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Samuel West in seinem Museum des Scheiterns: Auch der grüne Ketchup wurde von den Konsumenten verschmäht, als die Green Sauce im Jahr 2000 auf den Markt kam. Bild: AP/ap

Sie haben einfach nie den Durchbruch geschafft: Die grössten Produkte-Flops der Geschichte

Klingelt's bei Crystal Pepsi? Sonys Betamax? Oder Swisscoms Ogo? Viele Erfindungen sind spektakulär gefloppt – obwohl es sich (teils) um gute Produkte handelte. 18 Fail-Produkte im Überblick.

20.06.17, 20:03 21.06.17, 13:45

Mit einer kreativen Erfindung muss man einfach Erfolg haben. Diesem Irrglauben erliegen viele Unternehmer. «Wir wissen, dass 80 bis 90 Prozent aller neuen Produkte bei den Kunden durchfallen. Bereits nach kurzer Zeit hört man nie mehr etwas von ihnen», sagt Samuel West. Der 43-Jährige leitet Schwedens Museum der Misserfolge in Helsingborg. Es gibt jenen Produkten ein letztes Zuhause, die zwar innovativ waren, bei den Kunden aber gnadenlos durchfielen.

Video: watson/Lya Saxer

«Rund ein Drittel der im Museum des Scheiterns ausgestellten Gadgets habe ich auf Ebay ersteigert, ein weiteres Drittel auf Special-Interest-Seiten im Web gefunden und einige Flops wurden uns gespendet», erklärt Museumsleiter West im folgenden Video.

Das Museum der Misserfolge gibt gescheiterten Gadgets wie Apples Spielkonsole Pippin oder Googles Datenbrille Glass ein letztes Zuhause. Video: YouTube/Tom Scott

Der Teleguide

Der Teleguide war teils Telefon, teils Computer: Starte das Gif, um ihn in Aktion zu erleben. gif: via youtube / NBC Left Field

Mit dieser seltsamen Kiste konnten Schweden schon in der Vor-Internet-Ära online nach Telefonnummern suchen oder einkaufen. Der Teleguide wurde in den 80ern vorgestellt, fasste aber nie richtig Fuss. Er scheiterte nicht zuletzt, weil sich die damalige schwedische Telekom beim Preis verkalkuliert hatte und mit jedem verkauften Gerät Geld drauflegen musste.

Coca Colas Coke II

«Never change a winning formula», gilt insbesondere für Getränke wie Coca Cola. bild: Sofie Lindberg

1984 kam die Coke II oder New Coke auf den Markt. Der Geschmack fand wenige Anhänger und Coca Cola kehrte rasch zu seiner ursprünglichen Formel zurück.

Crystal Pepsi

bild: wikipedia

Ab 1992 verkaufte Pepsi in der Schweiz seine transparente Cola. Diese sollte rein und gesund wirken. Die Konsumenten waren aber eher verwirrt, da Crystal Pepsi wie ein Mineralwasser aussieht und dennoch wie Pepsi schmeckt.

1993 zog der Getränkehersteller die transparente Cola wieder aus mehreren Testmärkten zurück. 2016 kehrte Crystal Pepsi in einigen Ländern für kurze Zeit zurück, doch am 10. April 2017 nahm Pepsi das Getränk (endgültig?) aus den Läden.

Warum man kein 20 Jahre altes Crystal Pepsi trinken sollte. Video: YouTube/skippy62able

Grüner Ketchup Transparentes Pepsi? Es geht noch schlimmer

Rivella Gelb

Bild: PHOTOPRESS/RIVELLA

Nicht besser erging es Rivella mit dem 2008 lancierten Rivella Gelb. Die Werbekampagne «Welche Farbe hat Dein Durst?» war gigantisch, aber der Soja-Geschmack kam nicht gut an. Zunächst passte Rivella die Rezeptur an, aber auch das half wenig. 2012 verschwand Rivella Gelb aus den Schweizer Läden.

