2015 18:37
    Highlight Der erste Schritt in Richtung Zukunft à la "1984". Ganz toll, wer will das schliesslich nicht..?
    32 1 Melden
    • Gantii 20.10.2015 19:33
      Highlight naja wenn sie das als 1. schritt ansehen haben sie wohl einiges verpasst..
      16 0 Melden
    • Gantii 20.10.2015 20:43
      Highlight naja wenn sie das als 1. schritt ansehen haben sie wohl einiges verpasst..
      4 1 Melden
  • Gantii 20.10.2015 17:10
    Highlight die Polizei als kriminellste Organisation im Lande.. congrats!
    gesetze gelten zwar für alle aber wenns denn cops nicht passt wird halt ein - nicht existierender - graubereich für illegale abhörmethoden geschaffen.

    alle menschen welche zu dem neuen NDG und BÜPF stehen sollten sich einmal ernste gedanken zum thema sicherheit machen! denn der staat bzw. die polizei ist daran nicht interessiert wie der ficherskandal schonmal schön aufgezeigt hat..

    "frei bleiben - svp wählen" - die grösste lüge die ich in meinem leben gehört habe, dann noch von der grössten &wählerstärksten partei der schweiz.
    47 7 Melden
  • iTaz 20.10.2015 16:58
    Highlight Sms 😂 super! das bringt viel sms abzuhören, denn die instant messaging service sind immer noch verschlüsselt.
    6 9 Melden
    • ket4mon 21.10.2015 06:35
      Highlight Instant Messaging ist in der Regel sicher. Allerdings wird sich das nie mit Sicherheit sagen lassen, denn sobald der Quellcode einer Applikation veröffentlicht wird, ist diese unsicher (wobei ich Whatsapp seit dem sogenannten "Sicherheitsupdate" immer noch nicht traue. Wie's mit Facebook aussieht, sollte jeder wissen #DatenMonster ).
      4 0 Melden
  • User01 20.10.2015 16:23
    Highlight Vielen Dank für den Artikel. Besonders die Querverweise zu Hacking Team und die Sache mit den ausländischen Zulieferern haben mich positiv überrascht; damit kann sich Watson sehr gut von anderen Gratiszeitungen abheben.
    47 0 Melden
    • Oliver Wietlisbach 21.10.2015 11:00
      Highlight @User01
      4 0 Melden
  • moimoimoi 20.10.2015 15:15
    Highlight ...und genau darum lässt man das handy zu hause, wenn man in der oben beschriebenen schwerstkriminalität tätig ist :-)
    44 1 Melden
  • Tatwort 20.10.2015 15:15
    Highlight Was mich als Steuerzahler am meisten erstaunt, ist der Preis. Einen eigenen IMSI-Catcher kann man für gut 3000 Franken bauen. Um die nötige Reichweite zu erhalten oder eine Echtzeit-Entschlüsselung zu beschleunigen, kommen nochmal 10'000 an Hardware hinzu. That's it.
    Ansonsten empfehle ich, sich mit GSM-Jammern einzudecken. Die kosten beinahe nix mehr und schalten auch einen IMSI-Catcher blind.
    28 3 Melden
    • Alf 20.10.2015 16:05
      Highlight Frage: Jammer = illegale Funkeinrichtung? Wäre imho in Deutschland der Fall, was gilt bei uns?
      13 0 Melden
    • Tatwort 20.10.2015 16:35
      Highlight Illegal bei uns, aber praktisch nicht zu orten, wenn man sich nicht grad drämdöselig anstellt.
      23 1 Melden
    • mrmouse 20.10.2015 21:48
      Highlight ich weiss, dass man jammer auch tw. sucht, denn: "Im Fernmeldegesetz (FMG ) kommt die Nutzung von Störsendern einer absichtlichen Störung des Funkfrequenzspektrums gleich, was mit einer Busse von bis zu CHF 100'000.-- geahndet werden kann. Das Anbieten und der Verkauf dieser Geräte sind illegal und somit verboten. Das BAKOM interveniert systematisch in solchen Fällen."
      (http://www.bakom.admin.ch/themen/geraete/00568/01228/index.html?lang=de)
      3 0 Melden
  • Aaron 20.10.2015 14:50
    Highlight Diese App für Android kann scheinbar einen IMSI Catcher erkennen:
    https://f-droid.org/repository/browse/?fdid=com.SecUpwN.AIMSICD
    14 2 Melden
  • saukaibli 20.10.2015 14:43
    Highlight Wieso haben die denn so einen Stress mit der Beschaffung? Hatten die etwa Angst, dass Parteien bei den Wahlen gewinnen, die gegen die Massenüberwachung der Bürger durch den eigenen Staat sind? Diese Angst hat sich wohl ganz und gar nicht bestätigt, schliesslich haben praktisch alle SVP Politiker für die Massenüberwachung des "Volchs" gestimmt. Das bedeutet nämlich im Vokabular Nationalkonservativer "Freiheit", genau wie Kleidervorschriften und Cannabisverbote auch.
    57 1 Melden
  • SomeoneElse 20.10.2015 14:38
    Highlight Die Berner Kapo ist sowieso völlig ausser rand und band... RR Käser untragbar und unerträglich. aber auch ihn wählt man wieder. die leute sind schon völlig desinformiert. im ganzen durcheinander aus informationen hören sie nur die, die am lautesten sind. und das sind meistens die mit dem meisten geld.
    36 3 Melden
  • Tanea 20.10.2015 14:26
    Highlight Ich will das nicht.
    67 0 Melden
  • Max Havelaar 20.10.2015 13:51
    Highlight Kenne mich jetzt nicht gut aus: Aber besteht überhaupt eine gestzliche Grundlage für Software zum abhören?
    40 0 Melden
    • Matrixx 20.10.2015 18:12
      Highlight Als Privatperson ist der Eingriff in mobile und stationäre Rechner (wie Handys und Computer) verboten. Steht glaub ich im Fernmeldegesetz.

