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Wenn Unternehmen WhatsApp für die Kommunikation mit Kunden nutzen, sollen sie dafür künftig zur Kasse gebeten werden. Bild: AP/AP

WhatsApp wird nun doch kostenpflichtig, aber nur für Firmen

05.09.17, 16:49

WhatsApp will von Unternehmen künftig Geld verlangen, wenn sie Facebooks Kurzmitteilungsdienst für die Kommunikation mit ihren Kunden nutzen. Das sagte der für das operative Geschäft zuständige WhatsApp-Manager Matt Idema dem «Wall Street Journal».

Das wäre eine Abkehr von Facebooks typischem Geschäftsmodell, seine Dienste über Werbung zu finanzieren. WhatsApp-Mitgründer Jan Koum hatte auch nach der Übernahme durch Facebook stets betont, dass der Service werbefrei bleiben solle. WhatsApp hat mehr als eine Milliarde Nutzer.

«Wir wollen eine Grundlage dafür schaffen, damit Menschen Unternehmen Kurzmitteilungen schicken können und die Antworten, die sie wollen, bekommen», sagte Idema der Zeitung. «Wir haben vor, dafür von Unternehmen in der Zukunft Geld zu verlangen.» Bisher wurden Firmen testweise kostenlose Dienste für den Kontakt zu Kunden angeboten.

Das Online-Netzwerk bietet bei seinem zweiten Kurzmitteilungsdienst, dem Facebook Messenger, ebenfalls die Möglichkeit für Unternehmen, mit ihren Kunden zu kommunizieren. Dort soll das Geld aber mit Werbung verdient werden. Messenger-Chef David Marcus will ausserdem automatisierte Chatbots für den Kundendienst auf der Plattform etablieren.

Facebook hatte WhatsApp im Jahr 2014 für rund 22 Milliarden Dollar übernommen. Zuletzt gab es Kontroversen mit Datenschützern über einen Austausch von Nutzerdaten zwischen WhatsApp und Facebook. In Europa liegen die Pläne auf Eis. (oli/sda/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
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  • Globidobi 06.09.2017 16:08
    Highlight Ein Unternehmen muss irgendwie Geld verdienen und Anpassungen vornehmen. Der Status ist ein Misserfolg, dies stimmt, wenn jedoch WhatsApp den Firmenservice richtig umsetzt, können einfache Supportmeldungen oder Kundenanfragen bequem über WhatsApp gemacht werden. Nie mehr Minuten lang in der Warteschlange am Telefon stecken, sonder einen Chat mit dem Kundendienst öffnen und auf den freien Mitarbeiter "warten".
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  • Willkommen 06.09.2017 00:52
    Highlight Wie lange es wohl dauert, bis ein neues App das wieder kostenfrei macht?
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  • pfffffffff 05.09.2017 19:12
    Highlight Geballte Marktmacht und -Kontrolle eben, es geht auch ohne und das sehr gut
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  • Pana 05.09.2017 18:05
    Highlight Wenn dadurch eine Art Kundensupport Plattform angeboten werden kann, macht dies durchaus Sinn.
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  • N. Y. P. 05.09.2017 17:55
    Highlight Sooo schön !
    Facebook, ich habe euch sooo lieb.
    Ich freue mich wahnsinnig, dass ihr WhatsApp umbaut.
    Diesen Status, den ihr als Erstes ins WhatsApp hineingewürgt habt, wird von all meinen Kollegen rege genutzt. Die flippen total aus, weil es sooo lässig ist.
    Weiter so !
    Und jetzt kommen noch die Firmen hinzu. Meine Kollegen können ihr Glück auch kaum fassen und fiebern dem Ereignis entgegen.

    So, jetzt gehts mir besser ;-) Danke, dass ich mich abreagieren konnte..
    21 8 Melden
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Sunrise unterbietet alle Flatrate-Abos für die Schweiz – der grosse Preis-Vergleich 

Unlimitiertes Telefonieren, SMS- und Datennutzung zur vollen Geschwindigkeit kosten im Drei-Monats-Abo noch 40 Franken.

Gute Nachrichten für Schweizer Handy-Nutzer: Sunrise unterbietet alle Flatrate-Abos für die Nutzung innerhalb der Landesgrenzen. Bisher kostete eine unbegrenzte Flatrate bei den günstigsten Anbietern 55 Franken, bei Sunrise 65 Franken. Neu sind es nur noch 40 Franken. Und zwar auf Prepaid-Basis.

Oliver Zadori vom Internet-Vergleichsdienst Dschungelkompass hat das neue Prepaid-Angebot analysiert und kommt zum Schluss:

Die folgende Tabelle zeige die günstigsten Flatrate-Angebote für die …

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