Das Itera-Plastik-Velo

gif: via youtube / nbc left field

Das bei uns gänzlich unbekannte Itera-Bike ist vielen Schweden als epischer Flop in schlechter Erinnerung: Das Plastik-Velo wurde 1982 im hohen Norden erfunden. Es kostete doppelt so viel wie ein klassisches Fahrrad, war äussert instabil und ging rasch kaputt. Nach nur drei Jahren war das Projekt Geschichte.

Das Itera-Plastikvelo sollte das Ende der Verwendung von Metall beim Fahrradbau einläuten.

Der Ford Edsel

Der Ford Edsel war das meist gehypte Auto seiner Zeit. Es bekam sogar eine eigene TV-Show. gif: via youtube / nbc left field

Zig Millionen US-Dollar butterte Ford in den 1950er-Jahren in die neue Marke Edsel. Nach zehn Jahren Vorlaufzeit rollten 1957 die ersten Edsel-Limousinen, -Cabrios und -Kombis auf der Strasse.

Die Autos waren technisch auf der Höhe der Zeit, aber eben auch nicht viel besser als die Konkurrenz. Ford hatte durch seine lange Geheimniskrämerei eine zu hohe Erwartungshaltung geschürt, die man nicht einlösen konnte.

bild: sofie lindberg

Die weltweite Rezession von 1958 versetzte der neuen Marke den Todesstoss. Ford brach die Übung ab und Edsel gilt bis heute als einer der grössten Flops der Auto-Industrie. Der Edsel brachte Ford einen geschätzten Verlust von 250 Millionen Dollar ein (heute etwa zwei Milliarden Dollar).

Der Twitter Peek

2009 brachte eine Firma namens Peek den Twitter Peek auf den Markt. Mit dem Gerät konnte man twittern – mehr konnte das Gadget allerdings nicht. Dafür wollte natürlich niemand 200 US-Dollar hinblättern, zumal es schon damals Smartphones gab, die twittern und weit mehr konnten.

Die Wegwerf-DVD 

Das DVD-Mietsystem DivX war der klägliche Versuch, eine Alternative zu Videotheken in den USA zu schaffen. gif: via youtube / nbc left field

«Das DivX-Verleihsystem wurde 1998 rechtzeitig zur Weihnachtssaison auf den Markt gebracht und bereits am 16. Juni 1999 wieder eingestellt», heisst es im Wikipedia-Artikel.

Und so funktionierte es: Wer sich für ein paar Dollar eine günstige DivX kaufte, konnte den einmal angefangenen Film nur innerhalb von 48 Stunden zu Ende schauen. Um den Inhalt nach dieser Frist weiter schauen zu können, wurde eine Gebühr von etwas mehr als 3 Dollar fällig. Die Konsumenten hassten es.

Die Elektroschock-Schönheitsmaske

Wer schön sein will, muss leiden. Das gilt insbesondere bei dieser Maske. gif: via youtube / nbc left field

Die Gesichtsmaske «Rejuvenique» wurde Ende der 90er in Telemarketing-Sendungen beworben. Das Konzept: Die Gesichter von Kunden sollten durch kleine elektrische Schocks «trainiert» werden, sprich, Falten sollten so verschwinden. Klar. Wer's glaubt!

bild: sofie lindberg

Straffere Haut gab's nicht, dafür Gruselerlebnisse in der Familie, zumal die «Rejuvenique» stark an die Maske von Michael Myers im Horrorklassiker «Halloween» erinnert.

Trump: The Game

US-Präsident Donald Trump wollte einst mit seinem eigenen Gesellschaftsspiel «Monopoly» Konkurrenz machen. Er scheiterte. bild: Sofie Lindberg

Donald Trump hat ein Vermögen gemacht, allerdings floppten auch immer wieder Produkte, die mit seinem Namen werben. Dem Brettspiel «Trump: The Game» blieb der Erfolg auf jeden Fall verwehrt. Auch andere Produkte wie Trump Vodka und Trump Steaks blieben Ladenhüter.

