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Windows 10 wird auf PCs, Tablets und Smartphones laufen. Bild: EPA/DPA

Dieses Datenleck enthüllt die Details von Windows 10

Im Internet ist eine neue Vorabversion von Windows 10 aufgetaucht. Wer die Installation wagt, kann sich an Microsofts neuem Update-System, verbesserten virtuellen Desktops und Windows als Computerspiel versuchen.

16.03.15, 16:54 16.03.15, 17:08

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Im Netz ist eine neue inoffizielle Vorabversion von Windows 10 aufgetaucht. Wie immer in solchen Fällen haben Enthusiasten die Software, trotz der damit verbundenen Gefahren, bereits installiert und nach Neuerungen abgeklopft.

Eine der Überraschungen, die sie dabei gefunden haben, ist die «Gamification» des Betriebssystems. Damit möglichst viele Nutzer neue Funktionen der Microsoft-Software ausprobieren, vergibt der Konzern im sogenannten «Insider Hub» Punkte für absolvierte Tests. Wer seine Erfahrungen per Feedback-Funktion an die Entwickler schickt, hat eine «Mission» erfolgreich erfüllt und bekommt dafür einen Punkt. So kann die Vorabversion von Windows 10 für die Tester zum Computerspiel werden.

Auch sonst wurde in der nicht-öffentlichen Windows-10-Version offenbar einiges verändert. Microsoft hat weiter am Startmenü gearbeitet, das nun transparent und besser organisiert ist. Das System für virtuelle Desktops erinnert nun etwas mehr an das «Spaces»-Konzept von Mac OS X: Programmfenster können zum Beispiel separat auf jedem virtuellen Desktop geöffnet oder zwischen ihnen verschoben werden.

Jeder kann Teil des Update-Systems werden

Microsoft soll ausserdem die Sprachassistenzfunktion Cortana verbessert haben. Um die Spracherkennungsfunktion des Systems zu kalibrieren soll man nun dem Rechner einige vorgegebene Phrasen vorlesen. Überdies soll das System jetzt besser mit hohen Auflösungen und mehreren Bildschirmen klarkommen und der Antivirus-Schutz «Defender» soll feiner justierbar sein.

Eine radikale Neuerung wurde im Update-System von Windows 10 entdeckt. Demnach kann man Windows-Aktualisierungen künftig auch im Peer-to-Peer-Verfahren (P2P) laden. Statt ein Update also in einem Stück von einem Server zu laden, kann man es auch in kleinen Segmenten von den Rechnern einer Vielzahl anderer Windows-Nutzern beziehen.

Die P2P-Technik könnte vor allem bei grossem Andrang auf ein Update theoretisch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen und würde Microsofts Server entlasten. Um ein solches System nutzen zu können müsste man aber einen Teil seiner eigenen Upload-Kapazität freigeben, also selbst Teil des P2P-Systems werden.

Laut «Ars Technica» wollte Microsoft die neue Vorabversion schon zum Wochenende veröffentlichen. Allerdings sei das Unternehmen von diesem Plan abgerückt, weil noch einige Fehler im Startmenü, der E-Mail-, Kalender- und People-App zu beheben sind. Eine fehlerbereinigte Version soll Abonnenten der Testversion angeblich noch innerhalb dieser Woche bereitgestellt werden.

Was Windows 10 schon kann – und was noch nicht

(kno)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • just sayin' 17.03.2015 10:45
    Highlight ui. und das war jetzt einen artikal wert?

    und das einzige "radikal neue feature", besteht darin, dass windows-user die arbeit für microsoft machen?
    1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.03.2015 09:53
    Highlight Was für eine Reportage. Erinnert ein wenig an Mac OS X. Wie können Sie ein 95% Marktanteile Software mit MAC OS X (< 5%) vergleichen? Zwischen Windows 8.1/10 und MAC OSX liegen Welten. Lasst doch Schreiber ran, welche die zu erklärende Software oder Hardware oder Phones auch selber nutzen. Dann verschwinden automatisch solche albernen Vergleiche. Dazu kommt, dass die virtuellen Dinger bei Win 10 in einer sandbox laufen, also nicht wie beim Space/OS X.
    0 0 Melden
  • Alnothur 16.03.2015 22:06
    Highlight "Das System für virtuelle Desktops erinnert nun etwas mehr an das «Spaces»-Konzept von Mac OS X" - ja, oder den virtuellen Desktops auf Windows 3.1 ;) (oder den virtuellen Desktops auf so ziemlich allen Unix-Oberflächen der letzten 20 Jahren)
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