      Für Geheimdienste und öffentliche Ämter wie Polizei etc. scheinen solche Gesetze jedoch nicht zu gelten, da Staatstrojaner und Abhöreinrichtung en masse verwendet werden...
      11 0 Melden
  • ramonke 20.10.2015 13:34
    Highlight da fehlen einem doch die worte. da fühlt man sich ja in die usa versetzt
    74 4 Melden
  • Bucky 20.10.2015 13:32
    Highlight Der eigentliche Skandal ist, dass der IMSI Catcher bereits obsolet, das heisst zum Fenster hinaus geworfenes Geld ist, wenn man die entsprechende Software auf dem Handy hat oder Cryptohandys benutzt.
    39 3 Melden
    • Tsunami90 20.10.2015 13:38
      Highlight Korrekt. Die 750000 CHF könnte sich die Kapo sparen.
      28 3 Melden
    • Winston Smith 20.10.2015 13:40
      Highlight Korrekt. Sofern man mit Android unterwegs ist zumindest.
      27 9 Melden
    • herschweizer 20.10.2015 13:49
      Highlight haha
      12 4 Melden
    • toobitz 20.10.2015 14:00
      Highlight @Winston Smith: wie liest die Kapo meine Threema Konversationen auf meinem iPhone mit dem IMSI-Catcher mit?
      18 1 Melden
    • Winston Smith 20.10.2015 14:03
      Highlight Ich rede hier nicht von Onlinedaten, nur zum allgemeinen Verständnis...
      19 1 Melden
    • G.Oreb 20.10.2015 14:23
      Highlight @toobitz überhaupt nicht, unter der Voraussetzung, dass du keinen Trojaner hast oder mit einer Bluetooth Tastatur schreibst 😂
      Nein aber jetzt mal im Ernst, jeder der einen Grund hat nicht abgehört zu werden, der hat genug Möglichkeiten... Deshalb denke ich, wird die Polizei das Ding auch wirklich nur für Vermisstmeldungen und zu Rettungszwecken verwenden. Für alles andere ist er nämlich nutzlos, ausser jemand hat entweder keine Ahnung von Technik oder er macht Fehler. Beides wird niemand machen der sich an dem Ding aufregt...
      9 17 Melden
    • _stefan 20.10.2015 15:38
      Highlight Ein IMSI-Catcher kann ein Mobiltelefon orten und identifizieren. Es ist primär kein Werkzeug zur Analyse von Telekommunikationsdaten. Verschlüsselte Dienste wie Threema oder Skype können nur durch Quellen-TKÜ (Trojaner) abgehört werden. Trotzdem funktioniert die Ortung genauso auch mit genannten Cryptohandys. Ich finde es gut, dass im Falle von Notfällen oder Vermisstmeldungen solche technischen Mittel zur Verfügung stehen. Bei Schwerstkriminalität fehlt z.Z. jedoch noch der rechtliche Rahmen.
      12 4 Melden

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