Sonys Betamax

Mit Betamax wollte Sony in den 70ern die Welt der Videorekorder revolutionieren. bild: sofie lindberg

Die in den 70er-Jahren neuen Videokassetten sollten das Kino-Erlebnis in die Wohnzimmer bringen. Sonys Betamax-Kassetten konkurrierten gegen Video 2000 von Grundig und Philips und VHS von JVC. Betamax bot die beste Bildqualität und Video 2000 konnte bis zu 16 Stunden Aufnahmen speichern. Trotzdem verloren beide Technologien den «Formatkrieg» gegen die günstigeren VHS-Kassetten. Dass sich die VHS-Technologie durchsetzte, lag nicht zuletzt daran, dass Sony und Philips sich weigerten, ihre Formate der Pornobranche zu lizensieren.

Apples Newton

Apple versprach, der PDA Newton könne die Handschrift des Nutzers lernen. Das klappte mehr schlecht als recht.  bild: sofie lindberg

Einer der grössten Apple-Flops war mit Sicherheit der Newton, ein 1993 vorgestellter persönlicher digitaler Assistent (PDA). Der zum Luxuspreis von 700 Dollar erhältliche Newton sollte das «digitale Zeitalter definieren» und sei «eine Revolution für die Jackentasche», sagte der damalige Apple-Boss John Sculley – und lag mit diesen Aussagen gründlich daneben. 1998, nach Steve Jobs Rückkehr zu Apple, wurde die Produktion eingestellt. Das Projekt soll 100 Millionen US-Dollar verschlungen haben.

An diese Flops mögen sich die watson-Leser erinnern:

Motorolas iTunes-Handy

Swisscoms Ogo

Der Ogo (on-the-go) wurde von der israelischen Firma IXI Mobile produziert.

Ab 2005 verkaufte Swisscom den Ogo. Eine mobile Chat-Maschine mit Datenabo für Kids, die vermutlich auch unterwegs MSN nutzen wollten. Anfänglich schien Swisscom damit wirklich Erfolg zu haben, doch dann kam auch schon das iPhone und der Ogo war Geschichte. Mitte 2010 stellte man den Verkauf ein.

Der DAT-Rekorder

Apples Spielkonsole Pippin

Spielkonsolen verbindet man mit Marken wie Nintendo, Playstation oder Xbox. Doch auch Apple versuchte sich einst ein Stück des lukrativen Spiele-Markts abzuschneiden. Der Apple Pippin ist eine von Apple entwickelte Spielkonsole aus dem Jahre 1995, die vom japanischen Spielzeug-Hersteller Bandai unter dem Namen Atmark verkauft wurde. Der Apple Pippin verkaufte sich angesichts der Konkurrenz durch die Playstation und Nintendos N64 sehr schlecht und gilt als Flop.

2015 startete Apple einen neuen Anlauf und vermarktete seine TV-Box Apple TV als Spielkonsole – auch dies bislang ohne zählbaren Erfolg.

Sonys MiniDisc

18 Gramm leicht und viel kleiner als die Kassette: Sonys Mini-Disc konnte man bei ihrer Lancierung im Jahr 1992 für das ideale Musik-Mitnahme-Format halten. Anklang fand das neue Format vor allem bei Profis wie Radioreportern, die Mini-Discs für Aufnahmen bei Aussenterminen nutzten. Viel mehr Nutzer hat die von Sony als Kassetten-Killer angekündigte Technologie aber nie gefunden. Die Masse wechselte von der Kassette beziehungsweise der CD direkt zum MP3-Player. 

Microsofts Zune

2006 gab es auf dem Pausenplatz kein Kind, das nicht einen iPod hatte oder sich einen wünschte. Kein Wunder also, dass auch Microsoft MP3-Player verkaufen wollte. Toshiba baute für Microsoft den Zune, doch der Zug war längst abgefahren. Niemand wollte den iPod-Klon und 2011 zog Microsoft den Stecker.

