Digital

Swisscom baut ein zusätzliches Mobilfunknetz für das Internet der Dinge

15.03.15, 07:15 16.03.15, 11:05

Bis Ende Juni will die Telekom-Firma ein neues Mobilfunknetz einrichten, das für Maschinen reserviert ist. Es ermöglicht völlig neue Dienstleistungen, wie die Diebstahlsicherung von Velos oder Parkplätze, die melden, wenn sie frei sind. Anfangs werden nur die Städte Zürich und Genf mit dem neuen Netz versorgt. Eine Bewilligung oder Lizenz braucht Swisscom dafür nicht, weil die Strahlung der neuen Funkstationen viel schwächer ist als jene herkömmlicher Antennen. «Die Regulierung erfolgt nicht über Konzessionierung wie bei den Handys, sondern über die technische Spezifikation der Geräte», sagt Marc Furrer, Präsident der Kommunikationskommission, der «NZZ am Sonntag». Die mit dem Netz verbundenen Geräte und Sensoren müssten einfach gewissen Vorschriften punkto Sendeleistung entsprechen. Mit dem neuen Netzwerk, das die Entwicklung des Internets der Dinge vorantreiben wird, ist Swisscom international führend. «Die Niederlande und Südafrika sind allerdings schon weiter als die Schweiz», sagt Thorsten Kramps, Master Inventor am IBM-Forschungslabor Zürich. Die Firmen KPN aus Holland und Fastnet aus Südafrika hätten bereits die Lancierung eines nationalen Netzes angekündet.

Bild: KEYSTONE

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
3Alle Kommentare anzeigen
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 12:43
    Highlight liebe swisscom
    bevor irgendwelche neue unnötige investitionen für neue technik getätigt werden, schau doch lieber zuerst bei der aktuellen (unter-)versorgung. es kann doch wirklich nicht sein, dass man auf der einten seite neu neu neu schreit, aber auf der anderen seite bahnstrecken wie zürich-bern oder winterthur-st. gallen noch löcher mit dem edge netz haben!!!
    5 13 Melden
    • arpa 15.03.2015 17:18
      Highlight Der Empfang auf dem Bahnnetz wird aktuell und in den nächsten Jahren laufend ausgebaut. Ein machine2machine Netz macht durchaus Sinn um das jetzige Netz zu entlasten, in Zukunft wird das x-fache von Heute rein drahtlos übertragen, garantiert.
      6 0 Melden
  • just sayin' 15.03.2015 11:39
    Highlight international wird viel über lpwan als netzwerke für geräte diskutiert. ich warte mal ab, wann und in welcher qualität swisscom dies einführt.

    in der vergangenheit hat swisscom verschiedentlich grosses ankündigt, um dann nicht (in geeigneter qualität) zu liefern.

    ich sage nur "cloud"
    8 1 Melden

UPC, Swisscom, Sunrise oder doch M-Budget? Der Vergleichstest zeigt, wer wirklich günstiger ist

Bei UPC sind ab heute günstigere Kombiangebote für Internet, Digital-TV und Festnetztelefonie erhältlich. Doch wer hat nach der Preissenkung das günstigste Abo? Der Preisvergleich.

Vor knapp zwei Wochen stellte UPC (ehemals Cablecom) ihr neues Grundangebot vor: Dieses ist mit 49 Franken für Internet, TV und Festnetz teurer als das bisherige, bietet durch eine schnellere Internetverbindung (40 Mbit/s) jedoch das bessere Preis-/Leistungsverhältnis. Wichtig: Die Kabelanschluss-Gebühren von gut 30 Franken pro Monat sind im neuen Grundangebot enthalten und werden nicht mehr separat verrechnet.

Zusätzlich sind ab heute Mittwoch neue Kombiangebote von UPC für Internet, …

Artikel lesen