Digital

Die Rivalen Google und Facebook ziehen für einmal am selben Kabel

13.10.16, 15:48

Die Web-Rivalen Google und Facebook beteiligen sich gemeinsam an einem neuen Unterseekabel zwischen Los Angeles und Hongkong. Die rund 12'800 Kilometer lange Datenleitung soll mit einer Kapazität von 120 Terabit pro Sekunde die bisher schnellste im Pazifik sein.

Damit könne man zum Beispiel 80 Millionen Videoanrufe in HD-Qualität gleichzeitig umschlagen, erklärte Google an einem Beispiel. Das Kabel soll 2018 in Betrieb genommen werden.

Das könnte dich auch interessieren:

Sechstes Unterseekabel

Es ist bereits das sechste Unterseekabel, an dem sich der Internet-Konzern beteiligt. Facebook gab im Frühjahr den gemeinsamen Bau einer Datenleitung zwischen den USA und Spanien mit Microsoft bekannt.

Betreiben soll das Pazifik-Kabel der neu geschaffene Provider Pacific Light Data Communication mit Sitz in Hongkong. Grosse Internet-Konzerne investieren mit wachsenden Datenmengen verstärkt selbst in Infrastruktur, um unabhängiger von Telekom-Anbietern zu werden. Über die Höhe der Investitionen wurden keine Angaben gemacht. (whr/sda/dpa)

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3 Kommentare anzeigen
3
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Pointer 13.10.2016 16:08
    Highlight 12 800 Kilometer Kabel, wie wird dieses aufgerollt und zur Baustelle gebracht? Oder wird es erst dort produziert und laufend versenkt?
    8 1 Melden
    • Chili 13.10.2016 19:53
      Highlight Vielleicht in dem man vorzu eine rolle nach der andern zusammen spleisst und auf den Meeresgrund absenk!
      10 0 Melden
    • Olaf44512 13.10.2016 20:01
      Highlight Damit das funktioniert brauchst du viele Repeater im Kabel. Dort ist das Kabel systembedingt getrennt. Du kannst also das Kabel in mehreren Rollen je nach Bedarf zur Baustelle bringen.
      7 0 Melden
    600

Sch*** auf freies Internet: Diese 17 Seiten könnte das Parlament auch gleich noch sperren

Heute ist ein schwarzer Tag für alle Poker-Freunde – und alle Verfechter des freien Internets: Denn das Parlament will den Zugriff auf Angebote ausländischer Online-Casinos blockieren lassen. Das hat nach dem Ständerat am Mittwoch auch der Nationalrat entschieden – und dies überraschend deutlich.

Wobei – ganz so überraschend ist die Entscheidung vielleicht doch nicht, wenn man bedenkt, dass die Lobbyisten der Schweizer Casinos die Parlamentarier in der jüngeren Vergangenheit intensiv bespasst …

Artikel lesen