Hätte man den Zune vor dem iPod lanciert, wäre er vielleicht zum Hit geworden. Aber 2006 galt der iPod längst als Synonym für MP3-Player und hatte alle anderen Rivalen praktisch aus dem Markt gedrängt.

Warum Produkte scheitern

Kurator Samuel West zeigt die schlimmsten Produkte-Fails in seinem Museum des Scheiterns und erklärt, warum Produkte immer wieder floppen. Video: YouTube/NBC Left Field

Die Gründe des Scheiterns sind vielfältig und nicht immer so offensichtlich wie bei der Elektroschock-Maske gegen Falten oder beim Twitter Peek, einem Gadget, das lediglich twittern konnte und 200 Franken kostete.

Es liegt auch nicht zwangsläufig am Preis oder der Qualität, wie beim unzuverlässigen Plastik-Velo aus Schweden. Oft ist die Firma einfach zu spät dran oder, was wohl seltener der Fall ist, das Produkt ist seiner Zeit voraus.

Typische Flops sind zudem nicht selten das Resultat unglücklicher Produkteabwandlungen: Rivella Gelb, Coke II oder Crystal Pepsi lassen grüssen.

Einem neuen Produkt das Genick brechen kann auch das Marketing: Etwa, wenn eine viel zu hohe Erwartungshaltung aufgebaut wird, die das Endprodukt nie im Leben erfüllen kann – so geschehen beim Über-Auto Ford Edsel. Ford kündigte das Wunder-Auto jahrelang an und lieferte schliesslich nur eine solide Karre ab. Die ersten Kunden, die sogenannten Early Adopter, waren enttäuscht und die wichtige Mund-zu-Mund-Propaganda blieb aus.

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Brikne, 20.7.2017
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  • nakasara 23.06.2017 16:00
    Highlight Ich hatte mal einen Ogo, der war wirklich cool dazumals, auch N-Gage war an der Schule gut vertreten. Dann kamen halt Smartphones und PSP :)
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  • Kastigator 23.06.2017 15:38
    Highlight Zum Teleguide: Das sehr ähnliche Minitel in Frankreich war hingegen ein voller Erfolg,.
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  • dabizi 21.06.2017 12:21
    Highlight DAT hielt sich immerhin einige Jahre im Profibereich, bis halt alles, was mit Bändern arbeitete, irgendwann obsolet war. Der noch viel grössere Flop als Sonys Mini-Disc war jedoch das direkte Konkurrenzprodukt, die Digital Compact Cassette (DCC) von Philips. Sie hatte die gleiche Form wie die alte Musikkassette (und letztere konnte in den neuen DCC-Geräten abgespielt werden!), allerdings wurde bei der DCC ebenfalls auf Band aufgezeichnet, d.h. man musste weiterhin spulen, wenn man einen Track überspringen wollte. Der Standard hatte auf dem Markt keinerlei Chance.
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  • däru 21.06.2017 12:01
    Highlight Also den minidisc-Player würde ich keinesfalls als Flop kategorisieren. Der war - immerhin während der paar Jahre vor dem Durchbruch von mp3 - ziemlich revolutionär im Gegensatz zu CDs.
    Und ich konnte meinen gerade noch im rechten Moment für zu viel Geld an meinen davon faszinierten Papa verkaufen, als der noch nichts von mp3 ahnte :)
    (Sorry Paps.. Ich gehe dafür freiwillig in die Hölle.)
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  • Asmodeus 21.06.2017 11:45
    Highlight Erinnert sich noch jemand an DVD-RAM?

    Ich habe davon noch Zuhause (genau wie ein ZIP-Drive).

    Leider habe ich mir nie eine Laserdisk geholt :)
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  • xHascox 21.06.2017 11:03
    Highlight Tom Scott <3
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  • meine senf 21.06.2017 10:29
    Highlight 1. In Frankreich gab es das ähnliche "Minitel", dass im Gegensatz dazu recht erfolgreich war und noch bis 2012 funktionierte.

    17. MiniDisc fand ich eigentlich schon genial, es kam einfach einige Jahre zu spät.

    Damals war es aber die erste Möglichkeit z.B. die Reihenfolge der Lieder auf dem Medium zu ändern oder etwas wegzuschneiden, ohne aufwändig und mit Qualitätsverlust mittelns Doppelkassettenrekorder basteln zu müssen.

    Mit besseren Computern und MP3 und CD-Brennern wurde das natürlich hinfällig.
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  • ujay 21.06.2017 10:01
    Highlight Rivella gelb, das einzig wirklich geniessbare Getraenk dieser Firma....schade.
    7 13 Melden
    • bam_bam 21.06.2017 11:26
      Highlight hmmmm.... nein!
      4 2 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 21.06.2017 17:21
      Highlight Ich war auch einer von denen, die das Gelbe (und NUR das gelbe) geliebt haben. Alle anderen können mir gestohlen bleiben. Das einzige in der Liste, das mir bis heute fehlt.
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  • Dr.Ball 21.06.2017 09:22
    Highlight Juicero - Die 120 Millionen Dollar Tütendrückmaschine mit Smartphone Support.
    9 0 Melden
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  • wisonoed 21.06.2017 08:35
    Highlight Ihr habt noch etwas vergessen! – Das Samsung Galaxy Note 7.
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  • blaubar 21.06.2017 08:22
    Highlight Also DAT und Minidisc wurden immerhin viele Jahre lang rege genutzt. DAT im Studiobereich, da bessere Qualität als CD und Minidisc bei den Jungen, bevor es Pods gab.
    Was sich wirklich nicht durchgesetzt hatte, ist DCC von Philips. Eine digitale Kassette (gleiche Grösse, konnte analog und digital abspielen...). Hatte ich sogar gekauft! Und zum Glück rechtzeitig wieder verkauft... nach 2 Jahren war Schluss damit.
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  • dracului 21.06.2017 07:14
    Highlight Der Teleguide scheiterte zwar hier, aber in Frankreich erlebte das Minitel einen Boom. Oft sind es die brauchbaren Anwendungen, die zum Erfolg beitragen. Docomo in Japan wurde auch zum Erfolg, während WAP ohne sinnvolle Anwendungen niemanden überzeugen konnte. Die 80er-Jahre waren übrigens nicht das Vor-Internet-Zeitalter, denn das Internet (Arpanet) gibt es bereits seit 1969. Lediglich die Kommerzialisierung setzte erst ab 1989 ein.
    11 1 Melden
    • Reto Disk 21.06.2017 08:38
      Highlight Ja, Minitel war damals in (fast) jedem franzöischen Haushalt und Büro vorhanden. In den 80ern waren die Franzosen damit dem Rest der Welt um Längen voraus. Wobei das Gerät gratis an die Haushalte abgegeben wurde. Die meisten Zeitungsannoncen und TV-Sendungen hatten Angaben zum elektronischen Auftritt (z.B. "36 15 watson"). Ähnlich, wie Webadressen heute.
      Das daraus entstandene Problem: Weil das Minitel im Alltagsleben so verbreitet war, konnte das Internet in den 90ern in Frankreich nur mühevoll Fuss fassen. Denn schliesslich konnte man schon seit Jahren online Banken, Shoppen und Gamen.
      4 0 Melden
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  • derEchteElch 21.06.2017 06:18
    Highlight Eigentlich müsste man in die Liste auch Windows Vista aufnehmen? Glaube. Einer der wenigen Betriebssysteme, welche sehr schnell wieder abgelöst wurde..

    Rivella Geld, war wahrhaft ein Flop. Was ich aber sehr vermisse sind Rhabarber und Pfirsich, die zwei Sorten sind richtig gut.
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  • Pascal Müller (2) 21.06.2017 04:54
    Highlight Crystal Pepsi scheiterte nicht zuletzt, weil Coca Cola mit einem Konkurrenzprodukt erfolgreich die Marke Crystal Pepsi verwässerte, also nicht nur wegen des Geschmacks. Eine der interessantesten Marketingaktionen...
    7 0 Melden
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  • CyanidC 20.06.2017 23:46
    Highlight Ach ja die Android Ouya oder auch bekannt als die "Oha" nach der Erkenntnis das man sein Geld aus dem Fenster geworfen hat.
    26 0 Melden
    • o.o 21.06.2017 07:20
      Highlight Hab das Teil vorallem als Streaming Box genutzt, hatte aber auch 2-3 nette Spiele dabei (z.B. Bombsquad). Preis/Leistung war top damals.
      4 0 Melden
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  • wasylon 20.06.2017 22:56
    Highlight Im Jahr 2006 wollte Nestlé Cailler zur Premium Schokolade umwandeln. Die von Star Architekt Jean Nouvel gestaltete Plastikverpackungen wurde zum Marketing-Flop und führte zu Umsatzeinbussen von 24 Prozent. Denner ging soweit, dass er das Cailler-Sortiment aus seinen Regalen nahm.




    41 0 Melden
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  • Yanko 20.06.2017 22:38
    Highlight Ich hätte heulen können als sie Rivella Gelb gekillt haben 😫
    20 16 Melden
    • Mooncat 20.06.2017 23:54
      Highlight Ja, ich vermisse es auch
      12 13 Melden
    • Ohniznachtisbett 21.06.2017 10:04
      Highlight Rivella kann halt nicht für euch zwei die ganze Produktion aufrecht erhalten ;)
      10 1 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 21.06.2017 17:28
      Highlight @Ohniznachtisbett: Mit mir wären es dann drei...
      Schon klar, wenn es nicht verkauft wird, aber das Rhabarber ist jetzt auch nicht so der Hammer. Habe nur einmal probiert, das reichte mir. Rot, Blau, Grün und die anderen mag ich halt nicht.
      2 0 Melden
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  • niklausb 20.06.2017 22:28
    Highlight Also ich empfand cristall pepsi immer geschmaklich mehr in richtung zimmt und nicht wie pepsi normal
    8 2 Melden
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  • jayy 20.06.2017 22:16
    Highlight Ist "No Man's Sky" (Videospiel 2016) auch in diesem Museum vorhanden? Zu empfehlen wäre es...
    17 2 Melden
    • Asmodeus 21.06.2017 11:47
      Highlight Nicht wirklich.

      No Man's Sky hat sich gut verkauft, auch wenn es zuviel versprochen hatte.

      Da würde ich jetzt eher Daikatana sehen ;)
      1 1 Melden
    • jayy 21.06.2017 14:52
      Highlight Okey, gut verkauft hat es sich wirklich.

      Trotzdem finde ich, das mit den Versprechen kann man von zwei Seiten ansehen, aber ja, vieles was sie gesagt haben, war nicht vorhanden (Multiplayer z.B.). Wenn man GTA V anschaut, hatte Rock Star bei der Veröffentlichung auch gesagt, es wird Multiplayer Missionen geben. Diese kamen aber auch erst nach gut 2 Jahren mit dem Heist Update. Trotzdem funktioniert GTA V heute noch. Und ja, das liegt an GTA selbst und das es ein gutes Spiel ist. Trotzdem finde ich, könnte man immer noch aus No Man's Sky noch so viel rausholen...
      0 1 Melden
    • Asmodeus 21.06.2017 15:52
      Highlight Ich müsste NMS mal wieder spielen. Ich weiss da kamen noch viele Gratisupdates raus.
      1 0 Melden
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  • Jaing 20.06.2017 21:28
    Highlight Laser Disc und die Cailler-Verpackung.

    PS: Das sogenannte New Coke kam 85, nicht 84 raus. Coke 2 ksm erst in den 90ern raus, ist aber dasselbe wie "New Coke".
    9 0 Melden
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  • Matrixx 20.06.2017 21:14
    Highlight Vergesst mal die Rivella Gelb.

    Erinnert sich noch irgendjemand an die Coca-Cola Vanille? Was ist bitte daraus geworden?
    22 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.06.2017 23:03
      Highlight Meinst du in Flaschen? Die in Dosen gibt's doch fast überall?
      39 0 Melden
    • zettie94 20.06.2017 23:14
      Highlight Cola Vanille? Gibt's immer noch! https://produkte.migros.ch/coca-cola-vanilla
      20 0 Melden
    • dudette 20.06.2017 23:18
      Highlight Gibt's noch im migi - in dosen, oder nicht? Aber Cola cherry hab ich schon länger nicht mehr gesehen?
      16 0 Melden
    • blueberry muffin 21.06.2017 00:14
      Highlight Cola Cherry gibts im coop.
      15 0 Melden
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  • auslandbasler 20.06.2017 20:52
    Highlight Ich liebte die MiniDisc. Selber Tapes mixen in CD-Qualität. Schade sind die verschwunden. Wobei MP3 VIELLIECHT ein paar wenige Vorteile hat...
    51 2 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 20.06.2017 20:49
    Highlight Lustiger Kurator, hätte gerne eine Führung mit ihm
    16 0 Melden
    600
  • Dario Langenegger 20.06.2017 20:37
    Highlight Ich hab da ein paar Vorschläge für die Liste: Phillips CDi, der klägliche Versuch von Phillips und Nintendo eine Gamekonsole auf CD Basis zu machen. Scheiterte an den grandios schlechten Games wie Mario Hotel.
    Nintendo Virtual Boy, die beste Grafik ever. Konnte nur rot und schwarz anzeigen. Kotze garantiert.
    Game Boy Mini, konnte nur Game Boy Advance Spiele abspielen. Scheiterte daran, dass der DS, der die bessere Grafik hatte, schon rausgekommen ist.
    13 1 Melden
    600
  • TanookiStormtrooper 20.06.2017 20:35
    Highlight Der Newton hat es immerhin in eine Simpsonsfolge geschafft! ERFOLG!
    39 1 Melden
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  • LarsBoom 20.06.2017 20:25
    Highlight Hätte man mit dem Ogo noch auf Netlog zugreifen können, wäre er voll durchgestartet.
    44 0 Melden
    • Asmodeus 21.06.2017 11:48
      Highlight OMG. Netlog. Das gabs ja auch mal.
      3 0 Melden
    600
  • Luesae 20.06.2017 20:14
    Highlight Mhhh Rivella Gelb..
    27 11 Melden
    • urwe 20.06.2017 20:38
      Highlight Die zweite Version war wirklich nicht übel...
      24 9 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 21.06.2017 17:31
      Highlight @urwe: Ich fand die erste besser, ist halt Geschmackssache. Das Schlimme ist, es gibt gar kein Gelb mehr.
      1 1 Melden
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  • Chääschueche 20.06.2017 20:14
    Highlight "Toshiba baute für Microsoft den Zune, doch der Zug war längst abgefahren. Niemand wollte den iPod-Klon und 2011 zog Microsoft den Stecker."

    Der Zune HD war in den USA einge Zeit der 2 bis 3meist Verkaufte MP3 player. Daher kann man es nicht als flop bezeichnen.
    Des weiteren war er nur in wenigen Ländern verfügbar was sicher auch nicht hilfreich war.

    Alles in allem kann man aber sagen, das der Zune Player, schon allein wegen des Zune Passes genial war.
    25 5 Melden
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  • Pasch 20.06.2017 20:11
    Highlight 1/2/3 und 6 = Fallout feeling 😁
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Sofort für alle Freunde einen Hotspot bereitstellen! Der PICDUMP ist da

Zäme! Alles klar? Alles klar. Beginnen wir mit ... mir.

Macht's gut, ihr beiden.

Für alle anderen: Lasst uns beginnen mit den wöchentlichen Lustigkeiten.

Apropos Disco: Nico und ich gehen an die Street Parade. Wie das kommen könnte? Etwa so:

Den Liveticker zur Parade gibt's am Samstag hier auf watson.

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